Burnout. Ursachen, Symptome und Maßnahmen


Akademische Arbeit, 2011
17 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Burnout – Syndrom/ Definition

3. Betroffene

4. Ursachen des Burnout
4.1 Persönliche Ursachen
4.2 Gesellschaftsbezogene Ursachen
4.3Arbeits- und organisationsbezogene Ursachen

5. Burnout – Symptomatik
5.1 Warnsymptome der Anfangsphase
5.2 Reduziertes Engagement
5.3 Emotionelle Reaktionen; Schuldzuweisung
5.4 Abbau
5.5 Verflachung
5.6 Psychosomatische Reaktionen
5.7 Verzweiflung

6. Maßnahmen gegen Burnout
6.1 Individuenzentrierte Interventionen
6.2 Organisationsbezogene Interventionen

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In meiner Arbeit möchte ich eine besondere Form von Stress erläutern: Das Burnout –Syndrom. Was ist Burnout? Burnout – das ist die junge Lehrerin, die schon nach ihrem ersten Jahr im Schuldienst gealtert aussieht, nach der Schule in einen Erschöpfungsschlaf fällt und nachts ihre Stundenvorbereitung vollzieht. Burnout ist auch der Professor der in den ersten Jahren stets seine Tür des Büros offen hält, der sich in Studienreform und Selbstverwaltung engagiert und für seine Studenten jederzeit - auch privat erreichbar ist. Heute beschränkt er den Kontakt mit Studenten auf ein Minimum, sitz Konferenzen allenfalls seufzend ab und lebt ansonsten zwischen seinen Bücherwänden(vgl. Burisch S.1).

Diese Fälle sind nicht erfunden und nicht nur die Popolarisierung des Begriffes Burnout in den USA deutet darauf hin, dass hier ein Phänomen häufiger wird. Neu ist dies nicht- schon Thomas Manns Roman Buddenbrooks, erschienen 1900, liefert in der Figur des Senators Thomas Buddenbrook, dessen vorzeitiger Tod in das Jahr 1876 gelegt wird, eine detaillierte Fallbeschreibung mit zahlreichen Burnout-Zügen.

2. Das Burnout – Syndrom/ Definition

Das schwerwiegendste Hindernis für eine fundierte Erforschung des Burnout-Syndroms ist zweifelhaft das Fehlen einer handhabbaren oder gar operationalen Definition, die überzeugen könnte (vgl. Maschlach 1982b in Burisch S. 8).Alle einschlägigen Versuche sind entweder zu umfassend oder zu spezifisch. Bevor man den persönlichen Hintergrund, die Lebensumstände, die Reaktionen im akuten Stadium und schließlich die längerfristige Entwicklung eines von Burnout betroffenen Individuums studieren könnte, um es mit anderen gegensätzlichen zu vergleichen, braucht man eine Regel um den einen Fall unter Burnout einzuordnen und den anderen nicht.

Gusy sieht Burnout als einen aus der Alltagssprache entnommenen Begriff. Bezieht man es auf den technischen Bereich, ist damit z.B. das Herunterbrennen von Kerzen, das Abbrennen von Häusern oder das Durchbrennen von Sicherungen gemeint. Auf den Mensch bezogen bedeutet Burnout den Verlust vorhandener Fähigkeiten und Fertigkeiten, indem man sich zu sehr verausgabt. Im ersten psychologischen Wörterbuch wird Burnout beschrieben als Ergebnis von Überforderung in Bezog auf Energie, Stärken und Ressourcen des Helfers. Dieser ist unfähig, sich ausreichend auf die Belange des Klienten einzulassen. (vgl. Gusy 1995)

Eine weitere Definition lautet: “Ausbrennen ist die Art Stress und emotionale Ermüdung, Frustration und Erschöpfung, die dann auftritt, wenn eine Abfolge von Ereignissen in einer Beziehung, einem Vorhaben, einer Lebensform oder im Beruf nicht die erwarteten Resultate erbringt.“ (Rush 1987,S.11) Burnout ist ein schwer fassbarer Begriff, für den es keine allgemeingültige Definition gibt, da es sehr viele verschiedene Symptome gibt, die auf dieses Phänomen hinweisen können. Man kann aber nochmals zusammenfassend sagen, dass das Ausgebrannt sein einen Zustand körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung sowie einen Zustand der inneren Leere und seelischen Verausgabung darstellt. Es ist eine individuelle Reaktion auf eine persönliche Überforderung bei Menschen, die ihre physischen und psychischen Grenzen nicht mehr wahrnehmen. Ich möchte nun im nächsten Abschnitt erläutern, auf welchen Personenkreis dieses Phänomen besonders zutrifft.

