Der Plakatgestalter Gunter Rambow als Begleiter der BRD


Bachelorarbeit, 2014
55 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Leben und Wirken

3 Plakate
3.1 Werbe- und Theaterplakate
3.2 Politische und gesellschaftskritische Plakate
3.3 Wichtige gestalterische Mittel

4 Nachkriegstypografie

5 Technische Entwicklung

6 Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Literatur

Quellen

Internetquellen

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abb. 3 Ego - Karl Marx (1969) http://www.gunter-rambow.com/Poster/60er/1969_01_sw.png [18.06.2014]

Abb. 4 Egoist - Roter Stern (1969) http://www.gunter-rambow.com/Poster/60er/1969_02_sw.png [18.06.2014]

Abb. 5 S. Fischer-Verlag schreibende Hand (1976) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1976_08_sw.png [18.06.2014]

Abb. 6 S. Fischer-Verlag haltende Hand (1976) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1976_10_sw.png [18.06.2014]

Abb. 7 S. Fischer-Verlag Tür (1976) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1976_11_sw.png [18.06.2014]

Abb. 8 S. Fischer-Verlag Fenster (1976) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1976_12_sw.png [18.06.2014]

Abb. 9 S. Fischer-Verlag gebende Hand (1978) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1978_15_S_F_78_sw.png [18.06.2014]

Abb. 10 S. Fischer-Verlag schreibende Hand (1979) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1979_01_2_SF1_sw.png [18.06.2014]

Abb. 11 S. Fischer-Verlag Menschenmenge (1979) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1979_02_2_SF2_sw.png [18.06.2014]

Abb. 12 S. Fischer-Verlag Lampe (1979) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1979_03_SF3_sw.png [18.06.2014]

Abb. 13 S. Fischer-Verlag Fenster (1979) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1979_04_SF4_sw.png [18.06.2014]

Abb. 14 S. Fischer-Verlag verschwindendes Buch (1979) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1979_05_SF5_sw.png [18.06.2014]

Abb. 15 S. Fischer-Verlag Mauer (1979) http://www.gunter-rambow.com/Poster/70er/1979_06_2_SF6_sw.png [18.06.2014]

Abb. 16 Das letzte Band (1998/1999) http://www.gunter-rambow.com/Poster/BtB/08_WB-DasLetzteBand_sw.png [18.06.2014]

Abb. 17 Le Cirque du Ballet (1998/1999) http://www.gunter-rambow.com/Poster/BtB/07_WB-cirque_sw.png [18.06.2014]

Abb. 18 Vor Sonnenuntergang (1998/1999) http://www.gunter-rambow.com/Poster/BtB/27_WB-sonnenuntergang_sw.png [18.06.2014]

Abb. 19 Romeo und Julia (1998/1999) http://www.gunter-rambow.com/Poster/BtB/26_WB-RomeoUndJulia_sw.png [18.06.2014]

Abb. 20 Die Räuber (1998/1999) http://www.gunter-rambow.com/Poster/BtB/13_WB-DieRaeuber_sw.png [18.06.2014]

Abb. 22 Rassismus macht einsam Frankfurt (1995) http://www.gunter-rambow.com/Poster/90er/1995_03_FrankfurtDenFrankf.jpg [18.06.2014]

Abb. 23 Rassismus macht einsam Hamburg (1995) http://www.gunter-rambow.com/Poster/90er/1995_04_HamburgDenHamburger.jpg [18.06.2014]

Abb. 24 Fremdenangst macht einsam Bayern (1995) http://www.gunter-rambow.com/Poster/90er/1995_05_BayernDenBayern.jpg [18.06.2014]

Abb. 25 Fremdenangst macht einsam Sachsen (1995) http://www.gunter-rambow.com/Poster/90er/1995_06_SachsenDenSachsen.jpg [18.06.2014]

Abb. 26 P.E.N. im Exil (1983) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1983_08_PEN_sw.png [18.06.2014]

Abb. 27 John Heartfield: O Tannenbaum im deutschen Raum, wie krumm sind deine Äste (1934) http://www.vulture-bookz.de/imagebank/Karikaturen/images/1934-12- 27~O_Tannenbaum_(Heartfield).jpg [24.04.2014]

Abb. 29 Parzellierung einer Kartoffel (1988) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1988_06_Wiesbaden1_sw.png [18.06.2014]

Abb. 30 Parzellierung einer Kartoffel (1988) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1988_07_Wiesbaden2_sw.png [18.06.2014]

Abb. 31 Parzellierung einer Kartoffel (1988) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1988_08_Wiesbaden3_sw.png [18.06.2014]

Abb. 32 Parzellierung einer Kartoffel (1988) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1988_09_Wiesbaden4_sw.png [18.06.2014]

