Sinn- und Sittlichkeit. Über die Moral in der DEFA-Verfilmung "Wahlverwandtschaften" von Siegfried Kühn


Hausarbeit, 2014

27 Seiten, Note: 1,3

Eva Fricke (Autor)


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die DDR in den frühen 70’er Jahren
3. Die Moral
3.1. Was ist Moral?
3.2. Moral im Sozialismus
3.2.1. Zitate
3.2.2. Moralische Leitlinien
3.2.3. Ehe- und Sexualmoral

4. Die Literaturvorlage
4.1. Der Roman
4.2. Das Gleichnis als Metapher
4.3. Die Rolle der Figuren
4.3.1. Eduard
4.3.2. Ottilie
4.3.3. Der Hauptmann
4.3.4. Charlotte
4.4. Die Moral und ihre Folgen
4.4.1. Natur vs. Verstand
4.4.2. Der Kindstod

5. Die Verfilmung
5.1. Siegfried Kühn
5.2. Filmanalyse
5.2.1. Veränderung der Charaktere
5.2.2. Verfall des Äußeren
5.3. Auswertung

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

ÄDie Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe wurde 1809 veröffentlicht. Zu dieser Zeit war Ehebruch und Äfreie Liebe“ durch den Einfluss des Christentums inakzeptabel und wurde gesellschaftlich geächtet. Was hat sich bis 1973 im Sozialismus an dieser Einstellung verändert?

Die Frage, mit der ich mich in dieser Hausarbeit beschäftige, ist die der Moral, die in Goethes und in Siegfried Kühns Darstellung manifestiert und kritisiert wird. Im Vornherein ist es mir wichtig klarzustellen, dass der Begriff der Moral sehr schwer zu fassen und unter Umständen sehr subjektiv ist. Ich gehe von einer Theorie von Johannes Stehr aus, der seinen Begriff der Moral in Bezug auf deren Beeinflussung durch Massenmedien formuliert, da ich ihn als passend zu meiner Thematik empfinde.

Die Moral war in der Ideologie des sozialistischen Staates sehr stark vorgegeben. Auch die DEFA hatte sich diesen Umständen und Normen anzupassen. Tat sie es nicht, wurde über verschiedene Wege, z.B. einem Vorführverbot, sanktioniert. Umso interessanter ist es zu analysieren, wie Siegfried Kühn mit dem gesellschaftlichen schweren Thema des Ehebruchs künstlerisch umgegangen ist.

In meiner Hausarbeit gehe ich deshalb zunächst auf historische und literarische Hintergründe ein, bevor ich mich der Filmadaption zuwende, die ich unter den Gesichtspunkten der Umsetzung der Charaktere, der äußeren Umstände, als auch der architektonischen Motive betrachte.

2. Die DDR in den frühen 70’er Jahren

Als Erich Honecker Anfang 1971 den früheren Ersten Sekretär des Zentralkomitees der SED, Walter Ulbricht ablöste, herrschten ein allgemeines Hochgefühl und die Hoffnung, dass Veränderungen bevorstünden. Die Parteiführung strebte einen Kurswechsel in der Wirtschaft und der Sozialpolitik an1. Auf dem VIII. Parteitag der SED Mitte Juni 1971 wurde im Einklang mit der Sowjetunion und den anderen Satellitenstaaten ein Fünfjahresplan verabschiedet, Äder als ‚Hauptaufgabe‘ die ‚weitere Erhöhung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus des Volkes‘ in der DDR vorsah.2 “ (Schröder, 1998)

Im Zuge dieser Vereinbarung wurden auch kulturpolitische Lockerungen veranlasst. So sagte Erich Honecker auf der 4. Tagung des Zentralkomitees der SED im Dezember 1971:

ÄWenn man von der festen Position des Sozialismus ausgeht, kann es meines Erachtens auf dem Gebiet von Kunst und Literatur keine Tabus geben. Das betrifft sowohl die Fragen der inhaltlichen Gestaltung als auch des Stils - kurz gesagt: die Fragen dessen, was man die künstlerische Meisterschaft nennt.“ (Schroeder, 1998)

