Auswirkungen des Sprachenkontakts in China zwischen Putonghua und den Minderheitensprachen am Bespiel der Zhuang


Hausarbeit, 2014

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Wichtige Begriffe
2.1 Soziolinguistik
2.2 Sprachkontakt
2.3. Zweisprachigkeit (Bilinguismus) und Mehrsprachigkeit

3. Sprachkontaktsituation in China
3.1 Minderheitensprachen in China
3.2 Mehrsprachigkeit von nationalen Minderheiten in China

4. Auswirkungen des Sprachkontaktes in China
4.1 Standardchinesisch – Putonghua Begriffsdefinition
4.2 Die Einführung des Putonghua als Standardsprache
4.3 Die relative Verteilung von Putonghua – Sprechern in China

5. Sprachenkontakt zwischen Zhuang und Putonghua
5.1 Einfluss von Zhuang auf Putonghua
5.2 Gramatikalische Interferenz
5.2.1. Änderung in der Wortreihenfolge im Satz
5.2.2 Austausch von Funktionswörtern
5.3 Zhuang Putonghua und seine soziolinguistische Stellung

6. Fazit

BIBLIOGRAPHIE

1.Einleitung

Diese Hausarbeit beschäftigt sich thematisch mit dem Phänomen des Sprachkontaktes, das ein Teilgebiet der Linguistik darstellt. Sprachkontakt entsteht, wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft infolge von Kolonialismus, Migration, Handel etc. aufeinander treffen und miteinander kommunizieren müssen. So scheint es nicht verwunderlich, dass Sprachkontakt in China - dem bevölkerungsreichsten Staat der Erde mit insgesamt 14 angrenzenden Nachbarländern und 55 offiziell anerkannten Minderheitengruppen, die selbst jeweils untereinander linguistisch divers sind, ein unabdingbarer Prozess ist.

Ich gehe zunächst auf einige wichtige Begriffe zum Sprachkontakt ein. Weiterhin beschränke mich aus Gründen der Verständlichkeit bei dem sehr umfangreichen Themengebiet der Sprachkontaktforschung, auf den Begriff der Zwei- und Mehrsprachigkeit und vertiefe diesen Begriff bezogen auf den Sprachenkontakt zwischen Minderheitensprachen und dem Standardchinesichem, dem Putonghua in China. Zum Schluss stelle ich als Beispiel, das Zhuang-Putonghua vor, welches aus dem Sprachenkontakt der Muttersprache der Zhuang-Minderheit mit dem Putonghua hervorging. Hierbei stelle ich drei Sätze auf Zhuang Putonghua im Vergleich zum „normalen” Putonghua mit ihren jeweiligen Besonderheiten dar.

2. Wichtige Begriffe

2.1 Soziolinguistik

Die Soziolinguistik stellt eine Teildisziplin innerhalb der Linguistik dar, die sich interdisziplinär orientiert. Hierbei entstehen fachliche Überlappungen zur Anthropologie, Soziologie, Sozialpsychologie und Pädagogik. Sie beschäftigt sich im weitesten Sinne mit der Untersuchung der Relation zwischen Sprache und Gesellschaft. Zudem wird die Frage untersucht, inwieweit Sprache und soziale Faktoren gegenseitigen Einfluss aufeinander ausüben. Insbesondere werden auf die variierenden Elemente des Sprachgebrauchs eines Sprechers in jeweils unterschiedlichen Lebensumständen eingegangen.

So behauptet Allan Bell, Soziolinguisten seien Lauscher, die nicht auf das Gesagte achten sondern auf die Art und Weise des Gesagten. ( Bell 2014 : 1) Hiermit betont er, dass nicht ausschließlich der Inhalt der Sprache Gegenstand der soziolinguistischen Forschung ist, sondern vielmehr die Sprache im charakteristischen Gebrauch des Sprechers, wobei auch außersprachliche Eigenschaften des Sprechers wie z. B. sein Geschlecht, seine Berufstätigkeit usw. relevant sind.

Auf den gesellschaftlichen Aspekt der Soziolinguistik geht weiterhin Veith ein, indem er "Soziolinguales Handeln" als "wechselseitig orientiertes Handeln von Menschen mittels Sprache” definiert. (Veith 2005: 2) Damit verdeutlicht er die Auffassung, dass die Sprache auch auf die Handlungsweise des Sprechers Einfluss nimmt.

Es gibt im Groben zwei wichtige Ansätze zur Unterteilung soziolinguistischer Forschungsbereiche: Zum einen gibt es die Mikro-Soziolinguistik und zum anderen die Makro- Soziolinguistik.

