Fassbinders LOLA: Ein Blick auf die 50er Jahre.

Eine Analyse der Ästhetik des "Persönlichen"


Hausarbeit, 2009
24 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung - Fassbinder und das Persönliche im Film
1.1. Fassbinders Deutschland der 70er Jahre- Positionierung

2. Hinführung - Sekundärliteratur
2.1. LOLA, die BRD Trilogie und das Gesamtwerk Fassbinders - Fassbinder als Chronist Deutschlands

3. Analyse
3.1. Vorspann und Eröffnungssequenz - zwischen Politik und Pop
3.2. Stereotypen und Parodie - Überhöhungseffekte 1
3.3. Licht- und Farbdramaturgie - Überhöhungseffekte 2
3.4. Spiegel, Gitter und Rahmen - Strukturen und Masken
3.5. Musik und Ton - Zeitzeugen

4. Fazit - Frage an die Demokratie

5. Literaturverzeichnis

1. Einführung - Fassbinder und das Persönliche im Film

Rainer Werner Fassbinder erregte während seiner intensiven Schaffenszeit (er produzierte 40 Filme zwischen 1969-1982) viel Interesse, Kritik und fand Anerkennung vor allem im europäischen Ausland, wo er oft als Chronist Deutschlands oder gar als „Gewissen einer Nation“[1] gesehen wurde. Er wird zu einer Gruppe meist junger Regisseure gezählt, die, Anfang der 1960er Jahre, in der BRD, den sogenannten Jungen oder Neuen Deutschen Film ins Leben riefen. Mit dem Oberhausener Manifest von 1962 wurden neue Produktionsmöglichkeiten, eine spezielle Ausbildung, verbesserte

Filmförderungsmaßnahmen und die zunehmende Zusammenarbeit von Regisseuren mit dem Fernsehen eingeleitet. Mit ihrem Motto „Papas Kino ist tot“ markierten sie deutlich ihre Ablehnung der bisherigen staatlichen Produktion von Heimatfilmen oder Filmen, die zumeist nach den Mustern des klassischen Hollywood-Erzählkinos funktionierten. Ihr Aufstand war ebenso eine Demonstration gegen die intellektuell und künstlerisch eher anspruchslosen Filme, die in der Geborgenheit eines erholsamen Konsumglücks der Wirtschaftswunderjahre die deutsche NS-Vergangenheit verdrängten und für die das Kino zum sehnsüchtigen Träumen und Zerstreuen einlud. Mit den neuen deutschen Regisseuren wenden sich ihre Kurz- und Spielfilme und deren Ereignisort, das Kino, dem sozialen und politischen Feld der Gesellschaft zu bzw. erweitern es durch ihre hinterfragende Kritik daran. Das Medium des Films und die öffentlich gemeinschaftliche Form des Kinos werden herangezogen, um die bislang ignorierte Vergangenheit zu erschließen und neu zu bewerten. Gleichzeitig wird auch die eigene und zeitgenössische Gegenwart psychologisch, politisch und soziologisch untersucht. Dabei haben viele Regisseure eine eigene Herangehensweise und Machart herausgebildet und Fassbinder, der nicht zu den Begründern, aber tatsächlich und mehr oder weniger unbeabsichtigt zu den bekanntesten Vertretern des Neuen Deutschen Filmes zählt, wurde einer der am heftigsten diskutierten unter ihnen. Nicht zuletzt deshalb, weil bei ihm Leben und Werk einander hervorgebrachten und dies die jeweilige Werkrezeption oft beeinflusste. Seine offen ausgelebte und thematisierte Homosexualität und sein Drogenkonsum, sowie seine privaten und beruflichen Beziehungen und die geradewegs selbstzerstörerische Arbeitswut, die ihn so viel schaffen ließ, verdeckten bisweilen seine Werke an sich.[2] Die biografischen Punkte sind sicher nicht von den Geschichten Fassbinders zu trennen. Sie erhellen eventuell auch seine Motivationen und

Ansprüche dahinter. In dieser Arbeit jedoch sollen sie außen vor gelassen werden, wobei trotzdem festzuhalten bleibt, was Fassbinder zum Persönlichen im Film sagt:

Ich meine, es ist ja sicherlich wieder sehr reaktionär, aber ich würde sagen, das die Filme, je persönlicher sie sind, um so mehr über das Landaussagen, in dem sie entstanden sind.[3]

Dieses Zitat gibt den Anstoß für die folgende Analysearbeit. Es ist vage was Fassbinde hier mit dem Persönlichen meint und es stellt sich die Frage wie ein persönlicher Film aussieht, der etwas über ein Land, hier ist die BRD gemeint, aussagen kann. Dazu wähle ich den Film LOLA von 1981, der Teil der BRD Trilogie ist und etwas über die Bundesrepublik Deutschland aussagen oder sie befragen will. Lola ist ein Film, der auf den ersten Blick nicht an die typischen Fassbinder-Filme erinnert. Was man sofort unter dem Begriff persönlich verstehen und mit der Person Fassbinder in Zusammenhang bringen könnte, wäre etwa viel Einblick in den Alltag, Intimität, komplexe Beziehungen, Nacktheit, Sex und eventuell Gewalt, so wie es einige seiner Filme kennzeichnet.

Die Bezeichnung eines Filmes als „persönlich“ soll hier in zwei Richtungen gehend verstanden werden. Zum einen auf Fassbinder bezogen als seine Sicht auf die Dinge; seine Art der Aneignung und Vermittlung der Welt durch den Film. Dieser, als von mehreren anderen oder vielen Personen gesehenes Medium, kann eine Wirkung entfalten die, und das ist die andere Richtung, den einzelnen Zuschauer persönlich oder etwas Persönliches von ihm betrifft. Das sind im Allgemeinen zunächst Gefühle, die ausgelöst und Gedanken die angestoßen werden. Auch thematisch kann sich das Persönliche dabei auf etwas als Privat verstandenes, wie Emotionen, Liebe, Ehe oder einfach seinen Lebensalltag, beziehen. In den 70er Jahren hat das Persönliche als Gegenstand und Art der Vermittlung im Film eine Gewichtigkeit, die es erlaubt ernstzunehmende Aussagen über etwa ein Land, seine Menschen und Strukturen, treffen zu können. Überhaupt wird somit erst ein Zusammenhang zwischen dem persönlichem Leben des Einzelnen und zugleich aufgezeigten Strukturen etwa von Sitten, Politik, Moral und wirtschaftlichem System öffentlich behauptet und untersucht. Mit dem Fokussieren des Persönlichen im Medium Film eröffnet Fassbinder mit diesem Zitat, einen möglichen Vorwurf der Linken rhetorisch vorweggenommen, eine widersprüchlich erscheinende Gradwanderung des persönlich Privaten, welches in Form von Filmen in der Öffentlichkeit ausgetragen wird und über diese direkte und indirekte Aussagen enthält. Das Persönliche im Film meint hierbei eben nicht ausschließlich das Leben oder eine Subjektivität Fassbinders, sondern im Weiteren, die Hinwendung zum persönlichen und privaten Bereich der Menschen, um etwas über sie und ihr Leben in bestimmten Strukturen in Erfahrung zu bringen. Dies bezieht das Persönliche bald auch auf die Machart des Filmes und seine Vermittlungsstrategien, die in dem vorliegenden Text anhand des Filmes LOLA untersucht werden sollen. Einleitend versuche ich mit Hilfe einiger Zitate die Position Fassbinders in seiner Lebenszeit, den 70er Jahren zu umreißen und seine Wahrnehmung oder Einschätzung nachzuvollziehen, aus der heraus er sich den 50ern in Lola zuwendet. Dabei soll noch näher auf das Persönliche und seine Funktion eingegangen werden.

1.1. Fassbinders Deutschland der 70er Jahre - Positionierung

Fassbinders Lebenssituation, während der 1970er Jahre, gibt die Impulse für seine Geschichten und eben das Land über das Aussagen gemachten werden soll. Die Zitate geben einen Hinweis darauf, aus welcher Wahrnehmung seines Umfeldes heraus, er was erzählen möchte und welches Thema er einkreist. Über das alltägliche Leben in Westdeutschland bemerk er:

Es ist ganz konkret einer da, ein Schwund an Freiheit, der für einige Leute ja absolut auch konkret spürbar und bemerkbar ist. (...) Es ist ein Klima da, das so auf eine Egalisierung, auf so eine, tja, Egalisierung von Menschen hinausläuft.[4]

„Paradiesvögel“[5] wie er, Minderheiten und kritische Kunstschaffende müssten in einer Angst und Unterdrückung produzieren, die Selbstzensur hervorbringt und für Fassbinder keinen Ort zum Leben darstellt; er erwägt auch in die USA auszuwandern, was er aber nie tut. Ihm bleibt mit seinen Filmprojekten die stete Beschäftigung mit der Geschichte Deutschlands, die er in einen Gesamtzusammenhang sieht und deren Kontinuität bis heute er aufzeigen möchte:

Das (Dritte Reich) war nicht nur ein historischer Unfall, sondern ein Geschwür in der Geschichte des deutschen Bürgertums, seit 1848, das dann plötzlich zum Ausbruch kam.

Das muss etwas absolut falsch gelaufen sein, es ist faszinierend und tragisch zugleich, dass dreißig Jahre später jeder behauptet, nichts davon gewusst zu haben.[6]

Er bezieht sich dabei auf die Fernsehausstrahlung der Serie Holocaust 1978, die besonders in der BRD heftige Diskussionen über die Darstellbarkeit der Nazi-Verbrechen hervorrief. Diese öffentliche Aufregung machte außerdem deutlich, dass es seit dreißig Jahren ein Tabubruch ist, das Dritte Reich überhaupt zu thematisieren und darüber hinaus solche Kontinuitäten und Strukturen aufzuzeigen, wie Fassbinder es in der BRD Trilogie und seinen Interviewaussagen macht. Des Weiteren zieht er daraus eine konsequente und drastische Einschätzung der Menschen der 70er in der BRD:

Ja, sie (die Leute) waren bereit für den Führer. Davon bin ich überzeugt, und wenn sie es auch dreißig Jahre schaffen, das immer noch eher zu unterdrücken, als darüber zu reden, dann sind sie vielleicht schon wieder reif dafür, dass so was passieren kann.[7]

Diese Lebensumstände scheinen bei Fassbinder das Bedürfnis zu wecken eine „Geschichte partou nun mal erzählen zu müssen“, woran man ebenfalls das Persönliche im Film erkenne[8]. Er macht sich und anderen ein Bild von der aktuellen Lage, indem er Fragen an die Gesellschaft stellt; indem er selbst und durch das Medium Film redet und etwas sagt. In Übereinstimmung mit den Auffassungen der jungen Linken seit den 1968ern, zieht auch seine Hinterfragung des zeitgenössischen politischen und privaten Zustands eine Befragung der jüngsten, bisher verleumdeten, deutschen Vergangenheit mit sich. Die Eltern- und Großelterngeneration der nach 1945 Geborenen wird zur Rechenschaft gezogen und zum Reden gebracht, was in der konfrontativen Interviewsituation von Fassbinder und seiner Mutter Liselotte im Gemeinschaftsfilm DEUTSCHLAND IM HERBST konkret anschaulich ist. Die persönlichen Erinnerungen sind von großer Bedeutung für eine veränderte Betrachtung der als heuchlerisch enttarnten, offiziellen Geschichtsschreibung, die nun, durch private Geschichten erweitert, diskutiert werden soll. Die persönlichen Erinnerungen an Leid, jedoch vor allem die Stellungnahme zum, vom Staat goutierten, Verschweigen und Unterdrücken der eigenen Schuld, soll Aufklärung bringen über die damalige Situation der 70er. Das zur Sprache bringen, bzw. einem bisher verleumdeten Thema einen Ausdruck zu geben beschäftigt die Kunst Schaffenden. Ein Bereich an dem die Strukturen einer Gesellschaft, die dieses Verschweigen ermöglicht, zu tragen kommen, ist der persönlich - private Bereich des einzelnen Individuums. Hier wird von einigen Regisseuren des Neuen Deutschen Films aufgezeigt und analysiert, wie etwas als privat und unbeeinflusst Verstandenes, wie Liebe und Beziehungen, bestimmt und geradezu strukturiert ist von politischen und wirtschaftlichen Vorgängen. Den privaten Beziehungen, Gefühlen und Erinnerungen wird mit dem Kino ein öffentlichen Diskussionsraum gegeben. Darüber hinaus werden sie so inszenieret, dass sie überhaupt als Politikum verstanden werden und diskutierbar sind. Die Besonderheit ist, dass sie einen emotionalen Zugang zu gesellschaftskritischen Äußerungen bieten und selbst Gegenstand dieser sind. So kann, wie Fassbinder sagt, ein persönlicher Film, viel mehr zum Ausdruck bringen, sogar politisch sein und kann auf Grund des Mediums an sich zusammen mit einer entsprechenden Inszenierung im besten Fall in der Lage sein mit einer kritischen Aussage ein möglichst großes Publikum anzusprechen. Wie setzt ein Regisseur solche Ansprüche um? Folgendes Zitat erscheint mir ausschlaggebend:

Aber wichtig ist, dass man selber immer weiß, warum man den Film macht. Mit anderen Worten: die Gefühle, die man mit dem Film erzeugt hat, benutzen für ein ganz bestimmten Zweck. Es ist die Vorstufe zu einer Art politischen Demonstration. Das Wichtigste was ich vom amerikanischen Kino gelernt habe, ist die Notwendigkeit, halbwegs dessen Unterhaltungswert zu erreichen.[9]

Ein Film solle unterhaltsam und politisch zugleich sein können. Die filmischen Mittel werden nicht ausschließlich benutzt um emotional zu berühren und zu unterhalten, sondern auch um ein Problem wirksam vorzuführen.

Gefühle werden in jedem einzelnen Zuschauer erzeugt und sollen hier als etwas Persönliches bezeichnet werden. Fassbinder will es schaffen die persönlichen Gefühle einem Zweck auszurichten. Gefühle werden vor allem über die Gestaltung audio-visuelle Form, die Ästhetik, des Filmes erzeugt. Die Gefühle und die Ästhetik gehören auch zum Unterhaltungswert eines Filmes. Im Folgenden werden die ästhetischen Vermittlungsstrategien untersucht, die es ermöglichen zweckgerichtete Gefühle zu schaffen, sie wirksam zu gestalten und so ein Thema diskutierbar zu machen. Möglichst viele Menschen zu erreichen, sich einer gegeben Sprache, also allgemeinen Bedeutungsübereinkünften, zu bedienen und sie so zu verwenden, dass viele einen Zugang um Thema bekommen, um darüber hinaus in eine Position dem gegenüber geraten, die es herausfordert Stellung zu beziehen, das heißt sich zu äußern, ist ein Ziel Fassbinders. Ein Film soll hier etwas zur Sprache bringen. Vorher Unsagbares wird quasi durch den Film und seine Mittel übersetzt und somit diskutierbar gemacht. Die Übersetzungsarbeit ist geprägt von Fassbinders persönlicher Sicht auf die Dinge und ist, nach seinen Vorstellung, deshalb nicht weniger aussagekräftig. Die systematische Untersuchung und gleichzeitige Thematisierung von öffentlich Historischem und Privatem, sowie deren Repräsentationsformen, Wechselwirkung und Werte ist dabei grundlegend.

2. Hinführung - Sekundärliteratur

Um Fassbinders geschickten Umgang mit der Filmgeschichte zu verstehen und einen Überblick über seine ästhetischen Verfahrensweisen zu bekommen ist folgende Literatur hilfreich.

Thomas Elsaesser hat maßgeblich dazu beigetragen diese filmischen und oft zugleich politisch gewordenen Auseinandersetzungen zu beleuchten. Er hat sich ausführlich mit dem Neuen Deutschen Film[10] und dessen Vergangenheitsbewältigung im Kino der BRD[11] beschäftigt und widmet sich in einer Monografie allein Fassbinder und seinen Werken im Kontext von Geschichte und Identität; im Blick auf Fassbinders Deutschland.[12] Über dieses Deutschland können zahlreiche Äußerungen Fassbinders, in vielen Interviews festgehalten, herangezogen werden, in denen er ferner betont, dass seine Filme eben auch zu seinen Äußerungen hinzu zu zählen sind. Elsaessers filmhistorische Arbeit und Fassbinders Interviews geben zusammen Aufschluss über die inhaltliche Konzeption und gesellschaftliche Bedeutung der Filme.

[...]


