Die Macht der Rating-Agenturen. Wie agieren Rating-Agenturen in Krisenzeiten?


Akademische Arbeit, 2006

17 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Worauf beruht die Macht der Rating-Agenturen?
2.1. Agentur – Emittent
2.2. Marktmacht
2.3. Sovereign Ratings (Länderrating)
2.4. Standardisierung und staatliche Regelungsdurchsetzung
2.5. Rating-Agenturen als De-facto-Regulierer

3. Das Agieren der Rating-Agenturen in Krisensituationen
3.1. Rating-Agenturen in der Asienkrise
3.1.1. Die Asienkrise – ein Hintergrund
3.1.2. Die Rolle der Rating-Agenturen
3.2. Rating-Agenturen im Zusammenhang mit dem Enron-Skandal
3.2.1. Der Enron-Fall – Ein Hintergrund
3.2.2. Die Rating-Agenturen

Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

1. Einleitung

Durch die Globalisierung veränderten sich auch die Finanzmärkte in den letzten Jahren. Vor allem das Volumen der internationalen Kapitalströme nahm in großem Ausmaß zu. Aufgrund der vergrößerten Nachfrage bezüglich der Kapitalmarktfinanzierung fingen auch privatwirtschaftliche Akteure, wie die Rating-Agenturen, an eine immer größere Rolle zu spielen. Manche Wissenschaftler räumen den Rating-Agenturen sogar eine „Schlüsselstellung im globalisierten Kapitalismus“ ein.

Doch worauf beruht diese oftmals konstatierte Macht der Rating-Agenturen? Inwieweit verfügen Rating-Agenturen wirklich über strukturelle Macht in der globalen internationalen politischen Ökonomie?

Gras stellt in ihrer Studie fünf Aspekte der Einflussnahme der Rating-Agenturen auf die Kapitalallokation auf. (vgl. Gras (2003) 21-31) Diese Punkte sollen zunächst in der folgenden Arbeit näher behandelt werden: Im Anschluss daran wird ein Blick auf das Agieren von Rating Agenturen geworfen, wobei der Schwerpunkt hierbei auf dem Handeln in Krisenzeiten liegt. Als Beispiel hierfür werden die Asienkrise sowie der Enron-Skandal herangezogen.

2. Worauf beruht die Macht der Rating-Agenturen?

2.1. Agentur – Emittent

Die Ratingaufträge an Rating-Agenturen werden von den Emittenten bezahlt, andererseits aber von den Anlegern genutzt. Aufgrund der großen Bedeutung einer guten oder schlechten Bonitätsbeurteilung sind die Emittenten sehr stark von den Rating-Agenturen abhängig. Insgesamt ermöglicht diese Abhängigkeit der Rating-Agentur enormen Einfluss auf wirtschaftliche und politische Entscheidungen von Unternehmern und Regierungen. Vielfach beugen sich die Emittenten den Kriterien von Rating-Agenturen und übernehmen deren Vorschläge um negative Risikoeinschätzungen zu vermeiden. Hierzu Hillbebrand: „Je größer der Grad der Abhängigkeit, desto eher geschieht dies in „einer Art vorauseilendem Gehorsam“, wie z.B. im Falle von Entwicklungs- und Schwellenländern. Deren Regierungen, sind gleichsam „zur Formulierung von Politiken gezwungen, von denen sie vermuten, dass sie das Wohlwollen der Rating-Agenturen finden.“ (zit. Hillebrand 2001, in: Gras (2003) 22) Rating-Agenturen haben somit die Möglichkeit erheblichen Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen und auf politisches Handeln von Regierungen auszuüben.

2.2. Marktmacht

Durch die fehlende Konkurrenz in der Rating-Branche lässt sich eine Marktmacht der zwei bzw. drei Branchenführer ableiten. Problematisch ist hier die fehlende Kontrolle über die NRSRO-Anerkennung hinaus und die fehlende Haftbarkeit der Agenturen.

2.3. Sovereign Ratings (Länderrating)

Auch die Abhängigkeit von Staaten bezüglich der Rating-Urteile ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Das Gütesiegel Rating ist vor allem für Entwicklungsländer von zentraler Bedeutung für die Sicherung internationaler Kapitalzuflüsse. Jedenfalls hat die Asienkrise eindrucksvoll vor Augen geführt, wie Ratings die Kapitalzuflüsse von emerging markets beeinflussen können. Besonders die unter Punkt 1 erwähnte Abhängigkeit zwischen Rating-Agenturen und Emittenten ist bei Entwicklungsländern demnach sehr groß, weil die Rating-Agenturen großen Einfluss auf die jeweilige Wirtschaftspolitik des Landes ausüben können.

