Die Bedeutung von Stewardship in den IFRS

Eine kritische Würdigung mit Bezug auf ED/2015/3


Bachelorarbeit, 2016
50 Seiten, Note: 2,4

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Funktionen und Theorie der Rechnungslegung
2.1 Zweck und Grundlegende Aufgaben der Rechnungslegung
2.1.1 Adressaten der Rechnungslegung
2.1.2 Informationsfunktion
2.2 Funktionen und Anwendungsbereiche der Prinzipal-Agenten-Theorie
2.3 Grundlagencharakter der Rechenschaftsfunktion
2.4 Verlässlichkeit im Sinne der Rechenschaft

3. Rechnungslegung im internationalen Rahmen der IFRS
3.1 Funktion des IASB
3.2 Funktionen und Aufgaben der IFRS
3.3 Das Rahmenkonzept des IASB
3.3.1 Entwicklung des Rahmenkonzeptes
3.3.2 Funktion sowie die Ziel- und Zwecksetzung des Rahmenkonzeptes
3.4 Vorstellung und Entstehung des Entwurfs (ED/2015/3)
3.4.1 Entwicklung der Rechenschaft in Bezug auf IFRS
3.4.2 Aktueller Vorschlag des Entwurfs in Bezug auf Rechenschaft

4. Die Bedeutung der Rechenschaft in den IFRS
4.1 Diskussion um Zwecksetzung und Kompetenzen der Rechenschaft
4.2 Rechenschaft vs. Entscheidungsnützlichkeit
4.2.1 Das Spannungsverhältnis von Relevanz und Verlässlichkeit i.V.m. der Entscheidungsnützlichkeit
4.2.2 Gegenüberstellung von Rechenschaft und Entscheidungsnützlichkeit
4.3 Position des ED und die daraus resultierende Rechenschaftsbedeutung

5. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Funktion des Jahresabschlusses nach Wassermann (2011)

Abbildung 2: Entwicklung des Rahmenkonzeptes

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Problemstellung

Professor Sir David Tweedie beschreibt mit folgender Aussage einen Wandel in der Ziel- und Zwecksetzung der internationalen Rechnungslegung.

“I learned the objective of financial reporting was stewardship...there has been another objective, which is information for decision-making. So there is a for- ward looking focus now to accounting. Not forecasts, but information that people can start assembling their own forecasts.”[1]

Er lernte seinerzeit noch die Rechenschaft als primäres Ziel der Finanzberichterstattung kennen. Neben der Rechenschaft gab es einen Bedarf an Informationen, die entscheidungsunterstützend wirken. Jedoch hat sich diese Sichtweise bzgl. des Informationsbedarfs in der Rechnungslegung gewandelt. Mit der Zeit hat die Bedeutung der entscheidungsnützlichen Informationen zugenommen. In diesem Zusammenhang gilt es in der vorliegenden Arbeit zu klären, wie sich die Rechenschaft in der internationalen Rechnungslegung entwickelt hat und welche aktuelle Bedeutung ihr zukommt.

Mit dem anhaltenden Überarbeitungsprojekt des International Accounting Standards Board (IASB) bzgl. des Rahmenkonzeptes geht immer noch eine Diskussion um die Ziel- und Zwecksetzung einher. Damit verbunden ist die Debatte über die Positionierung und Einflussnahme der Rechenschaft. Der aktuelle Schwerpunkt liegt in einer zukunftsorientierten Sichtweise und Prognosefähigkeit der vermittelten Finanzinformationen. Dabei geht die prospektive Sichtweise mit der Entscheidungsnützlichkeit einher. Dies merkt Tweedie im letzten Satz des Auszuges an. Die hier angesprochenen Abschlussadressaten können sich selbst ein Bild der künftigen Zuflüsse eines Unternehmens mittels der bereitgestellten Informationen bilden, dabei ist jedoch stets ist die Prognosequalität zu hinterfragen. Rechenschaft wird dagegen eher von einer retrospektiven Sichtweise geprägt.

Im Folgenden werden die Funktionen der Rechenschaft näher analysiert und der „konkurrierenden“ Entscheidungsnützlichkeit gegenübergestellt. Es gilt dabei zu klären, inwieweit die Rechenschaft im Rahmenkonzept zu berücksichtigen ist. Grundlegend für die aktuelle Entwicklung ist ein veröffentlichter Entwurf aus dem vorigen Jahr.

2. Funktionen und Theorie der Rechnungslegung

2.1 Zweck und Grundlegende Aufgaben der Rechnungslegung

Rechnungslegung gehört zum betrieblichen Rechnungswesen und richtet sich in erster Linie an Unternehmensexterne.[2] Sie gilt, durch Veröffentlichung von Informationen zur Finanz-, Vermögens und Ertragslage von Unternehmen, als das bedeutendste gesellschaftliche Publizitätsinstrument. Dies geschieht mittels der Bilanz, der Erfolgsrechnung und anderer Instrumente, wie der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel.[3] Dabei nimmt die Ermittlung des Gewinns eine wesentliche Funktion ein, um einen periodengerechten Ausweis der Aufwendungen und Erträge zu erhalten. Damit die jeweilige Periode übersichtlich und kompakt erscheint, werden die genannten Instrumente und Informationen in der Rechnungslegung aggregiert dargestellt.[4] Grundsätzlich und aus formaler Sicht sind solche Aggregationen nachteilig, da Informationen einer ganzen Periode komprimiert werden und dabei Informationswert verloren geht.[5]

