Gravitativer Schwerpunkt im Koran. Qualitative Textanalyse


Forschungsarbeit, 2016

102 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Untersuchungsdesign, Methode und Erläuterung

3. Qualitative Textanalyse mittels Ermittlung des gravitativen Schwerpunkts

4. Untersuchungsteil
4.1. Suren 1 - 19
4.1.1. Ergebnisse der Präferenzmessung 1-19
4.1.2. Zwischenergebnis 1
4.2. Suren 20 bis 38
4.2.1. Ergebnisse der Präferenzmessung 20-38
4.2.2. Zwischenergebnis 2
4.3. Suren 39-57
4.3.1. Ergebnisse der Präferenzmessung 39-57
4.3.2. Zwischenergebnis 3
4.4. Suren 58-76
4.4.1. Ergebnisse der Präferenzmessung 58-76
4.4.2. Zwischenergebnis 4
4.5. Suren 77-95
4.5.1. Ergebnisse der Präferenzmessung 77-95
4.5.2. Zwischenergebnis 5
4.6. Suren 96-114
4.6.1. Ergebnisse der Präferenzmessung 96-114
4.6.2. Zwischenergebnis 6

5. Zusammenfassung der Ergebnisse

6. Literatur

7. Tabellenverzeichnis

Tabelle Sure 1 : S. 7

Tabelle Sure 2 : S. 7

Tabelle Sure 3 : S. 10

Tabelle Sure 4 : S. 12

Tabelle Sure 5 : S. 14

Tabelle Sure 6 : S. 15

Tabelle Sure 7 : S. 17

Tabelle Sure 8 : S. 19

Tabelle Sure 9 : S. 20

Tabelle Sure 10 : S. 21

Tabelle Sure 11 : S. 22

Tabelle Sure 12 : S. 23

Tabelle Sure 13 : S. 25

Tabelle Sure 14 : S. 26

Tabelle Sure 15 : S. 27

Tabelle Sure 16 : S. 28

Tabelle Sure 17 : S. 30

Tabelle Sure 18 : S. 31

Tabelle Sure 19 : S. 32

Tabelle Sure 20 : S. 35

Tabelle Sure 21 : S. 36

Tabelle Sure 22 : S. 37

Tabelle Sure 23 : S. 38

Tabelle Sure 24 : S. 39

Tabelle Sure 25 : S. 40

Tabelle Sure 26 : S. 41

Tabelle Sure 27 : S. 42

Tabelle Sure 28 : S. 43

Tabelle Sure 29 : S. 44

Tabelle Sure 30 : S. 45

Tabelle Sure 31 : S. 46

Tabelle Sure 32 : S. 46

Tabelle Sure 33 : S. 47

Tabelle Sure 34 : S. 48

Tabelle Sure 35 : S. 49

Tabelle Sure 36 : S. 49

Tabelle Sure 37 : S. 50

Tabelle Sure 38 : S. 51

Tabelle Sure 39 : S. 55

Tabelle Sure 40 : S. 56

Tabelle Sure 41 : S. 57

Tabelle Sure 42 : S. 57

Tabelle Sure 43 : S. 58

Tabelle Sure 44 : S. 59

Tabelle Sure 45 : S. 60

Tabelle Sure 46 : S. 61

Tabelle Sure 47 : S. 62

Tabelle Sure 48 : S. 63

Tabelle Sure 49 : S. 63

Tabelle Sure 50 : S. 64

Tabelle Sure 51 : S. 65

Tabelle Sure 52 : S. 65

Tabelle Sure 53 : S. 66

Tabelle Sure 54 : S. 67

Tabelle Sure 55 : S. 67

Tabelle Sure 56 : S. 68

Tabelle Sure 57 : S. 69

Tabelle Sure 58 : S. 72

Tabelle Sure 59 : S. 72

Tabelle Sure 60 : S. 73

Tabelle Sure 61 : S. 73

Tabelle Sure 62 : S. 74

Tabelle Sure 63 : S. 74

Tabelle Sure 64 : S. 75

Tabelle Sure 65 : S. 75

Tabelle Sure 66 : S. 76

Tabelle Sure 67 : S. 76

Tabelle Sure 68 : S. 77

Tabelle Sure 69 : S. 77

Tabelle Sure 70 : S. 78

Tabelle Sure 71 : S. 79

Tabelle Sure 72 : S. 79

Tabelle Sure 73 : S. 79

Tabelle Sure 74 : S. 80

Tabelle Sure 75 : S. 81

Tabelle Sure 76 : S. 81

Tabelle Sure 77 : S. 84

Tabelle Sure 78 : S. 84

Tabelle Sure 79 : S. 85

Tabelle Sure 80 : S. 85

Tabelle Sure 81 : S. 86

Tabelle Sure 82 : S. 86

Tabelle Sure 83 : S. 86

Tabelle Sure 84 : S. 87

Tabelle Sure 85 : S. 87

Tabelle Sure 86 : S. 88

Tabelle Sure 87 : S. 88

Tabelle Sure 88 : S. 88

Tabelle Sure 89 : S. 89

Tabelle Sure 90 : S. 89

Tabelle Sure 91 : S. 90

Tabelle Sure 92 : S. 90

Tabelle Sure 93 : S. 90

Tabelle Sure 94 : S. 91

Tabelle Sure 95 : S. 91

Tabelle Sure 96 : S. 94

Tabelle Sure 97 : S. 94

Tabelle Sure 98 : S. 94

Tabelle Sure 99 : S. 95

Tabelle Sure 100 : S. 95

Tabelle Sure 101 : S. 95

Tabelle Sure 102 : S. 95

Tabelle Sure 103 : S. 95

Tabelle Sure 104 : S. 96

Tabelle Sure 105 : S. 96

Tabelle Sure 106 : S. 96

Tabelle Sure 107 : S. 96

Tabelle Sure 108 : S. 96

Tabelle Sure 109 : S. 97

