Das Prinzip der Entschleunigung. Wie die Slow-Bewegung versucht, sich gegen die wachsende Schnelligkeit der Gesellschaft aufzustellen


Hausarbeit, 2015

16 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhalt

1.Einleitung

2. Die Beschleunigung in den Industrienationen

3. Die Slow-Bewegung
3.1 Slow-Food

4.Potentiale und Grenzen der Slow-Bewegung
4.1 Die Individuelle Ebene
4.2 Die gesellschaftliche Ebene
4.2.1 Job-Sharing

5.Fazit

6.Quellenverzeichnis

1.Einleitung

„Die [1] Industriegesellschaft hat zuerst die Maschine erfunden und nach ihr das Leben modelliert. Mechanische Geschwindigkeit und rasende Beschleunigung werden zur Fessel des Lebens. Wir sind alle von einem Virus befallen: Fast Life!“[2]

Das Seminar „Haushaltswissenschaftliche Grundlagen“ und sein thematischer Schwerpunkt; die Haushaltsplanung, zeigte deutlich auf, dass eine umfangreiche Anzahl an Anforderungen unser tägliches Leben bestimmt. Ob es berufliche Verpflichtungen oder private Beschäftigungen sind; Arbeiten, Studieren, Kochen, Einkaufen, Kinderbetreuung oder Sport, der Alltag stellt uns vor zahlreiche „zu erledigende“ Aufgaben. Selbst wenn es um die Wahl unserer Hobbys geht oder die Frage mit wem wir unsere Freizeit verbringen, sind wir oft einem Druck ausgesetzt und auf eine möglichst effiziente Nutzung der Zeit bedacht.

Die Gesellschaft ist heute schnelllebiger denn je. Nicht selten hat man Befürchtungen etwas zu verpassen, nicht produktiv genug zu sein, den Überblick zu verlieren oder nicht mit anderen mithalten zu können. Viele leiden deswegen unter permanentem Stress. Schon kleine Kinder sind fortwährend damit konfrontiert, wie ihre Eltern oder Bezugspersonen mit „High-Speed durchs Leben jagen“ und reproduzieren so später fast unumgänglich das „Fast-Life“ ihrer erwachsenen Vorbilder.[3] Auch die Nutzgewohnheiten der Medien spiegeln ein immer schneller werdendes Gesellschaftsbild wieder, was beispielsweise an dem rasanten Anstieg des Smartphone Gebrauchs in den letzten fünf Jahren sichtbar wird[4]. Die heutige industrielle Gesellschaft ist fokussiert auf Konsum, Leistung und Erfolg und darauf diese Dinge möglichst effizient also in kurzmöglichster Zeit zu erreichen. Insbesondere Großstädte werden mehr und mehr zu „brodelnde[n] Dschungel[n] aus Wolkenkratzern, Neonschildern und Fast-Food-Ketten“[5]. Die Eigendynamik der Schnelligkeit lässt sich gerade dort immer deutlicher erkennen und sorgt im Laufe der letzten Zeit bei vielen für Kritik und Unzufriedenheit.

Als Gegenbewegung und Versuch die Geschwindigkeit in der Gesellschaft zu reduzieren, entwickelte sich deshalb seit den 1980er Jahren, erst in Europa dann weltweit, die Slow-Bewegung.

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Prinzip der Entschleunigung, das im Mittelpunkt der Slow-Bewegung steht. Sie soll einen Überblick über die Ansätze jener Bewegung und ihre Ziele geben. Zu diesem Zwecke werde ich zunächst eine kurze und komprimierte Bestandsaufnahme der modernen Gesellschaft in Bezug auf die stetig ansteigende Schnelligkeit vornehmen. Das darauffolgende Kapitel stellt das Prinzip der Entschleunigung, sowie den darauf beruhenden Ansatz der Slow-Bewegung dar und beleuchtet ihn anhand des Beispiels der Slow-Food-Organisation genauer. Darauf aufbauend folgen dann einige Überlegungen zu den Potentialen und Grenzen der Bewegung.

Die Seminararbeit beruft sich primär auf Internetquellen von Blogs, Vereinen und Organisationen sowie auf einige ausgewählte Veröffentlichungen zum Thema, da sich wissenschaftliche Literatur, die sich direkt mit der Bewegung auseinander setzt, bisher nur vereinzelt finden lässt.