Ziel ist die Vermittlung von Informationen an externe Abschlussadressaten, die daraus wiederum ihre benötigten und für sie relevanten Informationen erhalten.[6] Hierfür gibt es genaue Regulierungen, um jeweilige Anspruchsgruppen durch die Publizität der Unternehmen zu schützen.[7] Dabei ist zwischen der vorgeschriebenen und freiwilligen Publizität zu unterscheiden.[8]

In vielen Unternehmen trennen sich Eigentum und die Unternehmensleitung voneinander, wodurch es zwischen den Eigentümern (Auftraggeber-Prinzipal) und dem Management (Beauftragten-Agenten) zu Informationsasymmetrien kommen kann. In dieser Konsequenz kann sich Rechnungslegung auch als Regelungsinstrument der Beziehung zwischen Prinzipal und Agent verstehen.[9] Rechnungslegung kann somit durchaus mehrere Zwecke und Funktionen erfüllen. In Deutschland wird als übergeordneter Zweck die Informations- und Zahlungsbemessungsfunktion betrachtet (siehe Abb. 1 - Funktion des Jahresabschlusses).[10] Die Zahlungsbemessungsfunktion bezieht sich hier auf Ausschüttungen für Gesellschafter sowie die Steuerbemessung gegenüber dem Fiskus. Es können beide Zwecke auf verschiedene Art konkretisiert werden. Dies hängt davon ab, wer informiert werden soll.[11]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 : Funktion des Jahresabschlusses nach Wassermann (2011) [12]

Aus Kapitalmarktsicht erlangt die Informationsvermittlung eine wichtige Bedeutung, denn Kapitalmarktteilnehmer fordern Informationen ein, um rationale Kauf- oder Verkaufentscheidungen treffen zu können. Dies wird durch die Globalisierung der Kapitalmärkte unterstrichen, da die Teilnehmer internationale und vor allem vergleichbare Informationen einfordern.[13] Der Kauf und Verkauf von Anteilen des Unternehmens gehört zu den typischen Entscheidungen der Interessenten. Ebenso können es anhaltende Verhandlungen über die Vergabe von Krediten sein oder die Aufnahme von Handelsbeziehungen.[14] Für die genannten Entscheidungen gilt der Nutzenfaktor der Informationen als elementares Kriterium. Hier fordern die Adressaten unter anderem Auskunft darüber ein, ob das Unternehmen künftig eine für sie vorteilhafte Entwicklung nimmt.[15] Solche zukunftsgerichteten Informationen sind jedoch in der Literatur durchaus umstritten.[16]

Eine Untersuchung bezüglich der Zweck- und Nutzeneigenschaft von Informationen hat ergeben, dass sich die Prognosefähigkeit und somit zukunftsgerichtete Informationen in der Rechnungslegung gefestigt haben.[17] Jedoch sind auch weiterhin Entscheidungen, welche das Unternehmen in der Vergangenheit getroffen hat, für die Anspruchsbemessung und Vertragsgestaltung von Bedeutung. Hierfür sind Informationen von Interesse, die diese vergangenen Ereignisse angemessen spiegeln, bspw. für vertragliche Ansprüche, wie Bonuszahlungen an Manager oder Dividenden- und Steuerzahlungen.[18]

Sobald Unternehmen eine gewisse Größe erreicht haben und wesentlichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Verkehr nehmen, muss sichergestellt werden, dass die Qualität der bereitgestellten Informationen zuverlässig ist. Denn im Wesentlichen soll die Rechnungslegung frei von Manipulation und Fehlern sein.[19]

2.1.1 Adressaten der Rechnungslegung

Mit der Fragestellung nach dem Zweck der Rechnungslegung geht die Frage nach den primären Adressaten einher, denn ein angestrebter Zweck der Rechnungslegung kann nur anhand von angemessenen Informationsbedürfnissen der Adressaten begründet werden.[20]

Generell ist der Begriff des Kapitalgebers weit gefasst. Bereits das Rahmenkonzept von 1989 erfasst viele Aufzählungen von Stakeholdern wie Investoren, Arbeitnehmern, Kreditgebern, Lieferanten, Kunden und Regierungen.[21]

Ein Informationsungleichgewicht besteht zwischen der Unternehmensleitung und den einzelnen Stakeholder-Gruppen, welche Interesse an der Unternehmung haben. Im Fokus liegen dabei die Eigentümer (vorausgesetzt sie gehören nicht selber zum leitenden Management), die Fremdkapitalgeber sowie der Fiskus. Manager zählen zu den „Insidern“ eines Unternehmens. Dies können aber auch Eigentümer sein, die selbst im Aufsichtsrat sitzen und somit ebenfalls Zugang zu internen Informationen haben. Somit sind diese weniger auf die nach außen gerichtete Publizität angewiesen, als Eigner, deren Anteile geringer ausfallen und ihre Entscheidungen aufgrund von öffentlich zugänglichen Informationen treffen müssen.[22]

