Kryptowährungen als Währungsersatz?


Bachelorarbeit, 2017
50 Seiten, Note: 1.0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Geldtheorie
2.1. Erscheinungsformen und Funktionen von Geld
2.2. Motive der Geldhaltung
2.3. Definition der Geldmenge
2.4. Geldschöpfung

3. Theorie des Bitcoinsystems
3.1. Peer-to-Peer-Netzwerk
3.2. Blockchain
3.3. Miner
3.4. Transaktionen
3.5. Bitcoin-Clients

4. Chancen und Risiken
4.1. Kursvolatilität
4.2. Intermediär
4.3. Anonymität
4.4. Irreversibilität
4.5. Fälschungssicherheit
4.6. Tendenz zur Deflation
4.7. Skalierung
4.8. Energiebedarf
4.9. Verhältnis von Bitcoins zur Realwirtschaft

5. Bewertung

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Peer-to-Peer-Architekturen

Abbildung 2: Aufbau der Blockchain

Abbildung 3: Grundprinzip der Funktion der Blockchain

Abbildung 4: Bezeichnung der Bitcoineinheiten

Abbildung 5: Bitcoin-Logo

Abbildung 6: Transaktionskette

Abbildung 7: Vergleich der Wechselkurse

Abbildung 8: Anteil der Minereinnahmen am gesamten Transaktionsvolumens

Abbildung 9: Vergleich der Datenschutzmodelle

Abbildung 10: Entwicklung der Geldmengen M1, M2 & M3 in der Euro-Zone

Abbildung 11: Die Gesamtzahl der existierenden Bitcoins

Abbildung 12: Durchschnittliche Blockgröße im Zeitverlauf)

Abbildung 13: Gesamtanzahl der täglichen Transaktionen im Zeitverlauf

Abbildung 14: Das Verhältnis von Bitcoins zur Realwirtschaft

1. Einleitung

“The one thing that’s missing, but that will soon be developed, is a reliable e-cash, a method whereby on the Internet you can transfer funds from A to B, without A knowing B or B knowing A.” [1]

- Milton Friedman (1999)

Die Finanzkrise im Jahr 2008 dehnte sich im Zeitverlauf zu einer Weltwirtschaftskrise aus und führte in der EU schließlich zu einer Staatsschuldenkrise. Sie gilt als die schwerwiegendste Finanzkrise seit dem Börsencrash von 1929. Etliche Defizite der bis dato angewandten Finanzmarktregulierungsmethoden wurden aufgezeigt, sodass letztlich weder die Stabilität des Finanzsystems noch die Funktionsweise der Finanzmärkte gewährleisten werden konnten. Darüber hinaus verdeutlichte sich, dass ergriffene Maßnahmen zum institutionellen und individuellen Anlegerschutz seitens der Staaten nicht ausreichend wirksam waren.[2] Im Ergebnis führte dies zu verstärkten Reformen im Banken- und Finanzdienstleistungssektor. In der EU wurde beispielsweise neben geldpolitischen Sondermaßnahmen ein Europäisches Finanzaufsichtssystem ins Leben gerufen.[3] Ihr Zweck besteht darin, eine Aufsichtskultur zu entwickeln und einen einheitlichen europäischen Finanzmarkt zu schaffen, um die Handhabung mit zukünftige Krisen zu verbessern sowie das verlorene Vertrauen in die Geldpolitik und die Funktionsfähigkeit des Bankensystems wiederherzustellen.

Kryptowährungen werden durch den Zerfall des Vertrauens in das Bankensystem und die Zentralbanken angetrieben. Sie sind digital und ermöglichen einen bargeldlosen Zahlungsverkehr über ein dezentrales und kryptographisches System. Dabei benötigen sie keinen Intermediär, um eine Transaktion zwischen zwei Parteien durchzuführen und unterliegen nicht der Kontrolle und Regulierung durch Staaten oder Banken. Die Schöpfung und Steuerung der Geldmenge erfolgt ohne zentrale Instanz. Daher sind Kryptowährungen als Gegenentwurf zu den klassischen Zahlungssystemen zu betrachten, die für Anleger eine Befreiung aus der Abhängigkeit des Finanzsystems bieten.[4]

In der Vergangenheit finden sich einige Beispiele, in denen Anleger diesen Vorteil erkannten und sich mithilfe von Kryptowährungen staatlichen Interventionen entzogen. So ließ sich in Griechenland, als das mit am stärksten betroffene Land der Staatsschuldenkrise, in Krisenzeiten ein deutlich erhöhtes Interesse an der Kryptowährung Bitcoin verzeichnen. Im Jahr 2015 schloss man die griechischen Banken und unterzog den Anlegern Kapitalverkehrskontrollen, indem man ihnen zeitweise nicht mehr als maximal 60,00 Euro pro Tag auszahlte.[5] Durch die uneingeschränkten und staatenübergreifenden Transaktionen des Bitcoinsystems konnte sich diesen Kapitalverkehrskontrollen entzogen werden. Zusätzlich ermöglichte die Investierung des Vermögens in Bitcoins die Begehung von Kapitalflucht.

Der amerikanische Philosoph Richard Buckminster Fuller betont, dass man niemals Dinge verändere, indem man deren bestehende Realität bekämpft. Um etwas zu verändern, müsse man ein neues Model kreieren, welches das existierende Model als obsolet abhandelt.[6] Ob Kryptowährungen in diesem Sinn das Potenzial haben, eine staatliche Währung vollumfänglich zu ersetzen, soll in vorliegender Arbeit geklärt werden. Dabei wird die erste und älteste Kryptowährung Bitcoin stellvertretend für alle derzeit existierenden betrachtet.

Als Grundlage bedarf es zunächst eines Einblicks in die Geldtheorie. Dabei werden die verschiedenen Erscheinungsformen von Geld betrachtet, dessen Funktionen erklärt und die Motive zur Geldhaltung erläutert. Anschließend wird die Geldmenge definiert und ein Einblick in die primäre und sekundäre Geldschöpfung gegeben, um deren Auswirkung auf die Geldwertstabilität zu verdeutlichen. Im Folgenden wird ein Blick auf das Bitcoinsystem geworfen und neben dessen Historie, insbesondere die dahinterstehende Technik und dessen Funktionsweise dargestellt. Auf dieser Basis folgt ein Vergleich zwischen dem Bitcoinsystem und den klassischen Zahlungssystemen. Dabei werden bereits angeschnittene Aspekte näher beleuchtet sowie empirische Daten betrachtet und Praxisbeispiele angeführt, um die Chancen und Risiken, die mit dem Bitcoinsystem einhergehen, zu verdeutlichen. Fraglich ist, ob Bitcoins als Geld definiert werden können und wie es sich mit dessen Geldwertstabilität verhält, um abschließend die aufgeworfene Frage anhand aller gewonnenen Erkenntnisse im Fazit zu diskutieren.

2. Grundlagen der Geldtheorie

Der Duden definiert Geld als ein in staatlichem Auftrag auf Papier gedrucktes oder auf Metall geprägtes Zahlungsmittel.[7] Juristisch betrachtet ist Geld jedes vom Staat als Wertträger beglaubigte und zum Umlauf im öffentlichen Verkehr bestimmte Zahlungsmittel.[8] Demgegenüber sehen Ökonomen Geld als denjenigen Vermögensbestand an, der zur Durchführung von Transaktionen verwendet wird.[9] Die Definition von Geld hängt meist an dem wissenschaftlichen Sachgebiet. Daher wird im Folgenden lediglich die ökonomische Auslegung insoweit beleuchtet, wie es für die spätere Einordnung notwendig ist.

2.1. Erscheinungsformen und Funktionen von Geld

Samuelson und Nordhaus unterscheiden anhand seiner Entwicklungsgeschichte drei verschiedene Erscheinungsformen von Geld. Die erste Form ist Warengeld und bezeichnet Waren, die aufgrund ihres inhärenten Eigenwerts als Geld verwendet werden. Dazu zählt beispielsweise Gold. Da Warengeld aus der Natur der Sache wertvoll ist, muss der Staat den Wert nicht garantieren und die Geldmenge wird über den Markt reguliert. Neben dem knappen Vorkommen hat Warengeld - je nach Typ - verschiedene weitere Nachteile, wodurch es letztendlich weitestgehend von der zweiten Form, dem Papiergeld, abgelöst wurde.

Papiergeld beschreibt die von den Zentralbanken ausgegebenen Banknoten, die vom Staat zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt werden. Seinen Wert bezieht es über das begrenzte Angebot und der allgemeinen Akzeptanz der Bevölkerung. Im Gegensatz zum Warengeld hat es keinen inhärenten Eigenwert.

Die dritte Form von Geld wird von Banken und anderen Finanzinstituten aus Einlagen auf Girokonten geschaffen und als Buchgeld bezeichnet. Anstelle des Austausches von Bargeld kann Buchgeld elektronisch zwischen Girokonten verschoben werden.[10] Der durch den Zahlungsdienstleister gutgeschriebene Betrag stellt ein abstraktes Schuldversprechen des Intermediäres dar und begründet eine Forderung des Kontoinhabers gegen das Zahlungsinstitut.[11]

Mankiw fasst hingegen sowohl Papier- als auch Buchgeld unter dem Begriff Nominalgeld zusammen und macht die Abgrenzung zum Warengeld somit allein vom Vorliegens eines inhärenten Wertes abhängig.[12]

Einigkeit besteht jedenfalls darüber, dass drei Anforderungen erfüllt sein müssen, um als Geld charakterisiert zu werden. Es muss sich um ein Mittel zur Wertaufbewahrung handeln, zum allgemeinen Tausch geeignet sein und eine Recheneinheit darstellen. Um Werte anhäufen und aufbewahren zu können, muss Geld einen Transfer der Kaufkraft von der Gegenwart in die Zukunft ermöglichen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die intertemporale Tauschfreiheit, die sich als freie Bestimmung der Zahlungs- bzw. Umsatztermine definiert, ohne dabei das Risiko einer zwischenzeitlichen Wertungleichheit zu tragen. Sie ist nur bei ausreichender Geldwertstabilität gegeben.[13] Die Funktion der Wertaufbewahrung ist daher kein vollkommenes Mittel, da bei einer Inflation die Senkung des Realwerts zum Wertverlust führt[14] und damit Anreize gesetzt werden, Geld auszugeben statt aufzubewahren.

Als Recheneinheitsfunktion liefert Geld einen Maßstab für ökonomische Transaktionen. Die Tauschrelation in Form des Preises wird auf eine Recheneinheit (Euro, US-Dollar, o.ä.) bezogen und misst damit den Wert einer Ware in Geld.[15] Neben dem Ausweisen von Preisen liefert Geld als Recheneinheit auch die Möglichkeit Schulden aufzuzeichnen[16].

In einer Volkswirtschaft wird Geld als allgemeines Tauschmittel benötigt, da der Tausch von Gütern fast immer indirekt stattfindet und Geld indirekte Transaktionen ermöglicht. Andernfalls wäre jedermann ständig auf der Suche nach passenden Tauschpartnern.[17] Vorausgesetzt wird hierfür eine freie Marktwirtschaft, in der der Preis die Verteilung von angebotenen und nachgefragten Gütern und Diensten bestimmt. Bei Marktregulierungen besteht stets die Gefahr, dass Geld zumindest teilweise seine Funktion als Medium des Tausches verliert. Schwarzmärkte können sich bilden oder andere Medien können die Funktion des allgemeinen Tauschmittels übernehmen.

2.2. Motive der Geldhaltung

Aus den im Vorfeld genannten Funktionen des Geldes leitet Keynes in seiner Liquiditätspräferenztheorie drei Motive ab, Vermögen in Form von Geld zu halten. Das erste wird als Transaktionsmotiv bezeichnet und beschreibt das Geld, welches mit unmittelbarem Zugriff gehalten wird, um sofortige und regelmäßige Transaktionen abzuwickeln.[18] Während Keynes sich dabei noch auf eine Kasse mit Bargeld bezog, kann man heutzutage all jenes darunter subsummieren, das zur bargeldlosen Zahlung verwendet werden kann und worauf man eine direkte Zugriffsmöglichkeit hat. Die Höhe des Betrages, den man zu Transaktionszwecken hält, hängt mit individuellen Einkommen und Zahlungsgewohnheiten zusammen. Außerdem wird es durch äußere Umstände beeinflusst, so etwa durch die räumliche Dichte der Kreditinstitute bzw. der Geldautomaten oder die Akzeptanz bargeldloser Zahlungsmittel.

Das Vorsichtsmotiv ist das zweite Motiv und besagt, dass Geld gehalten wird, um nicht absehbare und ungeplante Zahlungen leisten zu können. Die Höhe des Betrages ist abhängig vom jeweiligen Einkommen, der individuellen Risikobereitschaft und des gegenwärtigen Zinsniveaus. Letzteres ist Indikator für Opportunitätskosten, die aufgrund der Haltung des Geldes entstehen, da beispielsweise nicht in Wertpapiere oder Kapitalanlagen investiert und dementsprechend auf Renditen verzichtet wird.[19]

Das letzte Motiv wird als Spekulationsmotiv klassifiziert und beschreibt die Geldhaltung als Alternative zur Anlage in Wertpapiere, aufgrund der eigenen Erwartung hinsichtlich der Marktentwicklung.[20] Bei niedrigem Zinssatz ist der Preis des Wertpapieres hoch und man wird dazu geneigt, das Geld zu halten, anstatt in Wertpapiere zu investieren. Damit beschreibt Keynes einen Zusammenhang zwischen dem gesamtwirtschaftlichen Zinsniveau und dem Ausmaß der Geldhaltung.

In der Praxis ist gehaltenes Geld jedoch nicht exakt nach Motiven trennbar. Im Grundsatz steigt die individuelle Geldhaltung mit dem Einkommen und sinkt mit steigenden Zinsen. Die Summe aller drei Motive ergibt den gesamten Bedarf an Geld, weshalb man in diesem Zusammenhang auch von der Geldnachfrage spricht.[21]

2.3. Definition der Geldmenge

Die Definition der Geldmenge hängt von der Intention der Untersuchung ab. Generell klassifizieren die Zentralbanken Geld anhand dessen Funktion in die Aggregate M1, M2 und M3. Dabei schließt das Aggregat mit der höheren Zahl immer das Niedrigere als Teilmenge mit ein. M1 stellt eine Abgrenzung nach der Tauschmittelfunktion des Geldes dar und beinhaltet die Formen von Geld, die zum unmittelbaren Kauf von Gütern und Dienstleistungen dienen. Mit M2 wird diese Abgrenzung um kurzfristige Terminguthaben erweitert. Dieses Aggregat bezieht daher auch Geld mit ein, bei dem der Zugriff zwar nicht direkt, aber nach einer relativ kurzen Zeitspanne möglich ist. M3 ist das umfangreichste Aggregat, da es neben M2 zusätzlich Geld einschließt, das zur Wertaufbewahrung dient.[22] Mit der Auslegung der einzelnen Aggregate weichen die Notenbanken voneinander ab. Die Europäische Zentralbank differenziert wie folgt:

- M1 umfasst die Währung, die sich in Form von Scheinen und Münzen im Umlauf befindet, sowie Tagesgeldeinlagen;
- M2 erweitert ihr Vorgängeraggregat um Einlagen mit einer zweijährigen Laufzeit und Einlagen mit einer Kündigungsfrist bis zu drei Monaten. Die Umwandlung derartiger Einlagen in Bestandteile von M1 ist möglich, kann jedoch durch Gebühren, Kündigungsfristen u.ä. eingeschränkt werden;
- Bei M3 schließt neben M2 noch Rückkaufsvereinbarungen, Anteile an Geldmarktfonds und Geldmarktpapieren sowie Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren ein.[23]

Dementsprechend berücksichtigt die Europäische Zentralbank in ihrer Klassifikation nicht die Bargeldbestände der Geschäftsbanken, Einlagen bei anderen Banken und Verbindlichkeiten außerhalb der EU. Da sich im Laufe der Zeit Vermögenswerte hinsichtlich ihrer Art und ihrer Merkmale ändern und sie zudem der unterschiedlichen Rechtslage der einzelnen Länder unterliegen, sind sie nicht immer eindeutig Aggregaten zuweisbar. Grundsätzlich gilt jedoch, je niedriger die Zahl, desto höher der Grad der Substituierbarkeit des Geldes.

2.4. Geldschöpfung

Die Schaffung von neuem oder zusätzlichem Geld wird als Geldschöpfung bezeichnet und in zwei Kategorien unterschieden. Die primäre Geldschöpfung geht von der Notenbank aus und tritt durch die Vergabe von Krediten und den Ankauf von Vermögensanteilen an Geschäftsbanken mit eigens geschaffenem Geld auf. In beiden Fällen kommt es bei der Bilanz der Notenbank zu einer Aktiv-Passiv-Mehrung, die die Bilanz verlängert und dadurch Geld schöpft. Während die Notenbank in der Theorie beliebig viel Geld schöpfen können, sind jedoch in der Praxis Vorschriften zu beachten, die die Geldschöpfung regulieren. Außerdem ist die Notenbank auf die Geschäftsbanken angewiesen, um die im Vorfeld definierten Geldmengen M1, M2 und M3 tatsächlich zu erhöhen oder zu senken, da diese das Geld letztendlich an Nichtbanken weiterreichen. Bei der sekundären Geldschöpfung verhält es sich ähnlich. Die Geschäftsbanken verlängern ihre Bilanz, indem sie Kredite an Nichtbanken vergeben oder Wertpapiere, Devisen o.ä. kaufen.[24] Inwiefern sich die Änderung der Notenbankgeldmenge auf die gesamtwirtschaftliche Geldmenge auswirkt, kann mithilfe der folgenden Formel bestimmt werden:

Dabei ist die gesamtwirtschaftliche Geldmenge die Summe der primären und sekundären Geldschöpfung. ‘M0‘ stellt die bereitgestellte Geldmenge der Notenbank in Form der im Umlauf befindlichen Scheine und Münzen, sowie der Einlagen der Geschäftsbanken bei der Notenbank dar. Der Geldschöpfungsmultiplikator ist durch den Bruch definiert und beinhaltet die Mindestreservequote ‘r‘ und die Bargeldquote ‘b‘.[25] Die Formel impliziert, dass die gesamtwirtschaftliche Geldmenge die bereitgestellte Geldmenge der Notenbank überragt, wenn der Geldschöpfungsmultiplikator größer als eins ist. Je höher die Mindestreservequote und/oder Bargeldquote, desto niedriger ist der Geldschöpfungsmultiplikator und desto weniger Geld schöpfen die Geschäftsbanken. Demnach können die Notenbanken durch die Mindest- und Barreserven Einfluss auf die sekundäre Geldschöpfung nehmen. Ob diese dadurch tatsächlich wirksam eingeschränkt wird, ist jedoch fraglich. Bei einer Mindestreservequote von einem Prozent - wie sie die Europäische Zentralbank seit 2012 vorschreibt - kann eine Geschäftsbank das bis zu Hundertfache ihrer Mindestreserven schöpfen.[26] Zudem werden vergebene Kredite der Geschäftsbanken meist nicht ausschließlich in Form von Bargeld verwendet. Teile des Geldes landen als Einlage bei anderen Geschäftsbanken, die diese zur erneuten Kreditvergabe nutzen. Die Nichtbanken können dem Gelschöpfungsprozess daher lediglich durch die Haltung von Bargeld entgegensteuern.

3. Theorie des Bitcoinsystems

Am 1. November 2008 wurde von einer bislang unbekannten Person oder Personengruppe unter dem Pseudonym ‘Satoshi Nakamoto‘ ein Informationspapier mit dem Titel ‘Bitcoin: A Peer-to-Peer-Electronic-Cash-System‘ veröffentlicht. Es beschreibt ein elektronisches Transaktionssystem, das auf einem Peer-to-Peer Netzwerk basiert und daher keinen vertrauenswürdigen Dritten erfordert.[27] Vierzehn Monate später stellte Nakamoto den ersten Bitcoin-Client als Open-Source-Software zum Herunterladen bereit. Mit Hilfe dieser Software konnten Bitcoins empfangen, versendet und erzeugt werden, wodurch letztendlich die im Informationspapier beschriebenen elektronischen Zahlungen ermöglicht wurden.[28]

Im Wesentlichen erschuf Nakamoto ein Transaktionssystem, welches sich aus einzelnen gleichberechtigten Teilnehmern (Peers) zusammensetzt, die sich über das Internet mithilfe des Bitcoin-Clients vernetzen und damit das Peer-to-Peer-Netzwerk bilden. Das Netzwerk ist demnach dezentralisiert und benötigt keinen Server. Transaktionen finden zwischen pseudonymen Adressen statt. Diese Adressen können von jedem Nutzer in unbegrenzter Anzahl generiert werden. Da die Transaktionen zwischen den Teilnehmern direkt über das Netzwerk erfolgen, ist kein Intermediär - wie beispielsweise eine Bank - notwendig. Der Transfer von Bitcoins ist ohne zeitliche Verzögerung und unabhängig von Landesgrenzen sowie physischen Distanzen möglich. Zum Schutz der Transaktionen arbeitet der Bitcoin-Client mit einem asymmetrischen Verschlüsselungssystem. Im Bitcoinsystem setzt man sein Vertrauen dementsprechend in einen Computeralgorithmus und damit in unabänderliche mathematische Gesetzte, anstatt in ein Finanzinstitut oder eine Regierung. Jede Transaktion wird in einer öffentlichen und vollständig dezentral verwalteten Datenbank, der sogenannten Blockchain, erfasst. Die gesamte Blockchain und damit alle weltweit durchgeführten Transaktionen[29] werden von jedem Peer über den Bitcoin-Client heruntergeladen und kontinuierlich aktualisiert. Dies dient zum einen der Sicherung des dezentralen Netzwerkes und macht es zum anderen technisch nahezu unmöglich das Bitcoinsystem anzugreifen.[30]

3.1. Peer-to-Peer-Netzwerk

Als Peer-to-Peer-Netzwerk wird ein sich eigenständig organisierendes Netzwerk bezeichnet. Es besteht aus einem Verbund gleichgestellter, autonomer Peers, die sich gegenseitig Ressourcen zugänglich machen und ohne zentrale Koordination arbeiten.[31] Das Wesen eines Peer-to-Peer-Netzwerkes wird in den drei folgenden Charakteristiken unterschieden:

- Jeder Peer ist gleichzeitig Client und Server; d.h. jeder Peer übertragt und empfängt Daten;
- die Peers tauschen sich direkt untereinander aus und werden durch keine zentrale Instanz koordiniert;
- die Peers handeln völlig autonom. Sie alleine bestimmen zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang Ressourcen, wie etwa Informationen, Bandbreite und Speicher, anderen Peers zur Verfügung gestellt werden.[32]

Bei dem Bitcoinsystem handelt es sich um ein reines und unstrukturiertes Peer-to-Peer-Netzwerk. Im Gegensatz zum strukturierten Netzwerk ist die Topologie im unstrukturierten Netzwerk nicht beschränkt und folgt keiner logischen Struktur. Aufgrund der relativ kurzen Wege wird eine effiziente Kommunikation zwischen den Peers geschaffen. Jedoch gestaltet es sich als schwierig, konkrete Aussagen über die Eigenschaften und die Entwicklung des Netzwerkes zu treffen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Peer-to-Peer-Architekturen (Reussner/Hasselbring 2008: 436f.)

Das Netzwerk wird als „rein“ bezeichnet, da es vollständig auf zentrale Server verzichtet.[33] Die gesamte Infrastruktur wird durch die Kooperation der Peers bereitgestellt. Dieser dezentrale Netzwerkaufbau macht das Netzwerk robust und begründet außerdem eine relativ hohe Verfügbarkeit.

3.2. Blockchain

Die Blockchain ist die zeitliche Abfolge aller bis dato durchgeführten Transaktionen in Form aneinandergereihter Blöcke. Jeder Block speichert eine oder mehrere neue Transaktionen. Kopien dieser Transaktionen werden zunächst angefertigt und verschlüsselt.[34] Diese Verschlüsselungswerte werden fachsprachlich als Hashwerte bezeichnet und durch die Hashfunktion ‘SHA-256‘ generiert, die mithilfe eines vordefinierten Algorithmus eine beliebige Zeichenfolge in eine scheinbar zufällige Zeichenfolge verwandelt.[35] Anschließend werden die Hashwerte solange gepaart und wieder verschlüsselt, bis ein einziger Hashwert, der als „ merkle root “ bezeichnet wird, verbleibt. Dieser Wert wird ebenso wie der Hashwert des vorherigen Blocks im Blockkopf gespeichert, wodurch jeder Block auf den ihm vorangegangenen Block verweist. Dadurch werden die Blöcke linear verkettet und es entsteht die Blockchain.[36] Angefangen beim Genisis-Block werden wiederum neue Transaktionen in einem Block zusammengefasst und an die Blockchain angehängt.[37]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Aufbau der Blockchain (Brühl 2017: 137)

Aufgrund des Peer-to-Peer-Netzwerkes ist die gesamte Blockchain - und damit eine lückenlose Historie der Eigentums- und Übertragungsbeziehungen der Bitcoins - auf den Computern der Netzwerkteilnehmer gespeichert. Sie ist öffentlich einsehbar und wird daher oft als dezentrales Hauptbuch bezeichnet.

Generell gilt eine Transaktion als erfolgt, sobald sie in die Blockchain aufgenommen wird. Bei der Veröffentlichung eines neuen Blocks im Netzwerk werden nicht unmittelbar alle Netzwerkteilnehmer darüber informiert. Es kann daher vorkommen, dass beinahe simultan Nachfolgeblöcke gefunden werden und temporär eine Gabelung, ein ‘Fork‘, entsteht. Diese Abzweigung wird wiederum korrigiert, indem derjenige Block als gültig gilt, hinter dem der höchste Rechenaufwand steht und dessen Kette demzufolge auch am schnellsten wächst. Er muss seinen Anfang ebenfalls am Genisis-Block haben. Die Blöcke, die sich innerhalb der ungültigen Abzweigung befinden, werden als ‘Orphan-Blöcke‘ bezeichnet. Sobald ein Orphan-Block als dieser erkannt wird, sind dessen Transaktionen ungültig.[38]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Grundprinzip der Funktion der Blockchain

(Eigene Darstellung angelehnt an der Beschreibung von Nakamoto)

Da es sich bei Bitcoins um eine digitale Währung handelt, kann diese durch Kopieren beliebig oft vervielfältigt werden. Daraus resultiert das sog. ‘ Double-Spending-Problem‘. Es beschreibt, dass ein Netzwerkteilnehmer aufgrund des digitalen Charakters theoretisch bereits übertragene Bitcoins wiederholt nutzen kann und mehr Geld ausgeben kann, als er eigentlich besitzt. Im Bitcoinsystem ist dies jedoch nur kurzzeitig durch einen ‘Fork‘ realisierbar, da die Blockchain letztendlich nur die Transaktion der gültigen Kette anerkennt.[39]

Daher ist das Grundprinzip der Blockchain elementar zur Bekämpfung von Betrug. Die Verkettung stellt sicher, dass eine Transaktion nicht manipuliert werden kann, ohne dabei den gesamten Block und alle auf ihn folgende Blöcke zu modifizieren.[40] Aufgrund der Gültigkeit der Kette mit dem meisten Rechenaufwand ist eine Manipulation der Blockchain nur möglich, wenn man über mehr als 50 Prozent der Rechenleistung des gesamten Netzwerkes verfügt. Dadurch wird den Netzwerkteilnehmern die Möglichkeit genommen, dieselben Bitcoins unrechtmäßig mehrfach auszugeben.

3.3. Miner

Netzwerkteilnehmer, die die Blöcke berechnen und der Blockchain anhängen, werden als ‘Miner‘ bezeichnet. Die Generierung eines neuen Blocks wird entsprechend mit ‚ mining ‘ beschrieben und meint die Erzeugung eines Hashwertes, der einen bestimmten Zielwert unterschreitet.[41] Um einen validen Block zu erstellen, müssen Miner zufällige Zahlen in das im Block enthaltende ‘Noncefeld‘ einsetzen und von diesem Block einschließlich des Wertes im Noncefeld den Hashwert bilden. Der Noncewert kann rechnerisch nicht ermittelt werden. Daher werden unterschiedliche Noncewerte solange durchprobiert, bis man den passenden Hashwert erhält. Wird ein Noncewert gefunden, der zu einem Hashwert führt, der die vom System festgelegte Anzahl an Nullen beinhaltet, so ist ein valider Block erstellt. Dieses Verfahren wird als ‘ Proof-of-Work‘ bezeichnet, da die Miner mit Bekanntmachen des Noncewertes beweisen, dass sie den erforderlichen Rechenaufwand geleistet haben.[42] Da fortlaufend neue Peers - und mit ihnen Rechenleistung - dem Netzwerk bei- und austreten, variiert die Dauer des Proof-of-Work-Verfahrens. Um im Durchschnitt alle zehn Minuten einen validen Block zu erzeugen, wird der Schwierigkeitsgrad des Proof-of-Work-Verfahrens kalibriert. Steigt beispielsweise die Rechenleistung, wird der Schwierigkeitsgrad erhöht, indem mehr Nullen bei dem Hashwert des neuen Blocks gefordert werden.[43]

Miner erhalten für jeden erzeugten Block eine Entlohnung in Form von Bitcoins. In den meisten Fällen wird einer Transaktion eine Belohnung angehängt, die der Miner erhält, der den passenden Noncewert des Blocks findet. Diese Gebühr ist nicht zwangsweise zu entrichten. Es steht jedem Nutzer frei, ob und in welcher Höhe er eine Belohnung an seine Transaktion knüpfen möchte. Die Geschwindigkeit der Aufnahme der Transaktion steigt jedoch mit der Höhe der Gebühr, da Miner ebenso autonom entscheiden, welche Transaktionen sie im Block aufnehmen.[44] Zusätzlich bekommen Miner eine festgelegte Anzahl an Bitcoins, die neben der Entlohnung auch als Geldschöpfung dient. Die Anzahl der Bitcoins pro erzeugtem Block lag bei der Veröffentlichung des ersten Bitcoin-Clients bei 50 Bitcoins. Der Algorithmus legt fest, dass sich die Anzahl der Bitcoins alle 210 Tausend Blöcke halbiert. Infolgedessen lässt sich die gesamte verfügbare Bitcoin-Menge wie folgt berechnen:

[...]


[1] Vgl. Friedman, Milton (1999): Milton Friedman Full Interview on Anti-Trust and Tech, veröffentlicht am 09.08.2012, https://www.youtube.com/watch?v=mlwxdyLnMXM, download v. 01.06.2017.

[2] Vgl. Pfisterer, Pascal: Die neuen Regelungen der MiFID II zum Anlegerschutz, Wiesbaden 2016, S. 1.

[3] Vgl. Europäisches Parlament (2017): Europäisches System der Finanzaufsicht (ESFS). Online: http://www.europarl.europa.eu/atyourservice/de/displayFtu.html?ftuId=FTU_3.2.5.html, download v. 03.06.2017.

[4] Vgl. Sixt, Elfriede: Bitcoins und andere dezentrale Transaktionssysteme - Blockchains als Basis einer Kryptoökonomie, Wiesbaden 2017, S. 195ff.

[5] Vgl. Bouoiyour, Jamal/Selmi, Refk (2015): Greece withdraws from Euro and runs on Bitcoin - April Fools Prank or Serious Possibility?. Online: https://mpra.ub.uni-muenchen.de/65317/1/MPRA_paper_65317.pdf, download v. 01.06.2017.

[6] Vgl. Ratcliffe, Mitch/Lebkowsky, Jon (2005): Extreme Democracy. Online:

http://extremedemocracy.com/ExtremeDemocracy.pdf, download v. 01.06.2017

[7] Vgl. Dudenredaktion (o.J.). „Geld“ auf Duden online. Online: http://www.duden.de/rechtschreibung/Geld, download v. 12.05.2017.

[8] Vgl. § 146 StGB ff.

[9] Vgl. Mankiw, Nicholas Gregory: Makroökonomik, Wiesbaden 1993, S. 191.

[10] Vgl. Samuelson, Paul A./Nordhaus, William D.: Economics, New York 2005, S. 719.

[11] Vgl. Schimansky, Herbert/Bunte, Hermann-Josef/Lwowski, Hans-Jürgen: Bankrechts-Handbuch, München 2017, S. 1065ff.

[12] Vgl. Mankiw, Nicholas Gregory: Makroökonomik, Wiesbaden 1993, S. 191f.

[13] Vgl. Borchert, Manfred: Geld und Kredit - Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik, München 2003, S. 29.

[14] Vgl. Mankiw, Nicholas Gregory: Makroökonomik, Wiesbaden 1993, S. 191.

[15] Vgl. Samuelson, Paul A./Nordhaus, William D.: Economics, New York 2005, S. 722.

[16] Vgl. Mankiw, Nicholas Gregory: Makroökonomik, Wiesbaden 1993, S. 191.

[17] Vgl. Samuelson, Paul A./Nordhaus, William D.: Economics, New York 2005, S. 722.

[18] Vgl. Keynes, John Maynard: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes, Berlin 2009, S. 144.

[19] Vgl. Gischer, Horst/Herz, Bernhard/Menkhoff, Lukas: Geld, Kredit und Banken, Heidelberg 2012, S. 84f.

[20] Vgl. Keynes, John Maynard: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes, Berlin 2009, S. 144.

[21] Vgl. Heertje, Arnold/Wenzel, Heinz-Dieter: Grundlagen der Volkswirtschaftslehre, Berlin 1991, S. 158ff.

[22] Vgl. Issing Otmar: Einführung in die Geldtheorie, München 2011, S. 7ff.

[23] Vgl. Europäische Zentralbank (2017a): The ECB's definition of euro area monetary aggregates. Online: http://www.ecb.europa.eu/stats/money_credit_banking/monetary_aggregates/html/hist_content.en.html, download v. 20.07.2017.

[24] Vgl. Eckardt, Dietrich: Was ist Geld? Strukturen, Möglichkeiten und Grenzen des Treibstoffs moderner Kreditgeldwirtschaften, Wiesbaden 2013, S. 69ff.

[25] Vgl. Kampmann, Ricarda/Walter, Johann: Makroökonomie - Wachstum, Beschäftigung, Außenwirtschaft, München 2010, S. 59f.

[26] Vgl. Gudehus, Timm: Neue Geldordnung - Notwendigkeit, Konzeption und Einführung, Wiesbaden 2016, S. 5.

[27] Vgl. Nakamoto, Satoshi (2008): Bitcoin - A Peer-to-Peer Electronic Cash System. Online: https://bitcoin.org/bitcoin.pdf, download v. 01.06.2017.

[28] Vgl. Nakamoto, Satoshi (2009): Bitcoin open source implementation of P2P currency. Online: http://p2pfoundation.ning.com/forum/topics/bitcoin-open-source, download v. 01.06.2017.

[29] Vgl. Cap, Clemens H.: Bitcoin - das Open-Source-Geld, in: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik 49 Jg., Heft 1, 2012, S. 87.

[30] Vgl. Sixt, Elfriede: Bitcoins und andere dezentrale Transaktionssysteme - Blockchains als Basis einer Kryptoökonomie, Wiesbaden 2017, S. 29ff.

[31] Vgl. Reussner, Ralf/Hasselbring, Wilhelm: Handbuch der Software-Architektur, Heidelberg 2008, S. 433f.

[32] Vgl. Schoder, Detlef/Fischbach, Kai: Peer-to-Peer, in Wirtschaftsinformatik 44 Jg., Heft 6, 2002, S. 58.

[33] Vgl. Reussner, Ralf/Hasselbring, Wilhelm: Handbuch der Software-Architektur, Heidelberg 2008, S. 435ff.

[34] Vgl. Brühl, Volker: Bitcoins, Blockchain und Distributed Ledgers - Funktionsweise, Marktentwicklungen und Zukunftsperspektiven, in: Wirtschaftsdienst 97 Jg., Heft 2, 2017, S. 137.

[35] Vgl. Sixt, Elfriede: Bitcoins und andere dezentrale Transaktionssysteme - Blockchains als Basis einer Kryptoökonomie, Wiesbaden 2017, S. 11.

[36] Vgl. Brühl, Volker: Bitcoins, Blockchain und Distributed Ledgers - Funktionsweise, Marktentwicklungen und Zukunftsperspektiven, in: Wirtschaftsdienst 97 Jg., Heft 2, 2017, S. 137.

[37] Vgl. Clement, Reiner, Schreiber Dirk: Internet-Ökonomie - Grundlagen und Fallbeispiele der vernetzten Wirtschaft, Heidelberg 2016, S. 331.

[38] Vgl. Robleh Ali/Barradear, John/Clews, Roger/Southgate, James: Innovations in payment technologies and the emergence of digital currencies, in: Bank of England Quarterly Bulletin, Heft 54, 2014, S. 269 f.

[39] Vgl. Nakamoto, Satoshi (2008): Bitcoin - A Peer-to-Peer Electronic Cash System. Online:

https://bitcoin.org/bitcoin.pdf, download v. 01.06.2017.

[40] Vgl. Brühl, Volker: Bitcoins, Blockchain und Distributed Ledgers - Funktionsweise, Marktentwicklungen und Zukunftsperspektiven, in: Wirtschaftsdienst 97 Jg., Heft 2, 2017, S. 137.

[41] Vgl. Brühl, Volker: Bitcoins, Blockchain und Distributed Ledgers - Funktionsweise, Marktentwicklungen und Zukunftsperspektiven, in: Wirtschaftsdienst 97 Jg., Heft 2, 2017, S. 137.

[42] Vgl. Sixt, Elfriede: Bitcoins und andere dezentrale Transaktionssysteme - Blockchains als Basis einer Kryptoökonomie, Wiesbaden 2017, S. 40.

[43] Vgl. Clement, Reiner, Schreiber Dirk: Internet-Ökonomie - Grundlagen und Fallbeispiele der vernetzten Wirtschaft, Heidelberg 2016, S. 333f.

[44] Vgl. Sorge, Christoph/Krohn-Grimberghe, Artus: Bitcoin - Eine erste Einordnung, in: Datenschutz und Datensicherheit 36 Jg., Heft 7, 2012, S. 482.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten

Details

Titel
Kryptowährungen als Währungsersatz?
Note
1.0
Autor
Jahr
2017
Seiten
50
Katalognummer
V435191
ISBN (eBook)
9783668793996
ISBN (Buch)
9783668794009
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kryptowährungen, währungsersatz, bitcoin, blockchain
Arbeit zitieren
Julia Groß (Autor), 2017, Kryptowährungen als Währungsersatz?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435191

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