2. Die Beschleunigung in den Industrienationen

„Die Mechanisierung und Rationalisierung der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert führte zu tiefgreifenden Veränderungen des [Arbeits-]alltags. Permanenter technischer und organisatorischer Wandel am Arbeitsplatz verlangte vielfältige Anpassungsleistungen […].“[6]

Ein Blick auf die Gesellschaft in den modernen Industrienationen macht den heutigen Leitgedanken im Alltag sichtbar: „Time is money“. Unser Lebensrhythmus ist immer schneller geworden. Die Temposteigerung betrifft nicht nur Maschinen, sondern auch die Menschen, die sich nach deren Takt richten müssen. An der Spitze der „High-Speed-Gesellschaften“ stehen unangefochten die USA, aus denen Fast Food und Drive-in, Over Night Service, Speeddating und Expresszustellungen stammen.[7]

Der Soziologe und Beschleunigungstheoretiker Hartmut Rosa von der Universität Jena behauptet in der Wissenschaftsdokumentation „Beschleunigte Welt“, alle relevanten technischen Erfindungen dienten dem Zeitsparen. Wir kommunizierten und reisten heute einhundertmal so schnell wie unsere Großeltern. Industrie und Wissenschaft habe scheinbar nur ein Ziel: Alles muss stetig schneller werden.[8]

An der Kasse im Supermarkt Schlange zu stehen, zu warten oder für eine bestimmte Zeit „offline“ zu sein, führt zu Unbehagen oder Nervosität. Wir denken, jeden Moment etwas Wichtiges zu verpassen und sind rastlos. Stillstand wird als eines der größten Übel unserer Zeit wahrgenommen. Ungewollte und nicht eingeplante Zeiteinbußen wie zum Beispiel bei einem Verkehrsstau führen zu einer „Zwangsentschleunigung“. Wir werden gegen unseren Willen ausgebremst und fühlen uns unserer kostbaren Zeit beraubt.

Das Prinzip Dinge beschleunigen zu können und das Tempo sowie die Bewegung und deren Richtung dabei zu bestimmen, gibt uns das Gefühl von Macht und Autonomie. Menschen der modernen Industrienationen haben oft das Gefühl nicht die Kontrolle über Veränderungen und deren Schnelligkeit zu haben. Das Resultat daraus ist unkontrollierte Bewegung. Hartmut Rosa nennt dies in seiner Abhandlung „Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung“ „rasenden Stillstand“. Er zeigt auf, dass Prozesse sozialer Beschleunigung und gesellschaftliche Erstarrung systematisch miteinander verknüpft sind.[9] Rosa vertritt in seiner Gesellschaftsanalyse die Ansicht „[…], dass die soziale Beschleunigung in der Moderne zu einem autodynamischen und unumkehrbaren Prozess geworden sei.“[10]. Wir leben in einer Tempogesellschaft, die stetig schneller wird.

3. Die Slow-Bewegung

Längst stellt sich die Frage, ob sich unser Leben wirklich immer weiter beschleunigen lässt. Viele Menschen sehnen sich nach einer langsameren Lebensweise, weil sie die Entfremdung in der Geschwindigkeit spüren. Der Druck dauerhaft erreichbar zu sein, ständig ein Ziel zu haben oder eine Verantwortung zu tragen wird für viele zu stark. Stress, sowie dadurch bedingte Krankheiten sind immer häufiger die Folge, so leidet über die Hälfte der Deutschen Erwerbstätigen unter starkem Termin und Leistungsdruck[11]. Immer häufiger verweigern sich Menschen daher dem Zeitdruck und versuchen ihr Leben zu entschleunigen. Doch was bedeutet Entschleunigung überhaupt?

Der Begriff „Entschleunigung“ stand im Jahre 2000 erstmals im deutschen Rechtschreibduden und bedeutet „gezielte Verlangsamung einer (sich bisher ständig beschleunigenden) Entwicklung, einer Tätigkeit o. Ä.“[12]. In der Praxis meint dies das absichtliche Herbeiführen von Verlangsamung beziehungsweise Verzögerung im Alltagsgeschehen.

Die Slow-Bewegung ist eine umfassende Lebensphilosophie in deren Mittelpunkt die Entschleunigung steht. Vor allem auf einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit der Umwelt wird hierbei die Aufmerksamkeit gelenkt. Statt immer mehr Gewinn in immer größerer Geschwindigkeit bei stetigem Wachstum, stehen bei der Slow Bewegung Qualität und Orientierung an den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen an erster Stelle.

