Animal Spirits nach Aklerof und Shiller. Grundlagen und Abgrenzung zu klassischen und neoklassischen Wirtschaftstheorien


Bachelorarbeit, 2015
68 Seiten
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 EinführungindasThema
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2 Ökonomischer Ansatz und die klassischen Theorien
2.1 Der Ökonomische Ansatz
2.2 Der ökonomische Wettbewerb
2.2.1 Begriffsdefinition „Wettbewerb"
2.3 Die ökonomischen Wettbewerbstheorien
2.3.1 Die klassische Wirtschaftstheorie
2.3.2 Die NeoklassischeWirtschaftstheorie
2.3.3 DerOrdo-Liberalismus
2.3.4 Der funktionsfähige Wettbewerb
2.3.5 DynamischerWettbewerb
2.3.6 ChicagoSchool

3 Theorie des Animal Spirits Ansatzes
3.1 Einordnung in die Wirtschaftswisschenschaft
3.2 Definition „Animal Spirits"
3.3 UrsprungderTheorie
3.4 AspektederTheorie
3.4.1 Vertrauen
3.4.2 Fairness
3.4.3 Korruption und Arglist
3.4.4 Geldillusion
3.4.5 Geschichten

4 Anwendung der Theorie auf die Schuldenkrise in Griechenland
4.1 HintergrundderSchuldenkrise
4.2 Erklärungsansätze der Animal Spirits Theorie
4.2.1 Auswirkungen desVertrauensverlustes
4.2.2 FehlendeFairness
4.2.3 Der Einfluss von Korruption und Arglist
4.2.4 Auswirkungen von Geldillusion
4.2.5 Der Einfluss von Geschichten

5 Kritische Diskussion der Animal Spirits Theorie

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Ökonomischer Imerialismus

Abbildung 2: Preisbildung bei vollkommenem Wettbewerb

Abbildung 3: Ergebnisse des Experimentes

Abbildung 4: Die Phillipskurve

Abbildung 5: Immobilienpreisindex der USA (Quelle: Zugespitzt 2015)

Abbildung 6: Währungspolitisches Trilemma

Abbildung 7: Griechische Drachme in Euro

Abbildung 8: Arbeitslosenquoten in Griechenland

Abbildung 9: Erwartete Relativlohnveränderung 2012

1 Einleitung

1.1 EinführungindasThema

„Nur wenn wir uns klarmachen, dass ökonomische Ereignisse im Kern größ­tenteils mentale Ursachen haben, können wir sie wirklich verstehen und er­klären.“

George A. Akerlof & Robert J. Shiller

Die vorliegende Bachelorthesis thematisiert die „Animal Spirits“, eine alternative Erklärungsform für volkswirtschaftliche Entwicklungen, entstanden 1936 aus den Gedanken von John Maynard Keynes in seiner „General Theory of employment, interest and money.“1 In ihrem 2009 veröffentlichen Werk „Animal Spirits: Wie Wirtschaft wirklich funktioniert“ versuchen die Nobelpreisträger George Arthur A- kerlof und Robert James Shiller die gegenwärtige Makroökonomie, welche heute weitestgehend noch auf der Annahme rationaler Akteure und den neoklassischen Konzepten basiert, auf behavioristische Weise und durch post-keynesianische Grundlagen zu modifizieren. Als zentrales theoretisches Konzept für dieses Unter­fangen dient der von Keynes erstmals erwähnte Begriff der „Animal Spirits“, ein zusammenfassender Überbegriff für die fünf Unteraspekte der Theorie, das Ver­trauen, die Fairness, die Korruption, die Geldillusion und die Geschichten. Akerlof und Shiller repräsentieren mit ihrer Theorie ein Beispiel der „Behavioral Econo­mics“, eine Richtung der Wissenschaft, die in ihren Erklärungen verstärkt auf das gefühlsbasierte Verhalten der Menschen Wert legt. Verhaltensökonomen arbeiten seit Jahren daran, ökonomische Vorgänge verstärkt anhand von Ansätzen der Psychologie, der Soziologie oder der Politikwissenschaft zu erklären.

