Das 'wahre' letzte Jahr Tolstojs - Vergleich von Buch und Film 'Ein Russischer Sommer'


Hausarbeit, 2011

20 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Aufbau des Buches

2. Aufbau des Films

3. Allgemeine Unterschiede zwischen Buch und Film

4. Vergleich der einzelnen Kapiteln im Buch mit dem Film

5. Zusammenfassung

6. Bibliographie

1. Aufbau des Buches

Das Buch Ein russischer Sommer – Tolstojs letztes Jahr von Jay Parini erschien im Jahre 1990 als biographischer Roman. Jay Parini beschreibt sein Buch als Fiktion, obwohl es „[…] Einflüsse literaturwissenschaftlicher Forschung aufweist […]“ (Parini 2010, 356). Als Grundlage für den Roman dienten Parini Tagebuchaufzeichnungen sowohl von Lev Nikolaevič Tolstoj, als auch von Sofja Andrejevna Tolstaja, Vladimir Grigor'evič Čertkov, Ilja, Lev, Sergej, Tanja und Alexandra (Saša) Tolstoj, Dušan Makovickij und anderen. Weiters flossen Inhalte von Briefen der vorhergenannten Personen, Biographien über Tolstoj und Bulgakovs Buch Das letzte Jahr von Lev Tolstoj in den Inhalt des Romans ein. Die im Buch vorkommenden Zitate Tolstojs sind Originalzitate aus Tagebüchern und Aufzeichnungen, die aus bereits vorhandenen Übersetzungen entnommen wurden. Die Dialoge der handelnden Personen „[…] basieren auf überlieferten Unterhaltungen.“ (Parini 2010, 356). Alles weitere, „[…] was vielleicht gesagt worden ist, sein könnte oder sollte“ (Parini 2010, 356) wurde vom Autor des Buches frei erfunden.

Die Geschichte von Tolstojs letztem Jahr wird in diesem Roman nicht von einem einzigen Erzähler, sondern aus der Sicht von sechs verschiedenen Personen erzählt. Jeder einzelne Ich-Erzähler reflektiert die Ereignisse aus seiner / ihrer Sicht der Dinge und gibt den Ereignissen so eine persönliche Note, die wiederum die Stimmung der Ereignisse widergibt. Zusammen ergeben die einzelnen Geschichten so einen zusammenhängenden Handlungsstrang und dieser zeigt dennoch die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

Folgende Ich-Erzähler formen den Aufbau des Romans:

Lev Nikolaevič Tolstoj

Sofja Andrejevna Tolstaja

Alexandra (Saša) Tolstaja

Dr. Dušan Makovickij

Valentin Fëdorovič Bulgakov

Vladimir Grigor'evič Čertkov

2. Aufbau des Films

Der Film Ein russischer Sommer basiert auf Jay Parinis Roman, wobei Michael Hoffman sowohl Regie führte, als auch das Drehbuch für den Film geschrieben hat. Dieser wurde 2009 mit Christopher Plummer in der Hauptrolle als Lev Nikolaevič Tolstoj und Helen Mirren als Sofja Andrejevna Tolstaja veröffentlicht.

Hoffman nahm einige Änderungen bei der Adaption des Drehbuchs vor, wobei die größte Veränderung die Zusammenlegung der sechs verschiedenen Ich-Erzähler-Perspektiven zu einer einzigen, durchgängigen Perspektive ist.

Der Film wurde nicht an den russischen Originalschauplätzen gedreht, sondern an verschiedenen Orten in Deutschland. Dennoch wurde sehr auf die Authentizität und Ähnlichkeit der Drehorte mit den russischen Originalschauplätzen geachtet.

3. Allgemeine Unterschiede zwischen Buch und Film

Wie bei fast jeder Filmadaption eines Romans ist auch hier die Verfilmung des Romans Ein russischer Sommer – Tolstojs letztes Jahr in vielerlei Hinsicht ungenauer und weniger detailliert als der Roman. Viele, weniger wichtig erscheinende Details, wurden im Film weggelassen; andere, für den Zuschauer unterhaltsamere und amüsantere, Details wurden hinzugefügt. Ein Beispiel dafür wäre jene Szene im Film, in der die Eheleute Tolstoj im Schlafzimmer herumalbern und krähen. Diese Szene wird im Buch mit keinem Wort beschrieben.

Weiters scheint es oft so, dass die Ereignisse in einer sehr zeitraffenden Art und Weise erzählt werden. Beispielsweise entwickelt sich die Beziehung zwischen Bulgakov und Maša viel langsamer, als es im Film den Anschein hat.

