Social TV und dessen Auswirkung auf den deutschen Fernsehmarkt

Analyse und Bewertung senderbezogener Social TV-Apps. Am Beispiel von RTL Inside


Bachelorarbeit, 2017

71 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Zielsetzung

2 Fernsehen in Deutschland
2.1 Eine Geschichte des Fernsehens
2.2 Die Fernsehnutzung in Deutschland im Wandel
2.2.1 Parallelnutzung
2.2.2 Interaktives Fernsehen

3 Soziale Netzwerke in Deutschland
3.1 Publikationsnetzwerk - Twitter
3.2 Beziehungs- und Kommunikationsnetzwerk - Facebook

4 Social TV
4.1 Begriffsdefinition
4.2 Das Fünf-Phasen Modell der Social TV Nutzung
4.3 Einflussfaktoren auf Social TV
4.3.1 Entwicklungen und Trends im deutschen Fernsehmarkt
4.3.2 Entwicklungen und Trends im deutschen Online- und Mobilemarkt
4.4 Der Social TV Markt in Deutschland
4.5 Nutzen und Erlösmodelle
4.5.1 Social TVApps
4.5.2 Wertschöpfungspotenziale für TV-Sender

5 Analyse und Bewertung von Social TV Apps am Beispiel RTL Inside
5.1 Das Unternehmen hinter der RTL Inside App - RTL-Interactive GmbH
5.2 Die RTL Inside APP
5.3 Zielgruppenanalyse
5.4 SWOT-Analyse
5.5 Wirtschaftlicher Erfolg durch Social TV Apps für die TV-Sender
5.5.1 Mobile-Werbung im Vergleich zur klassischen TV-Werbung
5.5.2 Alternative Erlösmodelle
5.6 Analyse der Attraktivität einer Sendung durch Social TV

6 Zukunftsaussichten und Perspektiven
6.1 Technologische Perspektiven
6.2 Ökonomische Perspektiven
6.3 Gesellschaftliche Perspektiven
6.4 Handlungsempfehlung für TV-Anbieter

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Geschichte des deutschen Fernsehens

Abbildung 2 Mediennutzungsdauer in Minuten

Abbildung 3 Tätigkeit bei Parallelnutzung von TV und Internet

Abbildung 4 Startseite RTL Teletext

Abbildung 5 Anteil der aktiven Nutzer nach Altersgruppen in Deutschland

Abbildung 6 Twitter Profil und Startseite

Abbildung 7 Facebook Profil

Abbildung 8 Ranking der beliebtesten TV-Formate nach der Anzahl der Posts und Tweets bei Facebook und Twitter im Jahr 2016

Abbildung 9 Fünf-Phasen-Modell der Social TV Nutzung,

Abbildung 10 Wertschöpfungskette des Social-TV Markts

Abbildung 11 Wertschöpfungspotenziale von Social TV für TV Sender

Abbildung 12 Kommentarzentrale RTL INSIDE App

Abbildung 13 Zielgruppe nach Geschlecht, Alter und Bildung

Abbildung 14 Wie viel wären sie bereit für eine App, mit folgenden Angeboten zu bezahlen?

Abbildung 15 Würden Sie sich eine App zu einer Fernsehsendung herunterladen?

Abbildung 16 Wenn es eine App oder eine andere Interaktionsmöglichkeit zur Sendung gibt, sehen Sie diese als zusätzlichen Grund einzuschalten?

Abbildung 17 Steigert sich durch Einbindung einer App die Attraktivität der Sendung?

Abbildung 18 Wird sich Social TV längerfristig am Markt etablieren

Abbildung 19 Anzahl der 4G-Anschlüsse im Mobil funk in Westeuropa im Jahr 2016 und Prognose für 2021

Abbildung 20 Abbildung 1 Welche Funktionen müsste eine Social TV App beinhalten?

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 Erste Definitionen von Social TV

Tabelle 2 Weiterentwicklung wissenschaftliche Definitionen von Social TV Textmarke nicht definiert