Den Ursprung des Slow-Ansatzes stellt die Gründung der Slow-Food-Bewegung in Rom, Italien 1986 anlässlich einer Demonstration gegen die Eröffnung einer McDonald’s Filiale dar.[13]. Im Laufe der darauffolgenden Jahre entwickelten sich unter dem „Slow-Begriff“ einige Ideen und Überzeugungen, die alle das Ziel der Entschleunigung im Alltag verfolgen. Heute gibt es weltweit zahlreiche Organisationen und Einrichtungen die sich der Slow-Philosophie verschrieben und zu diesem Zwecke häufig „Slow-Manifeste“ veröffentlicht haben. Hierunter fallen zum Beispiel Slow-Cities (Cittaslow), deren Konzepte sich mit der umweltschonenden und nachhaltigen Stadtplanung beschäftigen[14], Slow- Parenting, das die naturbezogene individuelle Kindeserziehung, sowie den Versuch Kindern ihren Freiraum bei der eigenen Entwicklung zu lassen, proklamiert[15], oder die Slow-Sports Organisationen, die sich den nachhaltigeren, gesünderen und langsameren Sportarten wie Yoga oder Pilates verschrieben haben[16].

3.1 Slow-Food

Die weltweit verbreitetste Sparte der Slow-Bewegung, ist die Slow-Food- Organisation:

„Vier Jahreszeiten auf dem Teller, die Besinnung auf das gerade Verfügbare, Qualität vor Tempo, Genuss statt Gier und immer neue, überwältigende Geschmackserlebnisse dank der Schätze aus nächster Nähe […]“[17]

Auf Grund von zahlreichen Stressfaktoren und einem Mangel an Zeit im Alltag neigen heute viele Menschen dazu, Essen lediglich als eine Notwendigkeit zu betrachten. Viele essen „nebenbei, […]irgendwo zwischendurch, vielleicht vor dem Computer, oft sogar im Stehen, immer aber so schnell wie möglich.“[18] Der Genuss bleibt bei einer solchen Essgewohnheit, ebenso wie das Bewusstsein über den eigenen Körper und eine gesunde, vielfältige Ernährung auf der Strecke. So ist es nicht verwunderlich, dass das Land mit der weltweit Höchsten Dichte an Fast-Food Ketten auch den weltweit größten Anteil an übergewichtigen oder fettleibigen Menschen aufzuweisen hat: „[…] rund zwei Drittel aller US-Amerikanerinnen haben Übergewicht, fast die Hälfte dieser Gruppe gilt gar als adipös“.[19]

Die Slow-Food Organisation stellt das Ideal der regional, fair und umweltschonend hergestellten Lebensmittel und ihrer bewussten Verarbeitung dem industriell hergestellten, günstigerem Essen entgegen. Sie hat sich inzwischen in 150 Ländern etabliert und hat über 100 000 globale Unterstützerinnen, die sich für eine neuartige, nachhaltige Gastronomie und für umweltschonende Produktionsbedingungen in Landwirtschaft und Fischerei einsetzen. Slow Food wird sehr unterschiedlich ausgelegt. Manche Befürworterinnen der Bewegung wollen lediglich gesund essen, andere sehen in ihr ein politisches Konzept das beispielsweise eine Neuorientierung der EU Agrarpolitik beinhaltet.

Bewusstes Essen ist der Ausgangspunkt und soll wieder im Zentrum aller Überlegungen und allen Handelns stehen. Weltweit soll die Produktion der Lebensmittel und deren Genuss gut, sauber und fair sein.[20]

„Gut“ bedeutet im Sinne der Organisation „ein alltägliches, frisches, qualitativ hochwertiges und ausgezeichnet schmeckendes Lebensmittel, das die Sinne befriedigt und Teil unserer lokalen Kultur ist.“[21] „Gute“ Lebensmittel sollen keine künstlichen Aromen, Geschmacksverstärker und andere industrielle Nahrungsmittelzusätze enthalten.

„Saubere Lebensmittel“ werden im Einklang mit der Umwelt, den lebendigen Ökosystemen, in vorsorgender, verantwortungsvoller Weise hergestellt, verarbeitet, verteilt, zubereitet und konsumiert. Dabei soll die bio-kulturelle Vielfalt geschützt beziehungsweise vermehrt und auf das Wohlergehen der Tiere sowie die Gesundheit des Menschen geachtet werden.

