Institutionen und Prinzipien der athenischen Demokratie. Theorie und Praxis nach Aristoteles


Hausarbeit, 2015
20 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Vor- und Entwicklungsgeschichte Athens

III. Von der Theorie
a. Exkurs zur Gerechtigkeit
b. Demokratie und Politie

IV. Zur Praxis
a. Über die Gleichheit
b. Über die Freiheit
c. Über die Gerechtigkeit

V. Schlusswort

VI. Literaturverzeichnis

VII. Anhang

I. Einleitung

„Und der Natur nach früher ist der Staat als das Haus und jeder einzelne von uns; denn das Ganze muß sein als der Teil“ – Aristoteles, Politik, Buch I: 1252b15ff [1]

In seinem Werk Politik, einer Sammlung unabhängiger Vorlesungsmanuskripte, erörtert Aristoteles Probleme, die zunächst nur für das antike Griechenland des vierten Jahrhunderts vor Christus aktuell waren. Jedoch zeigt sich knapp zweieinhalbtausend Jahre später, dass dessen Gedankengut auch essentiell für die Beantwortung sowohl vorantiker, mittelalterlicher, neuzeitlicher als auch moderner Problemfragestellungen ist. Fragen, wie beispielsweise die Staatenbildung zustande kommt, welche Verfassungstypen es gibt, was der Staat zu leisten hat und natürlich vor allem, wie diese konkret auszusehen haben. In eben diesem Schriftstück werden auch, so zum Beispiel in Buch III, Gedanken seiner Nikomachischen Ethik, zur Gerechtigkeit weitergeführt bzw. vollendet. Genauso lässt er seine Weltanschauung, die Metaphysik, in jeder seiner Werke einfließen.

Die Hausarbeit beschäftigt sich also mit dem Thema, beziehungsweise der Frage, wie und warum die Demokratie in Athen in funktioniert hat. Hauptaugenmerk liegt auf den angewandten Strukturen, Institutionen und Prinzipen. Besonders das Modell der Politie nach Aristoteles und die Frage nach der Umsetzung von Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit sollen im Mittelpunkt stehen. Im theoretischen Mittelteil dieser Ausarbeitung sollen die oben genannten Werke als Grundlage dienen.

Die Politie gilt als eine Mischverfassung zwischen demokratischer und oligarchischer Staatsform. Zur weiteren Vertiefung in die Thematik werden die Politische Philosophie von Michael Becker, Johannes Schmidt und Reinhard Zintl sowie einige Textauszüge aus Aristoteles Politik von Otfried Höffe genutzt. Zuvor muss jedoch die Entwicklungs- und Vorgeschichte der athenischen Demokratie genau verstanden und erläutert werden: Dies geschieht auf der Basis der Erkenntnisse von Jochen Bleickens Die athenische Demokratie und Christian Meiers Die Entstehung des politischen bei den Griechen. Es sollen die wichtigsten Stationen der athenischen Soziogenese etwa ab dem sechsten Jahrhundert vor Christus nachgezeichnet werden.

Des Weiteren wird im letzten Teilabschnitt die Theorie mit der Praxis verglichen, das heißt, dass die athenische Demokratie einer Analyse im Hinblick auf die politische Wirklichkeit unterzogen wird, besonders in Bezug auf Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit. Die gesammelten Erkenntnisse werden dann zu einem Schlusswort zusammengefasst. Wie viel Anwendung das aristotelische Gedankengut in der athenischen Demokratie fand, soll hier letzten Endes geklärt werden. Die wissenschaftliche Relevanz dieser Arbeit wird sich in den Erkenntnissen über die Entstehung und Entwicklung von Demokratie im Allgemeinen und deren Komplexität speziell in Athen zeigen.

Der Demokratiebegriff ist einer der basisphilosophischen Thematiken, neben Freiheit und Gleichheit, und wurde seit je her von klassischen Philosophen wie beispielweise Herodot, Platon, Cicero und selbstverständlich Aristoteles behandelt. Eben Diese klassifizieren Demokratie „[…] in einem Atemzug mit der Monarchie, der Aristokratie, der Oligarchie und der Tyrannis […]“ (Becker, Demokratie und politische Legitimität, in: Becker/Schmidt/Zintl, 2012: Seite 257). Wichtig hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass der Begriff Demokratie von seiner Bedeutung her in der Antike anders verstanden wurde, als es in der heutigen modernen Gesellschaft der Fall ist. Um dies nachzuvollziehen soll das Wort zu aller erst in seine Bestandteile zerlegt und definiert werden. Das altgriechische Wort demos bildet mit seiner wörtlichen Übersetzung ‚Volk‘ den ersten Teil des Wortes. So erläutert Michael Becker (2012: Seite 257) des Weiteren, dass mit dem Wort „Volk“ anfänglich auch abwertend der zahlenmäßig stärkste Teil der Einwohnerschaft der antiken Stadtstaaten, der „Pöbel“, bezeichnet wurde.

