"New Age". Neue Formen der Religiosität

Eine religionssoziologische Betrachtung


Seminararbeit, 2015
17 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Religionssoziologie und Religion

3. New Age – die neue Religiosität
3.1 Grundzüge und Charakter
3.2 Formen und soziale Erscheinung
3.3 Gesellschaftliche Entstehungsursachen

4. Schlussbetrachtung: kritische Würdigung

Literaturverzeichnis

1. Einführung

Es wird heute kaum einen Großstadtbewohner geben, der nicht schon einmal eine esoterische Buchhandlung gesehen oder in dieser gar etwas erworben hat. Bunte Schaufenster, Meditationsräume und Kursangebote sind klassische Kennzeichen. Neben Büchern zählen meist auch Duftkerzen, Tonträger oder Edelsteine zum Sortiment. Festivals sowie international stattfindende Veranstaltungen wie das „Body & Mind Festival“1 bieten eine Plattform für Menschen, die esoterischen Inhalte und damit verbundene Gegenstände auszutauschen. Der Hintergrund dieser Strömungen ist eine unter dem Begriff New Age zusammengefasste okkulte bzw. magische Kultur.

Doch welche konkreten Inhalte verbergen sich hinter New Age und wie sind diese einzuordnen? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, denn hierbei handelt es sich um ein vielschichtiges Ensemble von unterschiedlichen spirituell-wissenschaftlichen Theorien und Praktiken. Aufgrund der Vielgestaltigkeit der einzelnen Strömungen ist New Age lediglich als Sammelbegriff2 fassbar, trotzdem sind Gemeinsamkeiten wie die Bestrebung nach dem „Verständnis des Seins“3 sowie die Suche nach dem Sinn der menschlichen Existenz auszumachen. Das kaum überschaubare Spektrum der Anschauungen ist insgesamt ein Kanon aus Naturwissenschaft, Philosophie, Religion und Philosophie.4 Zu den Leitgedanken der Tendenzen kann die Reinkarnationsidee des Hinduismus in Verbindung mit spirituellen Praktiken der Naturreligionen zählen, um nur eine mögliche Variation zu nennen. Insgesamt wird deutlich, dass jede einzelne Strömung des New Age auf individuelle Art und Weise die Absicht verfolgt, die Welt und ihre Phänomene holistisch5 zu erfassen und zu verstehen. Die Welt wird also als zusammenhängendes Gebilde gesehen.

Hinsichtlich der geschilderten Phänomene stellt sich die Frage nach einer soziologischen Analyse. Naheliegend erscheint hierbei die religionssoziologische Perspektive. So gilt es zu untersuchen, welche gesellschaftlichen Prozesse und Entwicklungen das Aufkeimen dieser neuen Bewegung6 verursacht haben. Überdies wird im Folgenden diskutiert, inwiefern hier von Religiosität gesprochen werden kann. Dazu werden Inhalte der New Age – Bewegung analysiert. Ferner werden Erscheinungsformen und ihre Rolle im Zusammenhang mit sozialen Prozessen beleuchtet und abschließend bewertet. Der methodische Vorgang umfasst hier die hermeneutische die Analyse vorliegender Literatur. Dabei werden Paradigmata und Auffassungen verschiedener deutschsprachiger Autoren berücksichtigt.

2. Religionssoziologie und Religion

Um die Perspektive der Religionssoziologie einnehmen zu können, ist es zunächst notwendig, die soziologische Teildisziplin definitorisch zu erfassen. Im Folgenden werden Ursprünge und Leitgedanken der Religionssoziologie skizziert. Darüber hinaus erfolgt eine Benennung der zentralen Forschungsfragen. Ferner werden wesentliche Definitionsansätze des Religionsbegriffs erörtert.

Seine Anfänge nimmt Religionssoziologie etwa zeitgleich mit der Etablierung der Soziologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin an sich. Dies ist auf das Ende des 20. Jahrhunderts zu datieren. Hier ist erstmals eine Loslösung des Oppositionscharakters der Soziologie gegenüber Religion zu beobachten. Zuvor wurde der Soziologie, wie beispielsweise von Auguste Comte,7 eine „zentrale gesellschaftliche Steuerungsfunktion“8 zugesprochen, die an die Stelle von Religion treten sollte. Der nun vorhandene Abstand von Soziologie zu Religion ermöglicht eine „Soziologie der Religion“,9 womit eine wissenschaftliche Analyse von Religion als sozialer Sachverhalt möglich wird.10 Diese Geschehnisse bilden die Ausgangslage für die Überlegungen der Gründerväter von Soziologie sowie Religionssoziologie, hierzu zählt unter anderen Émile Durkheim. Für ihn liegt der Ursprung von Religion grundsätzlich in kollektiven Anschauungen, damit ist sie Ergebnis sozialer Wirklichkeit. Außerdem definiert Durkheim Religion explizit11 nach seinem Verständnis, worauf im nächsten Teilabschnitt näher eingegangen wird. Max Weber hingegen vermeidet eine explizite Definition, lediglich die empirische Betrachtung und Analyse religiöser Handlungen spielen für ihr eine Rolle. Ferner ist für Weber die Auseinandersetzung mit der Beziehung von Religion und Gesellschaft von großer Wichtigkeit.12

