War on Drugs. Ein gescheitertes Experiment?


Hausarbeit, 2015
52 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte des Drogenkonsums
2.1 Exkurs: die bedeutendsten Drogen in der Übersicht
2.1.1 legale Drogen
2.1.2 illegale Drogen
2.2 Die Geschichte der Prohibition
2.2.1 Die Alkoholprohibition in den USA

3. Der “War on Drugs”
3.1 Die Folgen des „War on Drugs“ in den USA
3.2 Die internationalen Folgen des “War on Drugs”

4. Alternative Wege der Drogenpolitik, eine Zusammenfassung der Arbeit und Handlungsvorschläge

5. Literatur

Internetquellen

1. Einleitung

Beinahe jeder Mensch kommt im Laufe seines Lebens mit dem Thema „Drogen“ in Berührung. Bei dem Einen geschieht dies direkter, bei dem Anderen indirekter; bei Manchen sind die Berührungspunkte stärker, bei den anderen kaum vorhanden. Dennoch hat jeder eine gewisse Vorstellung von dem Begriff und verbindet spezielle Assoziationen damit. Deutlich kleiner ist der Bekanntheitsgrad der Bezeichnung „War on Drugs“, mit dem sich die vorliegende Arbeit unter der Fragestellung „„War on Drugs“ – ein gescheitertes Experiment?“ auseinandersetzt. Hinter diesem zunächst als innenpolitische Metapher verstandenen Begriff „War on Drugs“, welcher vor allem eine stark moralische Konnotation beinhaltet,[1] verbirgt sich eine große Anzahl von politischen Maßnahmen, welche sowohl innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, als auch international durchgeführt wurden. Sie richten sich gegen die Herstellung, den Handel, aber auch gegen den Konsum von illegalen Genussmitteln und implizieren eine vollständige Prohibition einer großen Anzahl von Stoffen, die unter diese Verbote fallen. Dabei diente die Drogenprohibition von Beginn an als Instrument für eine globale und geopolitische Machtausübung und wird bis heute von fast allen Nationen dafür missbraucht, was eine Kanalisierung und Monopolisierung des Drogengeschäfts zur Folge hat, bei dem gigantische Profite von einem kleinen Zirkel erwirtschaftet werden.[2] Mit einem Anteil von bis zu acht Prozent des Welthandels hat das Geschäft mit illegalen Drogen außerdem einen größeren Umfang, als der gesamte globale Markt für Autos oder Textilien.[3] Der weltweite Umsatz wird auf das zehnfache des Marktwertes von Medikamenten beziffert,[4] wobei die Autoren in ihren Schätzungen durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und ein anderer von 500 Milliarden bis 1 Billionen Dollar jährlichen Umsatzes spricht, was einen Anteil von drei bis vier Prozent der gesamten Weltwirtschaft im Bereich Güter- und Dienstleistungen ausmachen würde.[5]

Zwar findet in den Nationen außerhalb der USA der Begriff „Krieg gegen Drogen“ nur selten Verwendung, deren Politik ist aber eindeutig auf die Vorgaben der drogenprohibitionistischen amerikanischen Kampagne zurückzuführen. Geprägt wurde die Bezeichnung „War on Drugs“ im Jahr 1972 vom damaligen US-Präsidenten Richard Nixon und war angelehnt an die „War on Poverty“-Politik seines Amtsvorgängers London B. Johnson aus dem Jahr 1964. Die Hintergründe für die Ausrufung des Krieges sind nicht eindeutig belegt und reichen von einer schlichten Ablehnung seitens der Regierung gegen die aufkeimende (Drogen)-Sub- und Gegenkultur Ende der 1960er Jahre, über die Berichte von drogenabhängigen Soldaten des Vietnam-Krieges[6], bis hin zu Mutmaßungen über eine bloße Ablenkung von Problemen gesellschaftlicher und politischer Natur, für die die amerikanische Regierung keine Lösungen bereitstellen konnte oder wollte.[7] Letztendlich steht fest, dass es sich bei den Drogengesetzen um eine regulative Politik handelt,[8] deren Inhalte alles andere als unumstritten sind. Dementsprechend existieren zahlreiche unterschiedliche Auffassungen über deren Effektivität und Sinnhaftigkeit, die in der vorliegenden Arbeit ausführlich dargelegt werden. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Frage eingegangen, welche Motive bei dem Krieg gegen Drogen im Vordergrund stehen und ob es sich um die Bekämpfung eines echten Sicherheitsproblems handelt, oder eher um reine Symbolpolitik. Einer Policy-Analyse angemessen wird dabei vor allem auf tatsächliche, konkrete Inhalte und Folgen der politischen Maßnahmen Bezug genommen und der Frage nachgegangen, welche Akteure was tun und wie sie ihr Handeln rechtfertigen, aber auch, was die vermutlich wahren Hintergründe ihres Handelns sind.[9] Bezüglich der Analysetechnik werden sowohl die Prozess-[10], als auch die Kausalanalyse[11] Verwendung finden und am Ende mit einer Beratungsorientierung abgerundet. Dabei wird offen gelegt werden können, dass es sich bei dem untersuchten Politikbereich zum einen um eine Mischung unterschiedlicher Motive handelt,[12] wie auch um eine Querschnittspolitik, die unterschiedliche Bereiche mit integriert und beeinflusst.[13]

