Medienbeobachtung zur Bild-Zeitung

Werkstück: Erarbeitung medienwissenschaftlich relevanter Fragestellungen


Ausarbeitung, 2009

7 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Gliederung:

1. Potentielle Fragestellungen für eine medienwissenschaftliche Hausarbeit

2. Auswahl einer Fragestellung und Begründung der Auswahl

3. Literaturrecherche zur Erörterung der Fragestellung

4. Begründung zur Auswahl der Fachliteratur

1. Potentielle Fragestellungen für eine medienwissenschaftliche Hausarbeit

a) Die Bildzeitung ist das erfolgreichste Erzeugnis der europäischen Boulevardpresse: Warum kaufen so viele Menschen ausgerechnet die Bildzeitung ? - Eine Analyse über die Kaufentscheidungen der Bild -Rezipienten
b) „ Tabloidisierung “ und „ Boulevardisierung “ des Zeitungsmarkts: Eine Arbeit darüber, wie deutsche Tabloid-Formate (wie die Welt kompakt) der erfolgreichsten Stellkastenzeitung -der Bildzeitung - Konkurrenz machen
c) Deutsche Klatschpresse gegen englische „Yellow Press“: Eine Analyse über die Charakteristika und Unterschiede zwischen internationalen Boulevarderzeugnissen - Bildzeitung und The Sun im Vergleich
d) Von Ressorts und Rubriken keine Spur: Eine Inhaltsanalyse über Themenclusterbildung in einer Boulevardzeitung wie der Bild
e) Die Bild zeitung als Vertreter des Boulevardjournalismus versus?/und? Ethik und Moral - Eine Analyse darüber, wie die Klatschpresse Skandale aufdeckt, Tabuthemen „bricht“ und an Persönlichkeitsrechten „kratzt“ - eine kritische Reflexion über Handlungsmaximen und Handlungsspielräume von Boulevardjournalisten
f) Die Human-Interest-Story: Wenn Info - und Emotainment aufeinandertreffen. Eine Arbeit über die besondere Art des Berichtens in der Boulevardpresse und dessen Besonderheiten, ausgehend von der deutschen Bildzeitung
g) Welche Aufhänger bringen die Rezipienten dazu, die Bild zu kaufen? Eine Analyse der Schlagzeilen in der Boulevardpresse: Was verrät eine Schlagzeile und welche Aspekte eines Themas stecken hinter ihr? Und welche sprachlichen Besonderheiten liegen den headlines zugrunde?
h) Die Bildzeitung als Urgestein der deutschen Klatschpresse: Eine historische Reflexion über den Wandel der erfolgreichsten deutschen Boulevardzeitung und darüber, welche Maßstäbe sie für „bunten“ Journalismus gesetzt hat
i) Ausgehend von der Medienbeobachtung zur Bildzeitung über den US-Wahlkampf 2008: Wie setzt die Boulevardpresse ein solches Thema um und welche besonderen Strategien werden dabei verwendet? Wie lässt sich die Themenkarriere „US-Wahlen“ in der Bild charakterisieren?
j) Was gehört in die Bild und was nicht? Welche Faktoren entscheiden, was von einer Meldung zur Nachricht wird? Eine Analyse über die Nachrichtenfaktoren einer typischen Boulevardzeitung

2. Auswahl einer Fragestellung und Begründung der Auswahl

Ich würde mich bezüglich einer Hausarbeit für Fragestellung f) entscheiden, diese lautet: Die Human-Interest-Story: Wenn Info - und Emotainment aufeinandertreffen. Eine Arbeit über die besondere Art des Berichtens in der Boulevardpresse und dessen Besonderheiten, ausgehend von der deutschen Bildzeitung.

Ich halte diese Fragestellung aus folgenden Gründen für medienwissenschaftlich relevant: Die Bildzeitung als Stellvertreter der Boulevardpresse kann sich trotz Zeitungskrise auf dem Zeitungsmarkt behaupten; nicht jedes Printprodukt ist da ähnlich resistent wie die Bild. Gerade deswegen sollte man sein Augenmerk auf die besonderen journalistischen Mittel, die es der Bild redaktion erlauben, die Menschen an ihr Produkt zu fesseln, richten. Als solch besonderes Gestaltungsmittel würde ich die Human-Interest-Story heranziehen und ihre Machart vorstellen, sie analysieren und ihren Nutzen für die Rezipienten erörtern. Das in der Fragestellung angesprochene Infotainment und Emotainment verweist bereits auf die Tendenz, die der Berichterstattung in der Regenbogenpresse zugrundeliegt. Diese ist auch als solche mit dem Phänomen Human-Interest-Story verzahnt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Medienbeobachtung zur Bild-Zeitung
Untertitel
Werkstück: Erarbeitung medienwissenschaftlich relevanter Fragestellungen
Hochschule
Universität Trier  (Medienwissenschaft: Print/ Online)
Veranstaltung
Medienwissenschaftliches Propädeutikum
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
7
Katalognummer
V178640
ISBN (eBook)
9783656007975
Dateigröße
418 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BILD;, Bild-Zeitung;, Medienbeobachtung;, Werkstück;, Medien;, Presse;, medienwissenschaftliche Fragestellungen
Arbeit zitieren
Julia Harrer (Autor), 2009, Medienbeobachtung zur Bild-Zeitung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178640

Kommentare

  • Gast am 24.1.2017

    Das Schriftstück breitet auf 6 Seiten aus, was man tun könnte um die dargestellte Frage zu beantworten, gibt sich aber nicht damit ab selbiges zu tun. Für die von mir geplanten Zwecke komplett ungeeignet, da man, wie gesagt, nach der Beantwortung der dargestellten Fragen vergeblich sucht.

  • Julia Harrer am 16.2.2017

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Bei dem Werkstück handelt es sich nicht um eine klassische Hausarbeit und es stellt nicht den Anspruch, eine wissenschaftliche Fragestellung zu beantworten. Es geht um den Prozess der Erarbeitung potentieller Fragestellungen. Darauf weist bereits der Titel hin.

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