Tabelle Sure 110 : S. 97

Tabelle Sure 111 : S. 97

Tabelle Sure 112 : S. 97

Tabelle Sure 113 : S. 97

Tabelle Sure 114 : S. 98

1. Einleitung

Die hier vorliegende Analyse ist an der Fragestellung interessiert, ob es möglich ist den Koran zu systematisieren, nicht jedoch diesen zu interpretieren. Es wird also darum gehen, durch eine Messung von Präferenzen gravitative Schwerpunkte im Koran zu lokalisieren. Ganz bewusst wurden dafür die Suren mithilfe von Oberbegriffen geclustert, ohne jedoch Beispiele einzelner Suren herauszugreifen und zu zitieren. Denn für diese qualitative Textanalyse des Korans wurde zwar jede Sure einzeln durchgearbeitet, gleichwohl ist anzunehmen, dass ein Textverständnis oder / und die Bereitschaft sich mit den Inhalten des Korans vertraut zu machen, vorausgesetzt werden darf.

Die Methode qualitativer Forschung, wie hier zur Anwendung gekommen, ist ein durchaus probates Mittel, um dem Forschungsgegenstand habhaft zu werden.

2. Untersuchungsdesign, Methode und Erläuterung

Das Untersuchungsdesign ist aufgrund von zwei Dingen entstanden. Erstens hat Gerd Theißen anhand der Bergriffe:

„Liebe, Glauben, Hoffnung, Umkehr, Verantwortung, Demut, Gleichheit, Brüderlichkeit, In- nerlichkeit, Gegenwart, Sprechen, Sehen, Erkennen, Urteilen, Versagen, Begierde, Sorge, Zorn, Trauer, Leid, Tod, Vergebung, Freude, Herrschaft, Besitz, Frauen, Kinder Außenseiter, Weisheit, Geist, Christus, Gott“ [Theißen 2008] die Weisheit des Urchristen- tums dargestellt.

Zum zweiten wurde die mehrteilige Dokumentation, zunächst im deutsch-französischen Kulturkanal arte und dann von Phoenix, Juden & Muslime. So nah und doch so fern! i m Fernsehen ausgestrahlt. Wissenschaftler fragten sich selbstkritisch, inwieweit ein Systematisieren des Korans möglich ist, etwaige Versuche beispielsweise diesen zu chronologisieren waren und sind nicht von Erfolg gekrönt. Aus diesen beiden Gründen entwickelte sich die Idee den Koran in Tabellenteilen mit Begriffen zu clustern, um dessen gravitatives Kraftfeld zu lokalisieren.

Ausdrücklich geht es hier nicht um eine Interpretation des Korans, dies sei hier nochmals betont. Und natürlich ist diese Analyse auch nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern lediglich ein Versuch den Koran einer Präferenzmessung zuzuführen, um dessen gravitativen Schwerpunkt ermitteln zu können.

3. Qualitative Textanalyse mittels Ermittlung des gravitativen Schwerpunkts

Um den Koran überhaupt in Form einer Clusteranalyse bearbeiten zu können, war es unerlässlich Begriffe, dazu vgl. den Tabellenteil, zu gebrauchen. Diese Begriffe sind sehr eng dem vorliegenden Korantext entnommen worden, damit die Untersuchung dem Koran gerecht werden kann. Schließlich ist dies lediglich ein Vorschlag, der zum einen das gravitative Kraftfeld des Korans erkunden möchte und zum anderen versucht zu systematisieren. Vielleicht kann dies dazu beitragen, sich weiterhin wissenschaftlich seriös mit dem Koran zu beschäftigen.

Die meisten Begriffe sind selbsterklärend und werden deutlich, sobald man zur der entsprechenden Sure die Verszeile hinzunimmt, die Begriffe der Tabellenteile „Wahrheit & Zweifel“, behandeln rhetorische Fragen, Fragen der Zweifler und der Gläubigen aufgrund von Zweifeln durch dritte. Für Muslime und Nichtmuslime werden die Wahrheiten, also Gottes Wort, genannt, jedoch nicht nur diese. Denn es werden auch unbequeme Sachverhalte und Situationen an- und ausgesprochen. Mit dem Begriff „Lohn“ ist sowohl das Positive als auch das Negative geclustert worden, das heißt „Lohn“ ist unterschiedlich verteilt im Sinne von guter und schlechter Entlohnung.

