Das friedliche Ende der Tschechoslowakei

Warum es zwischen Tschechen und Slowaken nach dem Ende des Realsozialismus nicht zum Krieg kam


Hausarbeit, 2013
20 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aspekte des Konflikts
a) Historische Ausgangssituation
b) Kernprobleme und Akteure
c) Deeskalierende Umstände

3. Schlussbetrachtung

4. Literatur

1. Einleitung

Als am 4. Juni 1989 in Polen erstmals nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges freie Wahlen abgehalten wurden, die zur Bildung einer demokratischen Regierung führten, ahnte niemand den damit eingeleiteten Fall des Eisernen Vorhangs.1 Für den sogenann- ten Ostblock bedeutete dies einen tiefgreifenden Systemwechsel und die lang ersehnte „Rückkehr nach Europa“2, die auch in der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Okto- ber 1990 resultierte.3 Die Auflösung der Sowjetunion am 31. Dezember 1991 beendete schließlich auch ihr ideologisches Supremat über die mittel- und osteuropäischen Völ- ker und entriss deren autoritären Regimen endgültig ihre Legitimität.4

Der daraufhin eintretende und überwiegend mit nationalistischen Bestrebungen ge- paarte Drang nach Unabhängigkeit riss jedoch in multiethnischen Regionen, wie dem Kaukasus und dem Balkan, tiefe Wunden auf.5 In der Folge zersplitterte vor allem Jugo- slawien in mittlerweile sieben souveräne Staaten. Zudem versank der Vielvölkerstaat in einem acht Jahre wehrenden Krieg mit mehr als Hunderttausenden von Toten und Mil- lionen von Vertriebenen.6 Als sich nach der sogenannten Samtenen Revolution auch ein Zerfall der Tschechoslowakei abzeichnete, befürchteten viele Beobachter in Westeuro- pa, dass es zwischen Tschechen und Slowaken zu einem ähnlich gewalttätigen Konflikt kommen würde.7 Statt einen Bürgerkrieg auszutragen, trennten sich beide Nationen am 1. Januar 1993 am Grünen Tisch auf versöhnliche Art und Weise voneinander. Weder war es zum Blutvergießen gekommen, noch musste ein ausländischer Mediator zwischen beiden Akteuren intervenieren.8

Den teilweisen Kriegssorgen folgten rasch zahlreiche Huldigungen. Die friedliche Zerteilung eines Staates im Herzen des europäischen Kontinents war historisch beispiel- los.9 In der politikwissenschaftlichen Literatur wurde aus diesem Grund die zumindest hypothetische Eventualität einer militanten Eskalation nie eingehend behandelt. Im Fol- genden soll daher der Frage nachgegangen werden, ob die Möglichkeit der Anwendung von staatlicher oder ziviler Gewalt im Vorfeld und während der Dismembration der Tschechoslowakei jemals eine Rolle spielte. Gemäß der in der politologischen Konflikt- forschung gebräuchlichen Vorgehensweise, muss dabei auf eine Reihe von Aspekten eingegangen werden: Zu Anfang soll die historische Ausgangssituation nach dem Ende der kommunistischen Diktatur erläutert werden, um anschließend die nach dem System- wechsel anzutreffenden Kernprobleme lokalisieren zu können. Schließlich folgt eine Betrachtung der für das staatliche Schicksal der Tschechoslowakei entscheidenden Par- teien und Akteure sowie eine Analyse der angewandten oder damals in Frage kommen- den Lösungswege.

Trotz der nicht irrelevanten Bedeutung für die europäische Integration und interna- tionale Transformationsprozesse im Zuge jüngster Demokratisierungswellen, erscheint die Materiallage zur vorliegenden Thematik eher überschaubar. Als Basis für die Aus- einandersetzung mit der Abwicklung des tschechoslowakischen Zweivölkerstaates kön- nen jedoch vor allem englischsprachige Publikationen herangezogen werden. Zu nen- nen ist allen voran die Monografie „Czechoslovakia. A short goodbye“ von Abby Innes (New Haven u. London 2001). Als theoretische Grundlage dient indes das von Peter Im- busch und Ralf Zoll herausgegebene und bereits in fünfter Auflage erschienene Stan- dardwerk „Friedens- und Konfliktforschung“ (Wiesbaden 2010). Fernerhin stellt Rüdi- ger Kipkes und Karel Vodičkas Sammelband „Abschied von der Tschechoslowakei“

(Köln 1993) ein zwar altes, jedoch vielfältiges Kompendium zur Arbeit mit empirischen Daten und Zeitzeugnissen dar. Erwähnt werden sollte überdies auch das ebenfalls bereits vor zwanzig Jahren publizierte, aber sehr ausführliche Werk „Tschechen und Slowaken. Der lange Weg zur friedlichen Trennung“ von Karl-Peter Schwarz (Wien u. Zürich 1993). Es bleibt demnach zu hoffen, dass die mittlerweile nach zwei Dekaden Verschlusszeit geöffneten Dokumentenarchive in Tschechien und der Slowakei die Arbeit an neuer Literatur zur Thematik vorantreiben.

2. Aspekte des Konflikts

a) Historische Ausgangssituation

Die Ursprünge eigenständiger Staatlichkeit beider westslawischen Völker reichen bis ins achte Jahrhundert.10 Doch eine stetige politische Unabhängigkeit gelang weder den Tschechen noch den Slowaken, die entweder für nur wenige hundert Jahre separate Rei- che bildeten, oder die meiste Zeit unter dem Einfluss unterschiedlicher Hegemonial- mächte standen.11 Eine zumindest juristische Annäherung, der unterschiedlich geprägten und sprachlich verschiedenen Völker, fand erst am 21. Dezember 1867 im Zuge der Realunion zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich Ungarn statt. Wäh- rend der folgenden fast fünf Jahrzehnte reifte schließlich, von der Bewegung des Pan- slawismus bestärkt, die Idee eines gemeinsamen Staates heran. Dieser sollte vor allem dem Schutz der eigenen kulturellen Identitäten dienen, obwohl in dem vorgesehenen Gebiet zwischen Erzgebirge und Karpaten auch Deutsche, Polen und Ungarn sowie Mährer, Choden, Schlesier und Ruthenen lebten. Mit dem Zerfall der Habsburgermon- archie nach Ende des Ersten Weltkrieges konnte jedoch am 28. Oktober 1918 die Grün- dung der Tschechoslowakischen Republik ausgerufen werden.12

Ab dem 29. September 1938 musste der gemeinsame Staat im Vorfeld des sich an- bahnenden Zweiten Weltkrieges und diplomatischer Konflikte mit den Nationalsozialis- ten unter Adolf Hitler starke Gebietsverluste gegenüber dem Deutschen Reich hinneh- men. In den Folgemonaten wurde die Tschechoslowakei Schauplatz einer Reihe außenund innenpolitischer Konflikte, die am 14. März 1939 in der Gründung der Slowakischen Republik als deutschem Vasallenstaat und der Eingliederung des tschechischen Landesteils ins Deutsche Reich mündeten.13 Nach getrennten Aufständen in beiden Landesteilen, der Befreiung durch die Rote Armee, dem Verlust des Karpatenlandes an die Sowjetunion und der Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus dem Sudetenland wurde die Tschechoslowakei nach sieben Jahren und der Rückkehr der Exilregierung um Edvard Beneš allerdings größtenteils wiederhergestellt.

Am 25. Februar 1948 gelang jedoch kommunistischen Kräften mit Hilfe sowjeti- scher Geheimdienste, aggressiver Umsturzmethoden sowie erfolgreicher Attentate die Machtübernahme in Prag und die Durchsetzung des stalinistischen Systems. Mit der Wahl Klement Gottwalds zum neuen Präsidenten kam es de facto zur Bildung der, ei- gentlich erst 1960 so benannten, Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik.14 Der von Alexander Dubček initiierte Versuch eines „Sozialismus mit menschlichem Ge- sicht“15 im gescheiterten Prager Frühling und die auf ihn folgende Scheinföderalisie- rung, spielte für die spätere Aufgliederung des tschechoslowakischen Staatsgebildes eine ausschlaggebende Rolle.16 Das von der Sowjetunion gelenkte Regime um den Slo- waken Gustáv Husák agierte nach dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche.17 Während sich bei den Tschechen die Unzufriedenheit mit dem herrschenden System manifestierte, ar- rangierten sich die Slowaken mit der Diktatur, der im östlichen Landesteil eine grundle- gende Modernisierung gelungen war.18

Als die Bevölkerung 1989 nach den politischen Veränderungen in Polen und Ungarn auch in der Tschechoslowakei den Mut aufbrachte, nach fast zwanzig Jahren erneut ge- gen das Regime auf die Straße zu gehen, blieb für dieses die Unterstützung der mit ei- genen Problemen beschäftigten Sowjetunion aus.19 Das Ergebnis der besonders von Prager Akteuren geprägten Ereignisse,20 war der Sturz der kommunistischen Partei, der Abzug der Roten Armee und die Etablierung einer Antipolitik unter Federführung des tschechischen Dissidenten Václav Havel.21

Unter dem Druck der Öffentlichkeit wurde eine Übergangsregierung gebildet und Havel von der kommunistisch dominierten tschechoslowakischen Föderalversammlung zum Präsidenten gewählt.22 Am 8. und 9. Juni 1990 erfolgten schließlich die ersten freien Wahlen innerhalb der Tschechoslowakei, bei denen das aus zwei Kammern bestehende Bundesparlament als höchste föderale Institution gewählt wurde. Gleichzeitig konnten in den beiden Landesteilen die Menschen über die Zusammensetzung der nun zu bildenden Nationalräte entscheiden.23 Der Urnengang hatte, wie schon ein Jahr zuvor im benachbarten Polen, einen äußerst plebiszitären Charakter und sollte vorläufig für die nächsten zwei Jahre den Kurs der Landespolitik entscheiden.24

[...]


1 Vgl. Ziemer, Klaus: Das politische System Polens. Eine Einführung, Wiesbaden 2013, S. 21.

2 Stötzel, Georg u. Martin Wengeler: Kontroverse Begriffe. Geschichte des öffentlichen Sprachgebrauchs in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin u. New York 1995, S. 123.

3 Vgl. Fröhlich, Stefan: Verfassungsreformprozesse in Mittel- und Osteuropa. Typologien des modernen Verfassungsstaates, in: Internationale Politik 52 (5) 1997, S. 25-30, S. 26 f.

4 Vgl. Beyme, Klaus von: Systemwechsel in Osteuropa, Frankfurt a. M. 1994, S. 51 f.; vgl. Puttkamer, Joachim von: Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert, München 2010, S. 146 f.; vgl. Debiel, Tobias, Holger Niemann u. Lutz Schrader: Zivile Konfliktbearbeitung, in: Peter Schlotter u. Simone Wisotzki (Hrsg.): Friedens- und Konfliktforschung, Baden-Baden 2011, S. 312-342, S. 314 ff.

5 Vgl. Bakke, Elisabeth u. Nick Sitter: Patterns of stability. Party competition and strategy in Central Europe since 1989, in: Party Politics 11 (2) 2005, S. 243-263, S. 249 f.; vgl. Ferhadbegovic, Sabina u. Brigitte Weiffen: Erleben, Darstellen, Bewältigen. Eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf den Bürgerkrieg, in: Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung 1 (2) 2012, S. 187-218, S. 198.

6 Vgl. Janos, Andrew C.: Czechoslovakia and Yugoslavia. Ethnic conflict and the dissolution of multinational states, Berkeley 1997, S. 35 ff; vgl. Imbusch, Peter: Der Staatszerfall Jugoslawiens, in: Peter Imbusch u. Ralf Zoll (Hrsg.): Friedens- und Konfliktforschung. Eine Einführung, 5. Aufl., Wiesbaden 2010, S. 221-248, S. 224 ff.

7 Vgl. Rupnik, Jacques: The international context, in: Jiří Musil (Hrsg.): The end of Czechoslovakia, Budapest 1995, S. 271-278, S. 272 f.; vgl. Břach, Radko: Die Außenpolitik der Tschechoslowakei zur Zeit der Regierung der nationalen Verständigung, Baden-Baden 1992, S. 172 f.; vgl. Schmidt, Hans- Jörg: Tschechien. Eine Nachbarschaftskunde für Deutsche, 3. akt. u. erw. Aufl., Berlin 2010, S. 110.

8 Vgl. Burgerstein, Jiři: Tschechien, München 1998, S. 68 f.

9 Vgl. Kraus, Michael u. Allison Stanger: Lessons from the breakup of Czechoslovakia, in: Michael Kraus u. Allison Stanger (Hrsg.): Irreconcilable differences? Explaining Czechoslovakia's dissolution, Lanham et al. 2000, S. 299-306, S. 300 f.; vgl. Heinlein, Stefan: Scheidung mit Happy End. 20 Jahre Ende der Tschechoslowakei, Prag 25.11.2012, online: http://www.tagesschau.de/ausland/tschechoslowakei100.html (abgerufen am 08.04.2013).

10 Vgl. Schönfeld, Roland: Slowakei. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Regensburg 2000, S. 12 ff.

11 Vgl. Krossa, Anne S.: Kollektive Identitäten in Ostmitteleuropa. Polen, Tschechien und Ungarn und die Integration der Europäischen Union, Berlin 2005, S. 86 ff.

12 Vgl. Kipke, Rüdiger: Die politischen Systeme Tschechiens und der Slowakei. Eine Einführung, Wiesbaden 2002, S. 12 ff.

13 Vgl. Kipke, Rüdiger: Die politischen Systeme Tschechiens und der Slowakei. Eine Einführung, Wiesbaden 2002, S. 14 ff.

14 Vgl. ebd., S. 16 ff.

15 Kusák, Alexej u. Franz P. Künzel: Der Sozialismus mit menschlichem Gesicht. Experiment und Beispiel der sozialistischen Reformation in der Tschechoslowakei. Stuttgart 1969, S. 173.

16 Vgl. Blehova, Beata: Der Fall des Kommunismus in der Tschechoslowakei, Wien 2006, S. 25 ff.

17 Vgl. Mlynárik, Ján: Geschichte der tschechisch-slowakischen Beziehungen, in: Rüdiger Kipke u. Karel Vodička (Hrsg.): Abschied von der Tschechoslowakei. Ursachen und Folgen der tschechischslowakischen Trennung, Köln 1993, S. 16-31, S. 30.

18 Vgl. Musil, Jiří: Czech and Slovak society, in: Government & Opposition 28 (4) 1993, S. 479-495, S. 486 ff.

19 Vgl. Puttkamer, Joachim von: Tschechoslowakei und Tschechische Republik, in: Harald Roth (Hrsg.): Studienhandbuch Östliches Europa. Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas, Bd. 1, 2. überarb. u. akt. Aufl., S. 402-408, S. 404

20 Vgl. Mlynárik, Ján: Geschichte der tschechisch-slowakischen Beziehungen, in: Rüdiger Kipke u. Karel Vodička (Hrsg.): Abschied von der Tschechoslowakei. Ursachen und Folgen der tschechisch- slowakischen Trennung, Köln 1993, S. 16-31, S. 30.; vgl. Balík, Stanislav, Jan Holzer u. Jakub Šedo: Samt und sanft, wohin man auch schaut. Die so genannte samtene Revolution in der Tschechoslowakei, in: Stanislav Balík, Jan Holzer u. Jakub Šedo (Hrsg.): Akteure oder Profiteure? Die demokratische Opposition in den ostmitteleuropäischen Regimeumbrüchen 1989, Wiesbaden 2010, S. 183-201, S. 188 ff.

21 Vgl. Vodlička, Karel: Das politische System Tschechiens, in: Wolfgang Ismayr (Hrsg.): Die politischen Systeme Osteuropas, 3. akt. u. erw. Aufl., Wiesbaden 2010, S. 275-315, S. 275; vgl. Schwarz, Karl-Peter: Tschechen und Slowaken. Der lange weg zur friedlichen Trennung, Wien u. Zürich 1993, S. 208 f.

22 Vgl. Schwarz, Karl-Peter: Tschechen und Slowaken. Der lange weg zur friedlichen Trennung, Wien u. Zürich 1993, S. 211.

23 Vgl. Hatschikjan, Magarditsch A.: Von der sanften Revolution zur sanften Scheidung. Politik, Parteien und Wahlen in der CSFR 1989-1992, in: Magarditsch A. Hatschikjan u. Peter R. Weilemann (Hrsg.): Parteienlandschaften in Osteuropa. Politik, Parteien und Transformation in Ungarn, Polen, der Tschecho-Slowakei und Bulgarien 1989-1992, S. 83-126, S. 95 f.

24 Vgl. Lebeda, Tomáš: Czech Republic, in: Dieter Nohlen u. Philip Stöver (Hrsg.): Elections in Europe. A data handbook, Baden-Baden 2010, S. 453-500, S. 476 ff.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Das friedliche Ende der Tschechoslowakei
Untertitel
Warum es zwischen Tschechen und Slowaken nach dem Ende des Realsozialismus nicht zum Krieg kam
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie)
Veranstaltung
Konfliktforschung
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V265845
ISBN (eBook)
9783656555070
ISBN (Buch)
9783656555230
Dateigröße
469 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ende, tschechoslowakei, warum, tschechen, slowaken, realsozialismus, krieg
Arbeit zitieren
Christoph Kotowski (Autor), 2013, Das friedliche Ende der Tschechoslowakei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265845

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