Der Vietnamkrieg: Auswirkungen auf Politik und Studentenschaft der Bundesrepublik Deutschland

Eine Analyse des deutsch-amerikanischen Verhältnisses im Kontext des Vietnamkriegs


Facharbeit (Schule), 2012
34 Seiten, Note: 15 Punkte = 0,66

Leseprobe

INHALT

1 Überblick über Entstehung und Verlauf der US- amerikanischen Militärintervention in Vietnam bis zur „Tet- Offensive“ 1968

2 Das amerikanisch- deutsche Verhältnis im Kontext des Vietnamkriegs
2.1 Die Kanzlerschaft Ludwig Erhards
2.1.1 Bedingungsloses Vertrauen der deutschen Regierung in den Militäreinsatz
2.1.2 Außenpolitische Herausforderungen für die Bundesrepublik
2.1.2.1 NATO- Krise und Entspannungspolitik
2.1.2.2 Die Bundesrepublik zwischen Frankreich und den USA
2.2 Die Kanzlerschaft Kurt- Georg Kiesingers
2.2.1 Teilweiser Vertrauensverlust in den US- amerikanischen Kurs
2.2.2 Der Vietnamkrieg im Kontext der weiteren Entspannung
2.3 Das Ringen um Unterstützungsleistungen
2.4 Auswirkungen des Einsatzes auf die militärische Präsenz Amerikas in Deutschland
2.4.1 Ausgleichszahlungen
2.4.2 Das „Prinzip der Dualen Stationierung“
2.4.3 Probleme durch nach Deutschland zurückgekehrte, traumatisierte Soldaten

3 Die Haltung der deutschen Studenten dem amerikanischen Verbündeten gegenüber
3.1 Hohes Ansehen der USA vor Beginn des Militäreinsatzes in Vietnam
3.2 Entstehung des Antiamerikanismus
3.3 Die USA als Inbegriff des Imperialismus
3.4 Die deutsche Regierung als „Komplize“ der USA
3.5 Formen des Protests gegen den Vietnamkrieg und die USA
3.5.1 Das „Vietnam- Semester“ 1965/66
3.5.2 Der „Internationale Vietnamkongress“
3.5.3 Weitere Aktionen

4 Auswirkungen des Protests auf den Standpunkt der Bundesregierung

5 Vergleich von Irak- und Vietnamkrieg mit Blick auf die Position der deutschen Öffentlichkeit

6 Anhang

1 Überblick über Entstehung und Verlauf der US- amerikanischen Militärintervention in Vietnam bis zur „Tet- Offensive“ 1968

Am 7.5.1954 befreite sich Indochina in der Schlacht von Dien Bien Phu endgültig von seiner Kolonialmacht Frankreich[1]. Nach der Teilung des Landes in Nord- und Südvietnam auf der „Genfer Indochina-Konferenz“ im Frühjahr 1954 wurde im September des gleichen Jahres die SEATO von den USA und sieben weiteren Staaten gegründet[2]. Diese sollte den Mitgliedsstaaten gegenseitigen Beistand im Falle einer kommunistischen Bedrohung zusichern und gab bereits Sicherheitsgarantien für Südvietnam[3].

Hatte schon US- Präsident Harry S. Truman getreu seiner „Containment- Politik“ zur Eindämmung des Kommunismus die französische Kolonial-verwaltung im Kampf gegen die nationalkommunistische vietnamesische Untergrundbewegung (Viet Minh) unter Rebellenführer Ho Chi Minh unterstützt[4], waren die USA seit dem Rückzug der Franzosen 1954 nun in Südvietnam verdeckt militärisch aktiv[5]. Indem er die Aufrüstung der Saigoner Armee und die Aufstockung der Zahl der Militärberater von 685 auf 16.732 genehmigte[6], stand US- Präsident John F. Kennedy dem südvietnamesischen Präsidenten Ngo Dinh Diem gegen die Bedrohung durch die Nationale Befreiungsfront (NLF; im allgemeinen Sprachgebrauch auch „Vietcong“ genannt), einer kommunistischen Guerilla, bei.

