Datenjournalismus aus konstruktivistischer Perspektive

Sind Datenanalysemethoden die Grundlage für eine neue Objektivitäts-Hybris?


Bachelorarbeit, 2014

60 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung
1.1 Datenjournalismus - Mehr als ein Trend?
1.2 Stand der Forschung

2 Methodendiskussion
2.1 Das Experteninterview
2.1.1 Auswahl der Interviewpartner
2.1.2 Erstellung des Fragebogens
2.1.3 Analyse der Aussagen

3 Konstruktivismus als forschungsstrukturierende Theorieperspektive
3.1 Spielarten des Konstruktivismus: Gemeinsame Denkfiguren
3.2 Konstruktivismus in der Medien- und Kommunikationswissenschaft
3.2.1 Diskursgeschichte
3.2.2 Anwendung konstruktivistischer Konzepte in der medien- und Kommunikationswissenschaft
3.2.3 Diskursiver Konstruktivismus: Journalismus- und Wissenschaftskritik
3.2.4 Konstruktivistische Inspiration fur das Forschungsfeld Datenjournalismus

4 Experteninterviews
4.1 Kurzportraits der Experten
4.1.1 Derek Willis
4.1.2 Matt Waite
4.2 Zusammenfassung der Experteninterviews
4.2.1 Auseinandersetzung mit Datensatzen: Obligatorisch fur Journalisten
4.2.2 Datenjournalistische Methoden: Der Nutzen
4.2.3 Journalistische Expertise: Zentral im Datenjournalismus
4.2.4 Annaherung an die Wahrheit
4.2.5 Unbestechliche Computer
4.2.6 Autoritat von Daten
4.2.7 Methodologische Transparenz: Notwendigkeit und Motive der Unterlassung
4.2.8 Die Leser werden Transparenz fordern

5 Problematisierung des Datenjournalismus aus konstruktivistischer Perspektive: Test der Hypothesen anhand der Experteninterviews

6 Fazit

Literatur

Anhang

1 Einleitung

1.1 Datenjournalismus - Mehr als ein Trend?

Einen groBen Schub an Aufmerksamkeit bekam die Praxis des Datenjournalismus mit den Geschichten, die laut Simon Rogers, einem der prominentesten Autoren, nur mit Hilfe datenjournalistischer Mittel aus den Datensatzen der „Afghanistan war logs“ geschrieben werden konnten, die im Jahr 2010 uber die Plattform WikiLeaks veroffentlicht worden waren:[1] [2] [3],,The WikiLeaks releases on Afghanistan, Iraq and the US embassy cables; [...] reporting on all of those events was arguably only possible because of, and was irrevocably changed by, the existence of reporters whoe are not afraid of maths, know how to use a spreadsheet, work with the lates web visualization tools and - crucially - know what questions to ask.” Die Onlineformate der New York Times und des Guardian bereiteten, fur die Nutzer interaktiv zuganglich, zehntausende Dokumente auf.

Julian Assange, Mitbegrunder der WikiLeaks-Plattform, sah die neuartige Berichterstattung als eine notwendige Entwicklung des Journalismus in Richtung Wissenschaftlichkeit: ,,I want to set up a new standard: ‘scientific journalism.’ If you publish a paper on DNA, you are required, by all the good biological journals, to submit the data that has informed your research - the idea being that people will replicate it, check it, verify it. So this is something that needs to be done for journalism as well. There is an immediate power imbalance, in that readers are unable to verify what they are being told, and that leads to abuse.”[4]

Heute, so die Vertreter und Beforderer datenbasierten Berichtens, sei Datenjournalismus im Mainstream des Journalismus angekommen. „Ninety years later, publishing those sacred facts has become a new type of journalism in itself: Data Journalism. And it’s rapidly becoming part of the establishment.”[5] Da Datenjournalismus ohne in ausreichender, periodisch erstellter Menge der namensgebenden Daten unmoglich ist, spielen Initiativen von Staaten und Kommunen, ihre Regierungsgeschafte offenzulegen, und die Arbeit von Datenaktivisten wie der ,,Free our Data movement des Guardian eine groBe Rolle in der Verbreitung des Datenjournalismus.[6] Gleichzeitig wachst zudem die Anzahl der „Leakingplattformen“ wie WikiLeaks, auf denen zumeist geheime Regierungsdokumente der Offentlichkeit zuganglich gemacht werden.

