Zwischen Kunst und Gott. Zu Novalis' "Hymnen an die Nacht"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

26 Seiten, Note: 1.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Vorwort

II. Interpretation der sechs Hymnen
1. Lob des Tages, aber Begeisterung für die Nacht
2. Rausch und Ernüchterung
3. Das epiphanische Erlebnis
4. Leben auf der Grenze von Tag und Nacht
5. Antike und Christentum 8
6. Sehnsucht nach dem Tode

III. Thematischer Teil
1. Zur Struktur und Komposition der Hymnen
2. Die Metapher und die Autonomie der Sprache
3. Poetisches Christentum: Novalis Theologie
4. Die Sehnsucht nach dem Tod als Krankheit der Moderne?

IV. Schlußwort

V. Literaturverzeichnis

I. Vorwort

„Hypochondrie ist eine sehr merkwürdige Krankheit. Es gibt eine kleine und eine erhabene Hypochondrie. Von hier aus muß man in die Seele einzudringen suchen.“

Novalis[1]

Während meiner fortschreitenden Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur fiel mir auf, dass die meisten Interpreten dazu neigen die Hymnen auf eine weltanschauliche Position zu reduzieren, die der Vielschichtigkeit des Textes nicht gerecht wird. Betrachtet man gerade die innere Widersprüchlichkeit, ihre alogische Struktur als eine Signatur der Moderne, dann muss man feststellen, dass die Forschung in ihren Interpretationen diese Aspekte hermeneutisch nivelliert. Als Symptom dieses verfehlten Ansatzes zeigt sich, dass einzelne Probleme als Entweder-/Oder-Fragen formuliert werden, wie z.B. fügt sich die sechste Hymne in die Struktur der übrigen Hymnen ein oder muss sie als ein einzelnes Gedicht gelesen werden? Oder: Spricht aus dem Text eine tiefe Todessehnsucht oder nicht doch pragmatische Lebensbejahung? Demgegenüber will ich versuchen in meiner Lektüre die Widersprüche zu akzentuieren, um letztlich zu zeigen, dass Novalis sich in den Hymnen an die Nacht an die Probleme der Zeit herantastet, um im Ausreizen der Sprache festzustellen, dass gerade die Eindeutigkeit der Aufklärung nicht mehr möglich ist. Die Synthesen, die der Text scheinbar immer wieder findet, muss man also nicht als Wegsteine eines Pfades zu esoterischem Wissen lesen, sondern als Prozess einer fortschreitenden Unsicherheit. Diese Brüche durchziehen alle Ebenen des Textes, von der Wahl der formalen Mittel, bis zu den inhaltlichen Erörterungen: Vom Verhältnis des Christentums zur Antike, von Religion zu Philosophie, von Lyrik und Prosa, Ich und Wir, Euphorie und Melancholie. Das literarische Vehikel dieser Uneindeutigkeit ist die Metapher. Es wird in diesem Zusammenhang also wichtig sein zu untersuchen, in welcher Weise Novalis seine Metaphern verwendet, wodurch die Sprache schließlich eine Autonomie gegenüber dem Inhalt erreicht.

Die Arbeit teilt sich in zwei Teile. Im vorbereitenden, ersten Teil lese ich die Hymnen horizontal und gebe eine textnahe Interpretation in chronologischer Reihenfolge; im zweiten Teil gehe ich vertikal durch den Text, um thematische Zusammenhänge zu behandeln.

Ich beziehe mich ausschließlich auf den Text der Athenäeumsfassung, einerseits um die Arbeit nicht durch einen Vergleich der beiden Texte ausufern zu lassen, zum anderen bin ich der Meinung, dass die Fassung letzter Hand eine deutlich komplexere Struktur aufweist, die darauf schließen lässt, dass der Text einen adäquateren Ausdruck von Novalis philosophisch-poetischen Positionen liefert.

Noch ein Hinweis zur Zitierweise: Zitate aus den Hymnen sind wegen der unterschiedlichen Paginierung der verschiedenen Ausgaben nicht mit Seitenzahlen ausgewiesen, aber der besseren Übersichtlichkeit wegen kursiv gestellt.

II. Interpretation der sechs Hymnen

1. Lob des Tages, aber Begeisterung für die Nacht

Die erste Auffälligkeit des Gedichtzyklus setzt mit seinem Titel ein: Während in der lyrischen Tradition den dunkleren Themen die Form der Elegie vorbehalten war, verwendet Novalis die Hymne für sein Gedicht über die Nacht.

