Darstellung der sozialen Integrationssituation von Aussiedlern in Deutschland

Nach der Migrationstheorie von Hartmut Esser


Seminararbeit, 2011

32 Seiten, Note: 1,2


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Migrationstheorie von Esser
2.1 Integration
2.2 Sozialintegration
2.2.1 Kulturation
2.2.2 Platzierung
2.2.3 Interaktion
2.2.4 Identifikation
2.3 Assimilation

3. Darstellung der Integrationslage von Aussiedlern
3.1 Aussiedler
3.2 Anwendung der Dimensionen der Assimilation
3.2.1 Kulturelle Assimilation
3.2.2 Strukturelle Assimilation
3.2.3 Soziale Assimilation
3.2.4 Identifikative Assimilation

4. Schlusswort

LITERATURVERZEICHNIS

ANHANG

1. Einleitung

Aussiedler[1] werden in der BRD häufig als Problemgruppe gesehen. So wird in den Medien diese Migrationsgruppe, aufgrund von besonders hohen Kriminalität bzw. Gewaltbereitschaft, häufig als Belastung für Deutschland dargestellt. Auch Altkanzler Helmut Schmidt äußert sich Ende des letzten Jahres in negativer Weise öffentlich zur Aufnahme von Aussiedlern in Deutschland und kritisiert damit indirekt ihre Integrationssituation: „Wir haben gar nicht drauf geachtet [wer zu uns kommt], da liegt ja das Problem! (…) Zum Beispiel haben wir Hunderttausende Menschen aus Osteuropa als Deutsche aufgenommen, weil sie mal eine deutsche Urgroßmutter hatten – unabhängig davon, was sie können oder leisten.“(CDU/CSU-Bundestagsfraktion). Sofort reagiert Klaus Brähmig, Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion, auf diese Aussage: „Schmidt muss entschieden widersprochen werden (…).Die (…)Aussiedler sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, in der die meisten Aussiedler nachweislich gut integriert sind. Die Aussiedler sind also eindeutig eine Bereicherung unseres Landes!“(ebd.)

Nachdem offensichtlich Uneinigkeit in der Politik über die Integration von Aussiedlern in der BRD herrscht, ist nun fraglich in welchem Ausmaß diese überhaupt besteht. In dieser Ausarbeitung soll daher nun die tatsächliche Integrationssituation der Gruppe der Aussiedler in der deutschen Gesellschaft aufgezeigt und gewertet werden.

Allerding muss zunächst klargestellt werden, was die deutsche Politik unter Integration versteht, also welches Ziel sie verfolgt, welche Erwartungen sie an die Migranten hat und welchen Maßstab sie hierfür setzt. Angesichts der Bedingungen die das deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz an eine Einbürgerung von Migranten knüpft, ist es meiner Meinung nach offensichtlich, dass das die deutschen Integrationspolitik zumindest auf eine gewisse sprachliche und kulturelle Angleichung der Migranten an die deutsche Gesellschaft abzielt. So kann ein Ausländer auf Antrag in der Regel nur eingebürgert werden, wenn er sich zum einem „zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland bekennt“, „seine bisherige Staatsangehörigkeit aufgibt“ und zum anderem „über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache“ und „der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland verfügt“ (§10 StAG). Auch lässt sich dies aus der verärgerten Reaktion der deutschen Politik auf die Aussagen des türkischen Ministerpräsidenten am 27.02.11 erkennen. Recep Tayyip Erdogan äußerte sich zwar für die Integration der Türken in Deutschland, aber gegen eine starke Angleichung: „Unsere Kinder müssen Deutsch lernen, aber sie sollen erst gut Türkisch lernen"(Hamburger Abendblatt). Folglich ist klar zu erkenne, dass das deutsche integrationspolitische Konzept auf der Vorstellung basiert, Migranten müssten sich über eine gewisse Anpassung integrieren, auch wenn eine starke Angleichung als Ziel abgelehnt wird. (DIE WELT). Daher soll dieser Aspekt der Integration in diese Ausarbeitung im Vordergrund stehen.