Tabelle 3 Tabelle 3 Funktionen von Social TV Apps

Tabelle 4 Angaben zur RTL Inside App

Tabelle 5 SWOT-Analyse RTL Inside App

Tabelle 6 Video Ratecard 2016

1 Einleitung

Das Multitasking ist in der heutigen Zeit in viele Lebensbereiche vorgedrungen: Ob Radiohören und Zeitunglesen beim Frühstück, Emails abrufen während der Besprechung im Büro oder das Fußballspiel verfolgen während des Kochens zu Hause - immer mehr Aktivitäten werden zur gleichen Zeit erledigt. Speziell der Medienkonsum wird mit anderen Tätigkeiten verknüpft oder vervielfacht, indem mehrere Medien parallel genutzt werden.[1] Vor dem Hintergrund der Parallelnutzung hat sich, seit dem Aufkommen der Social Networks und neuen Technologien, das Konzept von Social TV entwickelt. Die Entstehung des Social TV liegt nur wenige Jahre zurück, dabei existiert das Prinzip des sozialen Fernsehens schon lange. In der Vergangenheit wurde sich, beispielsweise bei der Arbeit, über einen TV-Beitrag ausgetauscht. Heute kann bereits während der Ausstrahlung über verschiedenste Wege und mit neuartigen Technologien interagiert werden.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept von Social TV und dessen Auswirkung auf den deutschen Fernsehmarkt. Insbesondere werden das Potenzial und die Sinnhaftigkeit so genannter senderbezogenen Social TV- Apps analysiert und bewertet, um herauszufinden ob sie für die Fernsehsender wirtschaftlich relevant sind. Außerdem wird das veränderte Nutzungsverhalten der TV-Zuschauer betrachtet, mit dem Zweck nachzuvollziehen ob Social TV einen Mehrwert für den zukünftigen Fernsehmarkt bietet und sich das Konzept mit verschiedenen Trends vereinbaren lässt.

Die RTL Inside App wird in der Arbeit als Beispiel verwendet und repräsentiert die senderbezogenen Apps am Markt. Außerdem wird überprüft ob Social TV Apps Einfluss auf die Attraktivität der Sendung haben und als zusätzlichen Grund für Zuschauer dienen einzuschalten. Aus dem Untersuchungsgegenstand ergeben sich die folgende Forschungsfragen:

- Steigert Social TV den wirtschaftlichen Erfolg der TV-Sender maßgeblich?
- Steigert Social TV die Attraktivität der Sendung?
- Wird sich Social TV am Markt etablieren und mit anderen Trends vereinbaren lassen?

Die Arbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit senderbezogenen Social TV- Applikationen. Abschnitte, welche Social Networks behandeln, dienen nur dem späteren Verständnis und dem Vergleich des Nutzens von Social TV Apps. Alle weiteren Angebote auf dem Social TV-Markt werden nicht genauer analysiert und auch nicht in die Bewertung mit eingebunden.

Durch eine qualitative Inhaltsanalyse soll die verwendete Literatur systematisch analysiert und inhaltlich erschlossen werden. Zudem werden verschiedene wissenschaftliche Ansätze in einen Zusammenhang gebracht und im Kontext der Arbeit interpretiert.[2] Durch eine quantitative Datenerhebung wird zusätzliches Material gesammelt. Die Datenerhebung besteht aus einer Reihe von Interviews und soll zusätzlich Auskunft über die

Zukunftsperspektiven von Social TV und das Nutzungsverhalten der Zielgruppe geben. Auf Grund aller gesammelten Daten sollen die Forschungsfragen beantwortet werden. Die Arbeit stützt sich zudem auf die Ergebnisse von Klaus Goldhammer aus seiner Publikation „Social TV“.

1.1 Aufbau der Arbeit

Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem deutschen Fernsehen. Zuerst wird die Geschichte des deutschen Fernsehens zusammenfassend beschrieben und anschließend auf die Fernsehnutzung im Wandel eingegangen. Hierbei wird besonders das interaktive Fernsehen und auf die Parallelnutzung beachtet.

Der zweite Teil beschreibt die sozialen Netzwerke in Deutschland. Daraufhin wird insbesondere auf Publikations- und Beziehungs- beziehungsweise Kommunikationsnetzwerke eingegangen. Die jeweiligen Netzwerke werden am Beispiel von den relevanten Social Networks Twitter und Facebook dargestellt.

Vor diesem Hintergrund wird in das Hauptthema Social TV eingeführt. Der dritte Teil beginnt mit der Begriffsdefinition von Social TV. Anschließend wird das Fünf-Phasen-Modell der Social TV Nutzung erklärt. Um die Einflussfaktoren auf Social TV zu analysieren werden die Entwicklungen und Trends am deutschen Fernseh-, sowie am Online- und Mobilemarkt genauer erläutert. Anknüpfend wird der Social TV Markt in Deutschland und seine Wertschöpfungskette dargestellt. Daraufhin können Nutzen und Erlösmodelle von Social TV eröffnet werden. Genauer wird auf die Social TV Apps, ihre Funktionen und auf ihre Wertschöpfungspotenziale für die TV-Sender eingegangen.

Der analytische Teil der Arbeit setzt sich mit der Analyse und Bewertung von Social TV App am Beispiel der RTL Inside App auseinander. Zuerst wird das Unternehmen hinter der RTL Inside App und die App selbst vorgestellt. Im Folgenden soll eine Zielgruppen- sowie eine SWOT Analyse durchgeführt werden. Durch die SWOT Analyse werden die Chancen und Risiken der RTL Inside App und die Stärken und Schwächen des Marktes untersucht. Dadurch soll herausgefunden werden, in welchem Maße in RTL Inside investiert werden soll und ob die App zum langfristigen Unternehmenserfolg beiträgt. Von diesem Beispiel ausgehend soll auf ähnliche Angebote geschlossen werden.