Der grundsätzliche theoretische Ansatzpunkt der Animal Spirits Theorie besteht in der Annahme, dass sich Handlungstendenzen von Wirtschaftsteilnehmern nicht einzig durch deren rationale und berechnende Denkstrukturen erklären lassen, sondern zudem noch emotionale und mentale Aspekte eine größere Berücksichtigung verdienen. Die starke Verbreitung der Adaption rational handelnder und demnach paradigmatisierter Wirtschaftsakteure steht in starker Divergenz zu den auf ihrer Basis angefertigten Wirtschaftsprognosen, deren Verlauf sich nicht voll­ständig erklären lässt. Hierdurch erweist sich die Fragestellung nach einer, nicht der aktuellen Lehrmeinung entsprechenden, Volkswirtschaftstheorie für den wis­senschaftlichen Diskurs von besonderem Interesse, da immer komplexer werden­de Volkswirtschaften sich oft nur noch schwierig mit den klassischen Wirtschafts­theorien erklären lassen. Die klassischen Erklärungsansätze gehen von rational handelnden und ihren Eigennutzen maximierenden Akteuren aus. Diese Grund­annahme des Verhaltens des Homo oeconomicus macht es allerdings schwierig, wiederkehrende Wirtschaftsphänomene wie Boomphasen, Rezessionen und De­pressionen ausreichend zu erklären. Eine von den klassischen Wirtschaftstheorien abweichende Anschauung des Wirtschaftsgeschehens ist insofern von wissen­schaftlichem Interesse, als dass die subjektive Realität und die menschlichen Emotionen der Wirtschaftsakteure in den klassischen Theorien unbeachtet blei­ben. Dennoch stellen diese eine wichtige und nicht zu vernachlässigende Kompo­nente des Wirtschaftsgeschehens und oben genannter Phänomene dar. Der Themenschwerpunkt der nachfolgenden Abhandlung liegt auf der differenzierten Untersuchung der Anwendbarkeit der Animal Spirits Theorie nach Akerlof und Shiller sowie ihrer Abgrenzung zu den klassischen und neoklassischen Wirt­schaftstheorien. Es wird versucht werden die generelle Eignung dieser Theorie herauszuarbeiten, um bestimmte Wirtschaftsphänomene wie Wirtschaftsbooms und Rezessionen zu erklären. Zudem versucht der Autor Erkenntnisse für die künftige Betrachtung volkswirtschaftlicher Ereignisse zu gewinnen. Im Zuge der Betrachtung der Animal Spirits Theorie stellt sich zunehmend die Frage, ob kriti­sche Wirtschaftsereignisse wie zum Beispiel die griechische Schuldenkrise 2009 eingängig mit der Animal Spirits Theorie erklärt werden können. Es wird versucht werden die Aspekte der Theorie gezielt in bestimmten volkswirtschaftlichen Ent­wicklungen während der Krise wiederzufinden und deren Signifikanz für den Kri­senverlauf herauszustellen. Zuletzt beschäftigt sich diese Abhandlung noch mit den Gegenstimmen der Animal Spirits Theorie und ihren Kritikern, welche gege­benenfalls Verbesserungen vorschlagen oderVerfehlungen aufzeigen können.

Die zugrunde gelegte These, mit der sich diese Bachelorarbeit befasst, lautet: „Die Animal Spirits setzten sich in vielen Situationen, vor allem aber in Krisenzeiten, gegenüber rationalen Abwägung der Menschen durch und ökonomische EntScheidungen basieren somit, entgegen den Annahmen der neoklassischen Kon­zepte, oft auf dem Irrationalem.“ Diese These gilt es innerhalb der nachfolgenden Arbeit entweder zu bestätigen oder zu widerlegen. Um dieses Unterfangen struk­turell organisiert und mit der gebotenen Stringenz durchzuführen, wird im nächs­ten Abschnitt zunächst einmal der nachfolgende Aufbau der vorliegenden Arbeit ausdifferenziert, um die Organisation der Untersuchung zu verdeutlichen.

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit gliedert sich in sechs Sinnabschnitte. Nach diesem einleitenden Teil widmet sich der zweite Gliederungspunkt der Dar­stellung der theoretischen Grundlagen und der Definition wesentlicher, zum Ver­ständnis der nachfolgenden Diskussion notwendiger Fachbegriffe. Hier werden auch gleichzeitig die grundlegenden Annahmen klassischer und neoklassischer Wirtschaftstheorien differenziert erläutert, um später die Abgrenzung zur unter­suchten Animal Spirits Theorie aufzuzeigen. Im dritten Gliederungspunkt wird die Animal Spirits Theorie anhand ihres Ansatzes in die Volkswirtschaftslehre einge­ordnet. Die fünf Unteraspekte der Theorie wer differenziert erklärt und an Beispie­len verdeutlicht. Zudem wird hier der Begriff „Animal Spirits“ hergeleitet und defi­niert. Darauffolgend wird im vierten Gliederungspunkt versucht, die Theorie auf die griechischen Schuldenkrise anzuwenden und den Ursprung und die Entwicklun­gen der Krise zu erklären. Im fünften Gliederungspunkt wird die Animal Spirits Theorie dann von einem kritischen Standpunkt aus betrachtet und auf mögliche Verfehlungen in ihrer Erklärweise herausgestellt. Abschließend werden die erar­beiteten Ergebnisse in Form eines Fazits zusammengefasst und in ihrer Wichtig­keit für die Erklärung volkswirtschaftlicher Phänomene abschließend vom Autor bewertet.

Im Folgenden werden nun zunächst die theoretischen Grundlagen des klassi­schen Ökonomieansatzes betrachtet, die zum Verständnis und zur Durchführung der geplanten methodischen Vorgehensweise notwendig sind. Dem Leser werden diese klassischen Erklärungsansätze nahegelegt, um ihm anschließend das Al­leinstellungsmerkmal und den innovativen Charakter der Animal Spirits Theorie differenziert aufzuzeigen.