Für die im Kapitalmarkt angesiedelten Firmen sind besonders die Eigen- und Fremdkapitalgeber zu schützen, jedoch kommt den Eigenkapitalgebern eine höhere Risikobemessung bei, wodurch sie die höchsten Informationsansprüche besitzen.[23] Ausgehend davon wird für die weitere Arbeit der Eigenkapitalgeber in den Fokus gerückt, da seine Informationsansprüche für andere Stakeholder dienlich sind.[24]

2.1.2 Informationsfunktion

In erster Linie besteht der Informationszweck darin, dass die jeweiligen Abschlussadressaten mit den bereitgestellten Informationen des Unternehmens nutzenmaximierend über die Vergabe ihrer Ressourcen entscheiden können. Bezogen auf den gesamten Kapitalmarkt ist hier ebenso eine Maximierung der Gesamtwohlfahrt durch eine verbesserte Ressourcenallokation wünschenswert. Da die Adressaten über die Vergabe ihrer finanziellen Ressourcen entscheiden und dies mitunter der Zweck von bereitgestellten Informationen ist, spricht man von entscheidungsnützlichen Informationen („decision usefulness“[25] ).[26]

Damit diese entscheidungsnützlich sein können, wurden schon im Rahmenkonzept des IASB von 1989 vier qualitative Anforderungen bestimmt: Verständlichkeit, Relevanz, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit.[27] Darüber hinaus gibt es noch weitere Merkmale, die an die vermittelten Informationen gestellt werden. Diese stehen sich dabei ergänzend, neutral oder konkurrierend gegenüber.[28]

Ausgeprägte Informationssysteme sind beispielsweise die International Financial Reporting Standards (IFRS) und das deutsche Handelsgesetzbuch (HGB), jedoch besitzen die IFRS im Gegensatz zum HGB lediglich eine informative Funktion. Dabei liegt der Fokus auf der Bereitstellung von Finanzinformationen des Unternehmens, die dann für aktuelle und potenzielle Investoren nützlich sind, um über die Vergabe ihrer Mittel zu entscheiden.[29] Die genannten Investoren fragen Informationen am stärksten nach, da sie auf die öffentlich zugängigen Informationen angewiesen sind, die das Unternehmen aufgrund der Pflichtpublizität bereitstellen muss.[30]

Diese Informationen sind grundlegend für die Ermittlung künftiger Zahlungsmittelflüsse sowie für die Beurteilung der vorangegangen Managementleistung.[31]

In Bezug auf die internationale Rechnungslegung lässt sich die Informationsfunktion in zwei Zielsetzungen aufteilen: Zum einen die bereits erwähnte Entscheidungsnützlichkeit, zum anderen die Rechenschaftsfunktion der Unternehmensleitung über die Allokation der Ressourcen in der vorangegangen Periode.[32]

2.2 Funktionen und Anwendungsbereiche der Prinzipal-Agenten-Theorie

Wie eingangs erwähnt kann es zu Informationsasymmetrien zwischen den Managern und den Eigentümern eines Unternehmens am Kapitalmarkt kommen. Mithilfe der Prinzipal-Agenten-Theorie kann der Eigentümer den Agenten steuern und ihm so Rechenschaft abverlangen.[33] Mittels des Modells können hierarchische Situationen einer Unternehmung analysiert werden. Ebenso gut können Verhältnisse zwischen Eigentümern und Managern, Managern und Arbeitnehmern oder Unternehmen und Kreditgebern modelliert werden.[34] Im Sinne dieser Arbeit wird der Fokus auf das Verhältnis zwischen dem Eigentümer bzw. Kapitalgeber (Prinzipal) und Managern (Agenten) gelegt und die daraus folgende Funktion bzw. Bedeutung der Rechenschaft.

Grundlegend gibt es drei Faktoren, die dabei zu beachten sind: Zum einen die Arbeitsleistung, die durch den Agenten erbracht wird,[35] dem damit gekoppelten Ergebnis, welches dem Prinzipal vorgelegt wird und einer weiteren Größe, die dazu dient, die nicht beeinflussbaren (externen) Faktoren[36] des Agenten zu separieren.[37] Dem wird die Produktionstechnologie des Prinzipals zugrunde gelegt, welche vom Agenten genutzt wird. Der Prinzipal kann die ausgeführte Arbeitsleistung und die externen Faktoren nicht beobachten, worin die Ursache des Anreizproblems liegt: Sollten die Ergebnisse schlecht ausfallen, kann der Agent dies auf die nicht beeinflussbaren Faktoren schieben, deshalb wird eine vertragliche Grundlage geschaffen, die den Agenten dahin gehend motiviert, die gewünschte Arbeitsleistung zu erbringen.[38] Der Vertrag sollte alle auftretenden Eventualitäten abbilden und die damit verbundenen Konsequenzen beim eintretenden Erfolg bzw. Misserfolg mit einbeziehen. Der Vertrag enthält zudem ein Entlohnungssystem, welches die Bemühungen des Agenten kompensiert, woraus die Verpflichtung resultiert, die übertragenen Aufgaben durchzuführen.[39] Das Management verfügt über einen Informationsvorsprung in Form von Zeit, Quantität und Qualität gegenüber dem Informationsnutzer (Prinzipal). Dies kann durch die eingangs erwähnte Pflichtpublizität reduziert werden und die vorhandenen Asymmetrien abbauen.[40]