Abschließend wird eine Zukunftsaussicht anhand technologischer, ökonomischer und soziologischer Perspektiven gegeben, um auf dieser Grundlage, eine Handlungsempfehlung für die deutschen TV-Sender zu erstellen.

1.2 Zielsetzung

Ziel der Arbeit ist es herauszufinden ob senderbezogene Social TV Apps für die Fernsehsender wirtschaftlich rentabel sind und ob Social TV im Allgemeinen eine Zukunft auf dem deutschen Fernsehmarkt hat.

Die erarbeiteten Daten sollen eine Handlungsempfehlung für die Sender darstellen und aufzeigen ob es wirtschaftlich sinnvoll ist in eine senderbezogene Social TV App zu investieren oder ob es sich nur um einen Trend handelt, der möglichst bald eingestellt werden sollte. Zusätzlich können die Daten in Bezug zur Second Screen Nutzung gesetzt werden, da das Thema eng mit Social TV verbunden ist.

2 Fernsehen in Deutschland

Rund 95% der deutschen Haushalte besitzen einen Femsehanschluss und liegen damit um fast 20% über der Quote, der Menschen die aktiv einen Online Zugang nutzen. Das Fernsehen verändert sich durch neue technologische Innovationen aber auch durch neue gesellschaftliche Aspekte und soziale Verhaltensformen. Dennoch ist und bleibt das TV das Leitmedium der deutschen, welches immer noch synchron die meisten Menschen erreicht und die beliebteste und einfachste Form der Unterhaltung darstellt.[3]

2.1 Eine Geschichte des Fernsehens

Die erste Fernsehübertragung in Deutschland fand 1928, im Rahmen der 5. großen Funkausstellung, in Berlin statt. Zwei Jahre später konnten Bewegtbilder auch auf größeren Bildschirmen gezeigt werden. Vor diesem Hintergrund verfolgten, 1936, hunderte Menschen, das erste Mal, einzelne Sportveranstaltungen der Olympiade. Schon damals erkannte man die Bedeutung des Fernsehens als Massenmedium und möglichen Gesellschaftsfaktor. Der zweite Weltkrieg unterbrach jedoch den Fortschritt der TV-Technologie und verhinderte die massenwirksame Verbreitung, da alle Produktionsstätten zur Waffenherstellung verwendet wurden. Nach Ende des Krieges in den 1950er Jahren setzte sich das TV als Massenmedium, in den meisten Haushalten, durch und löste somit das Radio als Leitmedium in Deutschland ab. Ab den 1960er Jahren bestimmt der Fernsehkonsum zunehmend das Alltagsleben. Es war sowohl integriert in den Tagesrhythmus der Deutschen, als auch Gesprächsthema in der Freizeit und am Arbeitsplatz. Zusätzlich wurden in den Sechzigern die ersten Fernsehstars geboren und das TV entwickelte sich immer mehr zur Populärkultur. Damit wurde das TV, neben Radio, Film und Presse ein bedeutender Faktor der sowohl das gesellschaftliche, als auch das politische Leben der Menschen beeinflusste. Das Medium wurde bald nicht mehr nur unter technologischen Aspekten, sondern auch aus soziokulturellen Aspekten debattiert. In den 1950er Jahren nahm die soziale Komponente zunehmenden an Bedeutung zu. Es ging um das gemeinsame Fernsehen im Kreise der Familie und Bekannten. Fernsehübertragungen, vor allem von Sportereignissen, wurden schon bald zu Massenereignissen in Deutschland. Es entstand eine Form des Fernsehens, die mittlerweile unter dem Begriff Public-Viewing bekannt ist. Bis heute sind Fernseh- und Alltagkulturen vielfältig miteinander verwoben.[4]

Mit der Einführung des Farbfernsehens, 1967, begann eine neue Ära des Fernsehens. In den folgenden zwei Jahrzehnten entwickelte sich das Fernsehen zum Medium für Gesellschaft, Kultur, Politik und Wissenschaft. Hauptsächlich wurde das Programm, vor allem in Westdeutschland, durch das öffentlich­rechtliche Fernsehen und seinem Bildungsauftrag geprägt. 1970 und 1980 entwickelte sich das Fernsehen technologisch weiter und es viel erstmals der Begriff neue Medien. Damit waren damals Innovationen wie der Videorekorder, der Bildschirmtext und der Videotext gemeint. Zusätzlich eröffneten sich 1980 durch die Einführung von Kabel und später auch Satellit neue Übertragungswege, die viele Kapazitätsgrenzen wegfallen ließen. Der Weg für privatwirtschaftliche Kanäle war damit frei. Vor diesem Hintergrund wurde durch Sender wie RTL, ProSiebenSat1. sowie durch Premiere, als Pay- TV-Sender, eine ganz neue Fernsehkultur geschaffen.[5] RTL sendete damals sein erstes Programm unter RTL Plus nur in den Abendstunden. Über Antenne erreichten sie ca. 200 000 Haushalte vorwiegend in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, bis sie 1985 auf Satellit wechselten. Durch den Standortwechsel des Sendezentrums von Luxemburg nach Deutschland erhielten sie von der Landesmedienanstalt NRW die Genehmigung der Erstfrequenz und erreichten 1988 damit über sechs Millionen Zuschauer.[6]

1984 entstand in Deutschland das duale Rundfunksystem. Es ist geprägt durch den Dualismus gebührenfinanzierter öffentlicher Rundfunkanstalten und durch Werbeeinahmen finanzierter privat rechtlicher Rundfunksender.[7]

Öffentlich-Rechtliche Rundfunkanstalten sind dazu verpflichtet ein Programm auszustrahlen, dass über verschiedene Lebensbereiche informiert und zur freien Meinungsbildung der Zuschauer beiträgt. Private Sender sind dagegen weniger strengen Gesetzten unterlegen. Sie finanzieren sich durch Werbeeinnahmen und sind dadurch auf hohe Einschaltquoten angewiesen.[8] Auf das duale System folgte eine anfängliche Konkurrenz von öffentlich-rechtlichen Sendern und privaten Sendern, welche sich aber schnell auflöste, da sich beide Seiten positiv beeinflussten. In den 1990er Jahren entwickelten sich die ersten Trendformate, da die Sender Boulevard mit Sex und Crime, Casting Shows und vor allem das „Reality-TV“ für das Fernsehen entdeckten.[9]

Durch die Vervielfältigung der Kanäle und den schnellen Konsum der Formate wurde das Phänomen des Zappings geschaffen. Es wird als „Vermeidung der Wahrnehmung von Werbesendungen durch den Konsumenten“ definiert, wobei der Zuschauer die Kanäle bei Beginn der Sendung ändert oder die Fernsehspots bei Videoaufnahmen durch den Schnellvorlauf ausblendet. Grundsätzlich beschreibt Zapping nur das Hin-und-Her-Schalten zwischen unterschiedlichen Sendern.[10] Zusätzlich tritt Ende des 20. Jahrhunderts das erste Mal das Phänomen des Parallelkonsums in Erscheinung. Hier wird das Fernsehen nur als Begleitaktivität genutzt.[11]

Zur Jahrtausendwende kamen neue elektronische Angebote hinzu, welche zunächst nur die jüngeren Zielgruppen ansprachen, sich jedoch schnell auch auf andere demographische Gruppen ausweiteten. Schnell fanden PCs, Games, Smartphones, Tablets, das Internet und Apps ihren Platz im Alltag der deutschen. Mitte des 21. Jahrhunderts entstand schließlich eine Konvergenz aus digitalem TV, Computer und (mobiler) Telekommunikation, mit 3D, HDTV und UHD. Daraus entstand eine ganz neue Wiedergabequalität. Trotz neuer intelligenter Funktionen, welche uns diese Entwicklungen gebracht haben, behält das Fernsehen seine Rolle als professionelle

Massenkommunikation. „Traditionelles TV hieß, dass eine einmal verpasste Sendung entweder gar nicht oder Monate beziehungsweise Jahre später wieder gesehenen werden konnte.“[12] Dieses Zeitalter des Fernsehens ist auf Grund der zahlreichen Mediatheken der Sender und Cloud-basiertem Fernsehen vorbei. Dennoch besteht immer noch großes Interesse an gleichzeitig erlebten TV- Ereignissen, insbesondere bei Live-Sportereignissen, Nachrichten oder Live­Unterhaltung. TV definiert, trotz technologischer Innovationen immer noch Gemeinschaft.[13] „Social TV heißt, dass sich neue Gemeinschaften zusammenfinden.“[14]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Geschichte des deutschen Fernsehens Eigene Darstellung, angelehnt an Groebel, J. Das Neue Fernsehen (2014)

2.2 Die Fernsehnutzung in Deutschland im Wandel

Laut einer Forsa Umfrage der SevenOne Media GmbH beträgt die tägliche Fernsehnutzung 270 Minuten und liegt damit weit vorne im Vergleich zu anderen Medien. Gleich darauf folgt die Radionutzungsdauer mit 112 Minuten am Tag und die Inhaltliche Internetnutzung mit 58 Minuten täglich. (s.h. Abb. 2)[15] Die Fernsehnutzung, von 270 min täglich, erfolgt immer noch zu 98% live und nicht zeitversetzt über Mediatheken oder Ähnliches. Neue Technologien und mobile Endgeräte sind mit starkem Wachstum in der Verbreitung und Nutzung weiterhin auf dem Vormarsch, dennoch bleibt die Nutzungsdauer im

