Untersuchungen zur Interaktion im Unterricht


Praktikumsbericht (Schule), 2011
5 Seiten

Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung

2 Methodik

3 Ergebnisse
3.1 Verhältnis von Mädchen zu Jungen bezüglich der Interaktion im Unterricht
3.2 Aktionsraum des Lehrers
3.3 Aufrufwahrscheinlichkeit an den verschiedenen Sitzbänken

4 Schlussfolgerungen

5 Abschlussbemerkung

1 Einleitung

Unter Schülern[1] kursieren oft Taktiken und Strategien über den besten Sitzplatz im Klas­senzimmer. Viele Lehrer sind der Meinung, dass sie die Klasse in ihren Unterricht optimal im Blick haben. Außerdem stellen sie sich das Ziel, keinen Schüler zu benachteiligen. Die­se Untersuchung stellt nicht den Anspruch einer didaktischen Analyse und will auch keine Konzepte über Klassenmanagement aufstellen. Sie stellt einfach nur eine Art Bestands­aufnahme dar. Im Zentrum steht die Frage, welche Bereiche im Klassenzimmer während des Unterrichts vom Lehrer tatsächlich wahr genommen werden.

2 Methodik

Grundlegend für diese Untersuchung ist folgende Annahme: Vom Lehrer werden vorwie­gend die Schüler angesprochen, die sich in einem Bereich im Raum finden, der vom Lehrer verstärkt wahr genommen wird.

In 39 Unterrichtsstunden wurde nun notiert, in welchem Teil des Zimmers sich der Lehrer aufhält, welche Schüler er anspricht oder zum Reden bzw. anderen Aktivitäten auffordert, wie viele Mädchen und Jungen sich im Raum befinden und wie viele davon angesprochen wurden.

Die Qualität der Untersuchung wird unter anderem durch folgende Probleme einge­schränkt:

- Es ist wahrscheinlich, dass der Lehrer auch Bereiche im Raum aufmerksam wahr nimmt, ohne einen Schüler in diesem Teil anzusprechen.
- Die Tische haben in unterschiedlichen Räumen eine abweichende Anordnung, so dass der Lehrer sich gar nicht überall aufhalten kann.
- Der Lehrer beobachtet einen Schüler zwecks Benotung verstärkt und nimmt die­sen deshalb auch öfter dran.
- Es bleibt unberücksichtigt, ob sich der Schüler gemeldet hat, oder nicht.
- Es wurden nur bestimmte Fächer beobachtet. Das spezifische Verhalten von ein­zelnen Schülern bezüglich der Aktivität kann in anderen Fächern ganz anders sein.

Es wird von folgendem idealisiertem Klassenzimmer ausgegangen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Idealisiertes Klassenzimmer

3 Ergebnisse

3.1 Verhältnis von Mädchen zu Jungen bezüglich der Interaktion im Unterricht

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Angesprochen wurden 253 Mädchen und 288 Jungen (absolute Zahlen; d.h. dieses Ergebnis beinhaltet die Möglichkeit, dass ein und der selbe Schüler mehrfach ge­zählt wurde)

Verhältnis Mädchen : Jungen 253 : 288 0,878 : 1

Die Wahrscheinlichkeit, als Schüler dran genommen zu werden, lag nach diesen Zahlen also durchschnittlich bei 74,2%. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mädchen angesprochen wird, lag bei 60,1%. Bei Jungen: 93,5%.

3.2 Aktionsraum des Lehrers

Im Folgenden wird die Wahrscheinlichkeit aufgezeigt, dass sich der Lehrer in einem be­stimmten Bereich des Zimmers mindestens einmal aufhielt (39 beobachtete Unterrichts­stunden).

An dieser Stelle sei noch einmal auf folgende Fehlerquelle hingewiesen: Die Klassenräu­me sind unterschiedlich eingeräumt, so dass es dem Lehrer nicht in jedem Zimmer mög­lich ist, sich überall aufzuhalten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Das Wort „Schüler" steht in dieser Arbeit für die maskuline und die feminine Form. Dies gilt auch für „Lehre" u.ä.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
Untersuchungen zur Interaktion im Unterricht
Hochschule
Technische Universität Dresden
Autor
Jahr
2011
Seiten
5
Katalognummer
V193922
ISBN (eBook)
9783656197201
Dateigröße
9501 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interaktion, Schule, Unterricht, Lehrer-Schüler-Beziehung
Arbeit zitieren
Carsten Bittmann (Autor), 2011, Untersuchungen zur Interaktion im Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193922

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