2 Ökonomischer Ansatz und die klassischen Theorien

Der Oberbegriff Wirtschaftswissenschaften wird unterteilt in die Gebiete der Be­triebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre und den Finanzwissenschaften. Die Wirtschaftswissenschaft an sich betrachtet alle Erscheinungen unseres realen Wirtschaftslebens. Die Volkswirtschaftslehre, befasst sich allgemein mit dem Zu­sammenwirken sämtlicher Wirtschaftssubjekte einer Nation und den daraus ent­stehenden gesamtwirtschaftlichen Problemen. Hiervon abzugrenzen ist die Be­triebswirtschaftslehre, welche sich nicht auf nationalem Niveau, sondern auf Ebe­ne der Betriebe und Einzelunternehmungen mit den Geschehnissen und Beobach­tungen der realen Wirtschaftswelt auseinandersetzt.2 Naturgemäß gibt es hier ei­nige Überschneidungspunkte zwischen diesen beiden Gebieten der Ökonomie, da die Betriebe stark determinierend auf den Verlauf der Nationalökonomie einwirken und umgekehrt. Die Betriebswirtschaftslehre basiert auf der generellen Knappheit wirtschaftlicher Güter, welche wirtschaftliches Handeln für jene Akteure notwendig macht, die ein Interesse an dem knappen Gut in sich tragen. Im Kontrast hierzu operiert die Volkswirtschaftslehre den Betrieben übergeordnet und auf Basis eines ganzes Wirtschaftsraumes bzw. einer Nation.

Da volksökonomische Theorien stets einem gewissen Wandel unterliegen, der zwar in seinem Kern sehr zäh aber dennoch veränderbar ist, gibt es zu jeder Zeit eine vorherrschende Lehrmeinung unter den meisten Ökonomen. Diese vorherr­schende Lehrmeinung wird allgemein als „Normalwissenschaft“ betitelt. In der heutigen Ökonomie leitet sich diese Normalwissenschaft von den Grundsätzen Adam Smiths und seiner „General Theory of employment, interest and money“ ab, welche sich heute noch sehr stark im „neoklassischen Benchmark-Modell“ wieder­findet.3 Die Grundinhalte der neoklassischen Theorien beinhalten drei Hauptan­nahmen, welche die Grundvoraussetzungen für die Haltbarkeit dieser Theorien darstellen. Erstens müssen sämtliche auf dem Markt erhältliche Güter und Dienst­leistungen gegeneinander austauschbar sein, damit der relative Preis die Rolle eines Allokationsinstrumentes einnehmen kann und die Existenz eines Markt­gleichgewichts gewährleistet ist.4 Zudem nehmen die neoklassischen Theorien an, dass sämtliche ökonomische Vorgänge vollkommen zielgerichtet und zudem ohne gegenseitigen Widerspruch ablaufen.5

2.1 DerÖkonomischeAnsatz

Grundlegend ist zu sagen, dass sich jegliche ökonomische Betrachtung mit dem Handeln von Menschen auf Märkten beschäftigt. Die Weiterentwicklung des öko­nomischen Ansatzes führte später zum sogenannten „ökonomischen Imperialis­mus,“6 welcher den Grundstein für den Transfer ökonomischer Betrachtungswei­sen auf diverse soziologische Gebiete sowie auf allgemeine Gebiete des kulturel­len Kontextes und der Ökologie darstellte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Ökonomischer Imerialismus Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

In der klassischen Volkswirtschaftslehre wird der Homo oeconomicus als Stereo­typ aller Akteure gesehen, die im wirtschaftlichen Geschehen involviert sind. Bei diesem Begriff handelt es sich nicht etwa um einen echten Wirtschaftsteilnehmer aus Fleisch und Blut, sondern um ein Erklärungsmodell der Wissenschaftler für das Geschehen in der Volkswirtschaft. Es handelt sich somit um ein „wirtschaftli­ches Verhaltensmodell, dass die Menschen als ein auf denen eigenen Nutzen ori­entiertes Individuum kennzeichnet.” (von Nell 2006, S. 6) Das intrinsische Ziel bei jeglichem Handeln des Homo oeconomicus ist eine stetige Nutzenmaximierung bei Einsatz aller ihm zur Verfügung stehender Ressourcen. (ebenda) Diese An­nahme des Homo oeconomicus zieht sich durch den Großteil der klassischen Wirtschaftstheorien, weshalb ein Verständnis der oben genannten Definition für Klarheit in der nachfolgenden Betrachtung dieser Theorien sorgt. Zunächst wird nun der Begriff des „Wettbewerbs“ an sich erklärt.

