Wortarten des Deutschen und Russischen. Ein Vergleich


Hausarbeit, 2013

26 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Geschichtlicher Rückblick der Wortartenlehre

2. Zum Begriff der Wortarten

3. Kriterien für die Wortartenklassifizierung
3.1. Semantische Kriterien
3.2. Syntaktische Kriterien
3.3 Morphologische Kriterien

4. Die Wortarten im Einzelnen
4.1 Flektierbare Wortarten
4.2 Unflektierbare Wortarten

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

In der Geschichte der Sprachwissenschaft ist es von alters her üblich, den Wortbestand einer Sprache nach Wortarten zu klassifizieren. Seit über 2000 Jahren bewegt sich die Wortartenlehre im Spannungsfeld widerstreitender Anforderungen. Ein grundsätzliches Problem, das vor jeder Grammatikbeschreibung klar zu stellen ist, ist das der Einteilung der Wortarten. Die Frage, nach welchen Kriterien die Wortarten eingeteilt und abgegrenzt werden sollen, stellt für die gesamte Linguistik eine Reihe von zahlreichen Schwierigkeiten dar.

Für jede Einzelsprache sind die Kriterien für die Wortartengliederung spezi- fisch, also nicht universell. Auch innerhalb der Einzelsprachen kann die Wortarten- einteilung aufgrund verschiedenartiger Abgrenzungs- und Organisationskriterien nach der Anzahl der angesetzten Wortarten und deren Benennung stark variieren. Für die deutsche Sprache existieren von zwei bis zu mehrere Dutzend Wortartensysteme, die sich in Bestimmung und Bezeichnung der Wortarten stark voneinander unter- scheiden.

In der vorliegenden Arbeit soll das traditionelle System der Wortarten des Deutschen aus kontrastiver Sicht mit dem des Russischen behandelt werden. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, um Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen den Wortarten beider Sprachen herauszuarbeiten und zu zeigen, welche Probleme daraus erwachsen, dass im Russischen andere Grenzen zwischen Wortarten als im Deutschen gezogen werden können.

Zur Beginn meiner Arbeit wird zunächst ein Abriss über die geschichtliche Entwicklung der Wortartenlehre vorgestellt. Kapitel 1 beschreibt in Grundzügen das Konzept der Wortarten als solches in seiner Herausbildung, Entfaltung und Tradie- rung. Die begrifflichen Grundlagen und allgemeine Problematik des Wesens der Wortarten werden im zweiten Kapitel vermittelt. Kapitel 3 befasst sich mit der Be- trachtung der Klassifikationskriterien und stellt deren Vor- und Nachteile heraus. Dabei wird analysiert, nach welchen Kriterien sich die Worte der Deutschen und Russischen Sprache voneinander abgrenzen lassen und welche speziellen Probleme damit verbunden sind. Gegen Ende der Hausarbeit werden spezifische Besonderhei- ten der einzelnen Wortarten des Deutschen ausfindig gemacht und denen des Russi- schen gegenübergestellt.

1. Geschichtlicher Rückblick der Wortartenlehre

Die Klassifizierung der Wörter nach Wortarten (‚méros lógou‛, ‚partes oratio- nis‛,) hat eine lange Tradition in der Geschichte der Sprachwissenschaft, die in der Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit hin zu beobachten ist. Die Befassung mit der Lehre von den merós lógou nimmt ihren Anfang in der Zeit des Hellenismus und wird vor allem als praktische Nutzung für die Zwecke der bereits bestehenden zu dieser Zeit Wissenschaften, wie Philosophie, Philologie und Rhetorik erachtet. Histo- risch gesehen kann die Entwicklung der Wortartenlehre als Abfolge von drei Perio- den betrachtet werden.

