Hintergründe zur Zerstörung heidnischer Tempel durch Cynegius Maternus ab dem Jahr 384


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung...3
2. Zusammenfassung: Zerstörungen paganer Kulteinrichtungen in den 380ern n. Chr...5
3. Die Mission des Cynegius Maternus...6
3.1. Entsandte Theodosius I. Cynegius, um heidnische Tempel zu zerstören?...7
3.2. Die anti-paganen Feldzüge des ,,christlichen Mobs" - Aktionen von ,,Handlangern" des
kaiserlichen Magistraten?...10
4. Göttlich legitimierte Gewalt (?): Die Hintergründe und Motivationen der
Tempelzerstörungen...14
4.1. Die Charakterisierung der radikalen Mönche bei Libanios: Aggressionen gegen Heiden
aufgrund sozialer Differenzen?...14
4.2. Der Holy Man und sein Einfluss auf die Praktik der Holy Violence...17
4.3. Die Martyriumssuche als Grund für die Tempelzerstörungen...19
5. Fazit...20
Bibliographie...22
1

1. Einleitung
Seit den Anfängen des Aufkommens und der stetigen Ausbreitung des christlichen Glaubens in
der Spätantike sahen sich römische Kaiser mit Uneinigkeitskonflikten und Schismen um ­
generell gesprochen ­ das Wesen Christi innerhalb ihres Reiches konfrontiert. Zahlreiche
Quellen informieren uns über die sich feindlich gegenüberstehen Gründer und Anhänger von
christologischen Lehren wie den Donatisten, den Arianern, den Nestorianern und Mono- und
Dyophysiten, und über kaiserliche Konzile und Edikte, die eine Klärung der Streitigkeiten um die
,,wahre" Orthodoxie zum Ziel hatten. Teile der modernen Forschung sind der Ansicht, diesen
kaiserlichen Maßnahmen stehe oft der individuelle religiöse Glaube des gerade regierenden
Kaisers zugrunde, sei es die Ablehnung des Arianismus durch Konstantin den Großen beim 1.
Konzil von Nicäa 325 n. Chr. oder die erst viele Jahrhunderte später verfassten pro-
monenergisch-monotheletischen Beschlüsse des byzantinischen Kaisers Heraclius, der sich
ebenfalls um die
pax deorum
in seinem Reich bemühen musste.
Auch Kaiser Theodosius I. sah sich in seiner Regierungszeit mit inner-christlichen Konflikten
konfrontiert, die er jedoch zu kontrollieren wusste. Eine größere Herausforderung für Theodosius
aber waren die in seiner Regierungszeit schwellenden Auseinandersetzungen zwischen
Vertretern des Christentums und denen der alten römischen Religion, die sich vor allem in den
380ern in Zerstörung von antiken Tempelanlagen im Osten des Reiches deutlich machten.
Darüber informieren uns christliche als auch heidnische Quellen gleichermaßen. Gemeinsam ist
ihnen, dass sie Gemeinsam ist ihnen, dass sie ­ direkt oder indirekt ­ den
praefectus praetorio
Orientis
Cynegius Maternus, das heißt der kaiserlichen Prätorianerpräfekt des Ostens, als
,,Schirmherr" der aggressiven Handlungen von Kirchenmännern gegen die paganen Tempel
nennen. Eine entscheidende Diskrepanz weisen sie dabei dennoch auf: während Cynegius bei
Zosimos und bei den Kirchenhistorikern von dem von ihnen zum ,,überchristichen" Kaiser
stilisierten Theodosius mit dem expliziten Auftrag entsandt wird, jene Tempel zu zerstören
beziehungsweise zerstören zu lassen, wird bei Libanios Cynegius als eigenständiger Initiator
genannt, der ohne kaiserliche Legitimierung gegen die Kultstätten der Heiden vorgeht. Als
diejenigen, die die Aktionen
per se
ausführen, werden bei Libanios die radikal-christlichen
Mönche seiner Region, Antiochien, genannt.
Die moderne historische Forschung ist sich trotz der auf den ersten Blick so eindeutig
erscheinenden Konsens der antiken Autoren beider religiöser ,,Parteien" uneinig, ob die Quellen
die Situation auch
de facto
richtig wiedergeben. Während ein Teil der Forschung die Meinung
2

