Kurskonzept für die progressive Muskelentspannung

Entspannungs-Kurskonzept mit 8 Kurseinheiten zum Erlernen der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobsen


Hausarbeit, 2013
26 Seiten, Note: 0,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Inhalte und Aufbau des Kurskonzeptes
1.1 Entspannungsmethode Progressive Relaxation
1.1.1 Zielstellung
1.1.2 Begründung der Auswahl
1.2 Organisation
1.2.1 Materiell
1.2.2 Personell
1.3 Inhalt und Aufbau
1.3.1 Rahmenbedingungen
1.3.2 Zeitliche Aufteilung, Anteile Wissensvermittlung, Üben, Reflektieren
1.3.3 Exkurs Phantasiereise
1.3.4 Rücknahme
1.3.5 Lernziele und Inhalt
1.4 Didaktisch-Methodische Prinzipien
1.4.1 Übergreifende didaktische Prinzipien
1.4.2 Qualität von An- und Entspannung
1.4.3 Reihenfolge der Übungen
1.4.4 Der Trainer (Das Sprechen)
1.4.5 Atmung
1.4.6 Musik
1.4.7 Umgang mit Störungen
1.4.8 Erfassung von Übungsfortschritten
1.5 Für die Kursteilnehmer

2 Detaillierte Darstellung einer Kurseinheit
2.1 Einleitung
2.1.1 Vorbereitung, Begrüßung
2.1.2 Formulierung Stunden- / Lernziel
2.1.3 Übungsausführung
2.2 Hauptteil
2.3 Schluss
2.3.1 Rücknahme
2.3.2 Feedback
2.3.3 Verabschiedung
2.4 Methodik
2.5 Zeiteinteilung

3 Fazit / Schlussfolgerung

4 Literaturverzeichnis

5 Abbildungs-, Tabellen- oder Abkürzungsverzeichnis
5.1 Abbildungsverzeichnis
5.2 Tabellenverzeichnis

Anhang
Anhang 1: Informationsblatt Grundprinzip PR
Anhang 2: Kurseinheit Nummer 2/ Handout für Teilnehmer
Anhang 3: Text Progressive Relaxation
Anhang 4: Fragebogen zur Beurteilung des Übungsfortschritts modifiziert nach Mathesius (2012, S. 130)

1 Inhalte und Aufbau des Kurskonzeptes

1.1 Entspannungsmethode Progressive Relaxation

1.1.1 Zielstellung

„Stress ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Einzelphänomene, für die ein Zustand erhöhter Aktivierung des Organismus (verbunden mit einer Steigerung des emotionalen Erregungsniveaus) kennzeichnend ist. Stress ist eine Anpassungsleistung“. (Brockhaus Psychologie, 2009, S. 590)

Immer mehr Menschen leiden aufgrund von unserer Leistungsgesellschaft unter vermehrten Stressoren. Hoher Arbeitsdruck, Konkurrenz und Verantwortung beeinflussen nachweislich nicht nur das Immunsystem, sondern gelten auch als Hauptverursacher negativer Emotionen wie Angst, Unruhe und Aggressivität.

Häufige Schlafstörungen führen zu Erschöpfung am Arbeitsplatz, bis hin zu Depressionen und Burn-Out-Syndrom. (Brockhaus Psychologie, 2009, S. 592f.)

Die deutliche Zunahme der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Diagnosen zeigt auch der Gesundheitsbericht der DAK 2013.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Diagnosen

Mit dem Kurskonzept der Progressiven Relaxation soll innerhalb 8 Kurseinheiten den Teilnehmern eine Form der Stressbewältigung gelernt werden. Die Entspannungsmethode wird schrittweise dargestellt um von den Teilnehmern in den Alltag übernommen werden zu können.

1.1.2 Begründung der Auswahl

Jacobson stellte fest, dass man in einem entspannten Zustand, körperlich, sowie auch psychisch, keine starke Angst oder negative Gefühle empfinden kann und kam zu dem Entschluss, durch Muskelentspannung eine gleichzeitige psychische Entspannung zu erreichen.

(Jacobson, 2011)

Mit dem Erlernen der Progressiven Relaxation gelingt es den Personen leichter, sich auf ihren Körper zu konzentrieren, einen positiven inneren Zustand zu erreichen und für den Alltag psychische und körperliche Spannung anforderungsgerecht zu regulieren.

(Mathesius, 2012, S.116)

1.2 Organisation

1.2.1 Materiell

Zur Verfügung steht ein schalldichter Kursraum mit einer abschließbaren Türe und Vorhängen zur Verdunklungsmöglichkeit. Dieser ist für eine Gruppenstärke von bis zu 20 Personen geeignet, sodass die Teilnehmer ausreichend Platz für sich haben bzw. genügend Abstand zueinander. Die Raumtemperatur liegt bei durchschnittlich 23 Grad Celsius.