2.2 Der ökonomische Wettbewerb

Generell formuliert ist unter dem ökonomischen Wettbewerb der Wettkampf um Marktanteile in einem spezifischen Markt zu verstehen.7 Nachfolgend wird der Au­tor den ökonomischen Wettbewerb eingehend erklären und differenzieren. Hierbei wird zudem Augenmerk auf die Abfolge der zeitlichen Herausbildung der führen­den und wichtigsten Wettbewerbstheorien gelegt und der Begriff der „Wettbe­werbsbeschränkung“ ausdifferenziert. Dieser Abschnitt legt somit das Grundfun­dament, um die Theorie der Animal Spirits richtig zu verstehen und vor allem, um diese im Zusammenhang derVolkswirtschaftsökonomie einordnen zu können.

2.2.1 Begriffsdefinition „Wettbewerb“

Anders als vielleicht vermutet, besteht keine allumfassende, allgemein akzeptierte Standartdefinition des Wettbewerbsbegriffes. „Wettbewerb gehört zu den komple­xesten Phänomenen, die sich, soweit überhaupt möglich, allein einer gemeinsa­men oder zumindest sich ergänzenden Forschungsarbeit aller beteiligten Sozial­wissenschaften erschließen.“ (Rittner und Dreher 2008, S. 394)

Im Laufe der Annäherung an eine einheitliche Definition wurden dem Wettbe­werbsbegriff diverse Charakteristika zugeschrieben, die bei näherer Betrachtung eine gewisse Uneindeutigkeit in der Begriffserklärung aufweisen.8 Demnach wurde bei der Abgrenzung des Begriffs auf unterschiedliche Unterdefinitionen, für zum Beispiel den liberalen, den funktionierenden und den wirksamen Wettbewerb, zu­rückgegriffen. Hier zeigt sich der Versuch, der Begriffsdefinition ihre wertende Komponente zu entziehen und eine objektivere Ebene der Begriffserklärung zu erreichen. Hierauf aufbauend kann auch der oben erwähnten Wettbewerbsrestrik­tion keine negative Konnotation zugeschrieben werden, da auch hier auf eine wer­tende Komponente in der Definition verzichtet werden sollte. Dennoch sind sich Wissenschaftler und Kritiker in dem Punkt einig, dass eine Wettbewerbsrestriktion eine freiheitseinschränkende Wirkung auf den einzelnen Marktakteur aufweist, ohne dabei jedoch näher zu erläutern, von welchen spezifischen Vorkehrungen und Einschränkungen und in welcher Situation von derer überhaupt Gebrauch gemacht wird.9 Hieraus stringent folgern lässt sich die Unmöglichkeit der Begriffs­definition der Wettbewerbsrestriktion bei vornherein fehlender Festlegung einer spezifischen Begriffsdefinition von „Wettbewerb.” Diese Erkenntnis hat zur Folge, dass sich in der vorliegenden Abhandlung keiner feststehenden Begriffsdefinition des Wettbewerbsbegriffes bedient wird, jedoch seine Umschreibung als „Koordi- nations- und Motivationsinstrument“10, welches „zur Erwartungsstabilisierung und Begrenzung des Handlungsspielraums dient“ (ebenda) seinen Erklärungszweck in der vorliegenden Abhandlung erfüllt.

2.3 Die ökonomischen Wettbewerbstheorien

Wettbewerbstheorien indizieren diverse Abläufe in ökonomischen Märkten und versuchen herauszustellen, ob diese bewacht und ausgebautwerden können bzw. müssen.11 In Abgrenzung dazu operiert die Wettbewerbspolitik, welche als über­geordnetes Ziel die Herstellung und den Schutz des perfekten Wettbewerbs an­strebt. So alt wie die gegen Ende des 18. Jahrhunderts12 entstandene Wettbe­werbstheorie an sich ist, so vielfältig gestalten sich auch ihre im Laufe der Zeit aufgetretenen, unterschiedlichen Ausdifferenzierungen verschiedener Volksöko­nomen. Zunächst beanspruchte die klassische Theorie nach Adam Smith das For­schungsfeld für sich, bevor sich weitere Alternativtheorien wie die Chicago Schule und neuzeitliche Theorien, wie das von Michael E. Porter entwickelte „Fünf-Kräfte­Modell“ in die Forschung drängten. Zu diesen neueren Modellen gesellt sich eben­falls die Animal Spirits Theorie nach Akerlof und Shiller.

