Weltwirtschaftskrise und Reparationspolitik - Eine Analyse der Regierung Brüning


Seminararbeit, 2011

24 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einordnung

2. Ursachen der Weltwirtschaftskrise

3. Auswirkungen auf Deutschland

4. Maßnahmen der Regierung Brüning
4.1. Deflationspolitik
4.2. Alternativen zu Brünings Politik

5. Zusammenhang mit der Reparationspolitik?

6. Bewertung der Rolle Brünings
6.1. Forschungskontroversen
6.2 Vergleich mit Gustav Stresemann

7. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einordnung

Die Weltwirtschaftskrise, die 1929 begann, gilt als die mit Abstand längste und schwerste Wirtschaftskrise des letzten Jahrhunderts. Sie nahm mit dem Zusammenbuch der New Yorker Börse am so genannten „Schwarzen Freitag“ im Oktober 1929 ihren Lauf und traf ausnahmslos alle Staaten weltweit. Wenn man jedoch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen betrachtet war Deutschland wohl der Staat, welcher am Verheerendsten getroffen wurde.

Aus der deutschen Perspektive gesehen ist die Weltwirtschaftskrise vor allem mit dem damaligen Reichskanzlers Heinrich Brüning verbunden. Der als Finanzexperte, geschätzte Zentrumspolitiker trat im Jahre 1930 die Nachfolge Hermann Müllers (SPD) an, nachdem die „Große Koalition“ an Fragen der Arbeitslosenversicherung gescheitert war. In ihn wurden die Hoffnungen zur Lösung der Wirtschaftskrise in Deutschland gesetzt.[1] Seine ökonomischen Maßnahmen wurden als so genannte Deflationspolitik bekannt.[2] Seine ökonomischen Maßnahmen wurden als so genannte Deflationspolitik bekannt.

Die damit einhergehenden Folgeerscheinungen, wie zum Beispiel die stark zunehmende Arbeitslosigkeit und die Verelendung von großen Teilen der Bevölkerung, führten zu einer Stärkung von antidemokratischen Kräften und damit zeitgleich auch zu einer deutlichen Radikalisierung des politischen Systems.

Für weitere Brisanz sorgten im ökonomischen Kontext, die immer noch abzuleistenden Reparationszahlungen, die besonders mit Blick auf die anhaltende Wirtschaftskrise in den Blickpunkt der historischen Forschung rücken.[3]

Ziel der Seminararbeit ist es einleitend auf die Ursachen der Weltwirtschaftskrise in den USA einzugehen, um anschließend, die dabei entstandenen Auswirkungen auf die Weimarer Republik zu beleuchten. Einen zentralen Bestandteil stellt hierbei eine Analyse der Maßnahmen der Regierung Brüning gegen die Wirtschaftskrise dar. Dabei ist die Frage zustellen, ob es für die von Brüning eingeschlagene Deflationspolitik Alternativen gegeben hätte und wie sinnvoll diese gewesen wären. Zudem ist es von Bedeutung einen Bogen zur Reparationspolitik zu spannen, welche vermutlich auch einen Einfluss auf die durchgeführte Wirtschaftspolitik Brünings hatte. Es wird weiterhin versucht zu klären, ob die Deflationspolitik auf die Gesamtstreichung der Reparationsverpflichtungen ausgelegt war oder nicht. Abschließend wird die Rolle Brünings bewertet und eine Zusammenfassung über die behandelte Thematik gegeben.

2. Ursachen der Weltwirtschaftskrise

Der Ausgangspunkt der Krise ist in den USA festzumachen. Im Sommer 1929 endete dort eine lange Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Bereits im Juni 1929 erreichte die Industrieproduktion hier ihren vorläufigen Höhepunkt.[4] Einige Bereiche der Wirtschaft litten unter erheblicher Überproduktion. Dies führte zu einem rapiden Preisverfall landwirtschaftlicher und technischer Produkte, wodurch viele Unternehmen in den USA in Zahlungsschwierigkeiten gegenüber deren Kreditinstituten gerieten. Als Folgeerscheinung kam es zu Massenentlassungen und zu Schließungen von über 100.000 Betrieben.[5] Zudem kamen zahlreiche kleine und mittlere Banken in Existenznöte. Die Wirtschaftskrise weitete sich nun immer mehr auf die verschiedensten Industriezweige in den USA aus.

