Charakteristika starker und schwacher Säuren


Forschungsarbeit, 2011

10 Seiten, Note: 2


Leseprobe

1. Ziel des Versuches

Ziel des Versuches ist den Äquivalenzpunkt einer starken und einer schwachen Säuere zu ermitteln. Dies folgt durch die Titration.

2. Theorie

2.1. Welche Formeln kann man benutzen, um die p-H Werte der Lösung an den Charakteristischen Punkten der Kurve zu berechnen?

Für schwache Säuren gilt die Henderson- Hasselbach- Gleichung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Für starke Säuren gilt: pH= ¯10log[H3O]

2.2. . Herleitung der Formeln

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3. Basiswissen

Bei dieser Säure- Base- Titration gilt es eine vorgelegte Säure mit Natronlauge- Maßlösung potentiometrisch zu titrieren. Da sie Säurekonzentrationen und Volumina in diesem Fall vorgegeben waren, wird bei der Auswertung auf die Unterschiede zwischen den Titrationen eingegangen.

Unter einer potentiometrischen Titration versteht man eine elektrochemische Messmethode der chemischen Analytik.

In der Chemie beschreibt der Neutralpunkt bei einer Säure-Base-Reaktion den Zustand einer Lösung, die nach der Definition des pH-Wertes als neutrale Lösung bezeichnet wird. Wenn eine starke Säure und eine starke Base in eine Lösung vorliegen, so sind der Neutralpunkt und Äquivalenzpunkt gleich.

Bei einer schwachen Säure und einer starken Base liegt der Äquivalenzpunkt oberhalb des Neutralpunktes; bei schwachen Basen und starken Säuren liegt der Äquivalenzpunkt unterhalb des Neutralpunktes.

Bei starken Säuren(z.B. Salzsäure) liegt das Gleichgewicht vollständig auf der Seite der Produkte, wodurch die Wasserbildung quantitativ verläuft. Der pH-Wert ist aufgrund der vollständigen Dissoziation nur die Konzentration ihrer wässrigen Lösung bestimmt. Bei dem Vermischen gleicher Stoffmengen entsteht eine neutrale Lösung. Die saure Wirkung ist durch die Neutralisation aufgehoben. Dabei sind die Anionen der Säure und die Kationen der Base nicht beteiligt. Die Neutralisation ist also eine Reaktion von Hydronium- Ionen mit Hydroxid-Ioenen zu Wassermolekülen.

Bei schwachen Säuren(z.B. Essigsäure) ist die Dissoziation nicht vollständig, es liegen also undissozierte Moleküle und Ionen vor. Der pH- Wer lässt sich daher nicht aus der Konzentration der Säure errechnen, sondern man benötigt noch die Lage des Protolysegleichgewichts. In der wässrigen Essigsäure-Lösung sind nur wenige Hydronium- Ionen enthalten. Bei der Neutralisation mit Natronlauge werden diese aus dem Gleichgewicht entfernt und daher durch Dissoziation von Essigsäure- Molekülen nachgeliefert. Die entstandene Lösung reagiert alkalisch, da das Acetat- Ion mit Wasser mit Wasser reagiert.

[...]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Charakteristika starker und schwacher Säuren
Hochschule
Universität Paderborn  (Chemie)
Note
2
Autor
Jahr
2011
Seiten
10
Katalognummer
V209797
ISBN (eBook)
9783656375937
ISBN (Buch)
9783656376682
Dateigröße
437 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
charakteristika, säuren
Arbeit zitieren
Bachelor/ Staatexam Gökhan Canikati (Autor), 2011, Charakteristika starker und schwacher Säuren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209797

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