Kritische Würdigung der Vorschläge des IASB zur Bilanzierung von Wertminderungen bei finanziellen Vermögenswerten von Banken


Bachelorarbeit, 2012
74 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Rechnungslegungsstandard IAS 39
2.1 Kategorisierung von Finanzinstrumenten
2.2 Bewertung finanzieller Vermögenswerte nach IAS 39
2.2.1 Hinweise auf Wertminderungen von finanziellen Vermögenswerten
2.2.2 Vorgehensweise bei der Untersuchung auf Wertminderungen
2.2.3 Folgebewertung im Falle einer Wertminderung
2.3 Kritik am aktuellen Wertminderungsmodell
2.4 Das Expected-Loss-Modell der Banken

3 Der Exposure Draft ED/2009/12 des IASB
3.1 Überblick über die Vorschriften des Exposure Drafts ED/2009/12
3.2 Bestimmung der erwarteten Cashflows
3.3 Kritische Würdigung des Exposure Drafts ED/2009/12

4 Das „Supplement Document“ zum ED/2009/12
4.1 Überblick über die Vorschriften des Ergänzungsentwurfs
4.1.1 Forderungen der Kategorie “good book”
4.1.1.1 Ermittlung des zeitanteiligen Wertminderungsbedarfs
4.1.1.2 Ermittlung der in vorhersehbarer Zukunft erwarteten Kreditausfälle
4.1.2 Forderungen der Kategorie „bad book“
4.1.3 Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten
4.2 Kritische Würdigung des Ergänzungsentwurfs

5 Die Aktuelle Diskussion
5.1 Der „three-bucket-approach“
5.2 Kritische Würdigung der aktuellen Diskussion

6 Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Zweistufiger Werthaltigkeitstest nach IAS 39

Abb. 2: Modell des “three-bucket-approach”

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Begriffserläuterung zur Berechnung des zeitanteiligen Wertminderungsbetrags

Tab. 2: Berechnung des Wertminderungsbetrags im „good book“ mittels linearer Methode (1)

Tab. 3: Berechnung des Wertminderungsbetrags im „good book“ mittels linearer Methode (2)

Tab. 4: Berechnung des Wertminderungsbetrags im „good book“ mittels Annuitätenmethode

Tab. 5: Annuitäten und Barwerteffekt des Portfolios T

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„If you understand IAS 39, you haven’t read it properly”1.

Dieses Zitat aus dem Jahr 2007 von Sir David Tweedie, dem Chairman des IASB, spiegelt eines der Grundprobleme des derzeitig gültigen Rechnungslegungsstandards zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten, dem IAS 39, wider, nämlich dessen enorme Komplexität.

Im Jahr 2008 trug die weltweite Finanzmarktkrise dazu bei, dass der Standard IAS 39 erneut in den Mittelpunkt der Diskussionen geriet.2 Es wurden Verantwortliche für die Krise gesucht und die teils unverständlichen und komplizierten Regelungen des IAS 39 gerieten immer mehr in die Kritik.3

Vor allem die Regelungen im Bezug auf die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerte wurden bemängelt. Gemäß diesen Re- gelungen werden Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte erst dann er- fasst, wenn ein Ausfallereignis bereits eingetreten ist.4 Es kommt hierbei das so- genannte Incurred-Loss-Modell zur Anwendung.5 Diesem Wertminderungsmodell wird unterstellt, es erfasse Verluste zu spät und in zu geringem Umfang.6

Schließlich entschied das IASB, dass es an der Zeit sei, die bestehenden Rege- lungen zu reformieren. Es plante die Ersetzung des IAS 39 durch einen neuen Rechnungslegungsstandard zum Ausweis und zur Bewertung von Finanzinstru- menten, den IFRS 9. Das sogenannte IAS 39-Replacement Projekt sollte in drei Phasen vollzogen werden. Phase 1 betrifft die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, Phase 2 beschäftigt sich mit Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte und Phase 3 soll Sicherungsgeschäfte im Hinblick auf Finanzin- strumente regeln.7

Die Aufgabe des IASB besteht darin, ein neues, weniger komplexes und leichter verständliches Wertminderungsmodell zu entwickeln, das sich auch ohne unver- hältnismäßig hohen Aufwand in die Praxis umsetzen lässt. Die Herausforderung dabei ist, die Ziele der Komplexitätsreduktion und der Eliminierung der am IAS 39 geäußerten Kritik zu vereinbaren. Im Laufe dieser Arbeit wird untersucht, ob die vom IASB veröffentlichten Vorschläge brauchbar sind, um daraus ein neues, geeignetes Wertminderungsmodell abzuleiten und umzusetzen.