Parallel zur Überproduktion entstand ein Spekulationsfieber, dass fast alle Gesellschaftsschichten erreichte. Zu illusorischen Zinssätzen wurden kurzfristige Kredite aufgenommen, um damit Aktien zu kaufen und diese nach hohen Kursgewinnen wieder abzustoßen.[6]

Als sich die Anzeichen eines ökonomischen Abschwungs verdichteten, stießen zahlreiche Aktionäre ihre Wertpapiere wieder ab. Die damit einhergehenden Kursverluste brachten das Fass zum Überlaufen. Der Dow Jones Index fiel innerhalb von zwei Tagen um fast 25%.[7]

Dieser kurzfristige Abzug von Kapital aus den Finanzmärkten stürzte das amerikanische Wirtschaftssystem in so große Liquiditätsprobleme, dass die amerikanische Wirtschaft nahezu komplett zusammen brach.[8]

Wie jedoch war es nun möglich, dass die Krisensymptome der US-Amerikanischen Wirtschaft auf Deutschland übergriffen und welche Auswirkungen hatten diese Geschehnisse letztendlich auf die Weimarer Republik?

3. Auswirkungen auf Deutschland

Aufgrund der außerordentlich hohen Verschuldung Deutschlands und anderer europäischer Staaten bei den USA konnte der Börsencrash in New York rasch auf die europäischen Märkte übergreifen. Hauptproblem hierbei war der plötzliche Abzug der US-Amerikanischen Kredite, der die Kapitalströme in Europa und vor allem in Deutschland versiegen lies und somit die Wirtschaftsysteme blockierte.[9]

So zum Beispiel verlangten Großbritannien und Frankreich von Deutschland nicht nur Reparationen zur Kriegsentschädigung, sondern auch um eigene Kriegschulden in den USA zu begleichen.[10] Die europäische Wirtschaft war durch diverse Nachkriegsregelungen derart stark verkettet, dass kaum ein europäischer Staat den Auswirkungen entkommen konnte. Weiteren standen noch hohe Zahlungen von D

Zur Finanzierung der Kriegsschulden nach dem ersten Weltkrieg hatte die deutsche Reichsregierung bei den USA eine Anleihe von 800 Millionen Goldmark, dem so genannten „Dawes-Plan“, aufgenommen, durch welchen die Ökonomie in den „Golden Zwanzigern“ profitieren konnte.[11] Hinzu kam, dass die deutsche Wirtschaft nicht mit einem so plötzlichen Versiegen der Geldquellen gerechnet hatte und das Geld eigentlich kurzfristiger Kredite oftmals langfristig angelegt hatte. Umso überraschender und unvorbereiteter bekam die Weimarer Republik die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu spüren.

Mit der aufkommenden Wirtschaftskrise in den USA und dem Rückzug US-Amerikanischer Kredite, kam es ähnlich wie in den Vereinigten Staaten zu großen Unternehmens- und Bankenschließungen, die letztendlich im Jahre 1931 ihren Höhepunkt fanden.

Der nun abrupt eintretende Geldmangel führte wiederum zu fehlenden Devisen, die dringend für die Erfüllung des Young-Plans benötigt wurden.[12]

Dieser wurde am 12.03.1930 verabschiedet. Deutschland hatte demnach eine Restschuld von insgesamt 113.9 Milliarden Reichsmark in 59 Jahresraten bis zum Jahre 1988 zu zahlen.[13] Die deutsche Regierung kam in große Zahlungsschwierigkeiten, die geforderten zwei Milliarden Reichmark jährlich aufzubringen.

