Der Halal-Markt in Deutschland. Überblick und zukünftige Potentiale der Halal-Zertifizierung


Bachelorarbeit, 2015
94 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis ... 4

Abkürzungsverzeichnis ... 5

1 Vorwort ... 6

2 Einleitung ... 7

3 Einführung in die Halal – Thematik und rechtliche Aspekte ... 9
3.1 Das Grundkonzept des Islams und der Begriff Halal ... 9
3.2 Rechtliche und gesellschaftliche Ausgangslage ... 13
3.3 Halalkriterien ... 19

4 Halal - Marktanalyse ... 26
4.1 Allgemeine Eckdaten ... 26
4.2 Sparten ... 29
4.3 Nachfrager von Halal ... 34
4.4 Halalzertifizierer in Deutschland ... 41
4.5 Anbieter von Halalprodukten in Deutschland ... 47
4.6 Erkenntnisse aus der Marktanalyse ... 49

5 Halal - Trends und Potenziale für den deutschen Zertifizierungsmarkt ... 55
5.1 Allgemeines zu den Trends ... 55
5.2 Bewertung der Trends bezüglich ihres Potenzials auf dem deutschen Markt ... 64

6 Fazit/ Ausblick ... 67

Literaturverzeichnis ... 69

Anhang ... 81
Anhang 1 – Interviews ... 81
Anhang 2 – Islamisches Recht ... 85
Anhang 3 - Schmerzen bei der Rituellen Schlachtung ... 89
Anhang 4 Weitere Halalkriterien ... 90
Anhang 5 Abbildungen ... 93

1 Vorwort

Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen, durch den steigenden muslimischen Bevölkerungsanteil in Deutschland und einer zunehmenden Medienberichterstattung über den Islam, ist die Aufmerksamkeit bezüglich des Islam und der Muslime in den letzten Jahren enorm angestiegen. Die zunehmende Integration der Muslime in die deutsche Gesellschaft erfordert, dass sich auch öffentlich mit dieser Religion und ihren Anhängern auseinandergesetzt wird. Für ein erfolgreiches Zusammenleben ist es unabdinglich, dass sich auch mit den religiösen und kulturellen Besonderheiten beschäftigt wird. Integration muss schließlich nicht gleich Assimilation bedeuten. Diese Arbeit wird eine dieser religiösen Besonderheiten aufgreifen, indem zunächst eine Klärung des Begriffs Halal erfolgt. Da bislang im deutschsprachigen Raum in diesem Bereich kaum Lektüre und wissenschaftliche Ausarbeitungen existieren, ist es für den Verfasser wichtig, einen Beitrag zur Aufklärung in diesem Bereich zu leisten.

Ein Blick auf die Welt und besonders auch auf andere europäische Länder zeigt, dass eine Integration spezialisierter Angebote für Muslime ein enormes Erfolgspotenzial in sich birgt. Warum Deutschland diesbezüglich noch Aufholbedarf hat und woran es liegt, dass deutsche Unternehmen sich bisher scheinbar kaum auf die Muslime in der Bundesrepublik eingestellt haben, soll in dieser Arbeit ergründet werden.

Schließlich möchte sich der Verfasser aufgrund der möglichen Tragweite eines islamischen Urteils von der Wertung aller islamrechtlichen Urteile freisprechen. Die angegebenen Bezeichnungen von „Halal“ und „Haram“ sind lediglich Wiedergabe des Sachverhaltes aus der dazugehörigen Recherche und entsprangen nicht dem Urteil des Verfassers. Die Urteile geben auch nicht zwingenderweise die persönliche Ansicht des Verfassers wieder und er besitzt keinerlei Befähigung dazu, Rechtsurteile aus den islamischen Quellen abzuleiten oder zu beurteilen. Diese Aufgabe obliegt den islamischen Gelehrten. Der Autor übernimmt folglich keine Verantwortung für die Handlungen, welche aufgrund von Aussagen oder erwähnten Urteilen in dieser Arbeit getätigt werden

Martin Garisch

2 Einleitung

„O die ihr glaubt, esst von den guten Dingen, mit denen Wir euch versorgt haben, und seid Allah dankbar, wenn ihr Ihm (allein) dient!

Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber ein anderer (Name) als Allah(s) angerufen worden ist. Wer sich aber in einer Zwangslage befindet, ohne zu begehren oder das Maß zu überschreiten, für den ist es keine Sünde. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ – (Quran - Übersetzung der Bedeutung in die deutsche Sprache: Sura 2 al-Baqara Verse 172 – 173)[1]

Diese Verse aus der ungefähren Bedeutung des Quran in die deutsche Sprache übersetzt, verdeutlichen, dass es im Islam bestimmte Speisegebote gibt, die es zu beachten gilt. So sollen sich die Muslime gut ernähren und die verbotenen Speisen meiden. Die erlaubten Speisen werden von Muslimen mit dem arabischen Begriff „Halal“ bezeichnet. Genau dieser Begriff „Halal“ bildet die Grundlage für das Thema der vorliegenden Arbeit, nämlich der Analyse des Halalmarktes in Deutschland und der dazugehörigen Potenziale.

