Todesbilder in Goethes "Wahlverwandschaften"


Seminararbeit, 2012

15 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Die Todesproblematik in Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“
2.1 Der Todessinn in der Konstellation der Romanfiguren
2.2 Das Bild des Todes in der Raumgestaltung des Romans

3. Die Todesfälle und ihre Darstellungen
3.1 Der Scheintod des Knaben und der Tod des Geistlichen
3.2 Der Tod des Kindes im See
3.3 Ottilies Tod und Ihr Weiterleben als Legende
3.4 Eduards Tod oder das Ende einer Wunschprojektion

4. Schlusswort

5. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Johann Wolfgang von Goethe war ein sehr umtriebiger Schriftsteller und ein reichbegabter Mensch. Als berühmtester deutscher Dichter und einer der bekanntesten Dichter der Welt, war er bekannt für seine Gedichte, Dramen, erzählende Werke in Vers sowie in Prosa, autobiografische, ästhetische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften, und gilt als ein Vorreiter und der wichtigste Vertreter des Sturm und Drang. Ab den 1790er Jahren, wurde er gemeinsam mit Friedrich Schiller und im Austausch mit diesem zum wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik . Hier haben wir die Möglichkeit, einen Einblick in sein Werk „Die Wahlverwandtschaften“ zu gewinnen.

Über Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“ ist schon viel geistreiche Tinte in der Zeit seit seiner Entstehung 1809 verspritzt worden, aber trotz der vielen Interpretationen und Versuche hat die Wahlverwandtschaften-Forschung noch bisher zu keinem „kritischen Konsens“ geführt, wie Elisabeth Herrmann darauf hinweist.1 Während die einen das Werk als „Kunstroman“2 betrachten, deuten die anderen Die Wahlverwandtschaften als ein „Ehe- und Gesellschaftsroman“.3 Im Mittelpunkt der Debatte steht auch das Verhältnis des Romans zur Romantik.4 W. J. Lillyman5 und G. Bersier6 zufolge sind Die Wahlverwandtschaften als Kritik und Parodie der Romantik zu verstehen.7

Obwohl das Werk von der Forschung intensiv behandelt worden ist, fehlt bis heute eine eingehendere Untersuchung zu einem seiner zentralen strukturbildenden Themen: zu der Thematik des Todes. Zu den älteren Forschungen, die ihren Interpretationen die Todesproblematik zugrunde lagen, gehören die Arbeiten von Th. Lockermann8 und G. Andreae9. Außerdem untersucht Lockermann die Beziehungen und Einstellungen Romanfiguren zum Tod, während sich G. Andrea darüber hinaus um die Erhellung der Todessymbole bemüht, sich dabei aber auf eine bloße Aufzählung der Motivverwendungen beschränkt. Ungeachtet der verschiedenen Untersuchungen des Romans aus neuerer Zeit, ergibt sich der erstaunliche Befund, dass keine unter ihnen das Thema Tod im Besonderen behandelt, obwohl fast keine versäumt, das Thema wenigstens anzusprechen.10

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Behandlung des Themas Tod als Teilaspekt des Werks, aber auch als Ausgangspunkt für die Interpretation der Wahlverwandtschaften. Bevor aber im Detail die verschiedenen Todesfälle in dem Roman in Augenschein genommen werden, wird im 1. Kapitel ein Überblick über den Todesinn in der Konstellation der Romanfiguren sowie seine Symbolik in der Raumgestaltung des Romans unterbreitet. Im zweiten bzw. letzten Kapitel wird das Feld erweitert um die Studie die verschiedenen Todesfälle in dem Werk. Dabei soll auch geprüft werden, inwiefern die Thematik des Todes den gesamten Roman bestimmt, strukturiert und beherrscht.