Des Weiteren drängt sich der Aspekt rund um das Verhältnis zwischen Bulgakov und Maša im Film viel mehr in den Vordergrund, als dass das im Buch der Fall ist. Das äußert sich auch dadurch, dass Maša im Buch keine eigenen Erzählerrolle hat, was wiederum zeigt, dass die Beziehung zwischen Bulgakov und Maša für Parini nicht von so großer Wichtigkeit war. Wir erfahren nur von Bulgakov etwas über Maša. Auch verläuft ihre Beziehung im Film anders als im Buch: Im Buch wird Maša von Bulgakov als eine sehr selbstbewusste Frau beschrieben, die den Anschein hat, keine feste Beziehung mit Bulgakov führen zu wollen. Sie ist es auch, die ihn verlässt, um nach St. Petersburg zu gehen. Im Film aber steht Bulgakov längere Zeit nicht zu ihrer Beziehung, doch dann überwindet er sich. Sie gestehen sich auch gegenseitig ihre Liebe und sind sehr glücklich bis zur Abreise von Maša. Ein weiterer Unterschied zum Buch ist auch, dass Maša ihn im Film überreden will, mit ihr nach Moskau zu gehen. Bulgakov hat das dann auch eigentlich vor, doch die Flucht Tolstojs hält ihn davon ab.

Anders als im Buch wird Sofja im Film als sehr hysterische Frau gezeigt. Sie wird zwar auch im Buch oft als „hysterisch“ beschrieben, jedoch stammt diese Beschreibung immer von Menschen, die nicht gut auf sie zu sprechen sind, wie zum Beispiel Čertkov. Außerdem wird im Film einige Male gezeigt, dass sich Sofja darüber aufregt, dass Dr. Makovickij Unterhaltungen bzw. Streitereien der Eheleute Tolstoj aufschreibt. Im Buch wird zwar erwähnt, dass sich Dr. Makovickij Notizen macht, dennoch wird nicht betont, dass sich Sofja darüber aufregt.

Ein weiteres Detail, das dem Film extra hinzugefügt wurde, ist das Niesen von Bulgakov in bestimmten Szenen. Einmal erzählt dieser Lev Tolstoj, dass er niese, wenn er nervös sei und fortan weiß der Zuschauer durch Bulgakovs Niesen, dass dieser nervös ist. So ist das Niesen ein Ausdruck für die Nervosität Bulgakovs in bestimmten Situationen, die sonst nicht so einfach zu identifizieren wäre.

Im Buch sind einige Kapitel aus der Sicht Lev Tolstojs geschrieben. Dennoch kann man in diesen Kapiteln nicht wirklich von Lev Tolstoj als Erzähler sprechen, denn „seine“ Kapitel bestehen meist aus Ausschnitten seiner Werke, Antwortbriefen, in denen er über verschiedene Dinge philosophiert oder Tagebucheinträgen. Auch wenn diese Kapiteln nicht direkt Handlungen bzw. vorgefallene Ereignisse beschreiben, wie es in den Kapiteln der anderen Erzähler der Fall ist, spiegeln sie jedoch trotzdem eine Menge der Gefühle und Gedanken Tolstojs wider. Einige Kapitel, die aus Lev Nikolaevič Tolstojs Erzählperspektive geschrieben sind, werden in dieser Arbeit nicht behandelt, da sie mit dem Film nicht verglichen werden können oder auch weil sie keinen aktiven Beitrag zur Handlung des Films leisten.

4. Vergleich der einzelnen Kapiteln im Buch mit dem Film

4.1. Kapitel 1 – Sofja Andrejevna Tolstaja

Im ersten Kapitel erzählt Sofja vom Leben mit Lev Tolstoj und der derzeitigen Situation. Sie erwähnt, dass Lev die Artikeln der Reporter nicht interessieren, aber sehr wohl die Fotos in den Zeitungen. Außerdem behauptet sie, dass alle, sogar er selbst, glauben, Lev sei Christus. Diese Aussage wird im Film in einer Diskussion zwischen Lev und Sofja von dieser vorgebracht. Weiters erzählt sie, dass sie nie glücklich war, als in den Tagen, in denen sie Krieg und Frieden abschrieb. Im Film erwähnt sie dies gegenüber Bulgakov in einem persönlichen Gespräch. Sie unterstreicht ihre Aussage, dass sie in jungen Jahren sehr glücklich mit Lev war, mit der Geschichte von ihrem Namenstag, als sie 22 Jahre alt war, an dem ihr Lev eine Liebeserklärung vor allen Gästen machte.