Im Laufe dieser Veränderungen konnten, z. B. Bücher, die vorher in der DDR verboten waren, dort erscheinen3. Im April 1972 wurden zudem die Musikrichtungen Beat und Jazz für gesellschaftsfähig erklärt.4 Das Theaterstück ÄDie neuen Leiden des jungen W.“ regte Diskussionen an und lockte die Zuschauer ins Theater5. Trotzdem warnten die Politiker der SED immer wieder vor einer Art Missbrauch der neuen Freiheiten, wie z. B. Erich Honecker im Mai 1973. Er Äwarnte vor Werken, die dem Anspruch des Sozialismus an Kunst und Kultur entgegenstünden.6 “ (Schroeder:1998)

Als 1975 die SED die Kontrolle, Zensur und Unterdrückung von Kunst und Literatur wieder verstärkte, stieg der Unmut der Künstlerinnen und Künstler, welcher in der Ausweisung des Liedermachers Wolf Biermanns im November 1976 seinen Höhepunkt fand7. Es folgten Proteste und verbreitete sich die Ansicht, doch nicht im Sozialismus leben zu wollen. Viele der Kunstschaffenden flohen in den Westen8. Die verbliebenen Protestler wurden mit Ausschluss aus der Partei, Verwarnungen oder Zwangsausbürgerungen sanktioniert9.

3. Die Moral

3.1. Was ist Moral?

Der Diplom-Soziologe Dr. Johannes Stehr fasst den Begriff folgendermaßen zusammen:

ÄMoral lässt sich […] fassen als eine soziale Praxis der Mitteilung von Bedeutungen, die es ermöglicht, Handlungen, Situationen und Personen zu klassifizieren und zu bewerten.10 “ (Stehr, 1998)

Er beschreibt damit nicht nur die Auswirkungen der Moral auf die Gesellschaft, sondern auch die der Gesellschaft auf die Moral. Dabei geht er in seinem Ansatz nicht davon aus, dass die Gesellschaft allein die Moral prägt, sondern in erster Linie die Instanzen. Gegenwärtig sind das besonders die Massenmedien, die der Bevölkerung ÄMoral-Ressourcen“ für die Bearbeitung eigener Konflikte zur Verfügung stellen. Johannes Stehr beschreibt dies so:

ÄIch begreife Normen und Werte als eine gesellschaftliche Veranstaltung, die einen eigenen sozialen Handlungsbereich darstellt. Diesen Handlungsbereich bezeichne ich als den des Moralisierens.“ (Stehr, 1998)

Stehr ist der Meinung, dass die Moral sich durch Kommunikationsprozesse von Moralisierungsformen konstituiert, aus deren inhaltlichen Ressourcen sie wiederum besteht. Es findet ein ÄProduktions- und Verbreitungsprozess von moralischen Bedeutungen“ statt11.

Des Weiteren steht die Moral immer unter Beeinträchtigung eines Herrschaftsverhältnisses. Passend zur weiteren Bearbeitung der Hausarbeit trifft er die Aussage: ÄMoral ist in diesem Kontext eine Möglichkeit, Herrschaft zu legitimieren - hier wird sie zur Ideologie.“ (Stehr, 1998)

Einerseits bietet eine Ideologie Angriffsflächen, genau wie moralische Strukturen immer wieder Kritik ausgesetzt sind. Andererseits können in Krisen moralische Ressourcen als Hilfestellungen bei Herrschaftsproblemen dienen, z.B. als Verschleierungs- oder Ablenkungsfunktion. Diese sind durch ideologische Strategien zu handhaben12.

Die Medien spielen bei der Vermittlung eine große Rolle. Sie bieten die Strategien durch viele verschiedene Genres an, die normalerweise in Konkurrenz miteinander treten13. Da z.B. in der DDR die Medien sehr parteigebunden waren, konnten hierdurch die von der SED gewünschten moralischen Ressourcen übertragen werden. Aufgrund der Geschlossenheit des Staates und die drohenden Sanktionen, war das freie Verwalten moralischer Ressourcen für die Bevölkerung begrenzt14. Mehr dazu im zweiten Unterpunkt.

3.2. Moral im Sozialismus

3.2.1. Zitate

Um dieses Thema näher zu beleuchten, habe ich das Buch ÄLebensweise und Moral im Sozialismus“ des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED von 1972 herangezogen15. Durch einige Zitate möchte ich die vorgegebene Moral der DDR beispielhaft aufzeigen, um danach die äußeren Umstände zu beschreiben.

