Psychologische Betrachtung der Therapie-Compliance


Hausarbeit, 2015

18 Seiten


Leseprobe

I Inhaltsverzeichnis

II Tabellenverzeichnis

III Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition und Allgemeines

3 Gesundheitsökonomischer Einfluss

4 Messung der Compliance

5 Non-Compliance und ihre Risiken und Folgen

6 Merkmale des Patienten

7 Einflussfaktoren auf die Patientencompliance

8 Fazit

IV Literaturverzeichnis

II Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Einflussfaktoren auf Seiten des Patienten auf die Compliance

Tab. 2: Bereiche im Gesundheitsverständnis des Patienten, die dessen Verhalten bestimmen

III Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

In dieser Hausarbeit wird auf den Begriff der Compliance in der Arzt-Patienten-Bezie-hung eingegangen. Zu Beginn erfolgt eine Begriffsdefinition und es werden allgemeineAspekte der Patientencompliance erläutert. Im darauffolgenden dritten Kapitel wird aufden gesundheitsökonomischen Einfluss der Compliance eingegangen, wie beispielweisedie Kosten, die nicht vorhandene Patientencompliance jährlich in der BundesrepublikDeutschland verursacht. Da die Empirie ein Bestandteil des modernen Grundgerüsts derPsychologie ist, werden anschließend die Methoden der Compliance-Messung themati-siert. Um Compliance zu verstehen, muss auch die andere Seite der Medaille thematisiertwerden, die sogenannte Non - Compliance. Dies erfolgt in Kapitel fünf, in dem es um dieeben erwähnte Non-Compliance und ihre Risiken und Folgen geht, damit verständlichwird, weshalb Compliance überhaupt ein wichtiger Aspekt ist. Kapitel sechs befasst sichmit den Patientenmerkmalen, die Einfluss besitzen auf die Compliance oder Non-Com-pliance. Das darauffolgende siebte Kapitel thematisiert die Einflussfaktoren, welche dieCompliance mitbestimmen. Das abschließende achte Kapitel beinhaltet ein kurzes Fazitzum Thema Compliance.

2 Begriffsdefinition und Allgemeines

Der Begriff Compliance kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt Einwilligungbzw. Befolgung. Unter Compliance versteht man die Bereitschaft des Patienten, sich anVorgaben des Arztes zu halten und dessen Ratschläge zu befolgen (Fittschen, 2002). DieCompliance setzt sich aus den zwei Komponenten Ausführungsqualität und Persistenzzusammen (Vrijens Urquhart, 2005). Unter Ausführungsqualität wird das Ausmaß ver-standen, in dem sich der Patient an das ärztlich verordnete Dosierungsschema hält. Per-sistenz bezeichnet die Dauer ab der ersten Arzneieinnahme, in der sich der Patient an dieärztlichen Vorgaben hält. Eine Unterscheidung dieser beiden Komponenten ist erforder-lich, da es ohne sie in wissenschaftlichen Studien zur Compliance häufig zu Fehlinterpre-tationen erhobener Daten gekommen ist (Vrijens Urquhart, 2005). Zum Beispielkönnte ein Patient innerhalb eines vom Arzt vorgegebenen Zeitraums 50% seiner Tablet-ten eingenommen haben. Dabei kann es möglich sein, dass er sich beispielweise entwedernur die Hälfte des Zeitraums an die Vorgaben seines Arztes gehalten hat und nach derHälfte des Zeitraums aufgehört hat, Tabletten zu nehmen oder aber über die volle Zeit Arznei zu sich genommen hat, aber eben nur halb so viel wie vereinbart, wenn auch kon- stant gleich viel.

