Die steuerliche Behandlung von Optionsprämien

Eine ertragsteuerliche Würdigung


Bachelorarbeit, 2012

45 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aktueller Anlass: Das Urteil des FG Düsseldorf vom 13. Dezember 2011

3 Optionen und Bewertungseinheiten im Zuge von § 8b KStG
3.1 Optionsgeschäfte für den Erwerb und die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen
3.1.1 Erwerb von Gesellschaftsanteilen mittels Option
3.1.2 Veräußerung von Gesellschaftsanteilen mittels Option
3.2 Bedeutung des § 8b Abs. 2 KStG
3.2.1 Anwendungsbereich und Gesetzeszweck des § 8b Abs. 2 KStG
3.2.2 Begünstigter Veräußerungsgewinn im Sinne des § 8b Abs. 2 KStG
3.3 Bewertungseinheiten
3.3.1 Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten
3.3.2 Bewertungseinheiten im Handels- und Steuerrecht

4 Handels- und steuerbilanzielle Behandlung von Stillhalterprämien
4.1 Bilanzierung von Stillhalterverpflichtungen aus Optionsgeschäften
4.2 Bilanzierung von Stillhalterrisiken aus Optionsgeschäften
4.3 Bilanzierung des Optionsrechtes beim Erwerber
4.4 Probleme einer sachgerechten Bilanzierung von Optionsgeschäften

5 Systematische Einordnung der Literaturauffassungen u. eigene Würdigung
5.1 Befürwortende Literaturmeinungen
5.2 Ablehnende Literaturmeinungen
5.3 Kritische Würdigung der vorliegenden

Literaturmeinungen

6 Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Rechtsquellenverzeichnis

Rechtsprechungsverzeichnis

Verzeichnis der Verwaltungsanweisungen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Überblick über die ergangene Rechtsprechung und Literaturmeinungen

Abbildung 2: Steuerbilanzielle Auswirkungen einer Call-Option

Abbildung 3: Steuerbilanzielle Darstellung einer Put-Option

1 Einleitung

Die steuerliche Behandlung von Optionsprämien zählt nach wie vor zu den „eher schillernden Bereichen des Bilanzsteuerrechtes“.1 Auch durch die jüngste Rechtsprechung des Düsseldorfer Finanzgerichtes vom 13. Dezember 2011 konnten die vorherrschenden Probleme nicht abschließend geklärt werden. Die Streitfrage liegt in der Abgrenzung des Wirkungsbereiches von § 8b KStG. Für den Fall, dass sich der BFH in dem anhängigen Verfahren ebenfalls der Auffassung des FG Düsseldorf anschließen und somit gegen einen Einbezug der Optionsprämien in den Anwendungsbereich des § 8b KStG stimmen würde,2 hätte dies erhebliche Nachforderungen zur Folge. Hinsichtlich dieser Thematik werden im Rahmen der vorliegenden Arbeit folgende Fragestellungen beantwortet:

1. Kann der Saldo einer handelsrechtlich gebildeten Bewertungseinheit zur Bestimmung des Veräußerungserlöses im Rahmen des § 8b Abs. 2 KStG herangezogen werden?
2. Erlangen Optionsprämien aufgrund handelsrechtlicher Bilanzierungs­vorschriften zu unrecht Einbezug in die Freistellungsvorschriften des § 8b KStG?
3. Ist die vereinnahmte Optionsprämie als Teil des Veräußerungserlöses einer Anteilsveräußerung zu behandeln oder voll ertragswirksam zu besteuern?

Aus aktuellem Anlass wird in Kapitel 2 zunächst das Urteil des FG Düsseldorf mit den Kernaussagen zusammenfassend dargestellt. Darauf aufbauend werden zur Beantwortung der ersten Frage in Kapitel 3 die für die steuerliche Gewinnermittlung maßgebliche Vorschrift § 8b Abs. 2 KStG, die allgemeinen Grundlagen zu Optionsgeschäften sowie die handels- und steuerrechtliche Behandlung von Bewertungseinheiten im Detail vorgestellt. Im Anschluss wird die zweite Frage in Kapitel 4 anhand der bilanziellen Behandlung von Stillhalterprämien im Betriebs­vermögen3 beantwortet. Abschließend wird die dritte Fragestellung unter Berück­sichtigung der Auffassung des Verfassers in Kapitel 4 durch Abwägung einer Argumentation „pro“ und „contra“ kritisch gewürdigt.