Lebensmittel sind „fair“, wenn sie gerechte Bedingungen und Bezahlung für die Erzeugerinnen sowie erschwingliche Preise für die Verbraucherinnen widerspiegeln. Fairness bedeutet nicht nur einen respektvollen Umgang mit unseren Mitmenschen derzeit und im Hinblick auf künftigen Generationen, sondern umfasst auch eine wertschätzende Beziehung zur Natur.[22]

Der Gründer und Präsident der Slow-Food Bewegung Carlo Petrini, fasst das Slow-Food Manifest wie folgt zusammen: „ Slow-Food unites the pleasure of food with responsibility, sustainability and harmony with nature.”[23]

Zur Verwirklichung der Ziele gibt es weltweit zahlreiche Projekte wie zum Beispiel die „Arche des Geschmacks“ – ein Katalog von Nutztierrassen, Nutzpflanzen und Lebensmitteln, die vom Aussterben bedroht sind oder Seminare zur Sinnes- und Geschmacksbildung.

Um Produzentinnen, Händlerinnen und Verbraucherinnen miteinander in Kontakt zu bringen, organisiert Slow-Food lokal, national und international Märkte, Messen und Events. Jährlich findet zum Beispiel die Messe „Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe" in Stuttgart statt.[24] Slow Food bringt sich außerdem durch Kampagnen wie „Meine Landwirtschaft“ und „Ocean2012“ und den Dialog mit Entscheidungsträgerinnen in Politik und Wirtschaft in die gesellschaftliche Debatte um Agrar-, Fischerei-, Ernährungs-, Umwelt- und Verbraucherpolitik ein.[25]

[...]


[1] Zu Gunsten eines besseren Leseflusses wird in dieser Seminararbeit grundsätzlich die weibliche Form verwendet. Selbstverständlich sind damit beide Geschlechter gemeint.

[2] Manifest Slow Food

[3] Vgl.Pfrogner, Hermine.Die neue Lust am Essen.Vom Laster Nikotin und Fast-Life zu Lebensgenuss und Slow Food.Goldegg Verlag. Wien 2012, S.7

[4] Statistik über Anzahl der Smartphone-Nutzerinnen in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2014

[5] Honoré, Jean-Carl:Slow Life.Neue Kreativität und Lebensqualität durch die Verwirklichung von Eigenzeit.Riemann Verlag, München,2004, S.125

[6] Bluma, Lars/Uhl Karsten: Kontrollierte Arbeit, disziplinierte Körper?. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Industriearbeit im 19.und 20.Jahrhundert,transcript Verlag, Bielefeld 2012, S.3

[7] Vgl. Planet Schule Sendung: „Die Highspeed-Gesellschaft

[8] Vgl. Rosa, Hartmut in der Dokumentation „Beschleunigte Welt“

[9] Rosa, Hartmut: Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung .Umrisse einer neuen Gesellschaftskritik. Berlin, Suhrkamp 2012

[10] Pavelka, Paul. Rezension: Rasender Stillstand (H. Rosa, Weltbeziehungen; Suhrkamp). Sic et Non., [S.l.], v. 13, n. 2, jan. 2013

[11] Stressreport Deutschland 2012.Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden, A. Lohmann-Haislah, Hsg.: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

[12] Duden. Rechtschreibung und Wortkunde.7.Auflage. Dudenverlag

[13] Vgl.Miele,Mara (u.a.) The Practical Aesthetics of Traditional Cuisines: Slow Food in Tuscany

[14] Slow-City Bewegung Deutschland

[15] Lipman, Susan S.: Fed up with Frenzy.Slow Parenting in a fast moving world, Sourcebooks Inc. 2012

[16] Slow Sports Organisation Italien

[17] Pfrogner, Hermine.Die neue Lust am Essen.Vom Laster Nikotin und Fast-Life zu Lebensgenuss und Slow Food.Goldegg Verlag, Wien 2012, S.15

[18] Ebd. S.7

[19] Franffurter Rundschau am 23.09.2010

[20] Vgl. Slow-Food Austria

[21] Ebd.

[22] Ebd.

[23] Vgl. Slow-Food International

[24] „Markt des guten Geschmacks“ Die Slow-Food Messe

[25] Vgl.Slow-Food Deutschland

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Das Prinzip der Entschleunigung. Wie die Slow-Bewegung versucht, sich gegen die wachsende Schnelligkeit der Gesellschaft aufzustellen
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
2,0
Jahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V334770
ISBN (eBook)
9783668245372
ISBN (Buch)
9783668245389
Dateigröße
986 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Slow-Bewegung, Slow-Food, Entschleunigung, Schnelligkeit
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Das Prinzip der Entschleunigung. Wie die Slow-Bewegung versucht, sich gegen die wachsende Schnelligkeit der Gesellschaft aufzustellen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334770

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