Chronologisch-urkundliche Notizen über den Weiler Sinzing an der Donau bei Regensburg

Ein Konvolut an transkribierten Urkunden ab 1145 mit reichen Quellenhinweisen und -verweisen


Forschungsarbeit, 2015
21 Seiten

Leseprobe

Inhalt

1. Übergabe des Gutes in Sinzingen an das Kloster Prüfening

2. Tausch des Dorfes Horwen gegen Sinzing im Jahr 1145

3. Bestätigung des Vertrages des Vitalitus

4. Inkorporation der Pfarrei Sinzing 1247

5. Inkorporation der Kirche (Pfarrei) Sinzing im Jahre 1249

6. Ausführung der vorgenannten Inkorporation wird übertragen

7. Wissenswertes aus dem Archiv [des Klosters] Niedermünster

1. Übergabe des Gutes in Sinzingen an das Kloster Prüfening

In einem nicht bekannten Jahr des 12. Jahrhunderts, aber nach dem Jahr 1145

Burchard, der Sohn des Isenreich von Sinzingen, will nach dem Tod und der Beerdigung seines Vaters dem Kloster St. Georg das Gut übergeben, welches er offensichtlich in Sinzingen hatte. Weil er selbst schwer erkrankt war und weil Dietmar von Sounichingen [Sünching?], in dessen Hände das Gut übergeben war, nicht anwesend war, sondern sich zu der Zeit im Gebiet der Slawen aufhielt, übertrug er dieses Geschäft seinen zwei Männern Heinrich, mit Zunamen Zungolf, und Adalbert Leise; er trug ihnen auf, daß sie an seiner Stelle den Dietmar aufsuchen und ihn bei seinem Ehrenwort bitten sollten, jenes Gut nach dem Tode seiner Ehefrau Ellisa und seines Bruders Perthold dem Kloster St. Georg zu übergeben zur Erhaltung und Übergabe, an wen auch immer es der Abt und die Brüder wünschten. Nachdem aber Purchard selbst von seiner Krankheit genesen war, suchte er persönlich den Dietmar auf und bat ihn zu tun, was er zuvor seinen beiden Männern zu tun aufgetragen hatte.

Zeugen sind dafür: Purchard selbst, der das Gut übergab, Sigfrid und sein Bruder Hartwig, Beamte des Präfekten Heinrich, Sigbot von Stouve, Ainuvich von Touisingen, Haitfolch von Piunten, Egilolf von Staine, Poppo und Mazilo, Brüder von Bruviningin [Prüfening?], Perliub und Egilolf, Schiffsleute von Bruviningin, Ernest und Sazo von Sinzingen, Herebolt, ebenfalls von Sinzingen, der Zitterspieler Gebehart, Gerolt, ein Knecht des Purchard, Pernhart von Mansendorf.

Monumenta Boica, XIII, Seite 68, Nummer 58

2. Tausch des Dorfes Horwen gegen Sinzing im Jahr 1145

Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit Ich Heinrich durch die Gunst der Göttlichen Gnade Bischof von Regensburg.