Der größte Unterschied zwischen diversen Wirtschaftstheorien ist meist die Kern­aussage, welche als Fundament für die Theorie dient. In Abgrenzung zu den di­vergierenden Kernaussagen einen sich jedoch sämtliche Theorien in dem Punkt, dass sie auf normativen Aussagen bzw. Zuständen basieren, welche auch als mo- ralisch-wertende Aussagen umschrieben werden können. Die Abgrenzung der Theorien zueinanderwird allerdings durch die Feststellung erschwert, dass vorder Entstehung entsprechender Wettbewerbstheorien bereits gewisse Leitbilder be­standen, deren wettbewerbspolitische Konzepte in ihrer Konsequenz zur Entwick­lung der Wettbewerbstheorien führten. Chronologisch zielführender wäre es ge­wesen, hätten sich die Konzeptionen, bei denen es sich um Ziel-Mittel-Systeme handelt, erst anschließend aus den Wettbewerbstheorien entwickelt. Leitbilder in diesem Kontext stehen für Realzustände, welche als erstrebenswert gelten.13 Die­se Leitbilder entwickelten sich auf der Grundlage normativer Strukturbilder, deren Fundament nur zu einem gewissen Anteil aus erfahrungsbasierten Kerngedanken besteht, statt aus einer theoretischen Konzeption.14 Thomas S. Kuhn erklärt die­sen grundlegenden Gedanken als Theorieparadigma15. Ein Paradigma ist laut Kuhn wie nachfolgend angeführt zu verstehen:

„Einerseits steht es für die ganze Konstellation von Meinungen, Werten, Methoden usw., die von den Mitgliedern einer gegebenen Gemeinschaft ge­teilt werden. Andererseits bezeichnet es ein Element in dieser Konstellation, die konkreten Problemlösungen, die, als Vorbilder oder Beispiele ge­braucht, explizite Regeln als Basis für die Lösung der übrigen Probleme der „normalen Wissenschaft“ ersetzen können.“ (Kuhn 1981, S. 186)

Demnach basieren viele Wettbewerbstheorien eben nicht auf gesammelten Erfah­rungswerten, die anschließend zielführend in der Theorieentwicklung ihre Anwen­dung gefunden haben, sondern zu einem großen Teil auf theoretischen Annah­men, die nie wirklich in der Realität beobachtet worden sind. Dies führt in seiner Konsequenz zur abstrakten Betrachtung der klassischen Wirtschaftstheorien, in denen auch der bereits beschriebene Homo oeconomicus Anwendung findet. Die­ses klassische Wirtschaftsmodell wird nun im Nachfolgenden beschrieben.

2.3.1 Die klassische Wirtschaftstheorie

Die klassische Wirtschaftstheorie, welche gegen Ende des 18. Jahrhunderts aus den Werken des renommierten Nationalökonomen Adam Smith hervorging, sieht die Voraussetzungen für ein funktionierendes Marktgleichgewicht in einem freien Wettbewerbstreiben, in der Arbeitsteilung und in einem mit der makroökonomi­schen Koordination verbundenen Marktmechanismus.16 Ein freier Markt wurde zu jener Zeit als ein generelles gesellschaftliches, organisatorisches Prinzip gesehen. Auch kann freier Wettbewerb beschrieben werden durch restriktionslose Konkur­renz, wobei die Komponente der Freiheit an dieser Stelle ein erstrebenswertes Ziel an sich darstellt.17 Die Theorie der „unsichtbaren Hand“, stellt neben der The­orie der „natürlichen Ordnung“ und der Theorie der „Sympathy“ den wichtigsten Kernbestandteile der klassischen Wirtschaftstheorie dar.18 Die Theorie der „Sym­pathy“ bezieht sich hier auf ein intrinsisches Bewertungsprinzip. Laut Adam Smith funktioniert das Marktgeschehen ohne staatliche Eingriffe, da die „unsichtbare Hand des Marktes“ jeden Marktteilnehmer dazu verleitet, eigennutzorientiert und als Konsequenz dessen zum Gemeinwohl des Kollektivs an Marktteilnehmern zu handeln. Der Unterschied zwischen eigennützigem Handeln und dem Handeln zum Kollektivwohl wird durch die ethische Verpflichtung zur „Sympahty“, durch den staatlichen Zwang und durch den freien Wettbewerb sichergestellt.19 Die op­timale Verteilung von Marktmacht wird durch eine freie Konkurrenz sichergestellt. Hierfür sorgt einerseits der ökonomische Wettkampf von Unternehmen unterei­nander, welcher starke Innovationsanreize liefert. Andererseits führt marktwirt­schaftlicher Wettbewerb dazu, dass Endkunden komplette Freiheit bei der Zu­sammenstellung ihrer Konsumgüter genießen. Entscheidungsfreiheit aus Konsu­mentensicht hinsichtlich der konsumierten Güter steht stets in engem Zusammen­hang mit einer freien Marktwirtschaft und in starker Abgrenzung zum monopolis­tisch regierten Markt. Die einwandfreie Funktionsweise eines freien Marktes kann durch diverse Störfaktoren wie Staatsmonopole und Zollbeschränkungen beein­trächtigt werden. Im Gegensatz hierzu kann von einem strikten rechtlichen Rah­men und von geregelter Gewerbefreiheit stark profitiert werden. Nicht in der klas­sischen Wirtschaftstheorie behandelt werden indes das Verhalten von Anbietern wirtschaftlicher Güter und die optimale Ausgestaltung eines funktionierenden Marktes an sich. Letztere beschränkt sich darauf, eine freie Wettbewerbspolitik als erwünscht darzustellen. In der Zusammenfassung lässt sich nun sagen, dass die klassische Wirtschaftstheorie keine Entscheidungstheorie, sondern eine einen Prozess beschreibende Lehre darstellt, da hier keine Konkurrenzbedingungen o­der Marktstrukturen verordnet werden. Hierbei handelt es sich um das erste Para­digma der Wirtschaftstheorien20 Nachfolgend wird nun die aus der klassischen Theorie entstandene Neoklassik beschrieben und erläutert.