Die Untersuchung beginnt zunächst mit einer Definition des Begriffs „Drogen“ und einem kurzen Abriss der Geschichte des menschlichen Drogenkonsums, was für die spätere Argumentation und Analyse noch von Bedeutung sein wird, ebenso wie der Überblick über die wichtigsten legalen und illegalen Drogen, der sich daran in Form eines Exkurses anschließt. In beiden Abschnitten des Kapitel 2 sind interdisziplinäre Erkenntnisse inbegriffen, vor allem aus dem geschichtlichen und bio-chemischen, wie auch medizinischen Bereich. Damit verknüpft sind außerdem statistische Werte, insofern diese für die spätere Analyse und Bewertung von Nutzen sind. Mit der „Geschichte der Prohibition“ beginnt Kapitel 3 der Hausarbeit, welches – mit Kapitel 4 zusammen - gleichzeitig den Hauptteil darstellt. Anknüpfend an die Geschichte des freien Konsums von Genussmitteln wird erst der Beginn der Prohibition beschrieben und welche Folgen die ersten Versuche hatten, der Bevölkerung ein Leben in Rauschzuständen verbieten zu wollen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Alkoholprohibition nach dem Ersten Weltkrieg gelegt. In dem nächsten Unterkapitel folgt dann der fließende Übergang von der schlichten Prohibition hin zum tatsächlichen Krieg gegen die Drogen. Ein Schwerpunkt wird in beiden Fällen auf den USA liegen, von deren Initiative aus der Krieg begonnen wurde, darüber hinaus werden aber auch die internationalen Gesetzgebungen eine Rolle spielen. Nach einem deutlich historischen Schwerpunkt verlagert sich dieser hin zu einer analytischen Untersuchung bezüglich der Folgen, welche der Krieg gegen Drogen sowohl in den USA selbst, als auch global hatte und bis heute verschuldet. Dabei wird sowohl auf die betroffenen Konsumenten eingegangen, auf wirtschaftliche Aspekte, auf das Straf- und Gefangenensystem der USA, aber auch auf globale Auswirkungen zum Beispiel in den Produktions- und Transitländern. Als Beispiele dafür werden Mexiko und Kolumbien einer genaueren Betrachtung unterzogen. Nach der Beschreibung negativer Folgen werden im letzten Teil der Arbeit beispielhaft Nationen vorgestellt, welche sich dem „War on Drugs“ bereits entzogen haben und welche Erfahrungen diese Länder mit dieser Entscheidung machten. Dazu zählen die Nationen Portugal, Schweiz und die Niederlande. Die Erkenntnisse werden zum einen mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit selbst verknüpft, zum anderen werden auch Handlungsvorschläge dargelegt. Danach wird das Werk mit der Auflistung der verwendeten Literatur sein Ende finden. Bezüglich dieser sei angemerkt, dass die Anzahl der Autoren, die sich des Themas (in Deutschland) angenommen haben, nicht besonders umfangreich zu sein scheint. Daher wurden auch Bücher aufgenommen und verwendet, welche zunächst einen durchaus populistischen Eindruck aufgrund ihres Titels vermitteln, letztendlich aber dennoch gut recherchierte Quellen bieten.[14]. Außerdem soll vor allem die Verwendung einer großen Anzahl unterschiedlicher Quellen eine möglichst objektive Gesamtanalyse ermöglichen. Es sei angemerkt, dass trotz einer gewissen Länge der vorliegenden Arbeit einige Aspekte nicht mit aufgenommen werden konnten und die aufgeführten Länderanalysen nur als Beispiele angesehen werden sollten.