Der heutige Forschungsgegenstand der Religionssoziologie ist mannigfaltig, es fällt schwer einen eindeutigen gemeinsamen Nenner zu finden. Dennoch lassen sich Leitlinien nachzeichnen, die als Kernpunkte dieser soziologischen Teildisziplin zu qualifizieren sind. Grundsätzlich gilt festzustellen, dass Religionssoziologie einen objektiven Blick auf die Religion wagt, ohne die jeweiligen Inhalte zu bewerten.13 Dabei werden Phänomene wie Rituale, religiöse Lebensführung, Rollen innerhalb einer Religion oder Organisationen ihrer Bedeutung nach untersucht.14 Hierzu zählt unter anderem die Suche nach Dynamiken oder Tendenzen innerhalb etablierter Religionen, wie dem Christentum oder Islam. Auch der Blick auf neuartige religiöse Bewegungen15 wird hier getätigt. Die Religionssoziologie sucht also sowohl nach sozialen Wurzeln der Veränderungen oder Entstehung von Religion als auch nach Auswirkungen sowie der Relevanz derselben auf gesellschaftliche Vorgänge. Die Fragen nach politischer Relevanz oder der Auswirkung von Religion auf bestehende gesellschaftliche Verhältnisse in Teilbereichen wie Ökonomie16 zählen zu den klassischen Fragestellungen der Religionssoziologie.17 Zusammenfassend bleibt also festzuhalten, dass die empirisch wahrnehmbaren religiösen Institutionen und Rituale und ihr Einfluss auf die Gesellschaft (sowie umgekehrt) beleuchtet werden.

Fraglich bleibt zunächst jedoch, welche definitorischen Ansätze des Religionsbegriffes hier berücksichtigt werden. Als problematisch erweist sich die Vielzahl von Definitionen, die teilweise entscheidend voneinander abweichen. Émile Durkheim definiert Religion als „[...] solidarisches System von Überzeugungen und Praktiken[...]“, bei der sich die Mitglieder „[...] in einer und derselben moralischen Gemeinschaft, die man Kirche nennt“18, vereinen. Wie oben bereits erwähnt, verzichtet Max Weber auf eine eindeutige Definition, er weist aber auf die Notwendigkeit einer Analyse religiöser Handlungen und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft hin. Für ihn besteht Religion aus einer Reihe von individuellen Wertvorstellungen. Damit wird bereits ersichtlich, dass die Gründerväter der Soziologie grundlegend unterschiedliche Standpunkte vertreten: Während Durkheim Religion als kollektives Phänomen sieht, hat sie für Weber eine individuelle Natur.19 Trotz des Fehlens einer eindeutigen Definition lassen sich vier Bausteine erfassen, die Religion ihrem Wesen nach charakterisieren. Zuerst sind individuelle Überzeugungen zu nennen, die sich auf eine übernatürliche und immaterielle Macht beziehen. Überdies sind meist soziale Praktiken zu beobachten, die sich in Ritualen mit Jenseitsbezug äußern. Ein Beispiel hierfür ist der Gottesdienst. Ein weiteres Charakteristikum ist die Gemeinschaft von Gläubigen mit gleichen Wertvorstellungen, die identitätsstiftend wirkt. Darüber hinaus ist Religion meist in Form einer Kirche organisiert, hier werden Vorgaben für Gläubige erarbeitet.20 Obwohl die Aufzählung dieser Bausteine auch noch keine klare Definition liefert, gibt sie doch eine Hilfestellung bei der Analyse religiöser Phänomene. Im Zuge des religionssoziologischen Diskurses haben sich schließlich zwei bedeutende Definitionsansätze entwickelt: substantielle und funktionale Religionsdefinition. Die erstgenannte legt ihren Maßstab auf den Transzendenzbezug, damit wird Religion über ihre Inhalte definiert. Entscheidend ist der Glaube an übernatürliche Phänomene sowie eine höhere Macht. Der funktionale Definitionsansatz schreibt Religion eine Reihe von Funktionen zu, über die sie im Wesentlichen auch definiert wird. Die Funktionen, wie das Erklären der Naturphänomene, können sowohl dem einzelnen Individuum als auch der Gesellschaft dienlich sein. Somit entsteht ein überaus breites Religionsverständnis.21 Insofern decken sich die Überlegungen Durkheims eher mit der funktionalen Definition, während Weber der substantiellen am nächsten ist. Da die moderne Religionssoziologie sich auf keine der beiden Definitionen eindeutig festlegen will, ist eine Mischung beider zu beobachten. Hierzu liefert Detlef Pollack22 wichtige Ausführungen, er sieht Kontingenzbewältigung als zentrales Kennzeichen von Religion. Darunter ist die Verarbeitung bzw. Erklärung rational nicht nachvollziehbarer Erfahrungen zu verstehen: beispielsweise der Tod von Familienangehörigen oder lebensbedrohliche Erkrankungen. Dabei wird der Nutzen (Funktion) von Religion deutlich. Ohne die substantielle Komponente, die das Geschehen im Diesseits über transzendente Überzeugungen erklärt, ist Kontingenzbewältigung jedoch nicht möglich.23