Journalistenschulen wie die Poynter News University nutzen das Interesse an journalistischer Datenverarbeitung und richten zahlreiche Kurse ein, um dem Bedurfnis vieler Journalisten, mit dem Trend mitzuhalten, gerecht zu werden. Gleichzeitig allerdings, so Guardian- Chefredakteur Alan Rusbridger, weichten kostenlos verfugbare Mittel zum Berichten die traditionelle Funktionsteilung in der Gesellschaft zwischen Produzenten und Rezipienten auf, die heutige „Kommunikationsrevolution” der Digitalisierung und Verarbeitung von groBen Mengen von Daten sei vergleichbar mit der Erfindung des Buchdrucks und habe ein „Zersplittem“ des Joumalismus als vierte Gewalt in der Gesellschaft zur Folge.[7] [8] [9]

Fur die publizistikwissenschaftliche Betrachtung der Produzenten in dieser neuen Dynamik, der Journalisten, sind besonders die Haltungen und Ansichten, Motive und Beweggrunde zur Adoption grundsatzlich neuer Wege der Berichterstattung interessant. Die vorliegende Arbeit wirft in diesem Zusammenhang ein Schlaglicht auf die ideologischen Hintergrunde von Datenjournalisten. Unter der Fragestellung „Beeinflussen die Methoden des Datenjournalismus das Selbstbild von Journalisten in dem Sinne, dass sie an objektivere Berichterstattung glauben?“ wird in der Arbeit untersucht, inwiefem Datenjournalisten eine Art Uberzeugung teilen, mit sich wissenschaftlichen Standards annahernden Erhebungsmethoden einen besseren Zugriff auf eine in sich subjektunabhangige Realitat zu haben. Die wissenschaftliche Beantwortung der Fragestellung kann nach Faulstich am ehesten der Publizistikwissenschaft zugeordnet werden, da sie den Fokus der Arbeit auf die Pragmatik im Journalismus im Sinne einer Instanzenforschung richtet.[10]

In quantitativen Befragungen von Journalisten wies ein GroBteil der Befragten eine Affinitat zu realistischen Konzepten von Wirklichkeit auf: Zwar sei es schwierig, so die haufigsten Antworten, aber dennoch moglich und fur die Qualitat journalistische Produkte ausschlaggebend, durch den gewissenhaften Vergleich von medienexterner und abgebildeter Realitat Berichterstattung moglichst wirklichkeitsnah zu leisten.[11]

Letztlich befindet Simon Rogers, dass Datenjournalismus das Geschaftsmodell Joumalismus auf lange Sicht bewahren kann: „It represents a new role for journalists as a bridge and guide between those in power who have the data (and are rubbish at explaining it) and the public who desperately want to understand the data and access it but need help.“

Der deutsche Onlinejournalismus, im Speziellen der Spiegel Online, scheint nach Lorenz Matzat hinterhergehinkt zu haben. Der fehlende Mut der Verlage und Redaktionen zum Testen neuer Formate und die im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika dunn besiedelte Stiftungslandschaft fur Journalismus seien als Ursachen hierfur zu nennen.

Eine pragnante und kurze Definition fur den Begriff Datenjournalismus zu finden ist eine Herausforderung: Die vielen unterschiedlichen, unubersichtlichen Aspekte dieser journalistischen Praxis machen einen kurzen Umriss schwer. Zu unterscheiden ist Datenjournalismus jedoch in jedem Fall von Computer Assisted Reporting, einer seit mindestens zwei Jahrzehnten gebrauchlichen Methode: CAR, bei dem ein Computer beispielsweise Rechercheassistenz leistet, ist heutzutage in jeder Spielweise des Journalismus anzutreffen, daher nicht synonym mit Datenjournalismus zu nennen.[12] [13] [14]

Eine Gemeinsamkeit der Definitionen des Datenjournalismus ist indes die Dreiteilung der Praxis in Recherche- und Datenverarbeitungsmethoden sowie neuartige Erzahlweisen. Troy Thibodeauxs Definition befasst sich mit dem ersten Punkt: ,,Real data journalism comes down to a couple of predilections: a tendency to look for what is categorizable, quantifiable and comparable in any news topic and a conviction that technology, properly applied to these aspects, can tell us something about the story that is both worth knowing and unknowable in any other way.”[15]

Simon Rogers, Pionier der digitalen, datenverarbeitenden Berichterstattung beim britischen Guardian, erweitert die Rechercheinnovation durch die neuen Moglichkeiten, Geschichten zu erzahlen: „If data journalism is about anything, it’s the flexibility to search for new ways of storytelling.”[16] Paul Bradshaw, Journalistentrainer bei selbiger Zeitung, betont die Gleichgewichtung der drei Aspekte des Datenjournalismus: ,,It represents the convergence of a number of fields which are significant in their own right - from investigative research and statistics to design and programming.”