In der ersten Periode, die auf das 4. Jahrtausend vor Christus zurückgeführt werden kann, als man lediglich noch der Ansicht war, die Sprache sei als „Sammlun- gen von Wörtern zur Bezeichnung von Gegenständen“, führte ein griechischer Philo- soph Platon eine Differenzierung des lógos in ónoma und rhēma ein (vgl. Kaltz 2000: S. 694). Insbesondere berücksichtigte das Konzept der platonischen Sprachphi- losophie die morphologischen Eigenschaften des Verbums, welches als Einheit er- kannt wurde und den weiteren Anstoß für das Prinzip der Syntax gegeben hat (vgl. Schaeder 1992: S. 111). Den nächsten Schritt zu der Ausgliederung des lógos bildete die vom Aristoteles eingeführte Kategorie súndesmos (Bindewort), die später von Stoikern in árthron (Artikel, Pronomen) und súndemos als Konjunktion und Präposi- tion differenziert wurde. In der Zeit der mittleren Stoa zeigte sich zudem die Unter- scheidung zwischen dem eigentlichen ónoma (Eigenname) und der prosēgoría, die für die Nominalbezeichnung eingeleitet wurde. Die Distinktion einer weiteren Wort- art mesótēs, die einen Teil der Adverbien umfasste und später in das epírrhēma, das Adverb überging, wird der jüngeren Stoa zugeschrieben (vgl. Ehlich 2009: S. 68).

Die zweite, „empirische“ oder „formale“ Periode (vgl.Schaeder 1992: S. 114), die sich durch die zunehmende Didaktisierung in der Befassung mit der Sprache zeichnete, beginnt mit der Verfassung der ersten griechischen Grammatik téchnē grammatik von Dionysius Thrax, indem er die Achtzahl der „Teile des Logos“ auf- gezeigt hat (vgl. Ehlich 2009: S. 66). So findet man in dieser „handbuchartigen“ Grammatik, dass das epírrhēma und die metoché (Partizip) neben dem ónoma und dem rhēma stehen und die próthesis (Präposition) und die antonymía (Pronomen) dem súndesmos und dem árthron beigestellt worden sind (vgl.Schaeder 1992: S. 115).

Das in der hellenischen Zeit entwickelte System der merós lógou von Thrax wird im vierten Nachchristlichen Jahrhundert aufgrund der interkulturellen Konfron- tation mit der lateinischen Welt zum Ansatzpunkt der orientierten Lateingrammatik. Es lässt sich dabei feststellen, dass die Überlieferung der griechischen Bestimmun- gen ins Lateinische im wesentlichen unverändert blieb. Zum einen wurde eine eigene Wortart für die Interjektion im lateinischen Wortartensystem eingeführt, die im Grie- chischen einer Subklasse des Adverbs zugeschrieben war. Zum anderen entfiel die Kategorie Artikel, da sie im Lateinischen nicht vorhanden war (vgl. Kaltz 2000: S. 696).

Das lateinische Wortartensystem mit der starken Anlehnung an die griechische Vorlage erfolgte damals vor allem durch die Werke Ars grammatica minor (ars grammatica maior) von Donatus und Institutiones grammaticae von Priscian, die später auch für andere Sprachen übersetzt, adaptiert und eingesetzt wurde (ebd.). Die zentrale Orientierung der beiden Sprachwissenschaftler und Schulgrammatiker an der Herausbildung von den partes orationis bestand dabei in der weitgehend effektiven Didaktik der lateinischen Sprache (vgl. Ehlich 2009: S. 59).

Die 3. Periode, derer Anfang auf das 16. Jahrhundert zurückgeführt werden kann, zeigte sich durch die Entstehung der massenhaften volkssprachlichen Gramma- tiken, die sich vorwiegend immer noch nach dem griechisch - römischen Wortarten- system ausrichteten. Allerdings entwickelte sich zu diesem Zeitpunkt eine starke Kritik an der traditionellen Wortartenlehre in Bezug auf die untersuchten europäi- schen Sprachen. Infrage gestellt wurden insbesondere die Qualität der Definition, die Anzahl und Klassifikationskriterien der Wortarten (vgl. Kaltz 2000: S. 697).