Die Mikro-Soziolinguistik (auch: Soziolinguistik) erforscht in erster Linie den Sprachaufbau und die Sprachfunktionen anhand der Beziehungen zwischen Sprache und Gesellschaft.

Die Makro-Soziolinguistik (auch: Sprachsoziologie) hingegen möchte soziale Strukturen mit Hilfe von Sprachanalayse aufzeigen. (Wardhaugh 2011: 12) Des Weiteren gehört zum Forschungsbereich der Makro-Soziolinguistik ganze Gemeinschaften und Nationen, wohingegen auf der Mikroebene stärker auf das Individuum und seine Absichten eingegangen wird. (Bell 2014: 29, 50)

2.2 Sprachkontakt

Sprachkontakte entstehen beim Aufeinanderstoßen zweier Sprachen oder Dialekte. Thomason (2001 : 1) erklärt : „[...] language contact is the use of more than one language in the same place at the same time.” Er entsteht also, wenn sich Menschen, die jeweils unterschiedliche Sprachen sprechen, begegnen. Solche Situationen entstehen beispielsweise bei Migration, Tourismus und Handel und haben unterschiedliche linguistische Folgen.

Unterschieden wird zwischen individuellen, psychisch mentalen und den kollektiven, regionalen, systembezogenen Kontakterscheinungen. Beim Ersteren liegt der Fokus auf dem Vorgang des Zweitsprachenerwerbs, auf der Kommunikationsfähigkeit und -praxis, wohingegen das Letztere territoriale Mehrsprachigkeit, Diglossie, Mischungs- und Entlehnungsprozesse zum Gegenstand hat. (Spillner 1996 : 145ff.) Spillner benutzt dafür die Unterscheidung zwischen Sprachkontakt und Sprachenkontakt. Die vorliegende Hausarbeit thematisiert die regionalen und kollektiven Kontakterscheinungen, also der Sprachenkontakte.

2.3. Zweisprachigkeit (Bilinguismus) und Mehrsprachigkeit

Eine klare allgemeingültige Definition des Begriffs Bilinguismus (manchmal auch Bilingualismus) existiert nicht. Die meisten Fachleute sind sich jedoch darin einig, dass der Begriff die Beherrschung von mindestens zwei Sprachen beinhaltet. Manchmal wird der Begriff des Bilinguismus auch mit dem der Mehrsprachigkeit (auch: Multilinguismus) gleichgesetzt und beschränkt sich somit nicht nur auf zwei Sprachen.

Im Vergleich dazu definiert Weinreich Zweisprachigkeit folgendermaßen:

„Zwei oder mehr Sprachen [werden] als miteinander in Kontakt stehend bezeichnet, wenn sie von einunddenselben Personen abwechselnd gebraucht werden. Die die Sprachen gebrauchenden Individuen sind somit der Ort, an dem der Kontakt stattfindet. Die Praxis, abwechselnd zwei Sprachen zu gebrauchen, soll Zweisprachigkeit heißen, die an solcher Praxis beteiligten Personen werden zweisprachig genannt.” (Weinreich 1977: 15 [Zitiert nach Dittmar 1997: 42])

Weinreichs Definition ist psycholinguistisch, da er die psychischen Vorgänge eines Individuums beim Benutzen der Sprache betont. Konträr dazu gibt es auch eine soziolinguistische Auslegung des Begriffs, bei der das Augenmerk auf Gruppen liegt, die durch die Verwendung von zwei Sprachen in Kontakt miteinander stehen. (Dittmar 1997: 42)

Wie gut eine Person, die jeweils von ihr benutzten Sprachen beherrschen muss, um als bilingual bezeichnet zu werden, kann man Weinreichs Definition nicht entnehmen. Edwards stellt in dem Kontext die extreme Behauptung auf, jeder auf der Welt sei bilingual und misst dem Grad der Sprachbeherrschung keine wichtige Rolle bei der Definition des Bilinguismus zu:

„Everyone is bilingual. That is,there is no one in the world (no adult, anyway) who does not know at least a few words in languages other than the maternal variety. If as an English speaker, you can say c'est la vie or gracias or guten Tag or tovarisch – or even if you only understand them – you clearly have some 'command' of a foreign tongue. (Edwards 2004: 7 )

3. Sprachkontaktsituation in China

3.1 Minderheitensprachen in China

In Kontinental-China stehen der Mehrheit der Sprecher der Staatssprache eine Vielzahl an Minderheitensprachen gegenüber. (Haarmann 2002: 279) Es gibt in China 104 Millionen Menschen, die nicht zu den Han-Chinesen dazu gezählt werden. 55 der ethnischen Minderheitengruppen, die von der Chinesischen Regierung seit 1945 anerkannt werden, sind untereinander in linguistischer und ethnischer Hinsicht divers. (Zhou, 2003, Multilingualism in China: 1)

Bis auf einige Ausnahmen wie die Hui und Manchu sprechen die meisten Minderheitengruppen ihre eigenen Sprachen. Innerhalb der 55 ethnischen Minderheiten werden mehr als 90 Sprachen gesprochen.

