Indoktrination von Jugendlichen im Schulsystem der DDR

Etablierung, Gestaltung und Funktion des Wehrunterrichts


Hausarbeit, 2010
22 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1. Zu Thema und Aufgabenstellung der Arbeit

2. Praxis des Wehrunterrichts
2.1 Die Wehrerziehung als Wegbereiter des Wehrunterrichts
2.2 Die praktische Umsetzung des Wehrunterrichts

3. Die Ideologie des DDR-Schulwesens
3.1 Die Ideologie im Erziehungskonzept der DDR
3.1.1 Übernahme sozialistischen Gedankenguts in die schulische Ausbildung
3.1.2 Die allseitig entwickelte sozialistische Persönlichkeit als höchstes Ziel der schulischen Ausbildung
3.2 Ideologischer Inhalt des Wehrunterrichts

4. Der Wehrunterricht als Helfer in der Not?
4.1 Die Rolle der Ideologie
4.2 Ein Versagen der Ideologie?

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

1. Zu Thema und Aufgabenstellung der Arbeit

„Wir haben uns stets dazu bekannt und bekennen uns dazu, daß wir unsere Jugend ganz im Sinne der leninschen Auffassung erziehen, wonach all das sittlich ist, was der Zerstörung der alten Ausbeuterschaft und dem Zusammenschluss aller Werktätigen um die Arbeiterklasse dient, die die neue, die kommunistische Gesellschaft aufbaut.“[1]

(Margot Honecker)

Kurz und bündig fasste Margot Honecker hier zusammen, was fast vierzig Jahre die schulische Bildung und Erziehung in der DDR dominierte. Diese Maxime dien­te dabei nicht zuletzt der Erfüllung der Aufgabe, die sich die Gründungsväter der DDR selbst auf die Fahne geschrieben hatten: die Entwicklung und Realisierung eines gesellschaftlichen Novums – „die harmonische, die konfliktfreie Gesellschaft, die ‘politisch-moralische Einheit des Volkes’.“[2] Um diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen, war es unumgänglich, die Individuen in den Prozess der sich neu for­mierenden Gesellschaftsordnung einzubinden. Folglich lag der Ursprung für die Entwicklung eines solchen Erziehungskonzepts im Ursprung der DDR selbst.

Allerdings kommt man bei den Worten Margot Honeckers nicht umhin, diese mit dem Begriff der Ideologie in Beziehung zu setzen. Schließlich war für die schulische Bildung und Erziehung offiziell die marxistisch-leninistische Ideologie wegwei­send, sodass während des gesamten Bestehens der DDR wiederholt auf die von Margot Honecker formulierte Leitidee verwiesen und energisch daran festgehalten wurde; sogar dann, wenn es eigentlich an der Zeit gewesen wäre, das Erziehungs- und Bildungskonzept umfassend zu reformieren.[3] Doch an die Stelle von Refor­men trat die Verschärfung der Indoktrinierung von Schülerinnen und Schülern. Als Paradebeispiel hierfür gilt in der gegenwärtigen Forschung die Einführung des Wehrunterrichts. Bei intensiver Auseinandersetzung mit der Thematik wird unmissverständlich deutlich, dass die Einführung dieses Unterrichts die politische Entwicklung der Heranwachsenden zunehmend beeinflussen sollte. Daher kommt man nicht umhin, nach der Notwendigkeit eines solchen Unterrichts zu fragen: Welche Umstände führten diese Entscheidung der DDR-Regierung herbei? Wie konnte die Einführung vor der Öffentlichkeit legitimiert werden? Welche Idee steckt hinter dem Konzept des Wehrunterrichts?