Würden Prinzipal und Agenten dieselben Interessen verfolgen, so würde der Agent seine Aufgaben vom Prinzipal bekommen und ohne eine explizite Vereinbarung diesen nachkommen. Ebenso wäre dies der Fall, wenn sich die beiden Parteien vollständig vertrauen würden. Durch solch eine Interessenharmonie wäre ein Vertrag überflüssig und ein Vertragsbruch würde nie eintreten. Jedoch ist offensichtlich, dass diese Annahmen nur schwer in der Realität zu finden sind.[41]

Nach Vertragsschluss kann es dazu kommen, dass der Agent nicht immer im Sinne und Interesse des Prinzipals handelt. Eventuell kann dieses Verhalten so weit gehen, dass er stets seine eigenen Ziele fokussiert.[42] Dies ist durch Zurückhaltung von Informationen oder Verfälschung von Informationen möglich. Dadurch wird es für den Prinzipal schwieriger Entscheidungen zu treffen, da er über eine mangelnde Informationsausstattung verfügt und ggf. optimale Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können.[43] Um sich davor zu schützen, kann der Prinzipal Kontrollmechanismen einsetzen, um die Handlungen des Agenten zu überwachen und so an zusätzliche Informationen gelangen.[44] Dies basiert auf dem grundlegenden Informationsbedürfnis des Kapitalgebers, der bevorzugt stets über die Verwendung seiner bereitgestellten Mittel informiert sein möchte. Gerade nach Vertragsabschluss zwischen Prinzipal und Agenten erlangt die Rechenschaft als Kontrollinstrument zunehmende Bedeutung. Denn die Basis der getätigten und strategisch wichtigen Unternehmensentscheidungen (hidden information) durch den Agenten[45] ist für den Prinzipal nicht direkt zu beobachten und lässt sich auch nicht direkt aus den Ergebnissen ableiten (hidden action). Somit kommt der Rechenschaft an dieser Stelle eine Kontrollfunktion zu, die sich rückblickend auf die vergangene Periode bezieht als auch auf künftig zu treffende Entscheidungen.[46]

Ebenso tritt eine Verhaltenssteuerungsfunktion ein. Denn durch die Anreizwirkung des Prinzipals künftige Entscheidungen aufgrund der Rechenschaft und die damit einhergehenden Ziele zu treffen, veranlasst die Unternehmensleitung, diese Ziele ordnungsgemäß zu befolgen. Würde dies nicht der Fall sein, könnten die Kapitalgeber dem Unternehmen die Mittel entziehen bzw. kein neues Kapital zur Verfügung stellen.[47] Die angesprochenen Kapitalgeber sind hierbei allerdings nur die bereits bestehenden, potenzielle Partner haben an dieser Stelle weniger Einfluss darauf.[48]

Damit die eingesetzten Mittel eine Kontrollfunktion ermöglichen, muss ebenso Aufschluss darüber gegeben werden, wie effizient und effektiv das Management gearbeitet hat. Effizienz stellt in dieser Hinsicht eine Relation von eingesetzten Mitteln gegenüber dem erbrachten Erfolg dar. Die Effektivität befasst sich dagegen mit der Managementleistung und ob für die zukünftige Unternehmensentwicklung und Tätigkeit die richtigen strategischen Entscheidungen getroffen wurden.[49]

In dieser Hinsicht müssen auch die externen Effekte soweit durch das Management erläutert werden, dass für den Rechenschaftsberechtigten erkennbar wird, welche Faktoren der Unternehmensleitung zuzurechnen sind und welche branchenweit oder gesamtwirtschaftlich die Unternehmung beeinflusst haben.[50]

2.3 Grundlagencharakter der Rechenschaftsfunktion

Die Allokation oder Verwendung von Ressourcen, die im Eigentum anderer liegen, führt moralisch und oft auch rechtlich zur Ablegung der Rechenschaft[51] über den gewählten Einsatz jener Ressourcen.[52] Das Oxford Wörterbuch definiert die Rechenschaftspflicht wie folgt: „[to be] responsible for your decisions or actions and expected to explain them when you are asked“.[53] Historisch betrachtet, ist die Rechenschaft ein sehr altes Instrument und resultiert aus vielen sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen.[54] Bereits in der Bibel findet man ein seinerzeit fortschrittliches Verständnis des Rechenschaftsgedanken: In seiner Abwesenheit überlässt der Herr seinen Dienern individuelle Summen (gemessen an ihren Fähigkeiten). Bei seiner Rückkehr fordert er Rechenschaft über den Verbleib der überlassenen Mittel. Die Diener, die das Geld effizient eingesetzt und vermehrt haben, werden belohnt. Der Diener, der es lediglich aufbewahrt hat, wird verdammt.[55] Hier geht das Verständnis von Rechenschaft schon so weit, dass nicht nur über den Verbleib der verwendeten Ressourcen Bericht abgelegt werden muss. Es trennt zum einen schon klar zwischen Eigentümer und Verwalter und nennt darüber hinaus noch ein angemessenes Entlohnungssystem bzgl. der individuell erbrachten Leistungen.

Auch heute werden der produktive Einsatz des Vermögens und das Treffen von ergebnissteigernden Entscheidungen in den Fokus der Rechenschaft gerückt. Die Delegationsbeziehung liegt dabei allerdings nicht mehr beim Herren und Diener, sondern auf die im Unternehmenskontext bezogene Prinzipal-Agenten-Beziehung.[56] Denn allein durch die vorliegenden Funktionstrennungen innerhalb einer Unternehmung ist eine Rechenschaft des Agenten unausweichlich. Elementar dafür ist die Rechnungslegung als Kommunikationsinstrument.[57]

Moxter geht mit der Begrifflichkeit der Rechenschaft noch einen Schritt weiter. Er beschreibt die enge Verknüpfung von Rechnungslegung und Rechenschaft. Der grundlegende Zweck der bereitgestellten Informationen über vergangene und künftige Dispositionen ist der Schutz der Rechnungslegungsadressaten,[58] denn „Rechnungslegung gegenüber Dritten heißt Rechenschaft“.[59] Danach sollte sich die Geschäftsführung orientieren und dieses Ziel versuchen zu sichern, denn der Adressat soll soweit in die Lage versetzt werden, die Geschäftsführung zu beeinflussen und sogar den Geschäftsführer ggf. ablösen können.[60]

Rechenschaft umschließt retrospektive und prospektive Ereignisse, da durch Analyse der vergangenen Periode Erkenntnisse für die Folgeperiode abgeleitet werden können.[61] Somit wurden schon damals die entscheidungsnützlichen Informationen fokussiert, denn sie galten (bzw. gelten) als Fundamentalprinzip des Wirtschaftens einer Unternehmung.[62] Die Rechenschaft als solche besitzt einen stärkeren retrospektiven Charakter, denn sie umschließt die Offenlegung der Verwendung des anvertrauten Kapitals. Sie soll einem Dritten[63] ein vollständiges und zutreffendes Abbild der Geschäftstätigkeit geben, sodass sich dieser selbst ein Urteil über die zu verwaltenden Mittel und die damit einhergehenden Erfolge bilden kann.[64]

Das Management soll somit konkret aufzeigen, wie diese Mittel verwendet wurden und in welchem Ausmaß sie Gewinn brachten. Somit kann die Rechenschaftsablegung auch als Kontrollinstrument angesehen werden[65] und die Informationsausstattung des Prinzipals verbessern. Denn es kann so Ineffizienz, Verschwendung und Betrug aufdecken und zur Verhinderung beitragen.[66]

Im Gegensatz zur Entscheidungsnützlichkeit bezieht sich die Rechenschaft auf einen schmaleren Adressatenkreis, denn das Management richtet sich in erster Linie, mit Ablegung der Rechenschaft über die anvertrauten Ressourcen, an alle bestehenden Kapitalgeber und nicht an die potenziellen. Jedoch können durchaus Signalwirkungen an potenzielle Kapitalgeber vermittelt werden, indem die Rechenschaft schlüssig erscheint und qualitativ ansprechend ist.[67]

Mit der Zeit kam zu der Betrachtungsweise der reinen Pflichterfüllung des Managements (gegenüber den Kapitalgebern) die dahinterliegende Leistungsbeurteilung hinzu.[68] Denn die Unternehmensleitung beeinflusst unmittelbar die zukünftigen Zahlungsströme, wodurch die Beurteilung des Managements Teil der Investitionsentscheidung ist und aktuell als Unterfunktion der Entscheidungsnützlichkeit angesehen werden kann.[69] Ein Vergleich der vorher prognostizierten Erwartungen mit den tatsächlich eingetroffenen Gewinnen sowie die direkte Veränderung des Unternehmenswertes können zur Auswertung der Managementleistung herangezogen werden.[70] Jedoch spielen hier externe Faktoren eine nicht zu vernachlässigende Rolle, da diese von der erbrachten Leistung des Managements teilweise nur schwer zu differenzieren sind.[71]

Abgesehen von der Pflichterfüllung und der einhergehenden Leistungsbeurteilung kann Rechenschaft ebenso als Verhaltenssteuerung genutzt werden. Denn gezielte Anreize, wie die ausstehende Weiterbeschäftigung, Entlohnung oder Neubesetzung sind abhängig von der Rechenschaft. Dies kann gezielt dazu genutzt werden, opportunistisches Verhalten zu unterbinden.[72]

Leffson subsumiert 1987 die Eigenschaften der Rechenschaft dahingehend, dass sie über die Rechnungslegung hinausgehen. Er begründet dies durch die ausgiebig und umfassende Darlegung des Unternehmensziels in der jeweiligen Berichtsperiode und der Zielerreichung der Unternehmung. Der Rechenschaftsablegende gewinnt somit selbst eine objektive und ungetrübte Vorstellung von der Lage des Unternehmens.[73]

2.4 Verlässlichkeit im Sinne der Rechenschaft

Die Rechenschaft ermöglicht eine Kontrollmöglichkeit, welche an der Vergangenheit ausgerichtet ist, wo hingegen die Entscheidungsnützlichkeit auf künftige Ereignisse abzielt und damit eher dem Merkmal der Relevanz folgt. Tendenziell ist die Rechenschaft eher der Verlässlichkeit verpflichtet,[74] denn grundlegend für die Rechenschaftsfunktion ist eine hinreichende Manipulationsfreiheit und die damit verbundene Verlässlichkeit von Informationen.[75]

Verlässlichkeit bezieht sich vor allem auf die Genauigkeit und Präzision von Informationen und ist Grundlage für eine Zusprechung der Glaubwürdigkeit. Denn erst durch verlässliche Informationen gewinnt man ein gewisses Maß an Vertrauen bei dem Informationsnutzer.[76]