Mit Beginn der neueren Sprachwissenschaft des 18. und 19. Jahrhunderts ka- men neue linguistische Entwicklungen in der Befassung mit der Wortartenlehre hin- zu. So wurde in der deutschen Grammatik das Adjektiv von Substantiv differenziert (vgl. Kaltz 2000: S. 698). Einen großen Sprung machte zudem die Erforschung der Präpositionen, indem sich die Feststellung deren Herausbildung aus Ortsadverbien zeigte (vgl. Hoffmann 2007: S. 632). Die erste Ausgliederung der Wortarten nach semantischen Kriterien ist auf den französischen Begründer der Dependenzgramma- tik Tesniére zurückzuführen, der die traditionellen Prinzipien der Mischklassifikation dabei strikt ablehnte (vgl. Kaltz 2000: S. 699).

Im 20. Jahrhundert kam es in der Auseinandersetzung mit der traditionellen Wortartenklassifizierung zu noch mehr massiver Kritik. Viele Sprachwissenschaftler gingen von der Annahme aus, dass „Wortartensysteme aufgrund struktureller Eigen- heiten der Einzelsprachen nur für jeweils eine Sprache Gültigkeit haben können“ (Kaltz 2000: S. 693). Diskutiert wurden dabei vor allem die Fragen des Wortarten- wechsels oder die Kriterien bei der Wortarteneinteilung. So wurde beispielsweise die Abgrenzung von Präposition und Konjunktion im Deutschen in Zweifel gezogen. In der russischen Grammatik wurden neben der traditionellen Gliederung in Haupt- und Nebenwortarten zwei-, drei- oder vierteilige Wortartenklassifikationen vorgeschla- gen, die mit Unterscheidung von 11 bis 14 verschiedenen Wortarten in den Arbeiten von Vinogradov, Šachmatov oder Ščerba erfasst worden sind (vgl. Kempgen 1981: S. 99).

2. Zum Begriff der Wortarten

Die Verwendung des deutschen Ausdrucks Wortart geht auf das 17. Jahrhun- dert zurück und wird weiterhin als Wortgruppe‛, Lexemklasse‛, ‛Formklasse‛ oder Formativklasse‛ bezeichnet (vgl. Schaeder 1992: S. 2.) Zu dieser Zeit setzte sich in der russischen Grammatik die direkte Übersetzung des aus dem lateinisch übernommenen Terminus partes orationis als časti reči ´Teile der Rede´ durch (vgl. Suprun 1971: S.6).

Der Begriff der Wortart, wie schon der Terminus selbst besagt, setzt die Exis- tenz von Wörtern voraus. Nach Bergenholtz (1977) kann das Wort als solche Einheit verstanden werden, „die von Zwischenräumen oder von Satzzeichen umgrenzt ist“ (S. 19).

Das Wesen und dadurch der Begriff der Wortarten lassen sich in mehrfacher Hinsicht schwer formulieren. Es gibt einige Grammatiker, nach deren Ansicht „die Wortarten durch die Natur der Sprache oder durch das menschliche Denken schon gegeben seien“ (vgl. Engel 2004: S. 17). So bestimmt Schmidt (1973) die Wortarten als „eine von der Rede unabhängige […] sprachliche Grundkategorie, auf der die grammatischen Kategorien und Beziehungsmittel erst aufbauen“. Für Schmidt sind die Wortarten nur „die Ableitung aus der Widerspiegelung der Wirklichkeit“ (S. 56). Hingegen vertreten die anderen Grammatiker die Meinung, dass sich die Wort-arten in der Sprachtheorie aufgrund der begründeten sprachlichen Erscheinungen etabliert haben und von bestimmten Merkmalen definieren lassen. So gibt Helbig (1991) den Wortarten folgende Definition:

Wortarten sind eine Menge von Wörtern einer Sprache mit bestimmten gemeinsamen Merkmalen, mit deren Hilfe sie sich von anderen Mengen mit jeweils anderen Merkmalen unterscheiden (S. 14).

