Das Genre Daily Soap und seine Bedeutung im Alltag von Kindern und Jugendlichen


Hausarbeit, 2011

26 Seiten, Note: 2,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Geschichte der Daily Soaps Von der Werbung für Haushaltsmittel zum weltweiten Erfolg
2.1 Wie entstand die Bezeichnung „Soap Opera“?
2.2 Herkunft des Genres
2.3 „Was ist denn“? - Die Entwicklung der Daily Soaps in Deutschland

3 Von Zöpfen, Twists und Cliffhangern Merkmale deutscher Daily Soaps
3.1 Die Soap-Erzählweise
3.2 Stereotype Charaktere
3.3 It's all about love... - Wiederkehrende Themen
3.4 „Hip designte Innenwelten“ - Die typischen Locations

4 Die Bedeutung von Daily Soaps im Alltag von Kindern und Jugendlichen
4.1 Rezeption von Daily Soaps - Die Rezeptionssituation
4.2 Die Funktionen und typischen Aneignungsmuster der Daily Soaps im Alltag von Kindern und Jugendlichen
4.3 Mädchen vs. Jungen Die unterschiedlichen Bedeutungen von Daily Soaps für den Alltag
4.3.1 Die Daily Soap Rezeption im Alltag von Mädchen
4.3.2 Die Daily Soap Rezeption im Alltag von Jungen

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Wer kennt sie nicht: „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Unter uns“, „Marienhof“ und „Verbotene Liebe“ - das sind die erfolgreichen deutschen Daily[1] Soaps. Sie erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Die Wahrscheinlichkeit, dass jeder Bundesbürger schon einmal absichtlich oder aus Versehen einen Blick in die Endlos-Serien geworfen hat, ist sehr groß. Jede Woche, von montags bis samstags[2], begleiten die Daily Soaps das abendliche oder morgendliche TV-Programm von Millionen von Menschen.

Daily Soaps zeigen keine Geschichten, die das echte Leben schreiben würde. Die Geschichten, die erzählt werden, weisen zwar eine Alltagsnähe auf, aber in einer dramatisierten Form, mit „hochgerissenen“ Spannungsbögen, die so im realen Leben wohl nur sehr selten vorkämen, wenn überhaupt. Die Themen und Charaktere folgen dabei auch einem stereotypen Muster. Und trotzdem oder gerade deswegen: Die Daily Soaps sind fest in den Alltag der Rezipientinnen und Rezipienten eingebunden, als Rat- oder Informationsgeber etc. oder einfach nur zur Unterhaltung.

Vor allem bei Kindern und Jugendlichen sind sie sehr erfolgreich und nehmen verschiedene Funktionen in deren Leben wahr. In der Pubertät und im Übergang zur Adoleszenz[3], einer Phase voller Veränderungen, sind es vor allem die stereotypen Eigenschaften, die die Kinder und Jugendlichen für ihr Leben nutzen.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Fragen, welchen Einfluss die Daily Soaps auf das Leben von Kindern und Jugendlichen haben, welchen Nutzen diese aus dem TV-Format ziehen und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede es dabei gibt. Außerdem werde ich auf die Gefahren eingehen, die eine tägliche Soap-Rezeption mit sich bringen kann. Um die Antworten auf die Fragen nachvollziehen zu können, ist es wichtig, die wesentlichen Merkmale einer Daily Soap zu kennen.

Das Ziel der Arbeit ist es, die Antworten auf die im vorherigen Absatz erwähnten Fragen zu erhalten, und somit verstehen zu können, wieso sich die Kinder und Jugendlichen so sehr für das TV-Format interessieren, sich aber auch den Gefahren, die von Soaps ausgehen können, bewusst zu sein.

Als Einstieg in das Thema wird in Kapitel 2 zunächst die Geschichte der „Soap Operas“[4] thematisiert. Dabei gehe ich auf die Entstehung der Begriffsbezeichnung ein und erläutere, wo das Genre seinen Ursprung hat. Im Anschluss wird der Fokus auf die Entwicklung des Formats in Deutschland gelegt.

In Kapitel 3 werden die genrespezifischen Merkmale in den Blick genommen. Dabei wird gezeigt, was charakteristisch für eine Daily Soap ist, d.h. welcher Erzählweise sie folgt, welche stereotypen Charaktere vorkommen und welche Themen immer wieder behandelt werden.