2. Die Geschichte des Drogenkonsums

Per medizinischer Definition handelt es sich bei Drogen um chemische Substanzen, die bewusst eingenommen werden, um dadurch eine bestimmte Wirkung des Körpers oder des Geistes zu erzielen.[15] Sie bestehen aus Molekülen, die im Körper mit anderen, dem Körper eigenen Molekülen zusammen wirken und eine Veränderung von Wahrnehmung, Erleben und Verhalten hervorrufen, die für eine bestimmte Zeitspanne anhält.[16] Die ursprüngliche Verwendung von Drogen ist bereits uralt und stammt aus der Zeit der Jäger und Sammler. Diese mussten über die Kenntnisse verfügen, welche der Tausenden von Pflanzen aus ihrer Umwelt als Nahrung geeignet waren und welche für die Heilung von Krankheiten verwendet werden konnten.[17] Die Bezeichnung Droge stammt selbst aus dem pharmakologischen Bereich und bezeichnete ursprünglich getrocknete Arzneipflanzen oder tierische Stoffe, welche zur Heilung verwendet wurden. Der in den USA und England verwendete Begriff „drugs“ steht heute noch, neben Drogen selbst, auch für Medikamente.[18] Es ist davon auszugehen, dass es im Grunde keine Zeit in der Menschheitsgeschichte gegeben hat, in der nicht mehr oder weniger viel Zeit dem Konsum von Drogen oder drogenähnlichen Stoffen gewidmet wurde.[19] Der Gebrauch von so genannten Entspannungsdrogen hat vermutlich bereits seit vielen Jahrtausenden zu einem normalen menschlichen Verhalten gezählt.[20] Alte Zeugnisse belegen, dass bereits 2000 vor Christus in den Anden ein halluzinogenes Gewächs in einer Pfeife geraucht wurde.[21] Der antike Dichter Ovid[22] beschrieb den Rausch als ein göttliches Geschenk. In China wurde Opium bereits im 8. Jahrhundert nach Christus angebaut[23] und bei William Shakespeare sind Reste einer Tonpfeife inklusive Cannabis in seinem Garten gefunden worden.[24] Ebenso habe George Washington den amerikanischen Soldaten zu ihrer täglichen Ration Nahrungsmittel auch Whiskey dazu geben lassen.[25] Geht man in der Geschichte noch viel weiter zurück findet man neben Hinweisen auf Heilungszwecke auch gesellschaftlich und rituell intentionierte Verwendungsformen.[26] Nicht nur Ovid, sondern auch zahlreiche andere griechische Farmer und Philosophen sollen sich im alten Griechenland zu einer Art „Happenings“ getroffen haben, zu denen sich schon vor 2000 Jahren auch Sophocles, Artitotle, Plato und Cicero versammelt haben.[27] In den bereits erwähnten argentinischen Anden wurden bei Höhlengrabungen zwei so genannte Chillums[28] entdeckt, in denen Wissenschaftler mindestens 4000 Jahre alte Samen des Busches Anadenathera vorfanden, welcher DMT[29] enthält. Die durch das DMT hervorgerufenen Halluzinationen spielen bis heute in Südamerika weit verbreiteten Schamanismus eine wichtige Rolle. Noch deutlich vor dem Gebrauch von Opium haben sich die Chinesen bereits dem Alkohol hingegeben: so deuten Rückstände auf 9000 Jahre alter Keramik darauf hin, dass dies bereits zur Jungsteinzeit geschah. Darüber hinaus wurde ein Bierrezept in Mesopotamien entdeckt das auf 3500 bis 5400 vor Christus datiert wird.[30] Marihuana als Heilmittel findet in der chinesischen Medizin ebenfalls bereits seit über 3000 Jahren Verwendung.[31] Und selbst Ötzi, „der Mann aus dem Eis“, scheint halluzinogene Pilze zu sich genommen zu haben, da solche in seiner Tasche gefunden wurden.[32] Die Verbreitung solcher Genussmittel in der Geschichte ist für manche Wissenschaftler, wie dem Dr. DCA Hillman, sogar Beleg genug um zu behaupten, dass die Gründerväter der westlichen Welt allesamt von Drogen beeinflusst gewesen seien und bewusstseinsverändernde Stoffe in Kunst, Literatur, Wissenschaft und Philosophie Einzug gehalten hätten. Der Westen, so heißt es weiter, hätte nicht überlebt, ohne die sogenannten „Junkies“ und „Drogendealer“.[33] Zwar gab es auch damals bestimmte Regeln und Methoden mit denen die Menschen Missbrauch und Schaden vermeiden wollten, eine internationale Ächtung von Substanzen und strafrechtliche Verfolgung ist allerdings eine Erfindung der Neuzeit.[34]

Das erste Mal ein Riegel vorgeschoben wurde dem ungehemmten Konsum von drogenartigen Substanzen durch das Christentum, da in deren Augen der Weg über Gott der einzige sein dürfe, der zum Glück führe. Somit waren die ersten Schritte hin zu einer Prohibition über Macht, Reinheit und Glaube vollzogen worden. Das bis heute oft religiöse Begriffe im Zusammenhang mit Drogen und Drogenerfahrungen benutzt werden ist kein Zufall, da es seit jeher eine Art Konkurrenz zwischen dem kirchlichen Gott und dem Gott in einem selbst, verstärkt oder hervorgerufen durch den Konsum von Halluzinogenen, gegeben habe. Darüber hinaus konkurrieren der Glaube und die Droge auch oft im menschlichen Gehirn miteinander, da in beiden Fällen der Sinn für Ehrfurcht und Freude angesprochen werde – so zumindest die Ansicht des Autors Johann Hari.[35] Dabei ist der Konsum von Rauschmitteln zum reinen Vergnügen mitnichten ein rein menschliches Phänomen, da auch zahlreiche Tierarten dazu neigen. Der Wissenschaftler Ronald K. Siegel berichtet von einer Leidenschaft, wenn er die Einnahme von Drogen durch Bienen, Vögel, Katzen, Kühe, Elefanten, Affen, zahlreiche Insekten und anderen Tierarten beschreibt. Dass Tiere, trotz der Gefahr einer Vergiftung, solche Pflanzen zu sich nehmen, lasse sich in fast jeder Klasse der Tiere wiederfinden.[36] Erst kürzlich hat eine Studie sogar beweisen können, dass von den Weibchen verschmähte männliche Fruchtfliegen sich bewusst auf die Suche nach Alkohol begeben.[37] Diese Fakten können durchaus als ein Beleg für die Natürlichkeit der Substanzen selbst, wie auch deren Verzehr und Nutzen angesehen werden, da Siegel bei weitem nicht der einzige Wissenschaftler mit dieser These ist[38] und jeder der schon einmal Walt Disneys „Die wunderbare Welt der Tiere“ gesehen hat dieser Ansicht mit Sicherheit zustimmen wird.