2.3.2 Die Neoklassische Wirtschaftstheorie

Im Hinstreben auf eine Theorie eines wohlstandsmaximierenden Wettbewerbs, sozusagen eines „vollkommenen Wettbewerbes“, versuchten Ökonomen in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts eine neue Entscheidungstheorie herbeizufüh­ren.21 Hervorzuheben sind hier vor allem Antoine Augustin Cournot, Vorreiter im Feld monopolistischer Wirtschaft und William Stanley Jevons, Erfinder des „Ge­setzes der Unterschiedslosigkeit der Preise“ und Urheber des Begriffs des „voll­kommenen Marktes.” Ebenso genannt werden sollten Francis Ysidro Edgeworth, welcher die Analyse der perfekten Austauschkonditionen entwarf sowie Frank Knight, der als erster die strukturellen Merkmale eines vollständigen Wettbewerbs beschrieb, besser bekannt als „neoklassisches Paradigma des Wettbewerbs.”22

Beim neoklassischen Paradigma wird das Marktgeschehen eines spezifischen Marktes betrachtet, auf dem diverse Anbieter ein homogenes Produkt verkaufen. Als Merkmale dieses fiktiven Marktes sind die Abwesenheit von Markteintrittsbar­rieren sowie die komplett transparente Marktübersicht der Marktteilnehmer her­auszustellen. Hieraus resultierend verursacht eine Preisänderung eines Anbieters stets entsprechende Nachfrageschwankungen bei anderen Anbietern auf diesem Markt, da die Konsumenten über die komplette Marktübersicht verfügen. In die­sem Zusammenhang wird die Anbieterseite dieses Marktes als „Price Taker“ be­zeichnet, da ihr jegliche Möglichkeit der Einflussnahme auf die marktwirtschaftli­che Preisentwicklung fehlt und die Anbieter ihre Produkte gezwungenermaßen zu dem vom Markt festgelegten Preis verkaufen müssen, wollen sie nicht aus dem Wettbewerbsgeschehen ausscheiden.23 Anstelle des Preises wird von der Anbie- terseite die Menge der angebotenen Güter angepasst. Diese wird bis zu dem Punkt angehoben, in dem die Grenzkosten und der Produktpreis deckungsgleich sind. Somit handelt es sich hier also um den Preis, den Konsumenten gerade noch bereit zu zahlen sind und zu dem die Anbieter bzw. Unternehmen gerade noch fähig sind zu produzieren. Hier hat, um auf Adam Smith zurückzukommen, die unsichtbare Hand des Marktes also den Gleichgewichtspreis festgelegt.24 Nachfolgende Abbildung beschreibt nochmal in Form eines Graphen die Allokation des Preisniveaus auf einem Markt mit vollkommenen Wettbewerb.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Preisbildung bei vollkommenem Wettbewerb (Quelle: Picot 2012, S. 49)

Laut Definition ist die vollkommene Konkurrenz aufgrund der fehlenden Preis-, Innovations-, und Qualitätswettbewerbe eine statische Theorie.25 Auch bei Verän­derung einer oder mehrerer dieser Konstanten würde keine Dynamisierung des Marktgeschehens zu beobachten sein, da sich durch die vollkommene Markt­transparenz und die rapide Reaktionsgeschwindigkeit unmittelbar ein neues Marktgleichgewicht einstellen würde. Daraus folgend stellt sich unter den Markt­partizipanten eine verbreitete Motivationslosigkeit hinsichtlich unternehmerischer Veränderungen ein.26 Unter diesem Hintergrund formulierte Friedrich A. von Hayek in seinem Werk „Competition“: ,,[...] „perfect“ competition means indeed the absence of all competitive activities.” (Klaus 2009, S. 112) Aufbauend hierauf er- gänzte Friedrich A. Lutz: „Was den dynamischen, vorwärtsstürmenden Charakter der Konkurrenz angeht, so ist gerade deshalb die „vollständige“ Konkurrenz des Theoretikers eine Schlafmützenkonkurrenz [...]“ (ebenda).