Diese Arbeit befasst sich mit der Phase 2 des IAS 39-Replacement Projekts, dem Impairment von Finanzinstrumenten. Das zur Zeit zur Anwendung kommende Incurred-Loss-Konzept soll dabei durch ein sogenanntes Expected-Loss-Konzept ersetzt werden, das nicht nur bereits eingetretene Forderungsausfälle, sondern überdies hinaus auch künftig erwartete Verluste der zu fortgeführten Anschaf- fungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten erfassen soll. Dies soll eine ausreichende und rechtzeitige Erfassung der Wertminderung sicher stellen.8

Das IASB veröffentlichte hierzu im November 2009 den Exposure Draft ED/2009/12, sowie im Januar 2011 einen Ergänzungsentwurf. Die Diskussion über ein neues Wertminderungsmodell ist aber bis zum heutigen Tage noch nicht vollständig abgeschlossen.9

Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit werden zunächst die bestehenden Regelungen des IAS 39 erläutert. Zu Beginn wird dazu kurz die Klassifizierung der Finanzin- strumente nach IAS 39 und nach IFRS 9 dargestellt. Die Regelungen des IFRS 9 wurden in der ersten Phase des IAS 39-Replacement-Projekts erarbeitet. Die Vorstellung der Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte dient dem besseren Verständnis der folgenden Untersuchungen. Anschließend wird die Vorgehens- weise zum Erstansatz und zur Folgebewertung finanzieller Vermögenswerte nach IAS 39 erörtert, bevor die bestehende Kritik am aktuellen Wertminderungsmodell dargelegt wird. Abschließend wird das im Kreditrisikomanagement von Banken verwendete Expected-Loss-Modell vorgestellt, mit dessen Hilfe die Banken erwar- tete Verluste aus ihren Kreditgeschäften ermitteln. Es wird dabei geklärt, ob dieses existierende Modell geeignet ist, das neue Wertminderungsmodell zu werden, welches das nach IAS 39 bestehende Incurred-Loss-Modell ersetzen kann.

Kapitel 3 dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem ersten Entwurf des IASB für ein neues Wertminderungsmodell, dem Exposure Draft ED/2009/12. Nach einem kurzen Überblick über die Grundidee des Entwurfs wird die Vorgehensweise zur Ermittlung der Wertminderungshöhe erörtert. Zum Abschluss des Abschnittes werden die vom IASB gemachten Vorschläge kritisch betrachtet und gewürdigt.

Im nächsten Abschnitt der Arbeit, dem Kapitel 4, wird auf die vom IASB ergänzend zum Exposure Draft ED/2009/12 veröffentlichten Vorschläge eingegangen. Zu- nächst wird das Grundkonzept dieser Vorschläge dargestellt. Im Anschluss erfolgt eine Erläuterung der Einstufung finanzieller Vermögenswerte in die Kategorien „good book“ und „bad book“. Danach wird die Vorgehensweise zur Bestimmung der zu treffenden Risikovorsorge vorgestellt, bevor Besonderheiten beim Transfer einer Forderung zwischen den beiden Kategorien erörtert werden. Das Kapitel schließt mit einer kritischen Betrachtung der im Ergänzungsentwurf veröffentlich- ten Vorschläge des IASB.

Im fünften Abschnitt wird schließlich die aktuelle Debatte des IASB über ein neues, verbessertes Wertminderungsmodell aufgezeigt. Diskutiert wird zurzeit ein sogenannter „three-bucket-approach“, bei dem Forderungen nach ihrer Kreditqualität in drei Kategorien eingeteilt werden.10 Die bis heute vom IASB erörterten Vorschläge werden anschließend kritisch gewürdigt.

Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der veröffentlichten Vorschläge des IASB und einer Prüfung, ob diese als neues Wertminderungsmodell verwendet werden könnten.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den Vorschlägen des IASB bezüglich der Phase 2 des IAS 39-Replacement Projekts. Ausgenommen werden dabei die veröffentlichten Entwürfe in Bezug auf Anhangsangaben und Offenlegungsvor- schriften, da die zusätzliche Untersuchung dieser Regelungen den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Des Weiteren werden nur finanzielle Vermögenswerte betrachtet, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden. Finanzin- strumente, die zum Zeitwert auszuweisen sind, finden daher keinerlei Berücksich- tigung. Außerdem wird auf Forderungen aus Lieferung und Leistung ebenso wenig eingegangen, da sich diese Arbeit auf die Bilanzierung von Wertminderungen bei finanziellen Vermögenswerten von Banken bezieht, deren Kerngeschäft das Kre- ditgeschäft ist.11

Bei der Betrachtung des Exposure Drafts ED/2009/12 wird auf die Unterscheidung zwischen fest und variabel verzinslichen Anleihen verzichtet, da diese eine zu detaillierte Darstellung des IASB Entwurfs erfordern würde.

Beachtung fanden bei der Erläuterung der aktuellen Diskussion des IASB über ein neues Wertminderungsmodell alle diesbezüglichen Debatten bis einschließlich April 2012.

