Lebensbewältigung durch Verdrängung in Ingeborg Bachmanns "Drei Wege zum See"


Seminararbeit, 1999
23 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. „Drei Wege zum See“ - eine Charakteristik
2. Zwei zentrale Probleme
2.1. Heimatlosigkeit
2.2. Unerfüllbare Bruderliebe

3. Lösung der Probleme ? - Zwei Möglichkeiten zur Verdrängung
3.1. Flucht in den Beruf
3.1.1. Die Funktion des Fotografierens
3.2. Flucht in Männerbeziehungen
3.2.1. Die besondere Funktion der Trotta-Figur

4. „Luzidität“ trotz Verdrängung/Verdrängung trotz „Luzidität“
4.1. Der Besuch beim Vater und seine Folgen

Schluß

Literaturverzeichnis

Einleitung

Mit ihrer zweiten, 1972 erschienen, Erzählsammlung „Simultan“, die auch gleichzeitig ihre letzte Buchpublikation werden sollte[1], wechselte die bedeutende Nachkriegsschriftstellerin Ingeborg Bachmann von dem ihr bisher vertrauten Genre, der Lyrik, hin zur Prosa, was dem Werk und nicht zuletzt auch ihr selbst die unterschiedlichsten Kritiken einbrachte. So reichen die Reaktionen von Formulierungen wie „Die beste Bachmann, die es je gab“2 bis hin zu dem gleichsam vernichtenden Urteil Marcel Reich-Ranickis: „Die Erzählerin Ingeborg Bachmann ist und bleibt [...] eine gefallene Lyrikerin.“3

Die fünf Erzählungen folgen formal einer zyklischen Anordnung, wobei die erste und letzte Geschichte aufgrund zahlreicher inhaltlicher Parallelen für die drei Binnenerzählungen sozusagen den Rahmen darstellen. Darüber hinaus sind sie jedoch alle durch ihr zentrales Thema miteinander verbunden: Das Verlorensein der Protagonistinnen in einer Welt, in die sie nicht hineingehören. Diese Problematik deutet sich bereits im Titel, der auch gleichzeitig die erste Erzählung des Zyklus benennt, an. So übt denn hier auch die Protagonistin den Beruf der Simultandolmetscherin aus und befindet sich als solche quasi in einer Gleichzeitigkeit vieler Sprachen, sozusagen in einem Zustand des „Zwischen-den-Sprachen-Sein[s]“4, was zur Folge hat, daß sie zwar zahlreiche Sprachen spricht, aber dabei eigentlich keine eigene besitzt, von ihrer Umwelt nicht verstanden werden kann und so in einer gleichsam fremden Welt lebt; somit ist in dieser ersten Geschichte die zentrale Thematik also schon im Titel angedeutet und mit dem Beruf der Hauptfigur symbolisch manifestiert. In den drei folgenden Erzählungen wird die aufgezeigte Problematik dann jeweils andersartig variiert, ebenso wie in der letzten mit dem Titel „Drei Wege zum See“, auf die im folgenden ausführlicher eingegangen werden soll.

Die maßgebliche Zielsetzung besteht hierbei darin, erstens die Art und Weise, in der die grundlegende Problematik zutage tritt bzw. von der Autorin variiert wird, herauszuarbeiten und zweitens, im Hinblick darauf, die These zu diskutieren, daß der Umgang mit dieser Problematik und damit quasi die Lebensbewältigung der Protagonistin einzig und allein auf dem Wege der Verdrängung vollzogen wird.

Hierzu soll zunächst eine knappe Charakteristik die Grundzüge und Besonderheiten der Erzählung hervorheben. Daraufhin werden die beiden fundamentalen Probleme, mit denen die Protagonistin konfrontiert ist, nämlich Heimatlosigkeit einerseits und die unerfüllbare Liebe zu ihrem Bruder andererseits, sowie im Anschluß daran die scheinbare Lösung dieser Probleme bzw. die verschiedenen Arten, auf die diese Lösung durch Verdrängung praktiziert wird, aufgezeigt, wobei wiederum auf die Funktion des Berufs der Protagonistin als Fotografin, sowie auf die besondere Bedeutung einer ihrer Beziehungen, nämlich der zu Trotta, in knapper Form noch einmal gesondert eingegangen werden soll, da sie für die gesamte Problematik eine besondere Bedeutung zu haben scheinen. Abschließend folgt dann, insbesondere im Hinblick auf den Ausgang der Erzählung, die Diskussion, ob und inwieweit es der Protagonistin, die laut ärztlichen Befundes sogar eine ausgesprochene Luzidität besitzt, also die Dinge eigentlich viel klarer sehen müßte, anstatt sie zu verdrängen, gelingt, ihre „Gewohnheit des Verdrängens“5 aufzugeben.