Verstärkt wurde dieser Geldmangel weiterhin durch einen eingeschränkten Außenhandel, da Schutzzölle anderer Staaten, dabei vor allem der USA selbst, dass deutsche Exportgeschäft unrentabel machten.[14] Dieser Prozess diente dazu, einheimische Produkte vor günstigeren ausländischen Importen abzuschirmen. Jedoch wurde mit diesem Prozess die Überproduktion unbewusst weiter gesteigert. Bestes Beispiel lässt sich hierfür in Deutschland selbst finden. Wurden im Jahre 1925 noch 35 Mark pro Tonne Weizenschutzzoll auf ausländische Importe bezahlt, so waren es 1935 95 Mark pro Tonne Weizen. Interne Überproduktionen in Deutschland konnten weiterhin die Preise für Weizen drücken, aber trotzdem über dem Weltmarktniveau halten. Jedoch fielen die Weizenpreise seit Ende des ersten Weltkrieges konstant ab, während die Produktion beständig anstieg.[15]

Abschließend ist daneben noch die stark ansteigende Arbeitslosigkeit zu thematisieren, die die deutsche Bevölkerung letztendlich auch am Bewusstesten wahrnahm. Wut und Enttäuschung konnten sich breit machen, um das parlamentarische System der Weimarer Republik immer mehr in Frage zu stellen. Die mit der ansteigenden Arbeitslosigkeit verbundene Verringerung der Kaufkraft führte zu einem Preisverfall und zu einer weiter fallenden Nachfrage nach Produkten und Rohstoffen, welche letztendlich einen Teufelskreislauf in der deutschen Wirtschaft in Gang brachte.

Wichtig für die allgemeine Betrachtung ist hierbei, dass die Wirtschaftkrise erst 1931 in Deutschland ihren Höhepunkt hatte. Die Auswirkungen waren selbstverständlich schon 1929 zu spüren, der Gipfel wurde jedoch erst zwei Jahre später erreicht.[16] Dies resultierte aus politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten, welche erst zeitversetzt eintraten. So stieg beispielsweise die Arbeitslosenzahl nicht parallel mit dem Börsencrash in New York an, sondern benötigte fast zwei Jahre um sich auf ihren Höchststand zu entwickeln. Später einsetzende Spekulationen von Gläubigern und Aktionären erreichten ebenfalls erst im Sommer 1931 ihren unrühmlichen Gipfel.[17]

Einige Zahlen und Fakten machen hierbei die Ausmaße für die Weimarer Republik in den Jahren ab 1929 offensichtlich:

Die Industrieproduktion ging in den Jahren von 1929 bis 1932 um 40% zurück.[18] Der Warenexport im selben Zeitraum um 58%.[19] Die Arbeitslosigkeit stieg von 1,3 Millionen im Jahr 1929 auf 6,1 Millionen im Jahr 1931.[20] Das Realeinkommen sank von 1929 bis 1932 um 33%.[21] Des Weiteren schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt in den Krisenjahren um 16%.[22] [23]

Es zeigt sich, dass diese Wirtschaftskrise in ihrem Ausmaß alle zuvor wahrgenommenen ökonomischen Krisen übertraf. Selbst Krisen danach und in der jüngeren Vergangenheit, wie zum Beispiel die Wirtschafts- und Finanzkrise des Jahres 2009 verzeichneten geringere Ausmaße als die, in den Jahren von 1929 bis 1932.[24]

Bezüglich der Auswirkungen auf die Weimarer Republik gesehen, wird deutlich, dass diese keineswegs nur spezielle Aspekte des ökonomischen System betrafen, sondern sich auf das gesamte Staatssystem ausweiteten, denn neben wirtschaftlichen und sozialen Aspekten betraf die Krise auch den politischen Sektor. Sinkende Steuereinkünfte und weniger Sozialhilfeleistungen führten zu einer politischen Radikalisierung und zu einer Stärkung von antidemokratischen Kräften. Erleichtert wurde dieser Aspekt durch das ohnehin schon geringe Vertrauen der deutschen Bevölkerung in das parlamentarische System der Weimarer Republik, denn nach dem Historiker Heinrich August Winkler wurde zum Beispiel die Verfassung der Republik „von den meisten Deutschen… mehr hingenommen als angenommen“.[25] Dies konnte auch der kurzeitige wirtschaftliche Aufschwung von 1924 bis 1928 nicht wesentlich ändern.[26]

Ab dem Jahre 1930 rückten nun die wirtschaftlichen Maßnahmen des Reichskanzlers Brüning in den Mittelpunkt der Betrachtung, die entscheidend zu einer ökonomischen Verschlechterung in den folgenden Jahren bis 1932 beitrugen.