2.4. Standardisierung und staatliche Regelungsdurchsetzung

Durch den von den Rating-Agenturen aufgestellten Kriterienkatalog für ihre Bonitätsbeurteilungen sorgen Rating-Agenturen für eine zunehmende Angleichung der Einschätzung von Emittenten. Andererseits überwachen Rating-Agenturen ja auch wieder die von ihnen gesetzten Standards, die mehr und mehr in der internationalen Finanzwelt adoptiert werden. So gesehen verfolgen Rating-Agenturen die Funktion der Regeletablierung aber auch die Funktion der Regelkontrolle.

2.5. Rating-Agenturen als De-facto-Regulierer

Weiters werden den Rating-Agenturen Aufsichtsfunktionen zugeschrieben. Die Klassifizierung der Rating-Agenturen als bloße Informationsdienstleistungsunternehmen ist sicherlich verfehlt, da Ratings auch stark als Regulierungsinstrumente verwendet werden. Die Regulation des globalisierten Finanzmarktes ist schwierig. Dieter Kerwer bezeichnet die Rating-Agenturen dabei als eine der Privaten Autoritäten über die Finanzmärkte. Kerwer zum allgemeinen Problem der Aufsicht über die Kapitalmärkte: „Financial markets have transformed themselves from the numerous discrete infrastructures of their respective national economies into a single highly integrated autonomous global economic sector characterized by a vast volume of international financial flows. (zit. Kerwer (2002) 293)

3. Das Agieren der Rating-Agenturen in Krisensituationen

Nachdem nun im Grunde der Normalfall von Rating-Agenturen untersucht wurde, soll in diesem Kapitel das Agieren der Rating-Agenturen in Krisensituationen untersucht werden. Dabei wird das Augenmerk auf die Asienkrise 1997/98 und auf den Enron-Skandal 2001 gelegt! Hierbei handelt es sich also um Länderratings und im zweiten Fall um Unternehmensratings.

3.1. Rating-Agenturen in der Asienkrise

Vor der Asienkrise wurden Rating-Agenturen als Frühwarnsysteme für die Finanzmärkte bezeichnet. Vor allem in der Asienkrise wurde aber kritisiert, dass sie diese Frühwarnfunktion gar nicht wahrnahmen, sondern verstärkt auf schon eingetretene Veränderungen reagierten. (vgl. Economist (11.12.1997) 1-2) Deshalb soll hier die Rolle der Rating-Agenturen in der Asienkrise genauer untersucht werden.

3.1.1. Die Asienkrise – ein Hintergrund

3.1.1.1. Die Anfänge

Die Asienkrise begann am 2. Juli 1997 in Thailand mit der Freigabe der Wechselkurse durch die thailändische Zentralbank. Als Thailand im Juli 1997 den Wechselkurs der Bath freigab, verlor dieser umgehend um 20 % an Wert zum US-Dollar. Im Juli und August 1997 griff die Asienkrise auf Indonesien, Malaysia und die Philippinen über, im November 1997 schließlich auch auf Südkorea. Schon Ende Juli suchte Thailand Hilfe beim IWF. In Folge gerieten alle umliegenden Staaten unter starken Druck. Vor allem Thailand, Indonesien und Südkorea glitten immer tiefer in die finanzielle Krise ab. Auch die freigegebenen Währungen von Indonesien und Südkorea fielen auf ein Rekordtief im Vergleich zum US-Dollar. (vgl. Dieter (1998) 5; Krüger (2000) 1)

Die Situation der asiatischen Schwellenländer vor Ausbruch der Krise sah so aus, dass die hohen ausländischen Kapitalzuflüsse zu einem Investitionsboom führten, jedoch auch zum Aufbau von Überkapazitäten in bestimmen Wirtschaftsbereichen und -branchen führten. Als Beispiel sind unter anderem die steigenden Grundstückpreise in Thailand zu nennen, die dazu führten, dass zwar immer mehr Hochhäuser gebaut wurden, welche jedoch dann keine Abnehmer mehr fanden. Die immer größer werdende Verschuldung der Schwellenländer in Asien trug schließlich auch zum Meinungsumschwung der ausländischen Investoren bei . (vgl. Krüger (2000) 2-4)