Kratein als zweiter Teil des Wortes Demokratie wird als ‚herrschen‘ übersetzt und verstanden. Hier unterscheidet sich der Sinn des Wortes jedoch erneut von dem modernen Gebrauch. In der Antike soll es nicht nur das Ausführen und Durchsetzen von Befehlsketten heißen, sondern wird vielmehr als eine Art politischer Lebenstypus verstanden, welcher sich auf die politischaktive Summe aller Bürger bezieht. Mit anderen Worten ist „[i]n einer Demokratie […] das Volk als Gesamtheit der Bürger auch der Urheber der Gesetzte, den Folge zu leisten ist“ (Becker, Demokratie und politische Legitimität, in: Becker/Schmidt/Zintl, 2012: Seite 258). Demokratie in der Antike soll also hier zum einen der Aufbau einer Gemeinschaft mit seinen Institutionen und Abläufen beschreiben, sowie zum anderen die politische Lebensart und Prinzipien der Allgemeinheit.

II. Vor- und Entwicklungsgeschichte Athens

„Denn das Recht bedeutet die Ordnung der bürgerlichen Gemeinschaft; das Recht aber scheint Entscheidung über das Gerechte.“ – Aristoteles, Politik, Buch I:1253a35

Die Entstehung des demokratischen Gedankenguts in Athen und dessen Entwicklung bis zu einer demokratischen Staats- und Lebensform soll in diesem Teil der Ausarbeitung nachgezeichnet werden. Dies geschieht durch einen Abriss der Geschichte Athens abgegrenzt auf den Zeitraum vom siebten bis zum vierten Jahrhundert vor Christus. „Die Griechen hatten keine Griechen vor sich […]“ (Meier, 1983: Seite 51) und daher sollen an dieser Stelle der Arbeit lediglich die wichtigsten Stationen sowie Personen erläutert werden, um ein Verständnis über die Entstehung der athenischen Demokratie zu schaffen. Als Orientierung dient hier – wie oben bereits erwähnt - das Werk Die athenische Demokratie von Jochen Bleicken.

Als Krisenzeit wird die gesamtgesellschaftliche Situation Griechenlands im siebten Jahrhundert vor Christus in eben diesem Werk beschrieben. Charakterisiert wurde diese durch viele instabile Adelshäuser, die mittels Konkurrenz- und Wettbewerbskämpfen nach der Erhöhung ihres Ranges trachteten. Hierzu erklärt Bleicken (1995, Seite 23) weiter, dass die Gründe für diese schwere Krise der Adelswelt hauptsächlich in der Übervölkerung Attikas, neuer wirtschaftlicher Techniken und in der Herausbildung von Abhängigkeitsverhältnissen lagen. So begab es sich, dass ein Großteil der ärmeren Bevölkerung mittellos war, „[d]a es möglich war, auf seinen Körper zu leihen, konnte [beispielsweise] ein Bauer bei Zahlungsunfähigkeit vom Gläubiger versklavt und sogar verkauft werden“ (Bleicken, 1995: Seit 24). Notgedrungen und auf Grund dieser Abhängigkeit beziehungsweise Mittellosigkeit der Pächter, wuchs unter der Bevölkerung ein neues Bewusstsein oder genauer ein Selbstbewusstsein für die eigene Lage innerhalb der Gesellschaft. Dies machte sich in politischer Aktivität deutlich, wie zum Beispiel der „[…] Forderung nach Erlaß aller Schulden (chreon apokope)“ (Bleicken, 1995: Seite 24). In dieser von Unruhen und Instabilität geprägten Zeit war jedem – sowohl Adligen als auch Mittellosen - bewusst, dass dieses System keine gutes Ende nehmen kann, geschweige denn, dass es Fortbestand hätte. So reagierte Drakon 624 vor Christus in Athen darauf mit einem Gesetzgebungswerk, quasi einer Aufzeichnung aller gültigen Rechtsgrundlagen, um Stabilität zu schaffen. Jochen Bleicken (1995, Seite 24) führt an dieser Stelle weiter aus, dass dadurch nun jeder die Bindung des Richters erkennen und unter Umständen auf sie verweisen konnte. Neue Gesetzte oder gar eine ganz neue Gesetzesgrundlage wurde hier zwar nicht erfunden, jedoch war zum ersten Male die Chance auf Rechtssicherheit geschaffen.