In Kapitel 4 kommt die vorliegende Arbeit schließlich zu ihrem Schwerpunktthema, der Bedeutung von Daily Soap im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Hier geht es darum wie die Rezeption von Daily Soaps das Leben von Kindern und Jugendlichen beeinflusst. Es wird beantwortet wie die Kinder und Jugendlichen zur Soap-Rezeption gekommen sind, mit wem sie diese rezipieren und vor allem, wieso sie Daily Soaps rezipieren.

Außerdem werden die verschiedenen Funktionen und Aneignungsmuster der Daily Soaps, im Alltag von Kindern und Jugendlichen, erklärt. Dabei wird die Arbeit nicht außerachtlassen, welche negativen Einflüsse die Daily Soaps haben können. Diese Gefahren werden, an den passenden Stellen, den Funktionen und Aneignungsmustern entgegengesetzt.

Anschließend wird jeweils die Soap-Rezeption von Mädchen und von Jungen dargestellt, um die Bedeutungsunterschiede zu zeigen.

Das Ende bildet das Fazit in Kapitel 5, das zusammenfassend zeigen soll, welche Bedeutung Daily Soaps im Alltag von Kindern und Jugendlichen haben können, und was sie außerdem in deren Leben, geschlechtsspezifisch, bewirken können.

2 Die Geschichte der Daily Soaps - Von der Werbung für Haushaltsmittel zum weltweiten Erfolg

2.1 Wie entstand die Bezeichnung „Soap Opera“?

Soap Opera...? Wieso Soap Opera...? Also Seifenoper !?!

Logisch ersichtlich ist es nicht, was dieses TV-Format mit „Seife und Opern“[5] zu tun hat. Woher kommt dann die Bezeichnung „Soap Opera“? Die Erklärung findet man in der Geschichte des Genres:

Die „Soap Opera“ entstand in den frühen 20er- und 30er-Jahren im US-amerikanischen Radio[6]. Der Konzern Procter & Gamble, ein Waschmittelhersteller, hatte die Idee eine kontinuierliche Fortsetzungsgeschichte im Radio zu senden. Das Ziel der Radiosoap, und damit das Ziel des Konzerns, war, seine Werbung erfolgreich zu verbreiten. Diese Rechnung ging auf und daraufhin folgten ihm weitere Hersteller. Die meisten davon vertrieben Haushaltsmittel, wie Seife und Waschmittel. So lässt sich der erste Teil der Bezeichnung „Soap Opera“ erklären.[7]

Die Fortsetzungsgeschichten sollten inhaltlich vor allem für das weibliche Publikum attraktiv sein. Es wurden Beziehungsdramen erzählt „[…, N.D.], die in der Melodramatik und Gefühlsbetontheit an die Oper erinnerten.“[8] Damit wäre auch der zweite Teil der Bezeichnung geklärt.

„Mit der Namensgebung wurde der eigentlichen Absicht des Genres, nämlich „Seife“ zu verkaufen, gedacht; sie spiegelt aber auch etwas von seinem Genrekennzeichen wider: eine Oper für jedefrau.“[9]

2.2 Herkunft des Genres

Über die Entstehung von Daily Soaps gibt es einen Mythos[10], der wie folgt lautet:

„Eines schönen Morgens [sic! N.D.] hatte ein gewitzter Manager beim Anblick seiner bei der Hausarbeit etwas gelangweilt wirkenden Gattin eine Idee: Er würde seine Werbebotschaften über das Radio verbreiten und in spannende, von Gefühlen und Stimmungen nur so strotzende Geschichten kleiden, damit seiner Frau und vielen Tausenden anderen Frauen das Waschen und Bügeln eine reine Freude wäre. Und ganz nebenbei sollte die Hausfrau beim Verrichten ihrer alltäglichen Arbeit durch den Hörgenuß [sic! N.D.] auch die wichtigen Verkaufsappelle aufnehmen.“[11]

Der Begründer des Genres war, wie bereits in Kapitel 2.1 erwähnt, ein Waschmittelhersteller aus den USA, mit dem Namen Procter & Gamble. Der Konzern wollte sein Waschmittel erfolgreich verkaufen und kam dabei auf die Idee, die Zielgruppe der Hausfrauen direkt anzusprechen. Dabei sollte das Radio helfen, denn einer alten Studie zufolge galten Radioserien als erfolgreiche Werbebotschafter.[12]