2.1 Exkurs: die bedeutendsten Drogen in der Übersicht

2.1.1 legale Drogen

Neben einer Vielzahl von in der heutigen Zeit verbotenen Substanzen gibt es auch eine Reihe legaler Stoffe, die als Drogen bezeichnet werden können oder sollten, was oft vergessen wird. Dazu zählt unter anderem auch Koffein, ein mildes Stimulanz, das vor allem in einigen Teesorten, in Kaffee, Cola und anderen Erfrischungsgetränken[39] in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten ist. Koffein gilt als die am häufigsten verwendete, psychoaktive Substanz weltweit mit einem geschätzten Pro-Kopf-Verbrauch von 70mg täglich[40] und Kaffee belegt als Handelsprodukt Platz zwei hinter dem (Erd-)Öl. Mehr als zehn Millionen beteiligen sich täglich an der Produktion und Vermarktung des koffeinhaltigen Heißgetränks.[41] Das Wort „Kaffee“ stammt aus dem arabischen (qahwa) und bedeutet „anregendes Getränk“. Hergestellt wird er vor allem in Südamerika, Afrika und Südostasien, wo er aus den gerösteten und gemahlenen Samen der Kaffeepflanze gewonnen wird. Seinen Ursprung hat er im Äthiopien des 15. Jahrhunderts und ist durch Sklavenhändler nach Arabien gekommen,[42] bevor er im 17. Jahrhundert zu einem wichtigen Handelsprodukt wurde und sich im Laufe des 19. Jahrhunderts eine regelrechte Kaffeekultur in vielen Ländern entwickelte.[43] Es galt damals als ein „politisiertes Getränk“, ähnlich dem Marihuana heutzutage, und widerständige Demokraten und vermeintliche Unruhestifter trafen sich zu konspirativen Treffen in Kaffeehäusern.[44] Früher war das Produkt streng limitiert, heute ist es für die Bevölkerung frei verfügbar, auch wenn aus medizinischer Sicht Koffein, vor allem in großen Mengen, durchaus bedenklich ist. Es wirkt dann nicht mehr nur stimulierend auf das zentrale Nervensystem, fördert die Konzentration und Stimmung und regt die Darmtätigkeit an, sondern erzeugt Unruhe, Konzentrationsstörungen, Zittern, Herzrasen, Angstzustände und Schlaflosigkeit. Als Langzeitfolgen sind Kopfschmerzen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen ebenfalls bekannt.[45] Grund dafür ist, dass Koffein das körpereigene Molekül Adenosin blockt, welches eigentlich für die Müdigkeitserscheinung des Menschen verantwortlich ist.[46] Aufgrund der gesundheitlichen Risiken wird zumindest im Bereich der Energy-Drinks in Deutschland aktuell auch über strengere Regelungen nachgedacht, wie zum Beispiel den Verkauf an Minderjährige zu unterbinden.[47] In den meisten westlichen Ländern auf Platz zwei der am meisten konsumierten Entspannungsdrogen ist der Tabak bzw. das darin enthaltene Nikotin. Der Tabak stammt von der Nicotina rustica, der in Nordamerika beheimateten Tabakpflanze, deren getrocknete Blätter geraucht werden.[48] Das Nikotin gelangt bei der Reifung der Pflanze in die Blätter und dient eigentlich der Schädlingsabwehr.[49] Bereits bei den Indianern war der Konsum in Form des Rauchens Tradition. Für sie war es ein wichtiger, zeremonieller Bestandteil ihrer Kultur, wie zum Beispiel das Rauchen der Friedenspfeife, aber auch als Heilpflanze wurde die Nicotina rustica eingesetzt.[50] Heute gibt es unterschiedliche Formen des Gebrauchs: als Zigarette, Zigarillo, Zigarre oder in (Wasser)pfeife rauchen; als Kautabak, Schnupftabak, Kaugummi oder Pflaster verwenden, oder in verdampfter Form einatmen.[51] Nach Europa kam die Pflanze durch Christoph Kolumbus[52] nachdem amerikanische Siedler diese bereits strukturell anbauten und zu einem wichtigen Exportartikel werden ließen. Aber erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Rauchen von Tabak weltweit verbreitet und zur Mode, sodass 1950 mehr als die Hälfte der amerikanischen Männer als Raucher zu bezeichnen waren. Zu dieser Zeit wurde seitens der Hersteller noch behauptet, dass Rauchen gesund sei, bis die Forscher Richard Peto und Richard Doll erstmals auf die Gefahren des Konsums hinwiesen. Dabei ist das in den Tabakpflanzen enthaltene Nervengift Nikotin[53] weniger schädlich als die Chemikalien, die zum einen dem Konsumgut zugesetzt werden, zum anderen beim Verbrennen der Pflanze entstehen.[54] Heute gilt der Tabakkonsum als die häufigste Einzelursache für Todesfälle. Weltweit werden drei Millionen Tode diesem zugesprochen, was ein Viertel aller Tode von männlichen Erwachsenen in den Industrieländern entspricht und ca. 17 Prozent der Frauen. In den so genannten Entwicklungsländern setzte der Tabakverbrauch erst später ein, hat aber danach stark zugenommen.[55] Der allgemeine Trend geht allerdings in eine andere Richtung: der Konsum des Tabaks, vor allem in den Industrieländern, aber auch weltweit, ist deutlich rückläufig.