Der Weltmarkt für Lebensmittel wird im Rahmen der Globalisierung durch die zunehmende muslimische Bevölkerung immer mehr von den islamischen Speisegeboten beeinflusst. Dies stellt besondere Anforderungen an die Lebensmittelindustrie dar. Auch auf der Nahrungsmittel- und Genussmesse Anuga 2015, gehörte der Begriff „Halal“ neben den Titeln Vegan, Vegetarisch, Bio, Gourmet und Kosher zu den Trendbegriffen[2]. Allerdings hat eine systematische Aufarbeitung der Halalthematik für den deutschen Markt noch nicht stattgefunden. Es fehlt unter anderem an detaillierten Erkenntnissen über das Einkaufsverhalten der Muslime in Deutschland, sowie auch über die Reaktion der Nichtmuslime gegenüber Halalprodukten[3]. Weiterhin lassen sich keine wissenschaftlichen Arbeiten bezüglich der Trendforschung für Halalprodukte auf dem deutschen Markt finden. An dieser Stelle sei bemerkt, dass der Halalbegriff wesentlich mehr als nur Speisegebote umfasst, und auch Segmente außerhalb der Lebensmittelindustrie beeinflussen kann. Auch über diesen Aspekt wurden bisher für den deutschen Markt keine Studien veröffentlicht.

Diese Arbeit führt den Leser im zweiten Kapitel zunächst in die Themen „Islam“ und „Halal“ ein. Es werden zuerst die Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit dem Islam und das islamische Selbstverständnis näher erläutert. Weiterhin soll in diesem Kapitel die Ausgangslage bezüglich der gesetzlichen Bestimmungen und der gesellschaftlichen Situation in Deutschland im Zusammenhang mit dem Begriff „Halal“ beschrieben werden. Außerdem werden die wichtigsten Kriterien für eine Halalzertifizierung im Lebensmittelbereich aufgeführt.

Nach dieser Einführung erfolgt im dritten Kapitel eine Marktanalyse. In dieser Analyse wird dem Leser ein Überblick über den bestehenden Halalmarkt verschafft. Anschließend sollen in Verbindung mit den Informationen aus der Einführung Erkenntnisse über den deutschen Halalmarkt gewonnen werden.

Nachdem in der Marktanalyse einige Erkenntnisse über den deutschen Markt gewonnen werden, wird im vierten Kapitel auf internationale Trendsegmente der islamischen Wirtschaft verwiesen. Daraufhin sollen die internationalen Trends bezüglich des Potenzials auf dem deutschen Markt kritisch bewertet werden.

Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit in einem Fazit zusammengefasst, um die Arbeit mit einem Ausblick auf die Zukunft abzurunden.

Die Arbeit bezieht sich in erster Linie auf die halalspezifischen Trends und behandelt nicht diejenigen Trends, welche durch den allgemeinen technischen Fortschritt Auswirkungen auf den Halalmarkt haben könnten. Außerdem wird aufgrund der unzureichenden Datenlage nur an wenigen Stellen auf quantitative Daten verwiesen. Vielmehr werden Experten aus mehreren einzelnen Bereichen zu Rate gezogen Um den Halalmarkt analysieren und Trends ausfindig machen zu können wurden die entsprechenden Internetseiten und Zeitungsartikel aus Fachkreisen zur Hilfe genommen. Zusätzlich sei angemerkt, dass einige Aspekte aufgrund der hohen Komplexität des Halalmarktes nur angeschnitten werden können und deshalb nicht tiefer verfolgt werden. Daraus ergeben sich viele weitere interessante Forschungsansätze.

Diese Arbeit soll dem Leser ein Verständnis in Bezug auf den Begriff „Halal“ erleichtern insbesondere im Hinblick auf die Besonderheiten des Halalmarktes und die Muslime erleichtern. Mit der Arbeit wird außerdem beabsichtigt den Ist–Zustand des Halalmarktes widerzuspiegeln, mögliche Erfolgspotzenziale herauszufiltern und diejenigen Trends zu identifizieren, die in Zukunft im Bereich der Halalzertifizierung für den deutschen Markt und die Muslime relevant sein könnten.

3 Einführung in die Halal – Thematik und rechtliche Aspekte

Das nachfolgende Kapitel beschäftigt sich mit den Begriffen „Halal“ und „Islam“ sowie anderen grundsätzlichen Aspekten, welche für das Verständnis der nachfolgenden Kapitel von Bedeutung sind.