TV weitestgehend stabil. Sie verschiebt sich lediglich auf neue Geräte und neue Nutzungssituationen. Ein Zuschauer, der alternative Verbreitungswege, wie zum Beispiel ein Smartphone oder Tablet bevorzugt, nutzt das lineare Fernsehen dennoch zu 85% live. Das Fernsehen ist und bleibt das Medium mit der längsten Nutzungsdauer, trotz der aufkommenden Fragmentierung durch neue Verbreitungswege. Ausgehend von der Studie haben neben dem Internet, Online-Videos und Connected TVs das größte Zukunftspotenzial.[16]

- Internet Inhaltlich

- Print
- Buch
- Games
- DVD/Blu-Ray
- Sonstige
- E-Mails
- Messenger
- Telefonie
- SMS -TV
- Radio

Ungeachtet aller Bedenken, hinsichtlich dem Rückgang der Fernsehnutzung in Deutschland, steigt die Bewegtbildnutzung weiter an und beansprucht die tägliche Mediennutzung der Deutschen um über die Hälfte. Die größten Konkurrenten des linearen Fernsehens, die Online-Video-Nutzung und die Pay-Video on Demand-Nutzung liegen deutlich mit 17 Minuten und 5 Minuten täglich zurück. Dabei dominieren die Online-Videos die inhaltliche Internetnutzung. Sie liegen im Vergleich zu 2014, mit rund 30% der Mediennutzung, vor Social Media.

2.2.1 Parallelnutzung

Durch die Vielzahl an intemetfahigen Geräten in den deutschen Haushalten nimmt die zeitgleiche Mediennutzung zu und die Parallelnutzung von Fernsehen und Internet wird somit immer alltäglicher.[17] „Die Parallelnutzung von Fernsehen und Internet wird in der Branche unter dem Schlagwort Second Screen diskutiert - was recht anschaulich ein Szenario beschreibt, in dem parallel zum Fernsehen ein zweiter Bildschirm zum Einsatz kommt.“[18]

Dabei ist das Fernsehen als Parallelmedium ein typisches Beispiel für latente Informationsverarbeitung, denn oftmals wird der Second Screen zum Firstscreen. Das am häufigsten benutzte Medium ist hier das Smartphone. Bei einer Umfrage einer Tageszeitungswebsite bestätigten rund 86% aller Befragten, dass sie während des Fernsehens ihr Smartphone als Second Screen nutzen und mehr als jeder zweite benutzt es häufiger beziehungsweise in jeder Werbepause. Heutzutage kommt also dem Fernsehgerät nicht mehr die volle Aufmerksamkeit zu, da es viel mehr Möglichkeiten gibt sich anderweitig zu beschäftigen. Laut der Tageszeitungswebsite richten 65% der Nutzer eines zweiten Bildschirms ihre Aufmerksamkeit primär auf den Second Screen und nicht auf den Fernseher.[19] Dieser Aspekt darf im Hinblick auf die Nutzungsdauer nicht vernachlässigt werden, denn vor diesem Hintergrund ist die Quotenmessung im Fernsehen, aufgrund mangelnder Differenzierung nach Aufmerksamkeit und Nutzungsintensität, eine eher unbefriedigende Währung.[20]

Grundsätzlich finden in Second-Screen-Nutzungssituationen Online­Aktivitäten mit und ohne Fernsehbezug statt. (s.h. Abb. 3)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 Tätigkeit bei Parallelnutzung von TV und Internet Eigene Darstellung, in Anlehnung an Media Activity Guide 2016

Wie an Abbildung 3 zu erkennen ist, ergeben sich eine Menge Tätigkeiten der Nutzer aus der Verbindung zwischen TV-Programm und Internet. Hier werden primär, bei circa einem Drittel der Parallelnutzer, Online nach Programminformationen recherchiert. Häufig werden auch nach Informationen zu Produkten aus einer Sendung (55%) oder Produkten aus einem Werbespot (50%) gesucht. Dies ist ein besonderer Vorteil der Parallelnutzung, da die hohe Reichweite von TV den Kontakt zu potentiellen Käufern sichert und so einen idealen Rückkanal bildet.[21] Gerade mal 2% der Parallelnutzer nutzen die Interaktiven TV-Angebote häufig und 13% selten.[22] Diese Kategorie ist mit Abstand die am wenigsten genutzte. Trotzdem versuchen die Fernsehsender, durch ihr interaktives Angebot, die Zuschauer zu begeistern und sie so mehr in
die Sendung einzubinden. Im Laufe der Arbeit wird genauer auf dieses Thema eingegangen um herauszufinden, ob ein Nutzen für die Sender darin besteht weiter an interaktiven Angeboten festzuhalten und damit die Aufmerksamkeit der Nutzer wieder primär auf die Sendung zu lenken.