Dieser Hymnus setzt aber doch traditionell ein mit einem Lob auf das Licht: Es wird als allgegenwärtige, schöpfende Kraft betitelt, das allen Geschöpfen Leben verleiht. Novalis zählt hier eine Reihe der Geschöpfe auf, von den anorganischen Steinen bis zum Menschen. „[…] - atmet es der funkelnde, ewigruhende Stein, die sinnige, saugende Pflanze, und das wilde, brennende, vielgestaltete Tier – vor allem aber der herrliche Fremdling […]“. Mit der Bezeichnung „Fremdling“ für den Menschen knüpft Novalis an sein gleichnamiges Gedicht aus dem Jahre 1798 an, dessen Thema die Entfremdung des Menschen von der Welt ist[2]. Der Fremdling ist hier in eine neue Welt gesetzt, in der er sich nicht mehr zurechtfindet.[3] Trotz Freunden, die er hier gefunden hat, ist seine Sehnsucht nach der Heimat immer noch Alles überragend. Der Tod und das Nachhausekommen fallen schließlich für ihn zusammen: „Bleibt dem Fremdlinge hold – spärliche Freuden sind/ Ihm hienieden gezählt – doch bei so freundlichen/ Menschen sieht er geduldig/ Nach dem großen Geburtstag hin.“ – Ein Motiv, das auch Eingang in die Hymnen an die Nacht gefunden hat. Die Erwähnung der Wandelbarkeit der Welt im ersten Absatz weist auf ihre Vergänglichkeit hin und bereitet so den Bruch vor, der sich schließlich im zweiten Absatz vollzieht.

Gleich zu Beginn des Absatzes konstituiert sich das lyrische Ich, bleibt jedoch durch seine Unbestimmtheit, die sich hauptsächlich im Fehlen eines Namens zeigt, einerseits Projektionsfläche für den Rezipienten, andererseits aber auch fungibel-austauschbar. Es wendet sich hier in seiner Betrachtung der Nacht zu. Die Welt liegt jetzt weit weg und er ist von Trauer erfüllt über die Entfernung von seiner Vergangenheit: „- Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche Hoffnungen kommen in grauen Kleidern, wie Abendnebel nach der Sonne Untergang.“

Indes scheint sich ein Wandel dieser Trauer im dritten Absatz anzukündigen: „Was quillt auf einmal so ahndungsvoll unterm Herzen, […]“. Novalis verwendet hier die Metapher einer Schwangerschaft, die im Pietismus die Bedeutung einer mystischen Neugeburt besaß, gleichsam als Initiation zu einer höheren, anderen Wirklichkeit.[4] Im Fortgang enthüllt sich, im Kreuzreim versteckt, die Nacht als seine Mutter: „- ein ernstes Antlitz seh ich froh erschrocken, das sanft und andachtsvoll sich zu mir neigt, und unter unendlich verschlungenen Locken der Mutter liebe Jugend zeigt.“ Nach dieser Erscheinung hat sich seine Haltung zur Nacht gewandelt; nicht mehr Traurigkeit bestimmt ihr Verhältnis, sondern Bewunderung. Seine Furcht ist einem neuen Wissen gewichen: Die Nacht ist autonom geworden gegenüber der Herrschaft des Lichts, sie gewährt tiefere Einsichten und tiefere Befriedigungen. Schließlich gipfelt die Hymne in der Vereinigung des lyrischen Ichs mit der Nacht: „- zarte Geliebte – liebliche Sonne der Nacht,- nun wach ich – denn ich bin Dein und Mein – […] zehre mit Geisterglut meinen Leib, daß ich luftig mit dir inniger mich mische und dann ewig die Brautnacht währt.“

2. Rausch und Ernüchterung

Die zweite Hymne beginnt mit der Ernüchterung über das Zurückkehren aus der mystischen Sphäre in die alltägliche. „Muß immer der Morgen wiederkommen? Endet nie des Irdischen Gewalt?“ Ein heiliger Schlaf ist der Vorbote der Nacht, der die Nachtgeweihten während ihres Tagwerks überkommen kann. Er wird abgesetzt von dem normalen Schlaf, einem blassen Abbild, den die nicht in die Nacht Eingeweihten schlafen müssen. Demgegenüber findet der wirkliche, der heilige Schlaf in Rausch und Eros statt: „Sie fühlen dich [die Nacht] nicht in der goldnen Flut der Trauben – in des Mandelbaums Wunderöl, und dem braunen Saft des Mohns. Sie wissen nicht, daß du es bist der des zarten Mädchens Busen umschwebst und zum Himmel den Schoß machst.“

Mit diesen Ausführungen ist die Abwertung des Lichtes, die sich in der ersten Hymne untergründig ankündigte, endgültig vollzogen.