Desweiteren stellt sich die Frage, welche Theorie zur Erfassung der Integrationssituation von Aussiedlern in Deutschland in dieser Ausführung verwendet wird. Als besonders geeignet erscheint mir das Integrationsmodell von Hartmut Esser, da es einerseits weitreichende Bedeutung in der aktuellen Migrationsforschung findet und andererseits unteranderem auch den Aspekt der Angleichung, im Sinne der deutschen Integrationspolitik, enthält. (Heckmann;15)

Daher soll im ersten Hauptteile dieser Hausarbeit die „Migrationstheorie von Hartmut Esser“ (Kapitel 2) vorgestellt werden, die das theoretische Fundament für die Untersuchung der Integrationssituation von Aussiedlern in Deutschland darstellen wird. Dabei wird auf Essers Verständnis von „Integration“ (2.1), „Sozialintegration“(2.2) und „Assimilation“ (2.3) eingegangen. Im Zweiten Hauptteil wird diese Theorie sodann zur „Darstellung der Integrationslage von Aussiedlern“ (Kapitel 3) verwendet werden. Hier wird zunächst die Gruppe der „Aussiedler“(3.1) genauer vorgestellt, daraufhin erfolgt schließlich die „Anwendung der Dimensionen der Assimilation„(3.2) auf diese Gruppe um schließlich zu erfassen, inwiefern sie sich in die deutsche Gesellschaft integriert bzw. angepasst hat.

2. Migrationstheorie von Esser

In der deutschsprachigen Migrationsforschung gilt Hartmut Esser als einer der Pioniere im Bereich der Migrationstheorien. Diese lehnt sich an US-amerikanischen soziologischen Ausarbeitungen zu Migration an, mit dem Ziel diese kritisch aufzuarbeiten und weiterzuentwickeln. Insbesondere sollte das Phänomen der Migration auf die, zuvor vernachlässigte, Makroebene der Analyse gebracht werden. (ebd.)

1980 entwickelt Esser in seiner Habilitationsschrift „Aspekte der Wanderungssoziologie“ ein handlungstheoretisches Paradigma, mit dem allgemeinen Anspruch, in deduktiven[2] Verfahren die vielseitigen und komplexen Entwicklungsvorgänge der sozialen, strukturellen, kognitiven und identifikativen Eingliederung von Migranten zu erklären. Dabei knüpft er seine Migrationstheorie an den methodologischen Individualismus und die kognitive Theorie des Lernens[3] an. Demnach muss zur Erklärung sozialer Phänomene immer vom Individuum aus argumentiert werden. Folglich besteht eine Konzentration auf individuelle Handlungsmotive und Beschränkungen. Das Individuum sieht Esser dabei als rationalen und seine eigenen Interessen verfolgenden Akteur. Vor diesem Hintergrund interpretiert und analysiert Esser empirische Ergebnisse und Theorien zur Migration und leitet hieraus allgemeine Gesetze der Migrationsprozesse ab. (ebd./ Kron; 53ff).

Nachdem nun ein knapper Überblick über Essers Migrationstheorie gewährt wurde, soll diese im Folgenden in den Teilen dargestellt werden, die für diese Ausarbeitung von besonderer Wichtigkeit sind.

2.1 Integration

Unter Integration versteht Hartmut Esser im Allgemeinen den „Zusammenhalt von Teilen in einem „systematischen“ Ganzen“ (Esser 2004; .201) Dabei stehet jeder Teil in Relation zu anderen Teilen und bildet einen unentbehrlichen Bestandteil einer Gesamtheit. Das hat zur Folge, dass die Zustände und das „Verhalten“ der integrierten Teile Auswirkung auf die in Verbindung stehende Teile und das System an sich haben. Durch ihre Relationen bilden die einzelnen Teile eine nach außen abgrenzbare Einheit und werden daher als ein System gesehen. Als Gegenbegriff zur Integration benennt Esser die Segmentation. Da die Teile hier in keiner Verbindung zu einander stehen, also voneinander unabhängig sind, bilden diese auch kein erkennbares System. Somit sind die wesentlichen Merkmale der Integration eines Systems nach Esser; das Bestehen von Relationen und Interdependenzen zwischen den Teilen und deren Abgrenzbarkeit als Ganzes nach außen. In welchem Grad ein System integriert ist - mehr oder auch weniger - hängt von der Dichte der Relationen ab. So würde z.B. eine extremer starke Integration die völlige Abgrenzung des Systems zur Umwelt und eine vollständige Abhängigkeit der Zustände der einzelnen Teile voneinander bedeuten. (ebd. / Esser 2000; 281/ Esser 2001;1ff)