Wird der Rat des behandelnden Arztes nicht befolgt, wird von der sogenannten Non-Compliance gesprochen. Ein Patient gilt als „non-compliant“, wenn weniger als 20%Übereinstimmung mit der vom Arzt vorgegebenen Dosierung und des vorgeschriebenenVerabreichungszeitpunktes übereinstimmen (Heuer Heuer, 1999). Diese Begriffsdefi-nition der Compliance impliziert, dass die Non-Compliance ein Verschulden des Patien-ten darstellt, was durch das frühere und mittlerweile veraltete Bild der Beziehung zwi-schen Arzt und Patient erklärbar ist, bei dem der Patient in dieser Beziehung eine passiveRolle einnimmt und gehorsam die Anweisungen des Arztes befolgt (Heuer, Heuer Len-necke, 1999). Aus medizinischer Sicht betrachtet, ist die Non-Compliance ein irrationalesVerhalten des Patienten. Allerdings geht dieses Verständnis einer Arzt-Patienten-Bezie-hung nicht auf potenzielles Fehlverhalten bzw. verbesserungswürdiges Agieren des Arz-tes im Therapieprozess ein (Heuer, Heuer Lennecke, 1999). Dem Patienten kommt seineigenes Verhalten im Falle einer Non-Compliance häufig allerdings nicht irrational oderungehorsam vor, da er seiner Meinung nach gute Gründe hat, sich nicht an die vom Arztvorgegebenen Therapievorgaben zu halten. Der Patient fühlt sich deshalb auch nichtschuldig, wenn er den ärztlichen Anweisungen nicht folgt (Stockwell, Morris Schulz1993). Welche Dimensionen das Problem der Non-Compliance besitzt wird deutlich aneiner Studie aus dem Jahre 2001 (Gasse, Stieber Döring). Laut dieser Studie halten sichin Deutschland lediglich 30-40% aller Hypertoniker, also Menschen mit einem zu hohenBlutdruck, konsequent an die Behandlungsvorgaben ihres Arztes, obwohl die Befolgungdessen Anweisungen elementarer Bestandteil und auch Faktor einer erfolgreichen Thera-pie der Hypertonie ist. Scheitert die nicht konsequent durchgeführte Therapie, werden dieUrsachen selten im eigenen Compliance-Verhalten gesucht.

3 Gesundheitsökonomischer Einfluss

Schon 2008 (Schäfer) war das deutsche Gesundheitswesen durch zahlreiche Gesundheits-reformen der zurückliegenden Jahre gekennzeichnet, welche teilweise tiefgreifende Ver-änderungen nach sich zogen. Im Zentrum dieser Veränderungen stand der bislang eherwenig beachtete Marktteilnehmer Patient, welchem nun mehr Aufmerksamkeit zu Teilwurde. Er avancierte laut Wöllstein (2003, S. 28) „…zu einem immer verheißungsvolle-ren Akteur auf dem deutschen Pharmamarkt“ und Begriffe wie Patientenorientierung, Pa-tientenverhalten oder Patientencompliance konnten dadurch eine neue und auch größere Bedeutung gewinnen. Zwar fordern diese Begriffe ein größeres Mitspracherecht des „mo- dernen Patienten“ (Deber, Kraetschmer Urowitz, 2005) ein, betonen aber gleichzeitigauch die für den Therapieerfolg nun größer gewordene Verantwortung auf Seiten des Pa-tienten. Dieser Paradigmenwechsel mit seiner stärkeren Fokussierung auf den Patienten,lässt sich vor allem dadurch erklären, dass eine erhöhte Therapietreue mit einer geringe-ren Wahrscheinlichkeit einhergeht, dass durch Komplikationen, Anschlusstherapien oderandere Faktoren Folgekosten entstehen (Schäfer, 2011). So können mögliche Folgen ei-ner Non-Compliance in der Arzt-Patienten-Beziehung z.B. Therapieversagen, Medika-mentenabhängigkeit und Folgeerkrankungen sein (Sonnenmoser, 2002).