Abb. 33 Alle Gründe sprechen für Grün (1983) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1983_01_AlleGruende1_sw.png [18.06.2014]

Abb. 34 Alle Gründe sprechen für Grün (1983) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1983_02_AlleGruende2_sw.png [18.06.2014]

Abb. 35 Alle Gründe sprechen für Grün (1983) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1983_03_AlleGruende3_sw.png [18.06.2014]

Abb. 36 Alle Gründe sprechen für Grün (1983) http://www.gunter-rambow.com/Poster/80er/1983_04_AlleGruende4_sw.png [18.06.2014]

1 Einleitung

Rambows Plakate sind eindeutig. Seine Einschnitte, Einbrennungen, Verletzungen, Brüche oder Befleckungen markieren Stellungnahmen, Positionen. Positionen, die nicht mahnen, fordern oder gar belehren, sondern Positionen, die sich quer stellen, die wie Hindernisse vor uns stehen, die ganz einfach plötzlich da sind und in die Idylle unserer Zerstreuung einbrechen. Da ist nichts, was die Wucht dieser Über- oder besser: dieser Ein-Fälle in uns hinein abfedert, kein ästhetisches Bremsmanöver, kein artistisches Gegenlenken. Nichts. Im Gegenteil, Plakate sind hier ausschließlich Energie, Beschleuniger und Verstärker: Rambow tritt uns unmittelbar und frontal gegenüber. Ausweichen geht nicht.1

Gunter Rambow, dessen Wirkungszeit zu Beginn der 1960-er Jahre startete, vermittelt viel über seine Plakate. In seinen Werbeplakaten drückt er geschickt aus, was seine Auftraggeber mitteilen möchten. Ob Theaterplakate oder Werbung für den S. FischerVerlag, eine Plakatreihe für eine Architektenkammer oder die Werbung für eine Kulturzeitschrift - Rambow bleibt seinem Stil in allen Bereichen treu. Häufig bettet er auch eigene linksorientierte politische Vorstellungen ein2, die sich auch an aktuellen Ereignissen, gerade in Deutschland, orientieren. So übernahm er z.B. auch die Wahlwerbung via Zeitungsinserate für die SPD und Wahlplakate für die Grünen.3 Auch seine freien Plakate sind häufig politischer Natur.

Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Gunter Rambows Plakatarbeiten. Sie werden beschrieben und analysiert und dann in Verbindung zu eventuellen politischen oder gesellschaftlichen Geschehnissen vor allem in Deutschland gesetzt. Außerdem sollen technische und typografische Entwicklungen seiner Zeit aufgezeigt werden, die auf seine Arbeiten Einfluss nahmen.

Um dem nachzugehen, wurde grundlegend zuerst Gunter Rambows Internetauftritt genutzt, auf dem alle seine Plakate zur Ansicht zur Verfügung stehen.4 Für die Ausarbeitung wurden hauptsächlich Vorworte und Kommentare aus Gunter Rambows eigenen Büchern wie auch Kataloge zu seinen Ausstellungen zur Hand genommen. Eines der ergiebigsten Werke dabei war „Gunter Rambow. Plakate Posters“5. Darin stehen einige Kommentare, die sich mit Rambows Arbeiten, seiner Technik, sowie auch der Wirkung der Werke beschäftigen.

Einen guten und umfassenden Überblick über die Typografie-Geschichte im Allgemeinen bietet „Typography. When who how“6. In diesem Buch ist die Geschichte chronologisch, aber rückläufig aufgezeigt. Die Texte darin sind jeweils in deutsch, englisch und französisch verfasst. Die Aufmachung des gesamten Printprodukts fügt sich gut mit seiner Thematik zusammen, da es typografisch und gestalterisch stark ausgearbeitet ist.

Für technische Hintergründe eignet sich am besten u.a. das Werk „Fotosatz. Moderne Textherstellung“7, das die Entstehung, die Entwicklung und die Funktionen des Fotosatzes auf sehr technischer Ebene darstellt.

Die Beschreibung und Funktion des „staromat“, einer wichtigen Entwicklung der Fotosatzgeräte, ist Hans Wecks „Fotosatztechniken“8 entnommen.

