E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“. Ein Detektivroman?


Hausarbeit, 2016

29 Seiten, Note: 2,0

Iwan Müller-Schmidt (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Fragestellung und Vorgehensweise
1.2 Entstehung und historischer Hintergrund

2 Hauptteil
2.1 „Das Fr äulein von Scuderi“ als Kriminal- bzw. Detektivroman
2.1.1 Notwendigkeit der Unterscheidung von Kriminal- und Detektivroman?
2.1.2 Zur Diskussion über die Einordnung als Detektivgeschichte
2.1.3 Besonderheiten der Erzählstruktur
2.2 Die Kunst der Dichterin Scuderi und des Goldschmieds Cardillac
2.2.1 Die Dichterin Scuderi
2.2.2 Cardillac - Künstlertum, Wahnsinn und Verbrechen
2.3 Weitere Überlegungen zur genremäßigen Einordnung
2.4 Justiz- und Gesellschaftskritik
2.4.1 Kritik an der Strafjustiz als Justizsatire
2.4.2 Bezüge zu Hoffmanns juristischer Berufstätigkeit und Rechtsauffassung
2.4.3 Der Kriminalroman als Medium für Gesellschaftskritik

3 Resümee

Literaturverzeichnis

Primärliteratur

Sekundärliteratur

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Vorgehensweise

Als zu überprüfende These wird hier folgende Behauptung aufgestellt:

„Das Fräulein von Scuderi“ kann zumindest im weiteren Sinne als Detektivgeschichte betrachtet werden. Allerdings sind bei dieser Erzählung gewisse Merkmale einer Detektivgeschichte nur unvollständig gegeben. Diesem „weniger“ steht ein „mehr als eine Detektivgeschichte“ gegenüber (z.B. „Prototyp eines gesellschaftskritischen Kriminalromans“).

Über Mangel an Literatur zum Thema kann kaum geklagt werden. „ Das Fräulein von Scuderi” wurde im Laufe der Jahrzehnte von vielen Autoren begutachtet. An der Diskussion haben sich neben Literaturwissenschaftlern auch Vertreter anderer Fachdisziplinen beteiligt und die Erzählung unter Blickwinkeln z.B. psychologischer, juristischer, religiöser, historischer gesellschafswissenschaftlicher Art unter die Lupe genommen. Auch die im Ausland erschienene Literatur erscheint beachtlich; im Rahmen dieser Hausarbeit wurde allerdings nur auf wenige englischsprachige Beiträge zurückgegriffen.

Ein Schwerpunkt der Betrachtungen wird auf die Diskussion über den Komplex „ Detektivroman” gelegt; jedoch soll des Weiteren der Multidimensionalität der von dem Multitalent E.T.A. Hoffmann (Schriftsteller, Jurist, Zeichner und Komponist) geschriebenen Erzählung Rechnung getragen werden. Der Inhalt dieses Werks E.T.A. Hoffmanns mag „gewichtiger erscheinen“ als „die Frage der literaturwissenschaflichen Etikettierung oder Einordnung “.[1] In dieser Hausarbeit soll aber auch die genremäßige Einordnung untersucht werden - einschl. der Problematik gesellschaftskritischer Kriminalromane. Auf die Einbeziehung des ein eigenständiges Thema bildenden Komplexes „Utopie “ wird verzichtet.[2] Bezüglich der Einordnung in ein literarisches Genre wird insbes. auch der Frage nachgegangen, inwieweit sich Deutungsmöglichkeiten im Hinblick auf „ Künstlerroman” und „ Justizsatire” ergeben. Im Hinblick auf die besondere Beachtung verdienenden Hauptfiguren Scuderi und Cardillac soll der Eigenschaft als Detektivin (bzw. was ihr daran möglicherweise fehlt) sowie der Rolle als Künstler, Wahnsinniger und Verbrecher ein besonderes Augenmerk gewidmet werden. Bei den Erörterungen soll u.a. auch untersucht werden, inwieweit Hoffmanns Erzählung die Funktion eines „Prototyps “ zuerkannt werden kann.

Neben der bekannten These Alewyns, Hoffmanns Erzählung sei „Prototyp der Detektivgeschichte“,[3] könnte man „Das Fräulein von Scuderi “ auch unter dem Gesichtspunkt betrachten, ob im Hinblick auf die Figur des wahnsinnigen Goldschmieds Cardillac ein „Prototyp eines Psychopathen in der Kriminalliteratur“[4] gegeben ist. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf „Das Fräulein von Scuderi“ als „Prototyp eines gesellschaftskritischen Kriminalromans “ gelegt werden: Wie in Kap. 2.4.3 erläutert wird, ist eine steigende Tendenz zur Nutzung des Kriminalromans als Medium zur Gesellschaftskritik zu verzeichnen. Dies lohnt einen Blick auf die Ursprünge.