3.2 Mehrsprachigkeit von nationalen Minderheiten in China

Auf die Frage, warum es mehr gesprochene Sprachen als Minderheitengruppen gibt, gibt Sun als Antwort, dass einige Nationalitäten, nämlich 15, multilingual kommunizieren - also mehr als eine Sprache benutzen. Die Ursachen für diese Situation fasst er in fünf Unterpunkten zusammen:

1. In der Vergangenheit, noch vor der Gründung der Volksrepublik China, existierten Gruppen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund, die aber schon eine lange Zeit miteinander im selben Gebiet gelebt haben. Durch diese langjährige Koexistenz gleichten sich ihre nationalen Werte und und ihr Nationalbewusstsein einander an, was letztendlich darin resultierte, dass die Bewohner dieser bestimmten Region nach der Republiksgründung als eine einheitliche Nationalität eingestuft werden wollten. Somit gibt es Minderheitengruppen, die mehrere Sprachen untereinander benutzen. Es gibt bespielsweise die Yao- Nationalität, welche drei unterschiedliche Sprachen aus unterschiedlichen Sprachfamilen und -zweigen zum Kommunizieren benutzen.
2. Durch politische oder kulturelle Macht von großen Nationalitäten über kleinere haben sich gemischte Nationalitäten gebildet, bei der die kleinen Nationalitäten alle ihre eigenen Merkmale zugunsten der der mächtigeren Nationalität abgelegt haben und nicht mehr als getrennte Nationalität angesehen werden wollten. Jedoch blieb als einzige Nichtübereinstimmung ihre eigene Sprache erhalten.
3. Es wurde die einheimische Bevölkerung eines Gebiets nach dem Wohnort benannt, sodass sie nur die geographische Lage ihres Wohnorts verbindet. Diese können dann wieder jeweils mehrere unterschiedliche Sprachen sprechen.
4. Einige Nationalitäten gaben aufgrund von Krieg und Migration ihre Sprache ganz oder teilweise auf. Es können 2 Gruppen kategorisiert werden: Gruppen, die eine andere, neue Sprache adoptieren und Gruppen, die eine neue gemischte Sprache entwickeln.
5. Räumliche Trennung von einem Volk kann bei lange Zeit bestehender Isolation ohne Kontakt zu der jeweiligen anderen Gruppe zur Entwicklung von zwei völlig unterschiedlichen Sprachen führen, sodass die getrennten Gruppen sich nicht mehr untereinander verstehen können.

Des Weiteren gibt es immer noch nicht erfasste Gemeinschaften ohne nationalen Status und unbekannter Anzahl der von ihnen verwendeten Sprache(n). (Sun 1992: 9-10)

Obwohl je eine gewisse Anzahl an Personen jeder ethnischen Minderheit in China, zusätzlich zu seiner Muttersprache, Chinesisch spricht, gibt es unterschiedliche Situationen und Orte, die das Sprechen von Chinesisch begünstigen. Es ist wahrscheinlicher, dass Chinesisch eher innerhalb von multiethnischen Gemeinschaften gesprochen wird, als in einer homogenen ethnischen Gemeinschaft, die dicht zusammenlebt. Kleinere Minderheitengruppen sprechen mehr Chinesisch als große Minderheitengruppen. Außerdem wird in landwirtschaftlichen, flachen Gebieten und im Landesinneren vergleichsweise öfter Chinesisch benutzt. (Y. Zhou 1992: 38)

4. Auswirkungen des Sprachkontaktes in China

4.1 Standardchinesisch – Putonghua Begriffsdefinition

Um den Sprachkontakt zwischen dem Standardchinesichen, dem sogenannten Putonghua und den Minderheitensprachen näher zu beschreiben, ist es notwendig, den Begriff Standardchinesisch zu definieren.

Mandarin ist die englische Übersetzung von Guanhua (Guānhuà 官話), der zur kaiserlichen Zeit zum Bezeichnen des überdialektalen Chinesisch als Verkehrssprache verwendet wurde. Die Bezeichnung, wird sowohl im chinesischen als auch im inetrnationalen Sprachraum als veraltet angesehen.

