Wenn eine Identität zum Tod führt

Die Motive des römischen Staates zur Verurteilung der Christen


Essay, 2012
10 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

„Ich bin der Herr, dein Gott.[1]

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“[2]

„Du sollst gegen deinen Nächsten kein falsches Zeugnis abgeben.“[3]

„Du sollst nicht stehlen.“[4]

„Du sollst nicht töten.“[5]

Das Christentum – eine Religion, die sich nach den Zehn Geboten richtet und sich des Friedens und der Nächstenliebe verpflichtet fühlt.[6] Demnach im Wesentlichen eine Religion, die zur Herstellung von Ruhe und Ordnung in der antiken Gesellschaft sogar unterstützend hätte wirken müssen. Im Gegenteil aber verursachten gerade Anhänger des Christentums in den ersten Jahrhunderten nach dem Tod Christi Aufruhr und Tumulte. Sie wurden verachtet[7], des Menschenhasses beschuldigt[8], angezeigt und zum Tode verurteilt. Wie wurde aus heidnischer Sicht dieser Hass – diese Verachtung – begründet? Wie hat der römische Staat die Verurteilungen von Christen legitimiert?

Mit diesen Fragestellungen möchte ich mich in meinem Essay auseinandersetzen. Hierzu werde ich zuerst versuchen herauszufinden, welche Anschuldigungen den Christen von heidnischer Seite aus unterbreitet wurden und welche Ursache diesen zugrundeliegt. Dabei werde ich mich auf die zentralen Vorwürfe beschränken und diese u.a. anhand von Quellenverweisen darlegen. Vor allem die Schrift Octavius von dem Apologeten Minicius Felix wird hier ausschlaggebend sein. Im weiteren Verlauf meines Essays soll der Briefwechsel zwischen Kaiser Trajan und dem Statthalter Plinius dem Jüngeren aus dem Jahr 110, 111 oder 112 n. Chr.[9] meine Hauptquelle darstellen. Angelika Reichert zufolge „handelt es sich [bei dem Briefwechsel] um das älteste, erhaltene Dokument, in dem staatlicherseits eine Stellungnahme zum Christenproblem erfolgt“[10]. Aus diesem Grund möchte ich anhand dessen versuchen zu klären, wie die Verurteilungen der Christen aus staatlicher Sicht legitimiert wurden und welche Erkenntnisse Plinius im Umgang mit den ihm angezeigten Christen gewinnt.