Zu Beginn des sechsten Jahrhunderts bildeten sich in Athen daraufhin schon die ersten Grundzüge von gesellschaftlichen Institutionen heraus. Es bestand eine „[…] öffentlich-rechtliche Institution mit Gerichtszwang und effektiver Streitbeteiligung […]“ (Bleicken, 1995: Seite 23), dem sogenannten Gericht der 51 Epheten. Weiterhin sind der Areopag, wörtlich übersetzt ‚Adelsrat‘, sowie die neun Archonten wohl mit einem Exekutivgremium zu vergleichen. Aus eben diesen neun Archonten wurde der höchste Beamte, der Archon, als eine Art Stadtverwalter gewählt.

Berufen als „[…] Schiedsrichter und Versöhner (aisymnetes, diallaktes) mit unumschränkter Macht […]“ (Bleicken, 1995: Seite 25) trat Solon das Amt des Archon Athens im Jahre 594 an. Mit ihm wurde die Verfügbarkeit über die eigene Person wieder greifbar, da Solon als ersten Schritt die auf den Grundstücken festgelegten Schulden und Lasten beseitigte. Hinzu kam eine Verbindung des politischen Rechts mit dem Vermögen, also der Konstruktion von zunächst drei Vermögensklassen. Diese Staatsform ist ab diesem Zeitpunkt bis zum heutigen Tage als Timokratie bekannt und hatte eine bedeutende Veränderung der gesamtpolitischen Ordnung zur Folge, da politscher Einfluss nun mess- und berechenbar wurde. Durch die Etablierung der sogenannten Popularklage in Athen, „[…] sollten alle diejenigen, die auf Grund ihrer persönlichen oder sozialen Lage an einer Klage gehindert oder zu ihr nicht fähig waren, zu ihrem Recht kommen“ (Bleicken, 1995: Seite 28). Recht und Gerechtigkeit war nun zum Staatsinteresse, also der Angelegenheit aller Athener, geworden. Mit diesen und vielen weiteren Reformen weckte Solon bei einem Großteil der Bevölkerung Athens überhaupt erst das Bewusstsein politische Gestaltungsmöglichkeiten zu besitzen.

Nach der Amtszeit Solons folgte die Herrschaft von Peisistratos und seinen Söhnen ab 561 bis 510 vor Christus in Athen. Diese soll hier nur begrenzt erläutert werden. In dieser Periode wurden unter anderem eine Ertragssteuer für grundbesitzende Athener eingeführt, wie es Jochen Bleicken (1995: Seite 35) in seinem Werk beschreibt. Ebenfalls kam es zu einer Art Zentralisierung Athens innerhalb Attikas durch zahlreiche religiöse Baumaßnahmen und Feierlichkeiten. Auch ein einheitliches Münzsystem „[…] mit dem Athena-Kopf auf der Vorder- und der Eule auf der Rückseite […]“ (Bleicken, 1995: Seite 37) wurde etabliert.

Es muss noch so viel gesagt sein, dass das solonische Konzept in dieser fünfzig Jahre andauernden tyrannis nicht angerührt wurde, was zur Folge hatte, dass die Bürgerschaft, also der demos, nun ein fester Bestandteil der Lebenswelt beziehungsweise des politischen Systems geworden war. „Die Masse wurde jetzt zwar mündig, aber sie hatte noch keinen Mund, durch den sie ihren Willen kundtun konnte; sie brauchte den adligen Sprecher“ (Bleicken, 1995: Seite 42). Diesen fand der demos in Kleisthenes, welcher umgehend ab 508 vor Christus mit neuen Reformen hervortrat. Er ordnete unter anderem die gesamte politische Ordnung neu, indem zehn neue geographische Bezirke geschaffen wurden, die sogenannten phylen. Eine phyle beschreibt Bleicken (1995: Seite 43) als ein aus den verschiedenen Landschaften Attikas zusammengesetztes territoriales Gebilde.