Die Ermordung von Diem im November 1963[7], der einem „amerikanische[n] Komplott“[8] zum Opfer gefallen sein soll, stürzte das Land in eine innenpolitische Krise und veranlasste die amerikanische Führung, den Einsatz, der bisher kaum zu Kritik geführt hatte, auszuweiten. Der Beschuss[9] des US-Zerstörers Maddox im August 1964 durch nordvietnamesische Patrouillenboote im Golf von Tonkin ermöglichte dem neugewählten US- Präsidenten Lyndon B. Johnson die „Tonkin Gulf- Resolution“[10] im Kongreß durchzusetzen. Diese sollte dem Präsidenten eigentlich nur erlauben, einen Angriff auf US- Truppen entsprechend zu erwidern, war für ihn und seine Berater jedoch „eine Art ´Blankovollmacht´ und das funktionierende Äquivalent einer Kriegserklärung“[11].

Zwar suchte Johnson sehr wohl, den Konflikt friedlich zu lösen, indem er der Führung in Hanoi im Gegenzug für die Anerkennung Südvietnams und für die Einstellung der Unterstützung der NLF Wirtschaftshilfe anbot. Gemäß dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“[12] drohte er jedoch andererseits mit Luftangriffen, sollte der Norden nicht auf seinen Kompromissvorschlag eingehen. Dort setzten sich aber die Kräfte durch, die einem solchen Kompromiss nicht zustimmen und den Süden militärisch angreifen wollten. Daher drangen noch im September 1964 die ersten Soldaten aus dem Norden über den „Ho Chi Minh- Pfad“[13] in Südvietnam ein[14].

Anfang 1965 kam es verstärkt zu Terrorattacken und Angriffen auf US- Stützpunkte durch die NLF, bei denen immer mehr Amerikaner verletzt und getötet wurden[15]. Die massive Reaktion darauf erfolgte mit der Bombardierung des „Ho Chi Minh- Pfads“ im Rahmen der Operation „Rolling Thunder“ und der Entsendung von regulären Kampftruppen. Dies hatte zwangsläufig eine immer stärkere Verwicklung der USA in den Krieg zur Folge. Vor die Wahl gestellt, sich aus Vietnam zurückzuziehen und dadurch einen Verbündeten im Stich zu lassen sowie das Vordringen des Kommunismus nicht zu verhindern, oder aber durch ein verstärktes amerikanisches Eingreifen eine bessere Verhandlungsbasis zu erreichen, entschied sich Johnson für Letzteres.

Waren 1964 noch 23.000 amerikanische Militärberater im Einsatz, betrug die Truppenstärke der 1965 eingesetzten US- Soldaten bereits 184.000 Mann[16]. Ein Ende des Kriegs war jedoch auch 1966 noch nicht in Sicht, obwohl mittlerweile über 400.000 Amerikaner in Vietnam stationiert waren[17]. Zudem bröckelte im eigenen Land die Zustimmung für den Krieg. Eine Mehrheit der Amerikaner bezeichnete ihn in Umfragen als „Fehler“[18], und auch in der Politik wuchs die Anzahl kritischer Stimmen.

Am 31. Januar 1968[19] begann mit der „Tet- Offensive“[20] ein groß angelegter Angriff der NLF zusammen mit nordvietnamesischen Truppen, bei dem 80000 Kämpfer mehr als hundert Städte in Südvietnam angriffen[21]. Zwar war die Offensive für die NLF militärisch ein Fehlschlag, da über die Hälfte der Angreifer ums Leben kam und sie dadurch nie mehr so schlagkräftig wurde wie zuvor[22], sodass „die meisten westlichen Kommentatoren […] Sieg [schrien]“[23]. Zugleich aber hatte Nordvietnam seine Handlungsfähigkeit gezeigt. Damit wirkte die „Tet- Offensive“ demoralisierend auf die amerikanische Öffentlichkeit, der Johnson einen positiven Kriegsverlauf versprochen hatte[24].