Im römischen Reich konnten die Menschen aus einer Vielzahl an religiösen Angeboten wählen. Die polytheistische Auffassung zu dieser Zeit zeigte eine weitgehende Toleranz gegenüber den verschiedenen Gottheiten, jedoch nur, wenn dabei die öffentliche Ordnung und Ruhe gewahrt wurde.[11] Die christliche Lehre beruhte allerdings auf einem Ausschließlichkeitsanspruch, sodass die Anhänger des Christentums dazu verpflichtet waren, nur ihren Gott anzubeten und keine anderen Götter zu verehren. Diese monotheistische Denkweise führte dazu, dass alle anderen Götter geleugnet oder zu Dämonen herabgestuft wurden.[12] Dieter Flach nimmt hierzu folgendermaßen Stellung: „Während sich die meisten Religionen, Sekten und Kultgemeinschaften in dem römischen Kaiserstaat frei entfalten konnten, rieb sich die christliche Minderheit so sehr an ihrer heidnischen Umwelt.“[13] Doch wo genau lagen diese Konfliktpotenziale? Vor allem wurde den Christen eine abweichende Lebensauffassung vorgeworfen. Die Christen bildeten eine „Gesellschaft innerhalb der Gesellschaft“[14]. Das Christentum war auf die Verkündung von Dogmen und nicht, wie es bei den Heiden üblich war, auf den Ritualvollzug ausgerichtet. Hieraus resultierte eine strenge nach den Dogmen gerichtete Lebensweise der Christen, sodass es ihnen verboten war, an wichtigen Bereichen des heidnischen Lebens teilzunehmen. Sie verweigerten es nicht nur Opfer und anderen römischen Kulthandlungen nachzugehen, sie lehnten es auch ab, an Spielen, Festen oder Schauveranstaltungen teilzuhaben. Dieses Benehmen wurde von den Heiden als unsozial und beleidigend empfunden. Zudem weigerten sich die Christen, im Herr zu dienen oder Ämter zu bekleiden.[15] Vor allem in der Schrift Octavius, in welcher der Apoleget Minicius Felix versuchte, die paganen Angriffe gegenüber dem Christentum zu verteidigen, werden diese Anschuldigungen sichtbar: „Tempel verachten sie, als wären es Gräber, vor unseren Göttern spucken sie aus, sie verhöhnen unsere religiösen Bräuche […] Ämter und Purpurgewänder verachten sie.“[16] Joseph Walsh und Gunther Gottlieb bringen diese Lebensführung auf den Punkt: „Die christliche Lehre war anders. Sie wollte Einfluss nehmen auf das persönliche Leben jedes einzelnen und verlangte, daß die Christen sich von der Gesellschaft dieser Welt absonderten, sich zumindest unterschieden und diese Absonderung oder Unterscheidung durch einen anderen Lebensstil nachwiesen.“[17] Diese Andersartigkeit und Absonderung – die exklusive Lebensweise, die nur für Mitglieder bestimmt war – provozierte die Entstehung von Gerüchten und Vorurteilen in der römischen Gesellschaft. Vor allem den Versammlungen der Christen wurden zahlreiche Verschwörungstheorien zugrunde gelegt: So wurden sie als eine „sich versteckende und lichtscheue Brut“[18] beschimpft, die sich in „nächtlichen Versammlungen“[19] trafen und „an geheimen Zeichen und Merkmalen“[20] zu erkennen wären. Vor allem über das gemeinsame Mahl der Christen wurde vielfach spekuliert. Sie hätten „menschenunwürdige Speisen“[21] verzehrt und im Anschluss ausschweifende Sexualpraktiken ausgeübt, die zur Blutschande geführt hätten.[22] Diese letzte Anschuldigung bezog sich auf die den Christen verpflichtete Nächstenliebe.[23] Aus diesen Anschuldigungen lässt sich erkennen, dass die christliche Lehre vor allem von der heidnischen Umwelt missverstanden wurde. Dieses Missverständnis resultierte aus der Andersartigkeit des Christentums, denn „alles, was undurchschaubar, verborgen oder geheimnisvoll ist, erzeugt Angst und regt die Vorstellungskraft an – bis hin zu der Vermutung, es sei das Äußerste zu befürchten.“[24]

Wenn diese Anschuldigungen nun alles Missverständnisse gewesen sein sollten, wie ging dann der römische Staat mit den ihm vorliegenden Anzeigen gegen die Christen um? Welche Legitimation lag den Verurteilungen von Christen zugrunde? Anhand des Briefwechsels von dem Statthalter Plinius und dem Kaiser Trajan, der die Christenfrage aus staatlicher Sicht betrachtete, möchte ich diese Fragen nun in den Fokus nehmen.