1933 entstand die erste Soap von Procter & Gamble, die den Namen „Ma Perkins“ trug. Die Hauptrolle zeigte eine starke Frau, die ihre Familie durch die wirtschaftlich schweren Zeiten führte.[13] Das Konzept, die Ware an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, ging auf. Viele Zuhörerinnen wurden gewonnen. In den folgenden Jahren wurde diese Methode von weiteren Firmen eingesetzt; die meisten davon waren Hersteller von Haushaltsmitteln.[14]

Mit der Zeit gewann nun aber das Medium Fernsehen an Bedeutung und dadurch begann der Niedergang der Radio Soaps. 1947 erschien die erste Fernseh- Soap („A woman to remember“) und ab 1950 verbreitete Procter & Gamble seine Soap Opera („The First Hundred Years“) auch nur noch über das Fernsehen. Somit fanden die Radio Soaps schließlich ihr Ende.[15]

2.3 „Was ist denn“? - Die Entwicklung der Daily Soaps in Deutschland

Das amerikanische Konzept konnte in Deutschland erst 60 Jahre später seinen Einzug feiern, denn die Fernsehwerbung war hierzulande strengen Regeln unterworfen. Noch heute gibt es den Grundsatz, dass die Bereiche Werbung und Programm getrennt werden müssen. Bei den privaten Sendern muss die Werbung in separaten Blöcken eingespielt werden und bei der ARD und dem ZDF, beide gehören den öffentlich-rechtlichen Sendern an, darf nur vor 20 Uhr geworben werden.[16]

Da Daily Soaps und Werbung aber untrennbar miteinander verbunden sind, musste sich in Deutschland zuerst die Bereitschaft, das Werbeprogramm zu akzeptieren, entwickeln. Mittlerweile sind alle deutschen Daily Soaps in ein Werbeprogramm eingebettet.[17]

Der Hauptgrund für den späten Einzug liegt aber bei der Beschaffenheit des deutschen Fernsehmarktes: Bis zum Jahre 1984 hatten die ARD, das ZDF und die dritten Programme keine Konkurrenz. Außerdem hatten sie lange Zeit keinen „Platz“ für täglich laufende Alltagsgeschichten, da sie einem Bildungsanspruch folgten.[18] Im Jahr 1984 kamen die privaten Sender[19] auf den Markt und damit änderte sich die Situation. Diese waren bzw. sind bis heute von den Zuschauerzahlen abhängig, da sie sich fast ausschließlich über Werbeeinnahmen finanzieren. Je mehr Zuschauer ein Sender oder eine Sendung hat, desto mehr und lukrativere Werbeangebote erreichen ihn.[20]

Es sind vor allem die Daily Soaps, die diese hohen Zuschauerzahlen erreichen, und die Zuschauerinnen und Zuschauer lange an eine Sendung binden können. Dadurch konnten sie sich Schritt für Schritt im Programm etablieren, da der Sender auf ihren Erfolg angewiesen ist.

Die Vorläufer der Soaps in Deutschland waren Familienserien, die erst im Radio und später dann im Fernsehen liefen. Der Hessische Rundfunk begann 1949 mit der Ausstrahlung der Geschichten der „Familie Hesselbach“ im Radio und ab 1960 im Fernsehen.[21]

20 Jahre später gelangten dann zunächst Soaps aus Amerika[22] ins deutsche Fernsehen.[23] Mitte der 80er-Jahre bekam Deutschland seine erste eigene Soap: Die „Lindenstraße“, eine sogenannte „Weekly[24] Soap“.

Zu Beginn der 90er-Jahre folgte dann auf RTL „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, die erste deutsche Daily Soap. Hier versuchte man nach australischen Vorlagen deutsche Fassungen zu produzieren; der Erfolg ließ zunächst aber auf sich warten. Erst als ab der 230. Folge Drehbücher verfasst wurden, die eigens für die deutschen Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer geschrieben wurden, wuchs der Erfolg.[25]

Nur einige Monate später begann die ARD mit der Ausstrahlung von „Marienhof“. Bis zum Jahre 1995 gingen mit „Unter Uns“ und „Verbotene Liebe“ zwei weitere Daily Soaps auf Sendung. „Diese vier Daily Soaps haben beständigen Erfolg, weil sie sich auf den mentalitäts- und fernsehgeschichtlichen Hintergrund in Deutschland beziehen.“[26]

Von diesem Zeitpunkt an kann davon gesprochen werden, dass die Daily Soaps ihren festen Platz in der deutschen Fernsehlandschaft gefunden haben.[27] Der tägliche Konsum von Daily Soaps, der konstant hoch ist, und der für die Geschichte des deutschen Fernsehens auch ungewöhnlich langanhaltende Zuschauerzuspruch spiegeln die große Bedeutung dieses Genres wider.[28]

[...]