[56] Der Grund dafür sind nicht zuletzt die gesundheitlichen Folgen. Zwar wirkt das Nikotin zunächst anregend und verbessert – ähnlich dem Koffein – die Konzentration und Gedächtnisleistung und ist leicht stimmungsaufhellend, aber diese Wirkungen halten nur kurze Zeit an. Langwieriger sind die gesundheitlichen Folgen wie Bluthochdruck, Schwindelgefühl, verschiedene Krebsleiden, Arteriosklerose, Bronchitis und Asthma. Vor allem die starke psychische und körperliche Abhängigkeit, die vergleichbar ist mit der Sucht nach Heroin, stellt allerdings das große Problem dieser Droge dar. Den Konsum längere Zeit einzustellen kann zu Carving, Schlafstörungen, Aggression, Angstzuständen und depressiven Verstimmungen führen und über die Hälfte aller Raucher gelten als abhängig. Damit ist Nikotin, neben Heroin, die am stärksten abhängig machende Substanz. Zwar ist auch in Deutschland der Trend zum Rauchen stark rückläufig, bedenkt man aber die nachweislich zehn Jahre weniger Lebenserwartung allein aufgrund des Konsums von Nikotin, sind die 29 Prozent der 18 bis 29 jährigen, die 2012 angaben, Raucher zu sein, dennoch eine hohe Zahl.[57] Eine andere Tendenz lässt sich hinsichtlich der dritten legalen Droge beobachten, dem Alkohol. Er gilt als die erste Entspannungsdroge und wird durch vergleichsweise einfache Methoden aus Früchten und wilder Hefe gewonnen, die fast überall auf der Welt zu finden sind. Vor über 3000 Jahren gab es im antiken Babylon bereits sogenannte „Trinkstuben“ und während des Römischen Reiches war der Genuss von Wein im gesamten Reich verbreitet. Nicht nur die Pflanzen zur Gewinnung des Alkohols, sondern auch der Gebrauch von diesem ist – mit Ausnahme von großen Teilen der arabischen Welt[58] – global verbreitet. Herstellung und Vertrieb haben sich im Laufe der Zeit zu einem eigenen Industriezweig entwickelt,[59] deren weltweiter Umsatz sich auf über 300 Milliarden US-Dollar beläuft. In den westlichen Ländern haben im Schnitt 80 Prozent der Erwachsenen Erfahrungen mit Alkohol und ungefähr die Hälfte konsumiert diesen regelmäßig.[60] Allerdings wird er auch in der Medizin und im religiösen Bereich eingesetzt. Als im 19. und 20. Jahrhundert nicht nur der Ge-, sondern auch der Missbrauch des Alkohols stark zunahm wurde staatlicherseits mit der Einführung von hohen Steuern reagiert,[61] ähnlich wie heute mit Tabak umgegangen wird. Dennoch tragen zwischen fünf und zehn Prozent der Konsumenten gesundheitliche Schäden davon. Schätzungen zufolge sind 150.000 Todesfälle in den USA jährlich die Folge von Alkoholmissbrauch und durch Konsum während der Schwangerschaft rangiert Alkohol auf Platz eins der Einzelursachen für geistige Zurückgebliebenheit in den USA:[62] Hinzu kommt eine hohe Zahl von alkoholbedingten Verkehrsunfällen: allein in Deutschland sind im Jahr 2012 15130 Unfälle im Verkehr unter Alkoholeinfluss dokumentiert, bei denen 338 Menschen ums Leben kamen.[63] In seiner Reinform wird Alkohol als Ethanol bezeichnet (EtOH) und wird neben der angedeuteten Methode der Gärung von Pflanzen in Form eines biochemischen Prozesses für die Herstellung von Bier, Wein und Sekt auch chemisch hergestellt. Dazu zählt die Destillation, bei der Wasser entzogen und somit der Alkoholgehalt erhöht wird, was zur Erzeugung von „Schnaps“ benötigt wird. Darüber hinaus gibt es noch Mischungen aus verschiedenen Inhaltsstoffen wie Likör (Früchte und Kräuter), Cocktails und brandweinhaltige Getränke. Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei Alkohol um Zellgift mit einem hohen Abhängigkeitspotential, welches die GABA-Rezeptoren im Gehirn stimuliert und die NMDA-Rezeptoren hemmt; außerdem die Dopamin-Ausschüttung im Nucleus accumbens erhöht. Durch die Steigerung der Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke wird die Entstehung von Nervenkrankheiten begünstigt. Neben den bekannten positiven Effekten (Enthemmung, Entspannung, Angstreduzierung) tritt eine Reihe von negativen Wirkungen auf, wie Kontrollverlust in verschiedenen Bereichen bis hin zu Inkontinenz, verringerter Libido, Schädigung des Gehirns und der inneren Organe (vor allem der Leber und des Nervensystems). Auch Konzentrationsschwäche, Gedächtnisverlust und starke körperliche und psychische Abhängigkeit, inklusive Entzugserscheinungen, können als Folgen des Konsums auftreten. Die Entzugsformen sind Zittern, erhöhter Schweißfluss, Herzrasen, Blutdruckschwankungen, Krampfanfälle, Veränderung der Persönlichkeit und Wahnvorstellungen. Außerdem sind bei akuter Überdosierung Atemlähmung und in der Folge der Exitus nicht ausgeschlossen. Trotz dieser schwerwiegenden Folgen lag der pro-Kopf-Konsum in Deutschland 2014 bei im Schnitt 9,6 Liter und laut einer Studie[64] weisen 13,6 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren einen riskanten Alkoholkonsum auf. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist außerdem darauf hin, dass in Deutschland jeder zweite Mann (52,3 Prozent) und jede vierte Frau (23,8 Prozent) zwischen 18 und 25 regelmäßig Alkohol konsumiert.[65]