ÄWir kennen nur ein Ziel, das die gesamte Politik unserer Partei durchdringt: alles zu tun für das Wohl der Menschen, für das Glück des Volkes, für die Interessen der Arbeiterklasse und aller Werktätigen. Das ist der Sinn des Sozialismus. Dafür arbeiten und kämpfen wir.“

ÄTugend kann nicht durch Moralpredigten erzeugt, sondern muß durch vernünftige Organisation der gesellschaftlichen Verhältnisse geschaffen werden.“ (S. 14)

ÄDer Marxismus- Leninismus erklärt die gesellschaftliche Entwicklung und damit auch die Entwicklung des Menschen als gesellschaftliches Wesen aus den Bedingungen des materiellen Lebens der Gesellschaft, vor allem aus der Produktionsweise, aus den Produktions- und Klassenverhältnissen, die ihrerseits einem bestimmten Entwicklungsstand der Produktivkräfte entsprechen.“ (S. 145)

ÄWirkliche Freiheit hat darum die politische und ökonomische Macht der Arbeiterklasse und das sozialistische Eigentum an den Produktionsmitteln, die planmäßige Leitung aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durch den sozialistischen Staat nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus sowie die volle Ausbildung der schöpferischen Kräfte und Fähigkeiten der Menschen zur Voraussetzung.“ (S.157)

ÄDie körperliche Vereinigung von Frau und Mann macht folglich vor allem dann wirklich glücklich, wenn sie auch den geistigen und gefühlsmäßigen Gleichklang einbezieht, den ganzen Menschen erfaßt.“ (S.348)

ÄIn der sozialistischen Gesellschaft ist die Familie eine auf der Gleichberechtigung von Mann und Frau beruhende Gemeinschaft. Die Verwirklichung dieser Gleichberechtigung muß auch in der Ehe auf der Anerkennung der gleichen Menschenwürde und des gleichen Anspruchs von Mann und Frau auf allseitige Entfaltung ihrer Fähigkeiten und Talente beruhen.“ (S. 359)

ÄIm Familiengesetzbuch der DDR wird die moralische Forderung erhoben, daß die Partner vor der Eheschließung ernsthaft prüfen, ob von ihren gesamten Lebensumständen her die Voraussetzungen gegeben sind, eine Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen.“ (S. 362)

3.2.2. Moralische Leitlinien

Die DDR als ideologischer Sozialstaat hatte klare Vorstellungen, wie die moralische Ausrichtung ihres Volkes auszusehen hat. Allein das oben zitierte Buch ÄLebensweise und Moral im Sozialismus“ von 1972 hat über 400 Seiten. Schon zu Beginn der DDR entwickelte die SED Prinzipien, die ihren Vorstellungen entsprachen. Dabei wurde die marxistischleninistische Ethik übernommen und als alleinige objektive Wissenschaft der Moral in Bezug auf die Bedingungen des materiellen und gesellschaftlichen Lebens abgeleitet. 1958 schrieb Walter Ulbricht die zehn ÄGebote der neuen sozialistischen Sittlichkeit“16:

1. Du sollst Dich stets für die internationale Solidarität der Arbeiterklasse und aller Werktätigen sowie für die unverbrüchliche Verbundenheit aller sozialistischen Länder einsetzen.
2. Du sollst Dein Vaterland lieben und stets bereit sein, Deine ganze Kraft und Fähigkeit für die Verteidigung der Arbeiter-und-Bauern-Macht einzusetzen.
3. Du sollst helfen, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beseitigen.
4. Du sollst gute Taten für den Sozialismus vollbringen, denn der Sozialismus führt zu einem besseren Leben für alle Werktätigen.
5. Du sollst beim Aufbau des Sozialismus im Geiste der gegenseitigen Hilfe und der kameradschaftlichen Zusammenarbeit handeln, das Kollektiv achten und seine Kritik beherzigen.
6. Du sollst das Volkseigentum schützen und mehren.
7. Du sollst stets nach Verbesserung Deiner Leistungen streben, sparsam sein und die sozialistische Arbeitsdisziplin festigen.
8. Du sollst Deine Kinder im Geiste des Friedens und des Sozialismus zu allseitig gebildeten, charakterfesten und körperlich gestählten Menschen erziehen.
9. Du sollst sauber und anständig leben und Deine Familie achten.
10. Du sollst Solidarität mit den um ihre nationale Befreiung kämpfenden und den ihre nationale Unabhängigkeit verteidigenden Völkern üben.