Angesichts der Literaturfülle ist es natürlich, dass es recht unterschiedliche Standpunkte gibt. Der Sach- und Meinungsstand wird anhand einschlägiger Zeitschriftenartikel und Monographien sowie ggf. unter Bezugnahme auf den Text der Erzählung analysiert. Soweit es sinnvoll erscheint, werden insbes. bei konträren Einschätzungen eigene Stellungnahmen abgegeben. Im Resümee werden wesentliche Aspekte und Erkenntnisse dieser Hausarbeit zusammengefasst. Darüber reflektierend soll versucht werden, aus den gewonnenen Erkenntnissen eine Art Bilanz zu ziehen. Internetquellen wurden am 26.02.2016 überprüft. Im Hinblick auf Abkürzungen sei auf den Duden bzw. auf www.abkuerzungen.de verwiesen.

1.2 Entstehung und historischer Hintergrund

Die nachfolgenden Ausführungen zur Entstehung sowie zum historischen Hintergrund von E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ sollen dazu beitragen, die im Hauptteil erfolgenden Betrachtungen verständlicher zu machen. Hoffmanns zwischen März und Oktober 1818[5] verfasstes Werk erschien erstmalig im Herbst 1819 im Taschenbuch „ Der Liebe und Freundschaft gewidmet “ für das Jahr 1820. Es wurde dann 1820 in den 3. Band der Sammlung von Erzählungen und Aufsätzen „Die Serapions-Brüder“ aufgenommen, in die es sich harmonisch einfügte. Kennzeichnend dafür sind u.a. „die Vielfalt der Themen, der leichte Plauderton, die spannende Unterhaltung, die Vielseitigkeit der bunten Handlungen“.[6] In der im Zeitalter Ludwigs XIV. spielenden Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ werden auch die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse im Zeitalter des Absolutismus sowie „das Sittengemälde der Verbrechensmetropole Paris“ [7] widergespiegelt. Z.T. lagen der Erzählung reale Ereignisse im Paris des 17. Jahrhunderts zu Grunde. Hoffmann stützte sich u.a. auf Gayot de Pitavals „ Causes célèbres et intéressantes, avec les jugemens qui les ont décidées “ sowie weitere Quellen.[8] Trotz der Verwertung diverser Quellen ist die „poetische Signatur“ Hoffmanns aber unverkennbar und seine Erzählung insgesamt als „Eigenschöpfung“ zu werten.[9]

Hoffmanns Arbeit als Jurist in der nach den Karlsbader Beschlüssen[10] eingerichteten preußischen „Immediatkommission zur Ermittlung hochverräterischer Verbindungen und anderer gefährlicher Umtriebe “[11] wird zuweilen im Zusammenhang mit seiner Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ erwähnt.[12] Ein direkter Einfluss dieser Tätigkeit auf „Das Fräulein von Scuderi“ i st allerdings nicht gegeben. Kremer stellt hierzu zu Recht fest, dass dies im Hinblick auf die erst ein Jahr nach Fertigstellung der Erzählung erfolgte Berufung in die Immediat-Kommission ausgeschlossen ist.[13]

2 Hauptteil

2.1 „Das Fr äulein von Scuderi“ als Kriminal- bzw. Detektivroman

2.1.1 Notwendigkeit der Unterscheidung von Kriminal- und Detektivroman?

Hoffmanns Erzählung wird von einigen Autoren als Kriminalgeschichte bzw. Kriminalroman, von anderen Autoren hingegen als Detektivgeschichte bzw Detektivroman bezeichnet.[14] In der Forschungsliteratur wird eine Diskussion darüber geführt, ob eine Unterscheidbarkeit, eine annähernde Deckungsgleichheit oder gar Synonymität von Kriminal- und Detektivroman gegeben ist. Alewyn geht davon aus, dass Kriminal- und Detektivroman voneinander zu unterscheiden sind:

„Der Kriminalroman hatüberhaupt keine definierbare Grenze - außer gegenüber dem Detektivroman. Denn so nebelhaft die Konturen des Kriminalromans, so scharf sind die des Detektivromans. Das ist nicht eine Sache des Stoffs, sondern der Form [...] Der Kriminalroman erzählt die Geschichte eines Verbrechens, der Detektivroman die Geschichte der Aufklärung eines Verbrechens.“[15]