2.1.2 illegale Drogen

Die (heute) illegale Droge mit der längsten Tradition ist Marihuana. Gleichzeitig gilt sie, nach Alkohol und Koffein, als am drittverbreiteste Entspannungsdroge[66] und am meisten konsumierte illegale Freizeitdroge.[67] Dabei gilt es Marihuana nicht nur als Rauschmittel: so haben die Chinesen aus der Hanfpflanze Papier hergestellt, die erste Gutenberg-Bibel wurde aus einer Mischung von Hanf und Flachs gedruckt und zu Zeiten Jesus Christus trugen die Menschen Kleidung aus diesem Material. Taue, Segelzeug und Fischernetze wurden ebenfalls aus der robusten Hanffaser hergestellt.[68] Zur selben Zeit wurde Cannabis[69] in Griechenland und im alten Rom als Heilmittel populär. Die Erfahrungen der antiken Ärzte beeinflusste die gesamte europäische Medizin bis zum Ende des Mittelalters und viele Mediziner priesen die medizinische Qualität der Pflanze.[70] Über die Papierherstellung hinaus war der Cannabissamen in China aber schon 4200 v.u.Z.[71] bekannt und wurde als Nahrungsmittel genutzt. Und noch lange vor Griechen und Römern wurde Hanf dort zu medizinischen Zwecken gebraucht: eine erste Erwähnung im Heilkundebuch wurde auf 4200 v.u.Z. datiert und aus dem Jahr 2737 v.u.Z. stammt das „Shen Nung Pen Ts´ao“, in dem ebenfalls Hanf als Medizin aufgeführt wird. Von dem Arzt Táo Hung wurde in „Ming-i-Piehlu“ im 5. Jahrhundert erstmals von einer euphorisierenden, rituellen Verwendung gesprochen.[72] Deutlich früher wurde das Rauchen der getrockneten Blätter der Pflanze Cannabis sativa in den indischen und arabischen Ländern praktiziert.[73] Noch bis heute wird sie von den indischen Tempelwächtern verwendet, da sie als geheiligter Vermittler zwischen den Göttern und dem Menschen gilt.[74] Allgemein spielt Cannabis im Hinduismus eine wichtige Rolle, während in den islamisch geprägten Ländern der Konsum der Pflanze als Ersatz für den verbotenen Alkohol eingesetzt wurde, da dieser im Koran ausdrücklich verboten wird, Cannabis aber keine Erwähnung findet.[75] Die zentralasiatischen und islamisch geprägten Gebiete, vor allem Afghanistan und Turkmenistan, galten lange Zeit als Hochburgen des Cannabiskonsums. Die politischen Konflikte und zahlreichen Veränderungen beendeten aber die orientalische Haschischkultur.[76] In der westlichen Welt war der Konsum bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts quasi nicht bekannt, bis im Zuge der Beatniks- und Hippie-Bewegung in den 1960er und 1970er Jahren Cannabis auch nach Europa kam.[77] Zuvor fand die Pflanze lediglich als „Knaster“ Verwendung als Ersatz für Tabak bei den Menschen, die sich diesen finanziell nicht leisten konnten.[78] Konsumiert wird Cannabis auf unterschiedliche Weise. Die am weitesten verbreitete ist das Rauchen der getrockneten Blätter („Marijuana“), der stärkeren Blütenköpfe der Pflanze („Sinsemillia“), oder des getrockneten Cannabis-Harz, dem Haschisch.[79] Dort konzentriert sich der Hauptwirkstoff, dass THC (Delta9-Tetrahydrocannabinol), bei den weiblichen Pflanzen am stärksten. Neben dem Rauchen ist auch das Verdampfen oder das Einbacken der Pflanzen möglich, genauso wie das Aufkochen als Tee.