Das Ziel der vorliegenden Arbeit wird sein, ebendiesen Hintergründen des Wehrunterrichts auf den Grund zu gehen. Da der Vorgang der Etablierung der vormilitärischen Ausbildung als Unterrichtsfach nicht Hauptanliegen der Arbeit ist, wird in Kapitel 2 die Etablierung sowie die Praxis von Wehrerziehung und Wehrunterricht komprimiert dargestellt. Nach Erläuterung der historischen Vorgänge wird in Kapitel 3 die ideologische Idee hinter dem Konzept des Wehrunterrichts diskutiert. Zunächst wird die Übernahme der marxistisch-leninistischen Lehre im Schulwesen der DDR näher erläutert, die für das Erreichen des höchsten Erziehungsideals zuvorderst postuliert wurde. Im Anschluss daran wird ebendieses Erziehungsideal der DDR-Pädagogik vorgestellt, in dessen Charakterisierung die Ausbildung einer Wehrbereitschaft typisch war. Die Erläuterung des ideologischen Inhalts des Wehrunterrichts soll das dritte Kapitel beschließen. In Kapitel 4 werden die „inoffizielle“ Bedeutung der marxistisch-leninistischen Ideologie für die SED sowie die tatsächlichen Beweggründe für die Einführung des Wehrunterrichts als Schulfach diskutiert, bevor ein kurzes Resümee (Kap. 5) die Ergebnisse der Arbeit zusammenfasst.

2. Praxis des Wehrunterrichts

2.1 Die Wehrerziehung als Wegbereiter des Wehrunterrichts

Seit Mai 1955 wurde die Wehrerziehung aufgrund des vermeintlichen Bedürfnisses nach einer Volksarmee etabliert[4] und bald schon zu einer Art militärischer Vorerziehung ausgebaut. Mit Beginn der 1960er Jahre griff die vormilitärische Ausbildung sogar auf den Freizeitbereich der Jugend über und nur eine Dekade später mussten neben Schülerinnen und Schülern auch Auszubildende die vormilitä­ri­sche Ausbildung absolvieren.[5] Jugendliche, die das arbeitsfähige Alter erreicht hatten, wurden einer „Schieß- und Geländeausbildung“[6] unterzogen.

Nach Einführung der Polytechnischen Oberschule wurde die „paramilitärische Gesellschaft für Sport und Technik“[7] (GST) in das neue Klassensystem integriert. Dabei kam der GST insbesondere im Sportunterricht eine Sonderfunktion zu. Hier mussten systematisch militärische „Ordnungsübungen, Geländeläufe[…], Handgranatenziel und -weitwurf, Sturmbahnläufe[…], ein[…] spezielle[s] Schwimmtraining und andere[…] Übungen“[8] absolviert werden. Die Jugendlichen sollten so eine ausreichend physische Leistungsfähigkeit für den Militärdienst entwickeln. Prinzipiell waren alle Lehrkräfte dazu angehalten, in ihren Unterrichtsfächern zur militärischen Ausbildung beizutragen. Besonders in den Fächern Gegenwartskunde und Sportunterricht war der physische und psychische Drill enorm. Aber auch andere Schulfächer trugen zur vormilitärischen Ausbildung bei. In den Naturwissenschaften bspw. galt es, eine „Grundlage für das Verständnis militärischer Fragen“[9] zu schaffen. Zu diesem Zweck wurden im Fach Mathematik Geschoss­geschwindigkeiten, Flugbahnen oder das Volumen von Waffen berechnet, in Phy­sik die mechanischen Vorgänge während des Abfeuerns einer Waffe behandelt und im Fach Chemie Kernwaffen und chemische Kampfstoffe thema­ti­siert.[10]

