Auf dem Weg der Integration? Eine Analyse der aktuellen Möglichkeiten zur Messung von Integrationserfolgen am Beispiel der türkischen Minderheit in Deutschland


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010
30 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung

2 Migrationshintergründe
2.1 Die Anwerbung türkischer Arbeiter aus der Türkei
2.2 Soziales Milieu der türkischen Migranten
2.3 Migrationsentwicklung ab den 70er Jahren
2.4 Status Quo

3 Kriterien zur Bestimmung von Integrationserfolgen
3.1 Kenntnis der Ausgangssituation
3.2 Messung von Integrationserfolgen
3.3 Aufbau des Berichts
3.4 Merkmale struktureller Integration
3.5 Merkmale sozialer Integration
3.6 Merkmale kultureller Integration
3.7 Merkmale identifikativer Integration

4 Fazit

5 Anhang
5.1 Allgemeine Daten zu den in Deutschland lebenden Türken
5.2 Merkmale struktureller Integration
5.3 Merkmale sozialer Integration
5.4 Merkmale kultureller Integration
5.5 Merkmale identifikativer Integration

6 Literaturverzeichnis

7 Internetquellen

1 Einleitung

Am 30. Oktober 1961 wurde zwischen der deutschen und der türkischen Regierung die Vereinbarung über die Vermittlung türkischer Arbeitnehmer nach der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Sie war das Produkt politischer und wirtschaftlicher Interessen auf beiden Seiten und Teil einer langen Vertragskette, die Abkommen zwischen Deutschland und zahlreichen Ländern beinhaltete und zwar mit Italien, Spanien, Griechenland, Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien.[1]

In den 60er Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs fand man in der öffentlichen Debatte viele lobende Worte für die Arbeiter auf Zeit, die nicht nur zu einer wachsenden Produktion beigetragen, sondern sich durch ihre Sozialabgaben und ihre - entsprechend ihres Alters von 18-

45 Jahren - geringen Ansprüche außerdem positiv auf das Rentensystem ausgewirkt hätten. So kam der Staatssekretär Kattenstroth 1966 zu dem Urteil: „Man kann hiernach wohl sagen, dass die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte nicht nur für die Wirtschaft selbst einen Gewinn, sondern auch für die Gemeinheit weitaus mehr Vorteile als Nachteile bringt.“[2]

Gut 40 Jahre später hat sich in der öffentlichen Debatte um die ehemaligen „Gastarbeiter“ aus der Türkei einiges verändert. Begriffe wie „Integrationsverweigerung“, „Parallelgesellschaft“ und „bildungsfernes Milieu“ sind heute übliche Schlagworte in Diskussionen um die 2.7

Millionen Bürger türkischer Abstammung.[3] Gerade in den letzten Wochen wurde noch einmal

deutlich, dass es sich dabei keinesfalls um eine sachliche Auseinandersetzung mit vorhandenen

Problemen handelt, sondern das Thema mit einer starken Emotionalität behaftet ist.[4]

Mit dieser Arbeit möchte ich einen Beitrag dazu leisten, die Debatte über Integrationsmessung durch eine fundierte Analyse zu bereichern. Dazu untersuche ich den Bericht Repräsentativbefragung „Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland 2006/2007“ (RAM) des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge auf seine Lösungsorientierung hin, um eventuelle Defizite im Bereich Integrationsmonitoring aufzudecken und diese zu diskutieren. Um die Analyse inhaltlich verständlicher zu machen, stelle ich ihr in knapper Form einige

Hintergrundinformationen zur Migrationsgeschichte voran, die zur Interpretation bestimmter

statistischer Informationen von großer Relevanz sind.

Anschließend stelle ich die Frage nach den wichtigsten Indikatoren zur Bestimmung von Integration und nach den Voraussetzungen, die zu ihrer Anwendung gegeben sein müssen. Zur Ermittlung von Integrationsindikatoren liegt mir die Arbeit Handlungsfelder kommunaler Integrationspolitik von Friedrich Heckmann sowie die darauf Bezug nehmende Expertise Bedingungen erfolgreicher Integration – Integrationsmonitoring und Evaluation von Dieter Filsinger vor.