Ein Ende des Militärengagements war jedoch nicht in Sicht und auch die amerikanische Art der Kriegsführung – der flächendeckende Einsatz des Entlaubungsmittels Napalm sowie Flächenbombardements – sorgte für Entsetzen.

Seine Glaubwürdigkeit hatte bereits so stark gelitten, dass die „Tet- Offensive“ das Ende seiner Präsidentschaft einläutete. In einer Fernsehansprache am 31. März 1968[25] verkündete Johnson schließlich „einen Bombardierungsstop für Nordvietnam oberhalb des 20. Breitengrades“[26] und verzichtete nun auf eine erneute Kandidatur für das Amt des Präsidenten Ende des Jahres.

Der Vietnamkrieg war in dieser Phase ein Auslöser für Protestaktionen in aller Welt, insbesondere der Studentenschaft. Zudem prägte er die Beziehungen der USA zu ihren Verbündeten. Im Zuge dieser Arbeit sollen die offizielle Haltung der Bundesrepublik Deutschland zu den USA im Schatten dieses Kriegs ebenso wie die Haltung der Studentenschaft in der Bundesrepublik zum Vietnamkrieg herausgearbeitet werden.

2 Das amerikanisch- deutsche Verhältnis im Kontext des Vietnamkriegs

Die deutsch- amerikanischen Beziehungen zwischen 1963 und 1969 waren gekennzeichnet von einem latenten Auf und Ab. Man kann diese Zeit als eine „Phase des Übergangs“[27] charakterisieren, in der Ludwig Erhard und Kurt- Georg Kiesinger außenpolitisch gesehen lediglich „Übergangskanzler“[28] waren. Denn das Verhältnis beider Staaten glich „einem Tasten und Suchen“[29], die Bundesregierung agierte auf dem Gebiet der Außenpolitik unentschlossen.

2.1 Die Kanzlerschaft Ludwig Erhards

2.1.1 Bedingungsloses Vertrauen der deutschen Regierung in den Militäreinsatz

In der Bundesrepublik fand Lyndon B. Johnson zunächst einen verlässlichen Unterstützer seiner Vietnampolitik, insbesondere in Bundeskanzler Ludwig Erhard. Aber auch führende Sozialdemokraten wie Willy Brandt und Fritz Erler versicherten Johnson ihre Unterstützung[30]. In Anbetracht des amerikanischen Engagements in Europa hielt die Bundesregierung eine politische Unterstützung seines NATO- Partners, dem man mit fast „leerformelhaften Bekenntnissen“[31] beistand, für notwendig. Erhard äußerte auch nach Beginn der ersten Bombenangriffe im Rahmen der Operation „Rolling Thunder“ „Verständnis für das amerikanische Vorgehen in Vietnam“[32]. Beeinflusst auch von seiner engen persönlichen Beziehung zu Johnson, die er mit dem Satz „der Präsident verehrt mich und ich verehre ihn“[33] zu charakterisieren suchte, betonte Erhard die Bedeutung des Militäreinsatzes für das Verhältnis beider Staaten zueinander:

„ […] Although not everybody was concerned with it, Viet-Nam was important to most Germans because they regarded it as a kind of testing ground as to how firmly the US honors its commitments. In that respect there existed a parallel between Saigon and Berlin.”[34]

Diese „Berlin- Saigon- Analogie“[35] sollte die Notwendigkeit, das amerikanische Handeln zu unterstützen, verdeutlichen, weil nur so die Bundesrepublik gegen eine „kommunistische Aggression“[36] verteidigt werden könne. Sie basierte auf den Grundzügen der amerikanischen „Rollback- Politik“ zur Verhinderung des „Domino- Effekts“[37], die der ehemalige US- Außenminister John Foster Dulles beschrieb:

„ […] An die Stelle der bloßen Defensive sollte eine Befreiungsstrategie […], ein ´roll back´ des Kommunismus treten […] Mit unnachsichtiger Härte hätten die Vereinigten Staaten der kommunistischen Weltbewegung entgegenzutreten.“[38]

Würde man nichts gegen das Vordringen des Kommunismus unternehmen, sähen die USA nicht nur die Existenz Südvietnams in Gefahr, sondern alle Staaten der Region dem Kommunismus ausgeliefert[39]. Da die Mehrheit der Deutschen nicht an der militärischen Durchsetzungsfähigkeit der USA in Südostasien zweifelte, stellte das Militärengagement in Vietnam für sie in Anbetracht der kommunis-tischen Bedrohung eher eine Beruhigung dar[40].

Andererseits wurde der Einsatz als Prüfstein für die Verbundenheit der USA mit seinem deutschen Verbündeten angesehen. So warnte Erhard am 25. Februar 1964 im Bundesparteivorstand der CDU[41], „daß eine allzu starke Fixierung der USA auf den südostasiatischen Schauplatz elementare Interessen der […] NATO und der von ihr abhängigen Bundesrepublik gefährde“[42].

2.1.2 Außenpolitische Herausforderungen für die Bundesrepublik

2.1.2.1 NATO- Krise und Entspannungspolitik

In der US-amerikanischen Regierung wollte man inzwischen „den Verhandlungen über die Nichtverbreitung von Atomwaffen mehr Aufmerksamkeit als NATO- Fragen“[43] einräumen und einer Entspannung der amerikanisch- sowjetischen Beziehung Vorrang vor der Solidarität mit den Verbündeten geben. So war Präsident Johnson bereits 1965 von dem für Deutschland prestigeträchtigen Projekt einer multilateralen Atomstreitmacht (MLF) abgerückt[44], „das Deutschland als seinen Eintritt in den Klub [sic!] der Atommächte betrachtete“[45]. Diese Entscheidung, der Versuch der Sowjets, die Bundesrepublik international zu isolieren, und das Zurücktreten der Bedeutung der NATO gefährdeten nach verbreiteter Auffassung die Sicherheit West- Deutschlands[46].

Zugleich beteiligte sich aber auch die Bundesrepublik an der Entspan-nungspolitik. Mit der „Friedensnote“ vom 25.3.1966, in der man sich für einen Gewaltverzicht aussprach, machte man die Ost- West Entspannung unabhängig von der Lösung der „deutschen Frage“ und führte die unter Konrad Adenauer begonnene „Politik der Bewegung nach Osten hin“[47] weiter[48].

2.1.2.2 Die Bundesrepublik zwischen Frankreich und den USA

In Frankreich wurde der Militäreinsatz der USA in Vietnam durch Charles de Gaulle scharf kritisiert. War das Verhältnis Bonns zu Paris und Washington bis dahin „ein eher gewöhnliches, Gefährdungen wie Chancen bergendes Optionsproblem deutscher Außenpolitik“[49], drohte der Bundesrepublik nun die Gefahr, den Schutz eines Partners zu verlieren und „zwischen allen Stühlen der Weltpolitik zu sitzen“[50] Denn Deutschland unterstützte die Vietnam- Politik der USA bereitwillig und akzeptierte die Vormachtstellung Amerikas. Dies belastete wiederum das deutsch- französische Verhältnis.

2.2 Die Kanzlerschaft Kurt- Georg Kiesingers

2.2.1 Teilweiser Vertrauensverlust in den US- amerikanischen Kurs

Der außen- und sicherheitspolitische Experte der SPD, Fritz Erler, zweifelte bereits im Herbst 1965 an der „Gleichung“, die von ihm bis dahin als schlüssig erachtet wurde, dass das Eintreten der USA für die Freiheit Berlins identisch mit Amerikas Kampf gegen den Kommunismus in Südvietnam wäre[51]. Der Außenminister unter Kiesinger, Willy Brandt, der im Nachhinein selbstkritisch urteilte, die „Auswirkungen [des Vietnamkrieges; S.D.] lange nicht erkannt und sie dann beiseite zu schieben gesucht“[52] zu haben, hat nach eigenen Angaben zu keiner Zeit an die „Berlin- Saigon- Analogie“ geglaubt[53].

Die Ziele der USA wurden im Laufe der Zeit in Europa nicht mehr als moralisch einwandfrei betrachtet, „worunter Amerikas Rolle als moralischer Führer im Kampf gegen den Kommunismus litt“[54]. Auch in den Reihen der SPD wurde der Krieg immer mehr zu einem „moralischen Problem“[55]. Zwar äußerte Brandt in der Öffentlichkeit keine Kritik an den USA, da er die Bundesrepublik nicht als „weltpolitische[n] Lehrmeister oder gar Sittenrichter“[56] sah und der Ansicht war, einen Freund in der Not schonen zu müssen[57]. Er bevorzugte stattdessen inoffiziell eine Lösung des Konflikts durch Diplomatie[58]. Konkret ausgedrückt wurde dies bei einer Versammlung der deutschen Botschafter Asiens im Frühjahr 1967 in Tokyo[59], als festgehalten wurde, dass „die bundesdeutsche Politik […] ihre begrenzten Möglichkeiten nutzen und auf eine friedliche Lösung hinwirken“[60] sollte. Als Koalitionspartner in der Regierung befand Brandt anders als Erhard, dass der Krieg in Vietnam „den deutschen Sicherheitsinteressen abträglich“[61] sei. Es wurde argumentiert, „dass Deutschlands Vertrauen in Amerikas Engagement für den NATO- Pakt durch einen Rückzug Amerikas aus dem Krieg nicht geschmälert würde“[62]. Ein Verbleiben der US- Truppen in Vietnam zum Zeichen der Bündnistreue war daher nicht notwendig. Auch in der Union wuchs die Ablehnung des Vietnam- Einsatzes, Altbundeskanzler Adenauer forderte die USA sogar in der Öffentlichkeit zum Rückzug aus Vietnam auf[63].

[...]


[1] Thamer, Hans- Ulrich: Politische Ordnungssysteme und soziale Bewegungen, in: Ders.: Glo-

balisierung 1880 bis heute, WBG Weltgeschichte. Eine Globale Geschichte von

den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Band 6, Darmstadt 2010, S. 93.

[2] Bierling, Stephan: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik. Von 1917 bis zur

Gegenwart, München 2003, S. 136.

[3] Ebd., S. 136f.

[4] Ebd., S. 136

[5] Frey, Norbert: 1968. Jugendrevolte und globaler Protest, 3. Auflage, München 2008, S. 48.

[6] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 137.

[7] Frey, Marc: Lyndon B. Johnson. 1963-1969. Great Society und Vietnam- Trauma, in: Heideking,

Jürgen/Mauch, Christof (Hrsg.): Die amerikanischen Präsidenten. 42 historische Portraits von

George Washington bis George W. Bush, 4. Auflage, München 2005, S. 367.

[8] Scholl- Latour, Peter: Der Tod im Reisfeld. 30 Jahre Krieg in Indochina, 9. Auflage, Stuttgart

1980, S. 107.

[9] Laut Norbert Frey war der Beschuss provoziert, andere Quellen halten ihn für vorgetäuscht.

[10] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 139.

[11] Frey, Marc: Lyndon B Johnson, S. 368.

[12] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 138.

[13] Geflecht aus Straßen und Pisten, das von Nordvietnam bis in den Süden reichte und als

Nachschubweg diente (vgl. Abb. 9)

[14] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 139.

[15] Ebd., S. 139.

[16] Frey, Norbert: 1968, S. 49.

[17] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 142.

[18] Jandl, Michaela (1996/97): Widerstand gegen den Vietnamkrieg in den USA.

URL: http://www.aurora-magazin.at/wissenschaft/jandl.htm (Stand: 10.10.2012)

[19] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 142f.

[20] Benannt nach dem Vietnamesischen Neujahrstag Tet.

[21] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 143.

[22] Ebd, S. 143.

[23] Scholl- Latour: Der Tod im Reisfeld, S. 135.

[24] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 143.

[25] Lyndon B. Johnson Library and Museum (Hrsg., 2007): The President's Address to the Nation

Announcing Steps To Limit the War in Vietnam and Reporting His Decision Not To

Seek Reelection, March 31 1968. URL: http://www.lbjlibrary.net/collections/

selected-speeches/1968-january-1969/03-31-1968.html (Stand: 5.10.2012)

[26] Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik, S. 144.

[27] Kremp, Werner: Das deutsch- amerikanische Verhältnis im 20. Jahrhundert. „Besondere“ und

„normale“ Beziehungen, in: Wasser, Hartmut (Hrsg.): USA. Grundwissen Länderkunde, Band 5,

4. Auflage, Opladen 2000, S. 451.

[28] Ebd, S. 451.

[29] Ebd, S. 451.

[30] Frey, Marc: Geschichte des Vietnamkriegs. Die Tragödie in Asien und das Ende des

amerikanischen Traums, München 2006, S. 184.

[31] Reimer, Uwe: Die Sechziger Jahre. Deutschland zwischen Protest und Erstarrung (1962- 1972),

Frankfurt a.M. 1993, S. 116.

[32] „Die Welt“ vom 7.8.1964, zit. nach: O.N.: Der Vietnamkrieg und die Protestbewegungen in

der BRD von 1965 bis 1970, o.O. 2007, S. 9.

[33] O.N.: Erhard Reise. So wütend, in: Der Spiegel, Nr. 41/1966, S. 27.

[34] Digital History (Hrsg., 2012): Document 26. Memorandum of Conversation 1. Washington,

June 4, 1965, 12:30 p.m. URL: http://www.digitalhistory.uh.edu/learning_history/vietnam/

escalate26.cfm (Stand: 19.8.2012) „Obwohl nicht jeder daran Interesse zeige, so sei Vietnam für

die meisten Deutschen dennoch wichtig, da sie es als eine Art Test dafür ansähen, wie ernst

Amerika seine Verpflichtungen nähme. In dieser Hinsicht bestehe zwischen Saigon und Berlin

eine Parallele.“ Dt. Übers., zit. nach: Ruddy, T. Michael: Die Grenzen der Solidarität. Die

Bundesrepublik, die USA und der Krieg in Vietnam, in: Junker, Detlef (Hrsg.): Die USA und

Deutschland im Zeitalter des Kalten Krieges. Band II 1968- 1990, Stuttgart/München 2001, S. 201.

[35] Ruddy: Die Grenzen der Solidarität, S. 202.

[36] Ebd., S. 201.

[37] Wird ein Land kommunistisch, fallen auch die umliegenden Staaten und werden kommunistisch.

[38] Besson, Waldemar: Von Roosevelt bis Kennedy. Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik,

Frankfurt a. M. 1964, S. 182, 185. Zit. nach: Busley, Hejo/ Hoffmann, Joachim/ Hug, Wolfgang

(u.a.): Von der Zeit des Imperialismus bis zur Gegenwart, Frankfurt a.M. 1983. Geschichtliche

Weltkunde. Band 4, S. 264f.

[39] Reimer: Die Sechziger Jahre, S. 116f.

[40] Ruddy: Die Grenzen der Solidarität, S. 201.

[41] Görtemaker, Manfred: Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von der Gründung bis zur

Gegenwart, München 1999, S. 397.

[42] Ebd, S. 397.