Diese allgemeinen Definitionen der Begriffe Integration und Segmentation können auf verschieden Arten von Systemen angewandt werden, unteranderem auf soziale Systeme[4] und damit auch auf Gesellschaften und Gruppen. Ein solches soziales System konstruiert sich, entsprechend diesem Integrationsbegriff, über soziale Relationen bzw. Beziehungen. Die Teile stellen dabei die sozialen Akteure dar. (ebd.)

Analog zu den beiden Schlüsselbegriffen der allgemeinen Definition von Interaktion: Das „System“ als Ganzheit und seine „Teile“, unterscheidet Esser zwei Aspekte der Integration von sozialen Systemen: System- und Sozialintegration. Bei der Systemintegration bezieht sich die Integration auf das Systeme als Ganzes. Hier steht der Aspekt der Gesellschaft im Vordergrund. Das heißt Integration wird in diesem Fall als Zusammenhalt einer Gruppe oder sogar einer ganzen Gesellschaft gesehen. Hingegen stellen bei der Sozialintegration die Akteure den primären Bezugspunkt dar. Somit geht es bei der Sozialintegration um die soziale Einbettung der Akteure in die jeweiligen sozialen Systeme. In diesem Zusammenhang wird Integration als Zugehörigkeit der Akteure in eine Gruppe oder in bestimmte gesellschaftliche Bereiche verstanden. Die sozialen Absichten, Motive, Orientierungen und vor allem die sozialen Beziehungen der Akteure sind fundamentale Elemente der Sozialintegration, während sie bei der Systemintegration kaum eine Rolle spielen. Esser schreibt hierzu:

„Die Systemintegration ist dann jene Form des Zusammenhalts der Teile eines sozialen Systems, die sich auch unabhängig von den speziellen Motiven und Beziehungen der individuellen Akteure und oft genug sogar auch gegen ihre Absichten und Interessen, sozusagen anonym und hinter ihrem Rücken, ergeben und durchsetzt kann(…).Die Systemintegration ist die Integration eines sozialen Systems „über die Köpfe“ der Akteure hinweg(…)“ (Esser 2004; 201)

Diese wird vor allem über anonyme Mechanismen, die nicht direkt einzelnen identifizierbaren Akteuren zuzuordnen sind, geschaffen. Solche Mechanismen sind zum Beispiel, der Markt oder Organisationen. Da bei der Systemintegration der Zusammenhalt von ganzen Gesellschaften bzw. Gruppen und deren funktionelles Gleichgewicht im Vordergrund steht, unabhängig davon, ob es sich um eine ethnisch heterogene oder homogene Gesellschaft bzw. Gruppe handelt, ist diese Art der Integration für dieser Ausarbeitung nicht besonders aufschlussreich und soll nicht weiter beachtet werden. Die Sozialintegration meint allerdings den Einbezug von Akteuren in die verschiedenen gesellschaftliche Bereiche und damit auch die Eingliederung von Migranten in die Aufnahmegesellschaft (Siehe Abb.1)[5]. Im Folgen soll auf diese Form der Integration näher eingegangen werden. ( Esser 2004; 201ff / Esser 2001; 3ff)