In einem weiteren Abschnitt ist es nun von Bedeutung auf diese Maßnahmen der damaligen Regierung Brüning einzugehen. Dabei wird es auch von Bedeutung sein die Reparationspolitik genauer zu beleuchten.

4. Maßnahmen der Regierung Brüning

4.1. Deflationspolitik

Um diesen Aspekt richtig zu betrachten, ist es wichtig die politische Vorgeschichte zu thematisieren.

In der Anfangsphase der Weltwirtschaftskrise zerbrach die Weimarer Koalition aus SPD, Zentrum und DVP, letztendlich an der Frage zu Neuerungen der Arbeitslosenversicherung. Am 27.03.1930 erklärte Reichskanzler Hermann Müller (SPD) den Rücktritt der Regierung. Mit dem Bruch dieser Großen Koalition begannen, nach dem Historiker Rheinhard Sturm die „großen Regierungskrisen“ zum Ende der Weimarer Republik. Sie verdeutlichten sowohl vielen politischen Kräften als auch der Bevölkerung, dass das demokratisches System von Weimar den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen nicht gewachsen war und veranlassten die folgenden Regierungen zu immer undemokratischeren und kompromissloseren Entscheidungen.[27]

Bereits drei Tage nach dem Bruch der Großen Koalition betraute Reichspräsident Hindenburg Heinrich Brüning, welcher dem rechten Flügel des Zentrums angehörte und als Wirtschafts- und Finanzexperte galt, mit der Regierungsbildung.[28]

Heinrich Brüning wurde am 26. November 1885 geboren und wuchs in einem sehr katholischen Umfeld in Münster auf. Im Laufe seiner universitären Ausbildung, unter anderem in den Fächern Geschichte, Germanistik und Nationalökonomie, wandte er sich er sich einem preußischen, aber gleichzeitig auch einem national überstiegenem Bewusstsein zu.[29] Als Vertreter des rechten Flügels der Zentrumspartei wurde er erstmals 1924 in den Reichstag gewählt und konnte sich bis zum Jahr 1929 an die Spitze der Zentrumspartei setzen. Für damalige Zeitgenossen zeichnete sich Brüning durch Nüchternheit, soldatische Disziplin und Strenge aus.[30]

Wie versuchte Brüning nun der Wirtschaftskrise entgegen zu treten?

Er setzte auf eine Deflationspolitik, welche größtenteils auf Notverordnungen des Artikels 48 der Weimarer Verfassung beruhte. Bereits in seiner ersten Regierungserklärung im Reichstag, machte er klar, dass sich seine Regierung nicht an eine Koalition gebunden fühle und nicht mehr mit einzelnen Gesetzen arbeiten, sondern mit „großen zusammenfassenden Regierungsvorlagen, im einzelnen nicht mehr abzuändern, die einen, meiner Ansicht nach, möglichen Kompromiss zwischen den Parteien vorwegnahmen.“[31] Wenn eine derartige Lösung nicht möglich sei, so Brüning, „werde die Regierung vor außergewöhnlichsten Mitteln nicht zurückscheuen.“[32] Kurze Zeit später lies Brüning seinen Worten Taten folgen. Gegen viele, von der Regierung Brüning vorgelegten Gesetzesvorlagen fand sich eine Reichstagsmehrheit aus DNVP, NSDAP, SPD und KPD, die jedoch per Notverordnung übergangen wurde, um die Gesetze trotzdem zu beschließen.