2 Leben und Wirken

Gunter Rambow wurde am 02. März 1938 in Neustrelitz geboren. Bis zu seiner ersten beruflichen Station, die in einer Ausbildung zum Glasmaler von 1954 bis 1958 an der Glasfachschule in Hadamar lag, ist über sein Leben nichts bekannt. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung nahm er sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel auf, welches er bis 1964 fortführte.9

Dort lernte er nicht nur Gerhard Lienemeyer kennen, mit dem er ab 1960 die Ateliergemeinschaft „Rambow + Lienemeyer“ führte, sondern er bekam dort auch all die Eigenschaften und Arbeitsweisen beigebracht, die ihn seine gesamte spätere Karriere lang begleiten sollten. 1972 stieg in die bekannte Ateliergemeinschaft auch Michael van de Sand ein, was zu deren Umbenennung in „Rambow Lienemeyer van de Sand“ führte.10

Während dieser Partnerschaft entstanden viele Fotobücher und Plakatserien zu Theater, Literatur und gesellschaftlichen Themen. Unter anderem hatten sie Anteil an einem Buch von Udo Lindenberg aus dem Jahre 1981.11

Diese künstlerische Partnerschaft bestand bis 1986. Rambow führte aber noch weitere Graphic Design Studios. So unterhielt er neben seinem Studium von 1960 bis 1964 eines in Kassel. In direktem Anschluss arbeitete er bis 1967 in einem eigenen Studio in Stuttgart. Von 1967 bis 1999 verlegte er sein Studio nach Frankfurt, von wo er 2000 nach Berlin weiterzog. Dort hielt es ihn fünf Jahre und danach zog er weiter nach Güstrow, wo er seit 2005 ein eigenes Atelier betreibt.12

Im Jahr 1974, während der Zeit seines Frankfurter Graphic Design Studios, wurde er als Professor an die Gesamthochschule Kassel berufen.13 Auf diese Lehrtätigkeit folgten noch einige weitere.14 Gunter Rambow arbeitete mit seinen Studenten zusammen, ähnlich wie sein Dozent Hans Leistikow damals auch mit ihm und seinen Kommilitonen arbeitete. Leistikow wollte seine Studenten immer zur Mitarbeit anregen und zur eigenständigen Entwicklung motivieren. Dies tat er, indem er ihnen Aufträge weitergab oder diese gemeinsam mit seinen Lernenden bearbeitete.15

Eine ähnliche Grundhaltung vertrat auch Gunter Rambow bei seiner Arbeit als Professor. Er stand dabei mit seinen Studenten in enger Wechselwirkung. Im Kreativitätstraining brachte er ihnen Techniken für ein spielerisches und leichtes Entwerfen bei. Er ließ dabei seine Kreativität auf seine Studenten wirken. Umgekehrt nutzte er auch die Kreativität, die von ihnen zurückkam, um seine eigenen Ideen zu fördern. Gunter Rambow arbeitete deshalb mit ihnen an vielen eigenen Projekten. Sie machten gemeinsame Plakatausstellungen in der jeweiligen Hochschule und veröffentlichten Bücher zusammen zu einem bestimmten Thema.16

So ist die Publikation „Traumstoffe. Genauso gut konnte man von Mondrian verlangen, eine tanzende Andalusierin zu malen“17 das Ergebnis eines Seminares von Gunter Rambow, der dabei auch als Herausgeber fungierte. Thema war ein auffällig schwarzweiß gemustertes Kleid, das die Studenten unterschiedlich inszenierten.

Gunter Rambow lehrte aber nicht nur als Hochschulprofessor und erarbeitete mit seinen Studenten viele Projekte, sondern er entwickelte auch eine neue Studiogestaltung für den Fernsehsender „hessen 3“ Anfang der 1990-er Jahre. Zu diesem Projekt veröffentlichte Rambow auch ein Buch.18

3 Plakate

Der größte und wichtigste seiner vielfältigen Gestaltungsbereiche war aber immer und ist auch heute noch seine Plakatkunst.

Erst das konkrete Thema - und die Kenntnis des dieses transportierenden Textumfanges - erlaubt dem Grafiker, mit einem Entwurf zu beginnen. Allein an den Textrahmen „Plakat“ knüpft vor allem auch der Leser/Betrachter keinerlei spezifische Erwartung.19

Das Plakat als Trägermedium ist ein sehr allgemeines Medium, das in jedem Fall darauf ausgelegt ist, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Jedoch gibt es für den Bereich der Plakatgestaltung nicht die Art von Vorgaben, wie sie etwa in den Bereichen Sachbuch, Zeitschrift oder Tageszeitung existieren. Jedes dieser drei genannten Printprodukte arbeitet mit spezifischen Elementen, die eine sofortige Wiedererkennung und Einordnung in den jeweiligen Bereich möglich machen. Bei der Gestaltung eines Plakates gibt es diese Richtlinien nicht. Plakate sind als solche erkennbar, auch wenn sie in ihrem Aufbau, in ihrem Layout und in ihrer Typografie grundlegend unterschiedlich sind. Das wichtigste, was für alle Plakate einheitlich gilt, ist ihr Ziel, Aufmerksamkeit zu erlangen. Für Plakate gelten also gewissermaßen ähnliche Richtlinien wie für die Werbung, die auch auf Aufmerksamkeit ausgelegt ist.20

Da der Gestalter zunächst keine Vorgaben hat, braucht er ein Thema, um mit einer Plakatgestaltung beginnen zu können.