[80] Die auftretenden Wirkungen können höchst unterschiedlich sein und reichen von anregenden bis beruhigenden, aber auch halluzinogenen Effekten. Als positiv empfunden werden vor allem der Entspannungseffekt, ein intensiviertes Gemeinschaftserlebnis und Veränderungen der Sinneswahrnehmungen. Diese Effekte können verstärkt aber auch zu Wachträumen, Verlangsamung der Motorik, Angstzuständen, Panikattacken, und zahlreichen psychischen Schwierigkeiten führen. Auch das Verstärken von Psychosen ist möglich, insofern eine solche zuvor latent vorhanden war. Zu den Kurzzeiteffekten zählen Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufbeschwerden, Herzrasen, sinkender Blutdruck, Mundtrockenheit und Augenrötungen, sowie Gedächtnisprobleme und Konzentrationsschwäche. Aufgrund seiner appetitanregenden Wirkung wird Cannabis in der Medizin unter anderem bei Aids- und Krebspatienten eingesetzt, sowie in der chronischen Schmerztherapie.[81] In der westlichen Welt haben bis zu einem Drittel der Menschen zwischen 15 und 50 Jahren Erfahrungen mit Cannabis gemacht, während zehn bis 15 Prozent regelmäßig konsumieren.[82] Auf Deutschland bezogen hat der Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2013 ergeben, dass 5,6 Prozent der 12 bis 17 jährigen innerhalb von zwölf Monaten Cannabis konsumiert hatten, während es bei den 18 bis 25 jährigen 15,8 Prozent waren. Anders als bei Alkohol sind keine Cannabis-ursächlichen Todesfälle bekannt und es liegen keine Beweise für eine Steigerung von aggressivem oder kriminellem Verhalten vor.[83] Bedenklich ist die Möglichkeit einer psychischen Abhängigkeit – eine körperliche ist nicht möglich – wobei der Arzt Carl Nedelmann im „Deutsches Ärzteblatt“[84] schrieb: „Im Rahmen des gelegentlichen oder regelmäßigen Freizeitkonsums, selbst wenn er die Frequenz von zweimal pro drei Tagen erreicht, entsteht durch Cannabis keine Sucht und keine Abhängigkeit und ist mit gesundheitlichen Schäden nicht zu rechnen.“[85] Hinzugefügt werden muss allerdings, dass vor allem kalifornische und niederländische Züchter durch die Züchtung neuer Arten den Anteil des aktiven Wirkstoffs THC sukzessive erhöhten:[86] lag dieser früher bei drei bis vier Prozent ist der Anteil heute oft 15 bis 20 Prozent,[87] was die Gefahren einer Abhängigkeit erheblich gesteigert hat.

[...]


[1] akzept/Deutsche Aids-Hilfe/Jes (Hg.) 2015: Alternativer Drogen- und Suchtbericht; S.144

[2] Bröckers 2010: Drogen Lüge; S.45

[3] Ebd.; S.47f.

[4] Iversen 2004: Drogen; S.99

[5] Bummel 2004: Ideologie am Ende

[6] 20 Prozent der Soldaten wurden dort Heroinabhängig, wovon jedoch 95 Prozent innerhalb eines Jahres nach dem Krieg ihren Konsum ohne größere Probleme beendeten [siehe: Hari 2015: Chasing the Scream; S.173]

[7] akzept/Deutsche Aids-Hilfe/Jes (Hg.) 2015: Alternativer Drogen- und Suchtbericht; S.144

[8] Kuntz 2005: Handbuch; S.9

[9] Ebd.; S.3

[10] Untersuchung politischer Abläufe

[11] Frage nach den Motiven und Faktoren für eine bestimmte Maßnahme

[12] Kuntz 2005: Handbuch; S.7

[13] Ebd.; S.3f.

