Marlen Haushofers "Die Wand" aus dem Blickwinkel der Human-Animal Studies

Welche Aussagen über die Anthropologie der Protagonistin können in Bezug auf deren Mensch-Tier-Beziehung getroffen werden?


Hausarbeit, 2017

22 Seiten, Note: 1,0

Mathilda Müller (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zu Joachim Illies Anthropologie der Tiere

3. Naturbeobachtungen – Das Leben im Wald

4. Die sprachliche Welt

5. Die Darstellung der Mensch-Tier-Beziehung innerhalb der Wand
5.1 Der Zwang zur Jagd genötigt zu sein
5.2 Teleologie – Gibt es einen Sinn, wenn ja, auch für Tiere?
5.3 Die Sache mit der Verantwortung
5.4 Was sich über Tiere sagen lässt

6. Schlussteil

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“

(Ghandi)

Im Bezug auf Ghandis Zitat ist die menschliche Moral an einen angemessenen Um-gang mit ihren Tieren gekoppelt. Wenn wir Menschen behaupten, es sei typisch cha-rakteristisch für das menschliche Dasein, normative Urteile fällen zu können, muss im Zuge einer Anthropologie gleichermaßen eine Analyse über eine Mensch-Tier-Bezie­hung erfolgen. Wie aber kann eine solche Verbindung dargelegt werden, wenn davon auszugehen ist, dass sie von einem starken Anthropozentrismus geprägt ist?

Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Hausarbeit innerhalb der Human Animal Studies. Die Subjektivität innerhalb der Mensch-Tier-Beziehung, die in Haushofers Wand bereits durch die Erzählperspektive einer Berichterstatterin vermittelt wird, ver-mag hier Einblicke in das menschliche Innere zu geben, die durch die großen Natur­wissenschaften in dieser Form nicht beantwortet werden können.

Zunächst gilt es, sich einen Einblick in die zoologische Untersuchung der Mensch-Tier-Beziehung zu verschaffen, um anschließend die Anthropologie des Menschen inner-halb der solchen erfassen zu können. Während der gesamten Arbeit werden Rückbe­züge zu den eingangs aufgestellten Thesen von Joachim Illies hergestellt, da diese mitunter durch die Theorie der subjektiven Projektion auf Tiere im weiteren Verlauf der Arbeit von Bedeutung sind.

Da sich die Auffassung des Menschen als kulturelles Wesen stark von der These des Menschen als natürliches Wesen differenziert, gilt es die menschliche Existenz inner-halb einer natürlichen Umgebung zu untersuchen, die charakteristisch in Haushofers Wand ist. Die in diesem Teil der Arbeit erlangten Erkenntnisse ergeben, dass die sprachliche Welt der Protokollantin näher erfasst werden muss, da sie sich innerhalb der Sprache immer auf „etwas“ bezieht, das es im nächsten Schritt zu untersuchen gilt. Die Sprache wird hier als Ausdruck des Inneren betrachtet, wodurch es möglich wird, im Bezug auf Kommunikation eine Anthropologie erfassbar zu machen.

Nachdem diese Analyse abgeschlossen wurde, liegt der Schwerpunkt der Kritik auf der Forschung zu der wechselwirkenden Allianz von Mensch und Tier, die in der Wand skizziert wird. Hierbei bedarf es einer Zergliederung in die Bereiche des Unmutes über die Jagd, das Philosophieren über die Zukunft sowie den verantwortungsvollen Um­gang mit den Tieren, die als Motive durch die Berichtverfasserin thematisiert werden. Zuletzt wird die These der Projektion erneut aufgegriffen und konkret auf den Umgang mit der tierischen Familie bezogen.

Bei diesem Vorgehen wird deutlich, dass Haushofers Roman dem Leser nahezu ein Gedankenexperiment ermöglicht, das nicht nur Fragen eröffnet, sondern auch Ant-wortmöglichkeiten bietet, die sich von den gängigen Untersuchungen einer Anthropo­logie einprägsam unterscheiden.

2. Zu Joachim Illies Anthropologie der Tiere

Der Umgang der Protagonistin in einer menschenleeren Welt mit ihren Tieren ist das zentrale Thema der vorliegenden Arbeit. Um diesen Umgang präzise analysieren zu können, muss nun die Basis für eine solche Auseinandersetzung geschaffen werden. Diese soll sich in Form einer Zoologie, die durchaus als philosophisch bezeichnet wer­den kann und somit den Schwerpunkt auf das den Tieren Innenwohnende legt, konsta­tieren.

Während sich eine Vielzahl von Wissenschaftlern, seien es Biologen, Zoologen oder Anthropologen der mannigfaltigen Ausgestaltung von Flora und Fauna auf eine im Sin­ne der Messkunst ausgerichtete naturwissenschaftliche Herangehensweise nähern, die es sich zur Priorität setzt, mit Hilfe von Methoden und möglichst objektiven Modellen die Natur zu beschreiben, wählt Illies eine Alternative zur vorherrschenden Wissen­schaft.

Welcher Sinn und Wert kommt Tieren in einer polyvalenten, kulturspezifischen und an­thropozentrischen Kulturgesellschaft innerhalb der Mensch-Tier-Beziehung zu?

Was sind die Motivationen, die Ursprünge und die Folgen unserer Kameradschaft mit den Tieren? Handelt es sich tatsächlich um eine Seelenverwandtschaft bei der Bin­dung, die beispielsweise Mensch und Hund eingehen?

Diese und weitere Fragen versucht Joachim Illies in seinem Werk „Anthropologie des Tieres“ zu untersuchen und wählt dafür bewusst den Untertitel „Entwurf einer anderen Zoologie“, in dem uns bereits durch die Verwendung des Pronomens „andere“ ver-deutlicht wird, dass es sich bei seiner Arbeit keineswegs um eine Arbeit handelt, die den herkömmlichen Maßstäben und Idealen der naturwissenschaftlichen Methode folgt.

Hierbei erhält der Leser zügig Einblick in die Tatsache, dass die Art der Gemeinschaft zwischen Homo sapiens und Tieren sich im Laufe der Evolution deutlich verändert hat. So glaubte der urzeitliche Mensch, sich noch in einem Abhängigkeitsverhältnis zwi­schen ihm und den Tieren zu befinden. Der Urmensch verstand sich als Teil einer „Schicksalsgemeinschaft“ mit dem Tier im „ewigen Kreislauf“ des Lebens als abhängi­ges Geschöpf. Der Urmensch lebte also in einer „seelischen Bruderschaft mit dem Tier“[1], dessen Tod moralisch erheblich auf ihm zu lasten schien. Nun wird dem Leser in einer neuzeitlich, vermeintlich aufgeklärten Epoche bereits bewusst, dass sich dieses Verständnis von der aktuell gängigen Auffassung stark distanziert, denn in der heutigen Zeit betrachtet man Tiere oftmals nicht nur im juristischen Verständnis als „Sache“.[2]

Beispielhaft wird die Bipolarität im moralischen Ethos[3] eines Jägers von Illies ange-führt, der sich zum „Richter“[4] über Leben und Tod erhebt. Füttert dieser im Winter die schwachen Tiere fürsorglich, sodass diese die kosmologische Zeit der Selektion über-leben, werden selbige im Frühjahr von ihm erschossen. Hierbei ist der Widerspruch, der die Arbeit des Jägers begleitet, transparent. Der Jäger vermeidet eine natürliche Selektion in der Winterzeit und führt selbige als Rechtfertigung zum Töten in der wärmeren Jahreszeit an.[5] Laut Illies wird in der Sprache des Jägers deut­lich, dass er sich der Doppelmoral seiner selbst bewusst ist, denn er bezeichnet das Blut der von ihm erlegten Tiere als „Schweiß“[6], um durch diesen Euphemismus seine Gewissens-einwände erfolgreich zu mäßigen oder gar zu verdrängen. Der Zoologe, dem dieses Kapitel gewidmet ist, analysiert mitunter, inwiefern Menschen ihre eigene Wahr-nehmungen auf Tiere übertragen. Somit ist die Sprache (als Ausdruck des Inneren), wie bereits deutlich wurde, hierbei immer wieder von enormem Interesse. Da Illies vorrangig die vom Menschen ausgehende Interpretation des Tieres untersucht, gilt es also die Sprache als Kommunikationsmittel zu betrachten.

Obgleich er durch sein Vorgehen die Erkenntnisse der positivistischen[7] Wissen-schaften in seine Forschung integriert, analysiert er ebenfalls die Darstellung des Tieres in Religionen, Glaubensformen aller Welt sowie in der Kunst und Literatur. Unter anderem durch die Verknüpfung seiner Arbeit mit der Geisteswissenschaft, deren Bedeutung er in Form von intertexteuellen Bezügen (beispielsweise auf Homer, Lessing und Goethe) kenntlich macht, ist sein Werk im Zuge dieser Hausarbeit von besonderem Interesse. Im Bezug darauf leistet die Literatur in spezieller Weise ihren Beitrag zur Unterstützung der These, dass es sich bei der Wahrnehmung und Inter-pretation von Tieren und deren Agieren um menschliche Projektionen handelt.[8]

Kann der Wolf, wie in vielen Märchen dargestellt[9], tatsächlich als moralisch niederes Wesen verstanden werden, oder schreiben wir dem Wolf diese Typisierung nicht doch durch unser vorgeformtes, menschliches Moralverständnis zu?

Diesbezüglich unterzieht Illies vorrangig die Gattung der Fabel einer negativen Kritik, indem er diese wie folgt beschreibt: „Vor allem aber ist in der Fabelliteratur aller Zeiten -vom alten Äsop durch zweieinhalb Jahrtausende hindurch bis zu Gellert, Lessing, La­fontaine und ihren heutigen Nachfahren ein Abglanz jenes souveränen Mißbrauchs der Tierkunde zur seelischen Erbauung des Menschen erhalten geblieben..."[10].

Hier wird hauptsächlich die Tatsache kritisiert, dass einigen Tieren verschiedene nega­tive Charaktereigenschaften zugesprochen werden, weil der Mensch sie als niedere Geschöpfe empfindet, während Tieren, die dem Menschen ähnlicher erscheinen, oft­mals intelligente, hochwertige Wesensarten zugesprochen werden. Diese Konstruktion, dass die Tiere, mit denen sich der Mensch identifizieren kann, positiver dargestellt wer­den, als solche, die vermeintlich keine Ähnlichkeiten mit dem Menschen aufweisen, ist somit der Tatsache geschuldet, dass der Mensch hierdurch versucht sein Selbstbe­wusstsein zu steigern, was nicht nur als anthropozentrische, sondern auch als egoisti­sche Vorgehensweisen betrachtet werden kann. Dass sich Haushofers Werk keines­wegs in der literaturgeschichtlichen Tradition der Fabeln, die auf eine Abwertung des Tieres und infolgedessen eine Steigerung des menschlichen Selbstbewusstseins ab­zielt, einfügt, wird an späterer Stelle der Arbeit noch geklärt werden.

Zusätzlich wird bei Illies an Hand der sprachlichen Untersuchung im Umgang mit den Tieren deutlich, dass die Mensch-Tier-Beziehung in ihrer sprachlichen Komponente meistens durch ein rapides Machtgefälle kennzeichnen lässt. So wird die Namens-gebung zum sprachlichen Ausdruck der Macht über Tiere, denn der Mensch bestimmt den Namen des Tieres und somit verliert das Tier, im Sinne des Märchens „Rumpel-stilzchen“ seine Macht.[11] Ihren vorläufigen Höhepunkt, so könnte man behaupten, er-reicht die Machtausübung durch die Namensgebung durch die interkulturelle Gültigkeit einer Bezeichnung einer Art, die in Illies Werk Karl von Lineé zugesprochen wird.[12]

Wie bereits eingangs angedeutet, bleibt es an dieser Stelle bei der Beziehung vom Menschen zum Tier bei einer rein sprachlichen Domestikation. Die heute so oft als „Freundschaft“ aufgefasste Bindung zum Haustier, liegt einem vom Menschen überaus geprägten Evolutionsprozess zu Grunde, da sich die heutigen als „Nutztiere“ bezeich­neten Tierarten, nur aufgrund von Domestikation entwickelt haben. Eine solche Beein­flussung der Evolution der Fauna hat zur Folge, dass davon ausgegangen werden kann, dass es keine „...natürliche, sondern nur noch eine zivilisatorische Zukunft der Tiere“[13] gibt.

Durch die physische Domestikation im Sinne der Nutzbarmachung von Tieren für die Kriegsführung, in dem das Tier unfreiwillig als „Kriegskamerad“[14] stirbt, erreicht der an-thropozentrische Egoismus eine neue Dimension der Perversion in der Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung.

Abschließend kann im Sinne Illies das Fazit getroffen werden, dass es sich bei der Wahrnehmung von Tieren, bei dem, was wir über sie zu wissen glauben, ausschließ-lich um menschliche Projektionen auf das Tier handelt. Menschen interpretieren also ihre eigene Vorstellungen, Ideale und Wünsche in das Verhalten der Tiere. Zugleich wird deutlich, dass sich im Laufe der Evolution eine menschliche Verrohung gegenüber dem Tier zeigt, dass dem Tier immer weniger ein Wert an sich, sondern viel eher ein Wert für den Menschen zugesprochen wird.

3. Naturbeobachtungen – Das Leben im Wald

Zunächst wurde die Prämisse, dass Menschen ihre Gefühle, Wünsche und Vorstel-lungen in die Tiere hineinprojizieren, aufgestellt. Nun gilt es dieser Prämisse eine weitere hinzuzufügen, nämlich dass es sich bei Marlen Haushofers Protagonistin keineswegs um eine Frau handelt, die dieser Tatsache leichtsinnig entgegenblickt. Viel eher erkennt sie diesen Umstand und die ihr innewohnenden Subjekt-Objekt-Spaltung, die ihr eine klare Liminalität[15] aufweist, da ihr das Denken und Inhärente der Tiere ver-borgen bleibt.

Dennoch spricht sie ihrer Umwelt einen Eigenwert zu, der ihr abverlangt, Reflexionen über das eigene Dasein anzustellen. Dieses Selbstverständnis, so wird sich im Folgen­den zeigen, vollzieht sich in der Auffassung als Mensch nicht „die Krone der Schöpf-ung“ zu sein. Um die Anthropologie der Protagonistin verstehen zu können, muss also zunächst ihr Umgang mit der Natur beleuchtet werden, um anschließend den mit den Tieren ausreichend erfassen zu können.

"Der Wald lag dunstend in der Mittagssonne, und warme Duftwolken stiegen aus den Latschen zu mir auf. Jetzt konnte ich erst sehen, daß die Alpenrosen blühten. Als rotes Band zogen sie sich über die Halden dahin. Es war jetzt viel stiller als in der Mond­nacht, als läge der Wald schlafgelähmt unter der gelben Sonne. Ein Raubvogel zog hoch im Blauen seine Kreise, Luchs schlief mit zuckenden Ohren, und die große Stille senkte sich wie eine Glocke über mich."[16]

Das Bild, das Haushofer hier zeichnet, erinnert in der idyllischen Darstellung der Natur deutlich an die Epoche der Romantik, in der beispielsweise durch Joseph von Eichen­dorff postuliert wird, dass es in der Natur gelingt, zu sich selbst zu finden.[17] Wie es scheint, gelingt dies auch der Ich-Erzählerin des Berichtes, denn ihr liegt es ganz fern, Gedanken des Heimwehs an das städtische Leben zu verschwenden. Viel eher ge­nießt sie, wie am obigen Zitat deutlich wird, die Ruhe und Mystik, die sich ihr im Wald offenbart. Die Sprache, die die Protagonistin im Bericht wählt, ist von Synästhesie ge-prägt. Sie nimmt den Duft der Wolken wahr und lässt ihren Blick weit über das Land gleiten, indem sie in der horizontalen „das Band“ der Alpenrosen verfolgt und in der vertikalen Blickrichtung den über ihr kreisenden Raubvogel entdeckt. Der Raubvogel relativiert das Bild und widerspricht einer Deutung im Sinne einer romantischen Verklä­rung. Der kreisende Raubvogel, der die Allgegenwart des Todes (durch Jagd) verkör­pert, führt dazu, dass die beschriebene Szene zugleich zu einer durchaus realistischen und fragmentarischen Darstellung des Gesamtwerkes angesehen werden kann, indem sich Genuss der Naturbelassenheit sowie Bedrohung zugleich vereinen. An dieser Stelle wird dem Leser weder ein utopisches noch ein dystopisches Bild der Natur ver­mittelt. Diese Unsicherheit wird an weiterer Stelle des Romans ebenfalls bildlich thema­tisiert: „Die Metapher des Spinnennetzes versinnbildlicht die latente Bedrohnung gefan­gen genommen zu werden...“[18]

Tatsächlich scheint der Gedanke der Romantiker hier erneute Zustimmung zu finden. Die Erkenntnis in der konkreten Lebenswelt zu suchen und wieder zu den Dingen selbst[19] zu finden mag hier eine Botschaft sein, die uns vermittelt wird. Die Protagonistin persönlich scheint nämlich gegensätzlich zur Zivilisation im arkadischen Bauernleben, das sie im Wald verbringt, ihre Erfüllung gefunden zu haben. Die Flüchtigkeit und Anonymität der Stadt scheinen der Berichterstatterin im Antlitz der Natur kaum begehrenswert zu sein. So kommt sie letztlich zu dem Schluss: „Ich möch-te nicht sagen, daß dies die einzige Art zu leben ist, für mich ist sie aber gewiß die angemessene.“[20]

Weiterhin wird der Frau in Haushofers Werk schnell bewusst, dass ihr die bisherig er­fahrene

[...]


[1] Joachim Illies: Anthropologie des Tieres, vgl. S.46

[2] Dr. Bernhardt Hardtung

[3] Unter dem Begriff Ethos ist hier das moralische Selbstverständnis einer Person (im speziellen Falle der Hausarbeit, des Jägers) zu verstehen.

Wenn in dieser Arbeit die maskuline Form (z.B des Jägers) verwendet wurde, dient dies der Einfachheit und Leserlichkeit des Textes, die feminine Form kann somit „mitgedacht“ werden.

[4] Joachim Illies: Anthropologie des TieresS.54

[5] Ebd., vgl. S.55f.

[6] Ebd., S.54

[7] Die positivistischen Wissenschaften sind durch ihre idealisierende und objektivierende Methode gekennzeichnet. Sie stellen zwar eine Erfahrungswissenschaft dar, weil Hypothesen durch Experimente belegt werden, zugleich sind die Bedingungen der Durchführungen aber vorab definiert, wodurch die sinnliche Erfahrung abgewertet wird und die Ergebnisse abstrakt durch Verallgemeinerungen dargelegt werden.

[8] Joachim Illies: Anthropologie des Tieres, vgl. S.28

[9] Beispielweise wird der Wolf im Märchen „Rotkäppchen“ als so moralisch verurteilenswert dargestellt, dass eine Legitimation seiner qualvollen Tötung erfolgt.

[10] Joachim Illies: Anthropologie des Tieres S.18f.

[11] Hans-Christoph Goßmann 2013

[12] Joachim Illies: Anthropologie des Tieres, vgl. S.21f.

[13] Joachim Illies: Anthropologie des Tieres S.188

[14] Ebd., S.145

[15] Als Liminalität wird ein Grenzbereich bezeichnet der bezüglich einer Entscheidungsfindung einen Raum eröffnet, in dem die Entscheidungsfindung erfolgt. Dieser Raum gilt als Schwelle zwischen dem „Davor“ und „Danach“

[16] Marlen Haushofer: Die Wand, S.49

[17] Allkemper und Eke: Literaturwissenschaft vgl. S.226

[18] Celia Torke: Die Robinsonin, S.209

[19] Edmund Husserl: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie, vgl. S.23

[20] Marlen Haushofer: Die Wand, S.181

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Marlen Haushofers "Die Wand" aus dem Blickwinkel der Human-Animal Studies
Untertitel
Welche Aussagen über die Anthropologie der Protagonistin können in Bezug auf deren Mensch-Tier-Beziehung getroffen werden?
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Germanistik)
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V366980
ISBN (eBook)
9783668456679
ISBN (Buch)
9783668456686
Dateigröße
841 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Haushofer, Anthropologie, Human-Animal-Studies, Mensch-Tier-Beziehung, Robinsonade
Arbeit zitieren
Mathilda Müller (Autor), 2017, Marlen Haushofers "Die Wand" aus dem Blickwinkel der Human-Animal Studies, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366980

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