2.2 Sozialintegration

Esser geht davon aus, dass Migranten in der Aufnahmegesellschaft zunächst einen Prozess der Desozizialisation erleben, also die sozialen Bezüge zur Herkunftsgesellschaft aufgeben. Damit verbunden erlebt der Migrant einen Kulturschock, „der als plötzliche Erkenntnis des Zusammenbruchs des vertrauten Relevanzsystems der Umgebungsbereiche und des „Denkens-wie-üblich“ Regressionen auf dem Herkunftsbereich“( Esser 1980; 73) erfahren wird, und ihn vor die Aufgabe stellt, eine Beziehung zum sozialen System der Aufnahmegesellschaft aufzubauen. Nach Esser kann der Akteur bzw. Migrant durch vier Dimensionen der sozialen Integration in das gesellschaftliche Geschehen einbezogen werden: Kulturation, Platzierung, Interaktion und Identifikation. Er betont, dass die einzelnen Dimensionen zwar rein theoretisch voneinander abgrenzbar sind, jedoch gibt es wichtige empirische und kausale Zusammenhänge in Form von Abhängigkeit und Wechselwirkung. Diese werden an den relevanten Stellen näher ausgeführt. (Esser 2004 ;203/ Esser 2001; 8)

2.2.1 Kulturation

Unter (Ak-)Kulturation [6] ist ein Prozess der Angleichung zu verstehen, in dem Migranten kulturelle Orientierungsmuster, Verhaltensweisen in den institutionalisierten Teilbereichen der Aufnahmegesellschaft erlernen. Vereinfacht gesagt bedeutet das den Erwerb von Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten, die zum erfolgreichen Handel und Intergieren in der neuen Gesellschaft benötigt werden. Insbesondre sind hiermit das Beherrschen der wichtigsten, alltäglichen Regeln und der kulturellen Fertigkeiten, vor allem der Sprache, gemeint. Durch die Kulturation erwerben die Akteure das so genannte „Humankapital“, das sie für andere Akteure interessant macht und überhaupt eine gelungene Interaktion erst ermöglicht. Somit stellt die Kulturation im Grunde die Basis der Sozialintegration dar, denn ein bestimmter Grad der Kulturation ist für die anderen Formen der sozialen Integration meist notwendig. (Esser 2004; 203/ Esser 2001; 8f)

Nach Esser hängt der Erfolg der Kulturation von mehrere Faktoren ab: Da die Kulturation eine spezielle Form des Lernens ist, ist dieser Prozess zum einem von Gelegenheiten abhängig, die die Auseinandersetzung mit der neuen Umgebung ermöglichen bzw. erzwingen. Dies gilt vor allem für den Spracherwerb. Zum anderem geht Esser davon aus, dass einem Migranten die Kulturation an eine neue Umgebung mit dem steigenden Alter umso schwerer fällt. Desweiteren soll sich dieser Prozess umso problematischer gestalten, je mehr sich das Aufnahmeland vom Herkunftsland kulturell unterscheidet. (ebd.)

2.2.2 Platzierung

Die Sozialintegration durch Platzierung definiert Esser als die Einnahme einer bestimmten Position innerhalb der Gesellschaft durch einen Akteur. Als besonders wichtige Formen der Platzierung gelten: die Zusprechung bestimmter Rechte, wie zum Beispiel das Wahl- und das Staatsbürgerschaftsrecht, und die Übernahme einer Position im Arbeitsmarkt und Bildungssystem. Laut Esser ist diese Form der Sozialintegration die bedeutendste. Indem ein Migrant an eine bereits existierende Position in einem sozialen System platziert wird, erhält dieser zugleich die Gelegenheit soziale Beziehungen zu knüpfen und auch soziale Kompetenzen zu erwerben, die seine Kulturation vorantreiben. Auch geht Esser davon aus, dass mit der erfolgreichen Platzierung der Migranten in die zentralen Bereichen der Gesellschaf auch die Chancen für eine Identifikation des Migranten mit dem freiheitlich-liberalen Prinzipe steige (Esser 2004; 205). Indem ein Migrant erfolgreich platziert wird und dadurch Vorteile aus seinen Aufenthalt in der Aufnahmegesellschaft ziehen kann, entwickelt er ein persönliches Interesse an der Aufrechterhaltung der Werte und Prinzipien dieser Gesellschaft. Eine Bedingung für erfolgreiche Platzierung von Migranten ist ihre soziale Erwünschtheit bzw. Akzeptanz in der Aufnahmegesellschaft. (ebd.)