Gunter Rambows Themenfindung ereignete sich auf unterschiedliche Arten. Einige seiner Arbeiten sind Auftragsarbeiten und einen Teil erarbeitete er frei und ohne Vorgaben. Die meisten seiner Plakate sind politischer Natur oder haben zumindest kleine politische Aspekte oder Anspielungen inne. Die im Folgenden behandelten Plakate sind unterteilt in wichtige Auftragsarbeiten bzw. Werbeplakate sowie Plakate mit starken politischen Aspekten, was aber nicht heißt, dass seine Werbeplakate automatisch unpolitisch sind.

3.1 Werbe- und Theaterplakate

Viele von Gunter Rambows Plakaten sind Auftragsarbeiten, für die er ein Gehalt bezog. Diese Einnahmequelle finanzierte seine freien künstlerischen Plakatarbeiten.21 Seine größten und wichtigsten Auftraggeber für Werbearbeiten waren Schauspiel-häuser. Für das Theater hat Gunter Rambow bis zum Jahr 2007 über etwa 30 Jahre hin-weg mehr als 150 Plakate entworfen. Circa 50 Plakate entwarf er in diesem Zeitraum für das Schauspielhaus Frankfurt am Main, über 60 Plakate gestaltete er im Auftrag des Staatstheaters Wiesbaden, etwa ein Dutzend entstand für das Badische Staatstheater in Karlsruhe und etwa zehn waren für andere Spielstätten bestimmt.22

In den 70er Jahren trat das kollektiv verwaltete Schauspielhaus mit einer umfangreichen schwarz/weißen Plakatserie im Stadtbild Frankfurts in Erscheinung. Nachrichtliches schwarz/weiß in Fotomontage in der Form eines ruppigen, dokumentarisch wirkenden Realismus oder Surrealismus haben sich von der sonst bunten Plakatumgebung auf den Anschlagflächen deutlich ab. Zeitweilig waren bis zu fünf Stückeankündigungen auf einer Säule. Diese Plakate wurden Identifikationsmuster für das junge Publikum, das Ensemble und sein Programm - die Corporate Identity war die ständig vom Motiv her wechselnde Plakatserie. Logo, hauseigene Schriftkultur etc. spielten eine untergeordnete Rolle - die Plakate waren auch Titel der Programmbücher, die eine Bibliothek des Schauspiels Frankfurt ergaben.23

Eines der Plakate Rambows in entsprechendem Stil für das Schauspielhaus Frankfurt war jenes, welches 1980 für das Theaterstück „Die Hamletmaschine“ (Abb. 1) warb. Dieses Werk ist in schwarz-weiß dargestellt. Darauf ist ein Mann zu sehen, der vor einer Backsteinmauer steht. Er trägt ein helles Hemd, das in seine Jeanshose gesteckt ist.

Dieses Plakat stellt eine Art Bild-im-Bild-Situation dar - ein typisches Stilmittel von Rambow, welches in einem späteren Kapitel noch erläutert wird. Der Abgebildete reißt sich gerade mit einer schnellen Handbewegung, die im optischen Verschwimmen seines rechten Armes sichtbar wird, im vorderen Bild die Augenpartie heraus. Dadurch wird dort die dahinter liegende Backsteinmauer als weitere Ebene sichtbar. Der Blick des Betrachters wandert an dieser Stelle zwischen Vorder- und Hintergrund hin und her und sucht dabei die Logik der Abbildsituation.24

Über dem Kopf des abgebildeten Mannes, der nur noch wenige dunkle Haare aufweist, steht in großer, weißer Grotesk-Schrift, die Rambow bei der Mehrzahl seiner Plakate verwendet, der Titel des zu bewerbenden Theaterstückes geschrieben: „Die Hamletmaschine“. Darunter stehen sehr viel kleiner die näheren Angaben zu dem Stück, wie z.B. wer Regie geführt hat und wer für die Bühnengestaltung verantwortlich ist. In der unteren rechten Plakatecke befindet sich das Logo des Schauspielhauses Frankfurt.

Das Stück wurde von Heiner Müller in Anlehnung an Shakespeares „Hamlet“ verfasst und 1979 in Saint Denis bei Paris uraufgeführt. Es handelt sich dabei aber um eine absurde und stark verkürzte Version des ursprünglichen Stückes, was auch als makabre Zusammenfassung dessen bezeichnet wird.25

Rambow vermittelt diese Absurdität auch in seinem Plakat „durch eine reißerische Wildheit“26. Dass der Protagonist ein Teil des Plakates herausreißt, in dem er sich selbst befindet und dass er damit zudem auch ausgerechnet seine Augenpartie entfernt, ist ein Zeichen dessen. Es kommt einer Demaskierung oder einer Bloßstellung gleich, dass er dies tut.27 Alles, was den Abgebildeten ausmacht und ihn wiedererkennbar macht, wird mit dieser Aktion entfernt.