Nach Lorenz Matzat umfasst der Begriff in seiner griffigen, deutschen Defintion eine Kombination aus einem Recherche-Ansatz und einer Veroffentlichungsform: Ein oder mehrere maschinenlesbare Datensatze werden per Software miteinander verschrankt und analysiert - damit wird ein schlussiger und vorher nicht ersichtlicher informativer Mehrwert gewonnen. Diese Information wird in statischen oder interaktiven Visualisierungen angeboten und mit Erlauterungen zum Kontext, Angaben zur Datenquelle (bestenfalls wird der Datensatz mit veroffentlicht) versehen.“

1.2 Stand der Forschung

Die Redaktionsforschung des Pew Research Center befindet, dass wahrend groBe Nachrichtenunternehmen wie Time Inc. Und Tribune Co. Jobs abbauen, derzeit immer mehr hochqualifizierte, pramierte Journalisten von kleineren, an sozialen Medien orientierten und groBe Mengen von Daten verarbeitenden Online-Portalen (^digital native news“) wie Mashable.com oder BuzzFeed abgeworben werden.[17] [18] [19] [20]

Ein wachsendes Bedurfnis nach der Interpretation der in der heutigen Welt permanent und allseits gesammelten Daten macht es fur professionelle Journalisten wie fur Blogger attraktiv, sich mit Datenaufbereitung und -analysen auseinander zu setzen. Die Fahigkeiten fur die Suche und gewinnbringende Analyse von groBen Datenmengen sollten sich nach Ansicht von Hochschuldidaktikern angehende Journalisten in einer revidierten Journalistenausbildung aneignen konnen.[21]

„Policies“ von staatlichen Regierungen, Administrationsdaten generell der Offentlichkeit zuganglich zu machen, werden in der Literatur fur den Datenjournalismus als hilfreich erachtet.[22] [23] Diejenigen Redaktionen, die fur den Bereich des Datenjournalismus mit ausreichend Mitteln ausgestattet sind, unterhalten ein „Datenjournalismus-Team“, in dem die unterschiedlichen Bereich von Zugang und Aufbereitung der Daten, der Analyse, Interpretation und Projektmanagement arbeitsteilig organisiert sind.

Zum groBten Teil kostenlos online verfugbare Werkzeuge („tools“) wie Google Fusion Tables stehen Journalisten aber auch auBerhalb solcher Teams zur Verfugung, um Datensatze zu sortieren und Anwendungsmoglichkeiten zu schaffen. Das Bedurfnis moderner Redaktionen, Datenjournalismus mit moglichst niedrigen Personalkosten zu betreiben, stellt angehende und praktizierende Journalisten vor die attraktive Option, sich dem Datenjournalismus zu nahern.

Die Medienphilosophin Mercedes Bunz bewertet den Datenjournalismus als bedeutende Umwalzung von Wissensprozessen im Journalismus. Die Digitalisierung erfasse den Journalismus als Vorreiter informationsverarbeitender Berufsfelder als erstes und womoglich mit den groBten Auswirkungen: Die Miniaturisierung von Informationen habe eine bahnbrechende Beschleunigung von Wissensprozessen zur Folge, die sich in elementarem Sinne auf Berichterstattung auswirken wird.[24] [25] [26] [27] [28] [29] In einem sich wissenschaftlicher Vorgehensweisen annaherndem Journalismus ist das Testen der Datenquellen auf ihre Verlasslichkeit und der Ausbau journalistischer Transparenz durch die Einfuhrung von Belegen fur die Stichhaltigkeit von Behauptungen in Veroffentlichungen notwendig.

Letztlich lasse sich die politische Funktion der Journalisten, Geheimnisse uber Missstande aufzudecken, nur anhand von authentischen Quellen realisieren.

Die Wahl der theoretischen Perspektive der Arbeit fiel aufgrund der Auseinandersetzung mit Objektivitats- und Wirklichkeitsbegriffen auf den Konstruktivismus in Medien- und kommunikationswissenschaftlicher Spielweise. Theoriegeleitete Erkenntnisbestrebungen sind in der qualitativen Forschung eher selten anzutreffen, in einer Arbeit wie der vorliegenden kann eine Theorieperspektive jedoch durchaus nutzlich in der Bildung der forschungsstrukturierenden Hypothesen sein.

Aus der Perspektive des „diskursiven Konstruktivismus“ Bernhard Porksens werden im Anschluss an die Diskussion der verwendeten empirischen Erhebungsmethode in der vorliegenden Arbeit, des Experteninterviews mit anschlieBender Textinterpretation, der konstruktivistische Diskurs in der Medien- und Kommunikationswissenschaft kurz umrissen und die forschungsstrukturierenden Hypothesen vorgestellt, die auf Uberlegungen auf der Basis des „diskursiven Konstruktivismus“ aufgestellt werden.

Die von den hier interviewten Datenjoumalisten vertretenen Haltungen werden im daran anschlieBenden Kapitel zusammengetragen und im Analyseteil dem geisteswissenschaftlichen Verstehensprozess, strukturiert durch konstruktivistische Uberlegungen, unterzogen.

2 Methodendiskussion

2.1 Das Experteninterview

Die empirische Befragungsmethode des Leitfadeninterviews, in der Arbeit in der Form des Experteninterviews verwendet, besteht aus am Erkenntnisziel orientierten und in ihrer Reihenfolge strategisch gegliederten Fragen an ein Gegenuber, deren explizite Formulierung erst im Interview mit einem ausgewahlten Experten eine feste Form findet. Der Verzicht dieser Methode auf explizite, leitende Regeln macht indes eine genaue Dokumentation der Vorgehensweise notwendig. Geeignet ist diese Art der Befragung laut Literatur zur Rekonstruktion und anschlieBenden geistes- oder sozialwissenschaftlichen Erklarung von sozialen Prozessen und der Untersuchung von Ansichten und Motiven.