2 Der Rechnungslegungsstandard IAS 39

Im Folgenden werden die Regelungen des IAS 39 dargestellt, der den Ansatz und die Bewertung von Finanzinstrumenten behandelt.12

Zu Beginn wird ein kurzer Überblick über die Einstufung finanzieller Vermögens- werte gemäß IAS 39 gegeben, bevor die Kategorisierung nach IFRS 9 betrachtet wird. Anschließend erfolgt eine Analyse der Bewertung der in den Anwendungsbe- reich des IAS 39 fallenden Finanzinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungs- kosten bilanziert werden. Abschließend wird ein Überblick über die Gründe des IAS 39-Replacement Projekts gegeben und die Anwendbarkeit des internen Kre- ditrisikomodells von Banken auf ein neues Wertminderungsmodel geprüft.

2.1 Kategorisierung von Finanzinstrumenten

Im Rahmen der Phase 1 des IAS 39-Replacement Projekts hat das IASB im Juli 2009 den Exposure Draft ED/2009/7: „Financial Instruments: Classification and Measurement“ herausgegeben13, auf dessen Grundlage der IFRS 9 „Financial Instruments“ am 12.11.2009 verabschiedet wurde14.

Nach den Vorschriften des IAS 39 werden Finanzinstrumente in eine von vier Kategorien eingeordnet. Diese sind:15

- “At fair value through profit or loss”,
- “Held-to-maturity”,
- “Loans and Receivables”,
- “Available-for-sale”.

Finanzielle Vermögenswerte der Kategorien „At fair value through profit or loss“ und „Available-for-sale“ werden in den Folgejahren nach erstmaligem Ansatz zum Fair Value bewertet, wohingegen Vermögenswerte der anderen zwei Kategorien zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden.16

Auf eine genauere Beschreibung der Klassifizierung der Finanzinstrumente wird an dieser Stelle verzichtet, da nur ein kurzer Überblick über die Einstufung in die unterschiedlichen Kategorien gegeben werden soll. Es ist wichtig zu wissen, welcher Kategorie ein finanzieller Vermögenswert zugerechnet wird, da die Klassifizierung der Finanzinstrumente entscheidend für deren Folgebewertung ist.17 Diese wird im Verlauf der Arbeit eingehend betrachtet.

Nach den neuen Regelungen des IFRS 9 entfällt die Klassifizierung von Finanzinstrumenten in die oben genannten vier Kategorien. Finanzielle Vermögenswerte sind gem. IFRS 9.4.1.1 nur noch in zwei Klassen zu gliedern, nämlich in „Fair Value“ und in „Amortised Cost“ (fortgeführte Anschaffungskosten).18

An dieser Stelle wird ebenfalls, aus oben genannten Gründen, nicht detaillierter auf die Klassifizierung der Finanzinstrumente eingegangen.

Als nächstes wird die Folgebewertung finanzieller Vermögenswerte dargestellt. Im Gegensatz zu Finanzinstrumenten, die zum Fair Value bilanziert werden, ist es bei Vermögenswerten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, notwendig, diese regelmäßig auf Wertveränderungen hin zu überprüfen und ge- gebenenfalls Abschreibungen vorzunehmen, um deren Wert korrekt in der Bilanz auszuweisen. Bei den zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten ist eine regelmäßige Überprüfung nicht notwendig, da die Wertanpassung direkt erfolgt, beispielsweise über Kursänderungen von Anleihen oder Aktien.19

Diese Arbeit befasst sich mit Finanzinstrumenten der Kategorie „Loans and Receivables“, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden. Finanzi- elle Vermögenswerte, die dieser Kategorie zugeordnet werden, u.a. Kredite, bilden den Hauptbestandteil der Aktivseite von Banken. Auf finanzielle Vermögenswerte der anderen drei, nach IAS 39 bestehenden Kategorien, wird daher im Folgenden nicht näher eingegangen.

2.2 Bewertung finanzieller Vermögenswerte nach IAS 39

Bei Erstansatz eines finanziellen Vermögenswertes oder einer finanziellen Verbindlichkeit wird dieser zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich beim Kauf angefallener Transaktionskosten bewertet.20 Zusätzlich dürfen im Zugangszeitpunkt keine Wertminderungen erfasst werden, da bereits durch den Ansatz zum Fair Value der aktuelle Wert des Finanzinstrumentes widergespiegelt wird.21

Die Art der Folgebewertung wird in IAS 39, wie oben beschrieben, mittels Einteilung der Finanzinstrumente in Kategorien festgelegt.22 Bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Vermögenswerten kommt zur Folgebewertung die Effektivzinsmethode zur Anwendung.23 Diese Methode dient dazu, die fortgeführten Anschaffungskosten eines Finanzinstruments zu ermitteln.24

Im Folgenden wird zunächst die Vorgehensweise zur Prüfung des Vorliegens eines Wertminderungsbedarfs erläutert. Des Weiteren wird auf die Ermittlung der Höhe einer eventuell notwendigen Abschreibung eingegangen, bevor abschließend Kritikpunkte am aktuellen Bewertungsmodell dargelegt werden.