2 Aktueller Anlass: Das Urteil des FG Düsseldorf vom 13. Dezember 2011

Das FG Düsseldorf hat mit seinem Urteil vom 13. Dezember 2011 der bestehenden Praxis in Bezug auf die steuerliche Behandlung von Optionsprämien die Grundlage entzogen. Hintergrund der Klage war die steuerliche Behandlung erhaltener Stillhalterprämien durch die Klägerin.4 Die Klägerin trat im Zuge von Erwerbs- und Veräußerungsvorgängen von Gesellschaftsanteilen als Stillhalterin von Call- und Put-Optionen auf. Handelsrechtlich fasste sie die dafür erhaltenen Stillhalterprämien gemeinsam mit dem Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit i. S. d. § 254 HGB zusammen. Streitpunkt ist an dieser Stelle der durch die Klägerin durchgeführte Einbezug des Saldos der Bewertungseinheiten in den Anwendungsbereich des § 8b Abs. 2 KStG i. V. m. Abs. 3 KStG. Das Finanzamt vertrat die Auffassung, dass die erhaltenen Stillhalterprämien von den unstreitig der Freistellung des § 8b Abs. 2 KStG unterliegenden Veräußerungsgewinnen aus Anteilen an Körperschaften für die steuerliche Gewinnermittlung zu trennen seien. Das FG folgte der Auffassung des Beklagten und wies die Klage ab. Zum einen sieht es nicht die von § 8b Abs. 2 KStG geforderte körperschaftsteuerliche Vorbelastung bei Optionsprämien sowie die Fähigkeit, Einkünfte i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1, 2, 9 und 10 Buchstabe a des Einkommensteuergesetzes zu vermitteln. Zum anderen hält es einen potenziellen Einbezug der Optionsprämie in den Anwendungsbereich des § 8b Abs. 2 KStG im Ausübungsfall für nicht sachgerecht, wenn im Fall einer Glattstellung, Veräußerung oder des Verfalls einer Option jeweils die Optionsprämie steuerlich voll wirksam erfasst würde. Im Falle der vorliegenden Bewertungseinheit entschied das FG zwecks Einkommensermittlung eine Zerlegung dieser in ihre Einzelgeschäfte und folglich nur die Anwendung des § 8b Abs. 2 KStG auf das Grundgeschäft.5 In Ermangelung einer ausführlichen und dezidierten Urteilsbegründung wird die eigentliche Tragweite des Kernproblems, nämlich der ungeklärten Reichweite der Freistellung durch den § 8b Abs. 2 KStG, deutlich.

In der aktuellen Fachliteratur haben sich zu diesem Urteil - soweit ersichtlich - bereits zwei unterschiedliche Literaturmeinungen gebildet.6 Bevor in Kapitel 5 der vorliegenden Thesis intensiv auf diese eingegangen wird, werden jedoch zunächst in den folgenden Kapiteln die relevanten, zum Verständnis wichtigen, thematischen Grundlagen behandelt.

3 Optionen und Bewertungseinheiten im Zuge von § 8b KStG

Der Zweck des § 8b Abs. 2 KStG ist im Folgenden in der Verbindung mit den Grundlagen des Erwerbs und der Veräußerung von Geschäftsanteilen mittels Optionen unter Berücksichtigung der Bilanzierung einer Bewertungseinheit zu analysieren.

3.1 Optionsgeschäfte für den Erwerb und die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen

3.1.1 Erwerb von Gesellschaftsanteilen mittels Option

Optionen sind in ihrer Ausgestaltung in vielfältiger Form anzutreffen. Sie dienen als grundlegende Finanzinstrumente und in der heutigen Zeit mehr denn je dem Erwerb und der Veräußerung von Gesellschaftsanteilen als auch der Absicherung bestehender risikobehafteter Positionen. Es findet jedoch kein unmittelbarer Erwerb von Anteilen statt, sondern vielmehr ein „bedingtes Übertragungsgeschäft“.7

Mittels einer Option wird zwischen zwei Vertragsparteien ein bedingtes Termingeschäft geschlossen, welches für den Erwerber der Option das Recht innehat, vom Verkäufer (Stillhalter) ein vorher festgelegtes Gut (Underlying) zu einem vorher festgelegten Preis (Basispreis) zu erwerben oder an ihn zu veräußern.8 Der Stillhalter hingegen hat die Pflicht, im Falle der Ausübung der Option durch den Erwerber die zuvor vereinbarten Vertragsbedingungen zu erfüllen.9 Für diese Pflicht über die Laufzeit hinweg erhält der Stillhalter eine Prämie (Stillhalterprämie), welche ihn für das eingegangene Risiko entschädigen soll.10 Deutlich wird an diesem Punkt die unterschiedliche Risikoverteilung einer Option. Der maximale Gewinn des Stillhalters ist im besten Fall die erhaltene Optionsprämie.11 Im schlechtesten Fall muss er das Underlying zu einem viel höheren Marktpreis beschaffen oder seinen Bestand zu einem deutlich niedrigen Preis veräußern, um seinen Verpflichtungen aus dem Optionsgeschäft nachkommen zu können. Häufig wird in diesem Fall jedoch ein Barausgleich (sog. Cash Settlement) vorgenommen.12 Der maximale Verlust des Erwerbers hingegen ist im Falle der Nichtausübung der Option lediglich die gezahlte Optionsprämie.13

Ein Erwerb von Gesellschaftsanteilen kann in der Praxis durch zwei verschiedene Vorgehensweisen vollzogen werden. Der potenzielle Erwerber der Gesellschafts­anteile kauft eine Kaufoption (Long Call) und erwirbt somit das Recht, zum festgelegten Basispreis das Underlying (hier Gesellschaftsanteile) zu erwerben. Die Option wird der Erwerber jedoch nur ausüben, solange diese für ihn vorteilhaft ist, d. h. wenn der gehandelte Kurs eines Anteils mindesten um einen Betrag in Höhe der gezahlten Optionsprämie über dem vereinbarten Basispreis der Option liegt.14

Eine andere Form des Anteilserwerbs ist der Verkauf einer Verkaufsoption (Short Put). In diesem Fall verpflichtet sich der Stillhalter gegenüber dem Erwerber, das vereinbarte Underlying im Falle der Ausübung der Option zum Basispreis abzunehmen.15 In beiden Fällen findet somit ein Erwerb von Gesellschaftsanteilen statt.

3.1.2 Veräußerung von Gesellschaftsanteilen mittels Option

Wie bereits der Erwerb von Gesellschaftsanteilen kann auch die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen mittels Option auf zwei Wegen durchgeführt werden. Der Erwerber einer Verkaufsoption (Long Put) hat das Recht, seine Anteile zum Basispreis an den Stillhalter zu veräußern.16 Der Erwerb dieses Rechtes kann mehrere Gründe haben. Auf diesem Wege kann zum einen an fallenden Kursen partizipiert werden, zum anderen aber auch ein bereits bestehender Bestand an Anteilen gegen eben diese abgesichert und zu einem Preis über dem aktuellen Kurs veräußert werden.17 Die andere Möglichkeit ist der Verkauf einer Kaufoption (Short Call) und somit das Eingehen der Verpflichtung, seine Anteile bei Ausübung durch den Erwerber zum festgelegten Basispreis zu übertragen. Falls sich die Anteile noch nicht im Besitz des Stillhalters befinden, entsteht bei deren Beschaffung zu Marktpreisen regelmäßig ein Verlust.18

3.2 Bedeutung des § 8b Abs. 2 KStG

3.2.1 Anwendungsbereich und Gesetzeszweck des § 8b Abs. 2 KStG

Der Gesetzgeber intendiert mit § 8b KStG die Vermeidung einer etwaigen steuerlichen Doppelbelastung von Kapitalerträgen zwischen Kapitalgesellschaften innerhalb eines Konzerns, dem sog. Kaskadeneffekt.19 § 8b Abs. 2 KStG soll vom Grundsatz her eine steuerneutrale innerkonzernliche Veräußerung von Anteilen ermöglichen und so z. B. die Bildung von Holdingstrukturen vereinfachen.20 Der Gesetzgeber hat erkannt, dass eine Weitergabe von Gewinnen neben einer Gewinnausschüttung auch über die Veräußerung von Beteiligungen und die damit verbundene Aufdeckung stiller Reserven vollzogen werden kann.21 So werden Gewinne aus Anteilsveräußerungen sowie ähnlichen Tatbeständen bei der Ermittlung des Einkommens außerbilanziell korrigiert und faktisch steuerfrei gestellt, da diese auf stillen Reserven und offenen Rücklagen beruhen, welche bereits besteuert wurden oder bei denen mit einer künftigen Besteuerung zu rechnen ist.22 Diese sachliche Befreiungsvorschrift ermöglicht eine außerbilanzielle Ergebniskorrektur, ohne die Gewinnermittlung in der Handels- und Steuerbilanz zu tangieren.23 Von diesem Betrag werden jedoch gemäß § 8b Abs. 3 KStG fünf Prozent als nicht abziehbare Betriebsausgaben fingiert und dem zu versteuernden Einkommen wieder hinzugerechnet.24 Ausnahmeregelungen bezüglich der Steuerfreistellung ergeben sich aus den §§ 8b Abs. 2 S.4 oder 5 sowie Abs. 7 und Abs. 8 KStG.

3.2.2 Begünstigter Veräußerungsgewinn im Sinne des § 8b Abs. 2 KStG

Grundsätzlich ergibt sich der begünstigte Veräußerungsgewinn im Sinne des § 8b Abs. 2 KStG als Unterschiedsbetrag zwischen dem Veräußerungspreis abzüglich der Veräußerungskosten und dem steuerlichen Buchwert der veräußerten Beteiligung.25 Jedoch hat der Gesetzgeber diesbezüglich keine allumfassende Legaldefinition für alle von § 8b Abs. 2 KStG betroffenen begünstigten Veräußerungsgewinne geschaffen, sondern verweist vielmehr in seiner Ausführung nur auf die von Satz 1 erfassten Beteiligungsveräußerungen. Andere Realisationstatbestände im Sinne des Satzes 3 werden von dieser Gewinndefinition nicht konkret erfasst.26 Die Literatur sieht diesbezüglich aber die Nähe des Veräußerungsbegriffes zu anderen Vorschriften und zieht regelmäßig den § 16 EStG, § 17 EStG sowie den § 23 EStG zu einer kontextnahen Beurteilung heran.27 Ebenso sind die im Gesetz genannten Werte, welche an die Stelle des Veräußerungspreises treten, im Wortlaut nicht näher bestimmt und bedürfen einer Prüfung der einschlägigen Literatur, um diese zu ermitteln.28 Demnach werden mit diesem Wert die Gegenleistungen bemessen, welche ein Erwerber zwecks Anteilserwerbs erbringen muss. Regelmäßig handelt es sich hierbei um die Zahlung eines Geldbetrages - jedoch sind auch die Übertragungen von Rechten und Forderungen mögliche Gegenleistungen, welche es mit dem gemeinen Wert des aufgewendeten Wirtschaftsgutes zu bewerten gilt.29

Die genaue Abgrenzung bezüglich etwaiger anrechenbarer Veräußerungskosten, die den begünstigten Veräußerungsgewinn und somit die Bemessungsgrundlage für die pauschalisierte Betriebsausgabenfiktion mindern, ist im Gesetz nicht abschließend geregelt. Es bedarf auch an dieser Stelle eines genauen Studiums der einschlägigen Literatur, welche sich jedoch bei einem unmittelbar wirtschaftlichen Zusammenhang für den Einbezug gezahlter oder erhaltener Optionsprämien als zugehörige Veräußerungskosten bzw. Veräußerungserlöse ausspricht.30

An dieser Stelle tritt mit dem befürworteten Einbezug von Optionsprämien als Veräußerungskosten in die Gewinnermittlung die bereits in der Literatur länger existierende und in den folgenden Kapiteln weiter zu ergründende steuerliche Inkonsistenz zu Tage, welche durch das Urteil vom FG Düsseldorf vom 13. Dezember 2011 ein weiteres Mal verstärkt wurde.31

3.3 Bewertungseinheiten

3.3.1 Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten

Mit dem § 254 HGB wurde im Rahmen des BilMoG eine handelsrechtliche Norm zur Bilanzierung von Bewertungseinheiten geschaffen.32 So ermöglicht es der Gesetzeswortlaut, Grundgeschäfte33 durch Sicherungsgeschäfte34 auszugleichen. Diese Zusammenfassung von Vermögensgegenständen mit meist originären deri­vativen Finanzinstrumenten35 dient jedoch rein, wie es die Bezeichnung bereits vermuten lässt, der Bewertung von Vermögensgegenständen. Im Falle einer potenziellen Realisation von Gewinnen oder Verlusten bedarf es angesichts der Berücksichtigung von Realisationsgesichtspunkten einer aufwandswirksamen Erfassung.36 Die Voraussetzungen für die Anwendung des § 254 HGB ergeben sich zum Teil aus dem ersten Halbsatz des ersten Absatzes. So benötige es nach dem Gesetzeswortlaut eines vergleichbaren Risikos des Sicherungsinstrumentes im Vergleich zum Grundgeschäft (Sicherungseignung).37 Dies impliziert die grundlegende Eignung des Sicherungsgeschäftes zur Absicherung des spezifischen Risikos aus dem Grundgeschäft. Es bedarf folglich des Vorliegens vergleichbarer Risiken sowohl für das Grundgeschäft als auch für das Sicherungsinstrument, denn nur so lassen sich durch Wertänderungen beider Instrumente gegenläufige Zahlungsströme generieren, die einer Absicherung dieser dienen können.38 Meistens handelt es sich hierbei um Marktpreisrisiken (z. B. Zinsrisiko oder Kursän­derungsrisiko) und Bonitätsrisiken (z. B. Ratingänderungen des Emittenten). Der Gesetzgeber intendiert damit die Vermeidung einer sich zufällig ausgleichenden Wertänderung aus unterschiedlichen Risiken, welche zunächst einmal den Eindruck einer funktionierenden Sicherungsbeziehung erwecken würde.39 Eine weitere Voraussetzung für die Bildung von Bewertungseinheiten ist die nachgewiesene Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung (Sicherungswirksamkeit),40 prospektiv sowie auch retrospektiv und die Absicht im Zeitpunkt der Bildung der Bewertungseinheit die Sicherungsbeziehung bis zur Erreichung des Sicherungszweckes aufrecht zu erhalten (Durchhalteabsicht).41 Darüber hinaus muss für dieses Sicherungsgeschäft eine entsprechende Dokumentation und im Falle von Makro- und Portfoliohedges ein funktionierendes Risikomanagement vorliegen.42

Bei einer kumulativen Erfüllung der Voraussetzungen können das Grund- und das Sicherungsgeschäft zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst werden.

3.3.2 Bewertungseinheiten im Handels- und Steuerrecht

Handelsrechtlich ergeben sich unterschiedliche Abbildungsmöglichkeiten je nach gewählter Buchungsmethode.43 Im Falle der Einfrierungsmethode handelt es sich um eine kompensatorische Bewertung, d. h. es findet keine Abbildung der sich ausgleichenden gegenläufigen Wertänderungen in der Bilanz und der GuV statt, solange die Sicherungsbeziehung noch intakt ist.44 Eine erfolgswirksame Erfassung des Abwicklungsergebnisses findet daher erst am Ende der Sicherungsbeziehung statt.45 Anders hingegen werden die sich ausgleichenden Wertänderungen im Falle der Durchbuchungsmethode behandelt. In diesem Fall findet ein bilanzieller Brutto­ausweis der Wertänderungen am Bilanzstichtag bzw. im Beendigungszeitpunkt statt.

Bei der Durchbuchungsmethode kann je nach Ansatz „mit“ oder aber auch „ohne“ GuV-Berührung gearbeitet werden.46

Das Saldierungsverbot von Aktiv- und Passivposten gem. § 5 Abs. 1a EStG ist steuerbilanziell dahingehend nicht zu berücksichtigen, als dass sich die handels­rechtlich gebildeten Bewertungseinheiten, die der Absicherung finanzwirtschaftlicher Risiken dienen, nach dem zweiten Halbsatz der o. g. Vorschrift auch für die steuerliche Gewinnermittlung maßgeblich (konkrete Maßgeblichkeit) sind.47 Durch den Einbezug von Bewertungseinheiten in die steuerliche Sphäre findet auch das steuerliche Ansatzverbot von Drohverlustrückstellungen gem. § 5 Abs. 4a S.2 EStG i. V. m. § 5 Abs. 1a S.2 EStG auf diese keine Anwendung.48

Durch die Einführung der Vorschrift des § 5 Abs. 1a EStG wird eine einzelne Bewertung der in der Bewertungseinheit erfassten Wirtschaftsgüter hinfällig.49 Tatsächlich realisierte Erfolge aus Grund- oder Sicherungsgeschäften (Betriebsver- mögensmehrungen/-minderungen) können diesen jedoch zumeist direkt zugerechnet werden,50 was eine steuerliche Anwendung der Gewinn- und Einkommens­ermittlungsvorschriften sowie der Verlustverrechnungsvorschriften51 herbeiführt, da diese Erfolge in der Regel meist voll steuerwirksam sind.52

4 Handels- und steuerbilanzielle Behandlung von Stillhalterprämien

Grundsätzlich folgt die steuerbilanzielle Behandlung von Optionen im Rahmen der Maßgeblichkeit i. S. d. § 5 Abs. 1 EStG der handelsrechtlichen Bilanzierung.53 Die Stillhalterprämie wird daher auch nach herrschender Literaturmeinung im Anwendungsbereich des § 8b Abs. 2 KStG berücksichtigt.54 Die bilanzielle Abbildung einer Option folgt dem Ablauf des Optionsgeschäftes. So bedarf es nach einer Zugangsbewertung der erhaltenen bzw. gezahlten Optionsprämie einer anschließenden Folgebewertung der Stillhalterverpflichtung bzw. des Optionsrechtes am Bilanzstichtag sowie einer abschließenden Bewertung bei der Ausübung, Glattstellung oder dem Verfall der Option.55 Die Zugangsbewertung der Option erfolgt mit dem Wert der Stillhalterprämie, da es sich bei dem Optionsrecht um einen eigenständigen zu aktivierenden immateriellen Vermögensgegenstand beim Erwerber,56 bzw. bei dem Veräußerer um eine eigenständige zu passivierende Verbindlichkeit, handelt.57

4.1 Bilanzierung von Stillhalterverpflichtungen aus Optionsgeschäften

Beim Stillhalter der Option wird die erhaltene Optionsprämie zunächst erfolgsneutral vereinnahmt und passiviert.58 Dies entspricht nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB dem Realisationsprinzip, wonach Gewinne erst im Zeitpunkt ihrer Realisation erfolgs­wirksam erfasst werden.59 Die vereinnahmte Optionsprämie ist nicht mehr zurückzugewähren, wodurch grundsätzlich eine bilanzielle Berücksichtigung als Verbindlichkeit wirtschaftlich nicht zweckmäßig erscheint. Jedoch stellt die Option einerseits für den Stillhalter eine potenzielle künftige Verpflichtung gegenüber dem Erwerber dar,60 bzw. ist andererseits eine erfolgswirksame Vereinnahmung der Prämie ohne Gegenleistung noch nicht sicher.61 Der Erfolg aus einem Optionsgeschäft tritt erst mit der „wirtschaftliche[n] Vertragserfüllung“62 aller Vertragsbestandteile durch die Vertragsparteien ein.63

[...]


[1] So Häuselmann, Derivate, Ubg 2008, S. 391.

[2] BFH Az. I R 18/12.

[3] Auf Optionen im Privatvermögen wird in dieser Arbeit, aufgrund der größeren Relevanz einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung, nicht weiter eingegangen.

[4] S. FG Düsseldorf vom 13.12.2011 Aktz. 6 K 1209/09 F, EFG 2012, S. 1496.

[5] Vgl. FG Düsseldorf vom 13.12.2011 Aktz. 6 K 1209/09 F, EFG 2012, S. 1496.

[6] S. dazu als Übersicht Abb. 1 im Anhang.

So Weber-Grellert, in Schmidt, EStG, 31. Aufl. 2012, § 5 EStG Rn. 144.

[7] Vgl. Briesemeister, Finanzinstrumente, 2006, S. 285; BFH vom 18.12.2002, I R 17/02 Rz. 17, BStBl. II 2004, S.126; BMF 22.12.2009 IV C 1-S 2252/10004, BStBl. I 2010, S. 94 Rz. 11; Häuselmann, Derivate, Ubg 2008, S. 391; Häuselmann/Wagner, Aktienderivate, BB 2002, S.2170; Helios/Niedrig, Optionsprämie, DStR 2012, S. 1302; IDW (BFA), Bilanzierung, Wpg 1995, S. 421.

[8] Vgl. BFH vom 18.12.2002, I R 17/02 Rz. 17, BStBl. II 2004, S.126; Dinkelbach, Anteile, DB 2006, S. 1643; Häuselmann, Derivate, Ubg 2008, S. 398; Haarmann, Optionsprämien, JbFStR 2005/2006, S. 205; Schick, Optionsgeschäfte, S. 105.

[9] S. Förschle/Usinger, in Beck Bil-Komm. 8. Aufl. 2012, § 254, Anm. 71 ff.; Helios/Niedrig, Optionsprämie, DStR 2012, S. 1302; Herzig/Briesemeister, Optionsgeschäfte, DB 2002, S.1574; Windmöller/Breker, Optionsgeschäfte, Wpg 1995, S. 389 f.

[10] gl. Herzig/Briesemeister, Optionsgeschäfte, DB 2002, S.1574.

[11] Vgl. Windmöller/Breker, Optionsgeschäfte, Wpg 1995, S. 390.

[12] Vgl. Häuselmann/Wagner, Aktienderivate, BB 2002, S.2170; IDW, Optionsgeschäfte, IDW FN 2011, S. 657 Tz. 7; Die Thematisierung der fairen Bewertung einer Option ist an dieser Stelle nicht zweckführend und wird daher im Folgenden nicht weiter behandelt.

[13] Vgl. Hull, Optionen, 8. Aufl., 2012, S. 228 ff.; s. auch Briesemeister, Finanzinstrumente, 2006, S. 296.

[14] Vgl. Briesemeister, Finanzinstrumente, 2006, S. 297; Helios/Niedrig, Optionsprämie, DStR 2012, S. 1303.

[15] S. Briesemeister, Finanzinstrumente, 2006, S. 293; Häuselmann/Wagner, Aktienderivate, BB 2002, S.2173.

[16] Vgl. Häuselmann/Wagner, Aktienderivate, BB 2002, S.2171.

[17] Vgl. Briesemeister, Finanzinstrumente, 2006, S. 296; Hull, Optionen, 8. Aufl., 2012, S. 228 ff.

[18] Vgl. Herzig, § 8b Abs. 2 KStG, DB 2003, S.1459; Rödder/Schumacher, 8b KStG, DStR 2003, S. 911; Watermeyer, in Herrmann/Heuer/Raupach, KStG, § 8b KStG Anm. 1.

[19] Vgl. Dötsch/Pung, in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Körperschaftsteuer, § 8b KStG, Tz. 51; Frotscher, in Frotscher/Maas, § 8b KStG, Rz 31.; Köhler, Steuersenkungsgesetz, DStR 2000, S. 1852.

[20] Vgl. Kröner, in Ernst & Young, Körperschaftsteuergesetz, § 8b KStG, Rz. 80.; Rödder/Schumacher, 8b KStG, DStR 2003, S. 911; Watermeyer, in Herrmann/Heuer/Raupach, KStG, § 8b KStG Anm. 40.

[21] Vgl. BMF Schreiben vom 28.04.2003 IV A 2 - S2750a - 7/03; Rödder/Schumacher, 8b KStG, DStR 2003, S. 909.

[22] Vgl. Dötsch/Pung, in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Körperschaftsteuer, § 8b KStG, Tz.6; Frotscher, in Frotscher/Maas, § 8b KStG Rz. 30a; Watermeyer, in Herrmann/Heuer/Raupach, KStG, § 8b KStG Anm. 12.

[23] Wenn im Folgenden in Bezug auf § 8b KStG von einer Steuerbefreiung, einer Freistellung o. ä. gesprochen wird, bezieht sich dies immer auf eine Freistellung i. H. v. 95 von Hundert und berücksichtigt somit die Betriebsausgabenfiktion i. S. d. § 8b Abs. 3 S. 1 KStG.

[24] Vgl. Dötsch/Pung, in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Körperschaftsteuer, § 8b KStG, Tz.59; Watermeyer, in Herrmann/Heuer/Raupach, KStG, § 8b KStG Anm. 50.

[25] Vgl. Frotscher in Frotscher/Maas, § 8b KStG, Rz. 43a; Watermeyer, in Herrmann/Heuer/Raupach, KStG, § 8b KStG Anm. 42.

[26] Vgl. Dötsch/Pung, in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Körperschaftsteuer, § 8b KStG, Tz.59; Kröner, in Ernst & Young, Körperschaftsteuergesetz, § 8b KStG, Rz. 116.

[27] S. Kröner, in Ernst & Young, Körperschaftsteuergesetz, § 8b KStG, Rz. 118 ff.

[28] S. BFH vom 12.02.1980 VIII R 114/77, BFHE 130, 378, BStBl. II 1980, 494-498; Frotscher, in Frotscher/Maas, § 8b KStG, Rz. 43c; Watermeyer, in Herrmann/Heuer/Raupach, KStG, § 8b KStG Anm. 51.

[29] Vgl. Briesemeister, Finanzinstrumente, 2006, S. 289; Dötsch/Pung, in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Körperschaftsteuer, § 8b KStG, Tz.82; Gröbl/Adrian, in Erle/Sauter, Körperschaftsteuergesetz, 2. Aufl. 2006, § 8b KStG, Rz. 105; Herzig, § 8b Abs. 2 KStG, DB 2003, S.1462; Häuselmann,

[30] Derivate, Ubg 2008, S. 398; Kröner, in Ernst & Young, Körperschaftsteuergesetz, § 8b KStG, Rz. 121; Rödder/Schumacher, 8b KStG, DStR 2003, S. 912; Schön, Optionsprämien, JbFStR 2005/2006, S. 211; a. A. Roser, Steuerbefreiung, GmbHR 2003, S. 1251.

[31] S. dazu FG Düsseldorf vom 13.12.2011 Aktz. 6 K 1209/09 F, EFG 2012, S. 1496.

[32] Vgl. Lüdenbach/Freiberg, Bewertungseinheiten, BB 2010, S.2684.

[33] So § 254 HGB: „Vermögensgegenstände, Schulden, Schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen...“; näher dazu: Förschle/Usinger, in Beck Bil- Komm. 8. Aufl 2012, § 254, Anm. 10.

[34] So § 254 HGB: „mit Finanzinstrumenten“; näher dazu: Förschle/Usinger, in Beck Bil-Komm. 8. Aufl. 2012, § 254, Anm. 20 ff.

[35] Insbesondere die von § 1 Abs. 11 KWG erfassten.

[36] Vgl. BMF 25.08.2010 I V C 6-S 2133/07/10001, DB 2010, S. 2024; IDW, Bewertungseinheiten, IDW FN 2011, S.445 Tz. 1ff. sowei Tz. 34; OFD Rheinland 11.03.2011 S 2133-2011/0002-St 141.

[37] Gem. § 254 S. 1 HGB.

[38] Vgl. Buciek, in Blümich, Einkommensteuer, § 5 EStG, Rz. 235 b; Lüdenbach/Freiberg, Bewertungseinheiten, BB 2010, S.2685; Müller/Ergün, Bewertungseinheiten, DStR 2012, S.1402.

[39] Vgl. IDW, Bewertungseinheiten, IDW FN 2011, S.449 Tz. 25.f.

[40] Vgl. IDW, Bewertungseinheiten, IDW FN 2011, S.452, Tz. 48 ff.; Lüdenbach/Freiberg, Bewertungseinheiten, BB 2010, S.2685.

[41] Vgl. IDW, Bewertungseinheiten, IDW FN 2011, S. 451, Tz. 47.

[42] Vgl. BilMoG-RegE, BR-Drucksache 344/08 vom 23.05.2008, S. 126f.; Förschle/Usinger, in Beck Bil-Komm., § 254, Anm. 40 ff.; Herzig/Briesemeister, BilMoG-RegE, Ubg 2009, S. 159; IDW, Bewertungseinheiten, IDW FN 2011, S. 449; Tz. 28; Lüdenbach/Freiberg, Bewertungseinheiten, BB 2010, S.2685; Müller/Ergün, Bewertungseinheiten, DStR 2012, S.1402f.

[42] S. Lüdenbach/Freiberg, Bewertungseinheiten, BB 2010, S.2687.

[43] Vgl. BMF 25.08.2010 I V C 6-S 2133/07/10001, DB 2010, S. 2024.

[44] Vgl. BMF 25.08.2010 I V C 6-S 2133/07/10001, DB 2010, S. 2024; IDW, Bewertungseinheiten, IDW FN 2011, S.455, Tz. 75 ff.

[45] Für weitergehende Informationen S. IDW, Bewertungseinheiten, IDW FN 2011, S.455, Tz. 75 ff.; Lüdenbach/Freiberg, Bewertungseinheiten, BB 2010, S.2687.

[46] Vgl. Buciek, in Blümich, Einkommensteuer, § 5 EStG, Rz. 236; BMF 25.08.2010 I V C 6-S 2133/07/10001, DB 2010, S. 2024; Weber-Grellert, in Schmidt, 31. Aufl. 2012, § 5 EStG, Rz. 70 f.

[47] Vgl. Buciek, in Blümich, Einkommensteuer, § 5 EStG, Rz. 884; Haarmann, Optionsprämien, JbFStR 2005/2006, S. 207; Herzig/Briesemeister, BilMoG-RegE, Ubg, S. 161.

[48] Vgl. OFD Rheinland 11.03.2011 S 2133-2011/0002-St 141.

[49] Im Falle eines Mikrohedges gestaltet sich dies meist einfacher als im Falle von Makro- und Portfoliohedges.

[50] Namentlich §§ 3 Nr 40, 3c, 15 Abs. 4 EStG und § 8b KStG.

[51] Vgl. Lüdenbach/Freiberg, Bewertungseinheiten, BB 2010, S.2688.

[52] Vgl. IDW (BFA), Bilanzierung, Wpg 1995, S. 421; Helios/Niedrig, Optionsprämie, DStR 2012, S. 1302.

[53] Vgl. Dötsch/Pung, in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Körperschaftsteuer, § 8b KStG, Tz.82; Herzig, § 8b Abs. 2 KStG, DB 2003, S.1462; Kröner, in Ernst & Young, Körperschaftsteuergesetz, § 8b KStG, Rz. 121; Rödder/Schumacher, 8b KStG, DStR 2003, S. 912; a. A. Dinkelbach, Optionen, RdF 2012, S. 271; Roser, Steuerbefreiung, GmbHR 2003, S. 1251.

[54] Vgl. Windmöller/Breker, Optionsgeschäfte, Wpg 1995, S. 389.

[55] Vgl. BFH vom 18.12.2002, I R 17/02 Rz. 28, BStBl. II 2004, S.126; Briesemeister,

[56] Finanzinstrumente, 2006, S. 286; Buciek, in Blümich, Einkommensteuer, § 5 EStG, Rz. 1097; Dinkelbach, Optionen, RdF 2012, S. 271; Helios/Niedrig, Optionsprämie, DStR 2012, S. 1303; Häuselmann, Derivate, Ubg 2008, S. 391; IDW (BFA), Bilanzierung, Wpg 1995, S. 421; Windmöller/Breker, Optionsgeschäfte, Wpg 1995, S. 393.

[57] Vgl. Briesemeister, Finanzinstrumente, 2006, S. 296; Helios/Niedrig, Optionsprämie, DStR 2012, S. 1302; Windmöller/Breker, Optionsgeschäfte, Wpg 1995, S. 393.

[58] Vgl. BFH vom 18.12.2002, I R 17/02 Rz. 26, BStBl. II 2004, S.126; Briesemeister,

[59] Finanzinstrumente, 2006, S. 296; Buciek, in Blümich, Einkommensteuer, § 5 EStG, Rz. 1097; Förschle/Usinger, in Beck Bil-Komm. 8. Aufl. 2012, § 254, Anm. 71 ff.; Haarmann, Optionsprämien, JbFStR 2005/2006, S. 207; Häuselmann, Derivate, Ubg 2008, S. 393; Helios/Niedrig, Optionsprämie, DStR 2012, S. 1303; Herzig/Briesemeister, Optionsgeschäfte, DB 2002, S.1570; IDW (BFA), Bilanzierung, Wpg 1995, S. 422; Schick, Optionsgeschäfte, S. 117 ff.; Windmöller/Breker, Optionsgeschäfte, Wpg 1995, S. 395.

[60] Vgl. BFH vom 18.12.2002, I R 17/02 Rz. 26, BStBl II 2004, S.126; Herzig/Briesemeister, Optionsgeschäfte, DB 2002, S.1573; S. auch Haarmann, Optionsprämien, JbFStR 2005/2006, S. 206; Wagner, Optionsprämien, Der Konzern 2005, S. 148.

[61] Vgl. BFH vom 18.12.2002, I R 17/02 Rz. 26, BStBl. II 2004, S.126; IDW (BFA), Bilanzierung, Wpg 1995, S. 422; Schick, Optionsgeschäfte, 1998, S.117; Windmöller/Breker, Optionsgeschäfte, Wpg 1995, S. 395.

[62] So BFH vom 14.12.1982 VIII R 53/81, BStBl. II 1983, S. 303.

[63] Vgl. BFH vom 18.12.2002, I R 17/02 Rz. 26, BStBl. II 2004, S.126.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Die steuerliche Behandlung von Optionsprämien
Untertitel
Eine ertragsteuerliche Würdigung
Hochschule
Universität zu Köln  (Seminar für ABWL und Betriebswirtschafliche Steuerlehre)
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
45
Katalognummer
V215269
ISBN (eBook)
9783656459064
ISBN (Buch)
9783656459675
Dateigröße
613 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
KStG, Körperschaftsteuer, § 8b, 8b KStG
Arbeit zitieren
Tobias von Cölln (Autor:in), 2012, Die steuerliche Behandlung von Optionsprämien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215269

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