Was war jedoch der Auslöser für diese Krise? Fast alle Beobachter sind sich darin einig, dass es das Resultat einer panikartigen Reaktion internationaler Investoren darstellte, welche im Laufe des Jahres 1997 große Kapitalmengen von Asien abzogen. Im Jahr 1996 konnten Thailand, Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Südkorea noch 93 Milliarden US-Dollar an Kapitalzuströmen verzeichnen, im Jahre 1997 flossen insgesamt jedoch 12,1 Milliarden US-Dollar ab. Die Differenz zwischen dem Jahr 1996 und 1997 betrug also mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Dies entsprach insgesamt 11 % des gesamten Bruttosozialproduktes der fünf Länder. (vgl. Krüger (2000) 1)

3.1.1.2. Die Folgen der Krise

Die Krise in Asien ist als Währungs- und Kreditkrise zu bezeichnen. Ein Land nach dem anderen wurde durch die starke Kapitalflucht dazu gezwungen, die eigene Währung deutlich abzuwerten. In vielen Fällen kam es zu einem sehr starken Währungsverfall, obwohl die asiatischen Länder dies noch verhindern wollten, indem sie die eigenen Devisenreserven ausgaben. Die indonesische Rupie verlor zum Beispiel zwischen Juli 1997 und dem Tiefpunkt der Krise im März 1998 fast an 85 % ihres Wertes. (vgl. Krüger (2000) 1-3)

Neben dem Verfall der Währungen kam es auch zu großen Problemen auf den asiatischen Aktienmärkten. Durch den massiven Fall der Aktienkurse und eben auch der Währungen stieg die Auslandsverschuldung der betroffenen Länder massiv an. Dies führte dann wieder dazu, dass Zahlungsunfähigkeiten sich mehrten, zuerst bei den Unternehmen, dann auch bei den Banken. In Südkorea zum Beispiel musste fast die Hälfte der Banken schließen. Nach Schätzungen des IWF sank das Bruttosozialprodukt im Jahr 1998 der vier am schwersten betroffene Länder (Südkorea, Indonesien, Malaysia und Thailand) im Durchschnitt um 8,5 % und weiters verdreifachte sich laut dem IMF die Arbeitslosigkeit in den betroffenen Ländern. (vgl. Krüger (2000) 1-3; Friedman (1999) 9-10)

3.1.2. Die Rolle der Rating-Agenturen

Ingesamt lässt sich feststellen, dass weder Banken noch Rating-Agenturen die Asienkrise vorhergesehen bzw. erwartet haben. Als Südkorea im November 1997 den Won freigab, fiel dieser unter die Marke von 1.000 pro US-Dollar und Südkorea bat darauf hin ebenfalls den IWF um Hilfe. Standard & Poor’s wertete darauf am 25. November 1997 Koreas Kreditwürdigkeit für langfristige Fremdwährungskredite von AA+ auf A- ab und sprach zugleich eine Warnung vor weiteren Risiken aus. Nachdem im Dezember 1997 die Instabilität der Finanzmärkte weiter wuchs, werteten Moody’s und Standard & Poor’s Korea weiter ab. Standard & Poor’s wertete langfristige Fremdwährungskredite von A- auf BBB- ab, Moody’s nahm die Bewertung des Landes von A3 auf Baa2 zurück. Am 22. Dezember 1997 wurden schließlich Indonesien, Malaysia, Thailand sowie Südkorea weiter von Moody’s abgestuft. Die staatlichen Außenschulden von Südkorea, Indonesien und Malaysia bekamen nur mehr einen „Junk Bond“ Status. Auch die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten Südkoreas wurden von Standard & Poor’s auf „Junk Bond“ Status abgewertet.

Heribert Dieter stellt fest “ Rating-Agenturen, vor allem Moody’s und Standard & Poor’s haben, haben in der Asienkrise die ihnen zugedachte Funktion nicht erfüllt. Gläubiger wurden vor den Risiken einer Kreditvergabe nicht gewarnt. Als allerdings die Krise täglich an Dramatik gewann, stuften die Rating-Agenturen asiatische Schuldner in rascher Folge ab. Im Ergebnis haben die Rating-Agenturen also pro-zyklisch gewirkt.“ (zit. Dieter (1998) 13) Es hat sich also gezeigt, dass die Rating-Agenturen erst auf die Probleme in Asien hingewiesen haben, die sie zuvor noch übersehen hatten. Heribert Dieter nennt in einer Studie zehn Faktoren, die zum Ausbruch und zur Verschärfung der Asienkrise beitrugen:

1. Abschaffung von Kapitalverkehrskontrollen und Deregulierung der Finanzsysteme
2. Ungenügend vorbereitete nationale Finanzsysteme
3. Wenig ausgeprägtes Verständnis für Risiken bei Schuldnern und Gläubigern
4. Die ungelösten Probleme in Japan
5. Die neue Macht von Spekulanten
6. Die Politik des IWF
7. Das fehlen einer regionalen Macht
8. Die Schwäche der regionalen Institutionen
9. Institutionelle Investoren[1]

Als zehnten Faktor bezeichnet er das Pro-zyklische Verhalten der Rating-Agenturen. Mit dem Bedeutungszuwachs von institutionellen Investoren haben sich auch die internationalen Finanzmärkte verändert, weil sie vor allem zu mehr Volatilität auf den Finanzmärkten beitrugen, da diese Akteure, wie Pensionsfonds, Versicherungen und Investitionsfonds ihr Kapital schneller als z.B. Banken in einem Land oder einer Region abziehen. In engen Zusammenhang mit diesen institutionellen Faktoren sieht Dieter die Rating-Agenturen: „Im Idealfall sollten Rating-Agenturen in der Lage sein, problematische wirtschaftliche Entwicklungen zu erkennen und davor zu warnen. Bedauerlicherweise ist dies nicht der Fall. In der Asienkrise versäumten es die Rating-Agenturen, auf die brisante Entwicklung hinzuweisen, um dann, als sich jeder Zeitungsleser über die wirtschaftlichen Probleme in Asien informieren konnte, die Bewertungen der Krisenländer in rascher Folge zurückzunehmen.“ (zit. Dieter (2000) 4) Laut Dieter haben die Rating-Agenturen also ganz klar die pro-zyklische Tendenz der internationalen Finanzmärkte noch verstärkt. Nach Ausbruch der Krise breitete sich ein „irrationaler Pessimismus“ aus, der weder von den Rating-Agenturen, aber auch nicht von anderen wichtigen Akteuren auf dem Finanzmarkt, gebremst wurde. Dabei steht aber fest, dass die wichtigsten Daten den Rating-Agenturen und Investoren bekannt waren, z.B. die ungünstigen Schulden-Eigenkapital-Quoten und die schwachen bzw. instabilen Finanzsysteme der Länder. Der Abzug von Kapital wurde vor allem auch dadurch beschleunigt, dass die Rating-Agenturen ihre Bewertungen im Verlauf der Krise immer weiter zurücknahmen. Diese Abstufungen zogen in der Folge Verkaufswellen nach sich und verstärkten die Krise von Mal zu Mal. (vgl. Dieter (1998) 72-73; vgl. Cobbers (2005) 133-134)

Durch die Ereignisse 1997/98 kam also verstärkte Kritik in Bezug auf Rating-Agenturen auf. Von vielen Seiten wurde kritisiert, dass die Rating-Agenturen versagt hätten, die Märkte vor der Asienkrise zu warnen! Internationale Finanzinstitutionen, wie der IMF oder die World Bank machten in der öffentlichen Diskussion auf die Unfähigkeit der Rating-Agenturen aufmerksam, die Asienkrise vorherzusagen! Die Rating-Agenturen selbst erkannten ihre Fehler in der Asienkrise zwar an, bemerkten aber, dass die Asienkrise eine neue Art von Krise darstellte, mit großen Unterschieden zu früheren Krisen in Südostasien, vor allem da sich viele Probleme im privaten Sektoren und nicht im staatlichen Sektoren abspielten. (vgl. Ferri (1999)336)

[...]


[1] Details der Studie zu den anderen externen Faktoren sind nicht Teil dieser Arbeit und können nachgelesen werden bei: Dieter, Heribert (2000). Ostasien nach der Krise: Interne Reformen, neue Finanzarchitektur und monetärer Regionalismus, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B37-38, 2000, http://www.bpb.de/publikationen/J333HG,1,0,Ostasien_nach_der_Krise:_Interne-_Reformen_neue_Finanzarchitektur_und_monet%E4rer_Regionalismus.html, abgerufen am 1.11.2005

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Macht der Rating-Agenturen. Wie agieren Rating-Agenturen in Krisenzeiten?
Hochschule
Universität Salzburg
Veranstaltung
SE Internationale Organisationen und Regime
Note
1
Autor
Jahr
2006
Seiten
17
Katalognummer
V284094
ISBN (eBook)
9783656835387
ISBN (Buch)
9783656835400
Dateigröße
703 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
macht, rating-agenturen, krisenzeiten
Arbeit zitieren
Eva Stöckl (Autor), 2006, Die Macht der Rating-Agenturen. Wie agieren Rating-Agenturen in Krisenzeiten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284094

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