Zunächst wird der Hintergrund des Begriffes „Islam“ erklärt und welches Selbstverständnis der Muslim von dem Islam hat. Danach wird sich dem Begriff „Halal“ selbst gewidmet und es werden zusätzlich einige andere arabischen Begriffe mit einer ähnlichen oder entgegengesetzten Bedeutung erklärt. Es wird festgestellt, dass es sich hierbei um islamrechtliche Urteile handelt.

In diesem Zusammenhang wird auch das deutsche Recht untersucht und herausgestellt in welchen Bereichen Halal mit dem Gesetzt in Berührung kommt. Danach wird versucht herauszufinden, welche Wirkung der Begriff „Halal“ in Bezug auf die deutsche Bevölkerung hat.

Zum Abschluss wird exemplarisch ein Auszug aus den Halalrichtlinien des Halal – Zertifizierers EHZ aufgestellt um abschließend noch einige weitere Kriterien zu erwähnen, welche für die Ausstellung eines Halal – Zertifikates relevant sind.

3.1 Das Grundkonzept des Islams und der Begriff Halal

Um die islamische Denkweise und den Hintergrund von dem Begriff Halal zu verstehen, wird im Folgenden auf das muslimische Selbstverständnis des Islams eingegangen. Anschließend wird der Begriff Halal selbst erklärt. Ziel ist es, in diesem Zusammenhang interkulturelle Kompetenz in Bezug auf den Islam zu vermitteln. Diese ist notwendig um die Bedürfnisse der Muslime besser zu verstehen.

3.1.1 Grundbegriffe und Selbstverständnis des Islams

Im Duden wird die Bedeutung des arabischen Wortes Islam wie folgt beschrieben: „auf die im Koran niedergelegte Verkündigung des arabischen Propheten Mohammed zurückgehende Religion“[4]. Um zu verstehen, was der Muslim unter diesem Begriff versteht, muss jedoch die genaue Wortherkunft betrachtet werden. So versteht man im klassischen Arabisch eher „die völlige Hingabe an Allah“[5]. Allah ist der arabische Eigenname für Gott.[6] Auch arabischsprachige Juden und Christen nannten Gott schon seit jeher Allah.[7] Im islamischen Gottesverständnis ist Allah allmächtig und der Schöpfer von allem und somit der Einzige, der zu Recht angebetet werden darf.[8] Er ist der Barmherzige und Ihm gehört alles Lob.[9] Aus den islamischen Quellen geht hervor, dass Allah den Menschen seit Anbeginn der Menschheit Gesandte geschickt hat, darunter auch Moses und Jesus[10]. Diesen Gesandten ließ Er Offenbarungen zukommen mit der Botschaft: „dient Gott alleine und gesellt Ihm nichts bei“[11] . Der Name des letzten und abschließenden dieser Gesandten lautet Muhammad.[12]

Ein Muslim ist man folglich, wenn man glaubt und bezeugt, dass niemand das Recht hat angebetet zu werden außer Allah und das Muhammad sein Diener und Gesandter ist[13]. Dieses Bekenntnis wird Schahada genannt[14] und bildet die erste der fünf Säulen des Islam und ist die wichtigste Glaubensgrundlage.[15] Die weiteren vier Säulen bilden das Gebet, das Fasten, diesoziale Pflichtabgabe und die Pilgerfahrt nach Mekka.[16]

Das Wort „Muslim“ steht für die geschlechterunspezifische Form und meint sowohl den „Muslim“ und die „Muslimin“. Im Folgenden wird auch bei anderen geschlechterspezifischen Wörtern so verfahren.

Der islamische Glaube gründet einerseits auf den Quran[17], welcher für die Muslime die göttliche Offenbarung beinhaltet[18]. Andererseits verweist der Quran auf den Weg des Propheten Muhammad[19], welcher in den Büchern der Sunna[20] festgehalten ist.

Letztlich bildet sich von diesen Quellen ausgehend die Scharia[21], - die dem Muslim für jeden Bereich des Lebens als umfassende und verbindliche Richtschnur dient.[22] Weiterhin hebt nach islamischem Verständnis die Entsendung des Propheten Muhammed mit dem Quran die früheren Offenbarungsschriften in ihrer gesetzlichen Wirkung auf[23], darunter auch dieThora und das Evangelium[24].

Es lässt sich also festhalten, dass die Muslime den Islam als Fortführung der monotheistischen[25] Offenbarungsreligionen und Schlusspunkt der Prophetengeschichte sehen. Der Islam bietet für Muslime ein umfassendes Lebensmodell, welches die vollkommende Hingabe an den Einen, wahren und barmherzigen Gott ermöglicht.