Im Fazit werde ich zusammenfassend erläutern, wie sich beschriebenes Indikatorensystem auf die Lösung bestehender Integrationsdefizite auswirken kann und welche Veränderungen notwendig sind. Um das Indikatorensystem genauer zu untersuchen, habe ich die dafür erstellten Tabellen im Anhang angefügt. Die darin enthaltenen Informationen dienen dem Zweck der Indikatorenzuordnung bzw. ihrer Weiterentwicklung. Bestandteil dieser Arbeit soll hingegen nicht ihre detaillierte Auswertung bzw. die Analyse von Integrationserfolgen- und Schwierigkeiten sein.

2 Migrationshintergründe

2.1 Die Anwerbung türkischer Arbeiter aus der Türkei

Die Anwerbung der so genannten Gastarbeiter aus der Türkei zu Beginn der sechziger Jahre war zunächst an eine Aufenthaltsbegrenzung von drei Jahren geknüpft. Ein Familiennachzug war für die türkischen Gastarbeiter nicht vorgesehen. Hintergrund der Anwerbung bildete auf deutscher Seite im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs in erster Linie die Angst vor steigenden Löhnen auf Grund der hohen Nachfrage nach Arbeitskräften und der daraus resultierende Vorschlag, vorübergehende Arbeitskräfte aus dem Ausland einzustellen. Auf der anderen Seite spielten eine hohe Arbeitslosigkeit in der Türkei sowie außenpolitische Überlegungen der Bundesrepublik eine entscheidende Rolle bei dem Zustandekommen des Vertrags.[5] Auffällig erscheint mir in der populär-wissenschaftlicher Literatur, aber auch in einigen wissenschaftlichen Quellen die Betonung, der eigentliche Schritt, der dann zur Unterzeichnung geführt hätte, wäre nicht von der Bundesrepublik ausgegangen, sondern eindeutig von der Türkei.[6] Wie vordergründig tatsächlich das deutsche Interesse daran war, die türkische

Wirtschaft zu stärken, ist im Nachhinein schwer einzuschätzen. Folgende Beurteilung der

Tageszeitung Die Rheinpfalz 1968 zeichnet hingegen ein anderes Bild als das einer in jenen

Jahren so genannten „Entwicklungshilfe für die südeuropäischen Länder“:[7]

Besonders begehrt sind von der deutschen Industrie wieder die Gastarbeiter. Türken werden nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung am meisten angefordert. Deshalb sind sie auch am schwersten zu haben. Zehn Wochen müssen die Firmen allein auf Hilfsarbeiter warten. Türkinnen sind schon eher zu bekommen, vor allem die Analphabetinnen. Insgesamt stehen die Gastarbeiter in diesem Spätsommer hoch im Kurs. Weitgehend ausverkauft sind auch die Italiener, bis auf eine kleine Zahl von Handwerkern, wie Schneider, Maler und Elektromechaniker oder verwandte Berufe.[8]

2.2 Soziales Milieu der türkischen Migranten

Im Hinblick auf die aktuelle Situation wird immer wieder auf das soziale Milieu der ersten Generation hingewiesen. Eine große Anzahl an Gastarbeitern soll einst aus anatolischen Dörfern mit wenigen tausend Einwohnern nach Deutschland gekommen sein und demnach aus sehr einfachen Verhältnissen stammen. Beispielsweise wies bereits 1965 Siegfried Balke von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände darauf hin, dass diese Arbeitnehmer

aus „verkehrsarmen, dünn besiedelten und kaum industrialisierten Gebieten […] in eine hoch industrialisierte Gesellschaft“ gekommen seien.9 Darüber gibt es jedoch leider kaum statistisches Material. Allerdings verweist Karin Hunn mit Bezug auf die Anfangsjahre der türkischen Migrationsströme auf die Studie von Abadan aus dem Jahr 1963, aus der hervorgeht, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Mehrheit der türkischen Zeitarbeiter aus Istanbul stammte. Es ist zu betonen, dass es anscheinend keine Statistiken gibt, die wenigstens bis zum Jahr 1973 die genaue Herkunft der türkischen Zeitarbeiter dokumentieren und die Schätzung, 30% der ersten Generation seien Analphabeten gewesen, bleibt daher zu belegen.[10]

2.3 Migrationsentwicklung ab den 70er Jahren

Gut ein Jahrzehnt nach Anwerbung der ersten Gastarbeiter - 1972 - stellten diese bereits 10% aller Erwerbstätigen in Deutschland.[11] 1973 wurde allerdings mit dem Anwerbestopp auf Grund der Ölkrise dem weiteren Zustrom von Migranten aus Nicht-EG-Ländern ein Riegel vorgeschoben. Zu diesem Zeitpunkt lebten 3,9 Millionen Ausländer in Deutschland, davon ca.