Damit begann nach dem Historiker Gunther Mai, „die permanente Durchbrechung der Verfassung zugunsten der Diktaturgewalt“.[33]

Die Regierung Brüning erhöhte daraufhin die direkten Steuern, zum Beispiel auf Löhne und Einkommen, besonders aber waren die indirekten Steuern von Erhöhungen betroffen, so zum Beispiel Zucker, Tabak und Bier, also Güter des täglichen Bedarfs der Bevölkerungsmehrheit.[34]

Die Regierung Brüning baute des Weiteren staatlichen Sozialausgaben ab, so zum Beispiel bei der Arbeitslosenversicherung sowie der Wohlfahrtsunterstützung und kürzte die Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst. Ein einfacher Beamter verlor dadurch bis Dezember 1931 durchschnittlich 13 % seines Verdienstes.[35]

Überall im Reich wurde gekürzt und gespart. Ab dem Herbst 1931 durften aus finanziellen Gründen keine öffentlichen Gebäude mehr errichtet werden. Andere anfallende, öffentliche Ausgaben wurden nur genehmigt, wenn unmittelbar Menschenleben gefährdet wurde.[36]

Auf diese Weise wollte Brüning das krisenbedingte Abnehmen des Steueraufkommens reduzieren und Einnahmen und Ausgaben des Staates in Balance halten.[37] Eigentliche Vision Brünings war es, durch eine finanzielle Konsolidierung den politischen Wiederaufstieg Deutschlands in Europa in die Gänge zu leiten, auch wenn das deutsche Volk dadurch größte Einbußen zu verzeichnen hatte.[38]

Die Deflationspolitik zielte vor allem auf die Sicherung der Geldwertstabilität, die nicht nur den Vorschriften des Young-Planes entsprach, sondern nach der traumatischen Inflationserfahrung von 1923 anfänglich auch im Sinne der Unternehmerverbände und der Bevölkerung lag.[39]

Nichts desto trotz kam die Bevölkerung diese Politik mit ihren drastischen finanziellen Einschneidungen enorm zu spüren, sodass sich mit der Zeit immer mehr Unmut über die durchgeführte Deflationspolitik breit machte und größerer Widerstand gegen Brüning mobilisiert wurde.[40]

Denn es zeigte sich rasch, dass die Deflationspolitik nicht nur kein Mittel gegen die Krise war, sondern diese sogar noch verschärfte, denn durch die Kürzung der Staatsausgaben und die Absenkung der privaten Einkommen verringerte sich die kaufkräftige Nachfrage. Dies führte wiederum zu einer fallenden Produktion, welche sich besonders auf die ansteigende Arbeitslosigkeit auswirkte.[41]

Die hierfür gewählten Mittel im Sinne der Notverordnungen machen auf der einen Seite die Entschlossenheit Brünings deutlich, auf der anderen Seite zeigen sie aber auch, dass er zum Teil unfähig war, in Kooperation mit anderen politischen Kräften Gesetzesvorlagen zu verabschieden. Doch welche Alternativen und andere Optionen hätte es für die Regierung Brüning gegeben? Im Kontext dieser Fragestellung ist es interessant die Argumentationen des Historikers Knut Borchardt und der Historikerin Ursula Büttner gegenüber zustellen.

[...]


[1] Vgl. Winkler, Heinrich August, Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen

Demokratie, München 1998, S. 375 ff.

[2] Vgl. Schulz, Gerhard, Erste Stationen und Perspektiven der Regierung Brüning, in: Stürmer,

Michael (Hg.), Die Weimarer Republik, Königstein/Ts., S. 357.

[3] Vgl. Heyde, Philipp, Das Ende der Reparationen, Paderborn, München, u.a., 1998, S.21.

[4] Vgl. Born, Karl Erich, Die deutsche Bankenkrise 1931, München 1967, S. 31 f.

[5] Vgl. Born, Karl Erich, Die deutsche Bankenkrise 1931, München 1967, S. 31 f.

[6] Vgl. Born, Karl Erich, Die deutsche Bankenkrise 1931, München 1967, S. 31 f.

[7] Vgl. Priebe, Carsten, Der Börsen-Crash 1929, Stuttgart 2004, S.77.

[8] Vgl. Priebe, Carsten, Der Börsen-Crash 1929, Stuttgart 2004, S.87f.

[9] Vgl. Rothermund, Dietmar, Die Welt in der Wirtschaftskrise, Münster 1993, S. 48.

[10] Vgl. Rothermund, Dietmar, Die Welt in der Wirtschaftskrise, Münster 1993, S. 48.

[11] Vgl. Holtfrerich, Carl-Ludwig, Amerikanischer Kapitalexport und Wiederaufbau der deutschen

Wirtschaft, in: Stürmer, Michael (Hg.), Die Weimarer Republik, Königstein/Ts., S. 137.