Die Verlässlichkeit der Information ist nicht zu vernachlässigen, da sie bei Entscheidungen berücksichtigt wird. Informationen können entscheidungsrelevant sein, aber aufgrund mangelnder Verlässlichkeit dennoch ignoriert werden und somit eine Täuschung des Abschlussnutzers verhindern.[77]

Bis 2010 war die Verlässlichkeit noch als grundlegendes Merkmal im Rahmenkonzept verankert, in der Neuformulierung wurde diese dann in die glaubwürdige Darstellung indirekt integriert.[78] Dieses Kriterium und die Relevanz bilden aktuell die Fundamentalgrundsätze der qualitativen Anforderungen an die Finanzinformationen.[79]

3. Rechnungslegung im internationalen Rahmen der IFRS

3.1 Funktion des IASB

Entstanden ist der IASB 2001 aus dem International Accounting Standards Comittee (IASC), welches 1973 von verschiedenen Wirtschaftsprüfungsverbänden gegründet wurde (schon damals ein privates Rechnungslegungsgremium). Das IASC schuf die grundlegenden International Accounting Standards (IAS). Diese waren zunächst eher eine Zusammenstellung der jeweiligen regionalen Rechnungslegungspraktiken, woraus eine Vielzahl an Wahlrechten in den IAS entstand. Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung und des merkbar zunehmenden Wunsches nach einheitlichen internationalen Bilanzierungsstandards wurden die IAS überarbeitet. Um organisatorisch den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, reorganisierte sich der IASC neu, wodurch der IASB gegründet wurde. Das einhergehende Ziel war, die Qualität und Unabhängigkeit des Gremiums zu stärken. Im Juli 2002 kam es, durch einen Vorschlag der Europäischen Kommission, zur Einführung der IFRS als einheitliche Bilanzierungssprache in Europa. Hintergrund war hier eine Harmonisierung der innereuropäischen Rechnungslegung. Seit 2005 gelten die IFRS für alle kapitalmarktorientieren Unternehmen in Europa verpflichtend.[80]

Die fortwährende Entwicklung der Standards erfolgt weiterhin unter der Aufsicht des IASB. Ein mehrstufiger Entstehungsprozess und das Mitwirken vieler interessierter Parteien ermöglicht eine hohe Transparenz bei diesen Verfahren. Das sogenannte Standardsetzungsverfahren beinhaltet sechs Schritte, um einen neuen Standard auf den Weg zu bringen. Darin enthalten sind die Veröffentlichung eines Diskussionspapieres (DP) und ein Entwurf (ED[81] ), wodurch der IASB allen interessierten Parteien ausreichend Möglichkeit zur Diskussion und Einsicht ermöglicht.[82]

Durch die Berücksichtigung vieler Interessensgruppen, die internationale Zusammensatzung des Gremiums und das Ziel der Vereinheitlichung eines globalen Systems, repräsentiert der IASB am ehesten ein angemessenes internationales und einheitliches Rechnungslegungssystem.[83] Dies wird durch die deutliche Zielsetzung, im öffentlichen Interesse zu agieren und verständliche und einheitliche Standards in hoher Qualität zu entwickeln, sichergestellt.[84]

3.2 Funktionen und Aufgaben der IFRS

Zielsetzung von IFRS-Abschlüssen beläuft sich auf die Bereitstellung von Finanzinformationen über die berichterstattende Einheit. Dabei stehen aktuelle und potenzielle Investoren und Kreditgeber im Vordergrund, damit Entscheidungen bzgl. der Bereitstellung von Ressourcen getroffen werden können. Diese Informationen können grundlegend bei der Schätzung zukünftiger Zahlungsmittelströme Aufschluss geben und darüber hinaus zur Beurteilung der Managementleistung beitragen, wobei man sich hier auf die vorangegangene Periode bezieht.[85]

Durch die IFRS-Abschlüsse sollen den entsprechenden Abschlussadressaten verständliche, relevante, verlässliche und vergleichbare Finanzinformationen zur Verfügung gestellt werden, denn diese haben verschiedene Informationsbedürfnisse in Hinblick auf ökonomische Entscheidungen. Für Share- und Stakeholder führen die vermittelten Informationen zum Abbau von Informationsasymmetrien und bringen so eine Erleichterung bei der Verarbeitung und Interpretation. Dies sollte zu einem erhöhten Anreiz der transaktionalen Investitionen führen und parallel zu einer Verringerung des Risikos der Investoren.[86]

Aufgrund der Globalisierung erlangen Transaktionskosten in Form von Informationsbeschaffungs- und Verarbeitungskosten einen wesentlichen Aspekt in der Befürwortung. Durch die einhergehende Vergleichbarkeit verringern sich die an sonst sehr hoch anfallenden Kosten merklich. Aufgrund der vorrangigen internationalen Vergleichbarkeit legen die IFRS den absoluten Schwerpunkt auf die schlüssige und einheitliche Vermittlung von Finanzinformationen. Eine Anpassung an alle regionalen Regelungssysteme erscheint unmöglich, da es so zu vielen verschiedenen Rechtssystemen und Zwecksetzungen ausgesetzt wäre.[87]