1963 wurden diese Gebote in das Parteiprogramm der SED aufgenommen, die aber im letzten Parteiprogramm durch das Konzept der ÄSozialistischen Lebensweise“ ersetzt wurde. Diese verfolgten das Ziel der Ä ‚allseitigen Entwicklung der Fähigkeiten und Talente der Persönlichkeit zum Wohle der einzelnen und der ganzen sozialistischen Gesellschaft.‘“17 (Schroeder: 1998)

Die hohen Ansprüche des SED-Regimes an das Verhalten seiner Bürger, war praktisch nicht perfekt erfüllbar, wodurch es der Parteiführung möglich war, die Bevölkerung streng und willkürlich zu sanktionieren und disziplinieren. Jeder Verstoß gegen die ideologischen Vorgaben wurde als ÄProblem der ‚Bewusstseinsbildung‘“ (Schroeder: 1998) eingeordnet. Hierdurch hatte sich die Herrschaft bzw. die Moral nicht an der Bevölkerung zu orientieren, sondern die Bevölkerung an der Moral18.

3.2.3. Ehe- und Sexualmoral

In Bezug auf die weitere Thematik werde ich anhand des Handbuchs ÄLebensweise und Moral im Sozialismus“ auf die Grundsätze der Ehe- und Sexualmoral noch einmal genauer eingehen, die in dem Buch in dem VII. und letzten Kapitel unter dem Titel ÄLiebe, Ehe und Familie“ zu finden sind.

Zu Anfang wird in diesem Kapitel klargestellt, dass die Familie einen wichtigen Bestandteil der Deutschen Demokratischen Republik darstellt und aufgrund dessen durch viele Gesetze und Institutionen geschützt und unterstützt wird19.

Im ersten spezifischen Abschnitt geht es um die Sexualmoral. Hier wird die Relevanz des Verhältnisses zwischen Mann und Frau dargestellt. Eine körperliche Verbindung sollte nicht ohne eine geistige Verbindung eingegangen werden, da diese zudem eine Ägroße Bedeutung für die Entwicklung der Persönlichkeiten beider Partner“ hat. Es wird zudem betont, dass die Abwertung des anderen Geschlechts ein Ausdruck menschlicher Unreife ist20.

Des Weiteren wird die ÄSex-Welle“ kritisiert, die angeblich in einigen kapitalistischen Ländern Einzug hält. Die SED trifft hierbei sehr manifeste Aussagen in Hinblick auf die Politik der demokratischen Staaten, wie z.B. ÄDie von ihnen zum Zweck einer besseren Manipulierung der Massen organisierte ÄSex-Welle“, die staatlich sanktionierte Pervertierung menschlicher Beziehungen verkrüppelt die Persönlichkeit.“ (Institut für Gesellschaften beim ZK der SED, 1972) Folgend wird zudem geklärt, dass diese sexuelle Freiheit nicht zur Befreiung einer Klassengesellschaft führt und lediglich der Jugend schadet21. Trotzdem wird beteuert, dass sexuelle Aktivität mit der richtigen moralischen Einstellung wünschenswert ist. Auch die Erziehung eines moralischen sexuellen Verständnisses bei Jugendlichen ist ausführlich erwähnt, hinzu kommt die Erlaubnis zu Ävorehelichen Geschlechtsbeziehungen“. Für die Autoren scheint die Bedeutung einer liebevollen Partnerschaft für Jugendliche von besonderer Bedeutung für den weiteren Entwicklungsverlauf bis zur Ehe22.

Im Großteil des Kapitels ist von der Familie die Rede. Die Ehe an sich wird explizit erwähnt unter dem Gesichtspunkt der Gleichstellung von Mann und Frau. Die Autoren beziehen sich hierbei auf die persönliche Entwicklung, aber auch die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern23. Trotz der eigenen Ideologie der arbeitenden Frau, gestehen bzw. betonen die Autoren die Doppelbelastung der Frau, die laut Untersuchungen 80 % der Hausarbeit mache. In diesem Kontext werden Gesetzesänderungen und sozialpolitische Veränderungen bekannt gegeben, wie z.B. eine differenzierte Erhöhung des Mindesturlaubs24.