Eine gegenteilige Ansicht vertritt Gerber:

„Die Unterscheidung zwischen Kriminalroman und Detektivroman als zwei gleichberechtigten, klar voneinander unterschiedenen Gattungen ist eine Pseudodistinktion, die der Wirklichkeit nicht entspricht[...]. In Wirklichkeit haben wir hier vor uns einfach die Gattung des Kriminalromans, [...] in der sich das Hauptinteresse darauf konzentriert, wie ein Sleuth, oder mehrere, einen oder nur mehrere Verbrecher zur Strecke zu bringen.“[16]

Es muss in diesem Zusammenhang zur Kenntnis genommen werden, dass auch außerhalb der Forschungsliteratur offenbar keine Einigkeit bzw. Klarheit darüber herrscht, ob eine strikte Trennung von Kriminal- und Detektivroman zu erfolgen hat. So wird Edgar Allan Poes Werk „Die Morde in der Rue Morgue“ vom Bochumer Krimi-Archiv in der Kategorie „Die 119 besten Kriminalromane aller Zeiten“ aufgeführt.[17] Andererseits erscheint das gleiche Werk im dtv-Verlag unter dem Titel „Edgar Allan Poe Detektivgeschichten“.[18] Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund erscheint es zweifelhaft, inwieweit bzw. ob überhaupt eine scharfe Abgrenzung und Unterscheidbarkeit zwischen Kriminal- und Detektivroman möglich bzw. sinnvoll ist. Es soll daher der Ansicht Nitzsches von einer „relativen Synonymität “ gefolgt werden, d.h. eine Abgrenzung ist durchaus möglich, jedoch nicht immer erforderlich.[19] Nachfolgend werden in Bezug auf „Das Fräulein von Scuderi“ i.d.R. (jedoch nicht ausschließlich) die überwiegend gebräuchlichen Termini „Detektivroman“ bzw. „Detektivgeschichte “ verwendet - eine wertende Stellungnahme stellt diese terminologische Gebrauchsweise nicht dar.

2.1.2 Zur Diskussion über die Einordnung als Detektivgeschichte

Alewyns nachfolgend dargestellte diskussionsauslösende Stellungnahme, der (nur) ein Teil der in der Literatur vertretenen Auffassungen folgt, soll als Anknüpfungspunkt für die oben in Kap. 1.1 vorgestellte These und gleichzeitig als Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit den Argumenten der Befürworter und Gegner dienen. Alewyn vertritt die Auffassung, dass „Das Fräulein von Scuderi“ eine Detektivgeschichte ist. Er sieht darin folgende drei charakterische und ein weiteres fakultatives Element der Detektivgeschichte und führt diesen Gedankengang wie folgt aus:

„Erstens den Mord, beziehungsweise die Mordserie, am Anfang und dessen Aufklärung am Ende, zweitens den unverdächtigen Schuldigen, und drittens die Detektion, nicht durch die Polizei, sondern durch einen Außenseiter, ein altes Fräulein und eine Dichterin, dazu als viertes, zwar nicht obligates, aber doch ungemein häufiges Element, das versperrte Mordzimmer (locked room).“[20]

Weiter schreibt Alewyn, dass Hoffmanns Erzählung „fast ein Vierteljahrhundert vor E.A. Poes ,Murders in the Rue Morgue', mit denen nach bisheriger Ansicht die Geschichte des Detektivromans beginnt“ erschienen ist.[21] Zumindest konkludent weist Alewyn somit Hoffmanns Erzählung den Status eines „ Prototyp(en) der Detektivgeschichte “ zu.[22] Reinert zeigt auf, wie „das Unheimliche“ zu einer Verdichtung des Detektivischen beiträgt: „Allgegenwärtig ist allerdings das Unheimliche in seiner subjektiven Realisation sowie in der Erzählweise Hoffmanns; in beidem erweist sich diese Erzählung als eine vollendete Detektivgeschichte.“[23] Die Einordnung als Detektivgeschichte stößt jedoch in Teilen der Forschungsliteratur auf Widerspruch. Im Hinblick auf die Gattungsfrage meint Kanzog, dass „Das Fräulein von Scuderi“ „weder ausschließlich Kriminalgeschichte noch Detektivgeschichte“ sei:

„Sie entwickelt vielmehr eine kriminalistische Erzählform, die in ihrer kunstvollen Verwendung suggestiver Momente von eindringlicher Wirkung auf den Leser ist, sich aber zugleich einer schematischen Formbestimmung entzieht. Sie repräsentiert weniger einen Typus als einige typische Elemente der Kriminalgeschichte.“[24]