Primär gilt eine Orientierung an den Bedürfnissen der Risikokapitalgeber (Investoren), wodurch vorausgesetzt wird, dass die Bedürfnisse aller Abschlussadressaten konform sind. Hier herrscht jedoch eine gewisse Inhomogenität, was zu Problemen führen kann bzgl. der Frage: Welche Informationen sind repräsentativ und welche nicht? Im Umkehrschluss mündet dies in einer kritisch zu betrachtenden Subjektivierung der Standardsetzer.[88]

Da die Standards fortlaufend überarbeitet werden, bringt dies einen erheblichen Mehraufwand, bspw. in Form von Schulungen, mit sich, um detailliertere Kenntnisse auf den jeweiligen Fachgebieten zu erlangen und aktuelle Entwicklungen stets zu verfolgen. Dies stellt eine zusätzliche Herausforderung für die Unternehmen dar.[89]

3.3 Das Rahmenkonzept des IASB

3.3.1 Entwicklung des Rahmenkonzeptes

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 : Entwicklung des Rahmenkonzeptes [90]

Das grundlegende Rahmenkonzept stammt vom IASC und wurde im Jahre 1989 verfasst. Der IASB wollte es in Zusammenarbeit mit dem Financial Accounting Standards Board (FASB - US-Amerikanischer Standardsetzer) erneuern. Die Gremien haben 2004 mit der Überarbeitung begonnen, was zu einer teilweisen Neuauflage im September 2010 führte. Diese Arbeiten sind allerdings bis heute noch nicht vollständig abgeschlossen (siehe Abb. 2 – Entwicklung des Rahmenkonzeptes).[91]

[...]


[1] Tweedie (2002), damaliger Vorsitzender des IASB.

[2] Vgl. Wagenhofer (2001), S. 439.

[3] Vgl. Zimmermann et al. (2015), S. 24.

[4] Vgl. Wagenhofer (2001), S. 440.

[5] Vgl. Wagenhofer (2001), S. 441.

[6] Bspw. Informationen für bestehende und potenzielle Investoren, Lieferanten, Mitarbeiter oder der Staat. Diese Interessengruppen zählen zu den Stakeholdern und verfolgen dabei ihre individuellen Interessen, vgl. Schwalbach et al. (2008); Kapitel 2.1.1.

[7] Vgl. Zimmermann et al. (2015), S. 24.

[8] Vgl. Zimmermann et al. (2015), S. 19.

[9] Vgl. Schmidt (2007), S. 11.

[10] Vgl. Zimmermann et al. (2015), S. 43; Wassermann (2011), S. 116.

[11] Vgl. Zimmermann et al. (2015), S. 43; Wassermann (2011), S. 116.

[12] Quelle: entnommen aus Wassermann (2011), S. 117.

[13] Vgl. Wassermann (2011), S. 119.

[14] Vgl. Wagenhofer (2001), S. 439.

[15] Vgl. Wagenhofer (2001), S. 439. Hier ist die individuelle Anforderung gemeint und das damit verbundene Ziel der einzelnen Adressaten.

[16] So lehnt Schneider eine angebliche Prognosefähigkeit der Informationsfunktion grundsätzlich ab und widerruft, dass Adressaten daraus künftige entscheidungsnützliche Informationen gewinnen können, vgl. Schneider (1997), S. 201.

[17] Vgl. Schmid (2012), S. 271.

[18] Vgl. Wagenhofer (2001), S. 439.

[19] Vgl. Wagenhofer (2001), S. 440.

[20] Vgl. Moxter (1976), S. 94.

[21] Vgl. Bastini (2015), S. 23.

[22] Vgl. Zimmermann et al. (2015), S. 43.

[23] Vgl. Schmidt (2007), S. 15.

[24] Dies bezieht sich ebenso auf die Ausrichtung des Rahmenkonzeptes, welches den Eigenkapitalgeber stark fokussiert, vgl. IASB (2015); IASB (2010).

[25] Vgl. IASB (2015), BC1.24.

[26] Vgl. Beyer (2015), S. 42.

[27] Vgl. Beyer (2015), S. 49; IASB (1989), RK.24.

[28] Vgl. Wassermann (2011), S. 140 f.

[29] Vgl. Bastini (2015), S. 9.

[30] Vgl. Bastini (2015), S. 23.

[31] Vgl. Bastini (2015), S. 9.

[32] Vgl. Beyer (2015), S. 57; Bastini (2015), S. 9.

[33] Vgl. Wagenhofer et al. (2015), S. 145.

[34] Vgl. Wagenhofer et al. (2015), S. 146.

[35] Durch die Arbeitsleistung des Agenten entsteht ihm ein gewisser Nutzenentgang, z.B.: Arbeitsleid und Opportunitätskosten seiner Zeit, vgl. Wagenhofer et al. (2015), S. 146.

[36] Dazu zählen externe Umwelteinflüsse, die nicht im Machtbereich des Agenten liegen oder zufällig, bzw. unwillkürlich auftreten und den Unternehmenserfolg direkt oder indirekt beeinflussen, vgl. Wagenhofer et al. (2015), S. 146.

[37] Vgl. Wagenhofer et al. (2015), S. 146.

[38] Vgl. Wagenhofer et al. (2015), S. 146.

[39] Vgl. Jost (2001), S. 13.

[40] Vgl. Grabs (2016), S. 9.

[41] Vgl. Jost (2001), S. 14.