850.000 Türken.[12] Die Schlussfolgerung aus der Regelung von 1973 war, dass die

Einwanderung in die Bundesrepublik nur noch durch Eheschließung oder

Familienzusammenführungen möglich sein sollte. Dadurch sank zwar die Zahl ausländischer

Arbeiter zwischen 1973 und 1979, wie von der Bundesanstalt für Arbeit vorgesehen auf 1,8

Millionen, aber im Jahr 1980 lag die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um eine Million höher als 1972.[13] Ulrich Herbert zufolge haben wir es hierbei nicht mit einer deutschen Besonderheit zutun, sondern es handle sich um ein altbekanntes Schema, nach dem nach einer längeren Aufenthaltsdauer – etwa von zehn Jahren – aus dem vorübergehenden Arbeitsaufenthalt automatisch ein Dauerzustand werde.[14]

Zu einem weiteren Anstieg der ausländischen Bevölkerung kam es im Zuge des Ausbruchs militärischer Auseinandersetzungen zwischen türkischen Sicherheitskräften und der Partiya Karkerên Kurdistan (PKK) in den östlichen, überwiegend von Kurden bewohnten Provinzen der Türkei, welcher zu einem dramatischen Anstieg von Asylsuchenden in den 1980er und 1990er Jahren führte.[15] Im Jahr 1980 gingen 108.000 Asylanträge in Deutschland ein, so viele wie in

den dreißig Jahren zuvor nicht einmal insgesamt gestellt worden waren. Der Anstieg an

Asylbewerbern erreichte seinen Höhepunkt 1992 mit 438.000 Anträgen.[16] Seit den 90er Jahren ist die Türkei dabei neben Jugoslawien der Staat, von dem aus die meisten Asylanträge ausgehen.[17]

Daten zur Bestimmung der kurdischen Bevölkerung in Deutschland fehlen allerdings vollständig und ihre Größe lässt sich daher nur aus den türkischen Asylanträgen - über die es auch keine zusammenfassende Untersuchung gibt - ungefähr ableiten.

2.4 Status Quo

Durch die neue Situation in der Bundesrepublik, in der die Vorstellung von einer unkomplizierten Rückkehr der ursprünglichen Gastarbeiter in ihre Heimatländer in weite Ferne rückte, stellten sich auch vollkommen neue Fragen und ergaben neue Herausforderungen. Es ist falsch zu behaupten, die Debatte um die Notwendigkeit einer gut durchdachten Ausländerpolitik sei erst in den letzten zwei Jahrzehnten aufgekommen. Bereits 1976 stellte das Arbeitsministerium beispielsweise fest: „Zu den Problemfeldern der heutigen Ausländerpolitik

gehören […] der Familiennachzug, die Geburtenentwicklung, die Ghettobildung, die

6

soziologische Umschichtung der Stadtbevölkerung, Schul- und Berufsprobleme sowie Rechts- und Statusunsicherheit.“ [18]

Hier kommt schnell die Frage auf, warum trotz zielgenauer Benennung der Problemfelder, diese bis heute noch im Kern dieselben geblieben sind. Der Glaube an eine Rückkehr und die dadurch verfolgte „Rückkehrbereitschaftspolitik“ nach dem Motto „Deutschland ist kein Einwanderungsland“, die lange Jahre von der Bundesrepublik betrieben wurde, sollten mittlerweile allerdings der Vergangenheit angehören.[19]

Inzwischen sind von denen in Deutschland lebenden 6,8 Millionen Ausländern offiziell 1.7

Millionen türkischer Herkunft, wobei diejenigen, die durch Inkrafttreten des Staatsbürgerschaftsrechts von 2000 die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten, darin nicht einbezogen sind.[20] Die Politik muss zur Schaffung von Lösungswegen zu bestimmten Problemen die aktuelle Situation punktgenau erfassen. Der angesprochene Mangel an Informationsmaterial sowie weitere Faktoren, auf die ich im Folgenden näher eingehen werde, haben dies allerdings bisher behindert.