3. Betroffene

Es entsteht bei Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensläufen. Ärzte, Lehrer, Busfahrer, Pastoren, Studenten, Heimarbeiter bzw. in Berufen der Sozialen Arbeit, alle können am Burnout-Syndrom erkranken. Es widerfährt Jungen ebenso wie Alten. Sozialer oder finanzieller Status haben keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit des Ausbrennens. Die meisten, die ausbrennen, haben keine Vorgeschichte psychischer oder geistiger Störungen. Sie sind weder neurotisch noch

Psychotisch. Aber alle leiden seelisch – etwa in ihrem Gefühlsleben – und gewöhnlich auch geistlich.“ (Rush 1987, S.11 )Es handelt sich also bei Burnout längst nicht mehr um die typische Managerkrankheit. Alle möglichen Berufsgruppen können betroffen sein, auch Schüler und Studenten. Die Krankheit lässt sich auch nicht auf ein bestimmtes Geschlecht festlegen; Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen, wobei man die Symptome bei Frauen häufiger beobachten kann, da sie mit Familie und Job doppelt belastet sind. Besonders betroffen sind jedoch Angehörige der so genannten helfenden Berufe wie Krankenschwestern, Ärzte, Lehrer, Erzieher oder Sozialarbeiter. Jeder 2. Lehrer wird in Deutschland aus psychischen Gründen arbeitsunfähig, bevor er in Pension geht. Seriöse Zahlen, wie viele Menschen in Deutschland ausgebrannt sind, gibt es nicht. Burnout ist auch sehr häufig in Medienberufen, aber auch bei Steuerberatern und Juristen- die verstärkt mit psychischen Problemen ihrer Klienten zu tun haben. Hauptursache sind die Erwartungen die man an seine Arbeit stellt. Viel persönliche Energie wird investiert, ein klares Feedback ist jedoch selten. Nach Dr. Ruhwandl sind typische Burnout Persönlichkeiten Menschen, die meist effektiv und konzentriert arbeiten, sie zeigen ein starkes Engagement, sind sehr ehrgeizig. Sie setzen sich oft gnadenlos unter Erfolgs- und Durchhaltedruck, aber gleichzeitig fehlen ihnen Energiequellen und Regenerationsmöglichkeiten. Manager und Mütter sind gleichermaßen betroffen, denn Burnout hängt mit der Komplexität der Aufgaben und mit dem Zeitdruck im Job zusammen. Die Komplexität der Aufgabe bei Müttern zeigt sich z.B. darin, dass sie ein Kind in die Schule, ein anderes in den Kindergarten bringen müssen, sich aber gleichzeitig um den Haushalt kümmern sollen und einer geregelten Arbeit nachgehen. Dr. Ruhwandl sieht den Beginn von Burnout oftmals in der Kindheit. Die Betroffenen sind oft sehr leistungsbewusst aufgewachsen und bekamen Liebe und Wertschätzung von ihren Eltern nur, wenn sie entsprechende Leistungen erbrachten. Dieses Prinzip wird später im Beruf fortgesetzt. (vgl.http://www.online .de/umwelt- gesundheit/ thema/ burnout)

4. Ursachen des Burnout

Burnout ist ein langsamer Prozess, der einige Wochen aber auch mehrere Jahre andauern kann. Wodurch diese Krankheit genau ausgelöst wird, lässt sich nicht genau festlegen. Sie kann z.B. durch eine negative Bilanz zwischen Anforderungen, Zielen und Ressourcen hervorgerufen werden. Der Versuch, unrealistische Ziele zu verwirklichen und die Enttäuschung über das Nichterreichen der Ziele kann Burnout auslösen. In diesem Fall wären es die Anforderungen, die eine Person an sich selbst stellt. Die Anforderungen können aber auch von den Klienten oder den Kollegen an die betreffende Person gestellt werden. Das Ergebnis bleibt dasselbe. (vgl. Gusy 1995)

Ein Burnout Syndrom lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen und entsteht immer über einen längeren Zeitraum. Der Prozess ist schleichend und wird meist erst viel zu spät erkannt. Prof. Dr. med. Joachim Bauer von der Uni Freiburg schreibt in seinem Artikel auf seiner Internetseite über Burnout: „Die Gefahr eines Burnout ist besonders groß, wenn Menschen bei ständigem hohem Einsatz nur wenige Erfolge der eigenen Arbeit sehen oder es keine Anerkennung für den geleisteten Einsatz gibt. Ein solcher Dauerzustand des Zuviel- Gebens und Zuwenig- Bekommens kann in der betreffenden Person liegende Ursachen haben. Es können aber auch arbeitsbedingte Gründe vorliegen. Meist ist es eine Mischung aus beidem. Burnout erleiden Personen, die bei der Arbeit besonders hohe Ansprüche an sich stellen, die zum Perfektionismus neigen und sich übermäßig engagieren. Oft haben solche Menschen die Fähigkeit verloren, nach Arbeitsschluss innerlich Abstand zu gewinnen. Sie haben meist ein unterentwickeltes Privatleben und büßen daher ihre Erholungsfähigkeit ein. Fatalerweise merken die Betroffenen dies selbst nicht, da es sich um einen unbewusst gesteuerten Prozess handelt. Aber auch auf Seiten des Arbeitgebers gibt es Burnout- Ursachen: hoher Leistungsdruck, Eintönigkeit der Arbeit bzw. fehlende Anforderungsvielfalt, ein Übermaß an Vorschriften, die den Gestaltungsspielraum des Arbeitnehmers einengen, sowie fehlende Unterstützung und Anerkennung vom Vorgesetzten oder von Kollegen.“ (http://www. psychotherapie- prof- bauer.de/burnout)

Es gibt also verschiedene Auslöser, die zur Entstehung von Burnout beitragen können. Man unterscheidet zwischen der Persönlichkeit des Helfers, der beruflichen Position bzw. dem Arbeitsplatz und dem Einfluss der Gesellschaft.

4.1 Persönliche Ursachen

Persönlichkeit und Charakter spielen bei Burnout eine große Rolle. Personen, die für das Ausbrennen anfällig sind, haben häufig ähnliche Persönlichkeitseigenschaften. Sie sind oftmals willensstark und entschlossen, hassen es aufzugeben und sich eine Niederlage eingestehen zu müssen; deshalb gehen sie bis an ihre psychischen und physischen Grenzen um ihre Ziele zu erreichen; des Weiteren neigen sie zur Autarkie. Sie handeln lieber selbst, bevor sie es anderen überlassen und somit fällt für den einzelnen umso mehr Arbeit an. (vgl. Rush 1987) Ein Persönlichkeitsmerkmal, das in der Literatur häufig erwähnt wird, ist ein labiles Selbstwertgefühl, das in starkem Ausmaß von den äußeren Bedingungen abhängig ist, wenn man nicht die Fähigkeit hat, sich selbst zu belohnen oder zu bestätigen. Menschen, die ihren Selbstwert zu gering einschätzen, brauchen immer die Bestätigung ihrer Umwelt; sie brauchen andere Menschen, die ihnen helfen, sich wertvoll und besonders zu fühlen und dafür sind diese Personen bereit, große Anstrengungen auf sich zu nehmen. Um ständig die Bewunderung und Aufmerksamkeit anderer zu bekommen, muss man auch kontinuierlich besondere Leistungen erbringen. Tut man dies nicht, bleibt auch das Feedback der anderen aus und dies wiederum lässt das Selbstwertgefühl auf ein Minimum schrumpfen. Ein weiteres Merkmal ist die Situationswahrnehmung. Es ist sehr wichtig eine Situation realistisch einschätzen zu können. Man muss erkennen, was möglich und nicht möglich ist, was man verändern kann und was man akzeptieren muss. Wichtig ist es Mögliches zu erledigen, Unmögliches aber zu ertragen, vor allem aber zwischen beiden genau zu unterscheiden. (vgl. Rush 1987; www.pflege.klinikum-grosshadern.de/campus/psycholo/burnout)