Einige Autoren sehen in Hoffmanns Erzählung Elemente einer Anti-Detektivgeschichte. So meint Psaar, dass „Das Fräulein von Scuderi“ als „Anti-Detektivgeschichte unter bewußter Benutzung des Kriminalschemas“ betrachtet werden kann.[25] Dementsprechend bezeichnet Reinert die Scuderi als „eine Art von Antidetektiv“.[26]

Gegen die Einordnung als Detektivgeschichte wird des Weiteren angeführt, dass die Scuderi nicht wie ein Detektiv planmäßig vorgehe. Auch geschehe die Entlarvung des Mörders nicht auf Grund von Scuderis Nachforschungen.[27] Schließlich spreche der Umstand gegen die Eigenschaft der Scuderi als Detektivin, dass sie in erster Linie die Rettung von Olivier erstrebt. Die Ermittlung des Mörders stelle sozusagen einen Nebeneffekt ihres Wirkens dar.[28]

Im Zusammenhang mit der detektivischen Seite der Tätigkeit Scuderis taucht auch die Frage nach dem - Verhältnis zwischen dem „Intuitiv-Ahnungsvollen zur formaljuristischen Wahrheitsprozedur“ auf[29] Es bestehen Zweifel, inwieweit man Ahnung und Intuition zu „detektorische(n) Qualitäten“ rechnen kann.[30] Anders als eine „ideale Detektivgestalt“ zeichnet sich die Scuderi jedenfalls nicht durch „unfehlbare Kombinationsgabe“ aus.[31] Kremer führt hierzu wie folgt aus:

[...]


[1] Heinz Müller-Dietz: E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ im (straf-)rechtsgeschichtlichen und kriminologischen Kontext. In: Hoffmann, E.T.A.: Das Fräulein von Scuderi. Erzählung aus dem Zeitalter Ludwigs des Vierzehnten (1918). Jur. Zeitgeschichte. Bd. 36. Berlin: de Gruyter 2010, S. 69.

[2] Vgl. Claudia Liebrand: Aporie des Kunstmythos. Die Texte E.T.A. Hoffmanns. Freiburg im Breisgau: Rombach 1996, S. 175ff.

[3] S.u. Kap. 2.1.2.

[4] Vgl. Joachim Linder: Kriminalanthropologie: Repräsentation von Kriminalität und Strafverfolgung in der Literatur. Studienbrief für den Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen. Hagen: FernUniversität 2015. S. 167, wonach „Jack the Ripper“ als „Prototyp des Psychopathen in der Literatur“ bezeichnet wird.

[5] Hans Ulrich Lindken: E.T.A. Hoffmann. Ritter Gluck. Der goldne Topf. Das Fräulein von Scuderi. Königs Erläuterungen und Materialien. 4. Aufl. Hollfeld: C. Bange Verlag 1989, S. 80f.

[6] Marion Bönnighausen: E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann / Das Fräulein von Scuderi. München: Oldenbourg 2005, S. 69. Vgl. Ilse Winter: Untersuchungen zum serapiontischen Prinzip E.T.A. Hoffmanns. The Hague/Paris: Mouton 1976.

[7] Detlef Kremer: Das Fräulein von Scuderi. In: E.T.A. Hoffmann: Leben - Werk - Wirkung. Hg. v. Detlef Kremer. 2. erw. Aufl. Berlin / Boston, Mass.: De Gruyter 2012, S. 316.

[8] Vgl. i.e. Bönnighausen: E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann / Das Fräulein von Scuderi, S. 71.

[9] Ingeborg Scholz: E.T.A. Hoffmann. Das Fräulein von Scuderi / Der goldne Topf. Interpretationen und unterrichtspraktische Vorschläge (= Analysen und Reflexionen, Bd. 57). Hollfeld: C. Bange Verlag 2007, S. 16ff.

[10] Vgl. hierzu i.e. Eberhard Büssem: Die Karlsbader Beschlüsse von 1819. Die endgültige Stabilisierung der restaurativen Politik im Deutschen Bund nach dem Wiener Kongreß von 1814 / 15. Hildesheim: Gerstenberg 1974.

[11] Bönnighausen: E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann / Das Fräulein von Scuderi, S. 69; vgl. Harald Lönnecker: Demagogenverfolgung. Aus: Lexikon zu Restauration u. Vormärz. Deutsche Geschichte 1815 bis 1848. Hg. v. Andreas Hofmann. In: historicum.net, 03.03.2011. URL: https://www.historicum.net/purl/237z49/ [31.01.2016].

[12] Vgl. Bernd Hesse: Die Kriminalerzählung „Das Fräulein von Scuderi“ als Spiegel des Richteramts E.T. A. Hoffmanns. In: Neue Juristische Wochenschrift 11 (2008), S. 698ff.

[13] Kremer: Das Fräulein von Scuderi, S. 317.

[14] Vgl. z.B. die Aufsatztitel von Gorski (1981) sowie Post (1976).

[15] Richard Alewyn: Anatomie des Detektivromans. In: Probleme und Gestalten. Essays. Hg. v. Richard Alewyn. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1983, S. 361ff.

[16] Richard Gerber: Verbrechensdichtung und Kriminalroman. In: Der Kriminalroman II. Zur Theorie und Geschichte einer Gattung. Hg. v. Jochen Vogt. München: Fink 1971, S. 413f.

[17] O.V.: Die 119 besten Kriminalromane aller Zeiten. In: Bochumer Krimi-Archiv. URL: http://www.krimilexikon.de/dkp/die119.html [20.02.2016].

[18] Edgar Allan Poe: Die Morde in der Rue Morgue. In Ders.: Detektivgeschichten. Neuübersetzung zum 200. Geburtstag des Schriftstellers am 19. Januar 2009. München: dtv Verlagsgesellschaft 2009, S. 7-59.

[19] Vgl. i.e. Enrico Nitzsche: Krimi auf der ganzen Welt - die ganze Welt im Krimi. Eine komparatistische Auseinandersetzung mit Krimis aus drei Kontinenten. Hamburg: Diplomica Verlag 2013, S. 5ff.

[20] Richard Alewyn: Ursprung des Detektivromans. In: Probleme und Gestalten. Essays. Hg. v. Richard Alewyn. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1983, S. 353f.

[21] Alewyn: Ursprung des Detektivromans, S. 354.

[22] Detlef Kremer: E.T.A. Hoffmann. Erzählungen und Romane. Berlin: Erich Schmidt 1999, S. 147.

[23] Claus Reinert: Das Unheimliche und die Detektivliteratur. Bonn: Bouvier Verlag Herbert Grundmann 1973. Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, Bd.139, 1973, S. 36.

[24] Klaus Kanzog: E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ als Kriminalgeschichte. In: Mitteilungen der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft 11 (1964), S. 1f.

[25] Werner Psaar: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi. In: Deutsche Novellen von Goethe bis Walser. Hg. v. Jakob Lehmann. Interpretationen für den Deutschunterricht. Bd. 1: Von Goethe bis C. F. Meyer. Königstein / Taunus: Scriptor Taschenbücher 1980. S. 100.

[26] Reinert: Das Unheimliche und die Detektivliteratur, S. 41.

[27] Gerhard R. Kaiser: E.T.A. Hoffmann. Stuttgart: Verlag J. B. Metzler 1988. S. 76; ähnlich auch Dietrich Naumann: Zur Typologie des Kriminalromans. In: Studien zur Trivialliteratur. Hg. v. Heinz Otto Burger. Frankfurt a.M.: Klostermann 1968, S. 239.

[28] Lothar Pikulik: Das Verbrechen aus Obsession. E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi (1819). In: Deutsche Novellen. Von der Klassik bis zur Gegenwart. Hg. v. Winfried Freund. München: Fink-UTB 1998, S. 56.

[29] Kremer: Das Fräulein von Scuderi, S. 322.

[30] Hartmut Mangold: Gerechtigkeit durch Poesie. Rechtliche Konfliktsituationen und ihre literarische Gestaltung bei E.T.A: Hoffmann. Wiesbaden: Deutscher Universitätsverlag 1989, S. 271 unter Bezugnahme auf Gisela Gorski: Das Fräulein von Scuderi als Detektivgeschichte. In: Mitteilungen der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft 27 (1981), S. 4ff.

[31] Gorski: Das Fräulein von Scuderi als Detektivgeschichte, S. 4f.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“. Ein Detektivroman?
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Modul L3 - Literarische Anthropologie
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
29
Katalognummer
V335319
ISBN (eBook)
9783668253513
ISBN (Buch)
9783668253520
Dateigröße
1057 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fräulein, scuderi, detektivroman, E.T.A. Hoffmann, Kriminalroman, fräulein scuderi, Hoffmann, detektiv, Detektivgeschichte, Fräulein von Scuderi
Arbeit zitieren
Iwan Müller-Schmidt (Autor), 2016, E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“. Ein Detektivroman?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335319

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