[1] daily, engl. = täglich

[2] am Wochenende kommen nochmals Wiederholungen

[3] Übergangsstadium in der Entwicklung des Menschen von der Pubertät hin zum Erwachsensein.

[4] Der Begriff „Soap Opera“ wird vor allem international synonym zum Begriff „Daily Soap“ verwendet. In der vorliegenden Arbeit werde ich in meinen weiteren Ausführungen den Begriff „Daily Soap“ verwenden, da dieser überwiegend im deutschsprachigen Raum benutzt wird.

[5] Übersetzung der englischen Wörter „Soap“ und „Opera“

[6] vgl. Götz, Maya (2002): Daily Soaps: Forschungsstand und Fragen der IZI-Studie. In: Götz, Maya (Hrsg.): Alles Seifenblasen? Die Bedeutung von Daily Soaps im Alltag von Kindern und Jugendlichen. München: KoPäd Verlag, S. 13 [im Folgenden zitiert als Götz. In: Götz 2002a].

[7] vgl. Köcher, Sandra (2007): Alles zu Soaps und Telenovelas. Von der Analyse bis zum Drehbuchschreiben. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr, S. 8 [im Folgenden zitiert als Köcher 2007].

[8] Götz. In: Götz 2002a, S. 13.

[9] Götz. In: Götz 2002a, S. 14.

[10] In Wirklichkeit ist der Mythos ein Märchen, denn schon in den 20er-Jahren fanden Marktforscher raus, dass Radios erfolgreiche Werbebotschafter wären.

[11] Landbeck, Hanne (2002): Generation Soap. Mit deutschen Seifenopern auf dem Weg zum Glück. Berlin: Taschenbuch Verlag, S. 42f. [im Folgenden zitiert als Landbeck 2002].

[12] vgl. Landbeck 2002, S. 44.

[13] vgl. Köcher 2007, S. 8.

[14] vgl. Köcher 2007, S. 8.

[15] vgl. Landbeck 2002, S. 46.

[16] Landbeck 2002, S. 129 (Anmerkung: Der erste Satz bzw. Frage, der/die in einer deutschen Daily Soap gesprochen wurde, von Clemens Richter in GZSZ.

[17] vgl. Landbeck 2002, S. 100ff.

[18] vgl. Köcher 2007, S. 11.

[19] der erste private Sender war RTL (1984)

[20] vgl. Köcher 2007, S. 11.

[21] In Ostdeutschland fanden Familienserien in den 60er Jahren den Einzug ins Radio („Die

Neumanns“ und „Die Findigs“).

[22] „Dallas“ und „Denver Clan“

[23] vgl. Köcher 2007, S.9

[24] weekly, engl. = wöchentlich

[25] vgl. Lansch, Enrique Sánchez (2001): Adaption und Produktion von Soaps. In: Cippitelli, Claudia/ Schwanebeck, Axel (Hrsg.): Soap Operas im Fernsehen. Pickel, Küsse und Kulissen. München: Verlag Reinhard Fischer, S. 34 [im Folgenden zitiert als Lansch. In: Cippitelli/Schwanebeck 2001].

[26] Landbeck 2002, S. 58.

[27] vgl. Köcher 2007, S. 27.

[28] vgl. Göttlich, Udo/ Nieland, Jörg-Uwe (2001). Inszenierungs- und Rezeptionsweisen von Daily Soaps. In: Göttlich, Udo/ Krotz, Friedrich/ Paus-Haase, Ingrid (Hrsg.). Daily Soaps und Daily Talks im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Eine Studie im Auftrag der Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen und der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland Pfalz. Opladen: Leske u. Budrich, S. 23 [im Folgenden zitiert als Göttlich/Nieland. In: Daily Soaps und Daily Talks 2001].

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Das Genre Daily Soap und seine Bedeutung im Alltag von Kindern und Jugendlichen
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
2,5
Autor
Jahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V203250
ISBN (eBook)
9783656298335
ISBN (Buch)
9783656300595
Dateigröße
507 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
genre, daily, soap, bedeutung, alltag, kindern, jugendlichen
Arbeit zitieren
Nadine Dargel (Autor), 2011, Das Genre Daily Soap und seine Bedeutung im Alltag von Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203250

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