Ähnlich verhält es sich auch mit Müllers Theaterstück an sich. Von dem eigentlichen Stück Hamlet ist nur das grobe Gebilde übrig geblieben, dem der Zusammenhang innerhalb der Inszenierung zu fehlen scheint. Es bleibt viel Raum für Interpretationen.28

All das kann Gunter Rambow schon in seinem Plakat durch die eine abgebildete Szene vermitteln. Wenn der Betrachter das Plakat sieht, bevor er das Theaterstück gesehen hat, dann macht es ihn neugierig darauf. Wenn der Betrachter des Plakates die Inszenierung bereits gesehen hat, sieht er danach auch die Abbildung mit anderen Augen und kann die Verbindungen besser verstehen, die Rambow zieht.

1967 begann Rambow seine Zusammenarbeit mit Adam Seide für dessen politischliterarische Kulturzeitschrift Zeitschrift „Egoist“. Der gebürtige Hannoveraner Seide verkaufte diese Zeitschrift in Buchhandlungen und in seiner privaten Wohnung im Röderbergweg 64 in Frankfurt, wie es auf den Werbeplakaten zum „Egoist“ vermerkt ist. Er gab seiner Publikation

diesen provokanten Namen (Egoist) in einer Zeit, in der ein linkes Wir-Gefühl programmatisch gegen das etablierte Wir einer die jüngste Geschichte verharmlosenden Gesellschaft antrat und Kunst ihre individuelle Freiheit gegen jedwede Vereinnahmung von diesem oder jenem Wir verteidigen musste.29

Rambow unterstützt diese Namensgebung mit seiner visuellen Werbeplakatgestaltung. So entwarf er zu Beginn seiner Tätigkeit für Seide ein Plakat mit zwei Kartoffeln (Abb. 2), wobei sich die kleinere der beiden in einem rechteckig ausgehöhlten Fenster in der anderen Kartoffel befindet. Die Form der großen wie auch der kleinen Kartoffel greift die Form des „o“ in „Egoist“ auf und wiederholt sie. Die herausgeschnittene und rechteckige Form aus der größeren Kartoffel hingegen weist wiederum eine Negativform dessen auf. Das Fenster, zu der diese wird, bildet aber eine Art Schutzraum für die kleine Kartoffel bzw. das Ego. Diese Assoziation bildet eine visuelle Umsetzung und Unterstützung des Zeitschriftentitels. Die fotografische Wiedergabe des Dargestellten vermittelt, dass der Betrachter etwas Vertrautes sieht. Die bestimmte und gleichzeitig ungewöhnliche Anordnung der Kartoffeln zerstört diesen anfänglichen Eindruck aber wieder. Wie Rambow mit Realem und Erfundenem spielt, wirkt bei ihm nie gestellt. Er schafft den Übergang von Erwartetem und dem Bruch in der Vertrautheit seiner abgebildeten Objekte fließend.30

Über den beiden Kartoffeln befindet sich in abgewandelter Form der Zeitschriftentitel, mit welchem Rambow mit seiner subversiven Komik spielt. Er setzt ihn in Bezug zu dem abgebildeten Nahrungsmittel. Aus „Egoist“ wird auf diesem Plakat das Wortspiel „Ego-ißt (eine Kartoffel)“.31 Das Wortspiel wird rechts, schräg unterhalb des Titels noch weitergeführt: „durch und durch subjektiv und hat einen Herausgeber: Adam Seide, 6 Frankfurt, Röderbergweg 64“. Es ist in kleiner geschrieben als „eine Kartoffel“, welches schon nur ein Bruchteil von der Größe des beworbenen Zeitschriftentitels erreicht. Der Satz orientiert sich dabei an der Form der Kartoffel. Die Wörter folgen somit ihrer Kontur. Im Gesamten ergibt diese Wortfolge aber keinen vollständigen und verständlichen Satz. Er offenbart in unterschiedlichen Abschnitten gelesen unterschiedliche Bedeutungen. Eine Möglichkeit ist der bereits beschriebene Teil „Egoißt eine Kartoffel“. Eine weitere Version wäre „Egoißt [...]durch und durch subjektiv und hat einen Herausgeber: Adam Seide, 6 Frankfurt, Röderbergweg 64“. Diese beiden Lesemöglichkeiten offenbart Gunter Rambow in den bereits beschriebenen unterschiedlichen Schriftgraden und den eingefügten Absätzen.

Die werbende Kartoffel hat aber des Weiteren auch einen direkten Bezug zu Gunter Rambow selbst.

Darüberhinaus hatte ich auch meine persönlichen Motive, die Kartoffel als Assoziationselement zu verwenden.

Ich wuchs auf dem Lande auf und nach dem Krieg, ich war sechs Jahre alt, hat mir die Kartoffel das Überleben ermöglicht. Ich pflanzte und erntete Kartoffeln. Und ich weiß um die Kulturgeschichte der Kartoffel in Europa und deren Bedeutung. Ich finde es wichtig, daß meine individuellen Erfahrungen auch millionenfach in ähnlicher Weise von anderen Menschen gemacht wurden. Die öffentliche visuelle Mitteilung läßt diese dann zur gemeinsamen Erfahrung werden.32

Innerhalb der Werbeplakatreihe für den „Egoist“ fallen noch zwei weitere interessante Plakate auf. Dabei handelt es sich um zwei Materialplakate aus dem Jahr 1969. Auf dem einen dieser beiden Plakate ist das Gesicht eines bärtigen Mannes abgebildet (Abb. 3). Sein Vollbart sowie auch seine Haare bestehen aus weißen Federn. Auf dem Anderen ist ein Stern zu sehen, welcher komplett mit roten Federn besetzt ist (Abb. 4). Die Federn reichen auf beiden Werken in die umstehende schwarze Schrift herein, die auf weißem Hintergrund gesetzt ist.

Der bärtige Mann auf dem einen der beiden Plakate ist Karl Marx nach Vorbild einer der berühmtesten Fotografien von ihm. Über seinem Kopf steht dieses Mal nicht der komplette Zeitschriftentitel, sondern nur „Ego“, wobei die drei Buchstaben von links nach rechts mit System kleiner werden. Das „g“ erreicht mit seiner Unterlänge, die eigentlich tiefer steht als die des großen „E“, in diesem Fall die gleiche Höhe wie der An- fangsbuchstabe. Das „o“ wiederum erlangt nur noch die Größe der oberen Hälfte des kleinen „g“.

Drei Textblöcke in Umgangssprache sind unter der Überschrift und um den dargestellten Kopf herum angeordnet. Der Imperativ in den Textzeilen fordert den Betrachter gezielt dazu auf etwas zu tun, wie etwa die beworbene Zeitschrift zu lesen. Im Textblock in der unteren rechten Plakatecke wird er dazu aufgerufen: „lies den Egoist[...]“. Die anderen beiden Textteile fordern einen Umbruch im Denken und Handeln. Sie bewerben Verhaltensmuster einer neuen Zeit. Der potenzielle Leser ist dazu angehalten, sein Leben zu ändern und es zu genießen. „laß Dir Zeit (bei der Liebe) sei freudwillig, neubegierig geh gemütlich glotz romantisch“ auf der linken Seite legt einer sich Ende der 1960-er Jahre im Umbruch befindenden Generation nahe, eingefahrene und alte, standardisierte Verhalten zu hinterfragen und sie umzukrempeln. Die Textzeilen „nimmt ihn beim Wort Essen, ,Trinken, Mädchen, Rumlaufen, Freunde, Lesen, Glotzen, Pennen etc. beeinflussen unmittelbar Drum: iss langsam trink nich so hastig“ auf der rechten Plakatseite führt diese Aufforderungen weiter. Gunter Rambow vermittelt mit seinem Anschlag, dass junge Menschen eingefahrene Vorstellungen nach Ideen bzw. Vorgaben

Abb. 3 Ego - Karl Marx (1969) Abb. 4 Egoist - Roter Stern (1969)

des „Egoist“ und seines Herausgebers im Sinne der Zeit auflockern und umbrechen sollen.

Der Herausgeber Adam Seide taucht auch ohne namentliche Nennung in dem Plakat auf. „Ego - nimmt ihn beim Wort [...]“, was das durchgängige Lesen des Titels und des daran anschließenden ersten Textblockes ergibt, lässt sich verstehen, als dass das Ich des Betrachters auf „ihn“, Adam Seide, den Initiator der angeschlagenen Ideen, hört und ihn beim Wort nimmt.

Das Abbild von Karl Marx bringt den revolutionären Gedanken, die Revolution, die zuerst im Geiste stattfinden muss und damit verbundenes kommunistisches Gedankengut, stärker hervor. Genau die gleiche Wirkung erzielt auf dem anderen angesprochenen Plakat der abgebildete und mit roten Federn beklebte Stern. Hierbei wird noch deutlicher auf eine Revolution nicht nur angespielt, sondern mit Worten gezielt darauf hingewiesen. Hier wird auch der Herausgeber des „Egoist“ in dem Satz „Seide’s sanfte Revolution“, der sich direkt bündig unter dem Titel befindet, als eine Art Revolutionsführer eingeführt. Der rote, fünfzackige Stern, der das Symbol für eine kommunistische Weltanschauung ist, unterstützt in seiner Symbolik die um ihn herum gesetzten Aussagen, in denen ein kommunistisches Gedankengut mitschwingt.