1998 konnten Volmer und Kielhorn aufzeigen, dass die Auswirkungen der Non-Com-pliance das deutsche Gesundheitssystem mit ca. 10,5 Milliarden DM jährlich belasten.Auch 2006 (Kehl, 2009) kam durch Non-Compliance eine Belastung von ca. 10 Milliar-den Euro für das deutsche Gesundheitssystem zustande. Andere Studien (Petermann Ehlbrecht-König, 2004) postulieren sogar Summen zwischen 10 bis 20 Milliarden Euro.Diese Summe erhält vor allem dann Bedeutung, wenn man sie mit den 137 MilliardenEuro Kosten für Gesundheit vergleicht, welche die gesetzlichen Krankenkassen 2006 tra-gen mussten (Rabbata, 2007). So beträgt der finanzielle Anteil der Non-Compliance anden jährlich anfallenden Kosten der gesetzlichen Krankenkassen für die Gesundheit über7%. So gesehen ist das vielleicht teuerste Medikament jenes, welches nicht eingenommenwird (Schäfer, 2011). In den USA liegen die geschätzten Kosten der Non-Compliancesogar bei ungefähr 100 Milliarden USD (Osterberg Blaschke, 2005). Eine Entlastungfür das Gesundheitswesen könnte hier ein besseres Therapietreue-Management sein, dasdazu beiträgt, die Lebensqualität des Patienten zu steigern und gleichzeitig kostensparendzu wirken (Wasem, 2005). In diesem Fall profitieren beide Seiten. Deshalb ist es nichtverwunderlich, dass Konzepte mit dem Ziel der Compliance-Steigerung als Strategien zurStärkung des finanziell zusammenbrechenden Gesundheitssystems gehandelt werden(Heissel, 2002).

4 Messung der Compliance

Die Messung der Patientencompliance ist ein schwieriges Unterfangen, weil die meistenPatienten ihre eigene Compliance überschätzen (Arnet Hersberger, 2010). Möchte manden Ursachen und dem Ausmaß einer mangelnden Therapietreue auf die Spur kommen,ist eine Messung der Compliance erforderlich. Möchte man die Compliance verbessern,ist deren Messung als Grundlage hierfür ebenfalls notwendig, wie Urquart bereits 1993 feststellte. Problematisch hierbei allerdings ist ein eher beschränktes und unbefriedigen- des Repertoire an Messmethoden. Zwar existiert eine Vielzahl von Methoden zur Compliance-Messung, dennoch sind diese relativ unzuverlässig (Peruche, Hagedorn Schulz, 1995). Die Folgen der sehr unterschiedlichen Zuverlässigkeit der Methoden sind häufige Fehleinschätzungen der Compliance auf Seiten des behandelnden Arztes, wie auch auf Seiten des Patienten (Heuer Heuer, 1999).

Bei der Compliance-Messung wird unterschieden zwischen direkten und indirektenMessmethoden (Simons, Roth Jaehde, 2007) Bei den direkten Methoden wird die Auf-nahme eines Arzneimittels oder eines Markers im Organismus direkt nachgewiesen. Dergroße Vorteil dieses Vorgehens ist die objektivere Messung der Compliance, da die direkterhobenen Daten erheblich präzisere Ergebnisse liefern und der Patient kaum Möglich-keiten besitzt, nicht vorhandene Compliance vorzutäuschen (Hasford, Behrend Sangha,1998). Nachteilig an den direkten Methoden im Vergleich zu den indirekten Methodenist jedoch der deutlich höhere Zeit- und Kostenaufwand (Wilker, 1994). Auch erlaubendie direkt erhobenen Daten nur ungenaue Rückschlüsse auf Kausalitäten für eine poten-zielle Compliance oder Non-Compliance (Schäfer, 2011). Zu der direkten Methode zurMessung der Compliance gehören die Beobachtung und das Therapeutische Drug Moni-toring, also die Messung der Plasmakonzentrationen der jeweiligen Arzneistoffe. Die di-rekteste Methode zur Compliance-Messung ist die direkte Beobachtung, da der Patienthier nur sehr begrenzten Spielraum zum Betrügen hat. Allerdings lässt sich diese Formder Überwachung nur mit wenigen Therapiemethoden und Krankheiten vereinbaren.Auch ist diese Methode i.d.R. ungeeignet in der Praxis. Durch die Messung der Plasma-konzentration lässt sich zwar einerseits zweifelsfrei eine potenzielle Einnahme beweisen,allerdings geben diese Daten aufgrund der Abhängigkeit von der Halbwertszeit nur überdie letzten Stunden oder Tage vor der Blutentnahme Auskunft (Simons, Roth Jaehde,2007). Der biologische Marker besitzt den Nachteil, dass er nur in klinischen Prüfungengeeignet ist.

