Technologien im Web 2.0


Studienarbeit, 2011

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Entstehung des World Wide Web

2 Grundlagen
2.1 Was ist das Web 2.0
2.2 Anwendungen
2.2.1 Blogs
2.2.2 Social Software
2.2.3 Wikis

3 Technologien des Web 2.0
3.1 Programmiersprachen
3.1.1 HTML
3.1.2 CSS
3.1.3 Skriptsprachen
3.2 AJAX
3.2.1 Technologie
3.2.2 Anwendung
3.3 Rich Internet Application
3.4 Mashups
3.5 Feeds

4 Ausblick und Entwicklung

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Möglichkeiten zum einbetten, verlinken oder teilen eines YouTube Videos

Abbildung 2: AJAX Code innerhalb eines JavaScript Konstrukts

Abbildung 3: Anmeldeformular bei Twitter mit AJAX Technologie

Abbildung 4: Tabellenkalkulationsprogramm von Google zur Anwendung im Browser..

Abbildung 5: Funktionsgraph einer eingegebenen Formel bei Google

Abbildung 6: Mashup Beispiel: Rollstuhlgerechte Orte bei Wheelmap

Abbildung 7: RSS 2.0 Dokument

1 Entstehung des World Wide Web

Die Geburtsstunde des Word Wide Web liegt mehr als 20 Jahre zurück und ist auf den Informatiker Tim Berners-Lee zurückzuführen, der das Hypertext-System erfand, um den Datenaustausch zwischen verschiedenen Rechnern zu ermöglichen. Er entwickelte die Seitenbeschreibungssprache HTML (Hypertext Markup Language), das Transferprotokoll HTTP, den ersten Browser und den ersten Webserver [Krü04]. All diese Entwicklungen sind auch heute noch Hauptbestandteil des Word Wide Web. Die Technologien und Anwendungen haben sich jedoch weiterentwickelt und treten mit vielen Erweiterungen auf. Seit 2003 spricht man sogar von einem Web 2.0. Das Konzept entstand bei einem Brainstorming, während einer gemeinsamen Konferenz zwischen O'Reilly und MediaLive International [MoZe08, 15]. In diesem Zusammenhang wurde auch die Technologiemesse „Web 2.0 Conference“ (seit 2006 „Web 2.0 Summit“) zum Thema Web 2.0 ins Leben gerufen [ORei05].

Auch heutzutage steigen die Entwicklungen und Nutzerzahlen von Web 2.0-Anwendungen stetig. Unter den weltweit beliebtesten Websites beim Dienst Alexa, der Zahlen über die Seitenzugriffe der Internet User sammelt, finden sich diverse Web 2.0 Dienste wie Google, Facebook, YouTube und Wikipedia (Stand Dezember 2011). Besonders Communities, Entertainment- und Informationsanbieter erfreuen sich unter Internetnutzern großer Beliebtheit. Die Technologien der Websites ermöglichen eine Veränderung, von einst statischen HTML Dokumenten, hinzu dynamischen und interaktiven Website-Inhalten. Aus diesem Grund hat sich auch der Kreis der Nutzer zu einem sehr breiten Publikum ausgeweitet. Die Benutzer selbst liefern dabei nicht nur Inhalte sondern werden zunehmend in die Entwicklung von Web Diensten mit einbezogen. Sie können mit wenig Programmierkenntnissen bereits eigene Applikationen erschaffen, oder an der Entwicklung und Gestaltung Bestehender teilhaben. Im Web 2.0 tauchen daher neue technische Möglichkeiten zur Userpartizipation auf, sei es durch die eigene Website oder Social Sharing.

2 Grundlagen

Zunächst sind die Grundlagen zu dem Thema „Technologien im Web 2.0“ darzustellen. Es wird zuerst der Begriff Web 2.0 definiert, um Verständnis für einen anschließenden Einblick in populäre Applikationen schaffen zu können.