4.2. Kapitel 2 – Valentin Fëdorovič Bulgakov

Das zweite Kapitel ist die Beschreibung des Gesprächs zwischen Čertkov und Bulgakov. Das Gespräch hat im Buch den Anschein eines „Bewerbungsgesprächs“, im Film aber wirkt das Gespräch eher so, als ob es nur mehr eine Einführung für Bulgakov in seine zukünftigen Pflichten in Jasnaja Poljana sei und er die Zustimmung von Čertkov schon längst habe. Čertkov beschreibt die schwierige Ehesituation von Lev und Sofja und nennt Sofja eine „schreckliche Frau“ (Parini 2010, 20), die Lev vom Schreiben weiterer Romane abhielt, was sogleich seine Einstellung zu Sofja klarstellt. Auch Bulgakov äußert seine Eindrücke, jedoch über Čertkov, den er als humorlos und ziemlich unsympathisch darstellt. Sowohl im Buch, als auch im Film merkt man sehr gut, dass Bulgakov sich sehr geehrt fühlt, Privatsekretär von Lev Tolstoj zu werden. Anders als im Film erscheint Čertkov im Buch nicht so loyal, als er Anna Karenina als schlechten Roman bezeichnet, der nur für Frauen sei, Bulgakov jedoch schon, der den Roman daraufhin verteidigt. Wie auch im Film erhält Bulgakov von Čertkov den Auftrag, ein geheimes Tagebuch mit allen Infos über Lev Tolstoj und seine Besuche, über Bücher, die er liest, zu führen.

4.3. Kapitel 4 – Sofja Andrejevna Tolstaja

In Kapitel 4 bemerkt Sofja, dass sie hintergangen wird und dass man Geheimnisse vor ihr hat. Sie versteht nicht, dass sie so ungerecht behandelt wird, da es ja sie ist, die für ihren Mann sorgt. Außerdem kursieren Gerüchte, dass sich die Eheleute auseinandergelebt haben, doch Sofja ist überzeugt davon, dass ihre Liebe triumphieren wird. Diese Gedanken spricht Sofja auch im Film Lev gegenüber aus, dennoch wirkt sie im Film nicht so überzeugt von einem guten Ende. Im selben Kapitel erzählt Sofja von ihrer Jugend und der Zeit, in der sie Lev kennenlernte bis schlussendlich zum Heiratsantrag von Lev. Sie betont, dass sie froh war, ihr altes Leben abschließen zu können und nahm Levs Heiratsantrag an, obwohl sie ihn als alt und hässlich bezeichnet. Beide Aussagen führen dazu, dass der Leser nicht wirklich glauben kann, dass es gleich von Anfang an von Sofjas Seite richtige Liebe war. Die Geschichte ihres Kennenlernens kommt im Film aber gar nicht vor.

4.4. Kapitel 5 – Dr. Dušan Makovickij

Makovickij lästert in Kapitel 5 über Sofja und beschreibt sie als geldgierig. Dann beschreibt er Tolstoj, spricht über dessen Werke. Er weiß, dass Tolstoj eigentlich nicht will, dass der Tolstojanismus existiert. Im Film wird diese Einstellung Tolstojs nicht erwähnt, Tolstoj sagt lediglich zu Bulgakov, dass dieser ein wesentlich besserer Tolstojaner als er selbst sei, was im Film vermuten lässt, dass Tolstoj hinter dem Tolstojanismus steht. Tolstoj ist sehr wichtig für Makovickij, da er mitschreibt, was Lev von sich gibt und sorgt sich auch sehr um Tolstojs Gesundheitszustand. Im Gegenzug setzt sich auch Tolstoj sehr für ihn ein. Diese freundschaftliche Beziehung drückt sich auch im Film sehr deutlich dadurch aus, dass Makovickij am Sterbebett um Tolstoj weint, obwohl Makovickij „nur“ dessen Arzt war. Weiters erzählt er in diesem Kapitel von der Verhandlung von Afanasjev, einem Befürworter von Sozialismus und Revolution, und wie sich Tolstoj dabei für diesen einsetzte. Aus dieser Erzählung spricht viel Bewunderung seitens Makovickij für Tolstoj, die im Film nicht so recht zum Ausdruck kommt. Seine Abneigung gegen Sofja wird am Ende des Kapitels nochmals sichtbar, als er bemerkt, dass Sofja „entfernt werden muss“ (Parini 2010, 55).