vertritt, dass Cynegius Maternus in der Tat die Tempelzerstörung zu verantworten hat,
widersprecht ein anderer den antiken Belegen. Welche Motivation lag also der Mission des
Cynegius Maternus zugrunde: war des Kaisers Prätorianerpräfekt tatsächlich ein so extrem
frommer Mann, wie man von ihm annimmt, und verfolgte deshalb eine aktiv anti-pagane Politik?
Welche Rolle spiele Theodosius I. selbst dabei? Legitimierte er die Tempelzerstörungen? Sind
die Darstellungen des Kaisers in den Werken der Kirchenhistoriker, die ihm das Image eines
,,Zerstörers des Heidentums"
1
geschaffen haben, im Kontext jener Ereignisse nachvollziehbar?
Oder gibt es andere Erklärungen für die Tempelzerstörung jener Zeit? Welche Rolle spielten die
gewalttätigen Mönche, deren Teilhabe an den Zerstörungen unumstritten ist, und welche
Motivationen steckten hinter ihrem extremen Taten beziehungsweise woraus entsprangen sie?
Es ist das Anliegen im ersten Teil dieser Arbeit, der Beantwortung jener Fragen zum Hintergrund
der Mission des Cynegius nachzugehen sowie die religionspolitischen Faktoren der
Tempelzerstörung der 380er Jahre auszuloten. Dabei soll im zweiten Teil ein besonderer Fokus
auf der Rolle der radikalen Mönche sowie auf der Rolle hochrangiger Geistlicher, von denen
man weiß, dass sie einen signifikanten Einfluss auf jene Entwicklungen der 380er Jahre
nahmen, gelegt werden. Der Versuch der Beantwortung jener Fragen soll durch einen Vergleich
heidnischen und christlichen Quellen erfolgen,
2
wodurch Gemeinsamkeiten und Unterschiede
ausgemacht werden können. Die Erörterung der Problematiken sowie die Bewertung der
Quellen wird auf Basis einschlägiger Werke moderner althistorischer Forschung erfolgen.
3
1 Vgl. Errington, Malcolm R.: Roman Imperial Policy from Julian to Theodosius. (Studies in the History of
Greece and Rome), Chapel Hill 2006, S.235.
2 Theodoret, Historia Ecclesiastica. Aus dem Griechischen übersetzt und mit Einleitung und
Anmerkungen versehen von A. Seider. (Des heiligen Bischofs Theodoret von Cyrus ausgewählte
Schriften Bd. 2; Bibliothek der Kirchenväter, 1, 51), Kempten, München, 1926. ; Sozomenos, Historia
Ecclesiastica, Übersetzt und eingeleitet von G-C. Hansen. Turnhout 2004. ; Zosimos, Neue
Geschichte. Übersetzt und eingeleitet von O. Veh, durchgesehen und erläutert von S. Rebenich.
(Bibliothek der griechischen Literatur Bd. 31), Stuttgart 1990. ; Libanios, Für Religionsfreiheit, Recht
und Toleranz (
pro templis
). Eingeleitet, übersetzt und mit interpretierten Essays versehen von H-G
Nesselrath, O. Behrends et. al. (Sapere. Schriften der späteren Antike zu ethischen und religiösen
Fragen Bd. 18), Tübingen 2011.
3 Leppin, Hartmut: Theodosius der Große (Gestalten der Antike), Darmstadt 2003.; Jones, Christopher
P.: Between Pagan and Christian. Cambrige, Mass., London 2014. ; Gaddis, Michael: There is No
Crime for Those Who Have Christ. Religious Violence in the Christian Roman Empire. Berkeley, LA,
London 2005.
3