3. Das epiphanische Erlebnis

Am 13. Mai 1797, nachdem Novalis das Grab seiner Verlobten Sophie von Kühn besucht hatte, schrieb er in sein Tagebuch: „Abends ging ich zu Sophien. Dort war ich unbeschreiblich freudig – aufblitzende Enthusiasmusmomente - das Grab blies ich wie Staub vor mir hin – Jahrtausende waren wie Momente – ihre Nähe war fühlbar – ich glaubte, sie solle immer vortreten.“[5] Aufgrund der beinahe wortwörtlichen Nähe dieser Eintragung zu Passagen der dritten Hymne wurde das Gedicht in der Literaturgeschichte oft aus einer autobiographischen Perspektive her gelesen, als „Sophienerlebnis“. Der parallele Verlauf der Texte legte den Schluss nahe, dass den Hymnen ein schweres persönliches Ereignis in Novalis Leben zugrunde liegen musste und führte zu dem Bild des schwermütigen, aus tiefer Intuition schöpfenden Dichters. Dabei wurde dann oftmals das lyrische Ich der Hymnen all zu schnell mit der Person Friedrich von Hardenbergs verwechselt. Aber diese Interpretation weist auch ihre immanenten Schwachpunkte auf: Die Entstehung der Hymnen datiert auf den Jahreswechsel 1799/1800, also über zweieinhalb Jahre nach dem Tod Sophie von Kühn, einer Zeit, in der Novalis bereits wieder verlobt war, diesmal mit Julie von Charpentier. Die biographische Interpretation verdeckt die Differenzen der Texte, übersieht die immanente Verweisungsstruktur der Hymnen und verkürzt den hoch reflektiert gebauten Text auf einige sentimentale Phrasen. Krämer weist in diesem Zusammenhang auf die entscheidende Differenz von Tagebuch und den Hymnen hin, nämlich dass der Name Sophies in den Hymnen nicht erwähnt wird und dadurch der Akzent verschoben wird, weg von dem biographischen Erlebnis hin zur ästhetischen Epiphanie.[6]

Der Erzählstrang setzt erst in dieser Hymne ein. Während in den vorigen Hymnen Zustände, Stimmungen und Gedanken geschildert wurden, finden wir uns jetzt am Anfang einer Handlung wieder: Das lyrische Ich steht an dem Grabhügel, in dem – in seiner geschlechtlichen Unbestimmtheit mehrdeutig – die Gestalt seines Lebens beerdigt ist. Er ist von tiefer Trauer über den Verlust gepeinigt und entkräftet, als plötzlich eine unerwartete Umkehrung einsetzt: „- und mit einemmal riß das Band der Geburt – des Lichtes Fessel.“

Hier vollendet sich die Geburt, die sich in der Schwangerschaftsmetapher der ersten Hymne schon andeutete. Die Nabelschnur reißt ab, die ihn noch „am fliehenden, verlöschten Leben mit unendlicher Sehnsucht“ hängen ließ; sie war „des Lichtes Fessel“, so dass er jetzt in die Nacht neugeboren ist. All seine irdischen Schmerzen lösen sich auf: „Hin floh die irdische Herrlichkeit und meine Trauer mit ihr […] über die Gegend schwebte mein entbundener, neugeborner Geist“. In dieser Hochstimmung wird selbst das Symbol der Vergänglichkeit, das Grab, in seiner Vergänglichkeit gezeigt[7]: „Zur Staubwolke wurde der Hügel – durch die Wolke sah ich die verklärten Züge der Geliebten. […] – ich fasste ihre Hände, und die Tränen wurden ein funkelndes, unzerreißliches Band“ Das alte Band der Geburt wird mit der - jetzt wieder anwesenden – Geliebten durch ein neues Band aus Tränen ersetzt. An diesem Punkt entsteht ein neues mystisches Wissen über das Verhältnis von Traum und Realität, der vage Glaube schlägt in gefühltes Wissen um: „Es war der erste, einzige Traum – und erst seitdem fühl ich ewigen, unwandelbaren Glauben an den Himmel der Nacht und sein Licht, die Geliebte.“

