1933 - 1945. Die nationalsozialistische Politik

Lernzusammenfassung fürs Abitur


Prüfungsvorbereitung, 2015
7 Seiten

Leseprobe

1
Staat zur Zeit des Nationalsozialismus
Etappen des Machtausbaus
30. Januar 1933 : Hitler wird Reichskanzler
27. /28. Februar 1933: Reichstagsbrandverordnung Beseitigung wichtiger Grundrechte
(Verfolgung und Ausschaltung von Kommunisten und Sozialdemokraten)
23. März 1933: Ermächtigungsgesetz Neuwahlen: keine absolute Mehrheit; Tag von
Potsdam: feierliche Verbindung zwischen Kaiserreich (Hindenburg) und
Nationalsozialismus (Hitler); Gesetzvorlage im Reichstag: Übertragung der Legislative auf
die Regierung
(Ausschaltung des Reichstags)
1933/34: Gleichschaltung der Länder (also Verlust der Unabhängigkeit) , Verbot der Parteien nur
noch NSDAP, Auflösung der Gewerkschaften ( Gleichschaltung auf der Grundlage des
Ermächtigungsgesetz)
Juni 1934: RöhmPutsch (Röhm SAFührer): Beseitigung der SA als innerparteiliche Konkurrenz,
Verhaftung und Hinrichtung führender SAMitglieder und anderer politischer Gegner
(Ausschaltung jeglicher Opposition)
2. August 1934: Tod Hindenburgs Hitler wird Reichspräsident, Vereidigung der Reichswehr auf die
Person Hitlers (Diktatorische Machtfülle Hitlers als Reichskanzler, Reichspräsident und
Oberbefehlshaber)
Kennzeichen des totalitären NSStaates
Volk statt Individuum
Einheit Volk/Staat ; Führer!
ebenfalls Willkür
Führer als Richter; Gesetz nicht
bindend
Allgemein: Die Gemeinschaft ist mehr
wert als das Individuum "Du bist nichts,
dein Volk ist alles!"
Kennzeichen des modernen liberalen
Staates
Individuum statt Volk
Keine Verurteilungen ohne
Gesetzgrundlage
keinen Führer/Ideologie
Demokratie und Parteien
Allgemein: Freie Entfaltung des
Individuums, Menschen und
Grundrechte, Gewaltenteilung

2
Die nationalsozialistische Außenpolitik
1933
17. Mai: Reichstagsrede (Hitler zeigt zweigleisige Außenpolitik:
nach außen Friedenswille; heimliche Aufrüstung Deutschlands)
20. Juli: Konkordat mit dem Vatikan (freie Religionsausübung,
dafür neutrale Haltung gegenüber Regime)
14. Oktober: Austritt aus dem Völkerbund (erster offener Verstoß
gegen Nachkriegsordnung des Versailler Vertrages > Deutschland
löste sich vom System kollektiver Friedenserhaltung
internationale Isolierung)
1934
26. Januar: Deutschpolnischer Nichtangriffspakt (Hitler
befürchtete einen Präventivschlag Frankreichs und wollte deshalb
kalkulierbare Verhältnisse im Osten haben)
1935
13. Januar: Saarabstimmung (Saarländer entschieden sich für die
Zugehörigkeit zum Deutschen Reich > Nationalsozialisten sahen es
als Sieg + 1. Schritt für erfolgreiche Revisionspolitik)
16. März: Einführung der allgemeinen Wehrpflicht (eklatanter
Bruch des Versailler Vertrages)
18. Juni: Deutschbritisches Flottenabkommen (regelte
Mächteverhältnis + Ausbau der dt. Marine = brit. "Appeasement
Politik" (Beschwichtigungspolitik) zeichnete sich ab; England brach
ebenfalls Versailler Vertrag; Durchbrechen der Stresafront)
1936 (Olympischen Spiele + 4JahresPlan)
7. März: Besetzung des (entmilitarisierten) Rheinlands von Hitler
(Westmächte reagierten trotz militärischer Überlegenheit nicht
ernsthaft; Hitler kündigte an, keine weiteren territoriale Ansprüche
zu erheben)
25. November: Der "AntiKomintern" Pakt (Militärsabkommen zw.
Japan und Deutschland (1937 auch Italien) zur Abwehr intern.
Kommunisten; Ziel Japan: Verwirklichung der Hegemonialpolitik in
Asien + Ziel Deutschland: Verwirklichung der Lebensraumpolitik)
1.
Phase
d
der
Außenpolitik:
wurde
be
stim
mt
durch
die
Revision
des
Ve
rsailler
Vertrages
,
die
militärisch
e
Schwäche,
Misstraue
n
des
A
u
slandes
,
Eindringen
de
s
NS
Regimes
ins
Innere

3
1937
5. November: "HoßbachNiederschrift" Geheimbesprechung mit
den Oberbefehlshabern ("Lösung der Lebensraumfrage": Hitler
legte Kriegspläne offen > Eroberung der Sowjetunion)
1938
14. März: Anschluss Österreichs (Hitler erzwang unter Androhung
militärischer Maßnahmen Regierung, dann Einmarsch dt. Truppen;
für die Mehrheit Verwirklichung des Großdeutschen Reiches)
29. September: Die Münchener "VierMächteKonferenz"
(Regierungschefs von GB,D, I, FR; regelte Abtreten des
Sudetenlandes + neue Grenzen der CSR) ohne die CSR, weshalb
großer Verrat
1939
15. März: Die "Erledigung der Resttschechei" (Besetzung der CSR
(westl. Teil in D eingegliedert) > AppeasementPolitik von GB
gescheitert
Hitler kündigte dt.brit. Flottenabkommen und dtpol.
Nichtangriffspakt
22. März: Stahlpakt (Zusicherung milit. Unterstützung von Italien
im Kriegsfall)
23. August: "HitlerStalinPakt" ( offiziell: Nichtangriffspakt zw.
UdSSR und D; geheimes Zusatzprotokoll: Aufteilung der
Interessensphären in Osteuropa > Aufteilung Polens)
für Hitler: Aufhebung der 2FrontenStellung, UdSSR nicht
mehr der mächtigste Gegner, Möglichkeit zum Überfall
Polens
für Stalin: Möglichkeit zur risikoarmen Expansion, Hitler als
Aggressor, wenn Krieg zw. D und Westmächte: "freie Bahn"
1. September: Angriff auf Polen (Anlass: angeblicher Überfall
polnischer Soldaten auf dt. Rundfunksender > Kriegserklärungen
der Westmächte)
Entfesselung des Krieges !
2.
Phase
d
der
Außenpolitik:
Erfolge
der
1.
Phase
bestärkten
Hi
tler;
nun
setzte
er
se
ine
aggressive
Expansionspolitik
durch.
(
auch
Lebensr
aumpolitik
genannt)
Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
1933 - 1945. Die nationalsozialistische Politik
Untertitel
Lernzusammenfassung fürs Abitur
Autor
Jahr
2015
Seiten
7
Katalognummer
V300941
ISBN (eBook)
9783656978350
Dateigröße
429 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
politik, lernzusammenfassung, abitur
Arbeit zitieren
Milena Kuhlmann (Autor), 2015, 1933 - 1945. Die nationalsozialistische Politik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300941

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