Cenzor, Sensör. Zensoren im Russischen und im Osmanischen Reich im Spannungsfeld zwischen Autor und Autorität, 1856-1909


Hausarbeit, 2017
24 Seiten, Note: 1,3

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Forschungsstand
1.2 Fragestellung

2. Hauptteil
2.1 Begriffserklärung
2.2 Überblick über die Regelung der Zensur im Russischen und im Osmanischen Reich
2.3 Soziale Stellung der Zensoren
2.4 Ausbildung der Zensoren
2.5 Gehalt der Zensoren
2.6 Druck auf die Zensoren
2.7 Beziehungen zwischen Zensoren und Autoren
2.8 Effizienz der Arbeit der Zensoren

3. Schlussfolgerung

4. Literaturverzeichnis
4.1 Sekundärliteratur
4.2 Quellen

1. Einleitung

Zensur war sowohl im Osmanischen als auch im Russischen Reich ein wichtiges Mittel, um die Entstehung einer politischen Öffentlichkeit zu verhindern. Nach dem Zerfall der beiden Reiche waren Anekdoten über die Absurdität der Zensur in den beiden absolutistischen Staaten sehr populär.

Im Osmanischen Reich war zum Beispiel unter der Herrschaft von Abdülhamid II. von 1876 bis 1909 das Wort „Burun“ (Nase) verboten, da es als Anspielung auf Abdülhamids besonders große Nase gedeutet wurde. Da „Burun“ auf Türkisch auch „Landzunge“ bedeutet, mussten Schriftsteller das Wort in ihren Texten aufwendig umschreiben. Hüseyin Cahid Yalçin vermied das Wort in seiner Übersetzung des Romans „Pêcheur d’Islande“ (1886-87) von Pierre Lotti indem er schrieb: „der Teil der sich vom Land in das Meer hinausstreckt“.1

Im Russischen Reich wurde ein Mathematik-Lehrbuch verboten weil der Zensor Auslassungszeichen zwischen zwei Zahlen als Andeutung auf eine Verschwörung interpretierte.2

1.1 Forschungsstand

Der Großteil der Literatur zur Zensur im Russischen Zarenreich beschäftigt sich aus einer politischen und juristischen Perspektive mit der Zensur. Viele Historiker haben sich mit der Zensur als Institution auseinandergesetzt und zum Beispiel die verschiedenen Zensur-Statute untersucht. So zählt Charles A. Ruud (* 1933) zu den bedeutenden Historikern auf diesem Gebiet.3 Der russische Historiker Mikhail Lemke machte in seinem 1909 erschienenen Buch über die Zensur unter Nikolas I. deutlich, dass das Verhältnis zwischen Autor und Zensor nicht immer demjenigen von zwei gegeneinander kriegsführenden Parteien entsprach. Er erklärte, dass der Prozess der Zensur oft ein Prozess von intensiven Verhandlungen zwischen Zensor und Autor war.

Lemke kritisierte, dass viele Historiker diesen wechselseitigen Aushandlungsprozess nicht erkennen würden, beziehungsweise nicht erkennen wollten.4 Dieses Konzept übernimmt Andreas Renner in seinem 1998 erschienen Artikel, Der Fall Fon-Kruze.5 Seine Herangehensweise ist eher sozialgeschichtlich, indem er nach der Identität der Zensoren, sowie deren Beziehungen zu den Autoren fragt. Renner weist auch darauf hin, dass dieser Aspekt der Zensur vergleichsweise wenig gut erforscht sei.6 Ein Historiker der sich auf die Ausübung der Zensur im Russischen Reich spezialisiert hatte, war Paul Foote. In seinen zahlreichen Artikeln hat er auch wechselseitige Beziehungen zwischen Zensoren und Autoren deutlich gemacht.7

Die Forschungsliteratur zur Zensur im Osmanischen Reich widmet sich vor allem der Herrschaft von Abdülhamid II. von 1876 bis 1909. Viele Forscher thematisieren die Willkür und Absurdität der Zensur dieser Zeit.8 In den letzten Jahrzehnten änderte sich dieses Bild teilweise. So wird nun auch auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Presse und der Regierung hingewiesen.9 Ebru Boyar erklärte in seinem 2006 erschienenen Artikel, The press and the palace, the two way relationship between Abdülhamid II and the press, 1876-1908, dass Abülhamid trotz aller Zensur auf die Presse angewiesen war und seine Einstellung gegenüber der Presse nicht immer radikal abwertend war.10 François Georgeon schrieb in einem 1999 erschienenen Artikel, dass es zwar einige Studien zur Zensur unter Abdülhamid II. gebe, eine vertiefte Untersuchung aber derzeit noch fehle.11 Auch heute gibt es noch kein Werk in englischer Sprache das diesem Anspruch gerecht würde.

1.2 Fragestellung

Ich werde mich im Folgenden auf die Zensur von im Inland erscheinenden Veröffentlichungen als Mittel, die Entstehung einer politischen Öffentlichkeit zu verhindern, beschränken. Da die Pressegesetze in beiden Reichen relativ wenig konkrete Angaben für die Zensoren enthielten, konnten diese zum Teil selbst bestimmen was sie zensierten solange sie ihre Vorgesetzten mit ihrer Arbeit zufrieden stellten. Daher war der Umfang der Zensur auch abhängig von der Bildung, den Wertvorstellungen und der politischen Einstellung der einzelnen Zensoren.12 Zudem waren die Zensoren einem hohen Druck von ihren Vorgesetzten ausgesetzt, da Unaufmerksamkeit oder eine zu milde Zensur zu harten Strafen bis hin zur Entlassung führen konnte.13

Im Folgenden werde ich der Frage nach der Identität der Zensoren nachgehen. Außerdem werde ich aufweisen, inwiefern sich die Beziehungen zwischen Zensoren und Autoren in beiden Reichen voneinander unterschieden. Schließlich werde ich klären, ob die Zensur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Russischen und im Osmanischen Reich wirklich so willkürlich war wie sie oft dargestellt wird.

2. Hauptteil

2.1 Begriffserklärung

Allgemein unterscheidet man bei der Zensur zwischen Vor-und Nachzensur. Bei der Vorzensur müssen alle Texte vor ihrer Veröffentlichung zur Zensur vorgelegt werden, wobei der Zensor dann eventuelle Änderungen im Text anordnen kann. Im Gegensatz zur Vorzensur werden bei der Nachzensur erst nach der Veröffentlichung eventuelle Strafmaßnahmen getroffen.14

2.2 Überblick über die Regelung der Zensur im Russischen und im Osmanischen Reich

Durch die Zensurgesetze von 1826 und 1828 wurde im Russischen Reich die Vorzensur für jede Form von schriftlicher Veröffentlichung eingeführt. Unter der Aufsicht des Bildungsministeriums wurden zentrale und lokale Zensurkomitees eingerichtet. Durch das Reich verteilt gab es 5 solcher Komitees, wobei eine Hauptzensurverwaltung die Koordination organisierte.15 In den Provinzen in denen es keinen Zensor gab, war der Vize-Gouverneur mit der Zensur beauftragt.16 Nach 1848 wurde die Zensur noch strenger. Mit den Verordnungen von 1862 und 1865 ging die Verantwortung über die Zensur vom Bildungsministerium zum Innenministerium über. Außerdem wurde die Vorzensur für Zeitungen in St. Petersburg und Moskau abgeschafft und stattdessen die Nachzensur eingeführt.17 Diese Maßnahme trug zu einem Aufschwung der Presse in den 1870er Jahren bei.18

Die Verordnung von 1865 blieb offiziell bis 1905 gültig, die Zensur wurde aber unter Alexander III. durch eine Reihe von außerordentlichen Verordnungen ausgebaut. Das Oktobermanifest von 1905 sah zwar eine Abschaffung der Vorzensur vor, es dauerte aber noch bis 1909 bis dies überall durchgesetzt wurde.19

Im Osmanischen Reich erschienen in den 1860er Jahren erste nichtoffizielle Massenzeitungen. Trotz eines Gesetzes für Druckereien, das 1857 in Kraft trat, wurden Zeitungen im Osmanischen Reich bis 1864 von Fall zu Fall behandelt. Die PresseVerordnung von 1864 führte Kontrollen nach der Veröffentlichung ein und legte fest, dass jede Veröffentlichung eine Genehmigung vom Bildungsministerium benötigte. Eine Vorzensur für Zeitungen wurde 1876 eingeführt.20

Abdülhamid II. zentralisierte die Ausübung der Zensur erheblich, erneuerte das Pressegesetz mehrmals und erließ 1888 eine Verordnung für Druckereien, die Regeln enthielt, was gedruckt werden durfte. Das Pressegesetz war aber eher ungenau und obwohl es später durch neue Verordnungen erweitert wurden, blieb ein gewisses Maß an Unklarheit bestehen. Es enthielt nur generelle Verbote, wie etwa alles was die Person des Sultans beleidigen könnte oder gegen die Sitten verstieß.21 Die Gründung eines Zensurrates unter der Aufsicht des Innenministeriums führte 1888 zu einer bedeutenden Zunahme der Zensur. Für die Kontrolle von Büchern war das Bildungsministerium zuständig während das Innenministerium für die Presse zuständig war. 22 In den osmanischen Provinzen, den Vilayets, war der Leiter des Korrespondenzbureaus des Vilayets, der „Mektüpçu“ für die Zensur zuständig.23

1909 wurde nach einer kurzen Periode mit Pressefreiheit, die Zensur wieder eingeführt.24

2.3 Soziale Stellung der Zensoren

Im Osmanischen Reich war es auch für Menschen aus ärmeren Verhältnissen möglich, als Zensor Karriere zu machen. Avraam Vaporidis wurde 1855 in Fertek, einem anatolischen Dorf geboren. Da seine Eltern aus einfachen Verhältnissen stammten und für ihren Sohn keine Zukunft in der Region sahen, zog sein Vater mit Avraam nach Istanbul. Nach einem Studium, das er aber nicht abschloss, wurde Vaporidis 1881 als Zensor in Istanbul eingestellt. Er diente 30 Jahre lang als Zensor und wurde mehrmals befördert.25

Auch in Russland war ein solcher sozialer Aufstieg als Zensor möglich. Ein gutes Beispiel ist Alexander Vasilievich Nikitenko, der 1804 als Leibeigener geboren wurde. Es gelang ihm später frei zu werden und auf der Universität in St. Petersburg zu studieren. Er arbeitete lange als Zensor und ab 1860 war er Mitglied in der Hauptzensurverwaltung.26

Die meisten Beamten stammten aber im Russischen Reich aus Familien von erbadligen Gutsbesitzern.27

Für die osmanische Bevölkerung war eine Karriere im Staatsdienst der Innbegriff des Erfolges. Wegen dem auf Treue und Belohnung aufbauenden hierarchischen System, das die ganze Gesellschaft erfasste, erhoffte sich die gebildete Jugend, in eine Beamtenschule eintreten zu dürfen um so dem Sultan ihre Treue zu beweisen.28

Im Russischen Reich gehörte ein Zensor seit 1865 der fünften Klasse der zivilen Rangtabelle an.29 Die von Peter dem Großen geschaffene Rangtabelle zählte insgesamt 14 Ränge, wobei eine Person ab dem neunten zivilen Rang dem Adel angehörte.30 Damit genoss ein Zensor auch in Russland ein gewisses soziales Ansehen.

2.4 Ausbildung der Zensoren

Nach der Verordnung von 1850 musste ein Zensor im Russischen Reich entweder einen Abschluss einer Hochschule haben oder über ein kompetentes Verständnis des Pressewesens in der Region in der er eingestellt wurde verfügen. Es ist jedoch unklar, inwiefern diese Kompetenzen geprüft wurden.31 Trotzdem kann im Russischen Reich davon ausgegangen werden, dass von den 346 Zensoren die zwischen 1804 und 1906 dienten, etwa 46% eine gewisse Erfahrung im Verfassen von Texten hatten, da sie entweder selbst veröffentlichten oder zumindest eine akademische Ausbildung (etwa als Historiker) hatten. 32 Der weltweit bekannte Schriftsteller Ivan Aleksandrovič Gončarov war zum Beispiel von 1856-60 im St. Petersburger Zensurkomitee eingestellt.33

In Russland änderten sich nach 1865 die Qualifikationen der Zensoren. Sehr viele hatten Jura studiert oder hatten vor ihrer Einstellung schon Erfahrungen im Bereich der Zensur gesammelt, beispielsweise. als Assistent. Relativ wenige hatten nach 1865 Erfahrung im Bereich der Bildung und noch weniger als Autor.34

Angesichts der immer komplizierter werdenden veröffentlichten Texte änderte sich die Qualifikation der eingestellten Zensoren in den 1890er Jahren erneut. Sie waren jünger und intellektuelle Kompetenzen wurden wichtiger als eine lange Erfahrung als Beamter. So wurden z.B. Sokolov (1898) und Lebedev (1900) eingestellt. Beide waren vorher als Professoren tätig, ersterer lehrte Latein während Lebedev Philosophie und Psychologie unterrichtete.35

Das Zensur-Edikt von 1850 verbot den russischen Zensoren zwar, während ihrer Aktivität als Zensor einen anderen Beruf auszuüben aber trotzdem gab es auch danach noch Zensoren, die nebenbei einen anderen Beruf ausübten. Il´ya Tatarinov war beispielsweise von 1894-95 als Zensor und als Redakteur für die Zeitung „Pravitel´stvennyi vestnik“ tätig.36

Im Osmanischen Reich hatten die seit 1879 eingestellten Beamten meistens einen Abschluss einer Sekundarschule, der „Rüşdiye“ Schulen. Manche hatten ihre Ausbildung auch in einer der seit 1859 bestehenden Zivilbeamtenschulen (Mülkiye Schulen) fortgesetzt.37 Trotz dieser Ausbildungszentren gab es bis zum Zerfall des Reiches sehr viele Beamte die durch Empfehlungen von Familienmitgliedern als junger Mann einer Behörde zugeteilt wurden. Ohne besondere Ausbildung arbeiteten sie dort zunächst als Lehrling ohne Gehalt ehe sie dann eventuell fest eingestellt wurden. 38

Es gab aber auch im Osmanischen Reich viele Zensoren, die Erfahrung in der Veröffentlichung oder im Verfassen von Texten hatten. Ahmed Rasim (1864-1932), ein angesehener Journalist und Schriftsteller arbeitete gleichzeitig für die Zeitung „İkdam“ und als Zensor von Büchern für das Bildungsministerium39. In der Tat waren vor allem vor 1876 und auch noch in den ersten Jahren der Herrschaft von Abdülhamid II. viele Journalisten auch im Staatsdienst tätig, da die Presse noch in den Kinderschuhen steckte und sie davon allein nicht leben konnten.40

Ein Zensor im Osmanischen Reich hatte außer der Zensur häufig auch noch andere Aufgaben im Bereich des Pressewesens und der Bildung. So war etwa Avraam Vaporidis Zensor in Istanbul und außerdem Inspektor für Druckereien, Bücherläden und Schulen.41 Die beschlagnahmten Bücher wurden zu einem großen Teil verbrannt.42

Im Russischen Reich ist eine Professionalisierung der Zensoren nach 1865 zu erkennen, während eine solche im Osmanischen Reich nicht festzustellen ist. Es waren oft einfache Beamte die über keine besondere Ausbildung verfügten. In beiden Reichen stellte das Beherrschen von Fremdsprachen einen Vorteil dar, um als Zensor eingestellt zu werden.43 Im Osmanischen Reich wurde etwa 1872 Şemsettin Sami (1850 - 1904) in der Zensur-Abteilung des Innenministeriums eingestellt, wobei seine Sprachkenntnisse in Griechisch, Französisch, Italienisch, Arabisch und Persisch einen erheblichen Vorteil darstellten. 44

2.5 Gehalt der Zensoren

Die Zensoren des St. Petersburger Zensurkomitees verdienten nach der Reform von 1865 jährlich 3000 Rubel.45 Der Beruf des Zensors war damit relativ gut bezahlt; zum Vergleich: ein qualifizierter Arbeiter verdiente zur selben Zeit weniger als 300 Rubel im Jahr.46

Im Osmanischen Reich betrug 1881 das monatliche Gehalt des in seinem ersten Dienstjahr für die Zensurbehörde des Bildungsministeriums arbeitenden Zensors Avraam G. Vaporidis Efendi 700 Kuruş.47 Ein qualifizierter Arbeiter verdiente 1906 in Thessaloniki etwa 360 Kuruş im Monat.48

Es stellt sich heraus, dass ein Zensor im Russischen Reich etwa das Zehnfache eines qualifizierten Arbeiters verdiente, während er im Osmanischen Reich nur etwas mehr als das Doppelte des Gehalts eines solchen erhielt. Häufig wurde das Gehalt eines osmanischen Zensors jedoch im Laufe seiner Karriere erhöht. Vaporidis verdiente nach 14 Jahren Dienst 1895 schon 2000 Kuruş. Aus seiner Biographie geht jedoch hervor, dass er trotzdem immer wieder Probleme damit hatte, seine Schulden und Steuern zu bezahlen.49

Solche Berechnungen sind aber mit Vorsicht zu genießen, da bei der Höhe der Gehälter viele verschiedene Faktoren mitspielten. Für das Osmanische Reich ist es zum Beispiel erwähnenswert, dass 1875 der erste Staatsbankrott ausgerufen wurde.

2.6 Druck auf die Zensoren

Abdülhamid II. hatte ein hierarchisches System geschaffen, in dem die einzige Möglichkeit zum Aufstieg der Beamten innerhalb des Staatsdiensts das Beweisen der persönlichen Treue zum Sultan war. In diesem System war eine neutrale Position quasi unmöglich: entweder man war für den Sultan und zeigte seine Loyalität oder man zeigte seine Loyalität nicht und wurde damit als Gegner des Sultans angesehen. Daher spielten Anklagen und Denunziationen unter Beamten eine wichtige Rolle.50 Eine Folge war, dass es für die Zensoren nicht genügte, die ungenauen Regeln bei ihrer Arbeit einzuhalten. Um ihre Treue zu beweisen mussten sie zudem ihre Höhergestellten über Missstände innerhalb der Zensurbehörde ins Bild setzen, und somit beweisen, dass sie auch beobachteten wer gegen diese Regeln verstieß. Deshalb herrschte unter den einzelnen Zensoren eine hohe Konkurrenz.51 Jeder wollte dem Sultan von möglichst vielen Artikeln und Büchern berichten die die Sicherheit des Reiches gefährden könnten um im Ansehen des Sultans zu steigen.52.

In seinen Memoiren von 1916 schrieb der britische Diplomat, Edwin Pears, einige Zensoren in Istanbul hätten ihm immer wieder von Passagen in Texten berichtet, die sie an den Sultan melden mussten, obwohl sie dem Autor Recht gaben. Es hätte nämlich sonst die Möglichkeit bestanden, dass ein anderer Zensor es meldete und in dem Fall hätte der Erstere riskiert, entlassen zu werden.53 Pears Angaben müssen jedoch kritisch betrachtet werden, da er die Herrschaftszeit von Abdülhamid II. allgemein relativ undifferenziert als eine sehr düstere Epoche beschreibt.

Obwohl es in Russland kein solches System gab, mussten Zensoren zumindest bis 1865 immer damit rechnen entlassen zu werden, falls ihren Vorgesetzten ihre Arbeit nicht gefiel. So wurden aus dem St. Petersburger Zensurkomitee vor 1865 wenigstens 6 Zensoren wegen einer zu milden Zensur oder Fehler entlassen bzw. zum Rücktritt gezwungen. Nach 1865 wurden die Zensoren aber weniger von ihren Vorgesetzen unter Druck gesetzt. Es wurden zwar weiterhin Verwarnungen verteilt aber es ist zwischen 1865 und 1905 kein Beispiel eines wegen mangelhafter Arbeit entlassenen Zensors in St. Petersburg bekannt.54

Einen hohen Druck auf die Zensoren begünstigte eine strenge bis absurde Ausübung der Zensur, da die Zensoren auf keinen Fall wegen zu milder Zensur in Schwierigkeiten geraten wollten. So führte auch die sicherere Lage der russischen Zensoren nach 1865 zu einer etwas milderen Zensur.

2.7 Beziehungen zwischen Zensoren und Autoren

Viele Autoren versuchten im Russischen Reich die Zensur zu umgehen und nicht selten kam ihnen der Zensor dabei entgegen.

Sehr beliebt war es sich in Metaphern ausdrücken. Die sogenannte „äsopische Sprache“ erlaubte es, anhand von Allegorien und Euphemismen, verbotene Themen oder Ansichten anzudeuten. So wurde etwa das Wort „Frost“ als Andeutung auf eine politische Reaktion verstanden.55 Die Zensoren verstanden zwar oft die versteckten Botschaften, sie konnten die Texte aber genehmigen, da sie nicht gegen die Statute verstießen und sie somit nicht riskierten, entlassen zu werden.56

Um der Zensur zu entgehen zeigten auch viele Autoren und Herausgeber ihre Manuskripte einem ihnen bekannten Zensor um zu erfahren ob sie noch Änderungen vornehmen müssten, ehe sie den Text zur offiziellen Zensur einreichen konnten.57 Ivan Sergeevič Turgenev beispielsweise ließ sein Buch „Zapiski Okhotnika“ 1852 vom Moskauer Zensor V. V. L´vov lesen und nahm im Anschluss einige Änderungen vor, ehe er es zur Zensur dem Moskauer Zensurkomitee vorlegte. In diesem Fall schlug die Kooperation jedoch fehl, da das Buch von der Hauptzensurverwaltung verboten wurde. Nach der offiziellen Vorzensur kam es dann oft zu Verhandlungen zwischen Zensor und Autor. Es wurde - mit wechselndem Erfolg - versucht, den Zensor von der Harmlosigkeit eines Artikels zu überzeugen. 58

Da ein Zensor oft über längere Zeit für die gleiche Zeitung zuständig war, waren gute Beziehungen zum Zensor von großer Bedeutung. Der Verleger der Zeitung „Sovremennik“, Nikolay Nekrasov, ging in den 1850er Jahren sogar soweit, dass er den St. Petersburger Zensor Beketov öfters zu sich nach Hause einlud.59

Neben diesem kooperativen Verhältnis zwischen Autor und Zensor gab es aber auch eine Reihe von Maßnahmen welche die Autoren im Russischen Reich gegen die Zensoren unternahmen, wie etwa einen Zensor zu bestechen. Für derartige Fälle bestehen Hinweise Ende des 19. Jahrhunderts. V. A. Posse, der Herausgebers einer marxistisch eingestellten Zeitung, berichtete etwa, dass er den Zensor seiner Zeitung, A.

A. Elagin regelmäßig bezahlte, damit dieser bestimmte Artikel nicht zensierte. Posses Angaben müssen jedoch kritisch gesehen werden, da die Zensoren das Risiko, ihre Arbeit zu verlieren meist nicht eingingen. In den meisten Fällen wurden die Zensoren wahrscheinlich eher bezahlt um sich einer nachsichtigen Zensur zu versichern oder damit sie Texte vor der offiziellen Zensur durchsahen als dass sie für die Genehmigung einzelner Texte Geld annahmen.60

Die Reform der Zensur unter Alexander II. bedeutete eine Professionalisierung der Zensur, wodurch die Beziehung zwischen Zensor und Autor nach 1865 unpersönlicher wurde61. Ab 1865 waren auch nicht mehr die Zensoren sondern die Autoren und Verleger für die veröffentlichten Texte verantwortlich.62

Ein Beispiel eines kooperativen Zensors gibt es auch im Osmanischen Reich: Khali Al- Khóri (1836-1907). Der griechisch-orthodoxe Libanese gründete 1858 die erste arabische Zeitung in Beirut „Hadiqat al-Akhbar“ („Garten der Nachrichten“) und arbeitete seit 1877 als Zensor in Beirut.63 Als Zensor gewährte er den Journalisten in Beirut weiterhin große Freiheiten und führte eine kompetente Zensur durch, da er aufgrund seiner literarischen Erfahrung die Bedeutung der Texte verstand. In den 2 Jahren in denen er alleine für die Zensur zuständig war wurde nur eine Zeitung in Beirut verboten.64 Journalisten sahen ihn nicht als ihren Gegner an sondern als geachteter Mitarbeiter. Durch sein gutes Verhältnis zu den Journalisten gelang es al-Khóri die Veröffentlichung von verbotenen Artikeln zu verhindern und er musste somit Herausgeber und Journalisten nicht bestrafen. 65

Hinweise auf Bestechungen von Zensoren gibt es auch im Osmanischen Reich. Der Zensor Vaporidis wurde 1900 angeklagt weil er sich von einem Verleger in Smyrna (Heute Izmir) bestechen ließ. Die Anklage wurde jedoch mangels ausreichender Beweise zurückgewiesen.66

Der Zensor Vaporidis stellt auch einen Beleg dafür dar, dass im Osmanischen Reich manche Zensoren zum Teil aus eigenen Interessen handelten. Er bekam 1891 den Auftrag, bestimmte Bücher in der Druckerei der Istanbuler Zeitung „Neologos“ zu beschlagnahmen. Weil er jedoch gute Beziehungen zu dem Inhaber hatte und in dessen Druckerei seine Biographie der osmanischen Sultane hatte drucken lassen, ignorierte er den Auftrag. Erst als seine Vorgesetzten ihn nach fast einem Jahr an die Erfüllung seiner Pflicht erinnerten, führte er den Auftrag durch.67

In den meisten Fällen war das Verhältnis zwischen Autoren und Zensoren im Osmanisches Reich eher eines von zwei gegeneinander arbeitenden Parteien. In Beirut wurden zwischen 1890 und 1908 drei Viertel der insgesamt 64 Verwarnungen und Schließungen von Zeitungen durch eine absichtliche Umgehung der Zensur oder einen absichtlichen Widerstand gegen die Zensoren begründet. 68 Zu den geläufigen Maßnahmen gehörte etwa, nach der Vorzensur einige Wörter im genehmigtem Entwurf leicht umzuändern oder sogar ganze Sätze hinzuzufügen, ehe er veröffentlicht wurde.

Und aus JONES, Derek: Artikel „Syria“, in: Censorship. A world Encyclopedia 4, London 2001, S. 2363- 2367, hier S. 2363. Manchmal wurden auch die Umänderungen des Zensors im veröffentlichten Text nicht umgesetzt.69

Es kam auch vor, dass ein Autor einen Zensor aufgrund seiner Ignoranz lächerlich machte. Salim Sarkis (1867-1926), der Herausgeber der Zeitung Lisdn al-Hil in Beirut berichtete in seinem 1896 in Kairo erschienenen Buch, dass er absurde aber nicht regelwidrige Nachrichten erfand und der Zensor diese dann durchgehen ließ weil er sie für wahr hielt oder sie nicht verstand.70

Im Allgemeinen war die Presse im Osmanischen Reich stärker auf ein gutes Verhältnis zur Regierung angewiesen. Es waren nämlich viele Zeitungen, wenn nicht sogar alle auf finanzielle Subventionierungen vom Staat angewiesen.71 Obwohl Ahmed Emin in seinem 1914 erschienenen Buch behauptete, zwei der wichtigsten Zeitungen hätten sich selbst finanzieren können, weist Ebru Boyar darauf hin, dass diese trotzdem bis zum Ende des Regimes von Abdülhamid II. finanzielle Unterstützung bekamen.72 Wenn eine Zeitung länger überleben wollte war deshalb eine strenge Selbstzensur erforderlich. Um ihre Treue zum Sultan unter Beweis zu stellen, schickten lange bestehende Zeitungen oft auch Spionageberichte an die Regierung, wie dies zum Beispiel ein Mitarbeiter des „Hanimlara Mahsus Gazete“ regelmäßig tat.73

Insgesamt kann also festgehalten werden, dass die unklaren Regeln für die Zensoren in beiden Reichen in Russland eher zu einer Kooperation zwischen Zensor und Autor führten als im Osmanischen Reich. Nun stellt sich die Frage warum dies der Fall war.

Erstens kann vermutet werden, dass die russischen Zensoren oftmals eine bessere Bildung hatten als ihre osmanischen Amtskollegen. Aus der Betrachtung der Qualifikation der Zensoren geht hervor, dass zwischen 1804 und 1906 fast die Hälfte eine gewisse Erfahrung im Verfassen von Texten hatte. Damit hatten sie vermutlich ein gewisses Verständnis gegenüber der Forderung nach Pressefreiheit.74 Der von 1855 bis 1858 im Moskauer Zensurkomitee eingestellte Zensor Fon-Kruze war zum Beispiel daneben auch als Publizist tätig.75 Er fühlte sich in seiner Arbeit als Zensor zwar als treuer Untertan des Zaren, zugleich fühlte er aber auch eine Zugehörigkeit zu den Intellektuellen und empfand viel Sympathie für Schriftsteller.76 Fon-Kruze war als milder Zensor bekannt und wurde vermutlich auch aus diesem Grund nach mehreren Verwarnungen entlassen.77

Ein zweites Element ist die Selbstwahrnehmung der russischen Zensoren und ihrer Aufgaben. Einige Zensoren sahen sich als Aufklärer des Volkes und erkannten damit die Bedeutung der Literatur und Presse für die Bildung. In ihrer eigenen Sicht waren sie gleichzeitig Aufseher über den Respekt der moralischen Werte in der Literatur und Beschützer der Interessen des Staates.78

Im Osmanischen Reich gab es zwar auch Zensoren die Erfahrung in der Veröffentlichung von Texten hatten, der entscheidende Punkt ist aber, dass der Druck auf die Zensoren durch das auf der Gunst des Sultans basierende hierarchische System größer war als im Russischen Reich. Deshalb konnten sie es sich nicht erlauben wählerisch zu sein oder sogar bei der Veröffentlichung von suspekten Ideen ein Auge zuzudrücken. Vielmehr ergriffen viele Zensoren jede Möglichkeit die sich ihnen bot um Zeitungen zu schließen oder Journalisten zu bestrafen um dem Sultan so ihre Loyalität und ihr Pflichtbewusstsein zu beweisen.

2.8 Effizienz der Arbeit der Zensoren

In Texten über die Zensur unter Abdülhamid II. wird immer wieder von einer Liste der verbotenen Wörtern berichtet, die die Regierung erstellt hätte und die Zensoren befolgen mussten.79 Diese Berichte berufen sich vor allem auf Paul Feschs Buch von 1907 das eine solche Liste enthält.80 Eine entsprechende Liste wurde aber bis zum heutigen Tag nicht wiedergefunden. Es finden sich zudem in den Texten häufig Wörter, die nach dieser Liste hätten gestrichen werden müssen.81 Dies lässt vermuten, dass es eine offizielle Liste mit verbotenen Wörtern nicht gab. Einzelne Zeitungen erstellten sich aber solche Listen auf Basis vorangegangener Fälle von Zensur, um somit diese Wörter in Zukunft zu vermeiden.82 Im Osmanischen Reich kam demnach der Selbstzensur eine große Bedeutung zu.

Allgemein war die Zensur in keinem der beiden Staaten von höchster Priorität. Erstens gab es immer wieder Beispiele von Veröffentlichungen, die laut Gesetz hätten zensiert werden müssen. In Russland etwa das 1863 erschienene Buch „Chto delat´?“ das einen Aufruf zur Revolution enthielt oder die Osmanische Zeitung „Servet-i Fünun“ die, trotz Hinterfragungen der Herrschaft des Sultans, von 1891 bis 1897 erschien.83 Außerdem waren die für die Zensur zur Verfügung gestellten Mittel keineswegs ausreichend angesichts der schnell wachsenden Zahl neuer Veröffentlichungen. In Russland standen maximal 100 Zensoren 125 verschiedenen Tageszeitungen (Stand 1900) und jährlich 8700 Neuveröffentlichungen (Stand 1895) gegenüber.84 Im Osmanischen Reich war die Situation eine andere, mit wenigstens 59 Zensoren für etwa 3 bis 6 türkische Tageszeitungen und etwa 290 jährliche Neuveröffentlichungen unter Abdülhamid II.85

Bei der Frage, in welchem der beiden Staaten die Zensur am strengsten ausgeübt wurde muss beachtet werden, dass der Erfolg der Zensur nicht unbedingt an der Zahl der verbotenen Publikationen gemessen werden kann, sondern vielmehr an der Fähigkeit, die öffentliche Debatte zu beeinflussen. Nach Malte Rolf waren die russischen Zensoren insofern erfolgreich, dass sie es schafften, die Themen über die öffentlich diskutiert wurde in einem gewissen Maß vorzugeben.86 Was das Osmanische Reich anbelangt, so vermutet François Georgeon, dass die Priorität unter Abdülhamid nicht gewesen sei, eine gut organisierte Zensur durchzuführen, sondern durch die hohe Entscheidungsfreiheit der Zensoren einen Zustand der permanenten Angst und Unsicherheit unter den Verlegern, Autoren und Journalisten zu schaffen.87 Damit wurde auch eine strenge Selbstzensur begünstigt.

3. Schlussfolgerung

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Zensoren in beiden Reichen oft einen gewissen Spielraum dabei hatten, was sie laut Gesetz zensieren mussten. Unterschiedliche Profile der Zensoren sowie andere Rahmenbedingungen führten zu einem Verhältnis der Zensoren zu den Autoren, das sich in beiden Staaten grundlegend voneinander unterschied.

Die russischen Zensoren waren in der Regel besser ausgebildet als die osmanischen und verdienten wahrscheinlich mehr als diese. In Verbindung mit einem geringeren Druck vonseiten ihrer Vorgesetzten, führten diese Unterschiede zu einem besonderen Verhältnis zwischen russischen Zensoren und Schriftstellern. Anstatt einer Konfrontation zwischen Staat und gebildeter Öffentlichkeit arbeiteten Journalisten, Verleger und Zensoren oft eng zusammen. Malte Rolf hat sicherlich Recht wenn er die russische Zensur eher als „Joint Venture“ zwischen den Zensoren und der Presse bezeichnet.88

Im Osmanischen Reich wurden die Zensoren angetrieben durch das Streben nach persönlicher Anerkennung vom Sultan in Konkurrenz zu ihren Mitarbeitern. Ihr Verhältnis zu den Autoren war deshalb meist weniger kollegial. Sie versuchten oft so viel wie möglich verbotene Elemente in den Texten zu finden und entsprechende Maßnahmen gegen ihre Veröffentlichung zu ergreifen, um dadurch vom Sultan besser angesehen zu werden.

Mit der Reform von 1865 kam es im Russischen Reich zu einer Professionalisierung der Zensur, die im Osmanischen Reich weitgehend ausblieb. Insgesamt gehörte die Zensur aber in keinem der beiden Reiche zu den wichtigsten Mitteln der Unterdrückung.

In Russland wurde mit der Ausübung der Zensur im Zarenreich ein Grundstein gelegt für die viel besser organisierte Zensur in der Sowjetunion. Die Vorzensur wurde 1922 wieder eingeführt, gefolgt von Deportationen regimekritischer Intellektueller und in den 1930er Jahren sogar Hinrichtungen von Schriftstellern. Es war für Autoren ohne finanzielle Unterstützung vom Staat fast unmöglich etwas zu veröffentlichen. Der Romanautor Vladimir Nabokov fasste die Entwicklung so zusammen:“ Unter den Zaren hatte ein freiheitsliebendes Russland unvergleichbar mehr Möglichkeiten und Wege, sich auszudrücken als unter Lenins oder Stalins Regime“. Erst gegen Ende der Sowjetunion wurde die Zensur offiziell abgeschafft.89

Im Osmanischen Reich trug die Willkür der Zensur zu einem Aufschwung in der Entstehung von Karikaturen bei. Diese waren damals sehr beliebt um Kritik an sozialen und politischen Missständen auszuüben. So entstanden in den ersten Jahren seiner Herrschaft viele Karikaturen über Abdülhamid II., wobei seine große Nase immer eine zentrale Rolle spielte. Mit der Erweiterung der Zensur waren die Satirezeitschriften zwar die ersten die geschlossen wurden oder ins Exil flohen, aber die Nase des Sultans wurde zu einem Symbol für Despotismus und wurde noch viel später in Karikaturen gezeichnet. So zeigt etwa eine türkische Karikatur aus den 1950er Jahren den damaligen Ministerpräsidenten Adnan Menderes, der die Zensur wieder einführte und politische Gegner einsperren ließ, mit einer besonders großen Nase und den Worten „Der Staat bin ich“. 90

Bei der Recherche hat mir vor allem der Mangel an nicht-türkischer Literatur Schwierigkeiten bereitet. Es überwiegen Beschreibungen von einzelnen Fällen von Zensoren, eine Gesamtdarstellung wie es für das Russische Reich mehrere gibt, fehlt jedoch. Deshalb habe ich in meinem Vergleich auch mehrmals nur einzelne Beispiele von osmanischen Zensoren nennen können. Hier wäre es für Historiker mit osmanisch türkischen Sprachkenntnissen sinnvoll, das Archivmaterial auszuwerten oder eines der türkischen Werke zur Thematik zu übersetzen.

Mit meinen eigenen Forschungsergebnissen schließe ich mich der Annahme an, dass im historischen Vergleich zweier Imperien neben den harten Fakten wie der Stärke des Militärs, auch subtilere Methoden der Machtausübung beachtet werden müssen. Ein Beispiel ist die Zensur, als Mittel, die Entstehung einer politischen Öffentlichkeit zu verhindern. Folglich trägt die Untersuchung, wie die Zensur von den zwei autoritären Staaten unterschiedlich eingesetzt wurde, zu einem umfassenderen Vergleich bei.

4. Literaturverzeichnis

4.1 Sekundärliteratur

- AYALON, Ami: The Press in the Arab Middle East. A History, New York/Oxford 1995.

- BALTA, Evangelia/IVECAN, Raif: An Ottoman Fahrenheit 451. Works and Days of the Censor Avraam G. Vaporidis Efendi (1855-1911), in: Archivum Ottomanum 29 (2012), S.41-75.

- BECERİK YOLDAŞ, Özlem/YOLDAŞ, Yunus: Entstehung der Zensur und ihre Praxis in der Türkei, in: Die Elektronische Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien 7 (2016), H.1, S.38-52.

- BERKES, Niyazi: The Development of Secularism in Turkey, Montreal 1964.

- BOYAR, Ebru: The press and the palace, the two-way relationship between Abdülhamid II and the press, 1876-1908, in: Bulletin of School of Oriental and Asiatic Studies 3 (2006), H. 69, S. 417-432.

- CIOETA, Donald J.: Ottoman Censorship in Lebanon and Syria. 1876-1908, in: International Journal of Middle East Studies 10 (1979), S.167-186.

- EMIN, Ahmed: The Development of Modern Turkey as measured by its Press, New York 1914 (= Studies in History, Economics and Public Law, 59).

- FARAH, Caesar: Censorship and Freedom of Expression in Ottoman Syria and Egypt, in: HADDAD, William W./OCHSENWALD, William (Hgg.): Nationalism in a Non-National State. The Dissolution of the Ottoman Empire, Columbus 1977, S.151-194.

- FOOTE, Irwin Paul: Counter-Censorship, Authors v. Censors in Nineteenth- Century Russia, in: Oxford Slavonic Papers 27 (1994), S. 62-106.

- FOOTE, Irwin Paul: The St. Petersburg Censorship Committee. 1828-1905, in: Oxford Slavonic Papers 24 (1991), S. 60-120.

- GEORGEON, François: Mots interdits. À propos d'un document sur la censure ottomane au début du siècle, in: Études Turques et Ottomanes 8 (1999), S.35-44.

- HELLER, Michel: Histoire de la Russie et de son Empire, Paris 1997.

- JACOBSON, Helen Saltz (Hg.): Nikitenko, Aleksandr. The Diary of a Russian Censor, Amherst 1975.

- JONES, Derek: Artikel „Russia”, in: Censorship. A World Encyclopedia 3, London 2001, S. 2076-2119.

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- KÜPER-BÜSCH, Sabine: Von Nasen und Birnen. Karikaturen interkulturell betrachtet, in: Dies./RONA, Nigar (Hgg.): Die Nase des Sultans. Karikaturen aus der Türkei, Istanbul 2008, S. 61-92.

- LEMKE, Mikhail: Nikolaevskie zhandarmy i literatura 1826-1855, St. Petersburg 1909.

- LEWIS, Bernard: The Emergence of Modern Turkey, 3. Aufl. [1. Aufl. 1961] New York/Oxford 2002.

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- RENNER, Andreas: Der Fall Fon-Kruze. Eine Studie zur Sozialgeschichte der Zensur im Zarenreich nach dem Krimkrieg, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 46 (1998), H. 3, S. 338-350.

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- ROLF, Malte: „Approved by the Censor“. Tsarist Censorship and the Public Sphere in Imperial Russia and the Kingdom of Poland (1860-1914), in: BEHRENDS, Jan C./LINDENBERGER, Thomas (Hgg): Underground Publishing and the Public Sphere. Transnational Perspectives, Berlin/Wien 2014 (= Wiener Studien zur Zeitgeschichte, 6), S. 31- 74.

- RUUD, Charles A.: Fighting Words. Imperial Censorship and the Russian Press 1804-1906, Toronto 1982.

- SHAW, Stanford j./SHAW, Ezel Kural: Reform, Revolution, and Republic. The Rise of Modern Turkey, 1808-1975, 7. Aufl. [1. Aufl. 1977] Cambridge/New York/Melbourne (u.a.) 2002 (= History of the Ottoman Empire and Modern Turkey, 2).

- TÜRESAY, Özgür: Censure et production culturelle. Le champ éditorial ottoman à l'époque hamidienne (1876-1908), in: Études Balkaniques-Cahiers Pierre Belon 1 (2009), H. 16, S. 239-254.

- YOSMAOGLU, Ipek K.: Chasing the Printed Word. Press Censorship in the Ottoman Empire, 1876-1913, in: The Turkish Studies Association Journal 1-2 (2003), H. 27, S. 15-49.

- ZACHS, Fruma: Pioneers of Syrian patriotism and identity. A re-evaluation of Khali al-Khuri’s contribution, in: BESHARA, Adel (Hg.): The origins of Syrian Nationhood. Histories, Pioneers and Identity, 2. Aufl. [1. Aufl. 2011] Abingdon/New York 2012.

4.2 Quellen

- FESCH, Paul: Constantinople aux derniers jours d'Abdul-Hamid, Paris 1907.

- PEARS, Sir Edwin: Forty years in Constantinople. The recollections of Sir Edwin Pears, 1873-1915, with 16 illustrations, New York 1916.

[...]


1 BOYAR, Ebru: The press and the palace, the two-way relationship between Abdülhamid II and the press, 1876-1908, in: Bulletin of School of Oriental and Asiatic Studies 3 (2006), H. 69, S. 417-432, hier S.419- 420.

2 JACOBSON, Helen Saltz (Hg.): Nikitenko, Aleksandr. The Diary of a Russian Censor, Amherst 1975, S. xviii.

3 Mit seiner Monographie RUUD, Charles A.: Fighting Words, Imperial Censorship and the Russian Press 1804-1906, Toronto 1982.

4 LEMKE, Mikhail: Nikolaevskie zhandarmy i literatura 1826-1855, St. Petersburg 1909, S.31.

5 RENNER, Andreas: Der Fall Fon-Kruze. Eine Studie zur Sozialgeschichte der Zensur im Zarenreich nach dem Krimkrieg, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 46 (1998), H. 3, S. 338-350.

6 Ibid., S. 343.

7 Zum Beispiel FOOTE, Irwin Paul: Counter-Censorship, Authors v. Censors in Nineteenth-Century Russia, in: Oxford Slavonic Papers 27 (1994), S. 62-106.

8 Siehe z.B.: FARAH, Caesar: Censorship and Freedom of Expression in Ottoman Syria and Egypt, in: HADDAD, William W./OCHSENWALD, William (Hgg.): Nationalism in a Non-National State. The Dissolution of the Ottoman Empire, Columbus 1977, S.151-194, hier S. 184-188.

9 TÜRESAY, Özgür: Censure et production culturelle, Le champ éditorial ottoman à l'époque hamidienne (1876-1908), in: Études Balkaniques-Cahiers Pierre Belon 1 (2009), H. 16, S. 239-254, hier S. 254.

10 BOYAR, Ebru: The press and the palace, the two-way relationship between Abdülhamid II and the press, 1876-1908, in: Bulletin of School of Oriental and Asiatic Studies 3 (2006), H. 69, S. 417-432, hier S. 432.

11 GEORGEON, François: Mots interdits. À propos d´un document sur la censure ottomane au début du siècle, in: Études Turques et Ottomanes 8 (1999), S.35-44, hier S.41.

12 Für das Russische Reich, siehe: ROLF, Malte: "Approved by the Censor". Tsarist Censorship and the Public Sphere in Imperial Russia and the Kingdom of Poland (1860-1914), in: BEHRENDS, Jan C./LINDENBERGER, Thomas (Hgg): Underground Publishing and the Public Sphere. Transnational Perspectives, Berlin/Wien 2014 (= Wiener Studien zur Zeitgeschichte, 6), S. 31- 74, hier S. 32. Für das Osmanische Reich siehe: TÜRESAY: Censure et production culturelleǥ, S. 253.

13 FOOTE, Irwin Paul: The St. Petersburg Censorship Committee. 1828-1905, in: Oxford Slavonic Papers 24 (1991), S. 60-120, hier S. 79. Und TÜRESAY: Censure et production culturelleǥ, S. 253.

14 BECERİK YOLDAŞ, Özlem/YOLDAŞ , Yunus: Entstehung der Zensur und ihre Praxis in der Türkei, in: Die Elektronische Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien 7 (2016), H.1, S.38-52, hier S. 40.

15 FOOTE: The St. Petersburg Censorship Committeeǥ, S. 61.

16 RIGBERG, Benjamin: The Efficacy of Tsarist Censorship Operations, 1894-1917, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 14 (1966), S. 327-346, hier S. 327.

17 JONES, Derek: Artikel „Russia”, in: Censorship. A World Encyclopedia 3, London 2001, S. 2076-2119, hier S. 2079-2080.

18 MCREYNOLDS, Louise: Imperial Russia’s Newspaper Reporters. Profile of a Society in Transition, 1865- 1914, in: The Slavonic and East European Review 68 (1990), H. 2, S.277-293, hier S.278.

19 ROLF: “Approved by the Censor“ǥ, S. 36-37.

20 BOYAR: The press and the palaceǥ, S.421.

21 Für einen Überblick über die verschiedenen Artikel des Pressegesetzes von 1864, siehe BECERİK YOLDAŞ/YOLDAŞ: Entstehung der Zensur und ihre Praxis in der Türkeiǥ, S. 41-42.

22 BOYAR: The press and the palaceǥ, S.421-422.

23 CIOETA, Donald J.: Ottoman Censorship in Lebanon and Syria. 1876-1908, in : International Journal of Middle East Studies 10 (1979), S.167-186, hier S.169.

24 YOSMAOGLU, Ipek K.: Chasing the Printed Word, Press Censorship in the Ottoman Empire, 1876-1913, in: The Turkish Studies Association Journal 1-2 (2003), H. 27, S. 15-49, hier S. 41.

25 BALTA/IVECAN: An Ottoman Fahrenheit 451ǥ, S. 48.

26 JACOBSON (Hg.): Nikitenko, Aleksandr. The Diary of a Russian Censor,ǥ., S. xi-xix.

27 RENNER: Der Fall Fon-Kruzeǥ, S. 347.

28 BERKES, Niyazi: The Development of Secularism in Turkey, Montreal 1964, S. 257.

29 FOOTE: The St. Petersburg Censorship Committeeǥ, S.65.

30 HELLER, Michel: Histoire de la Russie et de son Empire, Paris 1997, S.453-454. 6

31 FOOTE: The St. Petersburg Censorship Committeeǥ, S.64

32 RENNER: Der Fall Fon-Kruzeǥ, S. 345.

33 Ibid., S. 345.

34 FOOTE: The St. Petersburg Censorship Committeeǥ, S. 78.

35 Ibid., S.80-81.

36 Ibid., S.73. 7

37 SHAW, Stanford j./SHAW, Ezel Kural: Reform, Revolution, and Republic. The Rise of Modern Turkey, 1808-1975, 7. Aufl. [1. Aufl. 1977] Cambridge/New York/Melbourne (u.a.) 2002 (= History of the Ottoman Empire and Modern Turkey, 2), S. 214-215.

38 LEWIS, Bernard: The Emergence of Modern Turkey, 3. Aufl. [1. Aufl. 1961] New York/Oxford 2002, S. 375.

39 BOYAR: The press and the palaceǥ, S.427.

40 LEWIS: The Emergence of Modern Turkey,ǥ ,S. 462.

41 BALTA/IVECAN: An Ottoman Fahrenheit 451ǥ, S. 47, 52, 56.

42 BOYAR: The press and the palaceǥ, S.423.

43 Für das Russische Reich siehe FOOTE: The St. Petersburg Censorship Committeeǥ, S.93. 8

44 SHAW/SHAW: Reform, Revolution, and Republicǥ, S. 253.

45 RENNER: Der Fall Fon-Kruzeǥ, S. 345.

46 MCREYNOLDS: Imperial Russia’s Newspaper Reportersǥ, S.289.

47 BALTA/IVECAN: An Ottoman Fahrenheit 451..., S. 48.

48 QUATAERT, Donald: The workers of Salonica.1850-1912, in: Ders./Zürcher, Erik J. (Hgg.): Workers and the Working Class in the Ottoman Empire and the Turkish Republic 1839-1950, London/New York 1995, S. 59-74, hier S. 71-72.

49 BALTA/IVECAN: An Ottoman Fahrenheit 451ǥ, S. 58, 72. 9

50 YOSMAOGLU: Chasing the Printed Wordǥ, S. 22.

51 Ibid., S. 47.

52 Ibid., S. 22.

53 PEARS, Sir Edwin: Forty years in Constantinople. The recollections of Sir Edwin Pears, 1873-1915, with 16 illustrations, New York 1916.

54 FOOTE: The St. Petersburg Censorship Committeeǥ, S.79.

55 LOSEFF, Lev: On the Beneficence of Censorship. Aesopian Language in Modern Russian Literature, München 1984, S. 56, 121.

56 RIGBERG: The Efficacy of Tsarist Censorship Operationsǥ, S. 337.

57 FOOTE, Irwin Paul: Counter-Censorship, Authors v. Censors in Nineteenth-Century Russia, in: Oxford Slavonic Papers 27 (1994), S. 62-106, hier S. 72.

58 FOOTE: Counter-Censorship,ǥ, S. 72-73.

59 Ibid., S. 86.

60 Ibid., S. 89-90.

61 RENNER: Der Fall Fon-Kruzeǥ, S.344.

62 FOOTE: The St. Petersburg Censorship Committeeǥ, S.79.

63 Biographische Angaben zu al-Khóri aus ZACHS, Fruma: Pioneers of Syrian patriotism and identity. A re- evaluation oh Khali al-Khuri’s contribution, in : BESHARA, Adel (Hg.) : The origins of Syrian Nationhood. Histories, Pioneers and Identity, 2. Aufl. [1. Aufl. 2011] Abingdon/New York 2012, S. 91-107, hier S. 93-94.

64 CIOETA: Ottoman Censorship in Lebanon and Syriaǥ, S. 172.

65 Ibid., S. 171.

66 BALTA/IVECAN: An Ottoman Fahrenheit 451ǥ, S. 58-61.

67 Ibid., S. 53.

68 CIOETA: Ottoman Censorship in Lebanon and Syriaǥ, S. 179. 13

69 CIOETA: Ottoman Censorship in Lebanon and Syriaǥ, S.178-179.

70 Ibid., S.178.

71 BOYAR: The press and the palaceǥ, S.430-431.

72 Vgl. EMIN, Ahmed: The Development of Modern Turkey as measured by its Press, New York 1914 (= Studies in History, Economics and Public Law, 59), S.78. und BOYAR: The press and the palaceǥ, S.430- 431.

73 YOSMAOGLU: Chasing the Printed Wordǥ, S. 26-27.

74 RENNER: Der Fall Fon-Kruzeǥ, S. 345. 14

75 RENNER: Der Fall Fon-Kruzeǥ, S. 347.

76 Ibid., S. 342.

77 Ibid., S. 348.

78 ROLF: “Approved by the Censor“ǥ, S. 42.

79 Siehe z.B. AYALON, Ami: The Press in the Arab Middle East. A History, New York/Oxford 1995, S. 113. oder BECERİK YOLDAŞ/YOLDAŞ: Entstehung der Zensur und ihre Praxis in der Türkeiǥ, S. 44.

80 FESCH, Paul: Constantinople aux derniers jours d'Abdul-Hamid, Paris 1907, S. 54-55, 58-59. 15

81 GEORGEON: Mots interditsǥ, S.42.

82 YOSMAOGLU: Chasing the Printed Wordǥ, S. 22.

83 JONES: Artikel „Russia”,ǥ, S. 2080. und SHAW/SHAW: Reform, Revolution, and Republicǥ, S. 254-255.

84 RIGBERG: The Efficacy of Tsarist Censorship Operations,ǥ, S. 331,340. und ROLF: “Approved by the Censor“ǥ, S. 38.

85 BECERİK YOLDAŞ/YOLDAŞ: Entstehung der Zensur und ihre Praxis in der Türkeiǥ, S. 43. und TÜRESAY: Censure et production culturelleǥ, S. 243.

86 ROLF: “Approved by the Censor“ǥ, S. 39. 16

87 GEORGEON, François: Mots interditsǥ, S.43. 17

88 ROLF: “Approved by the Censor“ǥ, S. 70.

89 JONES: Artikel „Russia”,ǥ, S. 2083-2085.

90 KÜPER-BÜSCH, Sabine: Von Nasen und Birnen. Karikaturen interkulturell betrachtet, in: Dies./RONA, Nigar (Hgg.): Die Nase des Sultans. Karikaturen aus der Türkei, Istanbul 2008, S. 61-92, hier S. 74.

24 von 24 Seiten

Details

Titel
Cenzor, Sensör. Zensoren im Russischen und im Osmanischen Reich im Spannungsfeld zwischen Autor und Autorität, 1856-1909
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Proseminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
24
Katalognummer
V367099
ISBN (Buch)
9783668457065
Dateigröße
1082 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Russisches Reich, Osmanisches Reich, Zensur, Zensor, Presse
Arbeit zitieren
Yann Jallay Gehlen (Autor), 2017, Cenzor, Sensör. Zensoren im Russischen und im Osmanischen Reich im Spannungsfeld zwischen Autor und Autorität, 1856-1909, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367099

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