Das iPad: eine echte Konkurrenz für eReader?


Hausarbeit, 2011
14 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das iPad
2.1 Geschichte und technische Details des iPads
2.2 Kritikpunkte
2.3 Lesen und Kaufen von eBooks

3 Marktanalyse
3.1 Konkurrenzprodukte
3.2 Studien

4 eReader oder iPad?

5 Literatur

1 Einleitung

Seit seiner Einführung letztes Jahr erfreut sich das iPad[1]steigender Beliebtheit. Manche Beobachter des Buchmarktes befürchten, dass es mit seinen zusätzlichen Funktionen für das Lesen von eBooks besser geeignet ist als eReader.

Diese Arbeit soll das iPad und seinen Nachfolger iPad 2 näher beleuchten und mit der Funktions­weise von eReadern kontrastieren. Abschließend soll geklärt werden, ob das iPad einen Fluch oder einen Segen für die Verlagsbranche darstellt und welches Gerät besser zum Lesen von eBooks ge­eignet ist.

Dazu werden amazons Kindle und Barnes and Nobles Nook als Hauptbeispiele für eReader ange­führt, da sie in Amerika Marktführer sind. Für den Vergleich zwischen eBook Shops wurde die Seite von libreka! verwendet, weil sie vom Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels (MVB) ge­leitet wird und dadurch eine der größten in Deutschland ist.

Als Literatur diente mir größtenteils die iPad Seite von Apple[2]. Die Hersteller Seite ist natürlich kri­tisch zu betrachten, weswegen sie mit unabhängigen Artikeln in TAZ[3]und Spiegel Online[4]abgegli­chen wurde. Für die Analyse des möglichen Marktes für iPads war eine Studie von Nielsen[5]äußerst hilfreich, da sie nicht nur den Markt für Tablet PCs, sondern auch für eReader darstellt.

2 Das iPad

2.1 Geschichte und technische Details des iPads

Das iPad der ersten Generation wurde am 27. Januar 2010 der Öffentlichkeit in San Francisco vor­gestellt, die Markteinführung erfolgte in zwei Stufen: in Amerika war es bereits ab Anfang April mit W-Lan erhältlich, gegen Ende des Monats auch in Europa mit W-Lan und 3G. Durch die unter­schiedliche Ausstattung ergaben sich Preisstaffelungen zwischen 499 und 829 Euro, wobei die günstigste Variante 16 Gigabyte Speicherplatz und WiFi hat, die teuerste 64 Gigabyte, WiFi und über 3G Mobilfunk verfügt. Beim Kauf kann zwischen einem Speicherplatz von 16, 32 oder 64 Gi­gabyte gewählt werden. Nicht im Paket enthalten sind diverse Extraausstattungen, wie eine schüt­zende Lederhülle und eine Aluminiumtastatur, in die man das iPad einstellen kann, sodass es wie ein Netbook funktioniert.[6] [7]

Das iPad ist eine Verschmelzung von Mac und iPod. Mit seinem Touchscreen und der virtuellen Tastatur sorgt es für PC Qualitäten. Laut Apple ist es auch zum bequemen Lesen von eBooks geeig­net, hat jedoch kein elnk Display, sondern einen Computerbildschirm, der bei Sonneneinstrahlung stark spiegeln kann. Mit seinen eineinhalb Pfund ist es relativ schwer, was durch den großen Bild­schirm von 25 cm Durchmesser wett gemacht wird. Akkulauf- und Standby-Zeit wurden ausgebaut, somit kann das iPad laut Apple mehr als einen Monat lang auf Standby stehen und die Batterien sol­len zehn Stunden lang durchhalten. Durch die Ähnlichkeiten mit einem PC kann man neben Foto- und Textbearbeitung auch eMails prüfen, Tabellen erstellen, Musik hören und Videos auf dem hoch­auflösenden Display sehen.

Die nachfolgende Generation, schlicht iPad 2[8]genannt, wurde ein Jahr später präsentiert. Am zwei­ten März 2011, wieder in San Francisco, präsentierte Steve Jobs - trotz schwerer Krankheit - das neue Werk persönlich.