Die überholte Bezeichnung Guanhua wurde durch den Ausdruck Guoyu (Gúoyǔ 國語) abgelöst. Er bedeutet Landessprache und grenzt sich von den Nicht-Chinesischen Sprachen und den nicht standardmäßigen Dialekten ab. Bis heute hat er sich aber nur in Taiwan nicht aber in Festland - China als gängigerAusdruck durchgesetzt.

Rezenter und häufiger in der Volksrepublik China ist der Gebrauch des Begriffs Hanyu (Hànyǔ 漢語), der übersetzt die Sprache der Han (-Chinesen) bedeutet. Hanyu, da sie einen direkten ethnischen Bezug einnimmt, erlangt vor allem im wissenschaftlichen Schrifttum zu Ungunsten von Putonghua immer mehr an Popularität.

Der bereits oben erwähnte Begriff Putonghua (Pǔtōnghuà 普通話) ist der offizielle Terminus für das Standardchinesische in Festland – China . Übersetzt bedeutet es „gemeinsame Sprache”. Wie die Guoyu davor, definiert auch Putonghua eine Standardsprache, die aus dem Pekinger Dialekt hervorging. (Marshall 1990: 9-10; Norman 1988: 136-137).

4.2 Die Einführung des Putonghua als Standardsprache

Das Putonghua hatte nach seiner Einführung in den 1950er Jahren jedoch keine richtigen „Muttersprachler”. Der mündliche Sprachgebrauch des Putonghua weichte sogar bei einheimischen Pekingern von ihrem schriftlichen Gebrauch ab. Auch hat sich Putonghua als Standardsprache allmählich erst nach etwa 60 Jahren nach ihrer Ausarbeitung und nach zwei Modellen der Nations- und Staatbildung, festigen können: Angelehnt an das sowjetische Vielvölkerstaat - Modell und die stalinistische Linguistik sollte die chinesische Sprache sich mit der Zeit zusammen mit den restlichen Minderheitensprachen in eine einzige, von einem einzigen Volk gesprochene Sprache entwickeln. Dies sollte unter anderem durch die Übertragung einer großen Anzahl chinesischer Lehnwörter auf die jeweiligen Minderheitensprachen und einem gemeinsamen Schreibsystem herbeigeführt werden. (Zhou 2012: 2-4; Zhou 2003: 171-179) Ein weiteres Modell wurde schrittweise ab 1991 aufgrund des Zerfalls der Sowjetunion allmählich schrittweise eingeführt, um das alte sowjetische, das an Ansehen verlor, zu ersetzen. Nach dem nun entworfenen chinesischen „zhonghua minzu duoyuan yiti”- Modell scheint die chinesische Nation, im Gegensatz zum früheren sowjetischen Einheitsmodell, Vielfalt zu repräsentieren und Identität zu bewahren. Jedoch liegt das Bestreben in diesem Modell eher im vorübergehenden Bilingualismus, bei dem Putonghua über die jeweiligen Minderheitensprachen steht. Der Unterricht an Schulen soll beispielsweise hauptsächlich im Putonghua-Chinesisch gehalten werden, wobei in den Minderheitensprachen nur vorübergehend unterrichtet werden soll.

Durch die schnelle Verbreitung des Putonghua, auch bereits vor der Durchführung der angeordneten Mehrsprachigkeit, gab es einen starken Sprachkontakt zwischen Putonghua und den Minderheitensprachen in China durch die Entscheidung , dass Putonghua die Verkehrssprache sein sollte. Dieser Sprachkontakt, vor allem ab dem Loslassen vom sowjetischen Vielvölker- Modell in 1991, resultierte in Entlehnungen aus dem Chinesischen in die jeweiligen Minderheitensprachen. Somit entstand eine Sprachverschiebung zugunsten des Putonghua. (Zhou 2012 :14, Zhou 2010)

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Auswirkungen des Sprachenkontakts in China zwischen Putonghua und den Minderheitensprachen am Bespiel der Zhuang
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V353735
ISBN (eBook)
9783668401273
ISBN (Buch)
9783668401280
Dateigröße
781 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachkontakt, Sprachwandel, Linguistik, Chinesisch, Sinologie, Sprachwissenschaft, Zhuang, Putonghua, Mandarin, Minderheitensprachen
Arbeit zitieren
Betül Balik (Autor), 2014, Auswirkungen des Sprachenkontakts in China zwischen Putonghua und den Minderheitensprachen am Bespiel der Zhuang, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353735

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