Landolt Zeitversuch. Protokoll


Ausarbeitung, 2012

6 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Ziel des Versuches

2. Theorie

3. Reaktionsgleichung

4. Versuchsaufbau

5. Versuchsdurchführung

6. Messwerte und Auswertung

7. Zusammenfassung

8. Literatur

1. Ziel des Versuches

Ziel dieses Versuches ist die Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit von der Konzentration (qualitativ).

2. Theorie

Die Reaktionskinetik ist die Lehre des zeitlichen Ablaufes thermodynamischer Reaktionen. Hier wird unter anderem die Geschwindigkeit bestimmt und die Aufklärung der Mechanismen hinter den Reaktionen betrachtet. Die Geschwindigkeit einer Reaktion (Reaktionsgeschwindigkeit = RG) beschreibt die Änderung der Konzentrationen der beteiligten Stoffe pro gemessener Zeiteinheit. Die Einheit zur Beschreibung dieses Sachverhalts ist: mol [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] (Wert immer positiv):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Weiterhin wird mit dem Reaktionsgeschwindigkeitsgesetz die Reaktionsordnung (n) (Reaktion: A^B) in Abhängigkeit der Geschwindigkeitskonstanten (k) beschrieben:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus der Formel lässt sich also entnehmen, dass eine höhere RG, eine kürzere Reaktionszeit bedingt. Bei einer Folgereaktion (auf einen abgeschlossenen Reaktionsschritt folgt der Nächste) muss beachtet werden, dass der langsamste Schritt die Geschwindigkeit der Gesamtreaktion bestimmt. Das Gegenstück hierzu wäre eine Parallelreaktion, hierbei laufen alle Schritte gleichzeitig ab und der schnellste Reaktionsschritt bestimmt die Geschwindigkeit. Die Reaktionsgeschwindigkeit selbst ist allgemein abhängig von unterschiedlichen Faktoren. Hierbei spielen die Temperatur (RGT - Regel: 10K mehr Reaktion 2-4fach so schnell), die verfügbare Oberfläche der Reaktionspartner, der Konzentration und der eventuelle Einsatz eines Katalysators eine Rolle.

Betrachte man die RGT - Regel genauer, muss man das „Arrhenius - Verhalten" betrachten: Diese Theorie (Stoß-, oder Kollisionstheorie) liefert eine Begründung zu diesem Verhalten: Durch Erhöhung der Temperatur erreichen die Moleküle ihre kinetische Mindestenergie, oder auch Aktivierungsenergie und beginnen dann zu reagieren, wenn sie in der richtigen Orientierung aufeinandertreffen. Diese Wahrscheinlichkeit nimmt zu, sobald die Temperatur steigt und die Moleküle sich so schneller bewegen.

Maximiert man die Oberfläche der Reaktionspartner wird zeitgleich auch die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen erhöht. Bei Feststoffen erhöht die Oberflächenvergrößerung ebenfalls die Trefferwahrscheinlichkeit. Katalysatoren erlauben eine Herabsetzung der Aktivierungsenergie und können so die Geschwindigkeit erhöhen.

3. Reaktionsgleichung

Folgende Reaktionen laufen während des Versuches ab:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Iod im Iodat wird in diesem Schritt zu Iodid reduziert. Der Schwefel im Hydrogensulfit wird hier zu Hydrogensulfat reduziert. (Weil langsamster Reaktionsschritt gleichzeitig auch Geschwindigkeitsbestimmend)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das im vorigen Schritt entstandene Iodid wird in saurer Lösung mit dem restlichen Iodat zu Iod umgesetzt. Es handelt sich um eine Disproportionierung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Versuchsaufbau

a. Herstellung der gesättigten Lösung

[...]

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Landolt Zeitversuch. Protokoll
Hochschule
Universität Paderborn  (Department Chemie)
Veranstaltung
Praktikum Allgemeine Chemie
Autor
Jahr
2012
Seiten
6
Katalognummer
V373152
ISBN (eBook)
9783668506183
Dateigröße
410 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Protokoll, Landolt Zeitversuch
Arbeit zitieren
Konstantin Krummel (Autor), 2012, Landolt Zeitversuch. Protokoll, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373152

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