Die bis auf die Reihenfolge der Fragen und die erwunschten Wechselwirkungen zwischen den Fragen nicht weiter festgelegten Leitfadeninterviews profitieren der Methodenliteratur zufolge von ihrer Offenheit: Spontane Zwischen- und Verstandnisfragen und die erwunscht ausfuhrlichen und detaillierten Antworten der Gesprachspartner sind hier moglich, da kein vorgegebenes Antwort- oder Frageschema verwendet wird.

Um den „Fluss“ des Interviews und damit seine der naturlichen Kommunikation eines Gesprachs angenaherte Form zu verbessern und dem Erkenntnisinteresse zutragliches Nachfragen zu ermoglichen, ist seitens des Interviewers eine gewisse Vertrautheit mit dem Forschungsgegenstand vorausgesetzt.

Gleichzeitig aber lasst sich uber das Interview mit einem Experten auch ein Zugang zu einem fremden Feld mit vergleichsweise gunstiger Forschungsokonomie in puncto Aufwand schaffen: Die Dichte der Informationsgewinnung und die haufig anzutreffende Auskunftsbereitschaft von Experten macht die Methode des Leitfadeninterviews in jenen Forschungszusammenhangen in der Kommunikations- und Medienwissenschaft zu einer[30] [31] [32] [33] [34] [35] beliebten Wahl, deren Ziel nicht representative Erhebungen, sondern die genaue Aufzeichnung einer Fulle von Details ist. Besonders geeignet ist diese Methode daher auch laut Purer fur Explorations- und Pilotstudien.[36] [37] [38] [39]

In einem erfolgreich etablierten Gesprachsfluss soll der Charakter des Interviews einer wissenschaftlichen Erhebung allmahlich verschwinden. Die in anderen Forschungsmethoden der Erhebung vorgeschaltete Operationalisierung von Begriffen geschieht nach Glaser/Laudel durch den „naturlichen“ Gesprachscharakter des Interviews „on the fly“: Wahrend des Interviews bewaltigt der Interviewer anhand des im Vorfeld erstellten Leitfadens, der theoretische Voruberlegungen widerspiegelt, eine „permanente, spontane Operationalisierung“. Der Gultigkeit, der Validitat der Methode kommt dies nach Purer zu Gute, da sich die Aussagen der Gesprachspartner weniger dem sozial Erwunschten, sondern eher ihren tatsachlichen Meinungen und Ansichten annahern, die sie in anderen Kontexten, in denen sie nicht die Rolle einer wissenschaftlich genutzten Quelle von Informationen spielen, ebenfalls vertreten wurden.

Durch den uber das Forschungsobjekt gut informierten Interviewer, der ein Gesprach in die Richtung eines bestimmten Erkenntnisinteresses leitet und mit gesprachsfordernden, (para-) sprachlichen AuBerungen in Gang halt, wird der Eindruck erweckt, es bei den Experteninterviews mit einer fur Reaktivitat besonders anfalligen Erhebungsmethode zu tun zu haben. Nach Bernhard Porksen ist dies aus konstruktivistischer Sicht bei Befragungen aller Art unausweichlich: ,,Den Beobachter vermag man nicht einfach, nur weil dies programmatisch gefordert wird, aus dem Erkenntnisprozess herauskurzen; er stellt auch in strikt standardisierten Forschungsprozessen unvermeidlich jene GroBe dar, die sich nicht eliminieren lasst.“[40]

Andererseits sorge eine personliche Involviertheit in die Erhebung fur Authentizitat der Ergebnisse und eine leichtere Rekonstruktion der Selbstbetrachtung des Gegenubers.[41]

Der Frage, inwiefern sich die Methoden von dem Problem der Reaktivitat befreien lassen oder von ihren geistes- und sozialwissenschaftlichen, erkenntnistheoretischen Wurzeln trennen lassen, wird hier nicht nachgegangen. Stattdessen halt sich die Arbeit an die Ansicht Siegfried J. Schmidts, dass fur konstruktivistische Forschung einerseits keine neue Methodologie von Noten ist, besondere Sorgfalt allerdings der kritischer Reflexion der verwendeten Methoden, der forschereigenen Epistemologie und der Ergebnisse am Ende des Forschungsprozesses gelten muss.[42] [43]