Bei den indirekten Methoden kann das Ausmaß der Compliance nur durch Anwendungbestimmter Mittel gemessen oder geschätzt werden. Eine indirekte Methode zur Compli-ance-Messung ist die Patientenbefragung, welche einen hohen Praxisbezug aufweisenkann. Schon weniger geeignet ist die „Klinische“ Einschätzung durch den behandelndenArzt, da diese mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von nur 50% wenig zuverlässig ist(Heuer Heuer, 1999). Zu den indirekten Methoden gehören des Weiteren noch Patien-tentagebücher oder das Tablettenzählen. Problematisch an den indirekten Methoden istdie leichte Manipulierbarkeit. Will man diesen Faktor umgehen, eignen sich elektronische Beobachtungssysteme (Simons, Roth Jaehde, 2007). Eine möglichst genaue Erfassung der Compliance ist jedoch nur möglich, wenn verschiedene Methoden kombiniert werden (Osterberg Blaschke, 2005; Heuer, Heuer Lennecke, 1999). Aus diesem Grund wird häufig auf einen Methoden-Mix zurückgegriffen (Petermann, 1994).

5 Non-Compliance und ihre Risiken und Folgen

Ein Patientenverhalten, welches als „non-compliant“ bezeichnet werden kann, ist vorhan-den, wenn der Befolgungsgrad des Therapieplans unter 20% liegt (Insull, 1997). LautClifford, Barber und Horne (2008) kann die Non-Compliance eine willentliche und eineunwillentliche Form annehmen. Die willentliche Compliance ist dann vorhanden, wennder Patient bewusst die vom Arzt vorgegeben Ratschläge oder Anweisungen verweigert.Die unwillentliche Non-Compliance hingegen ist nicht bewusst geplant und initiiert. Häu-fig entsteht diese Form der Non-Compliance durch Vergesslichkeit, Missverständnissezwischen Arzt und Patient oder durch für den Patienten zu komplexe Therapieformen.Nach Schäfer (2011) lässt sich die Non-Compliance wiederum in eine „primäre“ und eine„sekundäre“ Non-Compliance unterteilen. Die primäre Non-Compliance ist vorhanden,wenn der Patient das von seinem Arzt ausgestellte Rezept nicht einlöst. Hierbei ist esallerdings irrelevant, aus welchen Gründen er dies nicht tut (Heuer Heuer, 1999). Se-kundäre Non-Compliance ist dann vorhanden, wenn zwar das vom Arzt ausgestellte Re-zept eingelöst wird, im weiteren Verlauf dann aber das therapietreue Verhalten des Pati-enten unter die weiter oben erwähnte 20%-Grenze fällt (Heuer Heuer, 1999; Sonnen-moser, 2002). Neben primärer und sekundärer Non-Compliance lassen sich nach Peter-mann Mühlig (1998) drei Grundformen der Non-Compliance unterscheiden. Unter ei-ner Non-Compliance 1. Ordnung verstehen sie eine generelle und absichtliche Therapie-verweigerung, welche aufgrund rationaler Argumente erfolgt. Bei der Non-Compliance 2. Ordnung handelt es sich um die Verweigerung spezifischer Therapiemaßnahmen. Bei der Non-Compliance 3. Ordnung werden von Seiten des Patienten und ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten, Modifikationen und Erweiterungen an dem ärztlich vorgegebenen Therapieplan vorgenommen und hinzugefügt.

