Ein gutes Leben ohne Wachstum. Das lateinamerikanische "Buen Vivir" als gegenhegemoniales Projekt


Hausarbeit, 2013

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

l.Einleitung
l.l.Vorüberlegungen
1.2. Erläuterung der Forschungsfrage

2. Theoretische Grundlagen des „Guten Lebens"
2.1. Herkunft und Bedeutung
2.2. Das Verhältnis zwischen Mensch und Natur

3. Der Neokonstitutionalismus in Lateinamerika
3.1. Voraussetzungen für die Verfassungsänderungen
3.2. Allgemeine Neuerungen in den Verfassungen von Bolivien und Ecuador
3.3. Die Verfassung von Bolivien
3.4. Die Verfassung von Ecuador
3.5. Verfassungsrealität

4. Schlussbetrachtung des Konzeptes
4.1. Zusammenfassung
4.2. Der Diskurs um das „gute Leben"
4.3. Chancen und Grenzen des Konzeptes

Literaturverzeichnis

Internetquellen

„Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niedriger Gesinnung eines Einzelnen."

(Alexander von Humboldt)

l.Einleitung

l.l.Vorüberlegungen

Der Gedanke, dass ein immer fortwährendes Wirtschaftswachstum und technologischer Fortschritt irgendwann an seine Grenzen stößt und nicht dauerhaft funktionieren kann, ist alles andere als neu. Anfänglich bezog sich die Wachstumskritik jedoch eher auf die ethischen Folgen. Die bis dahin weit verbreitete Annahme, Wachstum sei der Motor für ein gutes Leben, wurde bereits von John Stuart Mill hinterfragt.1 Aber auch Marx weist darauf hin, dass durch den Produktionsprozess der Ursprung des Reichtums marginalisiert werde: "Die Erde und der Arbeiter".2 Genaugenommen war Marx damit einer der Ersten, der auf eine nicht unbegrenzt zur Verfügung stehenden Natur hinweist. Mit dem 1972 vom Club of Rome veröffentlichten Bericht „Grenzen des Wachstums" wurden dann die ökologischen Konsequenzen eines rasanten Wirtschaftswachstums näher thematisiert. Nach Meinung der Autoren des Berichts würde es zu einem „kat astrophalen Zusammenbruch" 3 führen, sollte an der bis dahin bestehenden Wachstumsökonomie festgehalten werden. Das Problem, auf welches die Autoren hinwiesen, war nicht nur die bevorstehende Erschöpfung der natürlichen Ressourcen als solche, sondern auch die Folgen, die das Aufbrauchen dieser Ressourcen haben kann. Sowohl vor der enorm hohen Schadstoffemission als auch vor möglichen Verteilungskonflikten wurde bereits in dem Bericht gewarnt.4 Dieser Bericht legte damit den Grundstein für die „Formierung des ökomodernen Diskurses"5 und es herrschte zunächst Einigkeit darüber, dass der Krise und der bevorstehenden Katastrophe entgegengewirkt werden muss. Schlagworte wie „nachhaltiges Wachstum" wurden nicht nur in der Politik zum wichtigsten Leitgedanken, sondern auch Unternehmen schrieben sich dieses Motto auf die Fahnen. Es wurde propagiert, dass sich Umweltschutz und Wirtschaftswachstum nicht zwangsläufig antagonistisch gegenüber stehen müssen. Vielmehr wurden die beiden Prämissen zu einer „Synthese" formiert.6 Ein weiteres wichtiges Instrument zur Abmilderung der ökologischen Krise wurde die sogenannte „r eflexive Naturbeherrschung".7

Dies bedeutet, dass negative Nebeneffekte, die bei dem Versuch der Naturbeherrschung entstehen, nachträglich korrigiert werden sollen. Beispielsweise wurden zwar weiterhin fossile Brennstoffe genutzt, allerdings wurde nun versucht, die Schadstoffemission abzufedern.8 Die Naturbeherrschung als solche wurde jedoch nach wie vor nicht in Frage gestellt, auch wenn bereits damals schon offensichtlich war, dass der Versuch der Beherrschung der Natur überhaupt erst die Ursache für die ganze Problematik darstellt.9

1.2. Erläuterung der Forschungsfrage

Heute, 30 Jahre nach der Veröffentlichung des Berichts, ist deutlicher denn je, dass alle bisherigen Maßnahmen zur Abwendung einer Katastrophe, als weitestgehend gescheitert angesehen werden können. Weder mit dem Kyoto-Protokoll, noch mit einer der Weltklimakonferenzen konnte man den entscheidenden Durchbruch in der Umweltpolitik hervorbringen.10 Auch Katastrophen wie Tschernobyl oder Fukushima zeigen, dass sämtliche von Menschenhand geschaffenen Technologien nichts gegen die Unberechenbarkeit der Natur entgegenzusetzen haben. Die Einsicht, dass die Natur nicht beherrschbar ist und der mangelnde Erfolg von Maßnahmen zur Bewältigung der ökologischen Krise, macht die Notwendigkeit von Alternativen und einer Öffnung des bisherigen Diskurshorizontes deutlich.11

An dieser Stelle stellt sich die Frage, wie eine mögliche Alternative bzw. gegenhegemoniales Projekt aussehen und wo es anknüpfen muss. In der Vergangenheit mussten umweltpolitische Projekte häufig den wirtschaftlichen Interessen für den Wohlstand der Bevölkerung weichen. Die konventionelle Wirtschaftspolitik, deren oberste Prämisse das Wachstum darstellt, lässt wenig Spielraum für erfolgreiche Umweltpolitik. Die immer wieder propagierte Notwendigkeit des wirtschaftlichen Wachstums für ein gutes und zufriedenstellendes Leben und individuelles Glück wurde bisher nie ernsthaft infrage gestellt. Vielmehr wurde die Wachstumspolitik als alternativlos vermarktet und damit alle Versuche für effektive Umweltschutzpolitik im Keim erstickt. Zusammengefasst lassen sich also zwei Ursachen für das Scheitern der bisherigen Umweltpolitik herausarbeiten:

1. Das Unvermögen, die Natur zu beherrschen und beherrschbar zu machen
2. Die offensichtliche Diskrepanz zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen12

Ein mögliches gegenhegemoniales Projekt lässt sich jedoch in Lateinamerika finden. Unter dem Schlagwort „buen vivir" hat sich hier ein neuer Diskurs formiert, in we lchem genau diese zwei Problematiken aufgegriffen werden. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung, inwieweit Fortschritt und Wirtschaftswachstum notwendige Bedingungen für ein „gutes Leben" sind. Das Konzept versucht, die Prämissen konventioneller Wirtschaftspolitik zu überwinden und schafft somit Platz für eine emanzipatorische Lebensweise und „solidarischer Ökonomie"13, ohne die radikale Ausbeutung natürlicher Ressourcen und fernab von Wachstums- und Konsumzwang.14

In dieser Hausarbeit soll es also darum gehen, inwieweit das Konzept des „buen vivir" als gegenhegemoniales Projekt fungieren kann. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass dieses Konzept keinesfalls eine Reform für das konventionelle Wirtschaftspolitik oder Umweltpolitik ist, sondern vielmehr eine völlig neue Lebensweise beinhaltet, die letztlich eine Chance für die Lösung der ökologischen Krise darstellen könnte. Welche neuen, im Konzept enthaltenen gesellschaftlichen Paradigmen können schließlich zu einem Wandel in der Wirtschafts- und Umweltpolitik führen? Im Folgenden wird zunächst einmal geklärt, wie sich das „gute Leben" definiert wird und wo es seinen Ursprung hat. Nach Erläuterung der theoretischen Grundlagen geht es um die konkrete Umsetzung anhand der Beispiele Ecuador und Bolivien, mit besonderen Fokus auf die Bedeutung der Natur und schließlich soll es darum gehen, das Konzept insgesamt zu bewerten und zu prüfen, welche Chancen sich daraus, auch außerhalb Lateinamerikas, ergeben können.

2. Theoretische Grundlagen des „Guten Lebens"

2.1. Herkunft und Bedeutung

Das „buen vivir" oder „sumak kawsay" (Quechua) lässt sich zusammenfassen als die Lebensphilosophie der indigenen Bevölkerung in Lateinamerika. Auch wenn sich die jeweiligen Auffassungen und Umsetzungen dieser Lebensphilosophie von Region zu Region unterscheiden, haben sie doch eins gemeinsam: im Fokus dieser Weltanschauung steht die Frage, was der Mensch ist und was er tut und nicht was er besitzt.15 Grundlage für ein gutes Leben ist demnach nicht der materielle Wohlstand, und die damit verbundene steife Fokussierung auf das Wirtschaftswachstum und ein hohes Bruttoinlandsprodukt. Der Mensch, die Entwicklung des Menschen und seine Bedürfnisbefriedigung sind stattdessen zentral. Die Bedürfnisbefriedigung geschieht allerdings nicht über den reinen Konsum, sondern vielmehr über Werte und Ideale wie beispielsweise „Freiheit, Identität, Kreativität".16 Die Verfechter dieser Ideologie weisen kapitalistische Ideale, die konventionelle Wachstumsökonomie und den Zwang der ständigen Entwicklung stark zurück. Auch der Begriff des Fortschritts wird kritisch hinterfragt. Alberto Acosta, einer der wichtigsten Vertreter dieses Konzeptes fasst die Idee des „buen vivir" wie folgt auf:

„ Das Konzept des Fortschritts muss wie seine vielfältigen Synonyme überwunden werden - in seiner Fixierung auf die Produktion, in der eindimensionalen Entwicklungsorientierung, in der mechanistischen Vorstellung von Wirtschaftswachstum. (...) Das Leben wird nicht als linearer Prozess vorgestellt, als Dichotomie eines Vorher und Nachher. "17

Die Erreichung des „guten Lebens" ist somit nicht vom Eigentum und vom Zugang zum Markt abhängig, sondern vom Wissen, von der Erfahrung und den Werten innerhalb einer Gesellschaft.18 Die Aufgabe des Staates ist dabei, die „Defizite des Marktes"19 zu korrigieren und entgegenzuwirken. Allerdings geht es nicht darum, ein individuell gutes Leben zu erreichen, sondern um ein soziales Leben in der Gemeinschaft und in Einklang mit der Natur.20

2.2. Das Verhältnis zwischen Mensch und Natur

Einen besonderen Stellenwert in der Idee des guten Lebens nimmt das Verhältnis von Mensch und Natur ein. Die Natur wird hier nicht definiert als „Produktionsfaktor oder Produktionskraft, sondern als Bestandteil des sozialen Seins."21 Der Utilitaristische Gedanke, die Natur müsse für den Menschen von Nutzen sein, ja dem Menschen nahezu dienen und uneingeschränkt zur Verfügung stehen, wird aufgegeben. Der Wunsch nach einer intakten Natur wird bei Acosta auch häufig als ein „Recht der dritten Generation" bezeichnet. Von einer anthropozentrischen Sichtweise auf die Natur, die schon bei Kant propagiert wird22, vollzieht sich der Wandel hin zu einer biozentrischen Definition der Natur.23 Der Schutz der Natur soll dabei nicht deshalb angestrebt werden, damit sie möglichst lange die, für den Menschen notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen kann. Vielmehr wird die intakte Natur als solche, Grundbestandteil eines „guten Lebens", fernab von jeglichen utilitaristischen Erwartungen. Jene Erwartungen stellen überhaupt erst den ausschlaggebenden Grund für die ökologische Krise dar.

Diese Definition der Natur impliziert, dass jegliche Nutzung der Natur und ihrer Ressourcen immer vor dem Hintergrund geschehen muss, dass diese Ressourcen endlich sind. Daraus leitet sich auch die Hauptaufgabe des Wirtschaftssystems ab: dieses soll sicher stellen, dass es eine flächendeckende Versorgung mit den lebensnotwendigen Gütern gibt - nicht mehr und nicht weniger. Der Massenkonsum, Überproduktion und der geradezu verschwenderische Umgang mit natürlichen Ressourcen wird auf diesem Wege ausgeschlossen und dennoch wird versucht, eine flächendeckende Grundversorgung zu gewährleisten. Beim Konsumverhalten soll es dabei allerdings nicht auf den blanken Verzicht gehen, „sondern um Selbstbestimmung"24 und eine kritische Begutachtung des individuellen Konsumverhaltens. Der ecuadorianische Planungsminister und Wirtschaftswissenschaftler Rene Ramirez bringt das Verhältnis zwischen Mensch und Natur wie folgt auf den Punkt:

„Buen vivir" oder sumak kawsay ist die Befriedigung der Bedürfnisse, ist Qualität und Würde im Leben und im Tod, es bedeutet zu lieben und geliebt zu werden, das Erblühen aller in Frieden und Harmonie mit der Natur zum Zweck der Fortführung der Menschheitskulturen und der Artenvielfalt. "25

Auch hier wird deutlich, wie wichtig der Erhalt und Bewahrung der Natur für den Menschen ist: denn dies wird zur Voraussetzung zum Fortbestehen des Menschen. Acosta spricht in diesem Zusammenhang sogar von der Gefahr eines „kollektiven Selbstmordes"26, sollte das Wachstum ähnlich rasant fortgeführt werden wie bisher. Folgen wie die zunehmende Erderwärmung, eine „Degradierung der Böden oder ein Verlust von Lebensräumen" werden von ihm als zwangsläufig eintreffende Zukunftsszenarien benannt.27 Demzufolge muss es die Aufgabe des Menschen sein, die Natur zu wertschätzen und zu achten. Dies funktioniert allerdings nur, wenn der bis dahin bestehende Dualismus von Mensch und Natur überdacht wird und beide Elemente stattdessen als untrennbare Einheit verstanden werden.28

3. Der Neokonstitutionalismus in Lateinamerika

3.1. Voraussetzungen für die Verfassungsänderungen

Seit Anfang der 90er Jahre bewegte sich nahezu jedes lateinamerikanische Land in eine politische und wirtschaftliche Krise. Die Regierungen dieser Länder sahen sich mit Problematiken wie Massenarbeitslosigkeit, hohen Auslandsverschuldungen und einen enormen Armutsanstieg konfrontiert.29 Hinzu kam in einigen Ländern der Vorwurf der Korruption der politischen Eliten, welcher zu zudem zu einer Legitimitätskrise der Regierungen führte. Diese Entwicklungen hatten Massenproteste und starke politische Unruhen, bis hin zu gewaltsamen Konflikten (siehe Kolumbien) zur Folge. Exemplarisch für diese Entwicklung ist hierbei die politische Situation in Ecuador. In einem Zeitraum von 5 Jahren (1996-2001) hat es hier acht (!) Regierungswechsel gegeben. Dabei verlief keiner Wechsel nach der gewöhnlichen politischen Ordnung: Jeder Präsident wurde entweder gestürzt oder zog sich unter dem Druck der Massenproteste freiwillig zurück.30 Um den Konflikt zu entschärfen und oppositionelle Bestrebungen zu beschwichtigen, entschied man sich, die bisher gültigen Verfassungen einer genauen Prüfung und gegebenenfalls einer Reformierung zu unterziehen. In Ländern wie Brasilien und Uruguay entschied man sich schließlich gegen eine Erneuerung der Verfassung, da man glaubte, die bisherige Verfassung sei völlig ausreichend. In Venezuela, Bolivien, Costa Rica und Ecuador entscheid man sich hingegen für die Notwendigkeit der Ausarbeitung eines „neuen Gesellschaftsvertrages"31, da die bisherigen Verfassungen den geplanten, tiefgreifenden Erneuerungen und Reformen im Wege standen. Außerdem setzte man auf eine starke Beteiligung der BürgerInnen, denn: „Die Verfassung soll von jedem und jeder sein, nicht von einer bestimmten Regierung"32, so Acosta, einer der Wegbereiter der neuen Verfassung Ecuadors. In diesem Anspruch spiegelt sich auch der Einfluss der globalen Strömung des New Constitutionalism wider. Zentrale Charakteristika dieser Strömung waren die Erweiterung und Spezifizierung der Menschenrechte sowie die Grenzen und Möglichkeiten zur Durchsetzung dieser. Neben der ersten Generation von Menschenrechten (politische und bürgerliche), werden nun auch die zweite und dritte Generation von Menschenrechten berücksichtigt: die Rechte im kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich.33 Ins Zentrum der 3. Generation von Menschenrechten rückt allerdings das Recht auf eine intakte Natur. Aufbauend auf dieser Prämisse fand im Zuge der Entwicklung neuer Verfassungen auch die Neuinterpretation des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur, nach den Grundsätzen der indigenen Leitgedanken des „Buen Vivir" statt.34 Besonders deutlich wird dies, wenn man sich die neuen Verfassungen von Bolivien (2009) und Ecuador (2008) näher betrachtet.

[...]


1 Vgl.: Lötzer, Ulla/Reuter, Reiner (2012): Wachstumskritik. Erschienen in: ABC der Alternativen. Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft, Brand, Ulrich/Lösch, Bettina, u.a.(Hrsg.), Hamburg, S.322, f.

2 Ebd.

3 Krüger, Timmo (Erscheinungsjahr nicht bekannt): Das Hegemonieprojekt der ökologischen Modernisierung. Manuskript, eingereicht bei: Leviathan, Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft, Kassel, S.14

4 Vgl.: Lötzer, Ulla/Reuter, Reiner (2012): Wachstumskritik. Erschienen in: ABC der Alternativen. Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft, Brand, Ulrich/Lösch, Bettina, u.a.(Hrsg.), Hamburg, S.323

5 Krüger, Timmo (Erscheinungsjahr nicht bekannt): Das Hegemonieprojekt der ökologischen Modernisierung. Manuskript, eingereicht bei: Leviathan, Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft, Kassel, S.18

6 Ebd.

7 Vgl.: Ebd.: S. 14, ff.

8 Vgl.: Ebd.: S. 19

9 Vgl.: Ebd.: S. 15

10 Vgl.:Ebd.: S. 13, f.

11 Vgl.: Krüger, Timmo (Erscheinungsjahr nicht bekannt): Das Hegemonieprojekt der ökologischen Modernisierung. Manuskript, eingereicht bei: Leviathan, Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft, Kassel, S. 19, f.

12 Vgl.: Ebd., S. 18, ff.

13 Acosta, Alberto: Das „Buen Vivir". Die Schaffung einer Utopie. Erschienen in: J. Schacherreiter/ A. Stuefer (Hrsg.), juridikum: Nuevo Constitcionalismo, 2009/4, S. 220

14 Vgl.: Acosta, Alberto (2012): Buen Vivir. Erschienen in: ABC der Alternativen. Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft. Brand, Ulrich/Lösch, Bettina, u.w. (Hrsg.), Hamburg, S.45

15 Vgl.: Larrea, Ana Maria (2010): „Buen Vivir" als gegenhegemonialer Prozess. Erschienen in: Rosa Luxemburg Stiftung (Hrsg.), Luxemburg 2/2010, Berlin. S. 65

16 Vgl.: Ebd.

17 Acosta, Alberto (2012): Buen Vivir. Erschienen in: ABC der Alternativen. Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft. Brand, Ulrich/Lösch, Bettina, u.a.(Hrsg).Hamburg.S.45

18 Vgl u.a.: Gudynas, Eduardo (2012): Buen Vivir, das gute Leben Jenseits von Entwicklung und Wachstum. Erschienen in: Analysen, Gesellschaft. Rosa Luxemburg Stiftung (Hrsg.). Berlin. S. 5, f.

19 Acosta, Alberto: Das „Buen Vivir". Die Schaffung einer Utopie. Erschienen in: juridikum 2009/4, S. 220

20 Vgl. u.a: Ebd.

21 Davalos, Pablo (2008): Sumak Kawsay und Buen Vivir. Zitiert in: Gudynas, Eduardo (2012): Buen Vivir, das gute Leben Jenseits von Entwicklung und Wachstum. Erschienen in: Analysen, Gesellschaft. Rosa Luxemburg Stiftung (Hrsg.). Berlin. S. 12

22 Vgl.: Kant, Immanuel (1784): Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht.

23 Vgl.: Gudynas, Eduardo (2009): Politische Ökologie: Natur in den Verfassungen von Bolivien und Ecuador. Erschienen in: J. Schacherreiter/A. Stuefer (Hrsg.), juridikum: Nuevo Constitucionalismo 2009/4, S. 217

24 Vgl.: Zelik, Raul (2010): Was ist das Leben Wert. http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-ist- das-leben-wert , zuletzt aufgerufen am 06.01.14

25 Ramirez, Rene (2012): Buen Vivir ist ein lebendiges Konzept. Zitiert in: Gudynas, Eduardo (2010): Buen Vivir, das gute Leben Jenseits von Entwicklung und Wachstum. Erschienen in: Analysen, Gesellschaft. Rosa Luxemburg Stiftung (Hrsg.). Berlin. S. 5,f.

26 Acosta, Alberto: Das „Buen Vivir". Die Schaffung einer Utopie. Erschienen in: juridikum 2009/4, S. 220

27 Vgl.: Acosta, Alberto: Das „Buen Vivir". Die Schaffung einer Utopie. E rschienen in: Schacherreiter, Judith/ Stuefer, Alexia, u.w., juridikum 2009/4, S. 220

28 Vgl. u.a: Gudynas, Eduardo (2012): a.a.O.: S. 26

29 Vgl.: Schilling-Vacaflor, Almut/Barrera, Anna (2011): Lateinamerikas neue Verfassungen: Triebfendern für direkte Demokratie und soziale Rechte? Erschienen in: Institut für Lateinamerika-Studien (Hrsg.), GIGA Focus, 2/2011, Hamburg. S. 3

30 Vgl.: Cortez, David/Wagner, Heike (2010): Zur Genealogie des indigenen "guten Lebens" („sumak kawsay") in Ecuador. Erschienen in: Gabriel, Leo/Berger, Herbert (Hrsg.), Lateinamerikas Demokratien im Umbruch, Wien, S. 169, f.

31 Gudynas, Eduardo (2009): Politische Ökologie: Natur in den Verfassungen von Bolivien und Ecuador. Erschienen in: J. Schachenreiter/ A. Stuefer (Hrsg.), Nuevo Constitucionalismo, juridikum 2009/4, S. 214

32 Acosta, Alberto (2009): Das „Buen Vivir". Die Schaffung einer Utopie. Erschienen in: J. Schacherreiter/ A. Stuefer (Hrsg.), Nuevo Constitucionalismo, juridikum 2009/4, S. 223

33 Vgl.: Schilling-Vacaflor, Almut/Barrera, Anna (2011): Lateinamerikas neue Verfassungen: Triebfendern für direkte Demokratie und soziale Rechte? Erschienen in: Institut für Lateinamerika-Studien (Hrsg.), GIGA Focus, 2/2011, Hamburg, S.2

34 Vgl.: Gudynas, Eduardo (2009): Politische Ökologie: Natur in den Verfassungen von Bolivien und Ecuador. Erschienen in: J. Schacherreiter/ A. Stuefer (Hrsg.), juridikum: Nuevo Constitucionalismo, 2009/4, S. 214 f.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Ein gutes Leben ohne Wachstum. Das lateinamerikanische "Buen Vivir" als gegenhegemoniales Projekt
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V274648
ISBN (eBook)
9783656672128
ISBN (Buch)
9783656672111
Dateigröße
1366 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
leben, wachstum, buen, vivir, projekt
Arbeit zitieren
Janine Küchhold (Autor), 2013, Ein gutes Leben ohne Wachstum. Das lateinamerikanische "Buen Vivir" als gegenhegemoniales Projekt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274648

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