2.1 Was ist das Web 2.0

Der Begriff selbst ähnelt grundsätzlich dem einer Release-Nummer, wie es zum Beispiel bei der Softwareentwicklung der Fall ist. Bei der Software allerdings gibt es bei jeder neuen Version konkrete Erweiterungen oder Verbesserungen bezüglich des Funktionsumfangs. Das Web 2.0 lässt eine ähnlich präzise Abgrenzung nicht zu, da es im Web 2.0 keine grundsätzlich neue Internetarchitektur gibt. Einen Definitionsansatz bietet Tim O’Reilly in seinem Artikel „What Is Web 2.0“, in dem er verschiedene Elemente und Dienste gegenüberstellt. So hat sich laut O’Reilly zum Beispiel „publishing“ (Veröffentlichung) im Web 1.0, zu „participation“ (Partizipation) im Web 2.0 geändert. Persönliche Websites wurden durch Blogs ersetzt und Verzeichnisse werden durch „tagging“ abgelöst [ORei05].

Allgemein ist festzustellen, dass Nutzer einen neuen Umgang mit dem Web erleben. Die Partizipation der User ist ein entscheidender Gesichtspunkt aller modernen Webanwendungen. Internetdienste bieten nicht länger in der Entwicklung abgeschlossene Website-Konzepte, sondern lassen ihre Nutzer mitgestalten und eigene Inhalte liefern.

Ein weiteres Merkmal des Web 2.0 ist, dass Anwender inzwischen sehr viele alltägliche Aufgaben, wie Terminplanung, Projektverwaltung oder Textbearbeitung, ins Web verlagern können. Diese können dort mit immer größer werdendem Funktionsumfang abgelegt und verwaltet werden. Insgesamt werden Websites also interaktiver, moderner und benutzerfreundlicher. Zudem wird die Interaktion vermehrt von mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet-PC durchgeführt. Diese erweiterten Funktionen in Verbindung mit schnellem und günstigem Internet sorgen für starkes Wachstum der Web-Anwendungen und der Zahl der User, die sich dieser bedienen.

2.2 Anwendungen

Aufgrund der Vielfalt der gegenwärtigen Applikationen und Anwendungen, ist es nicht möglich noch zweckdienlich alle aktuellen Anwendungen, die sich Web 2.0 Techniken bedienen, aufzuführen. Deshalb wird der Fokus auf Blogs, Social Software und Wikis gelegt. Insgesamt kann man feststellen, dass Applikationen im Web zunehmend dynamisch und interaktiv sind. User Generated Content ist eine entscheidende Komponente aller modernen Web-Dienste. Auch wird der Funktionsumfang erweitert, so werden Anwendungen multimedialer und es ist nicht mehr nur möglich Text, sondern auch Bild, Video und Audio über das Web mit anderen zu teilen.

2.2.1 Blogs

Als erstes Beispiel für Applikationen sollen zunächst Blogs genauer betrachtet werden. Blogs sind eine Web 2.0 Anwendung, bei der die Userpartizipation in Form von Kommentaren ein wesentlicher Aspekt ist. Blogs greifen dabei meist sehr aktuelle Themen auf und werden von vielen aufgrund der schnellen und einfachen Veröffentlichung von Inhalten genutzt. Inhalte oder auch Posts können ohne HTML Kenntnisse erstellt werden, da annähernd jede gängige Blogging Software über leicht bedienbare Texteditoren verfügt. Das Erstellen eines Blogs erweist sich als sehr einfach und ist für jedermann möglich. Für die manuelle Installation wird ein Server mit PHP (Hypertext Preprocessor) und eine MySQL Datenbank benötigt. Auf diesem kann eine gratis Software wie WordPress installiert werden. WordPress ist eine sehr beliebte Blogging Software, weshalb diverse „Plug-Ins“ (Erweiterungen) und „Themes“ (Design-Vorlagen) zur Optimierung des eigenen Blogs verfügbar sind [EbGlHe11, 82].

Zudem gibt es viele Dienste bei denen man sich in wenigen Minuten, ohne Programmierkenntnisse und ohne eigenen Webserver, einen Blog erstellen kann. Dies ist zum Beispiel beim Google Dienst Blogger.de oder ebenfalls bei WordPress möglich. Dabei wird nach der Anmeldung eine eigene Subdomain nach dem Muster http://[gewünschte-Blogadresse].wordpress.com vergeben.