2.2.1 Hinweise auf Wertminderungen von finanziellen Vermögenswerten

Zur Feststellung, ob bei einem finanziellen Vermögenswert oder einer Gruppe finanzieller Vermögenswerte eine Abschreibung vorzunehmen ist, hat ein Unternehmen gem. IAS 39.58 zu jedem Bilanzstichtag zu prüfen, ob es einen objektiven Hinweis auf das Vorliegen einer Wertminderung gibt.25

Ein objektiver Hinweis liegt nur dann vor, wenn ein oder mehrere Ereignisse, so- genannte „Loss Events“, nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eingetreten sind und diese einen Einfluss auf die künftig erwarteten Cashflows des Finanzinstruments haben. Die Beeinflussung der erwarteten Zahlungsströme muss dabei verlässlich geschätzt werden können.26 Es kommt demnach zur An- wendung des sogenannten Incurred-Loss-Modells27, da nur Wertberichtigungen auf tatsächlich eingetretene Ausfälle vorgenommen werden dürfen.28

Zu den Ausfallereignissen, die einen objektiven Hinweis auf das Vorliegen einer Wertminderung darstellen können, auch „Trigger-Events“ genannt, gehören unter anderem enorme finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners, ein Vertragsbruch wie z.B. Ausfall oder Verzug von Zins- oder Tilgungszahlungen, Hinweise auf eine wahrscheinliche Insolvenz des Kreditnehmers oder das Verschwinden eines akti- ven Marktes für den Vermögenswert durch finanzielle Schwierigkeiten.29

Dazu sei anzumerken, dass die Verschlechterung eines Ratings allein nicht als objektiver Hinweis auf eine Wertminderung gelten kann. Zusammen mit anderen Ereignissen betrachtet könne aber unter Umständen von einem solchen ausge- gangen werden.30

2.2.2 Vorgehensweise bei der Untersuchung auf Wertminderungen

Zur Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs wird in einem zweistufigen Werthal- tigkeitstest untersucht, ob erstens objektive Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen und zweitens, in welcher Höhe eine Wertberichtigung vorzunehmen ist.31

In der ersten Stufe der Untersuchung auf das Vorliegen einer Wertminderung werden zunächst bedeutsame (signifikante) von nicht bedeutsamen Vermögens- werten unterschieden. Dies ist nützlich, da nicht signifikante Vermögenswerte vereinfachend kollektiv auf Portfoliobasis auf Wertminderungen hin untersucht werden können. Es handelt sich hierbei um ein „Erleichterungswahlrecht“32. Trotz- dem ist es möglich, nicht signifikante Vermögenswerte auf Einzelbasis zu unter- suchten.33

Um signifikante von nicht signifikanten Finanzinstrumenten abgrenzen zu können, sollten Unternehmen festlegen, wann ein Vermögenswert als signifikant einzustufen ist. Dies ist notwendig, da IAS 39 zu diesem Begriff keine Definition gibt.34

Ein Beispiel hierfür bieten die Vorschriften von Basel II, gemäß derer die Signifikanzgrenze bei einer Forderungshöhe von einer Million Euro liegt.35 Es könnten hierzu jedoch auch „Risikomerkmale wie Ratingklassen, Verzugsstatus oder Branchenkonzentration“36 hinzugezogen werden, um zu beurteilen, ob es sich um einen signifikanten oder nicht signifikanten finanziellen Vermögenswert handelt.

Nach erfolgreicher Abgrenzung werden die signifikanten Vermögenswerte individuell auf das Vorliegen eines objektiven Hinweises für eine Wertminderung untersucht. Liegt ein solcher Hinweis vor, wird die Bewertung der Höhe der Wertminderung des Vermögenswertes ebenfalls auf Einzelebene vorgenommen.37 Diese Vorgehensweise wird als Einzelwertberichtigung bezeichnet.38

Sollte kein objektiver Hinweis auf einen Wertberichtigungsbedarf vorliegen, wer- den diese Vermögenswerte in eine Gruppe von Finanzinstrumenten mit ähnlichen Kreditrisiken zusammengefasst. Es ist dabei nicht von Bedeutung, ob es sich um signifikante oder nicht signifikante Vermögenswerte handelt. Anschließend folgt eine Untersuchung auf das Vorliegen eines Ausfallereignisses auf Portfoliobasis.39