[12] Vgl. Der Young-Plan, Der Schlussbericht d. Pariser Sachverständigen-Konferenz im amtlichen

Wortlaut, Frankfurt a.M., 1929,S.14.

[13] Vgl. Der Young-Plan, Der Schlussbericht d. Pariser Sachverständigen-Konferenz im amtlichen

Wortlaut, Frankfurt a.M., 1929,S.14.

[14] Vgl. Rothermund, Dietmar, Die Welt in der Wirtschaftskrise, Münster 1993, S. 32.

[15] Vgl. Rothermund, Dietmar, Die Welt in der Wirtschaftskrise, Münster 1993, S. 33.

[16] Vgl. Born, Karl Erich, Die deutsche Bankenkrise 1931, München 1967, S. 7.f.

[17] Vgl. Feldmann, Gerald, Vom Weltkrieg zur Weltwirtschaftskrise, Göttingen 1984, S. 218 f.

[18] Vgl. Ritschl, Albrecht, Deutschlands Krise und Konjunktur 1924-1934, Berlin 2002, S.104f.

[19] Vgl. Ritschl, Albrecht, Deutschlands Krise und Konjunktur 1924-1934, Berlin 2002, S.104f.

[20] Vgl. Ritschl, Albrecht, Deutschlands Krise und Konjunktur 1924-1934, Berlin 2002, S.104f.

[21] Vgl. Ritschl, Albrecht, Deutschlands Krise und Konjunktur 1924-1934, Berlin 2002, S.104f.

[22] Vgl. Ritschl, Albrecht, Deutschlands Krise und Konjunktur 1924-1934, Berlin 2002, S.104f.

[23] Vgl. Büttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Bonn 2008, S.400.

[24] Vgl. http://www.welt.de/finanzen/article1814906/Der_Vergleich_mit_1929_passt_einfach_

nicht.html vom 11.08.2011.

[25] Winkler, Heinrich August, Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie, München 1998,

S. 108.

[26] Vgl. Thamer, Hans-Ulrich, Die nationalsozialistische Bewegung in der Weimarer Republik, Bonn 2009, S. 26.

[27] Vgl. Sturm, Rheinhard, Die Zerstörung der Demokratie 1930-1933, BPB, H. 261.

[28] Vgl. Winkler, Heinrich August, Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen

Demokratie, München 1998, S. 372-375.

[29] Vgl. Büttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Bonn 2008, S.400.

[30] Vgl. Büttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Bonn 2008, S.400.

[31] Brüning, Heinrich, Memoiren, 1918-1934, Stuttgart 1970, S. 59 ff.

[32] Mai, Gunther, Die Weimarer Republik, München 2009, S.93.

[33] Mai, Gunther, Die Weimarer Republik, München 2009, S.93.

[34] Vgl. Winkler, Heinrich August, Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen

Demokratie, München 1998, S. 378 ff.

[35] Vgl. Büttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Bonn 2008, S.424.

[36] Vgl. Büttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Bonn 2008, S.424.

[37] Vgl. Mai, Gunther, Die Weimarer Republik, München 2009, S.93.

[38] Vgl. Büttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Bonn 2008, S.423.

[39] Vgl. Sturm, Rheinhard, Die Zerstörung der Demokratie 1930-1933, BPB, H. 261.

[40] Vgl. Mannes, Astrid Luise, Heinrich Brüning, Leben, Wirken, Schicksal, München 1999,

S. 175.

[41] Vgl. Petzina, Dietmar, Die deutsche Wirtschaft in der Zwischenkriegszeit, Wiesbaden 1977,

S. 190 f.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Weltwirtschaftskrise und Reparationspolitik - Eine Analyse der Regierung Brüning
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V190499
ISBN (eBook)
9783656149729
ISBN (Buch)
9783656149972
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
weltwirtschaftskrise, reparationspolitik, eine, analyse, regierung, brüning
Arbeit zitieren
Nico Ocken (Autor), 2011, Weltwirtschaftskrise und Reparationspolitik - Eine Analyse der Regierung Brüning, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190499

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