2.2.3 Interaktion

Diese Form der Sozialintegration, findet statt indem sich die Akteure wechselseitig in ihrem Handeln an einander orientieren und dadurch eine soziale Beziehung zu einander herstellen. Anders als die Platzierung und die Kulturation erfolgt die Interaktion insbesondere auf der emotionalen Ebene. Daher kann beim Migranten verstärkt in dieser Dimension der Sozialintegration ein „Störgefühl“ entstehen, das durch nicht miteinander vereinbare Orientierungen der Herkunftsgesellschaft mit der Aufnahmegesellschaft hervorgerufene wird und sich hemmend auf die Interaktion auswirkt. Bewältigt werden kann eine solche emotionale Barriere laut Esser nur durch ein konkretes Interesse an der Entstehung der speziellen Beziehung, zusammenhängend mit einer gelungenen Akkulturation in der Aufnahmegesellschaft oder „mit einer gewissen „Individualisierung“ in der Form, dass die Akteure von den traditionellen Beziehungen und Einbettungen unabhängig werden“(Esser 2004; 204). Ein Grund für eine solche „Individualisierung“ kann zum Beispiel das Bestehen von reellen wirtschaftlichen Chancen für den Migranten in der Aufnahmegesellschaft sein. (Esser 2004; 204f/ Esser 2001; 10ff)

[...]


[1] Mit Aussiedlern sind hier immer Aussiedler und Aussiedlerinnen gemeint.

[2] Geht man von einer allgemeinen Gesetzmäßigkeit aus und leitet von ihr das Besondere und ab, so handelt es sich um einen deduktiven Schluss. Oft wird jedoch die Anwendung dieses Prinzips für den Bereich der Geisteswissenschaften abgelehnt. Da die Meinung vertreten wird, dass sich gerade soziale Prozesse nicht logisch vernetzen lassen. (ebd.)

[3] Kognitive Lerntheorie: Verhaltenstheorie, die den Aspekt des bewusste Informationsaufnahme und die Theorie des rationalen Handeln mit einschließt. (Schäfers, S.292f) / Methodologischer Individualismus: Soziale Phänomene werden auf psychische Verhaltensgesetzmäßigkeiten zurückgeführt und dadurch erklärt. (Schäfers, S.191)

[4] Im Folgenden ist Integration immer als Integration in sozialen Systemen zu verstanden.

[5] Abbildungen sind im Anhang zu finden.

[6] Esser differenziert zwischen zwei Arten der Kulturation: Enkulturation und Akkulturation. Enkulturation stellt die Kulturation zu Beginn des Leben dar. Dies Form der Kulturation interessiert im Rahmen dieser Ausarbeitung nicht weiter, da sie sich nicht auf die Integration von Migranten bezieht. Hingegen ist mit Akkulturation die spätere Kulturation in einem neuen gesellschaftlichen Kontext gemeint. Im Folgenden wird der Begriff der Kulturation mit dem der Akkulturation gleichgesetzt.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Darstellung der sozialen Integrationssituation von Aussiedlern in Deutschland
Untertitel
Nach der Migrationstheorie von Hartmut Esser
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Veranstaltung
Einführung in die Migrationssoziologie
Note
1,2
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V179331
ISBN (eBook)
9783656072867
ISBN (Buch)
9783656072690
Dateigröße
659 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Russlandsdeutsche, Migranten, Einwanderer, Studie, Esser, Hartmut, Assimilation, Aussiedler, Sozialintegaratin, Platzierung, Kulturation, Integration, Interaktion
Arbeit zitieren
Katharina Kibjakova (Autor), 2011, Darstellung der sozialen Integrationssituation von Aussiedlern in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179331

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