2.1.1 Auswahl der Interviewpartner

Die Auswahl der Interviewpartner wurde unter Berucksichtigung der von Glaser und Laudel aufgestellten Kategorien getroffen, die eine erfolgreiche Erhebung mittels Experteninterview zum Zweck eines bestimmten Erkenntnisgewinns sichern sollen: Zunachst sorgten die Aspekte der Verfugbarkeit bzw. der Gesprachs- und Informationsbereitschaft fur eine quasi automatische Vorauswahl. AnschlieBend wurden aus den verbleibenden, gesprachsbereiten Experten jene ausgewahlt, deren Expertise unter Berucksichtigung der Ergebnissicherung durch die Triangulation verschiedener Quellen dem Erkenntnisgewinn zutraglich eingeschatzt wurde. Letztlich wurde die Anzahl der Interviews aus forschungsokonomischen Grunden auf zwei Expertengesprache begrenzt.[44]

2.1.2 Erstellung des Fragebogens

Die Erstellung des Leitfadens fur die Experteninterviews und die vorlaufige Formulierung der erst im Gesprach explizit formulierten Fragen wurde einerseits anhand der theoriegeleiteten Annaherung an das empirische Forschungsfeld und der daraus hervorgegangenen Hypothesen und andererseits anhand der vier Funktionsdimensionen nach Glaser und Laudel erarbeitet:

Aus inhaltlicher Hinsicht wurden erstens sowohl Faktfragen, die Erfahrungen und Hintergrundwissen beleuchten sollen, als auch Meinungsfragen verwendet, die eher auf die Motive, Wertvorstellungen und Ziele des Gegenuber abzielen.[45]

Gegenstandbezogene Fragen sollen zweitens den Gesprachspartner mit hypothetischen Forschungsvermutungen konfrontieren, sprachlich gestaltet allerdings moglichst ohne das Forschungsinteresse permanent sichtbar zu machen.[46]

Drittens wurde mit der Formulierung der Leitfragen auf die angestrebte Gestaltung der Antworten in der Form von zu Erzahlungen im Detail motivierenden Fragen abgezielt.[47] Mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantwortende Fragen wurden dazu gezielt vermieden. Durch das tatsachlich sehr hohe Mitteilungsbedurfnis der Interviewpartner ware die Erhebung allerdings in der Ruckschau auch an kurzen Fragen vermutlich nicht gescheitert.

SchlieBlich wurden die Leitfragen viertens in einer spezifischen Reihenfolge geordnet und in einer bestimmten Weise umformuliert, die einer Gesprachsfuhrungsstrategie wie Einleitungs-, Uberleitungs-, Irritations-, und Hauptfragen zur Erhebung gemaB dem Erkenntnisinteresse dienen.[48]

Der den Interviews zugrunde liegende Leitfaden wurde auf die ausgewahlten Interviewpartner angepasst, ohne jedoch eine gewisse Vergleichbarkeit der Aussagen zu gefahrden: Nachdem klar wurde, welche Interviewpartner zur Verfugung stehen, wurden die Fragebogen zunachst im Vorfeld um einige wenige Frageaspekte zur sozialen und professionellen Umwelt der Gesprachsgegenuber angepasst und wahrend der Gesprache weiterhin via ,,Einstellen auf den Gesprachspartner“ und „Aktives Zuhoren“ individualisiert.[49]

2.1.3 Analyse der Aussagen

Die Auswertung und Analyse der Experteninterviews in dieser Arbeit basiert in Grundzugen auf der qualitativen Inhaltsanalyse nach Glaser und Laudel. Aus forschungsokonomischen Beweggrunden wurde diese Methode jedoch in ihrem Umfang fur die Arbeit angepasst: Mithilfe eines in der theoriegeleiteten Untersuchung des Forschungsfeldes angepassten Suchrasters werden relevante AuBerungen in offener, nicht weiter dokumentierter Weise kodiert, um dann in freier Interpretation analysiert zu werden.[50] Das offene Kategoriensystem des Suchrasters ermoglicht die Untersuchung von Merkmalsauspragungen ohne Codes und Skalen im Vorfeld festlegen zu mussen und erlaubt, komplexe Zusammenhange verstehend zu bearbeiten.[51] [52] [53]

Auf „manifeste“ Inhalte der Kommunikation in einer Inhaltsanalyse abzuheben, ware aus der fur die Arbeit gewahlten konstruktivistischen Perspektive aufgrund einer nicht anzunehmenden singularen Bedeutung von Text inkonsistent: Letztlich sollen statt objektiver Fakten Ansichten unter Berucksichtigung deren Kontingenz interpretiert, nicht abgebildet werden.