Aus dem Quran geht hervor, dass der Islam eine Religion ist, welche der natürlichen Veranlagung des Menschen sowohl in den Glaubensinhalten als auch in der Gesetzgebung am besten entspricht[26]. Der gläubige Muslim vertraut darauf und sieht die Gesetzgebung nicht als Einschränkung oder Bedrängnis, durch die er bloßen Verzicht üben muss[27]. Vielmehr betrachtet er diese Gesetzgebung als Weisheit und Schutz, durch die er sich selber von schlechten Dingen und deren Konsequenzen entfernt[28]. Hierauf vertraut er selbst dann, auch wenn sich der Sinn des Gebotes augenblicklich noch nicht erkennen lässt[29].

3.1.2 Der Begriff Halal und weitere Urteilskategorien

Nachdem im Letzten Teil dieses Kapitels einige grundsätzliche Begriffe über den Islam und das islamische Selbstverständnis erklärt wurden, soll in diesem Teil der Begriff „Halal“ genauer untersucht werden.

Linguistisch betrachtet leitet sich das arab. Wort „Halal[30] aus der Wortwurzel „h-l-l“ ab und beinhaltet die Bedeutungen: „das Erlaubte, Gestattete, Zulässige“[31]. Das Gegenteil davon ist das Wort „Haram“ und bedeutet: „das Verbotene, Nichtgestattete, Unzulässige“[32]. Islamologisch[33] gesehen bezeichnet der Begriff Halal das Urteil für alle Dinge und Handlungen, die dem Muslim erlaubt sind und für deren Einhaltung er im Diesseits und im Jenseits[34] Belohnung erhofft[35]. Das Wort Haram bezeichnet das Urteil für alle Dinge und Handlungen, die dem Muslim untersagt sind und für deren Überschreitung er die Bestrafung im Diesseits und im Jenseits befürchtet[36].

Zwischen den beiden absoluten Urteilen Halal und Haram gibt es noch einige Zwischenstufen, welche in erster Linie zur Beurteilung der Handlung des Muslims dienen. Diese sind[37]:

- Wadjib – Die Handlung ist verpflichtend, wer sie unterlässt hat sich sündig gemacht.
- Mustahabb – Die Handlung ist erwünscht und der Muslim kann sich eine Belohnung dafür erhoffen. Die Unterlassung dieser Handlung stellt jedoch keine Sünde dar.
- Mubah – Die Handlung ist erlaubt, hat jedoch einen neutralen Wert.
- Makruh – Die Handlung ist verpönt, für deren Unterlassung erhofft sich der Muslim Belohnung. Er macht sich jedoch bei Durchführung der Handlung nicht sündig.

Zusätzlich sei noch das Urteil der Zweifelhaftigkeit erwähnt – Mashbooh[38]. Dieses Urteil kommt zur Anwendung, wenn aufgrund fehlender Informationen nicht klar entschieden werden kann, welches Urteil ein Sachverhalt zu erhalten hat[39]. Für den Muslim ist es prinzipiell vorzuziehen zweifelhafte Dinge zu vermeiden[40].

Es lässt sich zusammenfassen, dass das Wort „Halal“ für die Erlaubnis einer Sache steht und das Wort „Haram“ für das Verbot einer Sache. Diese beiden Urteile sind klar. Dazwischen gibt es für den Muslim Handlungen mit Wertungen, wie „erwünscht“ und „verpönt“ als auch wertneutrale Urteile wie „erlaubt“ und „zweifelhaft“. Als verboten und damit nicht halal, kann nur das bezeichnet werden, was durch den Quran und die Sunna klar verboten wurde[41].Jedoch sind auch die anderen Urteile wie „unerwünscht“ oder „zweifelhaft“ zu berücksichtigen wenn man für Muslime ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, denn diese können Auswirkungen auf das „Gewissen“ des Muslims und damit auch Einfluss auf seine Kaufentscheidung haben.

3.2 Rechtliche und gesellschaftliche Ausgangslage

In diesem Abschnitt soll die deutsche Rechtslage bezüglich „Halal“ betrachtet werden. Abschließend soll dargestellt werden, welche gesellschaftlichen Vorbehalte gegenüber diesem Begriff bestehen.

3.2.1 Deutsche Rechtslage bezüglich „Halal“

Das deutsche Grundgesetz garantiert nach Artikel vier in den Absätzen eins und zwei die Religions- und Meinungsfreiheit[42]. Weiterhin darf gemäß Artikel drei Absatz zwei niemand auf Grund seines Glaubens benachteiligt oder bevorzugt werden[43].