Non-Compliance ist in der Arzneimitteltherapie ein großes und dennoch vernachläs-sigtes Problem (Schäfer, 2011). Obwohl das Ausmaß der Non-Compliance je nachKrankheitsbild auf 12-35% geschätzt wird (DiMatteo, 2004), belegen Studien, dass dieNon-Compliance sehr häufig unterschätzt wird (Arnold, 2005). Eine andere Sichtweisespricht beim Ausmaß der Non-Compliance von der sogenannten „Drei Drittel-Regel“ (Ho, Spertus Masoudi, 2006) derzufolge sich Patienten gemäß ihrem Compliance-Ver- halten in drei Drittel unterteilen lassen. Nach dieser Regel hält sich ein Drittel der Patien-ten vollumfänglich an die ärztlichen Vorgaben, ein Drittel tut dies gar nicht und das letzteDrittel liegt dazwischen und ist ansatzweise compliant. Allerdings ist auch das Krank-heitsbild an sich entscheidend für das Compliance-Verhalten (Heuer, Heuer Lennecke,1999). So nehmen etwa 40% der Patienten bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Blut-hochdruck mit einer erforderlichen Langzeitbehandlung niedrigere Dosierungen als ver-ordnet ein und 10% höhere. 30% aller eingenommenen Medikamente werden sogar soeingenommen, dass ernsthafte gesundheitliche Schäden entstehen. Eine weitere Schät-zung besagt, dass bis zu 25% aller Krankenhauseinweisungen auf eine falsche Medika-menteneinnahme durch den Patienten zurückzuführen sind. Auch gibt es verschiedeneCompliance-Werte bei unterschiedlichen Arzneimittelgruppen (Schäfer, 2011). Beson-ders hoch sind hier die Compliance-Werte mit 89% bei herzwirksamen Pharmaka. AuchInsulin und Antidiabetika sind mit 78% in dieser Rangliste sehr weit oben vertreten. DasSchlusslicht in dieser Rangfolge bildet das Medikament Antacia, welches der Neutrali-sierung der Magensäure dient und auf einen Compliance-Wert von gerade einmal 17%kommt. Schon 1994 (Rudd) konnten Studien aufzeigen, dass bei spezifischen Krankhei-ten keine hundertprozentige Compliance für einen erfolgreichen Therapieverlauf gegebensein muss. So ist z.B. bei Hypertonikern eine Medikamenten-Compliance von 80% odermehr ausreichend, um einen normalen Blutdruck zu erreichen. Zur Prophylaxe gegenrheumatisches Fieber reichen allerdings wahrscheinlich schon ca. 30% aus, um einenRückfallschutz zu gewährleisten.

Heuer und Heuer (1999) unterscheiden weitere Formen von Non-Compliance. Im Be-reich der Arzneimitteleinnahme kann sie sich zum Beispiel in einem Unterlassen der ärzt-lichen Anweisungen zeigen, was zur Folge haben kann, dass die krankheitsspezifischenSymptome wieder auftreten oder die Wirkung der bisherigen Therapie nachlässt. Eineandere Form der Non-Compliance ist der Dosierungsfehler, welcher sich wiederum un-terteilt in eine Unterdosierung und eine Überdosierung. Bei der Ursachensuche für eineUnterdosierung lässt sich bei Patienten häufig die Angst vor nicht erwünschten Neben-wirkungen ausmachen. Bei der Überdosierung unterliegen Patienten häufig dem Irrglau-ben, dass Medikamente helfen, viele Medikamente jedoch noch mehr helfen. Dieses Ver-halten kann gravierende Folgen nach sich ziehen, vor allem für den weiteren Krankheits-verlauf. Manche Patienten legen auch aufgrund von Therapieteilerfolgen Therapiepausenein, was ein Wiederauftreten von krankheitsspezifischen Symptomen zur Folge habenkann. Eine weitere Form der Non-Compliance ist der Frequenzfehler, der vorhanden ist,

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Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Psychologische Betrachtung der Therapie-Compliance
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Autor
Jahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V422265
ISBN (eBook)
9783668692046
ISBN (Buch)
9783668692053
Dateigröße
592 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychologische, betrachtung, therapie-compliance
Arbeit zitieren
Mario Kaul (Autor), 2015, Psychologische Betrachtung der Therapie-Compliance, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/422265

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