[14] Gemeint sind vor allem Titel wie „Die Drogen-Lüge“ oder, im Fall von ausländischer Literatur, „Chasing the Scream“

[15] Iversen 2004: Drogen; S.7

[16] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.17

[17] Iversen 2004: Drogen; S.7

[18] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.18

[19] Jay 2001: High Society; S.24

[20] Iversen 2004: Drogen; S.20

[21] Jay 2001: High Society; S.24

[22] Publius Ovidius Naso (* 20. März 43 v. Chr. in Sulmo; † wohl 17 u.Z. in Tomis)

[23] Hari 2015: Chasing the Scream; S.149

[24] Malkin 2015: William Shakepeare´s garden

[25] Okrent 2010: Last Call; S.8

[26] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S17

[27] Hari 2015: Chasing the Scream; S.150

[28] In diesem Fall handelt es sich dabei um ausgehöhlte Knochenpfeifen

[29] N, N -Dimethyltryptamin (halluzinogenes Tryptamin-Alkaloid)

[30] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.17f.

[31] Bröckers 2010: Drogen Lüge; S.39

[32] Ebd.; S.9

[33] Hillman 2008: Chemical Abuse; S.209

[34] Bröckers 2010: Drogen Lüge; S.9

[35] Hari 2015: Chasing the Scream; S.151

[36] Siegel 2005: Intoxication; S.5

[37] Rasche 2015: Weihnachtsmärkte

[38] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.23

[39] Hier sind vor allem sogenannte Energy-Drinks zu nennen

[40] In Deutschland im Schnitt zwei Tassen Kaffee pro Tag [siehe: Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch ; S.91] das entspricht 7kg oder 160 Liter Kaffee im Jahr, die jeder Deutsche im Schnitt zu sich nimmt, was es zum Lieblingsgetränk der Nation macht.[siehe: Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.187]

[41] Iversen 2004: Drogen; S.109

[42] Es wird allerdings davon ausgegangen, dass der Konsum von Kaffee bereits zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert begann, indem die Bohnen gekaut wurden.[siehe: Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.187]

[43] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.91

[44] Ebd.; S.187

[45] Ebd.; S.91

[46] Ebd.; S187

[47] UA 2015: Gesundheitsrisiken

[48] Iversen 2004: Drogen; S.21

[49] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.51

[50] Iversen 2004: Drogen; S.21

[51] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.151

[52] Iversen 2004: Drogen; S.21

[53] Bereits 1mg pro kg Körpergewicht sind tödlich

[54] Iversen 2004: Drogen; S.22

[55] Ebd.; S.106

[56] UA 2015: Umfrage ergibt

[57] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.51

[58] In Saudi-Arabien ist der Besitz verboten und der Handel kann mit Todesstrafe geahndet werden [Siehe: Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.64]

[59] Iversen 2004: Drogen; S.21

[60] Ebd.; S.102

[61] Ebd.; S.21

[62] Ebd.; S.102f.

[63] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.120

[64] Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS)

[65] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.64f.

[66] Iversen 2004: Drogen; S.23

[67] Ebd.; S.112

[68] Ebd.; S.229

[69] So der wissenschaftliche Name der Gattung Hanf

[70] Kuntz 2005: Handbuch; S.233

[71] Alternativ zu dem sonst üblichen „vor Christus“ / „v. Chr.“ wird in der vorliegenden Arbeit „vor unserer Zeitrechnung“ bzw. „v.u.Z.“ und parallel dazu „u.Z.“ für „unserer Zeitrechnung“

[72] Kuntz 2005: Handbuch; S.230

[73] Iversen 2004: Drogen; S.23

[74] Ebd.; S.230f.

[75] Ebd.; S.23

[76] Kuntz 2005: Handbuch; S.230f.

[77] Iversen 2004: Drogen; S.23

[78] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.193

[79] Iversen 2004: Drogen; S.23

[80] Böckem/Jungaberle/Jork/Kluttig 2015: Aufklärungsbuch; S.193

[81] Ebd.; S.194

[82] Iversen 2004: Drogen; S.113

[83] Ebd.; S.118

[84] Von der Bundeskammer und der kassenärztlichen Bundesvereinigung herausgegebenes offizielles Organ der Ärzteschaft

[85] Bummel 2004: Ideologie am Ende

[86] Iversen 2004: Drogen; S.23

[87] Ebd.; S.113

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten

Details

Titel
War on Drugs. Ein gescheitertes Experiment?
Hochschule
Universität Osnabrück  (Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Applied Public Policy II
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
52
Katalognummer
V311951
ISBN (eBook)
9783668108974
ISBN (Buch)
9783668108981
Dateigröße
586 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
drugs, experiment, war on drugs, war, USA, public policy
Arbeit zitieren
Manuel Wozniak (Autor), 2015, War on Drugs. Ein gescheitertes Experiment?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311951

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