2. Die Todesproblematik in Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“

2.1 Der Todessinn in der Konstellation der Romanfiguren

Der Begriff „Tod“ weitet sich in dem Roman zu einem Spektrum des Unlebendigen, Erstarrenden, der Stagnation und Sterilität, das den im privaten wie den gesellschaftlichen und kulturellen Bereich umfasst. Die Ausgangslage der Handlung ist folgende: Eduard und Charlotte, einander seit Kindertagen in Liebe zugetan, sind nach dem Tod ihrer ersten, aus gesellschaftlichen Zwängen gewählten Ehepartner in zweiter Ehe verbunden. Ihre Zweisamkeit wird durch Otto, den meist „Hauptmann“ genannten Freund Eduards, sowie Charlottes Nichte Ottilie erweitert. Bald verliebt sich Eduard in Ottilie und Charlotte in Otto. Charlotte beschließt, ihrer Liebe zum Hauptmann zu entsagen, Eduard aber ist nicht zu einem Verzicht auf Ottilie bereit. Als der Abschied von Otto und Ottilie drängt, kommt es in der Nacht bei einer Liebesumarmung zwischen Eduard und Charlotte zu einem mentalen Ehebruch, jeder von ihnen denkt dabei an den wahren Geliebten. Daraus geht ein Kind hervor. Alle außer Eduard und Ottilie versuchen die beiden zu trennen. Verzweifelt zieht Eduard in Krieg mit der Hoffnung, dass der Krieg über sein Schicksal entscheiden wird.

Damit muss schon festgestellt werden, dass der Tod schon am Anfang der Handlung präsent war. Er erscheint sowohl als Höhepunkt als auch Auslöser der Handlung. Der Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernunft führt ins Chaos und schließlich zu einem tragischen Ende, nämlich dem Tod. Allerdings vermittelt das Werk den Eindruck, die Todesfälle seien nicht tragischer Art, sondern es handle sich ebenfalls um ein bedauernswertes Schicksal, das die Betroffenen lautlos und schmerzlos einholt. Die Darstellung des Sterbens ist sanft und verschleiernd, sofern es überhaupt nicht ausgespart bleibt. In dieser Hinsicht würde man sagen, der Tod werde in den Wahlverwandtschaften beschönigt. Vielleicht handelt es sich da bei Goethe durch diese schonende und beschönigende Behandlung des Todes um eine Ästhetisierung bzw. Verdrängung des Schreckens oder nur um einen Hinweis auf den inneren Zustand der betroffenen Romanfiguren. Die Problematik des Todes in den Wahlverwandtschaften geht aber über ein physisches Sterben hinaus und erstreckt auf den Bereich des Lebens, steht im Mittelpunkt des Gerüstes und verweist auf ein tiefgreifendes Problem:

Der Tod wird aus der Wirklichkeit ausgeklammert und aus dem Bewusstsein verdrängt, er kann nicht ins Leben integriert werden und gewinnt gerade deshalb Gewalt über die Menschen, führt zur Vernichtung und Auslösung des Lebens11

Der Tod ist in dem Werk stets präsent, auch wenn gar nicht über ihn geredet wird. Er steht in der Konstellation eines Viererverhältnisses, das in Analogie zu einer chemischen Verbindung gesetzt wird. Bereits der Titel des Romans, den das chemische Gleichnisgespräch zwischen Eduard, Charlotte und den Hauptmann im vierten Kapitel des ersten Teils in seiner wissenschaftlichen Bedeutung erläutert, macht die Anknüpfung an zeitgenössische naturwissenschaftliche und naturphilosophische Theorien deutlich.12

Dieser Versuch in dem Roman, ein naturwissenschaftliches Phänomen auf menschliche Beziehungen zu übertragen führt zum Tode dreier Menschen. Thema des Romans ist damit das Verhältnis von Frei- heit und Notwendigkeit. Indem Charlotte nun an ihrer Ehe festhält und Eduard nicht bereit ist, seine Liebe zu Ottilie aufzugeben, leisten sie beide der Katastrophe Vorschub. Dadurch übt der Roman auch Gesellschaftskritik, die überspitzt formuliert darin zu sehen ist, dass die Freiheit des Menschen, einen anderen zu wählen, vor allem darin besteht, auf ihn wegen der gesellschaftlichen Konventionen zu verzichten.

2.2 Das Bild des Todes in der Raumgestaltung des Romans

Schon der Schauplatz des Geschehens liefert ständig Hinweise auf die Schlüsselposition, die der Tod in den Wahlverwandtschaften übernimmt. Zentral für das Erstarren des Lebens zum Tode ist das Motiv des Bildes. Das Todesbild ist ein ständig wiederkehrendes Thema in dem Werk, aber in unterschiedlichen Ausführungen. Die Landschaft erstarrt zum Bild, das Erscheinungsbild des Kirchhofs wird verändert, die Kapelle wird mit Bildern bemalt, Luciane inszeniert „lebende Bilder“13, und all das geschieht mit Hilfe der Einbildungskraft.14 Auch Ottilie erstarrt zu einem Bild zuletzt als Bild und Legende weiter.

Die Nähe des Todes prägt die Atmosphäre, in der sich die Romanfiguren bewegen. Die polaren Bereiche Leben und Tod verschwimmen und gehen ineinander über. Die Romangestalten bewegen sich in einer Landschaft, die von ihnen eigenhändig und nach ihren Vorlieben geschaffen ist. Die Umgestaltung des Besitztums von Eduard und Charlotte dient sowohl der Ästhetisierung als auch der Nutzbarmachung zu einem bestimmten Zweck. Darüber hinaus weist dieses Verändern des Gartens auf den Versuch der Romanfiguren hin, die Natur bzw. die natürliche Ordnung zu beherrschen und zu manipulieren. Damit wird zugleich auf die Scheinwelt der Haupakteure des Romans hingewiesen, denn anstatt ihre zerstörerischen, tödlichen Leidenschaften bzw. ihre innere Welt zu zügeln, bemühen sie sich eher um die Herstellung der Ordnung im äußeren Bereich, indem sie ihre eigene innere Gefühlsunordnung kompensieren. Folglich resultieren aus diesem sozialen Umfeld Chaos und Tod durch Zerrissenheit, Widerspruch zwischen natürlicher und moralischer Ordnung. So wird die Landschaft zum Spiegelbild der seelischen Landschaft.

Auch der Friedhof wird in die Landschaftsgestaltung mit einbezogen. Er soll in die Umgebung eingegliedert und dem Landschaftsbild angeglichen werden. Schon im zweiten Kapitel des ersten Teils wird die Veränderung des Kirchhofs geschildert, und im ersten Kapitel des zweiten Titels wird noch einmal im Einzelnen darauf Bezug genommen. Der Standort des Friedhofs und der Kirche ist so eingerichtet, dass er ständig an die Nähe und an die Zugänglichkeit des Todes erinnert. Ein breit angelegter Weg führt quer über den Friedhof zur Kirche. Die Stätte des Todes wird so zugänglich und begehbar gemacht, indem sie geschmückt und verziert wird. So ist der Friedhof in anderer Hinsicht nicht nur der Bereich des Totengedächtnisses und der Trauer zu betrachten, sondern auch als ein ästhetisches Element des Schlossgartens und zwar eine Augenweide für die Gäste beim sonn- und festtägigen Kirchgang.15 Der Friedhof mit den Gräbern, „gemeinsame Ruhestätte“ der Toten wird zum symbolhaften Bild für den abgeschlossenen Raum und den totenhaften Zustand.

3. Die Todesfälle und ihre Darstellungen

3.1 Der Scheintod des Knaben und der Tod des Geistlichen

Das soziale Umfeld des Romans zeigt uns vier Personen in einer Art experimentellen Anordnung, die zu Ehebruch und letztlich zum Tode dreier Menschen führt. Diesen voraus geht der Tod des Geistlichen bei der Taufe des Kindes von Charlotte und Eduard. Nur wenige Zeit später fällt dieses Kind ins Wasser und ertrinkt. Während Eduard den Tod des Kindes als Fügung des Schicksals für eine Zukunft mit Ottilie deutet, beschließt Ottilie, ihrer Liebe zu entsagen. Fortan spricht und isst sie nicht mehr und stirbt wenig später. Eduard stirbt kurz nach ihr und beide werden in derselben Kapelle bestattet. Der Tod wird zum Symbol der Endgültigen Trennung der Liebenden und markiert die fortschreitende Vernichtung durch die Leidenschaft und den für die Personen unlösbaren Konflikt.