Die Neuerungen sind leicht ersichtlich: das iPad 2 ist mit weniger als neun Millimetern dünner als sein Vorgänger oder das neue iPhone 4, welches - obwohl es kein vollwertiger Computer wie der Mac ist, sondern ein Telefon - 9,3 Millimeter dick ist. Der abgeflachte Rücken lässt den Tablet ge­rade auf dem Tisch aufliegen. Möchte der Benutzer das iPad 2 aufstellen, gibt es jetzt eine prakti­sche Klapphülle. Diese besteht aus vier Unterteilungen und kann zu einem stützenden Dreieck auf­gebaut werden. Leider bedeckt es nur das Display und schützt nicht den ganzen PC.

Die wohl wichtigsten, und beim Vorläufermodell am Meisten bemängelten, Neuerungen sind die Kameras vorne und hinten. Die Frontkamera macht Videochats - die sogenannte Facetime - mög­lich, die auf der Rückseite kann auch Videos aufnehmen.

„Beim Display hingegen hat Apple gar nichts verändert: Der 9,7 Zoll große Touchscreen mit IPS- Panel löst weiterhin mit 1.024 x 768 Pixel auf.“ Auch die Akkulaufzeit wurde mit zehn Stunden nicht erweitert und der Speicherplatz ist ebenfalls gleich geblieben: das iPad 2 kann mit 16, 32 oder 64 GB erworben werden.

Die Erscheinungstermine sind erneut gestaffelt: Amerikaner können den Computer ab 11.03.2011 erwerben, Deutsche werden zwei Wochen länger warten müssen. „Die Preise sind identisch zum iPad 1, beginnen also bei 499 Dollar für die kleinste Variante mit 16 GByte Speicher und WLAN und enden bei 829 Dollar für die Variante mit 3G und 64 GByte Speicher. Die Euro-Preise wurden noch nicht bekanntgegeben. Ausgeliefert wird das iPad mit der neuen iOS-Version 4.3 [Betriebssys­tem].“

2.2 Kritikpunkte

Trotz des Hypes um das Erscheinen des iPads haben Kenner einige Kritikpunkte bemerkt. Zum Einen gebe es keine wirklichen Innovationen, es sei nur eine Zusammenstellung aus Mac und iPod, so der Vorwurf[9]. Die Macher haben nur den iPod kombiniert, nicht aber das iPhone, weswegen man mit dem Multimedia Gerät nur über Skype telefonieren kann. Des Weiteren hat es keine Kamera, Videotelefonie ist also nicht möglich. Außerdem gebe es keine sinnvollen Anschlussbuchsen und multitaskingfähig sei das iPad ebenfalls nicht. Der wichtigste Punkt - die Kameras - wurde mit dem iPad 2 behobenjedoch werden Anschlüsse und Multitasking weiterhin vermisst.[10]

[...]


[1] Der Einfachheit halber wird auf die Schreibweisen I-Pad, IPad, Ipad, E-Books, EBooks und Ebooks verzichtet. Selbes gilt für eReader.

[2] URL: Http://www.apple.com/de/ipad/features/ibooks.html (letzter Zugriff 10.03.2011)

[3] URL: Http://www.chip.de (letzter Zugriff 10.03.2011)

[4] URL: Http://www.spiegel-online.de (letzter Zugriff 10.03.2011)

[5] URL: Http://blog.nielsen.com/nielsenwire/wp-content/uploads/2010/10/Nielsen-Connected-Devices-Summary-Oct- 2010.pdf (Letzter Zugriff 10.03.2011).

[6] Sofern nicht anders angegeben, stammen die Informationen von Matthias Kremp.

[7] Sofern nicht anders angegeben, stammen alle technischen Details direkt von der Apple Homepage: http://www.apple.com/de/ipad/specs/.

[8] Alle Details zum iPad 2 stammen von http://www.chip.de/news/iPad-2-Dual-Core-CPU-und-superflaches-

Gehaeuse_47090965.html. (Letzter Zugriff 08.03.2011).

[9] In: TAZ online. URL: http://www.taz.de/1/netz/netzgeraete/artikeF1/apples-aufgeblasenes-iphone/. (Letzter Zugriff 24.02.2011)

[10]URL: http://www.chip.de/news/iPad-2-Dual-Core-CPU-und-superflaches-Gehaeuse_47090965.html. (Letzter Zugriff 11.03.2011).

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Das iPad: eine echte Konkurrenz für eReader?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung
Buch und Internet
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V182863
ISBN (eBook)
9783656067009
ISBN (Buch)
9783656067399
Dateigröße
417 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
iPad, eReader, Konkurrenz, Vergleich, Apple
Arbeit zitieren
Aimée M. Ziegler (Autor), 2011, Das iPad: eine echte Konkurrenz für eReader?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182863

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