2. Zusammenfassung: Zerstörungen paganer
Kulteinrichtungen in den 380ern n. Chr.
Über die Zerstörungen paganer Heiligtümer im Osten des römischen Reiches informieren uns
zahlreiche Quellen unterschiedlichen religiösen Hintergrunds. Während sich die Klärung von
Verantwortlichkeit und Legitimität auf Basis dieser Darstellungen nicht einfach und eindeutig
gestaltet, erlauben sie uns zumindest die Grundzüge der Ereignisse zu verstehen. So konnte die
althistorische Forschung zu dem Schluss kommen, wie Malcolm Errington zusammenfasst, dass
es vor allem in den 380ern im Osten des Reiches zu einer Serie von mutwilligen Verwüstungen
von vor-christlichen Bauten durch lokale radikale christliche Gruppierungen kam, die in der
Zerstörung des Sarapis-Tempels in Alexandria 391/392 n. Chr. kulminierten.
4
Eine Schilderung der Ereignisse liefert uns Libanios' in seiner wohl nie direkt vor dem Kaiser
gehaltenen aber an ihn gerichtete Rede ,,Für den Erhalt der Tempel", die wahrscheinlich um das
Jahr 368 verfasst, aber erst nach seinem Tod 388 n. Chr. publik gemacht wurde.
5
In dieser
oratio
setzt sich Libanios bei Kaiser Theodosius für den Erhalt nicht-christlicher Tempel in seiner
Region ein und beklagt bereits begangene Gewalttaten an solchen Bauten. In den Paragraphen
8 und 44 seiner Rede illustriert er die Abläufe und gibt ein Beispiel einer solche
Tempelvandalisierung an, das uns ein Einsicht in die prekäre Situation gibt. Zunächst beschreibt
Libanios die bei den Zerstörungen angewandten Methoden:
,,...diese Leute [laufen] Sturm gegen die Heiligtümer mit Knüppeln, Steinen und Eisen, manche
sogar ohne diese Dinge mit bloßen Händen und Füßen. ... Die Dächer werden herabgerissen,
die Mauern niedergehauen, die Kultbilder von ihren Sockeln gezogen, die Altäre umgeworfen, und
bei all dem müssen die Priester entweder schweigen oder sterben; und wenn die ersten
Heiligtümer zerstört liegen, folgt der Ansturm gegen die zweiten und die dritten ..."
6
Als Beispiel für ein entsprechend zerstörtes Heiligtum nennt Libanios einen Tempel ,,an der
Grenze zum Perserreich", der nun in Ruinen läge.
7
Auch wenn Versuche der Forschung, diesen
Tempel zu identifizieren
8
, zu keinem einstimmigen Ergebnis geführt haben, so gibt es auch keine
Stimmen, die glauben, dass Libanios etwas Falsches darstellt. Hans-Ulrich Wiemer hat in dieser
4 Vgl. Errington: Roman Imperial Policy, S. 235.
5 Nesselrath, Heinz-Günther: Einführung in die Schrift, in: Libanios, Für Religionsfreiheit, Recht und
Toleranz (
pro templis
). Eingeleitet, übersetzt und mit interpretierten Essays versehen von H-G
Nesselrath, O. Behrends et. al. (Sapere. Schriften der späteren Antike zu ethischen und religiösen
Fragen Bd. 18), Tübingen 2011.
6 Libanios,
pro
templis,
8.
7 Libanios,
pro templis,
44.
8 Hartmut Leppin glaubt, dass sich Libanios auf einen Tempel in Edessa bezieht, vgl Theodosius, S.124;
Für eine ausführliche Diskussion siehe: Libanios,
pro templis
, 44, Anmerkung 134.
4

Sache auch richtig konstatiert, dass ein starkes Argument für die Glaubwürdigkeit des Libanios
die Tatsache sei, ,,dass er die Zerstörungen ländlicher Heiligtümer durch Mönche in seiner Rede
nicht zu beweisen versucht, sondern vielmehr als ein allgemein bekanntes und unstrittiges
Faktum behandelt."
9
Zu einem Zweifel an den Ereignissen gibt es auch keine Annahme, stellt man der Darstellung
Libanios' die des Kirchenhistorikers Theodoret zur Seite, der über die wundersame Zerstörung
des Tempels des Jupiters in Apamea schreibt und hinzufügt: ,,In dieser Weise zerstörte jener
heilige Bischof [Marcellus von Apamea, M.U.] auch die übrigen Götzentempel"
10
. Und auch bei
Sozomenos finden wir sowohl die Tempelzerstörungen des Bischofs von Apamea als weitere,
solcher Aktionen, die erwähnt sind, bestätigt.
11
Aus dieser Zusammenstellung der Ereignisse wird also ersichtlich, dass an den Tempel-
Zerstörungen nicht zu zweifeln ist, da wir sie in sowohl paganen als auch christlichen Quellen
finden. Die Antwort auf die Frage aber, wer die Verantwortung für diese organisierten
Tempelzerstörungen trägt, ist eine in der Forschung nicht einstimmig formulierte, und soll
deshalb im Folgenden Thema der Analyse sein.
3. Die Mission des Cynegius Maternus
Cynegius Maternus ist seit dem Jahr 384 n. Chr. als im Amt bezeugter Prätorianerpräfekt des
Ostens bezeugt, ein Amt, das er bis zu seinem Tod im Jahr 388 n. Chr. ausübte. Er war wie
Theodosius I. selbst spanischer Herkunft und gehörte zudem zu seinem engeren Umkreis. Kurz
vor seinem Tod trat er gar mit dem Kaiser zusammen das Konsulat des Jahres an. Der Kaiser
entsandte Cynegius mit der Mission in seine Präfektur, die vorrangig administrative Zwecke
verfolgte. So sollte der
praefectus praetorio Orientis
Versuche von Angehörigen der
Kurialfamilien unterbinden, sich finanzieller Pflichten zu entziehen. Auch sollte er in Alexandria
die Anerkennung des Usurpators Magnus Maximus bekanntgeben.
12
Im Laufe der Ausübung
seiner Magistratur erhielt Cynegius zahlreiche Gesetze von Kaiser, darunter auch eines, dass
die heidnische Kultausübung beschränke. Auch wurde ­ und wird ­ Cynegius wie schon weiter
oben erwähnt sowohl von Quellen als auch von Teilen der modernen Forschung als
(Mit-)Zerstörer heidnischer Tempel angesehen. Aufgrund dieser Ausgangslage, das heißt der
engen Verbindung des Cynegius zum Kaiser, dem Empfang von Gesetzen sowie ­ allen voran ­
9 Vgl. Wiemer, Gewalt gegen heidnische Heiligtümer, S. 174.
10 Theodoret,
Hist. Eccl
., V, 22.
11 Sozomenos,
Hist. Eccl.
7,15,13; 7,20,1.
12 Vgl. Leppin, Theodosius, S. 124.
5