Die fehlende Realitätsbezogenheit der soeben beschriebenen neoklassischen Wirtschaftstheorie wird ihr bereits seit ihrer Gründungszeit zur Last gelegt. Weder eine perfekte Wettbewerbssituation noch multiple Anbieter, welche die Grundvo­raussetzung für perfekten Wettbewerb darstellen, können als gegeben erachtet werden auf makroökonomischen Märkten. Diese Komponenten stellen jedoch Grundvoraussetzungen für ein Marktgeschehen dar, das dem Konzept des perfek­ten Wettbewerbs folgen soll. Die größte Kritik erntete die Theorie allerdings auf­grund ihrer Annahme von homogenen Gütern inklusive voller Markttransparenz, da diese Komponenten in ihrer Kombination zu verschwindend geringen Gewinn­margen führten, welche nur hauchdünn über den Herstellungskosten lägen und somit eine große Anzahl von Unternehmen ihre Kosten nicht decken könnten.27 Die Annahme eines perfekten Wettbewerbs führt letztendlich unweigerlich in eine Zwickmühle, da konstante Wettbewerbsbedingungen unterstellt werden, die gleichermaßen Voraussetzungen sowie auch Resultate des Wettbewerbs darstel­len. Die Theorie eines vollkommenen Wettbewerbs stellt auf mathematischem Wege heraus, wie eine faire Machtverteilung unter den Marktteilnehmern zu einem optimalen Ergebnis des Marktgeschehens führen kann und stellt zudem eine machtautonome Wirtschaftswelt mit maximiertem Wohlstand dar.28

2.3.3 DerOrdo-Liberalismus

Eine andere Wirtschaftstheorie, welche ebenfalls auf der Annahme des „vollkom­menen Marktes“ aufbaut, ist der Ordo-Liberalismus.29 Der Begriff „Ordo“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet zu Deutsch soviel wie „Ordnung.” Der Ordo- Liberalismus wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts begründet und entstammt einer Synthese der Werke der Freiburger Schule um Walter Eucken und Franz Böhm. Aus ökonomischer Perspektive beschreibt der Ordnungsbegriff hier ein „klares Konzept“, welches mit seiner liberalen Komponente für große individuelle Freiräume steht und zeitgleich für eine strukturierte Art und Weise der Abläufe im Wettbewerbsgeschehen sorgt. Aus Sicht der Ordo-Liberalisten führe eine „laissez faire“ Mentalität aufgrund ihrer Ausnutzbarkeit durch Individuen oder Kollektive gegebenenfalls zu einer gefährlichen Selbstzerstörung des Marktes, da sich die individuelle Freiheit und die Freiheit des Wettbewerbs zu leicht nach eigenen Vor­lieben auslegen lassen.30 Demzufolge erachten die Ordo-Liberalisten staatliche, regulative Eingriffe in das Marktgeschehen als unabdingbar, da die ökonomische Ordnung stark mit der politischen Ordnung korreliere31 und sich somit die Erstere auf die Zweitere übertragen ließe.32 In Anbetracht dieser Wechselwirkung erweist sich eine staatliche Intervention entgegen der missbräuchlichen Ausnutzung öko­nomischer Machtpositionen als substanziell. Die Opportunitätskosten, denen sich jeder Marktteilnehmer gegenüber gestellt sieht, sollen somit für jeden Akteur auf dem wirtschaftlichen Marktplatz identisch sein. Dies ist durch einen stützenden Rechtsrahmen von Seiten der Regierung sicherzustellen. Ein versagender Markt sei, so die ordo-liberalistische Sicht, in jedem Fall einer verspäteten Errichtung eines adäquaten Rechtsrahmens von Seite des Staates zuzuschreiben.

In Hinblick auf monopolistische Konstrukte zeigt sich eine sehr deutliche Ableh­nung im Ordo-Liberalismus. Ein Monopol sei stets schädlich für den Markt und sollte abgeschafft oder unter strikte staatliche Kontrolle gestellt werden.33 Auch gegenwärtig finden sich, obwohl wirtschaftswissenschaftlich bereits widerlegt, noch einige Anhänger des Ordo-Liberalismus im deutschen und europäischen Wirtschaftsgeschehen wieder. Die Begründung hierfür liegt in der immer noch vor­zufindenden Wertschätzung ökonomischer Freiheitsrechte in der heutigen Volks­wirtschaft und zudem im Zuspruch der Wirtschaftswelt zur rechtlichen Begrenzung individueller Wettbewerbsfreiheit. Auch ist das „Schutzmodell der Wettbewerbs­freiheit nach ordo-liberaler Vorstellung“34 indes gut vereinbar mit dem Modell des Schutzes der allgemeinen Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG“ (ebenda) Die große Schwäche des ordo-liberalistischen Modells findet sich, wie oben bereits beschrieben, allerdings in dem unrealistischen Modell von vollkommenen Wettbe­werb wieder.