2.2.2 Interaktives Fernsehen

„Sich passiv Unterhalten zu lassen und etwas erzählt zu bekommen macht das Fernsehen immer noch aus und sichert seine Bedeutung ungeachtet der Möglichkeiten des Zuschauers in der interaktiven Welt.“[23] Der Großteil des Fernsehkonsums ist durch Intuition und Stimmung des Zuschauers geprägt. Beim traditionellen Fernsehen geht er mit einem positiven Erfahrungsschatz an die ihm gefallenden Sender heran und erwartet im Gegenzug eine angemessene Befriedigung seiner Bedürfnisse und altbekannte Programmfarben, Profile und Images. Schon früh in der Fernsehgeschichte entwickelten die Sendern verschiedene Methoden, wie zum Beispiel Special Effects, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erhalten und sie so an ihren Sender zu binden.[24] Doch wie bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben, erhält das Fernsehen als First Screen Konkurrenz durch den Second Screen. Aus diesem Grund versuchen die Sender zunehmend neue Wege zu finden die Aufmerksamkeit der Zuschauer wieder auf das Fernsehen zu richten und sie durch interaktive Angebote an das Fernsehgerät zu binden.

2.2.2.1 Die Anfänge des interaktiven Fernsehens in Deutschland

Auch vor der Entstehung der Second Screens, haben sich die Big Player der Medienindustrie an interaktiven Angeboten versucht. Die ersten Interaktionen mit dem Sender waren durch externe Medien wie Telefon, Handy, oder Fax möglich. Der Teletext war eine Vorstufe des Interaktiven

Fernsehens in Deutschland.[25] Er ist ein „grafisch sehr einfacher Zusatz­Informationsdienst, der gemeinsam mit dem analogen Sendesignal von Fernsehsendern übertragen wird.“[26] Durch die Fernbedienung kann der Teletext abgerufen und gesteuert werden. Auch noch 2016 beträgt die durchschnittliche Reichweite 5 Millionen Teletext-User täglich und rund 21 Millionen monatlich bei der Mediengruppe RTL.[27] RTL konnte 2008 noch eine Reichweite von ca. 6,5 Millionen Lesern verzeichnen, demnach ist der Stellenwert des Teletextes in Deutschland nicht zu unterschätzen.[28] Hierbei ist die Interkation ohne Medienbruch möglich, was bedeutet, dass zur Bedienung des Rückkanals kein anderes Medium erforderlich ist.[29]

Gaming-Kanäle bieten den Zuschauern zusätzlich eine Plattform um sich live am Programm zu beteiligen. Die Zuschauer nehmen per Telefon oder Handy an den Spielen Teil. Diese Sender konzentrieren sich einzig und allein auf Interaktive Games, welche der zentrale und meist einzige Teil des Programminhalts sind. Der Gaming-Sender 9Live galt Anfang des 21. Jahrhundert zu den erfolgreichsten Innovationen im deutschen Fernsehen, mit einem Umsatz von rund 60 Millionen Euro nach dem ersten Halbjahr. 2011 wurde der Sender, nach zahlreichen Gerüchten über Betrug bei den Spielen. anderen Informationen die an die Oberfläche gedrungen waren und zunehmender Verluste eingestellt.[30]

2.2.2.2 Erste Formen des interaktiven Fernsehens

EPG von Premiere war einer der ersten interaktiven Formen im deutschen Fernsehen. „Der elektronische Programmführer (EPG) ist ein interaktiver Service, der die Programmauswahl bei Digital TV unterstützt. Der EPG Führer, der gleichzeitig die grafische Benutzeroberfläche darstellt, kann anbieterneutral sein und alle Programmanbieter unterstützen, aber ebenso anbieterspezifisch und spezielle Servicefunktionen eines Programmanbieters aufzeigen.“[31] Diese damalige Innovation ist heutzutage bei jeder Set-Top-Box oder jedem Smart- TV integriert.