Der römische Staat ließ die Verwaltung der Provinzen weitgehend in der Hand der Statthalter, sodass diese unter römischer Aufsicht zum größten Teil selbstverantwortlich ihre Herrschaftsbereiche führen konnten. Die Statthalter hatten die Aufgabe, in ihrem Verwaltungsgebiet für Ruhe und Ordnung zu sorgen und reagierten nach Bedarf.[25] Joseph Walsh und Gunther Gottlieb bestätigen diese Aussage: „Nicht der Staat ergriff die Initiative zur Anklage; dies war Sache von Privatleuten.“[26] Im Fall der Christen ist sich Dieter Flach deshalb sicher, dass die Statthalter eher von der heidnischen Mehrheit gedrängt worden seien, als dass sie von sich aus reagiert hätten.[27] Aus diesem Grund lässt sich vermuten, dass die Anzeigen, die Plinius vorlagen, von Privatleuten gestellt wurden und „Ausdruck eines in der Bevölkerung vorhandenen Christenhasses“[28] waren. Der Staat – oder in diesem Fall der Statthalter - reagierte demnach nur auf die Anzeigen gegen die Christen, weil man die Ruhe und Ordnung in den Städten in Gefahr sah. Für das Vorgehen gegen Unruhestifter gab es keine Vorschriften, sodass der Statthalter eigenverantwortlich handeln konnte. Der heute rechtsstaatliche Grundsatz nulla poena sine lege war damals noch nicht bekannt.[29] Trotzdem wandte sich Plinius an seinen Kaiser. Welchen Anlass hatte er dafür, wenn Plinius doch im eigenen Ermessen urteilen und bestrafen konnte?