(Mathesius, 2012, S. 132f.)

Ein Schild „bitte nicht stören“ an der Tür verhindert eintretende Neugierige.

Dem Trainer steht eine verstellbare Lampe zur Verfügung, so dass das Arbeiten mit einem Konzeptblatt möglich ist, die Teilnehmer jedoch nicht durch direktes Licht gestört werden. (Bernstein & Borkovec, 2007, S. 71 f.)

Für die Entspannungseinheiten stehen ausreichend Matten zur Verfügung.

Die Teilnehmer werden vor dem ersten Seminar darüber informiert, warme, bequeme Sportbekleidung zu tragen oder gegebenenfalls eine Decke mitzubringen.

1.2.2 Personell

Der Kursleiter bleibt über die acht Einheiten der Selbe. Im Falle von Krankheit oder Ausfall steht ein gleich qualifizierter Trainer zur Verfügung, welcher die Stunde vertreten kann.

1.3 Inhalt und Aufbau

1.3.1 Rahmenbedingungen

Tab. 1: Übersicht

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3.2 Zeitliche Aufteilung, Anteile Wissensvermittlung, Üben, Reflektieren

„ Jede Übungseinheit muss eine erkennbare Struktur aufweisen, zu empfehlen ist die Einteilung in Einleitung, Hauptteil, Schlussteil.“

(Mathesius, 2012, S. 111)

Tab. 2: Aufbau einer Kurseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3.3 Exkurs Phantasiereise

Vor der Rücknahme wird den Teilnehmern eine Phantasiereise vorgelesen.

Der Teilnehmer „erlebt einen filmartigen Ablauf von Bildern und Bildgruppe, die eine szenische Ordnung haben, dabei ist er auch emotional stark beteiligt“. (Hoffmann, 1977)

Das Hinwenden auf die „erlebten“ Bilder aus der eigenen Phantasie bewirkt einen noch tieferen Ruhe- und Entspannungszustand. So setzt sich der Muskeltonus noch weiter ab, was zu einer körperlich-seelischen Entspannung führt. Energiereserven werden aufgefüllt und die Teilnehmer schöpfen neue Kraft für den Alltag. (Müller, 2007, S. 23 ff.)

1.3.4 Rücknahme

Um die Entspannungseinheit sanft zu beenden und anschließende Müdigkeit zu vermeiden, werden die Teilnehmer nach einer „Zeit zum Genießen“ von der Entspannung zurückgenommen.

(Mathesius, 2012, S. 138 f.)

Hierzu zählt der Trainer von 4 abwärts. Im Vorfeld werden die Teilnehmer darüber informiert, bei der Zahl 4 die Füße und Beine leicht zu bewegen, bei der Zahl 3 Hände und Arme, bei 2 Kopf und Hals, und bei der Zahl 1 ihre Augen zu öffnen. Dabei baut der Trainer einige Suggestionen über Wohlbefinden und Entspanntfühlen mit ein. Mit dem Vergleich, aus einem „Nickerchen“ zu erwachen, bestätigt der Trainer leichtes Schwindelgefühl oder Orientierungslosigkeit bei den Teilnehmern. So werden Sorgen über ungewohntes Empfinden zerstreut.

(Bernstein & Borkovec, 2007, S. 77)

1.3.5 Lernziele und Inhalt

Tab. 3: Inhalt und Lernziel

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.4 Didaktisch-Methodische Prinzipien

Die Entspannungsübungen werden im Liegen in der Rücklage durchgeführt. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, kann eine zusammengerollte Decke oder ein Kissen unter die Knie positioniert werden. Auch Kopf und Nacken können mit einem kleinen Kissen unterstützt werden. Die Arme liegen locker neben dem Körper. (Ohm, 2007, S. 20)

1.4.1 Übergreifende didaktische Prinzipien

Nur wenn der Trainer die Entspannung „lebt“, kann er andere damit anstecken und entsprechende Gefühle weitergeben. (Mathesius, 2012, S. 109)

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Kurskonzept für die progressive Muskelentspannung
Untertitel
Entspannungs-Kurskonzept mit 8 Kurseinheiten zum Erlernen der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobsen
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V317616
ISBN (eBook)
9783668173644
ISBN (Buch)
9783668173651
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kurskonzept, muskelentspannung, entspannungs-kurskonzept, kurseinheiten, erlernen, progressiven, muskelrelaxation, jacobsen
Arbeit zitieren
Desiree Schwegler (Autor), 2013, Kurskonzept für die progressive Muskelentspannung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317616

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