Eine weitere Form des interaktiven Fernsehens erschien um 2006 auf dem deutschen Markt. Video on Demand ist „ein Programm-Konzept, bei dem der Kunde Zeitpunkt und Inhalt seiner TV-Nutzung frei bestimmen kann, sofern der Inhalt vom Sender überhaupt angeboten wird.“[32] 2006 war der Anbieter Maxdome, ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 AG, Marktführer in Deutschland und bot damals ein Premium Paket für 19,95€ im Monat an, wo Blockbuster Filme zusätzlich bestellt werden mussten.[33] Im Vergleich dazu kostet ein Abo, bei Maxdome, heute nur noch 7,99€.[34] Mittlerweile wurde der Anbieter von Amazon Prime Video aus seiner Marktführerposition verdrängt. Unter den Streaming Nutzern gaben bei einer Goldmedia Studie 32% der Nutzer an, dass sie das Angebot von Amazon Prime Video in Anspruch nehmen, welches 22% aller Internetnutzer in Deutschland entspricht. Aktuelle Zahlen (2016) bestätigen das rund 43% aller Internetnutzer das Angebot von Streaming-Portalen in Anspruch nehmen. Das sind insgesamt 24 Millionen Nutzer, welche sich seit dem Jahr 2014 verdoppelt haben. 2015 nahmen die Portale ca. 423 Millionen Euro ein und dies soll sich bis zum Jahr 2021 auf knapp eine Milliarde Euro (990 Millionen Euro) erhöhen.[35]

3 Soziale Netzwerke in Deutschland „Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf.“[36] „Im Kontext von Social Media fasst man unter sozialen Netzwerken Plattformen und Onlinepräsenz zusammen, die darauf abzielen, den Aufbau und die Pflege von Beziehungen und den damit zusammenhängenden Informationsaustausch und die Kommunikation mit den Beteiligten zu erleichtern.“[37] Sie sind eine virtuelle Gemeinschaft und können themenorientiert, wie zum Beispiel Business Netzwerke, oder rein der Kommunikation dienen.[38] Man unterscheidet zwischen Publikations- und Beziehungs- und Kommunikationsnetzwerken. Folgend werden für Social TV relevante Kommunikationsplattformen vorgestellt und ihre Besonderheiten sowie Funktionsweisen erfasst.

Die inhaltliche Ausrichtung und Funktionalität ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Soziale Netzwerke sind in den letzten Jahren zu einem Mainstream-Medium geworden. Im Jahr 2016 sind soziale Netzwerke nicht mehr nur für die jungen Zielgruppen attraktiv.[39] Im Vergleich der aktiven Nutzer in Deutschland liegen die 14-29-Jährigen und 30-49-Jährigen, mit einer aktiven Nutzerzahl von 79%, gleich auf. Aber auch über 50%, in der Altersgruppe 50-64, nutzen soziale Netzwerke regelmäßig. Wenn man die über 65-Jährigen dazu addiert, welche mit einer Nutzerzahl von 38% auch sehr hoch liegen, kommt man auf 67% Aktive Nutzer von sozialen Netzwerken in Deutschland. (s.h. Abb. 5) Die regelmäßige Verwendung entwickelt sich zu einem Massenphänomen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 Anteil der aktiven Nutzer nach Altersgruppen in Deutschland Eigene Darstellung, in Anlehnung an Bitkom Research[40]

3.1 Publikationsnetzwerk - Twitter

Der Zweck eines Publikationsnetzwerkes ist die Publikation, Verteilung und Diskussion von Inhaltlichen jeglicher Art. Die Vernetzung innerhalb des Netzwerks erfolgt asymmetrisch, dass heißt man kann einem Teilnehmer folgen und seine publizierten Inhalte sehen, ohne dass dieser einem folgen muss. Dennoch ist eine symmetrische Vernetzung möglich. Es stehen die Informationsinhalte und nicht die Funktionalität selbst im Vordergrund.[41]

In diesem Teil soll näher auf das Publikationsnetzwerk Twitter eingegangen werden bei dem der Microblogging-Dienst im Vordergrund steht. „Mikroblogs sind Varianten von Weblogs, die nur kurze SMS-ähnliche

Textnachrichten enthalten.“[42] Der Inhaltsumfang der Nachrichten begrenzt sich je nach Anbieter auf 140 bis maximal 200 Zeichen. Diese Veröffentlichungen werden nach absenden entweder öffentlich oder für private Nutzer des Netzwerks zugänglich und auf einer Startseite in einer abwärts sortierten Liste dargestellt. Mikroblogging-Dienste sind mittlerweile auch in Beziehungs- und Kommunikationsnetzwerke eingebunden.[43]

Der bekannteste Mikroblogging-Dienst ist Twitter. Wörtlich übersetzt bedeutet Twitter so viel wie Gezwitscher oder Geschnatter. Das Unternehmen wurde 2006 in San Francisco, USA, gegründet und gewann bereits 2007 den South by Southwest Web Award in der Kategorie Blogs. Weltweit stieg die Anzahl der Nutzer bis 2009 auf sieben Millionen Nutzer. Dieser Nutzerexplosion konnte Twitter zeitweise nicht standhalten und musste die Seite kurzfristig runterfahren. Twitter macht seinen Umsatz mit Werbung durch promoted Tweets oder Profile. Unternehmen haben also die Möglichkeit dafür zu zahlen, dass ihre Nachrichten den Nutzern angezeigt werden. 2016 veröffentlichte Twitter erstmals Nutzerzahlen, welche bis dato immer nur prognostiziert und geschätzt werden konnten. Laut dem Unternehmen gibt es rund zwölf Millionen Nutzer monatlich in Deutschland. Da es bei Twitter auch die Möglichkeit gibt die Seite eingeschränkt, als Nicht-User zu nutzen, muss man die Zahl dieser Nutzer noch beachten. Weltweit beziffert Twitter seine aktiven Mitglieder auf 320 Millionen, wobei zusätzlich noch um die 500 Millionen inaktive Nutzer dazu kommen, welche die Nachrichten lesen ohne angemeldet zu sein.[44]

[...]