Die vier Todesfälle ereignen sich alle im zweiten Teil des Werkes. Aber schon früher wird der Tod von Personen erwähnt, die nicht unmittelbar mit dem Geschehen in Verbindung stehen. Der Tot der Ehegatten von Charlotte und Eduard kommt gleicht im ersten Kapitel des Werkes zur Sprache. Ferner erfährt der Leser auch den Tod der Gattin des Grafen, auf den dieser mit der Baronese wartet, um ihre Verbindung endlich legitimieren zu können. Auch hier muss darauf hingewiesen werden, dass der Tod nicht Leid, sondern Erlösung bringt. Keiner der drei zunächst erwähnten Todesfälle gibt Anlaß zur Trauer. Denn diese Beziehungen sind bereits „gestorben“ und waren schon lange „tot“, bevor sie durch den tatsächlichen Tod des Partners auch äußerlich und vor dem Gesetz gelöst werden

Nur am Rande erwähnt wird der „Tod Geschwisters“16 Die näheren Umstände, wie dieses Kind ums Leben gekommen ist und wie es zu diesem Unglück kommen konnte, werden nicht erläutert. Im Vordergrund stehen die Folgen, die dieser Tod für die Angehörigen hat. Er ist die Ursache dafür, dass das Mädchen, das die Schuld an dem Unglück trägt, wahnsinnig wird. Auch dies ist eine Art des „lebendigen Totseins“ – zumindest nach Ansicht der Gesellschaft, die mit dem unerwünschten, unverständlichen, fremden Verhalten der „Kranken“17 nicht umzugehen weiß und sie noch weiter in die Isolation, in die Einsamkeit , in ein Abseits vom Leben treibt.18

Nirgends im Roman wird auf den Tod angemessen reagiert und die Gestalten in dem Roman ahnen nicht, wie bald der Tod sie selbst einholen wird.

Beim Dammbruch während des Richtfestes kann der Tod abgewehrt werden. Die ins Wasser gestürzten Menschen können sich retten, und auch der ertrinkende Knabe wird vom Hauptmann an Land gezogen. Die „Scheintoten“ erwachen19, und der totgeglaubte Knabe „ward wieder zum Leben hergestellt.“20 Dennoch gehört dieser „Scheintod“ schon in die Reihe der unglücklichen Todesfälle. Er kündigt die zerstörerische Gewalt der maßlosen Leidenschaft an. Wie der Knabe zunächst „für tot“ gehalten wird, so muss das Geschehen wirklich für tödlich angesehen werden. Nicht umsonst beschreibt der Erzähler mit drastische Worten, fast drastischer noch als die späteren tödlichen Ereignisse und Unfälle. Der Beschreibung zufolge gleicht das Ereignis einer Katastrophe. Eine ganze Menschenmenge droht unter „entsetzliche[m] Geschrei“ im Schlamm zu versinken. Dieser Vorfall ist ein Signal, eine Vorwarnung, „eine Vorstufe des kommenden Unglücks“21 und zwar das Ertrinken des Sohnes von Eduard und Charlotte, dessen Taufe Anlass zu dem ersten wirklichen Todesfall gibt, der unmittelbar mit dem Geschehen im Roman verknüpft ist.

Der greise Geistliche stirbt während der Taufe des Kindes von Eduard und Charlotte. Dieser Tod des altersschwachen Mannes ist ein natürlicher Tod, der aber unter bedeutsamen Umständen eintritt. Der Tod des Geistlichen zeigt die Wirklichkeit „der Vergänglichkeit, des Scheidens, des Verlierens“22 an, die einem natürlichen Lauf folgt. Entstehen und Vergehen lassen sich nicht aneinander festbinden, sondern lösen einander ab. Entwicklungen und Veränderungen lassen sich nicht aufhalten. Das Alte kann nicht künstlich aufrechterhalten werden, wenn das Neue schon da ist. Die Zeit steht in der Wirklichkeit nicht still.

Im Fall des alten Priesters geht es nicht eigentlich um sein Sterben. Sein Tod ist ein natürlicher, ein nicht-gewaltsamer Tod. Er ist nicht die Folge von äußeren Umständen, und er ist erst recht nicht die Folge eines inneren Mangels oder Defizits. Dieser Mensch stirbt in friedlichem Einvernehmen mit sich selbst.

3.2 Der Tod des Kindes im See

Der zweite wichtige Todesfall, den der Leser in den Wahlverwandtschaften erfährt ist der Tod des Eduards und Charlottes Sohnes. Schon die Existenz dieses Kindes gründet sich auf die in der Einbildung der Eltern stattgefundene Überscheidung von unvereinbaren Wünschen. Die Ähnlichkeit des Kindes mit dem Hauptmann durch seine Gesichtszüge und mit Ottilie durch seine Augen wird immer augenscheinlicher.

[...]


1 Herrmann, Elisabeth: „Die Todesproblematik in Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“. Berlin: Erich Schmidt, 1998 (Philologische Studien und Quellen; H. 147) , S.10.

2 So z. B. Goethes Zeitgenosse K. W. F. Solger: Über die „Wahlverwandtschaften“ (1809), in U. Ritzenhoff: Erläuterungen und Dokumente. Johann Wolfgang Goethe: „Die Wahlverwandtschaften“, Stuttgart 1982; auch W. Benjamin: Goethes „Wahlverwandtschaften“, und in jüngerer Zeit H. Schlaffer: Namen und Buchstaben. B. Buschendorf rekonstruiert in seinem Buch: Goethes mythische Denkform. Zur Ikonographie der „Wahlverwandtschaften“, Frankfurt a. M. 1986 die zeitgenössischen Bildbestände der „idealen Landschaft“ als ein Teildiskurs der Wahlverwandtschaften.

3 Stellvertretend hierfür stehen die Interpretationen von R. Abeken, O. Walzel, P. Stöcklein als Vertreter der älteren Forschung und H. R. Vaget und W. Kittler las Vertreter der neueren Forschung.

4 Referiert z. B. von O. Walzel: Goethes „Wahlverwandtschaften“ P. Stöcklein: Stil 198 und Stil und Sinn der „Wahlverwandtschaften“, E. Staiger: Goethe, Bd. 3. Zürich 1959, 179-198 und St. Atkins: „Die „ Wahlverwandtschaften “ : Novel of German Classicism, in: The German Quarterly 53 (1980), 1-45.

5 W. J. Lillyman: Monasticum, Tableau Vivant, and Romanticism: Ottilie in Goethes Wahlverwandtschaften in: Journal of English and German Philology 81 (1982), 347-366.

6 G. Bersier: Goethes Rätselparodie der Romantik. Eine neue Lesart der „Wahlverwandtschaften“, Tübingen 1997.

7

8 Th. Lockkermann: Der Tod in Goethes „Wahlverwandtschaften“. (1993), abgedruckt in: E. Rösch (Hrsg.): „Die Wahlverwandtschaften“, 165-175.

9 G. Andreae: Die Thematik des Todes in den „Wahlverwandtschaften“, Inauguraldissertation, Marburg 1963.

10 Vgl. Herrmann, Elisabeth: „Die Todesproblematik in Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“. a. a. O. S. 15.

11 Ebd. S. 17

12 Der Titel „Wahlverwandtschaften“ spielt auf ein damals populäres Phänomen der Chemie an, nach dem sich ein Stoff C, der zu einer chemischen Verbindung AB hinzugeben wird, stärker an A als an B bindet. Also verbinden sich C und A wahlverwandtschaftlich, zugleich trennt C aber auch die Verbindung von AB. Das Phänomen war Goethe durch seine naturwissenschaftlichen Versuche und seine Tätigkeit im Bergbau vertraut.

13 Vgl. Herrmann, Elisabeth: „Die Todesproblematik in Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“. a. a. O. S. 131.

14 Ebd., S. 18.

15 G. Kaiser spricht davon, dass “in der Einbeziehung des Friedhofs in den Park der Tod zum Ornament“ wird. (G. Kaiser: Wanderer und Idylle. Goethe und die Phänomenologie der Natur in der deutschen Dichtung von Geßner bis Gottfried Keller 1977, S. 76)

16 Vgl. Goethes Werke, Hamburger Ausgabe in 14 Bänden, hrsg. Von E. Trunz, München 1981, Bd. 9, S. 316 f.

17 Ebd., S. 400.

18 Siehe auch Herrmann, Elisabeth: „Die Todesproblematik in Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“. a. a. O. S. 240.

19 Goethes Werke, Hamburger Ausgabe, a. a. O. Bd. 6, S. 338.

20 Ebd., S. 339.

21 Herrmann, Elisabeth: „Die Todesproblematik in Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“. a. a. O. S. 241.

22 Ebd., S. 422.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Todesbilder in Goethes "Wahlverwandschaften"
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V284057
ISBN (eBook)
9783656841012
ISBN (Buch)
9783656841029
Dateigröße
402 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
todesbilder, goethes, wahlverwandschaften
Arbeit zitieren
Sourou Dieudonne Aglewe (Autor:in), 2012, Todesbilder in Goethes "Wahlverwandschaften", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284057

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