Bezüglich religiös bedingter rechtlicher Einzelfragen sind zusätzlich andere Gesetze der Bundesrepublik hinzu-zu-ziehen[44]. Eine Schwierigkeit hierbei besteht in vielen Einzelfällen aufgrund einer fehlenden islamischen religiösen Autorität und der innerislamischen Meinungsvielfalt[45]. Dadurch ist es aufgrund der unterschiedlichen Auslegungen der Texte aus dem Quran und der Sunna schwierig zu beurteilen, ob eine Angelegenheit der Religion zugeschrieben werden kann oder nicht[46]. Hierbei kommt es bei der Beurteilung der Angelegenheit auf das Selbstverständnis des Einzelnen oder der jeweiligen islamischen Gruppe an[47]. Es muss jedoch plausibel dargelegt werden, dass es sich bei dem vorliegenden Sachverhalt um eine religiös begründete Angelegenheit handelt[48].

Diese Problematik spiegelt sich auch bei der Schächtungsthematik wieder. Das Wort „Schächten“ stammt aus dem Hebräischen und bezeichnet die nach religiösen Vorschriften ausgeführte Schlachtung durch einen Halsschnitt mit anschließendem Ausbluten-lassen.[49] Grundsätzlich darf in Deutschland gem. §4a Abs. 1 TierSchG[50] ein Wirbeltier nur betäubt geschlachtet werden[51]. Allerdings darf gem. §4a Abs.2 TierSchG die zuständige Behörde eine Ausnahme erteilen, wenn die unbetäubte Schlachtung ausreligiösen Gründen zwingend erforderlich ist[52]. Es gibt Hinweise darauf, dass die Verwaltung dieser Ausnahmegenehmigungen in der Praxis nicht einheitlich ist[53]. Vereinzelt werden jedoch Ausnahmen an muslimische Metzger erteilt[54]. Selbst bei einer Erteilung der Ausnahme darf jedoch nicht für den Export geschlachtet werden, umgekehrt darf jedoch Fleisch aus unbetäubter Schlachtung nach Deutschland eingeführt werden[55].

Um eine allgemeine Ausnahmeregelung für eine islamische Schächtung ohne Betäubung aus religiösen Gründen zu bewirken, müssten die Muslime nachweisen, dass eine Schächtung ohne Betäubung aus religiöser Sicht zwingend notwendig ist. Diesen Nachweis zu erbringen ist für die Muslime sehr schwierig, da die islamischen Quellen lediglich voraussetzen, dass das Tier vor der Schlachtung noch lebendig ist[56]. Weiterhin existieren Urteile von islamischen Rechtsgelehrten u.a. von dem Rektor der Universität „Al-Azhar“ in Kairo, die besagen, dass eine Betäubung vor dem Halsschnitt islamisch gesehen nicht verboten ist[57]. Auch viele Halalzertifizierer akzeptieren mittlerweile die betäubte Schlachtung im Rahmen der Kurzzeitbetäubung[58].

In einigen EU – Nachbarländern, wie dem Vereinigten Königreich wird die unbetäubte Schächtung für Juden und Muslime erlaubt[59]. Manche Zertifizierer wie z.B. HMC[60] zertifizieren dort auch kein Fleisch von zuvor betäubten Tieren, da die Betäubung nicht der Praktik des Propheten Muhammad entspricht[61].

Abseits der Schächtungsthematik gibt es im deutschen Recht keine weiteren offensichtlichen Einschränkungen in Bezug auf Halalprodukte.

3.2.2 Gesellschaftliche Vorbehalte gegenüber „Halal“

Die muslimische Vorliebe der unbetäubten Schlachtung konfrontiert jedoch weitgehend mit den deutschen Vorstellungen über den Tierschutz[62]. Es gehört zu den Stereotypen im Zusammenhang mit der islamischen Welt, dass den Muslimen ein brutaler Umgang mit Tieren zugeschrieben wird[63]. Dies kann jedoch nur die Folge von einer Verallgemeinerung von sicherlich vorhandenen Einzelfällen der Tierquälerei in islamischen Gesellschaften der Fall sein[64]. Der Quran und die Sunna des Propheten Muhammad selbst betonen an zahlreichen Stellen die Wertigkeit von Tieren und es wird befohlen Tiere weder zu quälen, noch verbal abzuwerten[65]. Allerdings haben viele Schlachtregeln, die dem Tierschutz dienen, im Islam nur „erwünschten“ Charakter[66]. Dies bedeutet, dass auch ohne die Einhaltung dieser Sollbestimmungen Halal zertifiziert werden kann.

Allgemein bleibt zu bedenken, in wie weit die gängige Praxis der industriellen Fleischgewinnung von der Tierhaltung über den Transport bis hin zur Schlachtung überhaupt als „tiergerecht“ oder „islamisch“ betrachtet werden kann[67]. Einige Halalzertifzierer zertifizieren aufgrund dieser Umstände erst gar kein Fleisch aus der Industrie[68]. Auch der Halalzertifizierer EHZ hat in Zusammenarbeit mit dem bsi[69] eigene Vorschriften für ein „tierschutzgerechtes“ Schächten entwickelt[70].