Somit kann im Web 2.0 jeder partizipieren, sei es durch interaktive Teilnahme an bestehenden Websites oder sogar durch seinen eigenen Blog.

2.2.2 Social Software

Social Software bezeichnet Web-Anwendungen bei denen Menschen miteinander kommunizieren. Bei sozialen Netzwerken, bei denen speziell die Profile der Teilnehmer im Vordergrund stehen, spricht man auch von einem Social Network. Das weltweit führende Netzwerk darunter ist Facebook [EbGlHe11, 100]. Facebook hat eine Vielzahl von Web 2.0 Techniken integriert. So ist es zum Beispiel möglich Seiten und Gruppen zum Informationsaustausch der Mitglieder zu erstellen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Applikationen wie Spiele zu integrieren. Diese können dabei von allen Mitgliedern programmiert und veröffentlicht werden. Ebenfalls zugehörig ist eine Instant Messaging Software.

Bei Social Software besteht zudem häufig die Möglichkeit einzelne Inhalte auf die eigene Website oder auf andere Social Network Profile einzubetten. So können zum Beispiel hochgeladene Bilder bei Flickr oder Videos von YouTube via automatisch generiertem Code oder URL in die eigene Seite eingebunden werden. Dabei kann das Layout, zum Beispiel in Bezug auf die Größe, häufig noch mit vorgegebenen Parametern manuell angepasst werden. Diese Technologie des Social Sharings wird von vielen Web-Diensten angeboten, um Inhalte einfach und schnell miteinander zu teilen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Möglichkeiten zum einbetten, verlinken oder teilen eines YouTube Videos; Quelle: YouTube, (eigene Darstellung)

Neben Netzwerken in denen die Benutzer sich primär persönlich darstellen, gibt es auch Communities, die in erster Linie der gemeinsamen Datensammlung dienen. Bei Delicious oder Digg können Bookmarks bzw. Artikel kategorisiert, und geteilt werden. Die Posts werden mit Tags versehen, um von anderen gefunden zu werden und können im Fall von Digg sogar bewertet und kommentiert werden [Alby08, 94f., 107ff.].

Bezüglich Social Software ist ebenfalls festzustellen, dass Kommunikationsanwendungen wie Instant Messaging oder VoIP (Voice over IP) immer flexibler werden. Heute können diese Programme häufig webbasiert oder mobil auf dem Smartphone benutzt werden.

2.2.3 Wikis

Ein weiteres Konzept zum Austausch von Wissen sind sogenannte Wikis. Die Bekannteste darunter ist die Online Enzyklopädie Wikipedia. Wikis dienen dazu gemeinsam Inhalte zu erstellen. Dabei können alle Besucher Dokumente einsehen und editieren. Somit entsteht ein selbstorganisierender Organismus, bei dem schnell viele Daten und viel Wissen zusammengetragen werden kann. Durch dieses System stellen Wikis nicht immer eine zuverlässige Quelle dar.

Wikis werden zudem häufig nicht öffentlich verwendet, um zum Beispiel in einem Unternehmen interne Daten zu verwalten. Die Wiki Software kann mit vielen Erweiterungen bestückt werden. So kann das System mit einem Freigebemechanismus versehen werden und intern in ein Groupware System eingebunden werden. Diese Technik kann beispielsweise zur Adressverwaltung oder zum Projektmanagement dienen [EbGlHe11, 59].

Wikis können ähnlich wie Blogs einfach selbst installiert werden, oder man greift auf eine gehostete Lösung zurück. Ein kostenfreier Anbieter ist Wikia.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Technologien im Web 2.0
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V194931
ISBN (eBook)
9783656207399
Dateigröße
1040 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
web 2.0, technologien, javascript, ajax, rss, html, php, css
Arbeit zitieren
Sebastian Schiegl (Autor), 2011, Technologien im Web 2.0, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194931

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