3. New Age – die neue Religiosität

Nach Klärung der Grundbegriffe ist die religionssoziologische Perspektive nun hergestellt. Im folgenden Abschnitt gilt es die hier zu untersuchende New Age – Bewegung in Bezug auf ihre Grundideen, Entstehungsursachen sowie Erscheinungsformen zu untersuchen.

3.1 Grundzüge und Charakter

Zunächst einmal stellt sich die Frage – warum New Age? Allein die Begrifflichkeit vom neuen Zeitalter weckt Interesse. Den Ausgangspunkt bildet das Verständnis von der Moderne als das Alte, das Überkommene. Das nun anbrechende neue Zeitalter, ist das der Postmoderne. Konkret heißt das, Erkenntnisse und Prinzipien der Moderne hinter sich zu lassen, um die kommende Zeit der Postmoderne zu beschreiten. Zur Prämisse dieser Vorstellung gehört die astrologische Annahme von der Einteilung der Zeit in sogenannte Weltenjahre.24 Hierbei ist der Stand der Rotationsachse der Erde entscheidend und legt zugleich den 2000 Jahre dauernden Weltenmonat fest. Bemerkenswert ist zudem, dass jeder dieser Monate nach den jeweiligen Sternbildern benannt ist, so stehen wir demnach kurz vor der Wende vom Fische – zum Wassermannzeitalter.25 Der entscheidende Moment in dieser Zeitwende liegt in der neuen Energie, von der dieser geprägt sein soll. Hierzu kann analog der Vergleich mit der Vorstellung von einer Prägung des Menschen von seinem jeweiligen Sternzeichen hergestellt werden. 26 Während das verstreichende Fischezeitalter also noch als krisenhaft und überkommen gilt, wird das kommende Zeitalter im Zeichen des Wassermanns durch Humanität, Nächstenliebe, Toleranz sowie umfassender Harmonie geprägt sein.27 Erwähnenswert erscheint auch das damit einhergehende Ziel der individuellen Bewusstseinserweiterung: Hier sollen (mittels spiritueller Praktiken) neue Stufen der Wahrnehmung erreicht werden, um durch Erfassung des transpersonalen Ichs das persönliche „höhere Potenzial“28 wahrzunehmen.29 Dies ist Teil der Erziehung zum Menschen des neuen Zeitalters, um somit durch „persönliche und gesellschaftliche Transformation“30 das neue Zeitalter der Harmonie und Toleranz (unter anderem) zu offenbaren.