Dennoch wird insbesondere die islamische Schächtung immer wieder mit Tierquälerei in Verbindung gebracht. Dies äußert sich zum einen durch Tierschutzverbände wie z.B. den bmt[71], welche sich gegen die Schächtung aussprechen[72] sowie durch Medienberichte, wie beispielsweise „Report Mainz“[73], in denen die Schächtung als „ein minutenlanger, qualvoller Todeskampf“ beschrieben wird[74]. Möglicherweise stammen solche Eindrücke aus „Horror“ – Videos in denen brutale Schlachtungsszenarien zu sehen sind welche man im Internet finden kann[75]. Solche Horrorszenarien entsprechen jedoch in keiner Weise dem zuvor geschilderten Verständnis von Tierschutz im Islam.

Aufgrund solcher Mediendarstellungen ist es nicht abwegig, davon auszugehen, dass das gängige Bild von der islamischen Schächtung dementsprechend negativ geprägt ist. Auch der Halalzertifizierer Yavuz Özogus bestätigt, dass sich die meisten Interessenten von Halalzertifizierungen zunächst unter dem Begriff „Halal“ vorstellen, dass „irgendein Tier geköpft wird“[76]. Allerdings ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass wohl nur ein sehr kleiner Teil der deutschen Bevölkerung über grundlegende Kenntnisse von den islamischen Schlachtungsregeln verfügt. Gemäß einer Umfrage des Lebensmittelherstellers „Mekkafood“[77] kannte nur ca. ein Viertel der befragten deutschstämmigen Umfrageteilnehmer den Begriff „Halal“. Von diesen „Halalkundigen“ wussten ca. zwei Drittel, dass ein Halalprodukt kein Schweinefleisch enthalten darf und nur einem Zehntel der „Halalkundigen“ waren die Reinheitsgebote bezüglich Halalspeisen bekannt.

Der Begriff „Halal“ hat außerdem aufgrund seiner religiösen Herkunft und Verbindung eine sehr starke Assoziation zum Islam. Auch die Halallogos, welche auf halal zertifizierten Produkten abgedruckt sind, weisen in den meisten Fällen einen starken Bezug zum Islam auf. In der nachfolgenden Abbildung sind einige Halallogos abgebildet.

[Abbildungen werden in dieser Leseprobe nicht angezeigt]

Abbildung 1 - Halal Logos[78]

Wie auf den Logos zu erkennen ist, ist das Wort „Halal“ zumeist zusätzlich oder ausschließlich in arabischer Schrift abgedruckt. Des Weiteren sind auf vielen Logos morgenländisch anmutende Muster und Motive wie Moscheeminaretten und Halbmonde platziert, welche unmittelbar einen Bezug zum Islam herstellen.

Der Bezug zum Islam könnte für Muslime bewusst oder unterbewusst ein Indikator für das Vertrauen in den Halalstatus des Produktes sein. Dieser Bezug zum Islam könnte für den Nichtmuslim eher abschreckend wirken. Dies hängt vor allem mit der negativen Grundeinstellung gegenüber dem Islam zusammen, welche im Folgenden erläutert wird.

Gemäß einer Sonderauswertung des „Religionsmonitors 2015“ der Bertelsmann Stiftung über Islam geben 61% der befragten Nichtmuslime an, dass der Islam ihrem Empfinden nach nicht in die westliche Welt passt[79]. Weitere 57% der befragten Nichtmuslime geben sogar an, den Islam als Bedrohung zu empfinden. Die Tendenz in diese Richtung ist in beiden Kategorien im Vergleich zum Jahr 2012 gestiegen. Hierbei besteht ein auffälliger Zusammenhang mit dem persönlichen Kontakt zu Muslimen. Bei Personen, mit persönlichem Kontakt zu Muslimen sinkt die negative Einstellung diesen Gegenüber[80]. Weiterhin hält die Sonderauswertung fest, dass die kleine Minderheit der sogenannten „radikalen Islamisten“, die seit einiger Zeit im Fokus der Öffentlichkeit steht, für das Bild der Muslime in Deutschland ausschlaggebend ist. Dies sei bedenklich, da Muslime somit unter Generalverdacht geraten und auf diese Weise ausgegrenzt werden können[81]. Voraussichtlich wird durch die jüngsten Ereignisse der Anschläge von Paris am 13.11.2015[82] aufgrund Terrors, der im Namen des Islam in Europa ausgeübt wird, auch in der näheren Zukunft kein besseres Bildvom Islam entstehen. Allerdings wird nur selten thematisiert, dass der Terrorismus den Lehren des Islams wiederspricht[83][84].