Dabei werden unter den genannten Merkmalen die unterschiedlichen der Wort- arteneinteilung zugrunde gelegten Kriterien verstanden (s. Kapitel 3), die syntakti- scher, morphologischer, inhaltlicher und logisch - semantischer Natur sein können (vgl. Kaltz 2000: S. 693). Oft werden diese drei Klassifikationskriterien vermischt verwendet, was laut Bergenholtz (1977) „ […] insofern problematisch ist, als Inhalt, Form und Distribution gar nicht oder nur teilweise einander entsprechen“ (S. 14). So weist das deutsche Adjektiv schrecklich und das Adverb sehr in solchen Sätzen wie er ist schrecklich nett und er ist sehr nett syntaktisch gesehen keinen Unterschied auf, aus der inhaltlichen Sicht können sie jedoch als verschieden betrachtet werden (vgl. Bergenholtz 1977: S. 23). Ähnlich verhält sich das Wort Tanzen, das für eine Tätigkeit steht, wird allerdings im Satz das Tanzen macht mir Freude formal und distributionell als Substantiv klassifiziert.

In diesem Zusammenhang äußerte sich Hermann (1928), der auf die Zugehö- rigkeit eines Wortes zu einer bestimmten Wortart durch seine syntaktische Verwen- dung im Satz hingewiesen hat. Laut Hermann werden die Wörter nicht immer auf die Umwelt selbst bezogen, sondern auf die Begriffe, „die man sich von der Umwelt macht“. So wird das Wort Blau als Adjektivform gebraucht, ohne dass sie einer Ei- genschaft in der Umwelt entspricht. In dieser Hinsicht liegt beispielsweise auch dem Substantiv Wahnsinn kein Wesen oder Sache vor. Daraus folgt die Hermanns Er- kenntnis, gemäß der „die Wortart wird im Satz kenntlich“ und „erst der Satz stempelt sie ab“ (S. 154 ff.). Dies lehnt Otto (1928) mit seiner logisch - semantischen Wortar- teneinteilung ab, in dem er sich primär auf die Beziehung zur Umwelt als entschei- dendes im Wesen der Wortarten bezieht. Seiner Meinung nach „Erst die Wortarten geben, soweit ihre Beziehungsbedeutung kenntlich ist, dem Satz das Gepräge“ (S. 199).

3. Kriterien für die Wortartenklassifizierung

Die Möglichkeit, Wortarten einer Sprache zu klassifizieren, zeigt sich, wie es bereits angedeutet wurde, durch die Beobachtung und Beschreibung der syntakti- schen, morphologischen und semantischen Funktionen der Wörter im Text, bzw. im Satz. In Bezug auf die empirisch-deskriptive Klassifizierung der Wortarten einer Einzelsprache ist die Frage nach der Wahl der Klassifikationskriterien von großer Bedeutung. Hierzu unterscheidet Helbig (1999) einerseits die Wortartenklassifizie- rung nach dem heterogenen bzw. homogenen Ansatz, andererseits nach dem Domi- nanz- bzw. Hierarchieverhältnis zwischen den angewandten Kriterien (S. 17). So werden die morphologischen und semantischen Kriterien bei Helbig/Buscha (2007) nur als „zusätzliche Kennzeichen eines Teils der Wortarten“ bezeichnet und die syn- taktischen Merkmale in den Mittelpunkt gerückt (S. 19). Flämig (1991) beruft sich hingegen hauptsächlich auf die morphologischen Kriterien (S. 356). Die russischen Sprachforscher berücksichtigen meist alle drei Kriterien.