Innerhalb der einzelnen Strömungen, durch die New Age geprägt ist, lassen sich bestimmte paradigmatische Grundanschauungen finden. Zu den zentralen Prinzipien zählt das wissenschaftsübergreifende31 Paradigma32 von der Ganzheit. Den Ausgangspunkt findet dieser Gedanke in der Auffassung, dass das gegenwärtige Fischezeitalter als eine von Krisen geprägte Zeit betrachtet wird, die es mittels eines neuen Paradigma zu überwinden gilt. Hierbei wird das Gefüge im Universum nicht mehr als Anhäufung einzelner sowie unabhängiger Elemente und Erscheinungen gesehen, vielmehr wird der Zusammenhang von allem mit allem betont. Bildlich gesehen wird die Welt als unteilbares Netz dynamisch-harmonischer Beziehungen beschrieben, wobei der Mensch als dessen Bestandteil angesehen wird.33 Um einzelne Phänomene verstehen zu können, muss folglich auch stets der Kontext betrachtet werden, dies geschieht z.B. mittels der Mimesis, bei der die Wahrnehmungsperspektive des jeweiligen Objektes eingenommen wird.34 Das Ziel besteht in der in der Aufhebung vermeintlicher Gegensätze sowie der Lösung des Konflikts zwischen Mensch und Natur. Um Ganzheit erfassen bzw. die Zusammenhänge verstehen zu können, ist in der Praxis eine methodische Verbindung von Wissenschaft und Mystik unerlässlich.35 Zuweilen wird das beschriebene Konstrukt auch als Holismus36 bezeichnet.

Weiterhin ist die Rede vom Streben nach neuem Bewusstsein, denn dieses ist dringende Voraussetzung, um Ganzheit wahrnehmen zu können. Zugleich handelt es sich hierbei um die Erweckung des spirituellen Geistes, der jedem Menschen zugeschrieben wird. Der für die Praxis relevante Prozess zur Erlangung des angestrebten Bewusstseins nennt sich Bewusstseinserweiterung.37 Der Hintergrund dieser Theorie ist die Überlegung, dass das normale Bewusstsein eines jeden Menschen nicht dem erwünschten Optimum entspricht, da hier eine lediglich verzerrte Wirklichkeitswahrnehmung stattfindet – Zusammenhänge werden somit nicht erkannt. Der beschriebene Prozess ist auch als Bewusstseinsevolution zu verstehen, bei der das im Menschen innewohnende Potenzial abgerufen wird.38 Um auf dieser Evolutionsleiter voranschreiten zu können, sind spirituelle Praktiken notwendig, so sind meditative Vorgehensweisen (Yoga) aber auch die Rezeption religiöser Praktiken des Hinduismus oder Buddhismus zu beobachten.39

Im Zuge der Erfassung von bereits mehrmals angesprochener Ganzheit wird auch das Prinzip der Androgynität 40 angeführt. Hierbei wird von einer innewohnenden Zwitterhaftigkeit des Menschen ausgegangen, wobei das harmonische Austarieren beider Geschlechtermerkmale als Ziel der New Age - Bewegung definiert wird. Fritjof Capra41 veranschaulicht diesen Sachverhalt auch anhand der Yin und Yang Figur des chinesischen Daoismus. Während Yang der aggressiven, rationalen, fragmentierten und wissenschaftlichen männlichen Seite des Menschen entspricht, steht Yin für die weibliche. Letztere ist durch kooperative, intuitive, tolerante, mystische sowie holistische Züge geprägt.42 Vor dem Hintergrund dieser Theorie sieht Capra die Gegenwart als zu stark von Yang – Aspekten geprägt, dies macht er als Ursache für die altzeitliche Krise aus. Eine zu starke Dominanz der Rationalität und Fragmentierung sieht er als Problem. Um diese Problematik zu überwinden ist zugleich die Rezeption der geschilderten (weiblichen) Yin – Charakteristika essentiell. Das bedeutet den Fokus auf die weibliche Komponente zu legen, ohne dabei jedoch die Harmonie der beiden Züge aus den Augen zu verlieren.43

[...]


1 Vgl. KNOBLAUCH, Hubert: Das unsichtbare Zeitalter. „New Age“, privatisierte Religion und kultisches Milieu, Köln 1989, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 41, 3 (1989), S. 506.

2 Vgl. BÜRKLE, Horst (Hg.): New Age. Kritische Anfragen an eine verlockende Bewegung (=Schriften der Katholischen Akademie in Bayern 127), Düsseldorf 1988, S. 7.

3 GRUBER, Elmar: Was ist New Age? Bewusstseinstransformation und neue Spiritualität, Freiburg/ Basel/ Wien 1988, S. 9/10.

4 Vgl. GRUBER, Elmar: Was ist New Age? Bewusstseinstransformation und neue Spiritualität, S. 10.

5 Dies bedeutet: ganzheitlich.

6 Aufgrund der Heterogenität von New Age ist diese Wortwahl problematisch, findet in dieser Arbeit jedoch aufgrund definitorischer Unschärfe von New Age Verwendung.

7 Auguste Comte (*1798; † 1857) war ein bedeutender französischer Philosoph und Mathematiker. Er gilt als Mitbegründer der Soziologie (Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 63).