Aufgrund des zuvor negativ geschilderten Images des Islam und der engen Verknüpfung des Begriffes „Halal“ mit dem Islam, müssen sich Anbieter genau überlegen, ob sie halalzertifizierte Ware in ihr Sortiment aufnehmen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es bei der Einführung von Halalprodukten immer wieder zu negativen Reaktionen aus islamopohobischen[85] Kreisen kam[86]. Allerdings legte sich diese negative Reaktion nach einiger Zeit wieder und die Einführung dieser Halalprodukte wirkte sich im weiteren Verlauf positiv auf den Umsatz aus[87].

Nicht nur von islamophobischer Seite kam es in der Vergangenheit zu gesellschaftlichem Gegenwind, sondern auch von muslimischer Seite. Als die Fast Food Kette KFC[88] entschloss, ihre Restaurants in dem Vereinigten Königreich auf „Halal“ umzustellen, kam es einerseits zu Protesten von Nichtmuslimen und andererseits von Muslimen[89]. Während die Nichtmuslime die „Barbarische Schlachtung“ des Geflügels und die Entfernung von Schweinehaltigen Produkten aus dem Programm anprangerten, kam es von den Muslimen zum Eklat, weil das Geflügel maschinell geschlachtet wurde[90].

Aus der zuvor genannten Umfrage von Mekkafood und den Reaktionen in Bezug auf „Halal“ geht hervor, dass einem Großteil der potenziellen Verbraucher der nichtmuslimischen Merheitsbevölkerung nicht bewusst ist, was der Begriff „Halal“ eigentlich bedeutet. Beispielsweise wird das Geflügel von KFC im Wesentlichen genauso geschlachtet wie anderes Geflügel in Großbritanien – nämlich betäubt und maschinell[91].

3.3 Halalkriterien

In diesem Abschnitt werden die Halalrichtlinien des Halalzertifizierers EHZ[92] genauer betrachtet, um ein besseres Bild davon zu erhalten, welche Voraussetzungen ein halalzertifiziertes Lebensmittel erfüllen muss. Im Non-Food Bereich können auch andere Kriterien von Bedeutung sein. Einige dieser Kriterien sollen nach der Zitierung der Richtlinien von EHZ Erwähnung finden. Wie in diesem Kapitel unter dem Punkt 2.1.2 bereits erläutert wurde, kann der Begriff „Halal“ jeden Sachverhalt umfassen für den kein Verbot besteht. Nachfolgend werden einige Halalkriterien aus dem Halal Richtlinienkatalog für Lebensmittel des Zertifizierers EHZ angeführt. Es werden dabei nur die Kriterien erwähnt, die für die Lebensmittelindustrie in Deutschland von praktischer Bedeutung sind. Aspekte, welche sich im Kern der Aussage wiederholen, werden ebenfalls ausgelassen. Die kompletten Richtlinien sind auf der Internetseite eurohalal.de einzusehen oder können auf Anfrage erhalten werden. Es wird mit einer Fußnote auf Kriterien verwiesen, bei denen es weiteren Erläuterungsbedarf gibt. Abschließend wird auch auf Lebensmittelzusätze eingegangen, wobei einige Zusätze erwähnt werden, die aus islamischer Sicht verboten oder zweifelhaft sind. Alle Eventualitäten und Rechtsmeinungen bezüglich „Halal“ aufzulisten, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen[93]. Allerdings bedienen sich die Halalzertifizierer zumeist an einer Art Mindestvoraussetzung, die von den meisten Rechtsmeinungen getragen werden können[94]


[1] Zit. n. (Bubenheim & Elyas, 2015, S. 26) – Unterstriche wurden vom Verfasser der Arbeit hinzugefügt

[2] (Koelnmesse GmbH, 2015)

[3] (Sahin, Pekkirbizli, Kayser, & Theuvsen, 2014, S. 9)

[4] (Bibliographisches Institut GmbH, 2015)

[5] Ebd.

[6] (Islamisches Zentrum Aachen, 2015)

[7] (Schirrmacher, 2015, S. 3,4)

[8] (Islamisches Zentrum Aachen, 2015)

[9] Vgl. (Bubenheim & Elyas, 2015, S. 1) – Sure 1, Vers 1-3

[10] (Islamisches Zentrum München, 2015)

[11] (Islamisches Zentrum München, 2015)

[12] Ebd.

[13] (Christlich-Islamische Gesellschaft e.V, 2015)

[14] Ebd.

[15] (Oster & Benali, 2015)

[16] Ebd.