3.1 Semantische Kriterien

Unter semantischen Kriterien, die auch als inhaltlich bezeichnet werden, sollen demnach die Kriterien der Bedeutung verstanden werden. Hierzu unterscheiden Knobloch und Schaeder (2000) zwischen der „Sachbedeutung“ und der „verallge- meinerten abstrahierten Bedeutung“. Mit der Sachbedeutung oder auch „lexikalisch - denotative Bedeutung“ genannt wird dabei die direkte Beziehung der Wortarten zu der Außenwelt gemeint, bzw., dass „sich die Wörter nach der Art ihrer Zuordnung zu bestimmten Sachverhalten der außersprachlichen Welt klassifizieren lassen“ (S. 677). Solche semantischen Kriterien werden häufig als ontologische, „von der Struk- tur der Welt abhängige Kriterien“ angesehen (vgl. Muckel 1998: S. 34). So bezeich- net Slotty (1929) aus semantischer Sicht als „Grundkategorie der Umwelt die Gegen- stands- und Merkmalbezeichnungen“, die er weiter in die „Wesensnamen“ und

Dingnamen“, „Eigenheitswörter“, „Tätigkeitswörter“, „Vorgangswörter‟, „Zu- standswörter‟, usw. untergliedert (S. 208 ff.).

Es sei betont, dass die logischen Kategorien der Wörter wie Substanz, Prozess oder Eigenschaft nicht immer den formalen Gegebenheiten entsprechen. Ein substan- tivischer Infinitiv das Laufen bezieht sich logisch gesehen auf einen Vorgang, drückt aber morphologische Merkmale eines Substanzwortes aus (vgl. Vogel 1996: S. 100). Unter diesem Aspekt wird von Knobloch und Schaeder (2000) die „verallgemeinerte abstrahierte Bedeutung“ hervorgehoben, nach der die Wortarten mit den „Kategorien des Denkens“ gleichgesetzt werden (S. 678). Auf diese Weise gelten die Wortarten als „Mittel der sprachlichen Erfassung der Welt“ (vgl. Knobloch/Schaeder 1992: S. 26) oder laut Schmidt (1964) als „sprachliche Formhüllen für die wichtigsten Denk- kategorien“ (S. 7).

So lassen sich die Wörter einer Sprache anhand ihrer semantischen Eigenschaften z.B. in Autosemantika (Inhaltswort) und Synsemantika (Funktionswort) differenzieren. Weitere Beispiele für die Klassifizierung der Lexeme nach semantischen Aspekten finden sich auch in der Unterscheidung zwischen zählbaren und unzählbaren Substantiven, quantifizierenden und relationalen Adjektive, transitiven und intransitiven Verben usw. (Schwedova 1980: S. 459).

Es lässt sich feststellen, dass die Wortarten der deutschen und russischen Spra- che bei ihrer semantischen Bestimmung keine wesentlichen Unterschiede aufweisen und größtenteils auf die gleichen Schwierigkeiten stoßen. Dies liegt zum einen daran, dass die einzelnen Wortarten nicht nach der gemeinsamen Semantik definiert werden können. Zum anderen lässt sich nicht eindeutig festlegen, auf welche Bedeutungs- ebenen, bzw. Wort-, Satz- oder Kontextebene sich eine semantische Wortartenklassi- fikation zu beziehen hat (vgl. Busse 1997: S. 222). Es muss allerdings darauf hinge- wiesen werden, dass sich solche Wortarten, wie das Numerale und die Negations- wörter in beiden Sprachen nur auf Grund des semantischen Kriteriums als einheitli- che Klasse etablieren lassen. Im Russischen spielt der semantische Aspekt auch bei der Identifizierung der Pronomina eine entscheidende Rolle, die sich morphologisch und syntaktisch kaum von den Substantiven, Adjektiven oder Adverbien unterschei- den, jedoch aufgrund ihrer deiktischen, anaphorischen und kataphorischen Funktion als selbständige Wortart bilden (vgl. Vinogradov1972: S. 39).

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Wortarten des Deutschen und Russischen. Ein Vergleich
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Deutsch als Fremdsprache)
Veranstaltung
Kontrastive Linguistik
Note
2,0
Jahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V341369
ISBN (eBook)
9783668311251
ISBN (Buch)
9783668311268
Dateigröße
661 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wortarten, 3. Kriterien für die Wortartenklassifizierung, Helbig/Buscha, Schaeder, Vinogradov, Flektierbare Wortarten, Isatschenko, Gladrow
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Wortarten des Deutschen und Russischen. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341369

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