Autobiographische Bezüge Ingeborg Bachmanns zur Erzählung bzw. zur Hauptfigur werden hierbei bewußt ausgeklammert, da derartige Untersuchungen einerseits im Hinblick auf die formulierte Zielsetzung keine primäre Bedeutung zu haben scheinen und andererseits der Rahmen der hier durchzuführenden Abhandlung lediglich vage Mutmaßungen über mögliche Parallelen zum Leben der Autorin zuließe, die wiederum der gesamten Themenstellung nur von eingeschränktem Nutzen sein könnten.

1. „Drei Wege zum See“ - eine Charakteristik

Ingeborg Bachmanns im Rahmen des Zyklus „Simultan“ erschienene Erzählung gibt Einblick in das Leben der Elisabeth Matrei, die als erfolgreiche Karrierefrau scheinbar alles erreicht, deren Erfolg sie gleichzeitig aber Geborgenheit und Liebe gekostet hat.

Elisabeth ist Fotoreporterin und lebt zur Zeit in Paris, wobei sie jedoch aufgrund ihres Berufes ständig in der ganzen Welt herumreist und so quasi überall zu Hause ist. Während sie nun nach der Hochzeit ihres Bruders dem Vater in ihrer Heimatstadt Klagenfurt einen der regelmäßigen Pflichtbesuche abstattet und hofft, sich dort von den Strapazen der vergangenen Tage erholen und auf den Spaziergängen durch den Kärntner Wald hin zum See, in dem sie in ihrer Jugend oft gebadet hatte, etwas zur Ruhe kommen zu können, läßt sie in Gedanken verschiedene Stationen ihres Lebens Revue passieren. Szenen aus ihrer früheren Kindheit, in der sie geglaubt hatte, mit der Mutter um die Liebe ihres Bruders konkurrieren zu müssen, die Tage ihres Lebens in Wien, verschiedene Stadien ihrer Karriere und die Erinnerungen an zahlreiche, mehr oder weniger enge Männerbeziehungen, insbesondere an die zu einem bestimmten Mann, nämlich Franz Joseph Trotta, der für ihr Leben eine außergewöhnliche Bedeutung gehabt hatte, treten ebenso wieder in ihr Bewußtsein, wie die letzten Tage, die sie mit ihrem Bruder und seiner zukünftigen Frau Liz in England verbracht hatte. Aufgrund dieser gedanklichen Rückblicke und der gleichzeitigen Schwierigkeiten, die für Elisabeth auftreten, als sie versucht, den See ihrer Kindheit wieder zu erreichen, wird deutlich, daß diese Frau, die nach außen hin so überaus beliebt und erfolgreich scheint, innerlich im Grunde zutiefst vereinsamt und von Selbstzweifeln geplagt ist. So stellt denn auch am Ende, als sie überstürzt abreist und am Flughafen ihrer einzig wahren Liebe begegnet, die sie ihr Leben lang übersehen hatte und die jetzt für sie verloren ist, ihr Beruf das einzige dar, was ihr noch geblieben ist.

Formal zeichnet sich die Erzählung durch eine recht komplizierte Strukturierung aus, da die Autorin durchgehend zwischen den umfangreichen, rückblickartigen Erinnerungssequenzen und der knappen Schilderung der Ereignisse in Klagenfurt gleichsam hin- und herspringt. Es besteht also sowohl formal, wie auch inhaltlich ein deutlicher Unterschied zwischen konkreter Romanhandlung und der Handlung auf poetologischer Ebene, die in der Erinnerung wieder-gegeben wird. Während nämlich die eigentliche Handlung der Erzählung lediglich die zehn Tage des Aufenthalts Elisabeths bei ihrem Vater umfaßt, schließt die Schilderung auf poetologischer Ebene, hier eben in Form der geistigen Rückblicke auf vergangene Ereignisse, fast das gesamte bisherige Leben der fünfzigjährigen Protagonistin ein.