der gemeinsamen ,,Frömmigkeit" läge es nahe, Überlieferungen, die den Kaiser als Auftraggeber
der Tempelzerstörung nennen, einen wahren Kern zuzusprechen. Ob diese erste plausible
Annahme, dass die Tempelzerstörungen im Osten seines Reiches von Kaiser Theodosius
tatsächlich gewollt waren, und dass er deshalb seinen Prätorianerpräfekten Cynegius Maternus
mit einer solchen Mission legitimiert entsandte, auch belegt und für Richtig erklärt werden kann,
soll im folgenden Teil der Arbeit erörtert werden.
3.1. Entsandte Theodosius I. Cynegius, um heidnische Tempel zu
zerstören?
Folgt man den Darstellungen einiger antiker Historiographen, so war es tatsächlich die Cynegius
vom Kaiser gestellte Aufgabe, eine repressive Politik gegen die Heiden und ihre Heiligtümer
auszuführen. In der
Historia ecclesiastica
des christlichen Autors Theodoret wird explizit Kaiser
Theodosius als Auftraggeber für die Tempelzerstörungen benannt:
,,Der glaubenseifrige Kaiser wandte seine Sorgfalt auch der Bekämpfung des heidnischen Irrtums
zu und erließ Gesetze, in denen er Götzentempel zu zerstören befahl. ... All diese Dinge [religiöse
Praktiken des vor-christlichen römischen Glaubens, die im Vorigen von Theodoret aufgezählt
werden, M.U.], die der glaubenseifrige Kaiser Theodosius (bei seinem Regierungsantritte)
vorfand, rottete er mit der Wurzel aus und übergab sie der Vergessenheit.
13
Schenkt man Theodorets Darstellung Glauben, so war es tatsächlich Cynegius Maternus
offizielle Mission, aufgetragen vom Kaiser, die heidnischen Tempel und damit die ,,Wurzel" des
Heidentums in seiner Präfektur ,,auszurotten", wie der Historiograph es nennt. Sicherlich sollte
man aufgrund des christlichen Hintergrunds Theodorets und auch aufgrund seiner tendenziösen
Sprache - man beachte, dass Theodosius hier gleich zwei Mal als ,,glaubenseifrig" beschrieben
wird ­ nicht sofort jede Information für bare Münze nehmen.
Gegen die Darstellung Theodorets spricht nämlich, dass Zosimos, dem man als heidnischen
Historiographen keine pro-christlichen Absichten ,,vorwerfen" kann, mit keinem Wort kaiserlich
implementierte Tempelzerstörungen, erwähnt, sondern lediglich von von Cynegius organisierten
und überwachten Verboten von Götterkulten und Tempelschließungen schreibt:
,,So entsandte er [Kaiser Theodosius, M.U.] auch den
praefectus praetorio Cynegius
nach
Ägypten mit dem Auftrag, allgemein den Götterkult zu untersagen sowie Riegel an die Tempel zu
legen ... Cynegius ... ließ ... im Orient, in ganz Ägypten und Alexandreia die Zugänge zu den
13 Theodoret,
Hist. Eccl.
, V, 21.
6
Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Hintergründe zur Zerstörung heidnischer Tempel durch Cynegius Maternus ab dem Jahr 384
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V376406
ISBN (eBook)
9783668535305
ISBN (Buch)
9783668535312
Dateigröße
602 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Paganismus, Christentum, Christianisierung, Rom, Kaiser, Theodosius I., Tempel, Gewalt, Cynegius Maternus
Arbeit zitieren
Maria Urbanek (Autor), 2016, Hintergründe zur Zerstörung heidnischer Tempel durch Cynegius Maternus ab dem Jahr 384, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376406

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