[42] Dies kann unter anderem auch die Erhöhung des eigenen Bonus durch opportunistisches Verhalten sein, geringere Arbeitsleistung oder Verwendung von unternehmenseigenen Mitteln, vgl. Franke et al. (2004).

[43] Vgl. Grabs (2016), S. 5 f.

[44] Vgl. Grabs (2016), S. 8.

[45] Vgl. Bastini (2015), S. 25.

[46] Vgl. Leffson (1987), S. 63; Vgl. Bastini (2015), S. 26.

[47] Vgl. Coenenberg et al. (2008), S. 18.

[48] Vgl. Bastini (2015), S. 26.

[49] Vgl. Malik (2006), S. 21.

[50] Vgl. Bastini (2015), S. 26.

[51] In der vorliegenden Arbeit wird der deutsche Begriff „Rechenschaft“ dem im Titel erwähnten Begriff „stewardship“ (dieser wird in der internationalen Rechnungslegung verwendet) gleichgestellt und im Folgenden anstatt dessen bevorzugt verwendet.

[52] Vgl. Pelger (2012), S. 44.

[53] Vgl. Hornby et al. (2004), S. 9 .

[54] Vgl. Pelger (2012), S. 45.

[55] Vgl. Gleichnis vom anvertrauten Geld: Die Bibel – Einheitsübersetzung, Matthäus 25, 14-30; Lukas 19, 11-27; Pelger (2012), S. 46; Leffson (1987), 63.

[56] Vgl. Pelger (2012), S. 46.

[57] Vgl. Pelger (2012), S. 47.

[58] Vgl. Moxter (1982), S. 219.

[59] Moxter (1982), S. 219.

[60] Vgl. Moxter (1982), S. 219.

[61] Vgl. Leffson (1987), S. 63.

[62] Vgl. Leffson (1987), S. 64.

[63] Gemeint ist hier der Abschlussadressat, aber es kann auch der Rechenschaftslegende selbst sein, vgl. Leffson (1987), S. 64.

[64] Vgl. Leffson (1987), S. 64.

[65] Vgl. Kapitel 2.2.

[66] Vgl. Beyer (2015), S. 54.

[67] Bspw. Investoren, die kurz vor einer Kaufentscheidung stehen und das Unternehmen genauer fokussieren, vgl. Coenenberg et al. (2008), S. 17; Wassermann (2011), S. 129.

[68] Vgl. Beyer (2015), S. 54.

[69] Vgl. Coenenberg et al. (2008), S. 17; Abb. 2 – Bastini (2015); sowie durch die Einordnung des IASB (2010).

[70] Vgl. Leffson (1987), S. 67; Beyer (2015), S. 54.

[71] Vgl. Beyer (2015), S. 54; Coenenberg et al. (2008), S. 17.

[72] Vgl. Beyer (2015), S. 54.

[73] Vgl. Leffson (1987), S. 66.

[74] Vgl. Wassermann (2011), S. 130 f.

[75] Vgl. Bastini (2015), S. 26.

[76] Vgl. Grabs (2016), S. 28 f. Verlässlichkeit kann mithilfe der Bestimmung von Signalen die Genauigkeit und Präzision einer Information berechnen, vgl. Grabs (2016), S. 29.

[77] Vgl. Wagenhofer et al. (2015), S. 8; Vgl. Grabs (2016), S. 30.

[78] Vgl. Wagenhofer (2014), S. 540; Ballwieser (2014), S. 461.

[79] Vgl. Bastini (2015), S. 28.

[80] Vgl. Buschhüter et al. (2011), S. 38 Rn 7 ff.

[81] ED: aus dem Englischen: Exposure Draft – im Folgenden mit ED abgekürzt („der Entwurf“)

[82] Vgl. Buschhüter et al. (2009), S.55; Ballwieser (2013), S. 11.

[83] Vgl. Wassermann (2011), S. 182.

[84] Vgl. Zimmermann et al. (2015), S. 100.

[85] Vgl. IASB (2010), OB2; Bastini (2015), S.28 f.

[86] Vgl. Erkilet et al. (2016), S. 37.

[87] Vgl. Wassermann (2011), S.120; Ballwieser (2013), eine einheitliche regionale Umsetzung der Standards wird vorrausgesetzt um entsprechene Vergleichbarkeit zu erlangen.

[88] Vgl. Schmitz (2016), S.184.

[89] Vgl. Buschhüter et al. (2011), S. 32.

[90] Quelle: eigene Darstellung; Verarbeitete Informationen vgl. Deloitte (2015).

[91] Vgl. Ballwieser (2014), S.453.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung von Stewardship in den IFRS
Untertitel
Eine kritische Würdigung mit Bezug auf ED/2015/3
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
2,4
Autor
Jahr
2016
Seiten
50
Katalognummer
V379824
ISBN (eBook)
9783668569935
ISBN (Buch)
9783668569942
Dateigröße
918 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ziel- und Zwecksetzung, Finanzinformationen, retrospektiven Sichtweise, Entscheidungsnützlichkeit, Rahmenkonzept, Framework, Accounting, Rechnungslegung, IFRS, Rechenschaft, Stewardship, International Accounting Standards Board, IASB, Zwecksetzung, ED/2015/3
Arbeit zitieren
Leonhard Peitz (Autor), 2016, Die Bedeutung von Stewardship in den IFRS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379824

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