Doch auch hier gilt: Zu jeder Tabelle ist es unerlässlich die einzelnen Koranverse zu studieren. Am Ende einer jeden Tabelle werden die jeweils drei zahlenmäßig stärksten Versabschnitte aufgelistet und nach jeweils 19 Suren erneut zusammengefasst und zusammengezählt. Insgesamt ergeben sich also für 114 Suren 6 x 19 Ergebnisteile. Die Textzeilen bzw. -verse einzelner Suren, welche kursiv gesetzt sind, sind zwar nicht von vorneherein nicht zuzuordnen, jedoch mit einem schwachen Fragezeichen versehen. Das heißt es wird natürlich nicht der Untersuchungsgenstand in Frage gestellt als vielmehr die Zuordnung zu einem Begriff. Daher mögen die Leser darüber entscheiden und munter diskutieren, ob sie in dem einen oder anderen Fall anders verfahren wären. Wie es überhaupt ein Anliegen ist, die Analyse einer Diskussion zuzuführen, um methodische Mängel aufzubereiten und darüber ggf. bessere, im Sinne von optimaleren, Ergebnissen zu bekommen. Einige Verse sind im eckige Klammern gesetzt, weil diese einleiten bzw. mehrzeilige Verse sind und somit als ein Vers über mehrere Zeilen gehen bzw. Zu verstehen sind.

Dem Leser wird ferner dringend empfohlen, ergänzend zu dieser vorliegenden Textanalyse, die Veröffentlichung von Hans Zirker Der Koran - Zug Änge und Lesarten zur weiteren und vertiefenden Erläuterung hinzuzuziehen!

4. Untersuchungsteil

4.1. Suren 1 bis 19

Sure 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 1 ergibt 4x „Gott“ und 3x „Gläubige“.

Sure 2 „Die Kuh“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker 2003: S. 15-41]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 2 ergibt 71x „Gott“; 54x „Ungläubige; 34x „Gottesfürchtige/-keit“ und 30x „Konsequenz & Aufrichtigkeit“.

Sure 3 „Imrans Leute“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 3 ergibt 47x „Gott“; 40x „Ungläubige“ & 21x „Gläubige, Erkennen & Sinn der Schrift“.

Gravitativer Schwerpunkt im Koran - Qualitative Textanalyse

Sure 4 „Die Frauen“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 4 ergibt 59x „Gott“; 12x „Barmherzigkeit“ und 12x „Wahrheit & Zweifel.

Gravitativer Schwerpunkt im Koran - Qualitative Textanalyse Sure 5 „Der Tisch“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 5 ergibt 27x „Gott“; 13x Ungläubige und 12x „Wahrheit & Zweifel“.

Sure 6 „Das Vieh“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 6 ergibt 34x „Wahrheit & Zweifel“; 23x „Gott“ und 15x „Strafe“.

Sure 7 „Die Höhen“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 7 ergibt 50x „Wahrheit & Zweifel“; 41x „Kinder Israels“ und 16x „Gott“.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 8 ergibt 32x „Gott“; 17x Wahrheit & Zweifel und 6x „Strafe / Drohung.

Gravitativer Schwerpunkt im Koran - Qualitative Textanalyse Sure 9 „Die Umkehr“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 9 ergibt 34x „Wahrheit & Zweifel“„ 24x Gott“ und je 17x „Vorschrift“ als auch „Strafe/ Drohung“.

Sure 10 „Jona“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 10 ergibt 27x „Wahrheit & Zweifel“; 13x „Strafe / Drohung“ und 11x „Vorschrift“.

Sure 11 „Hud“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht104enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 11 ergibt 29x „Wahrheit & Zweifel“; 17x „Strafe und Drohung“ und 15x „Kinder Israels“.

Sure 12 „Josef“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Präferenzmessung für Sure 12 ergibt 53x „Erzählung“; 10x „Kinder Israels“ und 9x „Gott“.

Sure 13 „Der Donner“ und Textzeilen bzw. -verse [vgl. Zirker a.a.O.]

Die Präferenzmessung für Sure 13 ergibt 11x „Gott“; 7x „Strafe und Drohung“ und 6x „Wahrheit und Zweifel“.

[...]

Ende der Leseprobe aus 102 Seiten

Details

Titel
Gravitativer Schwerpunkt im Koran. Qualitative Textanalyse
Autor
Jahr
2016
Seiten
102
Katalognummer
V323839
ISBN (eBook)
9783668230934
ISBN (Buch)
9783668230941
Dateigröße
663 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Koran, qualitative Forschung, Textanalyse, Christentum, Religion, Glaube, Theologie, Religionswissenschaft
Arbeit zitieren
Dr. phil. Katja I. Wrase (Autor), 2016, Gravitativer Schwerpunkt im Koran. Qualitative Textanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323839

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