Gem. IAS 39.AG87 ist die Einteilung in Gruppen nach Kreditrisikomerkmalen vorzunehmen, die darauf schließen lassen, dass der Schuldner seine Verbindlichkeiten nicht begleichen kann. Einbezogen werden bei der Kreditrisikobewertung beispielsweise Eigenschaften wie „die Art des Vermögenswertes, die Branche, die geografischen Merkmale, die Art der Sicherheiten, das vergangene Zahlungsverhalten und andere relevante Kriterien“40.41

Bei Betrachtung der finanziellen Vermögenswerte auf Portfolioebene sind zwei Gruppen zu unterscheiden. Einerseits werden signifikante Forderungen unter- sucht, bei denen im Zuge der Einzelwertbetrachtung keine objektiven Hinweise festgestellt werden konnten. Dieses Verfahren „entspricht damit den üblichen Pauschalwertberichtigungen“42. Andererseits handelt es sich um diejenigen Kredite, die als nicht bedeutsam eingestuft werden und daher von Beginn an gemeinschaftlich bewertet werden. Man bezeichnet diese als „pauschalierte Einzelwertberichtigung“43.44 Signifikante Forderungen, die in der Untersuchung auf Einzelebene keine objektiven Hinweise auf das Vorliegen einer Wertminderung aufgewiesen haben, werden aus dem Grund kollektiv ein weiteres Mal einer Prüfung unterzogen, um die implizierten Kreditausfallrisiken zu berücksichtigen.45

Grundsätzlich sollten Forderungen, die auf Einzelebene betrachtet werden, für die aber zunächst kein Wertminderungsbedarf vorliegt und Kredite, die von Beginn an kollektiv bewertet werden, in unterschiedlichen Gruppen zusammengefasst wer- den, da sie sich in ihrem Wertberichtigungsbedarf unterscheiden können. IAS 39.AG87 gestattet ferner, dass, falls es nicht möglich ist, die erstgenannten Forderungen in separate Portfolien zu gruppieren, die zusätzliche Prüfung dieser auf kollektiver Ebene zu unterlassen ist.46

Abbildung 1 stellt den zuvor beschriebenen zweistufigen Wertminderungstest dar. Zunächst erfolgt dabei die Einteilung der finanziellen Vermögenswerte in bedeu- tende und nicht bedeutende Forderungen. Anschließend werden diese einzeln bzw. kollektiv auf das Vorliegen eines objektiven Hinweises hin untersucht. Zum Schluss wird die Wertminderungshöhe bestimmt. Dies erfolgt bei Forderungen, für die ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vorliegt, individuell, bei den übrigen kollektiv.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1:47 Zweistufiger Werthaltigkeitstest nach IAS 39

Im Anschluss an die erste Stufe des Werthaltigkeitstests, der Feststellung des Vorliegens einer Wertminderung, folgt die zweite Stufe. Diese umfasst die Schätzung der Abschreibungshöhe.48 Die nähere Vorgehensweise wird im folgenden Abschnitt genauer erläutert.

2.2.3 Folgebewertung im Falle einer Wertminderung

Liegt bei Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, ein objektiver Hinweis auf das Eintreten einer Wertminderung vor, so ist diese entweder direkt oder mit Hilfe eines Wertberichtigungskontos zu erfassen. Die Höhe des eingetretenen Verlustes ermittelt sich aus der Abweichung zwischen dem aktuellen Buchwert des Vermögenswertes und dem Barwert der in Zukunft erwarteten Cashflows, abgezinst mit dem originären Effektivzins des Finanzin- struments. Als Effektivzinssatz wird derjenige Zinssatz bezeichnet, mit dem die über die Laufzeit des Vermögenswertes erwarteten Zahlungsströme diskontiert genau den Nettobuchwert des Finanzinstruments ergeben.49 Künftige, noch nicht eingetretene Kreditausfälle dürfen bei der Ermittlung der eingetretenen Verluste keinesfalls Berücksichtigung finden. Der durch die Wertminderung entstandene Verlust ist über die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens auszuwei- sen.50

Zu beachten ist hierbei ferner, dass die Berechnung des Barwertes unter Anwen- dung des ursprünglichen effektiven Zinssatzes erfolgen muss und nicht mit Hilfe des aktuellen Marktzinssatzes berechnet werden darf. Letzteres führe zu einer Bewertung des Vermögenswertes zum beizulegenden Zeitwert, was bei den Fi- nanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, nicht vorgesehen ist.51

Die erwarteten Zahlungsströme für kollektiv bewertete Finanzinstrumente ermitteln sich auf Basis historischer Erfahrungswerte in Bezug auf die Ausfallraten von finanziellen Vermögenswerten mit ähnlichen Kreditrisikomerkmalen. Diese Erfahrungswerte werden um aktuelle Ausfallereignisse berichtigt, die in der Vergangenheit noch nicht auftraten. Außerdem werden Auswirkungen historischer Ereignisse, die heute nicht mehr relevant sind, eliminiert.52