3 Konstruktivismus als forschungsstrukturierende Theorieperspektive

3.1 Spielarten des Konstruktivismus: Gemeinsame Denkfiguren

Unter dem Begriff Konstruktivismus lasst sich nach Siegfried J. Schmidt im Allgemeinen weder ein festes Theoriegebaude noch eine Gruppe von Wissenschaftlern mit homogenen Ansichten zusammenfassen, sondern vielmehr ein gemeinsamer Diskurs unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen, die die erkenntnistheoretischen Pramissen in puncto Realismus und objektiver Erkenntnis ihrer eigenen Forschungstraditionen in Frage stellen.[54]

Bernhard Porksen fasst sein Verstandnis von Konstruktivismus pragmatisch zusammen, denn hier wird der Wechsel der Perspektiven und Beobachtungsweisen als ein Denkstil vorgeschlagen, der dabei hilft, so genannte Gewissheiten, letzte Wahrheiten, groBe und kleine Ideologien so lange zu drehen und zu wenden, bis sie unscharfe Rander bekommen - und man mehr sieht als zuvor.“[55]

Vertreter des Konstruktivismus nehmen nach Porksen damit die schwierige Position zwischen Anhangern des Realismus, die bewusstseinsunabhangige, hochstens zu entschleiernde ontische Realitat und Wahrheit fur gegeben halten, und dem Solipsismus, deren Vertreter Postulate formulieren, die Beweise der Existenz der bewusstseinsunabhangigen AuBenwelt ablehnen.[56] [57]

Zu den Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen, deren Heimat unter anderem biologisch-naturwissenschaftliche, psychologische, kybernetische oder wissenssoziologische Forschungstraditionen sind und die konstruktivistische Zweige ausgebildet haben, gehoren Themen wie die Betrachtung von Beobachtungen, Strukturdeterminiertheit und Systemtheorien und das Ziel, die als prozessual verstandene Entstehung von wahrgenommener Wirklichkeit zu beobachten und herauszuarbeiten.

Ihr ,,kleinster gemeinsamer Nenner“ in puncto Konstruktivismus lasst sich nach Schmidt wie folgt formulieren: In einer kognitiv-sozial definierten Welt werden individuelle Operationen und deren Bedingungen relevant: Statt mit „Was“-Fragen nach den Objekten der Prozesse werden „Wie“-Fragen fruchtbringend bei der Suche nach Ruckschlussen, anhand welcher Elemente die Konstruktion sozialer Wirklichkeit geschieht.

Als Vertreter einer Theorie oder vielmehr Denkschule der Beobachtung zweiter Ordnung, d.h. als Beobachter von Beobachtern, Akteuren und Kommunizierenden, bemuhen sich Konstruktivisten um die Analyse und Interpretation dieser zwar willkurlichen, aber oftmals gesetzmaBigen Wirklichkeitskonstruktion anhand des Prinzips der Beobachterrelativitat:[58] [59] „Jede Erkenntnis ist nur eine Beobachtung und ist relativ zu den Kategorien eines bestimmten Beobachters.“[60]

Die Erstellung solcher Kategorien ist fur das Subjekt schlicht notwendig, da es die Wirklichkeit, ob man ihre Existenz nun abstreitet oder befurwortet, aus konstruktivistischer Sicht nicht in Ganze verarbeiten kann. Die Unterscheidungsoperationen allerdings, die fur das Aufstellen der Wahrnehmungskategorien vorgenommen werden mussen, weisen eine Bewertung der einen Reizelemente als relevant, anderer Elemente als weniger relevant auf:[61] Notwendigerweise wird nun der groBer Teil der „Restwelt“ ausgeblendet und der, etwas euphemistisch betitelte, „blinde Fleck“ der Wahmehmung entsteht.[62]

Die Betrachtung der Wahl dieser Kategorien und den darin enthaltenen, bewussten oder unbewussten Unterscheidungen von wahrgenommen Elementen der Realitat, die letztlich fur die Beimessung von Bedeutung durch das Subjekt relevant sind, lasst aus konstruktivistischer Sicht Ruckschlusse auf die individuellen Wahrnehmungsoperationen eines Subjekts zu. Jene Unterscheidungen beruhen also auf individuellen Bewertungen von Relevanz und haben zur Folge, dass manche Reize in den Vordergrund der Wahrnehmung rucken und andere nicht. Physisch und psychisch limitiert kann ein Subjekt nicht die Realitat, ob es sie nun gibt oder nicht, in ihrer Ganze verarbeiten.[63]

Bernhard Porksen betont in diesem Zusammenhang den pragmatischen Nutzlichkeitscharakter des Konstruktivismus fur jedwede wissenschaftliche Forschung als „produktive Heuristik“: Die Unzuganglichkeit oder Non-Existenz einer ontologisch subjektunabhangigen Realitat halt konstruktivistische Forscher nicht notwendigerweise davon ab, statt dem Wesen von Dingen das Entstehen von sozialen und kognitiven Wirklichkeitskonstruktionen und deren Bedingungen zu untersuchen.[64] Konstruktivistische Konzepte sollen in einem „Anregungsverhaltnis“ zwischen dem Erkenntnisinteresse und der durchgefuhrten Untersuchung stehen.[65]