Die Kirche von Regensburg, der wir durch Gottes Urheberschaft vorstehen, hatte ein Landgut im Dorf, das Sincingen genannt wird. (Es ist gelegen, wo die schwarze Laaber in die Donau fließt.) Darin scheint auch von altersher die Kirche jenes Dorfes errichtet gewesen zu sein. Und eben dieses [Landgut] hatte HEINRICH, der Präfekt der Stadt Regensburg, von uns zur Pfründe. Burchard, ebenfalls ein Beamter der Kirche von Regensburg, hatte ein anderes Landgut in dem Dorf, das Horwen genannt wird. Es war in die Hände des Dietmar von Sunichingen gelegt, der auch selbst ein Beamter der Kirche von Regensburg war. Nun aber trat dieser Burchard an unsere Gnaden heran, weil er zu den Leuten des Präfekten Heinrich gehörte und er von diesem eine Pfründe erhalten hatte, nämlich das vorgenannte Landgut der Kirche, das nach unserer Aussage im Dorf Sincingen liegt. Er bat, daß es ihm erlaubt werde, eben dieses Landgut der Kiche gegen sein Landgut, von dem oben die Rede war, einzu-tauschen. Wir also schickten mit Rücksicht auf den Nutzen der Kirche sieben Beamte der Kirche: Sigehard von Eberspiunt, Arnold von Pacinhule Willihalm von Parbingen, Oudalrich von Achkirchen, Dietmar von Sunichingen und seinen Sohn Dietmar, sowie Oudalrich von Pentlingen; sie sollten den Nutzen (Gewinn) beider Landgüter schätzen. Nach der Untersuchung des Nutzens beider Güter kehrten sie zu uns zurück und schworen über den Reliquien von Heiligen, daß das Gut des Burchard einen größeren Nutzwert besitze. Deshalb verzichtete der Präfekt HEINRICH uns gegenüber auf das oben genannte Gut, das er selbst von uns gehabt hatte: das heißt [auf] alles, was er im Dorf Sincingen hatte, hinsichtlich der Kirche, hinsichtlich von Gebäuden, Wässern, Fischfang, Wiesen, Weiden, Wäldern, Jagden, Weinbergen, Äckern, bebautem und unbebautem Land, außer Zweifel stehendem und fraglichem Gut, und jeglichem Nutzen, der war oder entstehen konnte. Und wir übergeben eben dieses Landgut mit derselben Unversehrtheit dem Burchard durch die Hand des FRIDERICH, unseres Advokaten, und übertragen es in die Hand des Dietmar von Sunichingen, damit er es dem Burchard erhalte oder es übertrage, an wen auch immer Burchard es wünschte. Im Gegenzug übergab auch Burchard der Kirche durch die Hand des Dietmar von Sunichingen in die Hand des Advokaten FRIDERICH das Landgut, welches er selbst in dem oben genannten Dorf Horwen gehabt hatte, sowie einen Weinberg, der auf dem Regensburg gegenüberliegenden Berg bei einem Ort namens Wincer gelegen ist, mit dem Recht und Nutzen, den er selbst daran besessen hatte. Wir verleihen ebendieses Gut und diesen Weinberg als Pfründe an den Stadtpräfekten HEINRICH anstelle derjenigen Pfründe, auf die er selbst, wie oben erwähnt, uns gegenüber verzichtete.

Zeugen dieses Tausches sind nach Sitte der Bawaren durch das Ziehen an den Ohren: Der Advokat FRIDERICH, der Präfekt HEINRICH, Pertholt von Toumprunnen, Wernhart von Motcingen, Wernher von Waninesdorf, Roudiger von Manegol-tingen, der Viztum (Verwalter) Oudalrich, dessen Bruder Sigehart von Eberspiunt und sein Sohn Sigehart, Ratpoto von Ramisowa, Chouno und Chouno von Gislingen, Hartwich und sein Bruder Pertholt von Sirichingen, Ortlieb Dietmar von Sunichingen und sein Sohn Dietmar Arnolt von Pacinhule, Karulus Engilpreht von Judenprukke, Oudalrich Stumpfhart, Chounrat Martirare und sein Bruder Adalpreht, Oudalrich von Pentlingen und sein Bruder Gotescalk, Oudalrich von Hohen berch, Gotefrit Pochil, Herbort Erchinpreht von Sinninbach, Chouno von Houedorf, Hartwich von Aikoltingen, Sigehart von Egilolfesheim, Einwich von Tusingen, Hartwich von Sunichingen, Tuto von Chapphilberch,. Geschehen ist es in der Bischofsburg Stauf im Jahre seit der Menschwerdung Unseres Herrn Jesus Christus 1145, in der achten Indictio, am 1. April.

Monumenta Boica, XIII, Seite 172f, Nummer 14

3. Bestätigung des Vertrages des Vitalitus

Im Namen der Heiligen und Ungeteilten Dreifaltigkeit. Amen. EKKEBERTUS, durch die Gnade Gottes Bischof der Kirche von Bamberg, allen [Menschen] zum ewigen [Gedenken].