Die Wehrpropaganda war offensichtlich „integraler Bestandteil“[11] der schulischen Ausbildung geworden und zog sich durch nahezu alle Schulfächer. Allerdings wurde ein solcher Drill von jungen Erwachsenen vom Zentralkomitee der SED weit unterschätzt. Aufgrund der massiven ideologischen Anforderungen und der theoretischen Vorbereitung auf den militärischen Waffendienst waren die Lerner schlichtweg überfordert, sodass die GST rasch wieder aus dem Schulsystem verschwand.[12] 1967 wurde ein neues Konzept ausgearbeitet, das auf eine Steigerung der „sozialistischen Wehrmoral und Verteidigungsbereitschaft bei allen Schichten der Bevölkerung“[13] abzielte und dabei die DDR-Jugend noch wesentlich stärker fokussierte. Bereits Ende der 1960er Jahre wurde das vormilitärische Ausbildungsprogramm an den Polytechnischen Oberschulen erweitert. Bspw. mussten alle Jugendlichen, die der Organisation der Thälmannpioniere angehörten, das Manöver „Schneeflocke“[14] absolvieren. Auch in den Erweiterten Oberschulen fand in den Klassen 11 und 12 ein fakultativer Unterricht in Wehrerziehung statt. Dort wurde vornehmlich Wissen über Waffen, Techniken und Einsätze der NVA vermittelt.[15] Daneben wurden aber auch Patenschaften zwischen NVA-Einheiten und Schulen sowie auch Grenztruppen und Schulen geschlossen.[16]

Mit der Einführung des Wehrunterrichts 1978 in das Schulsystem wurde die Wehrerziehung abgelöst. Wie zu ersehen fungierte die Wehrerziehung durchaus als Wegbereiter des Wehrunterrichts, der als die nächsthöhere Stufe des Militarisierungsprozesses des Schulwesens interpretiert werden kann.

2.2 Die praktische Umsetzung des Wehrunterrichts

Die Integration der Wehrerziehung in die Schulen diente als Vorbereitung der Jugendlichen auf den Wehrunterricht. Bereits während das Modell der vormilitärischen Erziehung praktiziert wurde, war die Einführung eines Wehrunterrichts beschlossene Sache. Dieser Beschluss wurde jedoch lange Zeit streng geheim gehalten, da sich die DDR-Führung über die unweigerliche Empörung über den Wehrunterricht aufseiten der Bevölkerung durchaus im Klaren war.[17] Erst kurz vor Beginn des Schuljahres 1978/1979 wurde deshalb offiziell bekannt gegeben, dass mit dessen Beginn der Wehrunterricht fester Bestandteil des Lehrplans und damit des Unterrichtsgeschehens sein würde.[18]

Durchgeführt wurde der Wehrunterricht in den Klassenstufen 9 und 10 der Polytechnischen Oberschulen. Dieser war in einen praktischen und einen theoretischen Teil gegliedert. Die Teilnahme am theoretischen Wehrunterricht sowie an den Wehrausbildungslagern war verpflichtend.[19]

Der „wehrpolitisch-propagandistische Teil“[20] der theoretischen Ausbildung umfasste je vier Doppelstunden zu „Fragen der sozialistischen Landesverteidigung“[21]. An diesem Unterricht, der bis zum Beginn der Frühjahrsferien stattgefunden haben musste, nahmen Jungen und Mädchen gemeinsam teil. Thematischer Schwerpunkt waren die „Theorien und Teilelemente des Krieges und der Militärwissenschaft“[22], wie sie von Lenin, Marx und Engels verstanden wurden. Dabei wurden deren Theori­en stets zu aktuellen globalen, politischen und gesellschaftlichen Ereignissen in Beziehung gesetzt, wobei hier die dichotome Unterteilung in gerechte und ungerechte Kriege maßgebend war.[23]

Der praxisorientierte Teil des Wehrunterrichts fand in Lagern statt. Die Jungen mussten ein vierzehntägiges Wehrausbildungslager besuchen,[24] in welchem sie bspw. militärische Gelände-, Marsch- und Schießübungen ableisteten. Alle Mäd­chen und die Jungen, welche aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht am Wehrausbildungslager teilnehmen konnten, absolvierten den zwölftägigen Lehrgang für Zivilverteidigung.[25] In diesem Lehrgang erhielten die Lerner neben einer Sanitätsschulung bspw. auch eine Schulung im Umgang mit einem Atomschutzbunker. Allerdings waren auch hier eine ausgeprägte Disziplinierung und physischer militärischer Drill (Geländeübungen) an der Tagesordnung.[26] In Klasse 10 standen den Schülerinnen und Schülern zu den hier bereits genannten Unterrichtsstunden noch einmal vier Doppelstunden zu „Fragen der sozialistischen Landesverteidigung“[27] und drei „Tage der Wehrbereitschaft“[28] in den Winterferien bevor. Die „Tage der Wehrbereitschaft“[29] fungierten dabei als abschließende Überprü­fung der erlernten praktischen Kenntnisse.