Der Radikale Konstruktivismus nach Ernst von Glasersfeld, dessen Anhanger in dem Konzept einen Paradigmenwechsel fur alle Wissenschaftszweige vermuteten, indes schlieBt mit dem Ziel der Untersuchung von Voraussetzungen und Mechanismen kognitiver und kommunikativer Wirklichkeitskonstruktion an eine alte philosophische Auseinandersetzungstradition an: Die zentrale Stellung des Subjektes in seiner individuellen Erlebniswelt bedingt die Existenz von so vielen Realitaten, wie es Subjekte gibt.[66] Konstruktivisten sehen in diesem Zusammenhang ihre Aufgabe darin, den Eindruck, in einer gemeinsamen Wirklichkeit zu leben, zu untersuchen.[67]

Aus dem den Denkstil widerspiegelnden Schreibstil der Konstruktivisten soll im Idealfall, so Bernhard Porksen, der Charakter des Denkansatzes als „eye-opener“[68] also zur grundsatzlich neuen Wahrnehmung befahigender Denkschule hervorgehen. Der Konstruktivismus soll in der Forschung keine neuen, allgemeingultigen Paradigmen und Vorannahmen installieren sondern in der Akzeptanz der Beobachterabhangigkeit jeder Erkenntnis die Formulierung von flexiblen, offenen, bearbeitbaren Thesen ermoglichen.[69] [70] [71]

Im Allgemeinen wird, so Glasersfeld und Porksen, ein (individueller, journalistischer) objektiver Zugriff auf, oder sogar das bloBe Vorhandensein der Realitat in Frage gestellt, da die selbstreferenziell wahrnehmenden Individuen nur innerhalb ihrer ganz eigenen Unterscheidung zur AuBenwelt die Moglichkeit zur sicheren Erkenntnis haben. Der Begriff der Selbstreferenzialitat stammt aus der Hirnforschung: ,,Die Kriterien fur Bedeutungshaftes entstammen vielmehr stets dem System selbst, auch wenn sie bei individuellem Lernen oder im Laufe der Evolution in Auseinandersetzung mit der Umwelt gewonnen werden. Dies ist die grundsatzliche Selbstreferenzialitat [...] des kognitiven Systems.“

3.2 Konstruktivismus in der Medien- und Kommunikationswissenschaft 3.2.1 Diskursgeschichte

Die Idee, eine vom Subjekt unabhangige Realitat anzuzweifeln und daraus einen Skeptizismus gegenuber Aussagen zu entwickeln, die sich der Wahrheits- und Realitatstreue brusten, ist aus philosophiegeschichtlicher Sicht keine Neuheit: Schon vorchristliche Skeptiker befassen sich mit dem Subjekt als einzigem sicheren Anhaltspunkt fur Erkenntnis.

Daraus entwickelt sich eine philosophische Tradition, die sich bis in die Moderne fortsetzt. Allerdings, so Porksen, kann von einer konstruktivistischen Tradition durch die historisch- und sozio-kulturellen Hintergrunde der einzelnen Autoren nicht gesprochen werden, vielmehr lassen sich ahnliche Ansatze unter dem Stichwort des „epochenspezifisch begrundeten Skeptizismus“ zusammenfassen.

Das Anliegen der Konstruktivisten aus der Forschungstradition der Kommunikations- und Publizistikwissenschaft, besonders Siegfried Weischenbergs, war nach Scholl die Revision der kulturpessimistischen, auf die Verzerrung der Realitat abhebenden Journalismusforschung in den 1970er und 1980er Jahren. Die Konstruktionsregeln des Journalismus sollten aufbereitet werden, um Kritik an Einflussfaktoren auf das Berufsfeld wie Arbeitsprozesse, Sozialisation und Ethik uben zu konnen.[72] [73] [74] [75]

Nachdem Diskussionen um den Radikalen Konstruktivismus Glasersfelds im Funkkolleg „Medien und Kommunikation“ 1991/1992 rund um die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fur Publizistik und Kommunikationswissenschaft erhitzt gefuhrt worden sind, betrieben Siegfried Weischenberg und Armin Scholl in der ersten Halfte der 1990er Jahre Bemuhungen, den systemtheoretischen Funktionsaspekt des Subsystem Journalismus auf die Konzepte des Radikalen Konstruktivismus zu ubertragen: Durch die Strenge der Beobachterabhangigkeit in den Konzepten der letzteren Denkschule negieren die Autoren so jeglichen Zugriff auf eine objektive Darstellung der Realitat im Journalismus. Objektivitat wird zur „Wahnvorstellung“, Beobachtungen ohne Beobachter machen zu konnen und von einer berufsbefahigenden Pramisse zur „operativen Fiktion“

[...]


[1] Vgl. Rogers (2013): S. 43 und S. 78.

[2] Ebd.: S. 30.

[3] Vgl. Beckedahl (2011).

[4] Khatchadourian (2010).

[5] Rogers (2013): S. 10.

[6] Ebd.: S. 33.

[7] Vgl. Beckedahl (2011).

[8] Quelle: Homepage der Poynter News University (URL:

https://www.newsu.org/search/node/data%20journalism [Abgerufen: 08.09.2014]).