Sollte es in den Folgeperioden zu einer Reduktion der Wertminderung kommen, die auf einen Sachverhalt zurückzuführen ist, der nach der Abschreibung eingetre- ten ist, so muss die früher erfasste Wertminderung entweder direkt oder aber über ein Wertberichtigungskonto rückgängig gemacht werden. Dabei ist zu beachten, dass der Wert nach der Zuschreibung nicht den des Vermögenswertes zu fortge- führten Anschaffungskosten, der ohne die frühere Wertminderung bestanden hätte, übersteigen darf. Die Wertaufholung ist in der Gewinn- und Verlustrechnung ergebniswirksam zu bilanzieren.53

2.3 Kritik am aktuellen Wertminderungsmodell

Im Oktober 2008 gründeten das IASB und das US Financial Accounting Standard Board (FASB) die Financial Crisis Advisory Group (FCAG). Diese hatte zur Aufga- be, die Schwächen der derzeitigen Regelungen auszumachen, die durch die Fi- nanzkrise immer deutlicher wurden. Die FCAG kam zu dem Ergebnis, dass Ver- luste in zu geringem Maße und zu spät erfasst würden („too little, too late“54 ).55

Im Bezug auf die erste Stufe des Werthaltigkeitstests56 wird neben der zu späten und zu geringen Erfassung einer Wertminderung bemängelt, dass sich nicht ein- deutig bestimmen lasse, wann ein Ausfallereignis eingetreten ist.57 Zur Lösung dieses Problems werden im IAS 39.59 Beispiele für Trigger-Events gegeben.58 Allerdings wird zusätzlich kritisiert, dass es sich bei der Entscheidung, ob ein Aus- fallereignis vorliegt, um eine „bilanzielle Alles-oder-Nichts-Behandlung“59 handele. Eine Veränderung des Kreditrisikos würde demnach bis zum tatsächlichen Eintre- ten eines Loss-Events missachtet und widerspräche somit der wirtschaftlichen Ausfallerwartung.60 Die subjektive Beurteilung der objektiven Hinweise auf das Vorliegen eines Verlustereignisses und der damit verbundene Ermessensspiel- raum, stelle die Vergleichbarkeit von Abschlüssen in Frage.61 Des Weiteren näh- me der unterlassene Einbezug erwarteter Verluste Einfluss auf die Informations- funktion der von Unternehmen erstellten Jahresabschlüsse.62

Im Hinblick auf die zweite Stufe des Werthaltigkeitstests, die Berechnung der Höhe der vorzunehmenden Wertberichtigung63, wird die Widersprüchlichkeit des Incurred-Loss-Models bemängelt.64

Kreditrisiken werden grundsätzlich durch den vertraglich vereinbarten Zinssatz berücksichtigt. Der Nominalzins einer Forderung enthält eine Risikoprämie, die umso höher ist, je höher das von der Bank eingegangene Kreditrisiko ausfällt.

Diese Prämie soll erwartete Forderungsausfälle abdecken. Dadurch, dass die Risikoprämie in die Berechnung des Effektivzinses eingeht, kommt es zu einem zu hohen Ausweis von Zinserträgen vor dem Eintritt eines Verlustereignisses, auch bezeichnet als „front-loading“65. Dass erwartete Verluste in den Effektivzinssatz eingepreist sind, findet dabei keine Berücksichtigung.66

In Bezug auf das Wertberichtigungskonto sei eine Korrektur der Aufwandsseite durch die Bildung einer Wertberichtigung für die erwarteten Kreditausfälle aus betriebswirtschaftlicher Sicht erforderlich. Eine solche Berichtigung wird aber nicht direkt vorgenommen, sondern erfolgt erst mit Eintritt eines Ausfallereignisses.67 Es kommt dabei zum sogenannten „cliff-effect“, einer übermäßig hohen Einmalbu- chung.68

Da die erhaltene Risikoprämie für erwartete Ausfälle nicht in der Risikovorsorge berücksichtigt wird, spricht man von einer „asymmetrischen […] Vereinnahmung von Kreditrisikoprämien und Risikokosten“69. Aufgrund dieser Asymmetrie wird dem Incurred-Loss-Modell eine prozyklische Wirkung nachgesagt. Eine solche Wirkung entsteht dadurch, dass in Phasen des Aufschwungs die Erwartung von Kreditausfällen niedrig ist und sich in Phasen des Abschwungs erhöht. Dies führe zu einem „restriktiveren Kreditvergabeverhalten“70 und gehe mit einer „Verstär- kung der Krise“71 einher.72 Dr. Martin Schmidt geht in seinem Artikel zur Wertmin- derung von Finanzinstrumenten soweit zu sagen, es sei „nicht auszuschließen, dass diese zyklische Abbildung bzw. das Informationsdefizit bis zum Eintritt der Ausfälle für den Verlauf der Finanzmarktkrise bedeutsam waren“73.