[1] Jaeckel, M. 2007, S. 23

[2] vgl. Hussy, W. 2013, S. 256f

[3] Vgl. Groebel, J. 2014, S. 9

[4] vgl. Groebel, J. 2014, S. 11f

[5] vgl. Groebel, J. 2014, S. 12f

[6] vgl. Beyer, A. 2016, S. 204

[7] vgl. Branahl, 2006, S. 252

[8] vgl. Beutel, J. 2009, S. 3

[9] vgl. Groebel, J. 2014, S. 13f

[10]

vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/58355/zapping- v6.html, 16.01.2017

[11] Vgl. Groebel, J. 2014, S. 14

[12] Groebel, J. 2014, S. 14

[13] Vgl. Groebel, J. 2014, S. 14

[14] Groebel, J. 2014, S. 14

[15] vgl. SevenOne Media GmbH, http://www.mediaactivityguide.de/download/MediaActivityGuide_2016.pdf, 17.01.2017

[16] vgl. SevenOne Media GmbH, http://www.mediaactivityguide.de/download/MediaActivityGuide_2016.pdf, 17.01.2017

[17] vgl. Media Activity Guide

[18] Busemann, K. 2014, S.408

[19] vgl. Absatzwirtschaft, http://www.absatzwirtschaft.de/second-screen-oftmals-schon-der- first-screen-17477/, 17.01.2017

[20] vgl. Groebel, J. 2014, S.

[21] vgl. SevenOne Media GmbH, http://www.mediaactivityguide.de/download/MediaActivityGuide_2016.pdf, 17.01.2017

[22] vgl. SevenOne Media GmbH, http://www.mediaactivityguide.de/download/MediaActivityGuide_2016.pdf, 17.01.2017

[23] Groebel, J. 2014, S. 66

[24] vgl. Groebel, J. 2014, S. 66

[25] vgl. Beutel, J. 2009, S. 22

[26] Beutel, J. 2009 22

[27] vgl. IP TV Deutschland, http://www.ip.de/tv/werbeformen_tv/teletext.cfm, 17.01.2017

[28] vgl. Beutel, J. 2009, S. 22

[29] vgl. Beutel, J. 2009, S. 18

[30] vgl. Beutel, J. 2009, S. 24

[31] vgl. Beutel, J. 2009, S.25

[32] Gabler Wirtschaftslexikon, http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/75415/video-on- demand-v8.html, 17.01.2017

[33] vgl. Beutel, J. 2009, S.

[34] vgl. Maxdome, http://www.maxdome.de/so-gehts/preise, 17.01.2017

[35] vgl. Goldmedia, https://www.goldmedia.com/index.php?id=376&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1020&cHash=0 8fe60802ff1f42e3ec256121f0cfd7d, 17.01.2017

[36] BVDW, http://social-network- marketing.info/sites/default/files/BVDW%20Social%20Media%20Kompass%202009.pdf, 18.01.2017

[37] Hettler, U. 2010, S.54

[38] vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1020869/soziales-netzwerk-v5.html, 18.01.2017

[39] vgl. Hettler, U. 2010, S. 57

[40] vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153567/umfrage/nutzer-von-social- networks-und-communities-nach-alter/, 18.01.2017

[41] vgl. Hettler, U. 2010, S.55

[42] Hettler, U. 2010, S.45

[43] vgl. Hettler, U. 2010, S.46

[44] vgl. http://www.zeit.de/digital/2016-03/soziale-medien-twitter-nutzerzahlen- deutschland, 18.01.2017

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Details

Titel
Social TV und dessen Auswirkung auf den deutschen Fernsehmarkt
Untertitel
Analyse und Bewertung senderbezogener Social TV-Apps. Am Beispiel von RTL Inside
Hochschule
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
71
Katalognummer
V369030
ISBN (eBook)
9783668478091
ISBN (Buch)
9783668478107
Dateigröße
1757 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Social TV, Social Media, Interaktives Fernsehen, Fernsehen, Medienmanagement, Apps, Social TV Apps, RTL, Zukunft des Fernsehens
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Nina Leidiger (Autor), 2017, Social TV und dessen Auswirkung auf den deutschen Fernsehmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369030

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