Trotz der moralischen Vorgaben und der Mahnung, eine Ehe nur einzugehen, wenn man sich der Beziehung sicher ist, werden im Durchschnitt jährlich 30.000 Ehen geschieden. Eingereicht werden die Scheidungsanträge zum Großteil von Frauen. Dies sehen die Autoren jedoch eher als ÄAusdruck ihres gestiegenen Selbstbewusstseins.“ Zudem sind sie der Meinung, dass es sinnvoller ist, eine unglückliche Ehe zu scheiden, um sich auf eine neue glückliche Gemeinschaft einzulassen25.

Außerdem zu betonen ist, dass durchweg die Sprache von heterosexuellen Beziehungen ist.

4. Die Literaturvorlage

4.1. Der Roman

Der Roman, der 1809 erschien, gliedert sich in zwei Teile mit jeweils 18 Kapiteln. Des Weiteren sind zahlreiche Briefe, Ottiliens Tagebucheinträge und die Novelle ÄDie wunderlichen Nachbarskinder“ enthalten. Diese Novelle stellt einen utopischen Gegenentwurf der geschehenen Ereignisse dar26.

Da der Roman von vielen Motiven und Bildern durchzogen ist, werde ich beispielhaft mit den Beziehungen bzw. Personen arbeiten. Hierzu verwende ich das Gleichnis als Orientierung der moralischen Diskussion.

4.2. Das Gleichnis als Metapher

Im vierten Kapitel des ersten Teils liest Eduard aus einem chemischen Buch vor. Darin enthalten ist das Gleichnis der ÄWahlverwandtschaften“, die zu der Zeit, als Goethe den Roman verfasste, eine aktuelle chemische Erkenntnis darstellte. Der Hauptmann erklärt Charlotte dieses Verhältnis zunächst in chemischen Prozessen:

[...]


1 Schroeder, K. (1998). Der SED-Staat. Partei, Staat und Gesellschaft 1949-1990. München, S.210 ff.

2 Ebd. S. 211

3 Ebd. S.218

4 Ebd. S.201

5 Richter, H. (2009). Die DDR. Paderborn, S.72

6 Schroeder, K. (1998). Der SED-Staat. Partei, Staat und Gesellschaft 1949-1990. München, S.218

7 Ebd. S.229

8 Richter, H. (2009). Die DDR. Paderborn, S.73

9 Schroeder, K. (1998). Der SED-Staat. Partei, Staat und Gesellschaft 1949-1990. München, S.238

10 Stehr, J. (1998). Sagenhafter Alltag: über die private Aneignung herrschender Moral. Frankfurt/Main. S. 10 4

11 Ebd. S.

12 Ebd.

13 Ebd. S. 11

14 Schroeder, K. (1998). Der SED-Staat. Partei, Staat und Gesellschaft 1949-1990. München, S.560

15 Institut für Gesellschaften beim ZK der SED. (1972). Lebensweise und Moral im Sozialismus. Berlin. 5

16 Schroeder, K. (1998). Der SED-Staat. Partei, Staat und Gesellschaft 1949-1990. München. S.555 6

17 Ebd. S.555

18 Ebd.

19 Institut für Gesellschaften beim ZK der SED. (1972). Lebensweise und Moral im Sozialismus. Berlin. S. 346

20 Ebd. S.348

21 Ebd. S.349

22 Ebd. S.350

23 Ebd. S. 359

24 Ebd. S. 360

25 Ebd. S.363

26 Grimm, C. (Juni 2005). Die Transformation von Gefühlsdarstellungen in Buch und Film. Medienwissenschaftliche Literaturadaption von Goethes Roman "Die Wahlverwandtschaften". Walzenhausen, Schweiz. S. 44

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Sinn- und Sittlichkeit. Über die Moral in der DEFA-Verfilmung "Wahlverwandtschaften" von Siegfried Kühn
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
27
Katalognummer
V299550
ISBN (eBook)
9783656960829
ISBN (Buch)
9783656960836
Dateigröße
1573 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DEFA, Moral, Wahlverwandtschaften, Goethe, Germanistik, Filmanalyse, DDR, Sozialismus, Literaturverfilmung
Arbeit zitieren
Eva Fricke (Autor), 2014, Sinn- und Sittlichkeit. Über die Moral in der DEFA-Verfilmung "Wahlverwandtschaften" von Siegfried Kühn, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299550

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