Ingeborg Bachmann vereinigt so zahlreiche Themenstränge, wie Vergänglichkeit, Selbst-schuld, Eifersucht und, teilweise bis zu inzestuösem Verlangen reichende Liebe, sowie Emanzipation und Erfolgsstreben in einer Gesellschaft, in der nicht der Mensch, sondern nur seine Leistung zählt, zu einer vielschichtigen, komplex strukturierten und durch die detaillierte Schilderung der Innenwelt wohl auch psychologisch überaus interessanten Erzählung. So ließ sich ein Bachmann-Rezipient schließlich auch zu der Aussage hinreißen: „Drei Wege zum See gehört zum besten, was sie überhaupt geschrieben hat.“6

2. Zwei zentrale Probleme

2.1. Heimatlosigkeit

Die den fünf Erzählungen des Zyklus „Simultan“ gemeinsame Grundthematik, auf die in der Einleitung bereits hingewiesen wurde, nämlich das Verlorensein in einer sozusagen fremden Welt, wird von Ingeborg Bachmann in „Drei Wege zum See“ ähnlich dargestellt, wie schon in der ersten „Simultan“-Erzählung, also in einer Art „Zwischen-den-Sprachen-Sein“7, wenn diese Bezeichnung hier auch nicht in dem Maße zutrifft, wie bei der Simultandolmetscherin, so ist es doch auch bei Elisabeth Matrei der Beruf als Fotojournalistin, der sie zwingt, in allen Ländern der Welt herumzureisen und dabei bzw. gerade deshalb nirgendwo richtig heimisch zu sein. Früher, als sie anfing in ihrem Beruf zu arbeiten, hatte sie diese Tatsache nicht gestört, im Gegen-teil, sie hatte ein regelrechtes „Fernfieber gehabt, eine lebhafte Ungeduld, Unruhe“ (Ingeborg Bachmann: Drei Wege zum See, S. 412), aber heute gab es „überhaupt keine Orte mehr für Elisabeth, die ihr nicht wehtaten“(405). Zwar müßte man annehmen, sie, die ständig unterwegs ist, überall Freunde hat und sogar so bedeutende Persönlichkeiten wie Chagall oder Hemingway zu ihren Bekannten zählen darf, fühle sich an jedem Ort der Welt zuhause. Sie selbst aber, und hier wird das vorherrschende Problem der Heimatlosigkeit wohl besonders deutlich, bezeichnet sich als „ein Mensch, der abfuhr, reiste und immer weiter reiste“(473).

Daß dieser Zustand jedoch, wie man vielleicht vermuten könnte, nicht erst gerade durch diesen Beruf, der sie ja ihrer eigentlichen Heimat, nämlich Klagenfurt, entrissen hatte, entstanden ist bzw. hervorgerufen wurde, zeigt sich daran, daß, zumindest aus Elisabeths Sicht, die gesamte Familie Matrei von demselben Problem betroffen ist:

„Aber was sie zu Fremden machte überall, war ihre Empfindlichkeit, weil sie von der Peripherie kamen und daher ihr Geist, ihr Fühlen und Handeln hoffnungslos diesem Geisterreich von einer riesigen Ausdehnung gehörten, und es gab nur die richtigen Pässe für sie nicht mehr, weil dieses Land keine Pässe ausstellte.“(399)

So liegt es also anscheinend keineswegs an Elisabeth selbst, daß sie sich überall fremd und unwohl fühlt, sondern sie ist quasi erblich vorbelastet, denn auch ihr alter Vater ist nur noch ein Relikt, ein Überbleibsel des alten Österreich, wie es schon lange nicht mehr existiert.

Nun ist das Gefühl der Heimatlosigkeit aber keineswegs nur so zu verstehen, daß es für Elisabeth eben einfach keinen Ort gibt, an dem sie sich wirklich heimisch fühlt. Bei ihr reicht es, wenn auch unbewußt, viel tiefer und führt zu regelrechter innerer Isolation. So ist sie bei allen ihren Erlebnissen zwar körperlich anwesend, sieht alles und erlebt alles mit, ist aber dabei nicht eigentlich innerlich bewegt und läßt all diese Dinge nicht eigentlich an sich heran. Ihr Leben verläuft daneben anders, „wie einem Zuschauer, der Tag für Tag ins Kino geht und sich narkotisieren läßt von einer Gegenwelt“(447).

Macht man sich diesen Zustand der inneren Isolation, unter dem Elisabeth offensichtlich leidet, bewußt, wird deutlich, daß der Begriff der Heimatlosigkeit in „Drei Wege zum See“ sozusagen eine zweifache Konnotation erfährt: Im Gegensatz zum Vater nämlich, der die Heimatlosigkeit als Verlust der alten Heimat, in seinem Fall also des monarchischen Österreich mit seinen alten Werten und Bräuchen, empfindet und, der sich in der modernen Zivilisation, die von Konsumgütern, neuen Technologien und Erfolgsstreben beherrscht wird, wie ein Exilierter fühlt, hat der Begriff im Falle Elisabeths eine andere, tiefergehende Bedeutung. Hier ist die Heimatlosigkeit, das Verlorensein in einer fremden Welt vielmehr im übertragenen Sinn zu verstehen, nämlich als Verlust der Fähigkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren bzw. dem inneren Empfinden gemäß auf sie zu reagieren. Elisabeths eigentliches Problem besteht hier demnach darin, „daß sie das Verhältnis von Innen- und Außenwelt als disharmonisch

empfindet“8. Sie lebt in ihrem Innern ein Leben, das von dem, was um sie herum geschieht, nahezu völlig abgegrenzt ist, nimmt so also am normalen Leben ihrer Umwelt nur äußerlich teil und ist dabei innerlich isoliert und somit gleichsam heimatlos in einer äußeren Welt, die ihr fremd ist und die wiederum letztlich auch sie in ihrem wahren Wesen nicht versteht.