Diesen Anlass nannte Plinius gleich zu Beginn seines Briefes: Unwissenheit und Unentschlossenheit.[30] Er war sich unsicher, ob er bei der Bestrafung einen Unterschied bezüglich des Alters der Angeklagten machen sollte und ob er Menschen, die sich dem Christentum wieder abgewandt haben, trotzdem noch bestrafen sollte.[31] Zudem – und das ist wohl seine wichtigste Frage, da es die Rechtsgrundlage zur Verurteilung der Christen betrifft – „ob der Name allein, wenn keine Verbrechen vorliegen, oder ob nur mit dem Namen verbundene Verbrechen bestraft werden sollen“[32]. Wie man im weiteren Verlauf seines Briefes feststellt, hatte Plinius schon zuvor Verfahren gegen die Christen durchgeführt.[33] Dabei waren ihm, wie zuvor genannt, Unklarheiten bewusst geworden, die er nun in Anfrage an den Kaiser klären wollte. Im Bezug auf die letzte Frage hatte Plinius im Rahmen seiner bisherigen Vorgehensweisen bei den Verfahren gegen die ihm angezeigten Christen zudem neue Erkenntnisse gewonnen.[34] Plinius gesteht sich in seinem Brief selber ein, dass er wenig vom Christentum und den bisherigen Christenverhandlungen wusste.[35] Er versuchte in seinen Verfahren Christen ausfindig zu machen, indem er die ihm angezeigten Personen dazu veranlasste, heidnische Götter anzubeten und Christus zu verfluchen:[36] „Alles Dinge, zu denen man wirkliche Christen angeblich nicht zwingen kann.“[37] Angeblich – Plinius wusste es demnach nur vom Hörensagen oder aus den ihm vorliegenden Anzeigen.[38] Dies zeigt, wie willkürlich Statthalter handeln durften. Joseph Walsh und Gottlieb Gunther bestätigen diese Eigenmächtigkeit: „Die römischen Behörden konnten handeln, auch wenn sie in Unkenntnis über eine Sache waren. […] Da genügte einem Statthalter schon das bloße Wissen, daß irgendwann einmal […] etwas unternommen worden war oder gegenwärtig praktiziert wurde […], um selbst Anzeigen zu berücksichtigen und Urteile zu sprechen.“[39] Im Bezug auf die den Christen beschuldigten flagiata versicherten jedoch im Rahmen seiner Verhöre ehemalige Christen, dass die Anschuldigungen bezüglich der Versammlungen, Eidschwüre und Mahlgemeinschaften gegenstandslos gewesen seien. Auch unter Folter von zwei vormals christlichen Sklavinnen bestätigten sich diese Aussagen: Er konnte keine Verbrechen feststellen – nur eine Religionsgemeinschaft mit vorbildlich moralischen Absichten.[40] Trotzdem sympathisierte Plinius aufgrund dieser neuen Erkenntnisse nun nicht mit den Christen – im Gegenteil: Er bezeichnete das Christentum als einen „verworrenen, maßlosen Aberglauben“[41] und deren Anhänger als vom „Wahn Befangene“[42]. Demzufolge hielt Plinius die Christen für „wunderliche und verdrehte Leute“[43]. Die Begründung der Verurteilung von Christen beschränkte sich daher nun allein auf das Christsein – auf das nomen ipsum.[44] Ausschlaggebend dafür waren zwei Gründe: Zum einen verurteilte Plinius die „Hartnäckigkeit und unbeugsame Halsstarrigkeit“[45] der Christen. Auch wenn sie keine Verbrechen begangen hatten, war dies allein für Plinius schon ein Grund zur Verurteilung: „Sein mit Verständnislosigkeit gepaarter Unmut über ihre Standfestigkeit entsprang einer verbreiteten Denkweise, der tief verwurzelten Abscheu vor jedwedem Fanatismus.“[46] Zum anderen hielt Plinius das Christentum aufgrund ihrer großen Anzahl für eine Gefahr im römischen Reich. Die Anhänger des Christentums kämen aus jeder sozialen Schicht und aus den unterschiedlichsten Orten. Zudem waren sowohl Frauen, Männer und Kinder Christen.[47] Deshalb bezeichnete Plinius das Christentum als eine „Seuche“[48], die sich im römischen Reich verbreitete und die bisherigen Kulte verdrängte. Dieses sei vor allem daran sichtbar, dass Tempel nicht mehr besucht und Opfer nicht mehr wie zuvor getätigt worden seinen.[49] Plinius war allerdings auch der festen Überzeugung, dass die Verbreitung des Christentums aufgehalten werden konnte[50], wenn die Christen sich wieder von ihrem Glauben lossprechen würden: „Ihm kam es nur darauf an, daß sich möglichst wenige öffentlich zum Christentum bekannten.“[51] Angelika Reichert zufolge liegt hier auch die Antwort auf die Frage, wie es sein konnte, dass nur das Bekenntnis zum Christentum – das Bekenntnis zu einer bloßen Identität – für eine Verurteilung zum Tod im römischen Staat rechtlich ausreichte. Wie zuvor herausgestellt, war Plinius der Überzeugung, dass man das Christentum zurückdrängen konnte, indem sich Christen wieder zum heidnischen Götterkult bekannten und sich vom Christentum auf diese Weise lossagten. Hierzu benötigte Plinius jedoch vom Kaiser die Zustimmung dafür, dass ehemaligen Christen verziehen werden und, dass das Christsein an sich – das nomen ipsum – strafbar sein konnte.[52] Denn Angelika Reichert zufolge konnte Plinius „keinen Blankoscheck vom Kaiser erwarten, der neben vergangenem Christsein auch noch alle möglichen, damit zusammenhängenden Verbrechen gedeckt hätte. Folglich musste der am Christsein strafbare Punkt auf das nomen ipsum […] festgelegt werden“[53]. Durch das Verzeihungsangebot hoffte Plinius auf einen beträchtlichen Rückgang der christlichen Anhänger und durch die Strafbarkeit des bloßen Christseins konnte er einen kurzen Prozess für geständige Christen garantieren.[54] Nur so konnte „die Zurückdrängung des Christentums, das doch ein für die Stabilität des Reichs wesentliches Element, die alte, gemeinsame Götterreligion, zu untergraben droht[e]“[55], Erfolg zeigen. Friedrich Vittinghoff führt noch eine weitere Begründung an, wieso die bloße Identität des Christseins zur Verurteilung ausreichen konnte. Die Wurzeln des Christentums lagen im Judentum. Auch die Juden wurden u.a. für ihre monotheistische Auffassung von der heidnischen Bevölkerung verachtet. Allerdings hatten Juden zwei entscheidende Vorteile: Das Judentum war eine alte Religion und demnach durch ihre lange Tradition legitimiert. Das Christentum hingegen war eine neue Religion – undbekannt und sonderbar. Außerdem war das Judentum, im Gegensatz zum Christentum, eine ethnische Einheit, die von den Römern toleriert wurde.[56] Demnach erbte das Christentum die Unbeliebtheit der Juden, aber auf die Privilegien des Judentums im römischen Reich konnten sie nicht zurückgreifen. Zudem wurden die Christen schon von ihrem Namen her auf ihren Urheber Jesus Christus zurückgeführt, der unter Tiberius durch Pontius Pilatus als politischer Verbrecher zur Kreuzigung verurteilt wurde.[57] Aus diesem Grund schließt Vittinghoff: „Christus und seine Namensträger gehörten also auf das engste zusammen, weil beide Teile einer einheitlichen Bewegung ‚verderbenbringenden Aberglaubens‘ waren. Dahinter steht unausgesprochen die Folgerung, daß auch Christiani im Grunde die gleiche Bestrafung verdienten, wie ihr Christus, weil sie sich in gleicher Weise schuldig gemacht hatten“[58]. Christen konnten demnach nur aufgrund ihrer Identität bestraft werden, weil sie „von Anfang an generell kriminalisiert waren“[59].