[9] Vgl. Rusbridger (2010).

[10] Vgl. Faulstich (2004): S. 183 und Faulstich (2004): S. 187.

[11] Vgl. Porksen (2006): S. 25.

[12] Rogers (2013): S. 43.

[13] Vgl. Beckedahl (2011).

[14] Vgl. Thibodeaux (2011) und Beckedahl (2011).

[15] Thibodeaux (2011).

[16] Rogers (2013): S. 22.

[17] Vgl. Bradshaw (2010).

[18] Dietrich (2010).

[19] Vgl. Pew Research Center (2014): S. 2f.

[20] Vgl. Meckel/Fieseler/Grubenmann (2012): S. 8.

[21] Vgl. Ebd.

[22] Vgl. Ebd.: S. 9.

[23] Vgl. Ebd.

[24] Vgl Meckel/Fieseler/Grubenmann (2012): S. 9.

[25] Vgl. Ebd.: S. 10.

[26] Vgl. Bunz (2011).

[27] Vgl. Ebd.

[28] Vgl. Ebd.

[29] Vgl. Glaser/Laudel (2010): S. 31.

[30] Vgl. Glaser/Laudel (2010): S. 37.

[31] Vgl. Purer (2003): S. 540 und Faulstich (2004): S. 189.

[32] Vgl. Glaser/Laudel (2010): S. 13.

[33] Vgl. Purer (2003): S. 540.

[34] Vgl. Ebd.: S. 541.

[35] Vgl. Bogner/Littig/Menz (2009): S. 8f.

[36] Vgl. Purer (2003): S. 540.

[37] Vgl. Glaser/Laudel (2010): S. 112 und S. 115.

[38] Vgl. Purer (2003): S. 541 und Glaser/Laudel (2010): S. 113.

[39] Vgl. Glaser/Laudel (2010): S. 112.

[40] Porksen (2006): S. 107.

[41] Vgl. Porksen (2006): S. 112.

[42] Vgl. Porksen (2006): S. 109.

[43] Vgl. Glaser/Laudel (2010): S. 117.

[44] Vgl. Ebd.: S. 118.

[45] Vgl. Ebd.: S. 123.

[46] Vgl. Ebd.: S. 123.

[47] Vgl. Ebd.: S. 124 und S. 132.

[48] Vgl. Glaser/Laudel (2010): S. 127 und S. 145.

[49] Vgl. Ebd.: S. 117, S. 150, S. 173 und S. 178.

[50] Vgl. Ebd.: S. 200f.

[51] Vgl. Ebd.: S. 200.

[52] Vgl. Porksen (2006): S. 111.

[53] Vgl. Ebd.: S. 118.

[54] Vgl. Schmidt (1994): S. 4 und Porksen (2006): S. 27.

[55] Porksen (2006): S. 9.

[56] Vgl. Ebd.: S. 27.

[57] Vgl. Schmidt (1994): S. 4 und Porksen (2006): S. 28.

[58] Vgl. Schmidt (1994): S. 5.

[59] Vgl. Schmidt (1994): S. 5.

[60] Porksen (2006): S. 39.

[61] Vgl. Ebd.: S. 40.

[62] Vgl. Ebd.: S. 40f.

[63] Vgl. Ebd.

[64] Vgl. Ebd.: S. 38.

[65] Vgl. Scholl (2011): S: 445 und Porksen (2006): S. 67.

[66] Vgl. Schmidt (1994): S. 6 und Porksen (2006): S. 37.

[67] Vgl. Schmidt (1994): S. 10

[68] Vgl. Porksen (2006): S. 22.

[69] Vgl. Ebd.: S. 22.

[70] Vgl. Schmidt (1994): S. 7f.

[71] Ebd.: S. 9.

[72] Vgl. Porksen (2006): S. 30.

[73] Vgl. Scholl (2011): S. 446 und Porksen (2006): S. 30.

[74] Vgl. Scholl (2011): S: 448.

[75] Vgl. Porksen (2006): S. 46.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Datenjournalismus aus konstruktivistischer Perspektive
Untertitel
Sind Datenanalysemethoden die Grundlage für eine neue Objektivitäts-Hybris?
Hochschule
Universität Trier  (Medien- und Kommunikationswissenschaft)
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
60
Katalognummer
V341062
ISBN (eBook)
9783668316065
ISBN (Buch)
9783668316072
Dateigröße
883 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Journalismus, Daten, Snowden, Edward, Datenjournalismus, Statistik, Berichterstattung, Digital, Datenverarbeitung, Journalistik, Ideologie, Konstruktivismus, konstruktivistisch, Medien, Medienkritik, Journalismuskritik, Ethik, Medienethik, Journalistische Ethik, Medienwissenschaft
Arbeit zitieren
Wilke Bitter (Autor), 2014, Datenjournalismus aus konstruktivistischer Perspektive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341062

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