[1] Godard, Colette: Auskunft über Deutschland. Ausländische Reaktionen aufdenTod von Rainer Werner Fassbinder, in: FrankfurterAllgemeine Zeitung 12. 6.1982.

[2] Vgl. Elsaesser: Einleitung: Das Werk, vom Leben verdeckt, in: Elsaesser, Thomas: Rainer Werner Fassbinder. Bertz und Fischer Verlag, Berlin 2001, S.7-15

[3] Wenn ich nicht arbeite - ich weiß gar nicht, wie das so richtig ist, Ein Gespräch mit Wolfram Schütte über Frankfurter Erfahrungenund den deutschen Film, in: Töteberg, Michael [Hrsg.]: RainerWerner Fassbinder - Die Anarchie der Phantasie - Gespräche und Interviews, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt (M], 1986, S.71

[4] „Ich bin in dem Maße ehrlich, in den mich die Gesellschaft ehrlich sein lässt“ - Rainer Werner Fassbinders Versuch eines Blickes aufDeutschland, seine Arbeitund sich selbst, Interview mit Peter W.Jansen 1978, in: Fischer, Robert [Hrsg.]: Fassbinder über Fassbinder - Die ungekürzten Interviews, Verlag der Autoren, Frankfurt (M], 2004. S. 421

[5] Für uns Paradiesvögel wird es enger - Aus einem Gespräch mit Renate Klett über die politische Entwicklung und „Deutschland im Herbst“ 1978, in: Töteberg [Hrsg.]: Rainer Werner Fassbinder - Die Anarchie der Phantasie, Frankfurt (M], 1986, S. 91

[6] „Jedermanns Feind“- Rainer Werner Fassbinder über Frauen, Juden, die Deutschen und das Kino, Interview mit Ina Ginsburg 1980, in: Fischer [Hrsg.]: Fassbinder über Fassbinder, Frankfurt (MJ, 2004. S. 478

[7] „Jedermanns Feind“- Rainer Werner Fassbinder über Frauen, Juden, die Deutschen und das Kino, Interview mit Ina Ginsburg 1980, in: Fischer [Hrsg.]: Fassbinder über Fassbinder, Frankfurt (MJ, 2004. S. 478

[8] Originalzitat Fassbinder, Antwort auf die Interviewfrage woran man das Persönliche im Film erkennt: „An dem Bedürfnis des Filmemachers, diese Geschichte partout nun mal erzählen zu müssen.“ Siehe: Wenn ich nicht arbeite - ich weiß gar nicht, wie das so richtig ist - Ein Gespräch mitWolfram Schütte über Frankfurter Erfahrungen und den deutschen Film, inTöteberg [Hrsg.]: Rainer Werner Fassbinder - Die Anarchie der Phantasie, Frankfurt (MJ, 1986 , S. 72

[9] „Das Publikum muss zufrieden sein“ - RWF über seine Tjhemen und seine Arbeitsweise, Interview mitTony Rayns, 1975, in: Fischer [Hrsg.]: Fassbinder über Fassbinder, Frankfurt (M], 2004. S. 333

[10] Elsaesser, Thomas: Der Neue Deutsche Film. Heyne Verlag, München, 1994

[11] Elsaesser, Thomas: Terror und Trauma. Zur Gewalt des Vergangenen in der BRD, Kadmos Kulturverlag, Berlin 2007.

[12] Elsaesser, Thomas: Rainer Werner Fassbinder. Bertz und Fischer Verlag, Berlin 2001

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Details

Titel
Fassbinders LOLA: Ein Blick auf die 50er Jahre.
Untertitel
Eine Analyse der Ästhetik des "Persönlichen"
Hochschule
Freie Universität Berlin
Veranstaltung
Kino und Öffentlichkeit - Neuer Deutscher Film
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
24
Katalognummer
V203204
ISBN (eBook)
9783656293781
ISBN (Buch)
9783656294627
Dateigröße
602 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neuer Deutscher Film, Fassbinder, Lola, Filmanalyse, BRD, BRD-Trilogie, Barbara Sukowa, Armin Mueller-Stahl, 50er Jahre BRD, Junger Deutscher Film, Oberhausener Manifest
Arbeit zitieren
Lydia Anemüller (Autor), 2009, Fassbinders LOLA: Ein Blick auf die 50er Jahre., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203204

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