[17] Zu Deutsch Koran, wörtlich Übersetzung „die Lesung“ – Der Quran kann nur in seinem arabischen Original als Quran bezeichnet werden – Alles andere sind ist nur die Übersetzung eines Teiles seiner Bedeutung (Bubenheim & Elyas, 2015 Vorwort)

[18] (Khoury, 2000, S. 13)

[19] Ebd. S. 27

[20] Die Sunna ist im weiteren Sinne das Leben des Propheten Muhammad. Sie bezeichnet seine Aussagen, Handlungen und Haltungen. (Khoury, 2000, S. 39)

[21] Pflichtenlehre und religiöses Recht des Islams. (Khoury, 2000, S. 332) mehr dazu in Kapitel 2.2.1

[22] (Khoury, 2000, S. 13)

[23] Ebd. S. 14

[24] Ebd. S. 13,14

[25] Monotheismus - Glaube an einen einzigen Gott, der die Existenz anderer Götter ausschließt (Bibliographisches Institut GmbH, 2015)

[26] Vgl. (Khoury, 2000, S. 30,31)

[27] Ebd. S.30

[28] (Khoury, 2000, S. 30)

[29] Ebd. S. 30

[30] Türkisch „Helal“

[31] (Zaidan, 2015)

[32] Ebd.

[33] Theologische Wissenschaft des Islams

[34] Jenseits beschreibt nach islamischem Verständnis, alles was nach dem Tod geschieht

[35] Vgl. (Zaidan, 2015)

[36] Vgl. Ebd.

[37] Alle (Khoury, 2000, S. 52)

[38] (Buckenhüskes, 2015, S. 3)

[39] Ebd. S. 3

[40] Vgl. (Islamische Datenbank, 2015)

[41] Vgl. (Al Hilali, 2015, S. 2-7)

[42] (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, 2015)

[43] (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, 2015)

[44] Vgl. (Oebbecke, 2000) S. 289ff

[45] Ebd. S. 290

[46] Ebd. S. 290

[47] Ebd. S. 290

[48] Ebd. S 290

[49] Vgl. (Bibliographisches Institut GmbH, 2015)

[50] Tierschutzgesetz

[51] (Tierschutzgesetz, 2015)

[52] Ebd.

[53] (Oebbecke, 2000, S. 305)

[54] (Rippegather, 2015)

[55] (Oebbecke, 2000, S. 305)

[56] Siehe Halal-Richtlinien des Zertifizierers EHZ in 2.3.1

[57] (Oebbecke, 2000, S. 307)

[58] Vgl. (Özoguz, 2011, S. 42)

[59] (Harvey, 2010, S. 8)

[60] Halal Monitoring Commitee

[61] (Harvey, 2010, S. 22)

[62] (Oebbecke, 2000, S. 304)

[63] (Heine, 2000, S. 175)

[64] Ebd. S.175

[65] Ebd. S.175 – Vgl. auch (Europäisches Halal Zertifizierungsinstitut, 2015, S. 11)

[66] Vgl. (Europäisches Halal Zertifizierungsinstitut, 2015, S. 5)

[67] (Özoguz, 2011, S. 34ff)

[68] (Özoguz D. Y., 2011, S. 34ff)

[69] Beratungs- und Schulungsinstitut für den schonenden Umgang mit Schlacht- und Zuchttieren

[70] (Europäisches Halal Zertifizierungsinstitut, 2015, S. 8)

[71] Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.

[72] (Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., 2015)

[73] Vgl. (Report Mainz, 2015)

[74] Ebd.

[75] Beispielsweise (Deutsches Tierschutzbüro, 2015) – Achtung brutaler Inhalt!

[76] (Özoguz Y. , 2015) – Siehe Interview Anhang 1 Interview 1 Teil 1

[77] (Euromarcom, 2015)

[78] (Malaysia Halal Foods, 2015)

[79] (Bertelsmann-Stiftung, 2015, S. 8)

[80] Ebd. S.11

[81] (Bertelsmann-Stiftung, 2015, S. 7)

[82] (Zeit - Online, 2015)

[83] (Chaudry, 2015)

[84] (Pinn, 2015)

[85] Die Islamophobie bezeichnet die negative Einstellung gegenüber den Muslimen (Bibliographisches Institut GmbH, 2015)

[86] (Özoguz Y. , 2015) Siehe Interview Anhang 1 Interview 1 Teil 1

[87] Ebd.

[88] Kentucky Fried Chicken

[89] (Harvey, 2010, S. 25)

[90] (Harvey, 2010, S. 25)

[91] Ebd. S. 25

[92] Europäisches Halal Zertifizierungsinstitut

[93] Vgl. (Özoguz D. Y., 2011, S. 38)

[94] Vgl. Ebd.

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Titel
Der Halal-Markt in Deutschland. Überblick und zukünftige Potentiale der Halal-Zertifizierung
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
94
Katalognummer
V369551
ISBN (eBook)
9783668492424
ISBN (Buch)
9783960951124
Dateigröße
2490 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Halal, Islam, Haram, Koscher, Zertifizierung, Lebensmittel, Marktanalyse, Halalmarkt
Arbeit zitieren
Martin Garisch (Autor), 2015, Der Halal-Markt in Deutschland. Überblick und zukünftige Potentiale der Halal-Zertifizierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369551

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