Von Vielen Autoritäten lernen wir, dasjenige, was vernünftigerweise vollzogen wurde, mit Hilfe der Schreibkunst zu bekräftigen. Aus diesem Grunde sollen alle gegenwär-tigen und künftigen [Menschen] wissen, daß der Regensburger Bürger Leuppoldus mit dem Beinamen Prager für sich und seine Tochter Adelheidis und eine dritte Person, die innerhalb eines Jahres ab dem kommenden Osterfest zu bestimmen ist, für [den Betrag von] einhundert Pfund, Weinberge im Honchtal und zwei Höfe in Sinzingen samt allem, was dazugehört, als Besitz auf Lebenszeit erworben hat; [und zwar] dergestalt, daß nach dem Tod der vorgenannten Personen, die erwähnten Weinberge und der Nutzen an deren Frucht, frei, vollständig und ohne jede Belastung, in völliger Unversehrtheit an das Kloster Prüfening zurückfallen, in dessen Gegenwart die vor-genannten Weinberge und Höfe erworben wurden. Auch wurde diese Bedingung beigefügt, daß, falls die dritte Person nicht innerhalb eines Jahres ausdrücklich benannt wird, sich der Vertrag über die Weinberge nur auf die beiden vorher angegebenen Personen erstreckt. Auch dies wurde [noch] hinzugefügt, daß dieser Vertrag auf andere Personen gleichen oder höheren Alters übertragen werden kann, falls es die Notwendigkeit der Mittellosigkeit erfordert. In gleicher Weise wie hinsichtlich der Weinberge wird derselbe Vertrag bezüglich der Höfe befolgt. Und auch das darf nicht unberücksichtigt bleiben: Falls jemand den Leuppoldus wegen dieses Kaufes beschuldigen sollte, sprechen ihn Wir und der Abt des oben genannten Klosters mit seiner Gemeinschaft von jeder Beschuldigung frei. Damit dies fest und unverändert Bestand habe, haben wir diese Seite mit unserem Siegel und denjenigen des Abtes und des Konventes bestätigen lassen.

Zeugen dieser Angelegenheit sind: Der Archivdiakon Oulricus von Werde, der Vizedom Oulricus und der Magister Hermannus, [beide] Kanoniker in Regensburg, Magister Oulricus aus dem unteren Kloster [Niedermünster?], Magister Krapht, die Dekane von St. Stephan und von Teuerstat, [beide] Kanoniker in Bamberg, Chunradus von Hundelkoven und der Mundschenk Erkenbertus, [beide] Ministerialien in Bamberg. Die Bürger in Regensburg: Gozwinus beim Tor, Paldwinus Vorburch und Leutwinus über der Donau, Ortliep Kofelman, Hertwicus Prager, Roudiger Kelmaer, Wirtnto von Prunleit [und] sein Sohn Heinricus, Timonis Karolus thelonearius [Zollbeamter], Rapolt Sculteta, Lutwinus bei der Kapelle, Karulus Grans, grimoldus bei der Kapelle, Oulricus Gropel, Fridericus Utinger, Ekkebertus unter den Römern, Zeizfrit und sein Sohn Treutwinus, Adelhardus der Süße, Grimolt unter den Badern und sein Bruder Gerhart, Friderich Stolz und seine Söhne Herwicus und Fridericus und zahlreiche andere.

Geschehen ist dies im Jahre der Fleischwerdung des Herrn 1221 in der 9. Indictio, unter der Herrschaft Friedrich dem Zweiten, Kaiser der Römer. Gegeben zu Regensburg unter dem Vorsitz von Chounradus III. im 17. Jahr seines Pontifikates, unter dem Abt von Prüfening Hartmannus.

Monumenta Boica, XIII, Seite 199, Nummer 28

4. Inkorporation der Pfarrei Sinzing 1247

Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit. Ich Albert durch Gottes Barmherzigkeit Bischof von Regensburg allen [Menschen] zum ewigen [Gedenken]:

Weil wir durch unser Hirtenamt gehalten sind, uns um alle Söhne unserer Kirche zu kümmern und ihnen von Nutzen zu sein, besonders aber auf den Nutzen derer bedacht sein zu müssen glauben, die in Klöstern unserer Diözese leben und eifrig und andächtig Gott dienen, wobei wir hoffen, dass sie dadurch mit der Gnade Gottes nicht wenig Heil für uns und die ganze uns anvertraute Kirche erlangen, wollen wir, dass durch den Wortlaut der vorliegenden Urkunde zur Kenntnis der Söhne, sowohl der gegenwärtigen als auch der zukünftigen, der gesamten Kirche gelange, dass wir auf Ansuchen unserer geliebten Söhne, nämlich des ehrwürdigen Abtes Werner sowie des Konventes von Prüfening, allein bewegt durch Gottes Erbarmen, in Anbetracht der vielfältigen Mängel, unter denen dieses Kloster leidet, die Pfarrkirche von Sinzing, deren Patronatsrecht bei dem genannten Kloster liegt und die für die Niederlassung von Weltklerikern nicht hinreichend (ausgestattet) ist, mit dem ganzen uns zustehenden Recht, nämlich dem vollen Recht in den geistlichen Angelegenheiten, mit Zustimmung unserer geliebten Brüder, der (Dom-)Kanoniker, auf ewig dem vorgenannten Kloster zur Finanzierung von Beleuchtungskosten übertragen haben, damit sie durch den Abt und seine Mitbrüder ständig versehen wird. Auch bezüglich der weltlichen Angelegenheiten (der Pfarrei) soll dem Kloster geholfen werden wegen seiner (guten) Nachbarschaft und damit die klösterliche Gottesverehrung nicht beeinträchtigt wird, mit Ausnahme dessen, dass man das Recht des Diözesanbischofs und des Archidiakons oder des Kämmerers bezüglich der Bezahlung des Cathedraticums (der Kathedralgabe) und der Durchführung von Visitationen durchweg respektiert. Zur stärkeren Bekräftigung dieser unserer Verfügung haben wir veranlasst, die vorliegende Urkunde zu schreiben und durch Befestigung unseres Siegels und die Anführung der untenstehenden Zeugen zu beglaubigen.

Zeugen: Herr Albert, Abt von Weltenburg, Gelpfradus, Magister Siboto der Scholaster, Friedrich Propst von (Alt-)Ötting, Magister Eberhard, (letzere vier) Kanoniker an der Kathedrale von Regensburg, Konrad und Herwig, Notare an unserem Hof, Konrad von Hohenfels, Gottfried von Sulberch, Ulrich von Pesingen, Kuno von Hofdorf, Heinrich von Erlbach der Armbrustschütze (oder Armbrustmacher), Ortwin der Kämmerer, Konrad Renner und viele andere mehr. Gegeben in unserer Burg (Donau-)Stauf im Jahr des Herrn 1247, in den V. Iden des Juli (11. Juli 1247), in der vierten Indiktion, im ersten Jahr unseres Pontifikats.

Monumenta Boica, XIII, Seite 208, Nummer 34

5. Inkorporation der Kirche (Pfarrei) Sinzing im Jahre 1249

Ich Bischof Innozenz (IV.), Knecht der Knechte des Herrn, entrichte dem Abt und dem Konvent des Benediktinerklosters Prüfening im Bistum Regensburg meinen Gruß und den apostolischen Segen. Die Bitten unseres ehrwürdigen Bruders, des Bischofs von Regensburg, eure lobenswerten Verdienste und eure außerordentliche Ergebenheit gegenüber dem Apostolischen Stuhl veranlassen uns, euch eine besondere Gnade zu erweisen. Weil also, wie von Seiten des genannten Bischofs bei uns vorgebracht wurde, derselbe in Anbetracht der schweren Schäden, die ihr von den Feinden der Kirche erduldet habt, die Kirche in Sinzing im Bistum Regensburg, in der ihr das Patronatsrecht habt und deren Einkünfte höchstens zehn Mark jährlich betragen, euch zu eurem eigenen Nutzen übertragen hat, bestätigen wir auf des nämlichen Bischofs und eure Bitten hin, weil wir dessen Vorgehen, insofern das oben gesagte auf Wahrheit beruht, billigen, mit apostolischer Vollmacht die erwähnte Kirche euch und durch euch dem genannten Kloster und wir bestärken dies durch den Schutz der vorliegenden Urkunde, mit dem Vorbehalt, dass die genannte Kirche nicht um die ihr zustehenden Opfer betrogen werde, die Seelsorge in ihr in keiner Weise vernachlässigt werde und dass von dem, was von den Einkünften der Kirche übrigbleibt, dem Pfarrvikar der ihm gebührende Anteil zugewiesen wird. Keinem Menschen aber sei erlaubt, diese unsere Bestätigungsurkunde zu missachten oder blindwütig gegen sie zu verstoßen. Wenn aber einer dies versuchten sollte, möge er wissen, dass er sich die Ungnade des allmächtigen Gottes und der heiligen Apostel Petrus und Paulus zuziehen wird. Gegeben zu Lyon an den vierten Nonen des August, im siebten Jahr unseres Pontifikats (2. August 1249).