Von nun an wurde das Beamtentum aus den einzelnen phylen gewählt und je fünfzig Mann in den Rat der Fünfhundert entsandt. Diese Phylenreform hatte zur Folge, dass nicht nur jede einzelne phyle ganz Attika widerspiegelte, sondern auch, dass alle Bürger in der Gesamtheit der phylen repräsentiert wurden. Der einheitliche Staat der Athener wurde somit geschaffen und wirkte Gegensätzen und politischen Differenzen entgegen. Kleisthenes schuf damit eine Art von gleichgestellter Bundesgenossenschaft. Das politische Mitspracherecht des Adels, also der politischen Führerschaft, war auf ein Mindestmaß reduziert. Um jedoch Loyalität gegenüber dem demos zu garantierten führte Kleisthenes den ostrakismos ein. Jochen Bleicken (1995: Seite 47) definiert dieses Verfahren, als das Gericht über die Verbannung eines einflussreichen beziehungsweise des einflussreichsten Bürgers der Stadt. Eine Herausbildung übermächtiger Adelsgruppierungen wurde somit im Keim erstickt und die Gleichheit aller Bürger Athens garantiert. Die darauf folgenden Jahre sind von der Außenpolitik Athens nur schwer zu trennen, was zu erläutern den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde. Wichtig zu erwähnen ist, dass es im Jahr 462/61 vor Christus zu einer Entmachtung des areopags durch Ephialtes kam, welcher die Kontrolle der Exekutive in die Hand der zentralen Masseninstitutionen legte, nämlich den bürgerlichen Geschworenengerichten. Bleicken (1995: Seite 52) beschreibt die Folge daraus, als ein allgemeines Bewusstsein einer Herrschaft des Volkes bei den Athenern. Eine Überleitung zur Demokratie war festzustellen und knapp fünfzehn Jahre später, im Jahr 457 vor Christus, fand sie in Perikles ihre Vollendung. Das Beamtentum unterstand dem Losprinzip und „[a]n die Stelle der Exekutive rückte der Volksführer (Demagoge), der allein durch seine Autorität und seine Argumente das Volk lenkte; rednerisches telent wurde so zu einem unverzichtbaren Teil der Politk“ (Bleicken, 1995: Seite 54). Die Herrschaft der Masse beziehungsweise des Volkes sowie ein bestehendes politisches Mitspracherecht, festgelegt durch ein athenisches Bürgerrecht vom Jahre 450 vor Christus, war etabliert worden. Das Volk Athens besaß nun eine Identität und ein gestaltbares, eigentümliches, politisches Systems nach dem es sich richten konnte.

Zusammenfassend ist die in diesem Kapitel erläuterte Entwicklung einer Demokratie im Allgemeinen und der athenischen Demokratie im Speziellen auf keinen Fall als Produkt eines beziehungsweise mehrerer Vordenkern zu sehen. Sie ist keine politische Idee. Nicht etwas, nachdem jemand explizit gesucht hätte. Vielmehr ist die athenische Demokratie als eine Konsequenz oder Folge von unzähligen inneren und äußeren Faktoren zu betrachten. Die Konflikte der Adligen, sowohl untereinander als auch mit den niederen Bürgern, bedurften zwangläufig einer Lösung. Zwar nicht durch die Erfindung von Demokratie, aber durch zahlreiche Reformen im politischen Leben von verschiedensten, meist Adligen, Personen und Charakteren, welche einen Demokratisierungsprozess unbewusst konstruierten. Eine Demokratietheorie an der sich die Athener hätten orientieren können existierte in dieser Zeit nicht. Erst mit Aristoteles wurden politische Gegebenheiten wissenschaftlich untersucht und verschiedenste Staatsformen auf ihre Tauglichkeit geprüft. Dessen Überlegungen zu Gerechtigkeit, Demokratie und seiner eigens entwickelten Politie sollen im nächsten Abschnitt dieser Ausarbeitung dargelegt werden und als Theorievorlage für das weitere Vorgehen dienen.

[...]


[1] Alle Zitate dieser Form beziehen sich auf das Werk „Aristoteles Politik“ übersetzt und herausgegeben 2010 von Franz Schwarz. Genauere Angaben sind im Literaturverzeichnis nachzulesen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Institutionen und Prinzipien der athenischen Demokratie. Theorie und Praxis nach Aristoteles
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Fakultät für Humanwissenschaften, Institut für Politikwissenschaft und Soziologie)
Veranstaltung
Seminar „Ausgewählte klassische und moderne Demokratietheorien“
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V299863
ISBN (eBook)
9783656962984
ISBN (Buch)
9783656962991
Dateigröße
716 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aristoteles, athenische Demokratie, Athen, Demokratie, Politite, Politische Theorie, Ideengeschichte, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit
Arbeit zitieren
Oliver Adam (Autor), 2015, Institutionen und Prinzipien der athenischen Demokratie. Theorie und Praxis nach Aristoteles, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299863

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Institutionen und Prinzipien der athenischen Demokratie. Theorie und Praxis nach Aristoteles


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden