Science Fiction im Deutschunterricht. Ein möglicher Unterrichtsentwurf zu Gudrun Pausewangs "Die letzten Kinder von Schewenborn"


Unterrichtsentwurf, 2004
24 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sachanalyse

3. Unterrichtsentwurf

4. Didaktische Analyse

5. Lehrplanbezug

6. Lernziele

7. Methodische Analyse

8. Zusammenfassung

9. Anhang
9.1. Materialien
9.1.1. Jörg Zink: Die letzten sieben Tage der Schöpfung
9.1.2. Gudrun Pausewang: Die letzten Kinder von Schewenborn. Textstelle
9.1.3. Gudrun Pausewang: Die letzten Kinder von Schewenborn. Textstelle (Ausgang) III
9.1.4. Schülermeinungen
9.2. Literaturverzeichnis
9.2.1. Lexika und Nachschlagewerke
9.2.2. Primärliteratur
9.2.3. Zeitschriftenartikel und Aufsätze
9.2.4. Internetadressen

1. Einleitung

Mit dem Begriff Science-Fiction verbindet man Raumschiffe, Außerirdische, Zeitreisen, neue Technologien und Zukunftsvisionen, also „fantastische Literatur utopischen Inhalts auf naturwissenschaftlich-technischer Grundlage.“1 Science-Fiction ist aber nicht gleich Science- Fiction. Es gibt verschiedene Typen und Differenzierungsmerkmale. Ein Typ der Science- Fiction drängt sich in dieser Besprechung auf: die Dystopie oder Anti-Utopie. Was aber haben diese Themen im Deutschunterricht zu suchen? Gehören sie nicht in den Freizeitbereich der Kinder und Jugendlichen?

Gerade weil die Science-Fiction Kinder und Jugendliche im Freizeitbereich anspricht, nicht nur durch Bücher, sondern auch durch Filme im Kino und Fernsehen, sollte sie in den Unterricht aufgenommen und behandelt werden. Dabei ist die Lektüre nicht nur bloße Unterhaltung, wie mancher zu meinen mag, sondern es gibt wie bei jedem anderen Unterrichtsgegenstand auch Lernziele und Lerninhalte.

In dieser Arbeit geht es darum, einen möglichen Unterrichtsentwurf zu skizzieren und diesen auf didaktischer und methodischer Ebene zu analysieren. Dabei soll deutlich werden, wie und warum Science-Fiction im Unterricht angewendet werden kann. Um diesen Entwurf einen Inhalt zu geben, soll das Buch „Die letzten Kinder von Schewenborn“ der Autorin Gudrun Pausewang als Ausgangspunkt dienen. Wie kann dieses Buch im Unterricht eingesetzt werden und welchen Nutzen haben der Lehrer und die Schüler davon? Dies sind Fragen, die im Laufe der Arbeit geklärt werden sollen.

2. Sachanalyse

In der Sachanalyse möchte ich mich mit dem Genre der Science-Fiction und insbesondere der Dystopie befassen. Des Weiteren soll das Jugendbuch thematisiert werden, bevor dann auf die Biografie der Autorin Gudrun Pausewang, auf die Formalien ihres Buches „Die letzten Kinder von Schewenborn“, den Inhalt dieses Buches und den Inhalt der zu bearbeitende Textstelle eingegangen wird.

„Science-Fiction (kurz SF oder Sci-Fi) ist eine Form der Literatur, der bildenden Kunst, des Theaters und des Films, die den Einfluss neuer wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Entwicklungen auf den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt betrachtet. Diese naturwissenschaftlichen (= engl.: science) und gesellschaftswissenschaftlichen (Begriff ist erweitert gegenüber dem englischen) Betrachtungen werden auf eine erdachte (= engl. fiction) Welt angewendet. Dies können zum Beispiel eine erdachte Zukunft, eine alternative Welt, eine Zeitreise in die Vergangenheit oder der Weltraum sein.“2

Eine ähnliche Beschreibung findet sich bei Metzler: „Science Fiction [...], Romane, Erzählungen, Filme, Hörspiele und Comics, die sich spekulativ mit künft[igen] Entwicklungen der Menschheit befassen [...].“3

Dabei ist eine Trennung zur Phantastik notwendig, da diese im Unterschied zur Science-Fiction meist übernatürlich und nicht rational erklärbar ist. Es gibt aber auch Mischungen der Genres, z.B. mit Horror oder Fantasy.

Die Science-Fiction bedient sich oft des Elementes der Utopie, „deren Ziel in dem Entwurf eines vollständigen Gesellschaftsentwurfes liegt“4 und „ursprünglich [...] als Trojanisches Pferd benutzt“5 wurde: Der Öffentlichkeit sollte ohne Zensur politische und philosophische Ideen vorgestellt werden.

Innerhalb der Science-Fiction gibt es die Gattung der Dystopie oder der Anti-Utopie. Diese Gattung lässt sich in „Die letzten Kinder von Schewenborn“ antreffen. Helmut Melzer6 ordnet die Dystopie der extrapolierenden Science-Fiction zu. Die reale Welt der Gegenwart wird dabei in die Zukunft verlängert.7

„In der Utopie begründet die Beschreibung der optimalen Welt, warum keiner oder wenigstens kein Verständiger, der hier zu leben das Glück hat, eine Veränderung wünscht. In der Antiutopie zeigen die Ereignisse, dass ein Verständiger, der wenigstens noch wünschen kann, dass seine schlechteste Welt sich ändere, keine Chance hat, in ihr am Leben zu bleiben.“8

In der Dystopie spielen Katastrophen eine zentrale Rolle, denn „nichts verändert einen bestehenden Zustand schneller und augenfälliger als Katastrophen. Kein Wunder, dass die Phantasie der Science-Fiction mit ihnen spielt.“9 Unter diese Katastrophen fallen auch die Atomexplosionen. Die Thematik der Atombombe trat vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg in Erscheinung. Der

Kalte Krieg zog heran und „die Ängste vor ihm oder der Atombombe zu benennen, war Aufgabe der SF [Science-Fiction].“10 Der Atomkrieg sei dabei „nur einer unter vielen Untergängen, die der Mensch inszenieren kann [...]. Falls in einer Erzählung der Mensch selbst die Katastrophe verschuldet, findet meist die eine oder die andere Person Zeit zur Klage über menschliche Verblendung.“11 Genau diese Situation treffen wir bei Gudrun Pausewangs „Die letzten Kinder von Schewenborn“ an. Die Überlebenden, die sich in diesem Fall beklagen, sind Roland und alle anderen Kinder. Dabei lebt es sich für sie in dem Sinne einfacher in dieser Katastrophe, da sie sich nur noch auf das Wesentliche (Nahrung, Unterkunft) konzentrieren müssen.12

Vermischt wird die Dystopie mit dem Jugendbuch, bzw. der problemorientierten Jugendliteratur, die sich in ihrer Themenwahl auf die der Öffentlichkeit bewegenden Fragen konzentriert.13 Kinder- und jugendliterarische Texte werden also dann zur Hilfe genommen, wenn es „um die Auseinandersetzung mit politischen, sozialen oder psychologischen Problemen“14 geht, wie z.B. „Tod und Sterben, Scheidung und Trennung, Liebe und Gewalt, das Verhältnis von jung und alt, Rassismus und Asylantenproblematik, Rechtsextremismus, Kriegsende und Aufarbeitung der Geschichte usw.“15

Dabei wird die Kinder- und Jugendliteratur als Sozialisationsmittel verwendet: „Über Literatur sollen Kinder erzogen und zu nützlichen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft gemacht werden.“16 Kinder- und Jugendliteratur wird aber auch als kindgemäße Literatur definiert.17 Dabei sind die Figuren meist Identifikationsangebote. „Entscheidend für den Erfolg eines Textes sind die Persönlichkeitsmerkmale der Hauptperson oder der peer group [des Freundeskreises]. Sie sollen denen der jungen Leser ähnlich sein [...].“18

Warum sich die Dystopie und das Jugendbuch übermischen können, wie es in „Die letzen Kinder von Schewenborn“ der Fall ist, beschreibt Carsten Gansel: „Wie in der Literatur, die sich an kindliche Adressaten wendet, wurde auch die Literatur für junge Leute noch bis in die 80er Jahre hinein unter dem Oberbegriff ‚Jugendbuch’ zusammengefasst. Es existieren weiterhin Bezeichnungen wie Abenteuerbuch, Detektiv- und Kriminalgeschichten für junge Leser, zeitgeschichtliche und politische Literatur, Sciencefiction, das religiöse Jugendbuch.“19 Das Jugendbuch kann also alle möglichen Romanformen umfassen, so auch die Science-Fiction mit der Dystopie. Hierbei wird die Dystopie verwendet, um den Appellcharakter, also das politische Motiv des Jugendbuches, zu verstärken. Die beiden Formen spielen ineinander und ergänzen sich. Vergleicht man die gemachten Aussagen Gansels zum Jugendbuch mit denen, die er über die Antiutopie gemacht hat, so findet sich eine dominierende Parallele. Bei beiden ist als „zentrale Kommunikationsabsicht [...] die Warnung und die Aktivierung des Lesers“20 vorhanden.

Gudrun Pausewang wurde am 3. März 1928 in Wichlstadt (Ostböhmen) als Tochter eines sudetendeutschen Diplomwirtes und einer saarländischen Jugendleiterin geboren.21 Nach den ersten zwei Schuljahren an der Volksschule zieht die Familie nach Breslau, wo der Vater als Lehrer an einer Landwirtschaftsschule tätig wird. Ein Jahr später kehren die Pausewangs wieder nach Wichlstadt zurück und Gudrun besucht die 3. Klasse eines Mädchengymnasiums.

1943 fällt der Vater in Russland, die Mutter flüchtet mit Gudrun und den fünf jüngeren Geschwistern zu ihrer Schwester nach Winsen an der Luhe. 1947 zieht die Familie nach Wiesbaden, wo Gudrun das Mädchengymnasium besucht und ihr Abitur macht. Von 1948- 1951 besucht sie das Pädagogische Institut in Weilburg/Lahn und wird daran anschließend Lehrerin an einer Mädchenvolksschule in Wiesbaden. Ihre Lehrertätigkeit setzt sich fort. So arbeitet sie an einer Volksschule in Wiesbaden (1953-1955), an einer deutschen Auslandsschule in Temuco/Chile (1956-1960) und Maracaibo/Venezuela (1961-1963), an einer Grundschule in Mainz-Kastel (1963-1967) und an einer deutschen Auslandsschule in Baranquilla/Kolumbien (1968-1972).

Im privaten Bereich heiratet sie 1967 einen Deutschchilenen und bringt 1970 einen Sohn zur Welt. Als sie 1972 nach Deutschland zurückkehrt, trennt sie sich von ihrem Ehemann und zieht nach Schlitz/Osthessen. 1973 nimmt sie die pädagogische Tätigkeit wieder auf und wird Lehrerin an der Grundschule in Schlitz. Hier arbeitet sie bis 1989, um ihre Arbeit als Lehrerin dann niederzulegen und ab sofort ausschließlich als freie Schriftstellerin tätig zu sein.22

Neben unzähligen Kinder- und Jugendbüchern (Die Not der Familie Caldera, Die letzten Kinder von Schewenborn, Rosinkawiese, Die Wolke usw.), verfasst Gudrun Pausewang auch Bilderbücher (Guten Tag, lieber Feind!, Die Kinder in der Erde usw.) und Romane für Erwachsene (Bolivianische Hochzeit, Karneval und Karfreitag usw.)23. Sie erhält viele Auszeichnungen: Deutscher Jugendbuchpreis 1978, mehrmals Buch des Monats, mehrmals den Züricher Kinderbuchpreis „La vache qui lit“, mehrmals den Preis der Leseratten, den Deutschen Jugendliteraturpreis 1988 für „Die Wolke“ usw.24

Auch „Die letzten Kinder von Schewenborn“ erhielt mehrere Auszeichnungen: Buch des Monats August 1983 der Jubu-Crew Göttingen, Preis der Leseratten 1983, Züricher Kinderbuchpreis „La vache qui lit“ 1983, Jugendbuch des Monats April 1983 des Internationalen Instituts für Jugendliteratur und Leseforschung in Wien, Buxtehuder Bulle 1984, Gustav-Heinemann-Friedenspreis 1984.25

Der Roman „Die letzten Kinder von Schewenborn“ von Gudrun Pausewang wurde 1983 veröffentlicht. Die Geschichte ist etwa in dieser Zeit anzusiedeln, da sie noch vor dem Mauerfall von 1989 in Deutschland spielt. Es bestehen große Parallelen zur Realität, nicht zuletzt durch die Wahl real vorhandener Handlungsorte. Die Sprache gleicht einem nüchternen Berichtstil, es wird auf poetische Überhöhung verzichtet. Dieses erfolgt nicht zuletzt durch die Ich-Perspektive. „Dem Grauenvollen in der Erzählung konnte nur durch die Einfachheit der Sprachen und der literarischen Formen (Chronologie) entsprochen werden.“26 Hartmut von Hentig sagt, dass „Die Sprache [...] einfach [sei], nicht glatt, nicht poetisch. Die Emotionen kommen ganz aus der dargestellten Sache, und sie kommen heftig, von keiner Reflexion aufgehalten.“27

Eingeleitet wird die Geschichte durch ein Zitat von Jörg Zink, welches die letzten sieben Tage der Menschen auf Erden beschreibt.28 Es dient gleichermaßen als Vorwort und Mahnung an die Menschheit, für unsere Natur und für die Schöpfung zu sorgen. Formal handelt es sich um eine Umwandlung des Schöpfungsberichtes aus der Bibel (Gen 1,1-2,4).

Durch den Roman leitet ein Ich-Erzähler, von dem man nach und nach die Informationen erhält, dass er männlich und 12 Jahre29 ist und Roland heißt (S. 26). Dieser IchErzähler führt uns durch das kommende Geschehen:

Trotz Spannungen zwischen Ost und West (Deutschland; S. 13) fährt die Familie, bestehend aus dem 12jährigen Roland, der 15jährigen Judith, der 4jährigen Kerstin, Vater Klaus und Mutter Inge, in den Urlaub zu den Großeltern nach Schewenborn. Als die Familie mit dem Auto unterwegs ist, blitzt es plötzlich grell auf und Druckwellen breiten sich über dem Land aus. Dabei stürzen Bäume um und Häuser ein. Die Vermutung der Eltern, dass es sich um eine Atombombe handelt, wird nicht ausgesprochen, aber Roland deutet und interpretiert ihr Verhalten und das Geschehen (S. 19). Die Familie kämpft sich mit dem Auto weiter Richtung Schewenborn, um zu sehen, wie es den Großeltern geht. Den letzten Rest des Weges muss die Familie zu Fuß zurücklegen, da ein Baum die Straße blockiert (S. 22). Auf Hilfeanfragen reagiert die Familie dabei eindeutig: Es geht ihnen zuerst um ihr eigenes Wohl und das ihrer Kinder (S. 23).

In Schewenborn herrscht Chaos, die Häuser brennen, Menschen laufen planlos umher (S. 25). Die Großeltern sind jedoch nicht anzutreffen, sie waren morgens nach Fulda zum Einkaufen gefahren. Während der Vater und die drei Kinder im Haus der Großeltern bleiben, läuft die Mutter nach Fulda, um die Großeltern zu suchen (S. 28-29). Als sie wiederkommt, muss sie berichten, dass Fulda nicht mehr existiert und ihre Großeltern damit wahrscheinlich tot sind. Sie selbst war der Strahlung lange Zeit ausgesetzt und muss Verbände tragen (S. 33).

Nach und nach wandern die ersten Flüchtlinge aus der Fuldaer Gegend durch die Stadt. Sie sehen verkohlt und blutig aus und bitten um Essen. Die Mutter verbietet ihren Kindern, sich am Fenster sehen zu lassen, da die Flüchtlinge sonst auch bei ihnen betteln könnten. Ihr Essen bräuchten sie aber für sich (S. 41). Als klar wird, dass keine Rettungsorganisationen kommen, da es in anderen Städten nicht anders aussieht, beginnt für alle ein Überlebenskampf: Essen wird von den Feldern geklaut und auch im Haus ist man vor Überfällen nicht mehr sicher (S. 44). Die Einwohner trinken Flusswasser, obwohl sie wissen, dass dieses verseucht ist. Doch keiner weiß mehr, was nicht verseucht ist (S. 45).

Roland widersetzt sich den Befehlen seiner Mutter und hilft im Krankenhaus mit, die Verwundeten zu pflegen (S. 51-57). Als eine sterbende Mutter Roland bittet, sich um ihre Kinder zu kümmern, nimmt Roland sie mit nach Hause. Fortan kümmert sich seine Mutter um Silke und Jens (S. 68-70). Damit ändert sich das Verhalten der Mutter. Sie beginnt ein Heim für andere verwaiste Kinder zu schaffen und betreut diese (S. 74).

Als nach der Strahlenkrankheit die ersten Typhusfälle auftreten, dauert es nicht mehr lange, bis das Krankenhaus und das Waisenhaus weitere Tote verzeichnen. Selbst die Ärzte sterben. Es scheint keine Hoffnung mehr zu geben (S. 83-84). Kerstin und Silke sterben an Typhus (S. 91), wenig später stirbt Judith an den Folgen der Strahlenkrankheit (S. 93). Rolands Mutter erzählt, dass sie schwanger ist (S. 103).

Im Winter erfrieren und verhungern viele Menschen. Auch die Strahlenkrankheit wirkt sich weiter aus (S. 116-119). Es hat sich eine Kinderbande um eine helle und eine dunkle Nicole gebildet, die sich um verwaiste und verletzte Kinder kümmern. Für diese Kinder besorgen sie Essen, stehlen es sogar. Bei einer Diebestat wird die eine Nicole entdeckt und wenig später von dem Beklauten ermordet. Die andere Nicole stirbt kurz darauf an Übermüdung. Die Kinder bleiben allein zurück, darunter Andreas, ein Junge ohne Beine (S. 121-126).30

[...]


1 DUDEN: Das Fremdwörterbuch. 7., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 2001. S. 897.

2 Wikipedia. Die freie Enzyklopädie. Science-Fiction. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Science-Fiction (29.05.2004).

3 Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. Hrsg. von Günther und Irmgard Schweikle. 2., überarbeitete Auflage. Stuttgart: Metzler 1990. S. 421.

4 Wikipedia. Die freie Enzyklopädie. Science-Fiction.

5 Ebd.

6 Akademischer Direktor am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, Institut für deutsche Philologie der Universität Würzburg.

7 Melzer, Helmut: Sciencefiction für Kinder und Jugendliche. In: Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Bd. 1 (Grundlagen - Gattungen). Hrsg. von Günter Lange. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2000. S. 554.

8 Hienger, Jörg: Literarische Zukunftsphantastik. Eine Studie über Science Fiction. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1972. S. 73.

9 Ebd., S. 94.

10 Wikipedia. Die freie Enzyklopädie. Science-Fiction.

11 Hienger, Jörg: Literarische Zukunftsphantastik. S. 94.

12 Ebd., S. 100.

13 Ewers, Hans-Heino:‚Was geht in deren Köpfen vor?’ Zur jugendliterarischen Auseinandersetzung mit dem ju- gendlichen Rechtsextremismus. In: Der Deutschunterricht 48 (1996), H. 4 (Jugend- und Adoleszenzroman). S. 8.

14 Gansel, Carsten: Zwischen Wirklichkeitserkundung und Stereotypenbildung. Vom Dilemma einer Jugendliteratur zur ‚Wende’. In: Der Deutschunterricht 48 (1996), H. 4 (Jugend- und Adoleszenzroman). S. 33.

15 Haas, Gerhard: Plädoyer für eine Kinder- und Jugendliteraturdidaktik vom Geschehnisfeld und den Figuren der erzählerischen Texte aus. In: Kinderliteratur im Unterricht. Theorien und Modelle zur Kinder- und Jugendliteratur im pädagogisch-didaktischen Kontext. Hrsg. von Karin Richter und Bettina Hurrelmann. Weinheim, München: Juventa 1998. S. 35.

16 Gansel, Carsten: Moderne Kinder- und Jugendliteratur. Ein Praxishandbuch für den Unterricht. Berlin: Cornelsen Scriptor 1999. S. 13.

17 Ebd., S. 13.

18 Beisbart, Ortwin und Marenbach, Dieter: Bausteine der Deutschdidaktik. Ein Studienbuch. Donauwörth: Auer Verlag 2003. S. 203.

19 Gansel, Carsten: Moderne Kinder- und Jugendliteratur. S. 103.

20 Ebd., S. 171.

21 Runge, Gabriele (Hrsg.): Über Gudrun Pausewang. Ravensburger Buchverlag 1991. S. 132.

22 Ebd., S. 133.

23 Ebd., S. 136-140.

24 Ebd., S. 134-135.

25 Ebd., S. 134.

26 Runge, Gabriele (Hrsg.): Über Gudrun Pausewang. S. 59.

27 Hentig, Hartmut von: Zwischen Pädagogik und Realismus. Anmerkungen zu ‚Die letzten Kinder von Schewenborn’. In: Über Gudrun Pausewang. Hrsg. von Gabriele Runge. Ravensburger Buchverlag 1991. S. 64.

28 Zink, Jörg: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. In: Die Welt hat noch eine Zukunft. Eine Anregung zum Gespräch. Stuttgart: Kreuz Verlag 1973. S. 1-32. (siehe Anhang 9.1.1.)

29 Pausewang, Gudrun: Die letzten Kinder von Schewenborn. Ravensburger Buchverlag 1987. S. 14.

30 Das Thema von Banden ist typisch für die Antiutopie mit einem Katastrophen-Szenario. So „bilden sich Banden und Notgemeinschaften. Jene leben von Plünderung und Mord, ohne an Morgen zu denken; diese wissen, dass eine Spezies, die nur von der Plünderung des Übriggebliebenen lebt, kein Morgen mehr hat. Für die einen wie die anderen gibt es kein Gesetz außer der Loyalität gegenüber der Gruppe.“ (Hienger, Jörg: Literarische Zukunftsphantastik. Eine Studie über Science Fiction. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1972. S. 98.)

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Details

Titel
Science Fiction im Deutschunterricht. Ein möglicher Unterrichtsentwurf zu Gudrun Pausewangs "Die letzten Kinder von Schewenborn"
Hochschule
Universität Bremen
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
2
Autor
Jahr
2004
Seiten
24
Katalognummer
V42603
ISBN (eBook)
9783638406000
Dateigröße
1007 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Science, Fiction, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Gudrun, Pausewangs, Kinder, Schewenborn, Hauptseminar
Arbeit zitieren
Frank Fraundorf (Autor), 2004, Science Fiction im Deutschunterricht. Ein möglicher Unterrichtsentwurf zu Gudrun Pausewangs "Die letzten Kinder von Schewenborn", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42603

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