4.2 Gesellschaftsbezogene Ursachen

In jeder wettbewerbsorientierten Gesellschaft spielt Burnout eine große Rolle. Die Einstellung der Menschen gegenüber dem Beruf hat sich verändert. Karriere und Erfolg scheinen wichtiger denn je. Überall wird man mit Wettbewerb konfrontiert: „Erfolgreiche lieben geradezu die Herausforderung des Wettbewerbs. Je größer der Wettbewerb, desto härter arbeiten sie, um ihn zu gewinnen. Das Ergebnis ist, dass die wettbewerbsintensiven Kräfte in unserer Gesellschaft auf lange Sicht Erfolgsmenschen dazu bringen können, sich über ihre physischen und psychischen Grenzen hinauszutreiben – in die Fänge des Ausbrennens.“ (Rush 1987, S.43) Wie bereits erwähnt, sind nicht nur Männer, sondern auch viele Frauen, vor allem berufstätige Mütter vom Ausbrennen betroffen. Der gesellschaftliche Druck veranlasst die Frauen zu glauben, dass sie alles unter einen Hut bringen müssen: Kinder, Haushalt und Beruf. Häufig bleibt den Frauen gar nichts anderes übrig, als Teilzeit oder sogar Vollzeit zu arbeiten, um die schlechte finanzielle Situation der Familie aufzubessern. (vgl. Rush 1987)

4.3Arbeits- und organisationsbezogene Ursachen

Hier werden die Ursachen für die Entstehung von Burnout in Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen der Helfer gesehen. Ganz zentral ist die emotional beanspruchende Interaktion zwischen Helfer und Klient. Ein intensiver und langfristiger Einsatz für andere Menschen kann Burnout hervorrufen, vor allem bei fehlendem Feedback. Herrscht zudem noch ein schlechtes Betriebsklima mit einer schlechten Arbeitsorganisation sowie Zeitdruck und Überforderung, sind das weitere Faktoren, die zum Ausbrennen beitragen. (vgl. Gusy 1995)

5. Burnout – Symptomatik

Die in den meisten Studien genannten Symptome werden in sieben Oberkategorien aufgeteilt, die teils noch einmal in Unterkategorien aufgeteilt sind. Auch Burisch hat Ober- und Unterkategorien bezüglich einer Symptomaufstellung entwickelt, die gleichzeitig gewisse Prozessvorstellungen widerspiegeln. Die Zusammenfassung soll einen umfassenden Überblick geben. Bei einem Burnout Fall müssen selbstverständlich nicht alle hier genannten Symptome vorkommen, auch können sie in einer anderen Zeitfolge auftreten und müssen nicht bis zu den terminahlen Stadien fortschreiten. Welches Symptommuster sich in welcher Reihenfolge entwickelt, hängt vom Individuum selbst und seiner Umwelt ab. Durch innere oder äußere Veränderungen kann der Prozess auch zu jedem Zeitpunkt gestoppt werden jedoch häufig mit bleibendem Schäden. (vgl. Gusy 1995)

5.1 Warnsymptome der Anfangsphase

Am Anfang eines Burnoutprozesses besteht bei den Betroffenen ein Überengagement – für den Beruf als Lebensinhalt, für eine Idee, für ein Ziel, für Klienten, Patienten, Schüler etc.