3 Kriterien zur Bestimmung von Integrationserfolgen

3.1 Kenntnis der Ausgangssituation

Der Bund gab zum Nationalen Integrationsplan 2007 die Erklärung ab, dass sich „erfolgreiche Integrationspolitik an klaren Indikatoren messen lassen [muss] … Diese müssen fortentwickelt und zur Grundlage einer regelmäßigen Berichterstattung und Evaluation werden.“ So genanntes Integrationsmonitoring, also die regelmäßige Messung von Stand und Veränderung der Integration von Migranten anhand bestimmter Indikatoren, hat seit dem Jahr 2000 steigende Aufmerksamkeit in der Politik erfahren. Grund dafür waren zahlreiche politische, gesetzgeberische und institutionelle Veränderungen auf dem Gebiet der

Integrationspolitik.[21] Um aber überhaupt von Integrationserfolgen bzw. Misserfolgen sprechen

zu können, muss vorerst die Ausgangssituation bekannt sein, an der sich alle weiteren Messungen orientieren. Genau das war bisher nicht der Fall. Es ist bisher nicht gelungen, eine gemeinsame Basis zu finden, die den Zweck der Erfassung bestimmter Daten festlegt. In der Statistik beispielsweise gibt es keine Einigung darüber, wie man diejenigen Personen in Deutschland berücksichtigen kann, die zwar selbst nicht eingewandert sind (also die jetzige zweite und dritte Generation), teilweise die deutsche Staatsangehörigkeit haben, aber dennoch auf Grund ihres Migrationshintergrunds unter anderen Bedingungen leben als ihre deutschen Mitbürger. Erfasst werden hingegen nur die tatsächlichen Ausländer, womit das Kriterium der Staatsangehörigkeit das einzig ausschlaggebende ist. Dadurch wird eine Unterscheidung zwischen in Deutschland geborenen Kindern von ausländischen Eltern vor der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsgesetzes und denjenigen, die selbst migrierten, in der Auswertung nicht möglich.[22] Anders herum kann die Generation nach 2000 in der Datenerfassung nicht mehr identifiziert werden.

Ebenfalls haben sich seit den Neunzigerjahren eine große Zahl an Ausländern einbürgern lassen, beispielsweise in der Zeit von 1990 bis 2006 ca. 592000 Türken.[23] Eine Erfassung all dieser Personen ist aber deswegen so wichtig, weil die Ergebnisse der Statistiken alle nötigen Informationen liefern sollen, die zu einer besseren Planung in der Integrationspolitik gebraucht werden. Obwohl die Frage nach einer neuen Bestimmungsgröße schon seit längerer Zeit gestellt wird, hat sich in der realen Umsetzung noch nicht viel getan. Der Begriff „Bürger mit Migrationshintergrund“ beispielsweise ist inzwischen in aller Munde, konnte sich aber als statistische Einheit bislang nicht durchsetzen, weil er nicht genau definiert ist.[24]

Erstmals wurde der Begriff im Jahr 2006 bei der Auswertung der Daten des Mikrozensus 2005 statistisch eingesetzt. Einbezogen wurden alle Personen nicht deutscher Staatsangehörigkeit, aber auch eingewanderte Personen und deren Kinder, die bereits eingebürgert sind. Demnach leben in Deutschland 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, also fast 19 Prozent. Gut die Hälfte aller Personen mit Migrationshintergrund hat demnach einen deutschen Pass. Bei

dieser Erhebung wurde allerdings nicht in die verschiedenen Herkunftsländer unterschieden. [25]

Eine statistische Analyse der aktuellen Situation der türkischen Personen in Deutschland kann im Moment also die zweite und dritte Generation nur dann einbeziehen, wenn die Angehörigen dieser Gruppe nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben.

[...]


[1] Hunn, Karin: S. 29.

[2] Herbert, Ulrich: S. 210.