[...]


[1] Ex. 20,1.

[2] Ex. 20, 2.

[3] Ex. 20, 16.

[4] Ex. 20, 15.

[5] Ex. 20, 13.

[6] Vgl. hierzu die zuvor genannten Gebote sowie Dieter Flach: Die römischen Christen-

verfolgungen. Gründe und Hintergründe, in: Historia 48, 1999, S. 442-464, hier S. 456.

[7] Vgl. hierzu zum Beispiel Min. Felix, Oct. 9, 1-7 (Diese Quelle und ihre Übersetzung ist

entnommen aus: Peter Guyot und Richard Klein: Das frühe Christentum bis zum Ende der

Verfolgungen. Band 2: Die Christen in der heidnischen Gesellschaft, Darmstadt 1994, S. 218ff.).

[8] Vgl. hierzu Tac. 15,44,4 odio humani generis (Diese Quelle und ihre Übersetzung ist entnommen

aus: Peter Guyot und Richard Klein: Das frühe Christentum bis zum Ende der Verfolgungen.

Band 1: Die Christen im heidnischen Staat, Darmstadt 1993, S. 16f.).

[9] Zur Datierung dieser Quelle gibt es verschiedene Ansichten, sodass über eine Datierung

zwischen 110-112 v. Chr. diskutiert wird, vgl. hierzu auch Flach: Christenverfolgungen, S. 447.

[10] Angelika Reichert: Durchdachte Konfusion. Plinius, Trajan und das Christentum, in: ZNW 93,

2002, S. 227-250, hier S. 227.

[11] Karen Piepenbrink: Antike und Christentum, Darmstadt 22010, S. 10.

[12] Vgl. Friedrich Vittinghoff: „Christianus sum“ – Das „Verbrechen“ von Außenseitern der

römischen Gesellschaft, in: Historia 33, 1984, S. 331-356, hier S. 331.

[13] Flach: Christenverfolgungen, S. 451f.

[14] Joseph Walsh und Gunther Gottlieb: Zur Christenfrage im zweiten Jahrhundert, in: Gunther

Gottlieb und Pedro Barceló (Hg.): Christen und Heiden in Staat und Gesellschaft des zweiten

bis vierten Jahrhunderts. Gedanken und Thesen zu einem schwierigen Verhältnis, München

1992, S. 3-53, hier S. 25.

[15] Vgl. Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 25f. und S. 29f.

[16] Min. Felix, Oct. 8,3-5, hier: 8,4 Templa ut busta despiciunt, deos despuunt, rident sacra […]

honores et purpuras despiciunt (Diese Quelle und ihre Übersetzung ist entnommen aus: Peter

Guyot und Richard Klein: Das frühe Christentum bis zum Ende der Verfolgungen. Band 2: Die

Christen in der heidnischen Gesellschaft, Darmstadt 1994, S. 162ff.).