Für die Federn, die auf den Plakaten angebracht sind, hat Rambow eine ganz besondere Funktion angedacht. Wenn sie sich von ihrem Untergrund lösten und durch Frankfurts Straßen schwebten, schienen sie die Botschaft der Abbildungen auf eine leichte, schwebende Art und Weise weiter zu tragen.33 Dies steht wiederum in Verbindung mit dem bereits benannten Satz „Seide’s sanfte Revolution“. Die Revolution, die er für die Leser der Zeitung andenkt, soll so leicht sein wie die Federn, die seine Botschaften durch die Stadt tragen. Seides Ideen, die in seiner Zeitschrift ausgedrückt werden sollen, kommen so schon auf Rambows Werbeplakaten deutlich heraus.

Zwischen 1976 und 1979 entwarf Gunter Rambow eine ganze Serie an Schwarz-WeißPlakaten für den S. Fischer-Verlag (Abb. 5-15). Sie wurden allerdings nicht direkt vom S. Fischer-Verlag in Auftrag gegeben. Viel eher waren die Grundideen dahinter einfach Skizzen aus Rambows tagebuchähnlichen Ideensammlung zu „symbolischen Zeitzeichen, künstlerischen Phänomenen, politischen und literarischen visuellen Metaphern zu den Themen Theater, Politik, Alltagsleben etc.“34 Dieses Ideenbuch diente Rambow bei der Planung von neuen Arbeiten als eine Art Register. Für die Frühjahrs- und Herbstvorschauen des Verlages wurden einige dieser Motive als Titelumschläge verwendet. Die entstandenen Plakate waren eigentlich nur eine Nebenverwertung.35

Die Motive sollen die „Magie des Lichts und des unbestimmten Raumes, d[as] Verhältnis von Objekt und Raum“36 darstellen. Deshalb sind sie auch in schwarz-weiß gehalten. Dies gestaltet die Plakatfläche offen und unbestimmt und die Farbe lenkt nicht vom Spiel mit den eingesetzten Elementen ab. Zudem zählt diese sehr reduzierte Farbe zu einem seiner wichtigsten Gestaltungsmitteln, wie es auch in einem folgenden Kapitel noch aufgezeigt wird.37

Auf jedem der Plakate steht das Buch als einziger Gegenstand im Mittelpunkt. Weitere Gegenstände, die sich ggf. in den Plakaten befinden, stehen nur in direkter Verbindung zu dem abgebildeten Buch und nehmen ihm aber nichts der zentralen Bedeutung, sondern unterstützen seine Symbolik nur. Das Buch befindet sich immer in einem freien Raum und ist nie in eine reale Szene eingebunden. Es scheint, als würde es vor seinem jeweiligen Hintergrund schweben, mit diesem aber auch auf eine unbestimmte Weise verbunden sein. Das Buch befindet sich in seiner Darstellung jeweils in einer leicht geöffneten, stehenden Position.

Nur leicht geöffnet, immer noch sein inneres Geheimnis bewahrend, lässt das Buch jeweils einen neuen Raum ahnen, der zugleich Welt bedeutet.38

Trotz der einfachen Gestaltung, die zum Verständnis ohne Schrift und Erklärung auskommt, bleibt die Aussage dahinter auf eine assoziative Weise klar und wirkungsvoll. Der einzige Einsatz von Schrift dient der Wiedererkennung als ein Plakat für den S. Fischer-Verlag. Er nutzt dafür sowohl das Logo wie auch einfach den Namen des Verlages, den er entweder als Schriftzug auf dem Buch platziert oder den eine Hand, die aus dem Buchdeckel zu kommen scheint, niederschreibt.

[...]


1 Volker Albus im Klappentext für: Gunter Rambow 1960 bis 96, hrsg. v. Heinrich Klotz/Alain Weill, Ostfildern-Ruit 1996 zitiert nach: Gunter Rambow. Plakate Posters. Hrsg. von Eva Linhart. Stuttgart: Edition Axel Menges 2007, S. 154.

2 Vgl. Gunter Rambow - Plakate im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. In: Kulturexpress - Unabhängiges Magazin (www.kulturexpress.de). 22.06.2007. URL: www.kulturexpress.de/424.htm [29.05.2014].

3 Vgl. Rambow, Gunter; Meier, Bernd: Kommentare zur Gesellschaft. Plakate von Gunter Rambow; Ausstellung in der Galerie am Robert-Koch-Platz 7, Berlin 1040, vom 16.10. bis 16.11.1990. Berlin: Die Akademie 1990, S. 4.