4.5. Kapitel 6 – Valentin Fëdorovič Bulgakov

Das sechste Kapitel beginnt Bulgakovs Beschreibung von Maša, die ihm sein Frühstück bringt und von Sergejenko erzählt. Im Buch wird sie als schüchtern beschrieben, was im Film gar nicht der Fall ist. Während der Fahrt nach Jasnaja Poljana am ersten Arbeitstag spricht er mit dem Fahrer über Tolstoj und dass ihn Bulgakovs Großvater zum Lesen brachte. Nach der Ankunft wird er von einem Diener in Tolstojs Arbeitszimmer geführt, wo er auf diesen wartet. Während des Wartens beschreibt er die Räume des Anwesens und schaut die Bücher im Arbeitszimmer durch. Im Film allerdings begegnet Bulgakov im Haus nicht dem Diener, sondern Saša, die ihn eher abweisend, fast feindselig empfängt und ihn ins Arbeitszimmer verweist. Die Begrüßung Tolstojs fällt im Gegensatz dazu sowohl im Buch als auch im Film sehr herzlich aus. Danach wird über die zukünftige Arbeit von Bulgakov gesprochen, die hauptsächlich das Sammeln von Aussprüchen für Für jeden Tag umfasst. Die Mitarbeit Bulgakovs an diesem Buch wird im Film nicht erwähnt. Das Kapitel endet damit, dass es Bulgakov nicht so gut geht, daraufhin legt er sich nach Tolstojs Anweisung hin und dieser bringt ihm einen Tee. Diese Szene drückt die Freundlichkeit und Herzlichkeit Tolstojs aus, kommt aber im Film auch nicht vor.

4.6. Kapitel 8 – Alexandra (Saša) Tolstaja

Saša berichtet davon, dass Sofja neugierig sei und über sie versucht, Neues über Tolstojs Arbeit zu erfahren. Saša tippt seine Tagebücher und weiß darum, dass er die Wahrheit über Sofja in sein Tagebuch schreibt. Dann beschreibt sie ihre verstorbene Schwester Maša, die immer der Liebling ihres Vaters war. Maša kommt im Film nicht vor. Weiters beschreibt sie den Abend, als Tolstoj von Sergejenko ein Grammophon geschenkt bekam und die anschließende Diskussion zwischen Sofja und Tolstoj über das Leben der Muschiks. Anfangs beobachtet Saša, dass sich Tolstoj zu diesem Thema nicht äußern kann, da ihn keiner verstehen würde, aber später kann er sich nicht mehr zurückhalten. Diese Szene kommt im Film ähnlich vor: Da Sergejenko im Film keine so große Rolle wie im Buch spielt, war das Grammophon ein Geschenk von Makovickij. Das Kapitel endet mit einem Gespräch zwischen Saša und Bulgakov und sie stellt fest, dass sie ihn mag. Doch dann kommt Sofja ins Zimmer und holt Bulgakov. Im Film erfährt der Zuseher eigentlich fast nichts über Saša oder ihre Beziehung zu Bulgakov, was im Buch auf jeden Fall anders ist.

4.7. Kapitel 9 – Sofja Andrejevna Tolstaja

In diesem Kapitel spricht Sofja von ihrem traurigen, einsamen Leben und davon, dass etwas hinter ihrem Rücken vor sich geht. Dann erzählt sie die Geschichte von Tanajev, ihrem Klavierlehrer, auf den Tolstoj sehr eifersüchtig war. Schlussendlich beendet Sofja den Klavierunterricht Tolstoj zuliebe. Diese Geschichte findet keinen Platz im Film, würde aber sicher ein anderes Licht auf die Beziehung der Eheleute im Film werfen. Später folgt ein Gespräch mit Bulgakov, in dem sie ihm unter anderem von den Problemen mit Tolstoj berichtet und dass sie Angst hat, dass ihre Kinder und Enkel in Armut leben müssen. Am Ende schenkt sie Bulgakov ein Tagebuch, mit der Anweisung, es gewissenhaft zu führen.

4.8. Kapitel 10 – Lev Nikolaevič Tolstoj

Das zehnte Kapitel ist ein Tagebucheintrag Tolstojs, in dem er seine Enttäuschung über die Menschen ausdrückt. Er denkt, dass man keine Beziehung zu ihnen haben sollte.

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Das 'wahre' letzte Jahr Tolstojs - Vergleich von Buch und Film 'Ein Russischer Sommer'
Hochschule
Universität Salzburg
Note
1,0
Jahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V180883
ISBN (eBook)
9783656039204
ISBN (Buch)
9783656040378
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
jahr, tolstojs, vergleich, buch, film, russischer, sommer
Arbeit zitieren
Anonym, 2011, Das 'wahre' letzte Jahr Tolstojs - Vergleich von Buch und Film 'Ein Russischer Sommer', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180883

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das 'wahre' letzte Jahr Tolstojs - Vergleich von Buch und Film 'Ein Russischer Sommer'



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden