Kinder- und Mediennutzung. Die KIM-Studie


Akademische Arbeit, 2006

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung... 3

2 Medien – Ein Definitionsversuch... 3

3 Kinder und Mediennutzung – Die KIM-Studie... 4

3.1 Häufigste Freizeitaktivitäten... 5

3.2 Liebste Freizeitaktivitäten... 5

3.3 Themeninteressen... 6

3.4 Geräteausstattung... 7

3.5 Medienbindung... 8

3.6 Computernutzung... 8

3.6.1 Tätigkeiten am Computer.. 9

3.6.2 Computerspiele... 9

3.6.3 Internetnutzung... 10

4 Resümee der KIM-Studie... 11

5 Literaturverzeichnis (inkl. weiterführender Literatur).. 13

1 Einleitung

„Kinder und Medien“ gehören zunehmend zu den wichtigsten Forschungs- und Diskussionsthemen der Pädagogen, Psychologen, Neurologen, Pädiater und anderer Wissenschaftler.

Das geradezu explosive Wachstum, vor allem der elektronischen Medien, wirkt tiefgreifend in unsere Gesellschaft und sozialisiert vor allem unsere Kinder. Neben dem einfachen Fernsehapparat gibt es in den Haushalten immer mehr Computer mit Internetzugang, Videogeräte, Handys und MP3-Player, die alle auch von Kindern genutzt werden. Die heutige Generation der Kinder ist diejenige, die mit dem größten Medienzuwachs lebt und aufwächst.

In dieser Arbeit wird zunächst eine Begriffsdefinition zu dem Begriff Medien gegeben. Anschließend wird die Lebenssituation von Kindern beleuchtet und zwar spezifisch unter dem Gesichtspunkt der Medien. Es soll untersucht werden, inwieweit die heutige Kinderwelt überhaupt eine „Medienwelt“ ist, so wie es in der Alltagskommunikation vielfach formuliert wird. Stimmt es, dass sich Kinder nur noch mit Medien beschäftigen? Wie steht es um den Besitz und die Nutzung der Medien? Zu diesem Sachverhalt sollen mit Hilfe der KIM-Studie Antworten gefunden werden.

2 Medien – Ein Definitionsversuch

Umgangsprachlich sind mit „Medien“ unterschiedlichste Produkte gemeint: Zeitungen, Bücher, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, Plakate, Kino, Computer, Internet, Spielekonsolen, Videos, Kassetten, Handys und vieles mehr. Ebenso unterschiedlich sind ihre Funktionen: Medien informieren, sie übermitteln Botschaften und können ihre Rezipienten beeinflussen.

In der Literatur wird das Medium als „Mittel“, oder „Vermittelndes“ bezeichnet. Je nach Disziplin gibt es verschiedene Definitionen. (vgl. Faulstich, 2004, S. 13)

Lothar Mikos differenziert zwischen den primären, sekundären und tertiären Medien. Primäre Medien sind Sprache, Mimik und Gestik. Es findet ein Kommunikationsprozess statt, bei dem kein Gerät bzw. keine Technik geschaltet ist. Sekundäre Medien sind zwar teilweise durch technische Geräte hergestellt, brauchen aber zu ihrer Nutzung keine technischen Geräte. Dazu zählen alle Formen der Printmedien. Tertiäre Medien sind bei der Produktion und der Nutzung abhängig von technischen Geräten und umfassen heute alle elektronischen Medien wie beispielsweise Film, Com­puter und Rundfunk. Tertiäre Medien können ohne Technik nicht funktionieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden „Medien“ heute mit den sekundären und den tertiären Bedeutungen gleichgesetzt. Die primären sind den meisten Menschen gar nicht als Medien bewusst, zumal sie eher unreflektiert verwendet werden. (vgl. Mikos, 1999, S. 40)

3 Kinder und Mediennutzung – Die KIM-Studie

In der Literatur ist häufig von einer Mediatisierung der Kindheit die Rede. Dieser Auffassung zufolge gehören Medien heute ganz selbstverständlich zu dem Alltag der Kinder, und sie wachsen mit einer Vielfalt von Medien auf. Ist diese Auffassung wirklich zutreffend? Ist die kindliche Umwelt geprägt durch Medien? Um dieser Frage nachzugehen, wurde die KIM-Studie herangezogen. Im Folgenden soll nun u.a. geklärt werden, was die Kinder in ihrer Freizeit am liebsten tun, wie die Geräteausstattung der Haushalte ist und welche Medien Kinder am liebsten und am häufigsten nutzen.

Der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs) untersucht seit 1999 mittels der Studienreihe „KIM – Kinder und Medien“ das Medienverhalten der 6- bis 13-Jährigen in Deutschland. (vgl. mpfs, 2006, S. 3) Die Studie kann als repräsentativ betrachtet werden, da etwa 1.200 Kinder und deren Erzieher befragt wurden. Die Befragung der Kinder erfolgte mündlich persönlich und die der Erziehungspersonen schriftlich. Die Grund­gesamtheit bilden die ca. 6 Millionen Kinder dieser Altersgruppe in Deutschland. (vgl. ebd., S. 4)

In den folgenden Ausführungen sollen einige wichtige Punkte dieser Studie aufgegriffen werden. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf die Medien Fernseher, Computer und Internet gerichtet, andere Medien werden nur am Rande berücksichtigt. Die genannte Studie aus dem Jahr 1999 wird mit der Nachfolgestudie aus dem Jahr 2005 verglichen, um eventuelle Veränderungen zu verdeutlichen. Dabei kann allerdings kein regelmäßiger Vergleich bei allen Angaben gewährleistet werden, da sich die Fragestellungen der verschiedenen Jahre nicht exakt decken. Fehlt daher bei einer Frage ein Vergleich des Jahres 2005 mit dem Jahr 1999 so liegt es daran, dass die entsprechenden Fragen 1999 noch nicht gestellt wurde.

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Kinder- und Mediennutzung. Die KIM-Studie
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
19
Katalognummer
V280595
ISBN (eBook)
9783656738114
Dateigröße
450 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinder-, mediennutzung, kim-studie
Arbeit zitieren
Inga Baumhoer (Autor), 2006, Kinder- und Mediennutzung. Die KIM-Studie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280595

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