2.2. Unerfüllbare Bruderliebe

Die zweite bedeutende Problematik, die neben der Heimatlosigkeit in „Drei Wege zum See“ auftritt, manifestiert sich in dem außergewöhnlichen Verhältnis Elisabeths zu ihrem jüngeren Bruder Robert. Betrachtet man dieses genauer, erkennt man deutlich einen für das Bachmannsche Werk typischen Wesenszug, nämlich, daß „die Geschwisterliebe alle übrigen zwischen-menschlichen Beziehungen durch das Maß an Vertrautheit und durch die Möglichkeit absoluten Verstehens übertrifft, daß sie aber auch die Gefahr des Inzests in sich birgt“9.

So geht auch hier die innige und vertraute Beziehung der Geschwister so weit, daß sie geradezu inzestuöse Züge annimmt oder zumindest kurz davor steht, was besonders an folgender Stelle deutlich wird:

„An diesem Abend warf sie Robert aus ihrem Bett, der, etwas benebelt vom ersten Pernod seines Lebens, anfing, ihre Haare und ihr Gesicht zu streicheln, denn das mußte nun endgültig aufhören, oder es durfte vielmehr gar nicht erst beginnen.“(457)

Schließlich kann es nicht als normal angesehen werden, wenn ein Sechzehnjähriger das Bett mit seiner erwachsenen Schwester teilt und, daß es sich an diesem Abend nicht um eine Ausnahme gehandelt hatte, wird wohl aufgrund der Formulierung „das mußte endgültig aufhören“ mehr als deutlich.

[...]


1 Vgl. Bartsch, Kurt: Ingeborg Bachmann. Stuttgart: Metzler 1988, S. 158.

2 Hotz, Constance: Die Bachmann. Das Image der Dichterin: Ingeborg Bachmann im journalistischen Diskurs. Konstanz: Faude 1990, S. 160.

3 Reich-Ranicki, Marcel: Ingeborg Bachmann mit neuem Repertoire. In: Berliner Allgemeine Wochenzeitung der Juden in Deutschland. (1973); zit. n.: Über Ingeborg Bachmann. Rezensionen - Porträts - Würdigungen. Hg. v. Michael Matthias Schardt. 1. Aufl. Paderborn: Igel 1994, S. 187 - 190, hier: S. 188.

4 Bartsch, Kurt: Ingeborg Bachmann. Stuttgart: Metzler 1988, S. 159.

5 Schmidt, Tanja: Beraubung des Eigenen. Zur Darstellung geschichtlicher Erfahrung im Erzählzyklus Simultan von Ingeborg Bachmann. In: Kein objektives Urteil - nur ein lebendiges. Texte zum Werk von Ingeborg Bachmann. Hg. v. Christine Koschel und Inge von Weidenbaum. München: Piper 1989, S. 479 - 502, hier: S. 489.

6 Blöcker, Günter: Ingeborg Bachmanns „Selbstgespräche“. In: Merkur 26. (1972). S. 1038-1040; zit. n.: Über Ingeborg Bachmann. Rezensionen - Porträts - Würdigungen. Hg. v. Michael Matthias Schardt. 1. Aufl. Paderborn: Igel 1994, S. 169 - 172, hier: S. 171.

7 Bartsch, Kurt: Ingeborg Bachmann. Stuttgart: Metzler 1988, S. 159.

8 Bartsch, Kurt: Ingeborg Bachmann. Stuutgart: Metzler 1988, S. 160.

9 Ebd., S. 166.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Lebensbewältigung durch Verdrängung in Ingeborg Bachmanns "Drei Wege zum See"
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Melancholikerinnen
Note
2
Autor
Jahr
1999
Seiten
23
Katalognummer
V42046
ISBN (eBook)
9783638401746
ISBN (Buch)
9783638656429
Dateigröße
548 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lebensbewältigung, Verdrängung, Ingeborg, Bachmanns, Drei, Wege, Melancholikerinnen
Arbeit zitieren
Eva-Christina Glaser (Autor), 1999, Lebensbewältigung durch Verdrängung in Ingeborg Bachmanns "Drei Wege zum See", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42046

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