Neben den bereits erläuterten Aspekten nannte das FCAG zudem die Komplexität der unterschiedlichen Wertminderungsmodelle als eine der Hauptschwächen des aktuellen Rechnungslegungsstandards.74 Die Komplexität der aktuellen Vorschrif- ten wird u.a. dadurch erhöht, dass Kredite zum Teil einzeln und zum Teil auf Portfolioebene beurteilt werden.75

Eine weitere Schwäche des bestehenden Modells ist, dass der Begriff des signifikanten Vermögenswertes, der in der Folgebewertung von Krediten eine entscheidende Rolle spielt, in den Vorschriften nicht definiert wird. Außerdem stellt die Einteilung der Forderungen nach ähnlichen Kreditrisikomerkmalen einen weiteren Ermessensspielraum für die bilanzierenden Unternehmen dar, da diese Merkmale nicht eindeutig festgelegt sind. Darüber hinaus kann ein ungewollter „wertberichtigungsfreier Raum“76 dadurch entstehen, dass für Kredite, die nicht in eine Gruppe mit ähnlichen Merkmalen eingegliedert werden können, keine Wertberichtigung auf Portfolioebene vorgenommen werden muss.77

Die Empfehlung des FCAG angesichts der genannten Kritikpunkte ist, Alternativen zum bestehenden Incurred-Loss-Modell zu entwickeln, die zukunftsorientiertere Informationen einbeziehen.78 Zusätzlich forderten auch die G20 das IASB auf, die bestehenden Vorschriften für Finanzinstrumente zu verbessern und zu vereinfachen.79 Außerdem beklagten auch zahlreiche Unternehmen, dass der Standard IAS 39 schwer zu verstehen sei und forderten neue, verständliche Vorschriften.80 Das IASB entwarf daraufhin einen Exposure Draft zur Ersetzung des IAS 39.81 Dieser wird in Abschnitt 3 ausführlich diskutiert.

Abschließend soll hinzugefügt werden, dass am Incurred-Loss-Modell kritisiert wird, es weise Differenzen zum Risikomanagement vieler Banken auf. Diese beziehen erwartete Verluste in ihre Kalkulationen ein.82 Die Folgebewertung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Vermögenswerten könne für Banken vereinfacht werden, indem das aktuelle Wertminderungsmodell an die internen Kreditrisikomodelle der Banken angeglichen würde.83

Das von Banken zur Risikovorsorge verwendete Expected-Loss Modell wird im nächsten Abschnitt erläutert. Außerdem wird geprüft, ob dieses Modell als neues Wertminderungsmodell vom IASB übernommen werden könnte.

2.4 Das Expected-Loss-Modell der Banken

Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, weist die aktuelle Methode zur Ermittlung von Wertberichtigungen Differenzen zum Kreditrisikomanagement von Banken auf. Im Gegensatz zum Incurred-Loss-Modell werden vom Risikomanagement der Banken erwartete Verluste in die Berechnung des Ausfallrisikos einbezogen.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass ein Schuldner seine Verbindlichkeiten in voller Höhe begleicht. Es besteht allerdings die Gefahr, dass von diesem Normalfall abgewichen und die aus Sicht der Bank bestehende Forderung nicht in vollem Maße getilgt wird. Um dieses Risiko im Vorfeld abzusichern bildet eine Bank eine Risikovorsorge in Höhe der erwarteten Ausfälle.84

Der erwartete Verlust („expected loss“, EL) ermittelt sich als „Produkt aus den drei Komponenten erwartete Höhe der Forderung zum Zeitpunkt des Ausfalls (Exposure at Default, EAD), Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default, PD) und Verlustquote bei Ausfall (Loss given Default, LGD)“85 unter Einbezug der Besicherung des Kredits:86

EL = EAD x LGD x PD87

Die verwendeten Faktoren ergeben sich aus historischen Erfahrungen der Bank in Bezug auf den Ausfall von Krediten.88

[...]


1 Sir David Tweedie, Chairman des IASB 2007 auf einem IASB-Kongress für Rechnungslegungsexperten in Zürich. Vgl. dazu Stauber (2009), S. V.

2 Vgl. Olbrich (2012), S. V.

3 Vgl. für diesen Absatz: Deloitte: Financial instrument reform - have you read it properly?, sowie IASB (Hrsg.): IFRS 9, Tz. IN2.

4 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 59.

5 Vgl. Möller / Schade (2009), S. 275.

6 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. AV3, sowie IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC12.

7 Vgl. für diesen Absatz: IASB (Hrsg.): IFRS 9: Financial Instruments (replacement of IAS 39), 04.05.2012.

8 Vgl. IASB (Hrsg.): Snapshot (2011), S. 5.

9 Vgl. IASB (Hrsg.): Phase II - Amortised cost and impairment of financial assets, 04.05.2012.

10 Vgl. IASB (Hrsg.): IASB Update, Juni 2011.

11 Vgl. Scholz / Schöning (2008), S. 308.

12 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 1.