[3] Vgl. http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,8065571,00.html. [Stand: 18.9.2010]

[4] Vgl. Sarrazin-Debatte, aber auch die Diskussionen um Erdogans Forderung türkischer Gymnasien in Deutschland sowie die von Streitigkeiten begleitete Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes im deutschen Bundesrat im Sommer 2002.

[5] Hunn, Karin: S. 29 f.

[6] Vgl. z. B. Knortz, Heike: S. 154-156.

[7] Herbert, Ulrich: S. 210.

[8] http://www.politikundunterricht.de/3_00/Mater-Migration.html. [Stand: 18.9.2010]

[9] Hunn, Karin: S. 71.

[10] http://www.lehrer-info.net/kompetenz-portal.php/cat/15/aid/122/title/Veraenderte_Rahmenbedingungen_-_Veraenderte_Migrantenfamilien. [Stand:

18.9.2010]

[11] http://www.auslaender-statistik.de/bund/gast_1.htm. [Stand: 18.9.2010]

[12] http://www.politikundunterricht.de/3_00/Mater-Migration.html. [Stand: 18.9.2020]

[13] Statistisches Bundesamt (2004): S.5.

[14] Als Beispiel nennt er die Ruhrpole zu Anfang des Jahrhunderts.

[15] http://www.focus-migration.de/Tuerkei_Update_04_2.6026.0.html. [Stand: 18.9.2010]

[16] BMF: Asyl in Zahlen 2009: S. 9; . http://www.bpb.de/wissen/6RE109,0,0,Asylsuchende_und_Asylberechtigte.html. [Stand: 18.9.2010]

[17] Wie viele davon allerdings Kurden sind, lässt sich aus statistischem Material nicht ableiten.

[18] Herbert, Ulrich: S. 234.

[19] Zu dieser Politik zählten u. a. die Untätigkeit gegenüber der Bildung von Ausländersiedlungen und die gezielte Förderung von Ausländerklassen zur Aufrechterhaltung der kulturellen Identität und damit der Rückkehrbereitschaft der Migranten. Vgl. Hunn, Karin: S. 296 f.; Herbert, Ulrich: S. 238.; http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13495353.html. [Stand: 18.9.2010]; Currle, Edda; Wunderlich, Tanja: S. 51.

[20] http://www.wsws.org/de/2000/jan2000/staa-j28.shtml. [Stand 18.9.2010] Zusammengefasst beinhaltet es folgende Regelungen: Ausländer erhalten unter bestimmten Voraussetzungen schon nach 8, nicht mehr nach 15 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft, In Deutschland geborene Kinder, von denen ein Elternteil schon mindestens 8 Jahre in Deutschland lebt, besitzen automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft, bis zum 23. Lebensjahr müssen sie sich jedoch für eine Staatsbürgerschaft entscheiden.

[21] http://www.focus-migration.de/Integrationsmonitori.6318.0.html. [Stand: 18.9.2010]

[22] Vgl. z. B. Statistisches Bundesamt: Datenreport 2006.; Bundesministerium für Bildung und Forschung: OECD-Veröffentlichung „Bildung auf einen Blick 2003“; http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1221/umfrage/anzahl-der-auslaender-in-deutschland-nach-herkunftsland/. [Stand: 18.9.2010]; http://www.welt.de/politik/deutschland/article7222075/Tuerken-sind-die-Sorgenkinder-der-Integration.html. [Stand: 18.9.2010]; Hailbronner, Kay: S.16.

[23] http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkeist%C3%A4mmige_in_Deutschland#cite_note-A-6. [Stand: 18.9.2010]

[24] Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales: S.8.

[25] Statistisches Bundesamt (2006): Datenreport 2006: S.9.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Auf dem Weg der Integration? Eine Analyse der aktuellen Möglichkeiten zur Messung von Integrationserfolgen am Beispiel der türkischen Minderheit in Deutschland
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
30
Katalognummer
V207115
ISBN (eBook)
9783656342250
ISBN (Buch)
9783656342274
Dateigröße
1045 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutschland, türkei, türken, messung, integration, messbar, indikatoren, bericht, 2007, erfolg, diskurs
Arbeit zitieren
Hannah Amhaz (Autor), 2010, Auf dem Weg der Integration? Eine Analyse der aktuellen Möglichkeiten zur Messung von Integrationserfolgen am Beispiel der türkischen Minderheit in Deutschland , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207115

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