4 Gunter Rambow. Homepage. URL: www.gunter-rambow.com. [18.06.2014].

5 Gunter Rambow. Plakate Posters. Hrsg. von Eva Linhart. Stuttgart: Edition Axel Menges 2007.

6 Ott, Nicolaus; Stein, Bernard; Luidl, Philipp: Typography. When who how. Köln: Könemann 1998.

7 Heise, Lothar: Fotosatz. Moderne Textherstellung. Leipzig: VEB Fachbuchverlag 1988.

8 Wenck, Hans: Fotosatztechniken. Titelfotosatz, Kompaktsysteme, Verbundsysteme, Fachwörter-ABC, Fachrechnen. Itzehoe: Verlag Beruf + Schule 1983.

9 Gunter Rambow. Homepage (www.gunter-rambow.com). URL: http://www.gunter- rambow.com/Rambow/biographie.html [18.06.2014].

10 Vgl. Rambow, Gunter; Rattemeyer, Volker: Plakate, 1960-1988. Rambow in Museum Wiesbaden. Wiesbaden: Museum Wiesbaden 1988, S. 21.

11 Lindenberg, Udo: Rock'n'Roll und Rebellion. Ein panisches Panorama. Frankfurt am Main: Syndikat 1981.

12 Gunter Rambow. Homepage (www.gunter-rambow.com). URL: http://www.gunter- rambow.com/Rambow/biographie.html [18.06.2014].

13 Vgl. Ein Plakat ist eine Fläche, die ins Auge springt. Plakate der Kasseler Schule. Hrsg. von Hans Hillmann, Michael Berg. Frankfurt am Main: Zweitausendeins 1979, S. 65.

14 Gunter Rambow. Homepage (www.gunter-rambow.com). URL: http://www.gunter- rambow.com/Rambow/biographie.html [18.06.2014].

15 Vgl. Ein Plakat ist eine Fläche, die ins Auge springt. Plakate der Kasseler Schule, S. 59.

16 Vgl. Kommentare zur Gesellschaft. Plakate von Gunter Rambow, S. 7.

17 Traumstoff. Hrsg. von Gunter Rambow. Frankfurt am Main: Syndikat 1986.

18 Rambow, Gunter: Fernseh-Design. Modell Hessen 3. Berlin: Reimer 1991.

19 Ernst, Albert: Wechselwirkung. Textinhalt und typografische Gestaltung. Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann GmbH 2005, S. 145.

20 Vgl. ebd.

21 Vgl. Kommentare zur Gesellschaft. Plakate von Gunter Rambow, S. 6.

22 Vgl. Gunter Rambow. Plakate Posters, S. 155.

23 Gunter Rambow: Plakate als Corporate Design/Identity?, in: Kompendium Corporate Identity und Corporate Design, hrsg. v. Norbert W. Daldrop, Stuttgart 1997, S. 32 zitiert nach Gunter Rambow. Plakate Posters, S. 157.

24 Vgl. Gunter Rambow. Plakate Posters, S. 11.

25 Vgl. Gussow, Mel: Stage: 'Hamletmachine' in american premiere. In: International New York Times (www.nytimes.com). 22.12.1984. URL: http://www.nytimes.com/1984/12/22/arts/stage- hamletmachine-in-american-premiere.html [26.06.2014].

26 Gunter Rambow - Plakate im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. In: Kulturexpress - Unabhängiges Magazin (www.kulturexpress.de). 22.06.2007. URL: www.kulturexpress.de/424.htm [29.05.2014].

27 Vgl. Gunter Rambow - Plakate im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main.

28 Vgl. ebd.

29 Gunter Rambow. Plakate Posters, S. 24.

30 Vgl. Gunter Rambow. Plakate Posters, S. 24.

31 Vgl. Gunter Rambow. Plakate Posters, S. 12.

32 Plakate, 1960-1988. Rambow in Museum Wiesbaden, S. 21.

33 Vgl. Plakate, 1960-1988. Rambow in Museum Wiesbaden, S. 28.

34 Plakate, 1960-1988. Rambow in Museum Wiesbaden, S. 71.

35 Vgl. ebd.

36 Gunter Rambow. Plakate Posters, S. 24.

37 Vgl. ebd.

38 Ebd.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten

Details

Titel
Der Plakatgestalter Gunter Rambow als Begleiter der BRD
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Buchwissenschaft)
Veranstaltung
Grundlagen des typographischen Gestaltens
Note
2,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
55
Katalognummer
V319118
ISBN (eBook)
9783668183520
ISBN (Buch)
9783668183537
Dateigröße
3659 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buchwissenschaft, Gunter Rambow, Plakate, Gestaltung, Design, Buch, Kunst, Rambow, 1960
Arbeit zitieren
Fiona Röder (Autor), 2014, Der Plakatgestalter Gunter Rambow als Begleiter der BRD, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319118

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