13 Vgl. IASB (Hrsg.): Exposure Draft and Comment Letters.

14 Vgl. IASB (Hrsg.): Phase I - Classification and measurement, 04.05.2012.

15 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 9.

16 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 46.

17 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 45.

18 Vgl. IASB (Hrsg.): IFRS 9, Tz. 9.4.1.1.

19 Vgl. für diesen Absatz Bundesverband deutscher Banken (2011), S. 23.

20 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 43.

21 Vgl. Schmitz / Huthmann (2012), S. 99.

22 Vgl. Abschnitt 2.1.

23 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 46 (a).

24 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 9.

25 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 58.

26 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 59.

27 Vgl. Möller / Schade (2009), S. 275.

28 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 59.

29 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 59 (a)-(e).

30 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 60.

31 Vgl. Bär (2009), S: 289 f.

32 Vgl. Schmitz / Huthmann (2012), S. 100.

33 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 64.

34 Vgl. Schmitz / Huthmann (2012), S. 100.

35 Vgl. Löw / Lorenz (2005), S. 529.

36 KPMG: IFRS News, Juni 2007, S. 3.

37 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 64.

38 Vgl. Löw / Lorenz (2005), S. 529.

39 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 64.

40 Löw / Lorenz (2005), S.530.

41 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. AG87.

42 Löw / Lorenz (2005), S. 530.

43 Löw / Lorenz (2005), S. 530.

44 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 64, sowie Löw / Lorenz (2005), S. 530.

45 Vgl. Löw /Lorenz (2005), S. 530.

46 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. AG87.

47 Eigene Erstellung in Anlehnung an Löw / Lorenz (2005), S. 532.

48 Vgl. Bär (2010), S. 290.

49 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 9.

50 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 63.

51 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. AG84.

52 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. AG89.

53 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 65.

54 IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. AV3.

55 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC12.

56 Vgl. Abschnitt 2.2.2.

57 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (d).

58 Vgl. IASB (Hrsg.): IAS 39, Tz. 59.

59 Große (2011), S. 419.

60 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (b), sowie Große (2011), S.419.

61 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (d), sowie Schmidt (2010), S.287.

62 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (b), sowie Bär (2010), S: 290.

63 Vgl. Abschnitt 2.2.3.

64 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (a).

65 Bär (2010), S. 290.

66 Vgl. für diesen Absatz IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (a) & (c), sowie Bär (2010), S.290 und Schmidt (2010), S. 287.

67 Vgl. Bär (2010), S.290.

68 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (b), sowie Bär (2010), S.290.

69 Wohlmannstetter / Eckert / Maifarth / Wolfgarten (2009), S.534.

70 Milla / Rohatschek (2011), S. 108.

71 Milla / Rohatschek (2011), S. 108.

72 Vgl. für diesen Absatz Milla / Rohatschek (2011), S. 108.

73 Schmidt (2010), S. 287.

74 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. IN3.

75 Vgl. Abschnitt 2.2.2.

76 Bär (2010), S. 291.

77 Vgl. Abschnitt 2.2.2.

78 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. IN3.

79 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. IN5.

80 Vgl. IASB (Hrsg.): IFRS 9, Tz. IN2.

81 Vgl. Abschnitt 3.

82 Vgl. IASB (Hrsg.): ED/2009/12, Tz. BC11 (c).

83 Vgl. Abschnitt 2.4.

84 Vgl. für diesen Absatz Hartmann-Wendels / Pfingsten / Weber (2010), S. 497 ff.

85 Hartmann-Wendels / Pfingsten / Weber (2010), S. 499.

86 Vgl. Scholz / Schöning (2008), S. 313.

87 Hartmann-Wendels / Pfingsten / Weber (2010), S. 499.

88 Vgl. Scholz / Schöning (2008), S. 313.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten

Details

Titel
Kritische Würdigung der Vorschläge des IASB zur Bilanzierung von Wertminderungen bei finanziellen Vermögenswerten von Banken
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
74
Katalognummer
V203936
ISBN (eBook)
9783656310280
ISBN (Buch)
9783656310723
Dateigröße
2529 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
IFRS 9, IAS 39, IASB, Wertminderungen, Finanzinstrumente, Impairment, IAS 39 Replacement, Phase II, Phase 2, Banken, Bank, Bilanzierung, finanzielle Vermögenswerte, Expected Loss, Incurred Loss, Basel II
Arbeit zitieren
Lisa Wilming (Autor), 2012, Kritische Würdigung der Vorschläge des IASB zur Bilanzierung von Wertminderungen bei finanziellen Vermögenswerten von Banken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203936

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