4. Leben auf der Grenze von Tag und Nacht

Die vierte Hymne beginnt wieder mit ernüchterter Stimmung: Die Epiphanie ist beendet, das lyrische Ich kommt in die Welt des Lichts wieder zurück und sinniert, wie es sich wieder in dieser Welt einrichten kann, jetzt da es um die Erfahrung der Nacht reicher geworden ist.[8] Das Bild für diese Situation ist das „Grenzgebirge der Welt“, das den Tag von der Nacht scheidet. Der Erzähler will sich auf dieser Grenze niederlassen, er kann noch nicht ganz in das Reich der Nacht eindringen, will aber auch nicht in das Treiben der Welt zurückkehren.[9] Er muss erkennen, dass er in der Epiphanie die existenzielle Erfahrung des Todes gemacht hatte, nachdem sie jedoch abgeklungen war, er zu seiner Überraschung selber nicht tot war. Als beste der verbliebenen Möglichkeiten bleibt ihm jetzt nur noch übrig, sich im Zwischenreich zwischen Tag und Nacht einzurichten. Zu diesem Zweck will er sich eine Hütte bauen, kein Haus, was auch wieder den vorübergehenden Charakter dieser Niederlassung betont; das Ziel, das ihm von nun an vorschwebt ist das vollständige Hinüberschreiten in die Nacht: „[…]schaut hinüber, bis die willkommenste aller Stunden hinunter ihn in den Brunnen der Quelle zieht“ Zwar entringt er sich das Zugeständnis an die Geschäftigkeit des Tages, seine Tätigkeit in ihren Dienst zu stellen, schließlich brechen aber diese Zugeständnisse in einer Loyalitätserklärung an die Nacht zusammen: „Aber getreu der Nacht bleibt mein geheimes Herz[…]“ Abschließend wird der Tag von einem Katalog rhetorischer Fragen erdrückt, die ihm schon im vorhinein der Möglichkeit berauben überhaupt zu antworten: „Kannst du mir zeigen ein ewig treues Herz? hat deine Sonne freundliche Augen, die mich erkennen? Geben mir wieder den zärtlichen Druck und das kosende Wort? Hast du mit Farben und leichtem Umriß sie geziert – […] Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?“ Übrig bleibt für den Tag die leidige Pflichterfüllung, diese Welt zu bewohnen, aber auch nur weil die Mutter - die Nacht - es so verfügt hat. Im letzten Teil der vierten Hymne - der ersten versgebundenen Rede - kommt diese Jenseitsgerichtetheit drastisch zum Ausdruck. Es ist das Lied eines vereinzelten, verzweifelten Individuums, das erhofft, dass die Schmerzen, die es in der Welt erlitten hat, im Jenseits in Lust verwandelt werden. Im Gegensatz zu der dritten Hymne fehlen hier die Verweise auf eine mystische Einheit völlig: Ich und Du sind getrennt voneinander und stehen sich gegenüber: „Unendliches Leben/ Wogt mächtig in mir/ Ich schaue von oben/ Herunter nach dir.“

[...]


[1] Novalis Werke hrsg. von Gerhard Schulz, München 2001: Fragmente und Studien bis 1797, S. 321

[2] Novalis Werke, S. 31 ff.

[3] Uerlings deutet die Bezeichnung des Menschen als Fremdling positiver als Andeutung für eine über die Natur hinausgehende Bestimmung des Menschen. Vgl. Uerlings, S.130

[4] vgl. Kommerell, S.180

[5] zitiert nach Gerhard Schulz: Novalis, Hamburg 1969, S.69

[6] vgl. hierzu Krämer, S.284

[7] vgl. Steiger, S.54

[8] Steiger versteht die Kritik des Morgens und der Alltäglichkeit als eine Auseinandersetzung Novalis mit der derzeit vorherrschenden Aufklärungstheologie, die das ewige Leben als eine bloße Verlängerung des Irdischen mit all seinen Alltäglichkeiten sich vorstellte und damit das Christentum zu einem System von Bußübungen herabsetzte. Vgl. Steiger S.49

[9] Auch diese Stelle interpretiert Uerlings bejahender als eine Verbindung von Idealismus und Tätigkeit im Fichteschen Sinne, hier nur unter romantischen Vorzeichen. Vgl. Uerlings, S.136

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Zwischen Kunst und Gott. Zu Novalis' "Hymnen an die Nacht"
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
HS Krankheit in der Moderne
Note
1.0
Autor
Jahr
2003
Seiten
26
Katalognummer
V31071
ISBN (eBook)
9783638321839
ISBN (Buch)
9783638651158
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Lektüre der Hymnen auf innere Brüche. Erster Teil ist eine kommentierende Interpretation entlang des Textes, der zweite führt systematische Überlegungen aus.
Schlagworte
Zwischen, Kunst, Gott, Novalis, Hymnen, Nacht, Krankheit, Moderne
Arbeit zitieren
Marlon Drees (Autor), 2003, Zwischen Kunst und Gott. Zu Novalis' "Hymnen an die Nacht", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31071

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