Dieses gesteigerte Engagement-

- freiwillige unbezahlte Mehrarbeit
- Gefühl der Unentbehrlichkeit
- Gefühl, nie Zeit zu haben
- Verleugnung eigener Bedürfnisse
- Verdrängung von Misserfolgen und Enttäuschungen
- Beschränkung sozialer Kontakte auf Klienten

wird von Erschöpfungszuständen wie chronische Müdigkeit, Energiemangel oder erhöhte Unfallgefahr begleitet. „Wer ausbrennt, muss vorher entflammt gewesen sein.“ Dieser sehr wichtige Satz weist darauf hin, dass besonders die sehr engagierten, hoch motivierten, idealistischen, aufopferungsvollen und pflichtbewussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefährdet sind auszubrennen, wenn es ihnen an institutioneller Unterstützung mangelt und sie ihren persönlichen Ressourcen dauerhaft zu wenig Beachtung schenken. Wenn das Missverhältnis von Idealen und Möglichkeiten, von Anstrengungen und Belohnungen nicht allzu groß ist, kann dieser Zustand jahrelang anhalten. Allerdings lässt sich nur schwer sagen, wo ein Verhältnis beginnt, ein Missverhältnis zu werden. Man kann es erst im Nachhinein am häufigeren Auftreten der Symptome feststellen.

5.2 Reduziertes Engagement

Der Phase des Überengagements folgt ein emotionaler, geistiger und verhaltensmässiger Rückzug von Klienten, von der Arbeit und von der sozialen Umwelt allgemein. Wo früher im Übermaß freiwillig gegeben wurde, da möchte man nun vor allem nehmen, und wo das nicht geht, da nimmt man eben sich selbst weg. Es kommt zu einem Verlust der positiven Gefühle gegenüber den Klienten sowie zu einer größeren Distanz und einer Kontaktvermeidung zu diesen. Bei den so genannten helfenden Berufen gibt es viele Techniken der Selbstdistanzierung. Ärzte und Krankenschwestern sprechen von Patienten nur noch als „die Niere auf Zimmer 17“. Lehrer und Erzieher erfinden allerlei abwertende Bezeichnungen für ihre Kinder. Sozialarbeiter und Berater machen ihre Klienten in viel höherem Grade für ihre Probleme selbst verantwortlich. Alle versuchen die Beziehung zu entpersönlichen und verringern das Ausmaß des Kontaktes mit ihren Anvertrauten. Parallel dazu entwickelt sich ein ausgeprägter Überdruss an der Arbeit. Die Betroffenen haben eine negative Einstellung zur Arbeit. Nur widerwillig gehen sie ihren täglichen Aufgaben nach und jeder Tag wird zu einem neuen Kampf. Mit Fluchtphantasien und Tagträumen versuchen sie den Arbeitstag zu überstehen, der häufig verspätet beginnt und früher endet. Sie sind zwar ständig beschäftigt, tun aber nichts Effizientes und blühen erst nach Feierabend auf; Diese Menschen leben nicht mehr um zu arbeiten, sondern sie arbeiten um zu leben. Da der Beruf nur noch als Job betrachtet wird, erhält die Freizeit eine höhere Bedeutung. Meist wird dann mit Ersatzbefriedigungen wie z.B. übermäßiger Sport, übermäßiges Essen, Drogen – oder Alkoholkonsum die Frustration am Arbeitsplatz kompensiert. Als Folge der „inneren Kündigung“ kommt es zu erhöhten Ansprüchen seitens der Betroffenen: - Konzentration auf die eigenen Ansprüche

- Gefühle mangelnder Anerkennung
- Gefühl ausgebeutet zu werden
- Allgemeiner Verlust an Einfühlungsvermögen und menschlicher Wärme, auch im Privatleben, was zwangsläufig zu Partnerproblemen und Konflikten mit den eigenen Kindern führt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Burnout. Ursachen, Symptome und Maßnahmen
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V282442
ISBN (eBook)
9783656820635
ISBN (Buch)
9783656820642
Dateigröße
424 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie, Burnout, Lehrer, Übersicht, Folgen von Burnout, Früherkennung von Burnout, Burnout Symptomatik, Burnout Warnsymptome, Betroffene, Deffinition, Ursachen von Burnout, psychosomatische Reaktionen, Schuldzuweisung, Interventionen, Burnout Übersicht, Burnout Einführung, Einführung in die Psychologie, Burnout Hausarbeit, Burnout und seine Folgen, Tim Stahlhut, Tim Stahlhut M.A., Tim Stahlhut Kinder und Jugendpsychotherapeut i.A.
Arbeit zitieren
Tim Stahlhut (Autor), 2011, Burnout. Ursachen, Symptome und Maßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282442

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