Monumenta Boica, XIII, Seite 209f, Nummer 35

1249

6. Ausführung der vorgenannten Inkorporation wird übertragen

Ich Bischof Innozenz (IV.), Knecht der Knechte des Herrn, entrichte meinem geliebten Sohn, dem Propst des Klosters Rebdorf im Bistum Eichstätt meinen Gruß und den apostolischen Segen. Unseren geliebten Söhnen, dem Abt und dem Konvent des Benediktinerklosters Prüfening im Bistum Regensburg eine besondere Gnade zu erweisen, veranlassen uns die Bitten unseres ehrwürdigen Bruders, des Bischofs von Regensburg, ihre lobenswerten Verdienste und die außerordentliche Ergebenheit des nämlichen Abtes und seines Konventes gegenüber dem Apostolischen Stuhl. Weil also, wie von Seiten des genannten Bischofs bei uns vorgebracht wurde, dieser in Anbetracht der schweren Schäden, welche die genannten Abt und Konvent von den Feinden der Kirche erduldet haben, die Kirche in Sinzing im Bistum desselben, in der sie das Patronatsrecht haben und deren Einkünfte höchstens zehn Mark jährlich betragen, den mehrgenannten Abt und Konvent zu ihrem eigenen Nutzen übertragen hat, bestätigen wir auf des nämlichen Bischofs und ihre Bitten hin, weil wir dessen Vorgehen, insofern das oben gesagte auf Wahrheit beruht, billigen, die erwähnte Kirche den vorgenannten Abt und Konvent und durch sie dem berührten Kloster durch die vorliegende Urkunde, mit dem Vorbehalt, dass die genannte Kirche nicht um die ihr zustehenden Opfer betrogen werde, die Seelsorge in ihr in keiner Weise vernachlässigt werde und dass von dem, was von den Einkünften der Kirche übrigbleibt, dem Pfarrvikar der ihm gebührende Anteil zugewiesen wird. Deswegen vertrauen wir deiner Klugheit mit diesem Apostolischen Schreiben an, dass Du nicht zulässt, dass sie (Abt und Konvent von Prüfening) gegen diese unsere Bestimmung in dieser Angelegenheit von irgendwelchen Leuten belästigt werden und dass du diejenigen, die dies dennoch tun, durch Kirchenstrafen unter Hintansetzung einer Berufungsmöglichkeit in die Schranken weist.

Gegeben zu Lyon an den vierten Nonen des August, im siebten Jahr unseres Pontifikats (2. August 1249).

Monumenta Boica, XIII, Seite 210f, Nummer 36

1281

Nr. 16:

Alle Gläubigen mögen zur Kenntnis nehmen, dass Ulrich, 16. Abt von Prüfening, an den VIII. Kalenden des Oktober (24. September) 1281, nämlich am Tag des hl. Bischofs Rupert, vor dem Gericht in Sinzing, welchem Richter Gebolf aus Abbach vorsaß, den Wald jenseits der Donau, der gewöhnlich Gemeinde (Gemeindewald) genannt wird, den die Bewohner von Sinzing zu Unrecht beanspruchten, zugesprochen erhielt. Bei diesem Geschehen waren folgende dabei: Ulrich ein Edelfreier von Abensberg, Witigo, Konrad Zant, Alhard und Gebhard, (letztere vier) Priester, Ortlieb von Pfatter, Otto von Affecking, Vlramus, Gogel, Chůnhut von Abbach und alle vom Dorf (Sinzing) und viele andere mehr.

[...]

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Details

Titel
Chronologisch-urkundliche Notizen über den Weiler Sinzing an der Donau bei Regensburg
Untertitel
Ein Konvolut an transkribierten Urkunden ab 1145 mit reichen Quellenhinweisen und -verweisen
Autor
Jahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V289000
ISBN (eBook)
9783656892328
ISBN (Buch)
9783656892335
Dateigröße
611 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chronologisch-urkundliche, notizen, weiler, sinzing, donau, regensburg, konvolut, urkunden, quellenhinweisen
Arbeit zitieren
Gerhard Reiss (Autor), 2015, Chronologisch-urkundliche Notizen über den Weiler Sinzing an der Donau bei Regensburg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289000

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