[43] Hildebrand, Klaus: Von Erhard zur Großen Koalition. 1963 bis 1969, in: Bracher, Karl- Dietrich

(Hrsg.): Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Band 4, Stuttgart 1984, S. 174.

[44] Ebd., S. 173.

[45] Ruddy: Die Grenzen der Solidarität, S. 204.

[46] Hildebrand: Von Erhard zur Großen Koalition, S. 173f.

[47] Morsey, Rudolf: Die Bundesrepublik Deutschland. Entstehung und Entwicklung bis 1969,

München 1987, S. 76.

[48] Hildebrand: Von Erhard zur Großen Koalition, S. 188f.

[49] Ebd., S. 170.

[50] Ebd., S. 170.

[51] Hildebrand: Von Erhard zur Großen Koalition, S. 172.

[52] Brandt, Willy: Erinnerungen, 4. Auflage, Frankfurt a.M. 1990, S. 397.

[53] Ebd., S. 397.

[54] Ruddy: Die Grenzen der Solidarität, S. 203.

[55] Frey, Marc: Geschichte des Vietnamkriegs. Die Tragödie in Asien und das Ende des

amerikanischen Traums, München 2006, S. 184.

[56] Brandt: Erinnerungen, S. 398.

[57] Merseburger, Peter: Willy Brandt. 1913-1992. Visionär und Realist, Stuttgart/München 2002,

S. 563.

[58] Ruddy: Die Grenzen der Solidarität, S. 202.

[59] Brandt: Erinnerungen, S. 398.

[60] Ebd., S. 398.

[61] Ruddy: Die Grenzen der Solidarität, S. 202.

[62] Ruddy: Die Grenzen der Solidarität, S. 202.

[63] Frey, Marc: Geschichte des Vietnamkriegs, S. 184.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Der Vietnamkrieg: Auswirkungen auf Politik und Studentenschaft der Bundesrepublik Deutschland
Untertitel
Eine Analyse des deutsch-amerikanischen Verhältnisses im Kontext des Vietnamkriegs
Veranstaltung
W-Seminar "1968 - Meilensteine des Auf- und Umbruchs"
Note
15 Punkte = 0,66
Autor
Jahr
2012
Seiten
34
Katalognummer
V214015
ISBN (eBook)
9783656430315
ISBN (Buch)
9783656438304
Dateigröße
556 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Vietnamkriegs auf die bundesdeutsche Politik und die westdeutsche Studentenbewegung. Ausgehend von einer Beleuchtung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses zur Zeit der Kanzler Ludwig Erhard und Kurt-Georg Kiesinger werden die Reaktionen der Bundesrepublik auf das US-amerikanische Militärengagement in Vietnam analysiert.
Schlagworte
1968, Studentenbewegung, Dutschke, Erhard, Kiesinger, Johnson, Studentenschaft, Bundesrepublik, Deutschland, Kalter Krieg, Vietnam, Vietnamkrieg, USA, Militärengagement, antiamerikanisch, Internationaler Vietnamkongress, Nordvietnam, Ho Chi Minh, Kommunismus, Irakkrieg, Adenauer, Tet- Offensive, Außenpolitik, Nato, Entspannungspolitik, Ausgleichszahlungen, Duale Stationierung, traumatisiert, Soldaten, Studenten, Militäreinsatz, Antiamerikanismus, Imperialismus, Öffentlichkeit, 1965, 1966, 1967, Brandt, Kennedy, Berlin-Saigon-Analogie, Domino-Theorie, Rollback, Südvietnam, Südostasien, Dulles, MLF, flexible response, Sowjetunion, UdSSR, Hanoi, McNamara, Helgoland, Westernisierung, consensus liberalism, Konsensliberalismus, Berlin, Stellvertreterkrieg, Medien, Vietcong, Vietkong
Arbeit zitieren
Simon Dietlmeier (Autor), 2012, Der Vietnamkrieg: Auswirkungen auf Politik und Studentenschaft der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214015

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