Der Einfluss des Alters auf kaufentscheidungsrelevante Einstellung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
15 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung
1.1.Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit
1.2.Senioren
1.2.1.Definition
1.2.2 Bedeutung

2.Kaufentscheidungsprozesse
2.1.Extensiver Kaufentscheidungsprozess
2.2.Limitierter Kaufentscheidungsprozess
2.3.Habitualisierter Kaufentscheidungsprozess
2.4.Impulsiver Kaufentscheidungsprozess

3. Kaufentscheidungsprozesse bei Senioren
3.1 .Extensiver Kaufentscheidungsprozess bei Senioren
3.2.Limitierter Kaufentscheidungsprozess bei Senioren
3.3.Habitualisierter Kaufentscheidungsprozess bei Senioren
3.4.Impulsiver Kaufentscheidungsprozess bei Senioren

4. Handlungsempfehlung für die Handelsbranche

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit

Die Grundlage dieser wissenschaftlichen Arbeit bildet der Artikel „Was wissen wir zum (Konsumenten-)Verhalten von Senioren?“1. Ein Kapitel dieses Artikels beschäftigt sich mit der (Kauf)„Entscheidung“2 von Senioren. In dieser wissenschaftlichen Arbeit möchte ich diese Thematik näher betrachten und herausarbeiten, wie sich das Entscheidungsverhalten im Alterungsprozess verändert. Weitergehend soll mit dieser Arbeit verdeutlicht werden, welche Relevanz das Thema für den Handel hat und wie man das Wissen über das Kaufverhalten von Senioren nutzen kann, um vor allem Marketingstrategien zu verbessern. Zu Beginn möchte ich zunächst klären, welche Altersgruppe in dieser wissenschaftlichen Arbeit als ‚Senioren’ bezeichnet wird, welche Bedeutung diese Zielgruppe im Zuge des demografischen Wandels erlangt hat und in den nächsten Jahren voraussichtlich erlangen wird.

1.2. Senioren

In den folgenden beiden Abschnitten geht es um den Begriff des ‚Seniors’ und der Bedeutung dieser Zielgruppe für den Handel. Hierbei wird ein Vergleich von früher zu heute gezogen und eine Prognose für die Zukunft aufgestellt.

1.2.1. Definition

Zunächst geht es also darum, zu definieren, welche Zielgruppe in dieser wissenschaftlichen Arbeit als ‚Senioren’ bezeichnet wird. In der Literatur gibt es hierzu verschiedene Auffassungen. Dies mag vor allem daran liegen, dass sich der Begriff ‚Senior’ vom dem lateinischen Wort ‚senex’ ableitet. Übersetzt bedeutet dies ‚alt’ und bezeichnet demnach ‚alte Menschen’. Doch wer oder was ist ‚alt’? Dies ist meist eine subjektive Entscheidung und kann demnach schlecht verallgemeinert werden. Als ‚alt’ kann man nur etwas bezeichnen, wenn man es mit etwas vergleichen kann, was neuer/jünger/aktueller ist. Bei dem Begriff der ‚Senioren’ hilft einem diese Definitionen jedoch nicht weiter. Menschen haben kein Verfallsdatum oder werden durch ein neues Modell ersetzt, wie beispielsweise ein Handy. Um trotzdem eine Grenze zu finden, habe ich mich entschlossen, mich in dieser wissenschaftlichen Arbeit nach dem gesetzlichen Rentenalter in Deutschland zu richten. Dies ist zwar abhängig vom Geburtsjahr, dennoch liegt es für alle um die 65 Jahre, sofern man keine Behinderung hat. Um die Frührentner auch noch miteinzubeziehen, habe ich die Altersgrenze bei 60 Jahren festgesetzt. Als ‚Best Agern’, ‚Senioren’ oder ‚Generation 60plus’ sind somit alle Menschen gemeint, welche die Altersgrenze von 60 bereits überschritten haben.

1.2.2. Bedeutung

Ein wichtiger Faktor um die Bedeutung der Generation 60plus zu messen, ist die Kaufkraft. Anhand der folgenden Grafik möchte ich dies weiter erläutern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 13

Die Grafik (vgl. Abb. 1) stellt die prozentualen Anteile der Kaufkraft dreier Altersgruppen in Deutschland im Jahr 2010 dar. Am kaufkräftigsten ist hierbei die Klasse der 15- bis 49-Jährigen mit 53%. Dennoch macht die Klasse der über 60- Jährigen fast ein Drittel aus. Im Jahr 2010 entsprach dies in absoluten Zahlen 19.892€ pro Person pro Jahr.4 Betracht man zudem die Klassenbreite, der beiden Gruppen, mit dem Hintergrund, dass das durchschnittliche Sterbealter 2010 bei Männern bei 73,5 Jahren und bei Frauen bei 80,9 Jahren lag5, erlangt die Gruppe der Best Ager noch mehr Bedeutung für den Handel.

Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahre an der Gesamtbevölkerung in Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 26

Betrachtet man diese Aussage vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, so lässt sich prognostizieren, dass der prozentuale Anteil der Senioren in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Lag der Anteil der über 65-Jährigen im Jahr 2007 noch unter 20%, soll er 12 Jahre später bereits bei über 22% liegen (vgl. Abb. 2). Weitergehend wird somit voraussichtlich auch der Anteil der Kaufkraft dieser Zielgruppe steigen, was die Senioren in den nächsten Jahren noch relevanter werden lässt.

[...]


1 Helm, Scheunert, Landschulze (2012)

2 Helm, Scheunert, Langschulze (2012), S. 438 ff.

3 GfK GeoMarketing (2010)

4 GfK (2010)

5 destatis.de Statistisches Bundesamt (2013)

6 OECD (2009)

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Der Einfluss des Alters auf kaufentscheidungsrelevante Einstellung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Neuss früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V263652
ISBN (eBook)
9783656530084
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss, alters, einstellung
Arbeit zitieren
Isabell Nethke (Autor), 2013, Der Einfluss des Alters auf kaufentscheidungsrelevante Einstellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263652

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