2.3.4 Der funktionsfähige Wettbewerb

Angesichts der gegebenen Realitätsferne eines vollkommenen Marktes arbeitete der Volksökonom John Maurice Clark im Jahr 1940 in seiner Abhandlung „Towa­rds a Concept of Workable Competition“ eine verbesserte und realitätsnähere Theorie heraus. Die Theorie des funktionierenden Wettbewerbs sieht ebenso das gesamtökonomische Wohlfahrtsoptimum als seine oberste Priorität. Er beschreibt den vollkommenen Wettbewerb zwar auch als „First-Best-Solution, sieht allerdings deren Utopie als gegeben an und fokussiert seine Anstrengungen somit auf die „Second-Best-Solution, die des unvollkommenen Wettbewerbs. Der Begriff „Un­vollkommenheit“ beschreibt in diesem Fall die Deviation vom vollkommenen Wett­bewerb. Laut seiner „Gegengiftthese“ aus dem Jahr 1939 neutralisieren sich ver­schiedene Unvollkommenheiten im Marktgeschehen gegenseitig und fördern so­mit eine „funktionsfähige Konkurrenz“ Aufgrund weiterer Forschungsarbeiten wich Clark letztendlich vom Begriff der „Second-Best-Solution“ ab, da auch der unvoll­kommene Markt zum Erreichen des wohlfahrtsoptimierenden Optimums in der Lage sei. Er bediente sich bei dieser Überlegung einer Analyse anhand des Struk- tur-Verhaltens-Paradigmas (structure-conduct-performance). Dies diente dazu, die Funktionen der Einkommensverteilung, der Produktionssteuerung, der Ressour­cenverteilung und der Fortschrittsförderung im Hinblick auf die Erfüllung ihrer Auf­gaben vom Wettbewerb auf den Markt zu untersuchen. Seinen Ergebnissen zufol­ge erfüllt auch die unvollkommene Konkurrenz diese Funktionen.

Ein Aspekt, der die Theorien der vollkommenen Konkurrenz und der unvollkom­menen Konkurrenz eint, ist die Annahme, dass „die Ergebnisse des Wettbewerbs prognostizier- und steuerbar seien.” Diese Beobachtung sei daran zu erkennen, dass die Verhaltensmuster von Unternehmen, welches das ökonomische Marktre­sultat determiniert, durch die Marktstruktur zu beeinflussen seien. Unter Hinnahme dieses Gedankenganges könnte somit weder ein vollkommener Wettbewerb, noch ein enges Oligopol für eine wohlfahrtsoptimierte Marktsituation garantieren.35 In­folgedessen wird an dieser Stelle das weite Oligopol als Leitbild der Wettbewerbs­politik beschrieben, da dieses gemäß einer Studie des Max-Planck-Instituts am ehesten zu einem optimierten Marktresultat führt.36

[...]


1 Vgl. Keyes 1936, S. 162

2 Vgl. Fischbach 2006, S. 6

3 Vgl. Heise 2007, S. 442

4 Vgl. Reijnierse, van Gellekom und Potters 2002 S. 767 ff.

5 Vgl. Heise 2007, S. 444

6 Vgl. Sauerland 2006, S. 12

7 Vgl. Hildebrand 2009, S. 5

8 Vgl. Herdzina 1975, S. 8

9 Vgl. Emmerich 2012, S. 10

10 Picot 2012, S. 25

11 Vgl. Glöckner 2012, S. 26

12 Vgl. Max-Plank-Institutfür Innovation und Wettbewerb, S. 11

13 Vgl. Eickhoff, S. 174 ff.

14 Vgl. Aberle 1992, S. 26

15 Vgl. Kuhn 1981, S. 28

16 Vgl. Tolksdorf 1980, S 785 f.

17 Vgl. Aberle 1992, S. 27

18 Vgl. Tolksdorf 1980, S. 786

19 Vgl. Mantzavinos 1994, S. 17

20 Vgl. Tolksdorf 1980, S. 785 ff.

21 Vgl. Miksch 1937, S. 28ff.

22 Vgl. Tolksdorf 1980, S. 787

23 Vgl. Deinzer 2004, S. 81

24 Vgl. Picot 2012, S. 49

25 Vgl. Fritsch 2007, S. 28 f. und S. 66

26 Vgl. Fritsch 2007, S. 67

27 Vgl. Glöckner 2012, S. 27

28 Vgl. Tolksdorf, S 777

29 Vgl. Eucken 2007, S. 332

30 Vgl. Glöckner 2012, S. 27

31 Vgl. Eucken 2008, S. 332

32 Vgl. ebenda, S. 27

33 Vgl. Eucken 2008, S. 247, 291 ff.

34 Vgl. Glöckner 2012, S. 28

35 Vgl. Glöckner 2012, S. 28

36 Vgl. Max-Planck-Institutfür Innovation undWettbewerb, S. 15

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten

Details

Titel
Animal Spirits nach Aklerof und Shiller. Grundlagen und Abgrenzung zu klassischen und neoklassischen Wirtschaftstheorien
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Jahr
2015
Seiten
68
Katalognummer
V314832
ISBN (eBook)
9783668145191
ISBN (Buch)
9783668145207
Dateigröße
846 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Animal Spirits, Wirtschaft, Homo oeconomicus, Emotionen, Wirtschaftstheorie, Aklerof, Shiller, rational
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Animal Spirits nach Aklerof und Shiller. Grundlagen und Abgrenzung zu klassischen und neoklassischen Wirtschaftstheorien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314832

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