3. Die Ideologie des DDR-Schulwesens

3.1 Die Ideologie im Erziehungskonzept der DDR

3.1.1 Übernahme sozialistischen Gedankenguts in die schulische Ausbildung

Die wegweisenden Grundlagen der DDR-Pädagogik waren die marxistisch-leni­nisti­sche Lehre und die Sowjetpädagogik. Insbesondere die konsequente Len­kung und Leitung der Bildung und Erziehung in der Sowjetunion diente der DDR-Regierung als Vorbild in vielen bildungspolitischen Fragen – zumal auch im Bruderstaat Marx, Engels und Lenin als Leitbilder in Bildung und Erziehung fungierten.[30] Fernerhin bot sich im Zuge dessen die Möglichkeit, den straffen ideologischen Marschplan schon im Schulalter oktroyieren zu können.

In diesem Zusammenhang wurde die marxistisch-leninistische Pädagogik „als eine im Klassenkampf geschaffene Wissenschaft von der Erziehungs- und Bil­dungspolitik der revolutionären Arbeiterklasse“[31] interpretiert. Innerhalb dieser wurde von einer grundsätzlichen „Erziehbarkeit und ‘Formbarkeit’ der Men­schen“[32] ausgegangen. Dies drückte schließlich auch die im Jugendgesetz des Jah­res 1974 formulierte „Aufgabe“ der DDR-Regierung aus:

„Vorrangige Aufgabe bei der Gestaltung der entwickelten sozialis­ti­schen Gesellschaft ist es, alle jungen Menschen zu Staatsbürgern zu erziehen, die den Ideen des Sozialismus treu ergeben sind, als Patrioten und Internationalisten denken und handeln, den Sozialismus stärken und gegen alle Feinde zuverlässig schützen. Die Entwicklung der jungen Menschen zu sozialistischen Persönlichkeiten ist Bestandteil der Staatspolitik der Deutschen Demokratischen Republik und der gesamten Tätigkeit der sozialistischen Staatsmacht.“[33]

Die Funktion von Bildung und Erziehung bei der Formierung einer neuen Gesellschaft ist unverkennbar. Oppositionelle Strömungen und Gruppierungen galt es auszuschalten und stattdessen systemkonforme „Persönlichkeiten“ heranzuziehen, die in ihren Eigenschaften nahezu identisch waren.[34] Nicht die individuelle Entwicklung des Kindes, sondern die Erfüllung des Ideals war maßgebend für die Erziehung. Daran offenbart sich auch die doppelte Funktion der Erziehung, schließlich wies diese eindeutig einen politischen Charakter auf, dem zweifelsohne eine „ideologisch-legiti­matorische Funktion“[35] implizit war. Zugleich wurde dieser Konzep­tion auch eine „erkenntnis- und handlungsanleitende Funktion“[36] zugeschrieben.[37]

Der Marxismus-Leninismus verstand den „Mensch[en] […] primär als gesellschaftliches Wesen“[38]. Innerhalb dieser Lehre galt daher der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft als Zäsur für die Entwicklung der Individuen. Die neue Gesellschaftsform bot qualitativ bessere gesellschaftliche Verhältnisse und Bezüge,[39] auf die die Individuen vorbereitet werden mussten. Dies sollte deshalb schon von Kindesbeinen an geschehen, sodass die eigentliche Indoktrinierung der Ideologie bereits in den Kindergärten begann. Schon in diesem Alter wurde den Kindern die „wissenschaftliche Ideologie der Arbeiterklasse“[40] näher gebracht. Von dieser frühen Berührung mit der Lehren Marx’, Engels’ und Lenins versprach man sich rasche Erfolge im Aufbau der neuen Gesellschaft. Die Auffassung, dass sowohl Charakter als auch Wesen, Talent und persönliche Einstellung sich im Kindes- und Jugendalter noch entscheidend umformen ließen, bestärkte diese Vorgehensweise.[41]

[...]


[1] Deja-Lolhöffel, Brigitte, Erziehung nach Plan. Schule und Ausbildung in der DDR, Berlin 1988, S. 44.

[2] Müller, Maria Elisabeth, Zwischen Ritual und Alltag. Der Traum von einer sozialistischen Persönlichkeit, (= Camus Forschung, Bd. 743), Frankfurt a. M. 1997, S. 24.

[3] Die Entwicklung des Erziehungskonzepts lässt sich bei Müller, Zwischen Ritual und Alltag, S. 29-37 sowie in Anlehnung an deren Ausführung bei Kwiatkowski-Celofiga, Tina, Erziehung zur „allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeit“ und deren Folgen für den Schulalltag, in: Barkleit, Gerhard/ Kwiatkowski-Celofiga, Tina (Hrsg.) Verfolgte Schüler- gebrochene Biographien. Zum Erziehungs- und Bildungssystem der DDR, (Sächsische Landeszentrale für politische Bildung), Dresden 2008, S. 12-21 nachvollziehen.

[4] Vgl. Koch, Michael, Der Wehrunterricht in den Ländern des Warschauer Paktes. Eine Untersuchung im historischen und schulpolitischen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der UdSSR und der DDR (= Pädagogische Studien und Kritiken (PSK), Bd. 3), Jena 2006, S. 128.

[5] Sachse, Christian, (Vor)militärische Ausbildung in der DDR. Geschichte, Struktur, Funktion und anhaltende Bedeutung des Themas für die Entwicklung von Friedensbewusstsein im Rahmen schulischer und außerschulischer Jugendbildung, in: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (Hrsg.), In Linie angetreten. Die Volksbildung der DDR in ausgewählten Kapiteln (= Geschichte, Struktur und Funktionsweise der DDR-Volksbildung, Bd. 2), Berlin 1996, S. 249.

[6] Koch, Wehrunterricht, S. 128.

[7] Die GST war eine Massenorganisation, in der es den Jugendlichen möglich war, zahlreiche Wehrsportarten auszuüben. Siehe hierzu: Deja-Lolhöffel, Erziehung nach Plan, S. 116.

[8] Koch, Wehrunterricht, S. 132.

[9] Vgl. Helwig, Gisela, »Unerbitterlicher Kampf gegen die Feinde des Fortschritts«. Zur Weltanschaulichen Erziehung in den Schulen der DDR, in: Helwig, Gisela, Schule in der DDR, Köln 1988, S. 102.

[10] Vgl. Margedant, Udo, „Bildungs- und Erziehungssystem der DDR – Funktion, Inhalte, Instrumentalisierung, Freiräume“, in: Deutscher Bundestag (Hrsg.), Rolle und Bedeutung der Ideologie, integrativer Faktoren und disziplinierender Praktiken in Staat und Gesellschaft der DDR (= Materialien der Enquete – Kommission. „Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland“, Bd. III/3), Baden-Baden 1995, S. 1515.

[11] Helwig, »Unerbitterlicher Kampf gegen die Feinde des Fortschritts«, S. 103.

[12] Vgl. Koch, Wehrunterricht, S. 133.

[13] Ebd., S. 135.

[14] Das Manöver Schneeflocke fand jährlich kurz vor den Winterferien statt. Darunter sind sich Schieß- und Geländeübungen vorzustellen, die in Form von spielerischen Wettkämpfen ausgetragen wurden. Siehe hierzu: Koch, Wehrunterricht, S. 138.

[15] Vgl. Bunke, Florian, „Wir lernen und lehren im Geiste Lenins…“, Ziele, Methoden und Wirksamkeit der politisch-ideologischen Erziehung in den Schulen der DDR, Oldenburg 2005, S. 68.

[16] Vgl. Schmitt, Karl, Politische Erziehung in der DDR. Ziele, Methoden und Ergebnisse des po­litischen Unterrichts an den allgemeinbildenden Schulen der DDR (= Geschichte. Politik. Studien zur Didaktik, Bd. 2) Paderborn 1980, S. 97.

Vgl. Geißler, Gert/ Wiegmann, Ulrich, Pädagogik und Herrschaft in der DDR. Die parteilichen, geheimdienstlichen und vormilitärischen Erziehungsverhältnisse, Frankfurt a. M., Berlin, Bern u. a. 1996, S. 262.

Vgl. Koch, Michael, Die Einführung des Wehrunterrichts in der DDR, Eisenach 2000, S. 33.

[19] Vgl. Direktive des Ministers für Volksbildung zur Einführung und Gestaltung des Wehrunterrichts an den Oberschulen der DDR vom 1. Februar 1978 (Auszüge), in: Helwig, Gisela, Schule in der DDR, Köln 1988, S. 205.

[20] Koch, Einführung Wehrunterricht, S. 37.

[21] Direktive zur Einführung des Wehrunterrichts, S. 205.

[22] Koch, Einführung Wehrunterricht, S. 35.

[23] Vgl. Ebd., S. 35.

[24] Vgl. Geißler/Wiegmann, Pädagogik, S. 263.

[25] Vgl. Ebd., S. 263.

[26] Vgl. Direktive zur Einführung des Wehrunterrichts, S. 205.

[27] Ebd., S. 205.

[28] Koch, Einführung Wehrunterricht, S. 33.

[29] Ebd., S. 33.

[30]Vgl. Baske, Siegfried, Grund- und Rahmenbedingungen, in: Führ, Christoph/ Furck, Carl-Ludwig, Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte, Bd. VI, 1954 bis zur Gegenwart. Zweiter Teilband. Deutsche Demokratische Republik und neue Bundesländer, München 1998, S. 15.

[31]Baske, Siegfried, Pädagogische Wissenschaft, in: Führ, Christoph/ Furck, Carl-Ludwig, Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte, Bd. VI, 1954 bis zur Gegenwart. Zweiter Teilband. Deutsche Demokratische Republik und neue Bundesländer, München 1998, S. 138.

[32]Weber, Hermann/Lange, Lydia, „Zur Funktion des Marxismus-Leninismus“, in: Deutscher Bundestag (Hrsg.), Rolle und Bedeutung der Ideologie, integrativer Faktoren und disziplinie­render Praktiken in Staat und Gesellschaft der DDR (= Materialien der Enquete – Kommis­sion. „Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland“, Bd. III/3), Baden-Baden 1995, S. 2044.

[33]Margedant, „Bildungs- und Erziehungssystem der DDR“, S. 1500.

[34]Vgl. Baske, Grund- und Rahmenbedingungen, S. 15-16.

[35] Kwiatkowski-Celofiga, Erziehung zur „allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeit“, S. 11.

[36] Ebd., S. 12.

[37] Vgl. Ebd., S. 12.

Deja-Lolhöffel, Erziehung nach Plan, S. 43.

[39] Vgl. Margedant, Udo, „Bildungs- und Erziehungssystem der DDR“, S. 1501.

[40] Kwiatkowski-Celofiga, Erziehung zur „allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeit“, S. 11.

[41] Vgl. Margedant, „Bildungs- und Erziehungssystem der DDR“, S. 1502.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Indoktrination von Jugendlichen im Schulsystem der DDR
Untertitel
Etablierung, Gestaltung und Funktion des Wehrunterrichts
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V187760
ISBN (eBook)
9783656119067
ISBN (Buch)
9783656131762
Dateigröße
610 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
indoktrination, jugendlichen, schulsystem, etablierung, gestaltung, funktion, wehrunterrichts
Arbeit zitieren
Jennifer Koch (Autor), 2010, Indoktrination von Jugendlichen im Schulsystem der DDR, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187760

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