[17] Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 30.

[18] Min. Felix, Oct. 8,4 latebrosa et lucifuga[x] natio.

[19] Ebd. quae nocturnis congregationibus.

[20] Min. Felix, Oct. 9,2 Occultis se notis et insignibus noscunt.

[21] Min. Felix, Oct. 8,4 inhumanis cibis.

[22] Vgl. Min. Felix, Oct. 9,6.

[23] Vgl. ebd, 9,2.

[24] Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 15.

[25] Vgl. Vittinghoff: „Christianus sum“, S. 332.

[26] Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 21.

[27] Vgl. Flach: Christenverfolgungen, S. 451.

[28] Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 5.

[29] Vgl. Flach: Christenverfolgungen, S. 450f.

[30] Vgl. Plin. ep. 10,96, hier: 10,96,1 (Diese Quelle und ihre Übersetzung ist entnommen aus: Peter

Guyot und Richard Klein: Das frühe Christentum bis zum Ende der Verfolgungen. Band 1: Die

Christen im heidnischen Staat, Darmstadt 1993, S. 38ff.).

[31] Vgl. Plin. ep. 10,96,2-4.

[32] Ebd, 10,96,5 qui omnino Christianus fuit, desisse non prosit, nomen ipsum, si flagitiis careat, an

flagitia cohaerentia nomini puniantur.

[33] Vgl. ebd., 10,96,6-16.

[34] Vgl. ebd, 10,96,13-16, vgl. hierzu auch: Flach: Christenverfolgungen, S. 453.

[35] Vgl. ebd., 10,96,2.

[36] Vgl. ebd., 10,96,5-11.

[37] Ebd., 10,96,11 quorum nihil posse dicuntur, qui sunt re vera Christiani, dimittendos esse putavi.

[38] Vgl. hierzu auch: Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 8.

[39] Ebd., S. 3f.

[40] Vgl. Plin. ep. 10,96,13-16, sowie Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 12f.

[41] Ebd., 10,96,16 superstitionem pravam, immodicam.

[42] Ebd., 10,96,7 fuerunt alii similis amentiae,quos, quia cives Romani erant, adnotavi in urbem

remittendos.

[43] Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 12f.

[44] Vgl. hierzu auch: Vittinghoff: „Christianus sum“, S. 349f.

[45] Plin. ep. 10,96,6 pertinaciam certe et inflexibilem obstinationem.

[46] Flach: Christenverfolgungen, S. 463.

[47] Vgl. zur Verbreitung des Christentums auch Gal. 3,28.

[48] Plin. ep. 10,96,18 contagio.

[49] Vgl. zur Verbreitung des Christentums und zum Rückgang heidnischer Kulte:
Plin. ep. 10,96,17f., sowie Reichert: Durchdachte Konfusion, S. 230.

[50] Vgl. Plin. ep. 10,96,18 quae videtur sisti et corrigi posse.

[51] Vittinghoff: „Christianus sum“, S. 347.

[52] Vgl. Reichert: Durchdachte Konfusion, S. 238f.

[53] Ebd.

[54] Vgl. ebd., S. 239.

[55] Ebd.

[56] Vgl. Walsh/Gottlieb: Zur Christenfrage, S. 23f.

[57] Vgl. Vittinghoff: „Christianus sum“, S. 342f.

[58] Vittinghoff: „Christianus sum“, S. 343.

[59] Ebd., S. 336.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Wenn eine Identität zum Tod führt
Untertitel
Die Motive des römischen Staates zur Verurteilung der Christen
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
10
Katalognummer
V192583
ISBN (eBook)
9783656175308
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Christentum, Christenverfolgung, Christen, Plinius
Arbeit zitieren
Julia Potthast (Autor), 2012, Wenn eine Identität zum Tod führt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192583

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