8 KRECH, Volkhard: Religionssoziologie, Bielefeld 1999, S. 7.

9 KRECH, Volkhard: Religionssoziologie, S. 7.

10 Vgl. KRECH, Volkhard: Religionssoziologie, S. 8.

11 Vgl. KRECH, Volkhard: Religionssoziologie, S. 8/9.

12 Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, Wiesbaden 2008, S. 18.

13 Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 60.

14 Vgl. KRECH, Volkhard: Religionssoziologie, S. 39-44.

15 Hierzu zählt auch die bereits in der Einführung umrissene New Age Bewegung.

16 Hierbei ist insbesondere das Werk Die protestantische Ethik und der „Geist“ des Kapitalismus (1904) von Max Weber zu nennen. Weber äußert hier die sogenannte Protestantismusthese, wonach er den Protestantismus als entscheidenden Faktor für die Entwicklung des Kapitalismus im Abendland beschreibt (Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 96-100). Aufgrund eines anderen Schwerpunktes können die Details in dieser Arbeit jedoch nicht betrachtet werden.

17 Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 60.

18 PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 17.

19 Vgl. STARK, Werner: Grundriß der Religionssoziologie, Freiburg im Breisgau 1974, S. 7.

20 Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 18.

21 Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 21.

22 Detlef Pollack (*1955) ist ein deutscher Religionssoziologe.

23 Vgl. PICKEL, Gert: Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, S. 21-24.

24 Das Weltenjahr wird auch platonisches Jahr genannt.

25 Zur genauen Datierung vom Ende des Fischezeitalters und dem Übertritt ins Wassermannzeitalter gibt es in der Literatur keine eindeutige Jahreszahlfestlegung. Vielmehr wird die Gegenwart als eine Art Übertrittszeit gesehen, die kurz vor dem Eintreten des Wassermannzeitalters steht.

26 Vgl. GRUBER, Elmar/ FASSBERG, Susan: New Age Wörterbuch. 300 Schlüsselbegriffe von A-Z, Freiburg im Breisgau 1986, S. 152.

27 Vgl. GRUBER, Elmar: Was ist New Age? Bewusstseinstransformation und neue Spiritualität, S. 14/15.

28 GRUBER, Elmar/ FASSBERG, Susan: New Age Wörterbuch. 300 Schlüsselbegriffe von A-Z, S. 24.

29 Vgl. GRUBER, Elmar/ FASSBERG, Susan: New Age Wörterbuch. 300 Schlüsselbegriffe von A-Z, S. 23-25.

30 SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, Gütersloh 1988, S. 20.

31 Vgl. KNOBLAUCH, Hubert: Das unsichtbare Zeitalter. „New Age“, privatisierte Religion und kultisches Milieu, S. 508.

32 Die New Age – Bewegung versteht unter Paradigma eine Art übergeordnetes Theoriekonstrukt, das im Zentrum der Anschauung steht und folglich das Handeln ihrer Anhänger prägt. Die Begrifflichkeit wurde vom Thomas S. Kuhns Paradigmabegriff ableitet, er verstand (verkürzt gesagt) diesen Terminus als Lehrmeinung innerhalb einer wissenschaftlichen Gemeinschaft (Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung, S.24-29).

33 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 31/32.

34 Vgl. GRUBER, Elmar/ FASSBERG, Susan: New Age Wörterbuch. 300 Schlüsselbegriffe von A-Z, S. 85.

35 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 36/37.

36 Vgl. GRUBER, Elmar/ FASSBERG, Susan: New Age Wörterbuch. 300 Schlüsselbegriffe von A-Z, S. 55.

37 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 40.

38 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 49/50.

39 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 55/56.

40 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 63.

41 Fritjof Capra (*1939) ist ein österreichischer Naturwissenschaftler, der als Mitverfechter der New Age – Bewegung gilt. Das in dieser Arbeit beschriebene Paradigma geht im Wesentlichen auf Capra zurück.

42 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 63-65.

43 Vgl. SCHORSCH, Christof: Die New Age Bewegung. Utopie und Mythos der Neuen Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung, S. 65/66.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
"New Age". Neue Formen der Religiosität
Untertitel
Eine religionssoziologische Betrachtung
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg  (Soziologie)
Veranstaltung
Religionssoziologie
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V294639
ISBN (eBook)
9783656924159
ISBN (Buch)
9783656924166
Dateigröße
494 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziologie Religion Religionssoziologie New Age Spiritualität
Arbeit zitieren
Vito Martin (Autor), 2015, "New Age". Neue Formen der Religiosität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294639

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